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Zahl der Covid-19-Patienten in Berner Spitälern sinkt auf 20 +++ 282 neue Corona-Fälle

Die neuesten Meldungen zum Coronavirus – lokal und global.
14.06.2021, 13:38
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete am Mittwoch 282 neue Corona-Fälle für die letzten 24 Stunden. Die Positivitätsrate betrug 1,4 Prozent. 6 Menschen starben, 19 mussten ins Spital.
  • Vom 3. Juni bis 9. Juni sind in der Schweiz 658'987 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden – rund 94'141 pro Tag. Im Vergleich zur Woche davor steigt die Impfkadenz um 8 Prozent. 2'221'755 Personen in der Schweiz sind vollständig geimpft, das sind 25,7 Prozent der Bevölkerung.
  • Discos auf, Maskenpflicht draussen weg: Der Bundesrat hat am 11. Juni den nächsten Öffnungsschritt in die Vernehmlassung gegeben. Entschieden wird am 23. Juni.
  • Der Bundesrat will am 28. Juni die Reiseeinschränkungen weiter lockern. Die Quarantänepflicht für Einreisen aus allen Staaten und Gebieten des Schengen-Raums soll vollständig aufgehoben werden.
  • Die SwissCovid-App hilft, Infektionsketten schnell zu unterbrechen. Sie hat 1,75 Millionen aktive Userinnen und User.
  • Ab Ende Juni soll das Impf-Zertifikat kommen. Die Details findest du hier, die Android-App hier und die iOS-App hier.
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mit Covid
7-Tage-Schnitt Tägliche Hospitalisierungen
7-Tage-Schnitt Tägliche Infektionen
7-Tage-Schnitt Tägliche Tote
Altesverteilung der Fälle 0–29 30–59 60–99
R-Wert Unsicherheitsfaktor

Liveticker: Corona National+International 16.06.21

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16:43
Basler Bundesfeier auf dem Bruderholz abgesagt
Die offizielle Basler Bundesfeier auf dem Bruderholz am 1. August wird wegen der Corona-Pandemie zum zweiten Mal abgesagt. Geplant war eine Feier mit 3000 Personen.

Die Veranstaltung hätte angesichts der reihum abgesagten Grossveranstaltungen eine Sogwirkung erzeugt, teilte das Organisationskomitee am Mittwoch mit. Das Komitee befürchtete, dass grosse Menschenmengen das Sicherheitsdispositiv überfordert hätten. Zudem hätte der Anlass an Charme verloren, da das Gelände wegen der Corona-Pandemie umzäunt gewesen wäre. (sda)
15:52
Nationalrat gegen sofortige Aufhebung der «besonderen Lage»
Die SVP-Fraktion möchte den Bundesrat verpflichten, die «besondere Lage» gemäss Epidemiengesetz sofort aufzuheben. Sie steht mit ihrem Anliegen alleine da. Der Nationalrat hat am Mittwoch eine entsprechende Motion abgelehnt.

Seit genau einem Jahr gilt in der Schweiz die «besondere Lage», die dem Bundesrat noch immer weitgehende Kompetenzen bei den Eindämmungsmassnahmen gegen das Coronavirus gibt. Jedoch haben auch die Kantone und das Parlament wieder ein Wort mitzureden.

Laut der SVP sind die gesetzlichen Voraussetzungen für die «besondere Lage» nicht mehr gegeben. Beispielsweise sei die Auslastung der Spitäler zurückgegangen, sodass keine Überlastung der Intensivstationen mehr drohe, sagte Fraktionschef Thomas Aeschi (ZG). Besonders gefährdete Menschen seien zwischenzeitlich gegen eine Infektion geimpft.
Thomas Aeschi, SVP-ZG, spricht waehrend der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 11. Maerz 2021 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)
Für den Bundesrat sind die Kriterien für die Aufhebung der «besonderen Lage» jedoch noch nicht erfüllt. So bestehe gemäss Weltgesundheitsorganisation WHO nach wie vor eine gesundheitliche Notlage. Angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens bleibe auch die öffentliche Gesundheit in der Schweiz gefährdet.

Gesundheitsminister Alain Berset sagte, dass die Regierung in enger Abstimmung mit den Kantonen eruieren werde, wann die Covid-19-Verordnung «besondere Lage» aufzuheben sei. «Wir versuchen, das so schnell wie möglich zu tun.»

Die Mehrheit im Nationalrat sieht keinen parlamentarischen Handlungsbedarf in dieser Frage. Mit 127 zu 54 Stimmen bei 2 Enthaltungen wurde die Motion abgelehnt. Der Ständerat wird am Donnerstag über eine gleichlautende Motion der SVP-Fraktion beraten. Faktisch ist die Motion des Nationalrats vom Tisch. (sda)
15:48
Ausnahme für Covid-Zertifikat bei Zugangsbeschränkungen umstritten
Im Parlament ist umstritten, ob Personen mit einem Covid-Zertifikat von den Zugangsbeschränkungen ausgenommen werden sollen. Während der Ständerat solche Ausnahmen für Geimpfte, Getestete und Genesene befürwortet, lehnt sie der Nationalrat ab.
Ein Covid-Zertifikat Schweiz aufgenommen am Dienstag, 15. Juni 2021 in Giubiasco. Das Covid-Zertifikat enthaelt neben Name, Vorname, Geburtsdatum und einer Zertifikatsnummer auch die Angaben zur Covid-19-Impfung, zur Genesung oder zum negativen PCR-Test- bzw. Antigen-Schnelltest-Resultat. Der im Covid-Zertifikat angezeigte QR-Code soll das Zertifikat dank einer elektronischen Signatur der Schweizerischen Eidgenossenschaft faelschungssicher machen und die Echtheit des Covid-Zertifikats garantieren. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)
Die grosse Kammer ist am Mittwoch einem entsprechenden Antrag der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrats (WBK-N) gefolgt.

Die Kommission sah zu viele ungelöste Fragen, etwa die Trennung von Personen mit und ohne Zertifikat,
wie Matthias Aebischer (SP/BE) sagte. Nun muss sich die Einigungskonferenz mit der Frage der Privilegien für Menschen mit Covid-Zertifikat befassen.

Der Ständerat möchte, dass Inhaberinnen und Inhaber des Covid-Zertifikats von Zugangsbeschränkungen für öffentliche Veranstaltungen und Messen ausgenommen werden. Dies entschied er mit 25 zu 16 Stimmen und bei einer Enthaltung.

Geeinigt haben sich die Räte darauf, dass die Kultursparte wegen der Pandemie bis Ende Jahr unterstützt werden soll. Auf Antrag einer Minderheit um Diana Gutjahr (SVP/TG) folgte der Rat mit 96 zu 88 Stimmen dem Ständerat. Bisher hatte der Nationalrat die Hilfen bis Ende April 2022 gewähren wollen.

Finanzminister Ueli Maurer hatte den Rat vor der Abstimmung darüber informiert, dass das Innendepartement (EDI) bis Anfang September Bericht erstatten werde, wie es der Kultursparte in der Pandemie gehe.
Bei Bedarf würden dann weitere Massnahmen beschlossen. (sda)
15:23
Zahl der Covid-19-Patienten in Berner Spitälern sinkt auf 20
Die Zahl der wegen der Covid-19-Lungenkrankheit in Berner Spitälern liegenden Personen ist am Mittwoch weiter auf noch 20 Menschen gesunken. Vor einer Woche waren es 33 Patientinnen und Patienten gewesen. Jeweils am Mittwoch wird diese Zahl erhoben.

Wie der Kanton Bern auf seiner Corona-Internetseite meldete, befanden sich acht dieser 20 Personen auf der Intensivstation. Sechs Personen wurden am Mittwoch künstlich beatmet. 18 neue laborbestätigte Fälle wurden dem Kanton Bern zwischen Dienstag- und Mittwochmorgen gemeldet. Eine Person ist in dieser Zeit an Covid-19 gestorben.

Am Mittwoch befanden sich 1126 Personen in Quarantäne und 238 Menschen in Isolation. (sda)
13:57
Moskau führt Corona-Pflichtimpfungen in Unternehmen ein
Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen verpflichtet Russlands Hauptstadt Moskau eine Reihe von Unternehmen, mindestens 60 Prozent ihrer Mitarbeiter impfen zu lassen.

Unter anderem im Handel, in der Gastronomie sowie im Bildungs-, Kultur- und Sportbereich soll diese Impfquote bis Mitte August erfüllt sein, wie aus einer Anordnung der obersten Amtsärztin Moskaus, Jelena Andrejewa, hervorgeht.
Die neue Regelung gilt auch für staatliche und kommunale Einrichtungen.

Auch rund ein halbes Jahr nach dem Start der Massenimpfungen zögern viele Menschen weiterhin, sich mit einem der russischen Präparate immunisieren zu lassen. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin zufolge sind bislang erst 1,8 Millionen Menschen in seiner Stadt gegen Corona geimpft – das entspricht etwa 15 Prozent der Bevölkerung in der Metropole mit zwölf Millionen Einwohnern. Russlandweite Pflichtimpfungen seien nicht geplant, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Staatsagentur Ria Nowosti zufolge.
epa09163117 A Kyrgyz health worker prepares doses of the Russian Sputnik V vaccine, at the Family Medicine Center No. 6, in Bishkek, Kyrgyzstan, 27 April 2021. The Kyrgyz authorities received 20,000 doses of the Sputnik V Covid-19 vaccines as assistance from Russia.  EPA/IGOR KOVALENKO
Die Zahl der Neuinfektionen war in Moskau zuletzt massiv angestiegen. Am Mittwoch registrierten die Behörden mehr als 5700 neue Fälle binnen 24 Stunden. Bürgermeister Sobjanin nannte die Entwicklung «dramatisch». Als Reaktion hatte er bereits arbeitsfreie Tage bis zum kommenden Sonntag angeordnet. Im selben Zeitraum bleiben auch öffentliche Spielplätze geschlossen sowie zwischen 23.00 Uhr und 6.00 Uhr auch Restaurants und Clubs. (sda/dpa)
13:43
Johnson & Johnson liefert nach EU-Angaben weniger als geplant
Der US-Hersteller Johnson & Johnson kann nach Angaben der EU-Kommission sein Lieferziel für Corona-Impfstoff bis Ende Juni nicht einhalten. Die den EU-Staaten zugesagte Menge von 55 Millionen Dosen im zweiten Quartal werde nicht erreicht, sagte ein Kommissionssprecher am Mittwoch in Brüssel.
FILE - In this Thursday, April 8, 2021, file photo, a Northwell Health nurse fills a syringe with the Johnson & Johnson COVID-19 vaccine at a pop-up vaccination site in the Staten Island borough of New York. Children ages 12 to 15 in New York could get vaccinated as early as Thursday, May 13, 2021, according to Gov. Andrew Cuomo. (AP Photo/Mary Altaffer, File)
Wie viel geliefert werde, könne er noch nicht sagen. Der Sprecher bekräftigte aber das Ziel, bis Ende Juli insgesamt genug Corona-Impfstoff verschiedener Hersteller zu haben, damit 70 Prozent der Erwachsenen in der EU geimpft werden können.

Der Impfstoff von Johnson & Johnson ist wichtig für die europäische Impfkampagne, weil anders als bei anderen Vakzinen eine Dosis für den vollen Impfschutz ausreicht. Sehr seltene Thrombosefälle bei Geimpften hatten kritische Fragen aufgeworfen, doch hat der Impfstoff weiter die uneingeschränkte Zulassung durch die EU-Arzneimittelagentur EMA. (sda/dpa)
13:31
282 neue Corona-Fälle
In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG)282 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 6 neue Todesfälle und 19 Spitaleinweisungen. Die Positivitätsrate dieser gemeldeten Resultate beträgt 1,4 Prozent.

13:10
Solothurner Regierungsrat begrüsst Corona-Lockerungen des Bundes
Der Solothurner Regierungsrat hat die vom Bundesrat ab dem 28. Juni geplanten Lockerungen der Corona-Massnahmen begrüsst. Diese würden zu deutlichen Erleichterungen in Beruf und Freizeit führen.

Die Lockerungen brächten eine spürbare Normalisierung des Alltags mit sich, teilte die Solothurner Staatskanzlei am Mittwoch mit. Sie würden eine kontrollierte Durchführung von privaten und öffentlichen Veranstaltungen, Messen sowie Sport- und Kulturaktivitäten ermöglichen. Die Lockerungen sind derzeit bei den Kantonen in der Vernehmlassung. Der Bundesrat will am 23. Juni darüber entscheiden.

Je mehr Personen sich impfen lassen würden, desto geringer sei das Risiko, dass mit Lockerungen die Fallzahlen wieder stark ansteigen würden,
schrieb die Staatskanzlei weiter. Im Kanton Solothurn gebe es genügend freie Impftermine und Impfstoff. Wer sich jetzt für die Impfung anmelde, erhalte rasch einen Termin.

Der Bundesrat hatte die Lockerungen am vergangenen Freitag angekündigt. So soll die Maskenpflicht im Freien aufgehoben werden. Beizer sollen mehr Personen bewirten können. Discos sollen für Personen mit einem Covid-Zertifikat – wenn sie also geimpft, genesen oder getestet sind – wieder öffnen dürfen. (sda)
12:23
Fünf weitere Mio. Franken für internationale Coronahilfe gesammelt
Nach dem Spendenaufruf der Glückskette sind weitere fünf Millionen Franken für die internationale Coronahilfe zusammengekommen. Damit summiert sich der Spendenbetrag der Schweizer Bevölkerung seit letztem Oktober auf mehr als 14 Millionen Franken. Das Geld fliesst neu auch in Projekte in Nepal und Indien.

Die Schweizer Bevölkerung zeigte sich auch beim erneuten Aufruf für die internationale Coronahilfe sehr solidarisch, wie die Glückskette am Mittwoch mitteilte. Zu den bisher 20 finanzierten Projekten in 14 Ländern werden bereits neun weitere Projektanfragen geprüft, hiess es weiter.

Die Hilfe konzentriert sich auf die Stärkung der lokalen Gesundheitsversorgung, auf die Gesundheitsprävention, die Verteilung von medizinischem Schutzmaterial wie Masken und Desinfektionsmittel sowie auf Sensibilisierungskampagnen.

Ende Mai rief das Hilfswerk zu weiteren Spenden zugunsten der vom Coronavirus Betroffenen auf. Die bis damals gesammelten neun Millionen Franken waren bereits fast vollständig eingesetzt gewesen. (sda)
11:20
EU will Einschränkungen für Reisende aus mehreren Ländern lockern
Reisende aus den Vereinigten Staaten sollen künftig wieder leichter in die Europäische Union einreisen können. Das bestätigte die portugiesische Ratspräsidentschaft am Mittwoch nach Beratungen der ständigen Vertreter der EU-Staaten in Brüssel.

Zudem sollen die Einreisebestimmungen für Menschen aus Albanien, dem Libanon, Mazedonien, Serbien, Macau, Hongkong und Taiwan gelockert werden.
Hintergrund ist eine bessere Corona-Lage.

Der noch ausstehende formelle Beschluss soll voraussichtlich Ende der Woche angenommen werden. Mit der Entscheidung wird die Liste jener Staaten, aus denen die Einreise einfacher möglich ist rund doppelt so lang. Bislang standen dort Australien, Neuseeland, Ruanda, Singapur, Südkorea, Israel, Japan und Thailand. Für alle anderen Staaten gelten drastische Einschränkungen. Die Liste wird regelmässig überarbeitet.

Auf die Einreisebeschränkungen hatten sich alle EU-Staaten ausser Irland sowie die Nicht-EU-Staaten Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island bereits zu Beginn der Corona-Pandemie verständigt. Demnach sind alle nicht zwingend notwendigen Reisen in die EU verboten. Rechtlich bindend ist der Einreisestopp allerdings nicht. Zudem gelten Ausnahmen etwa für EU-Bürger und ihre Familien.
(sda/dpa)
10:57
Corona-Variante Lambda: WHO beobachtet Ausbreitung in Lateinamerika
Eine bisher vor allem in Lateinamerika auftretende Corona-Variante steht nun unter besonderer Beobachtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Aufgrund ihrer Mutationen könnte die Virus-Version mit dem Namen Lambda möglicherweise ansteckender sein oder vom menschlichen Immunsystem schlechter bekämpft werden, berichtete die Genfer UN-Behörde in der Nacht auf Mittwoch. Belastbare Studien und gesicherte Erkenntnisse dazu lägen jedoch noch nicht vor.
Unsere Woche beginnt in der Stadt Cusco im peruanischen Andenhochland
Die Variante wurde erstmals im August 2020 in Peru identifiziert. In dem Land wurden seit April 81 Prozent aller analysierten Corona-Fälle Lambda zugeordnet. In Argentinien und Chile waren es in den vergangenen Monaten rund ein Drittel.

Corona-Varianten werden von der WHO in zwei Kategorien einteilt: Varianten unter Beobachtung («variants of interest»), die zu gehäuften Fällen führen oder in mehreren Ländern auftreten. Dazu gehört Lambda. Eine Stufe höher stehen die besorgniserregenden Varianten («variants of concern»). Sie sind nachweislich ansteckender, schwerer bekämpfbar oder führen zu schwereren Erkrankungen. Darunter fällt etwa die Delta-Variante, wegen der die geplante Corona-Öffnung in Grossbritannien verschoben wird. (sda/dpa)
10:41
Britische Musikindustrie erlebt Rekordjahr trotz Pandemie
Trotz der Corona-Pandemie hat die britische Musikindustrie ein Rekordjahr hinter sich. Britische Musiker machten im vergangenen Jahr im Ausland einen Rekordumsatz von knapp 520 Millionen Pfund (rund 605 Millionen Euro), wie die BBC am Mittwoch berichtete.

Das sind der British Phonographic Industry zufolge sechs Prozent mehr als im Jahr 2019. Während die Einnahmen durch Live-Konzerte pandemiebedingt weitgehend ausblieben, kam das Geld zu grossen Teilen durch Streaming aus dem Ausland. Der BBC zufolge war einer von zehn weltweit gestreamten Songs von britischen Künstlern.
300 Musiker aus Grossbritannien konnten sogar mehr als 100 Millionen Streams für sich verbuchen. Der grösste Hit des Landes war demnach «Don't Start Now» von der Sängerin Dua Lipa. Aber auch Klassiker wie Coldplay und die Beatles trugen zu den Rekordzahlen bei. (sda/dpa)
10:31
Zahlreiche Corona-Fälle an der Copa America
Nur zwei Tage nach dem Auftakt der Copa America in Brasilien sind schon Dutzende Corona-Infektionen bekannt. Beim südamerikanischen Kontinentalturnier seien bereits 52 Spieler und Mitarbeiter positiv getestet worden, berichtete die Sportzeitung «Lance» am Dienstag unter Berufung auf das brasilianische Gesundheitsministerium. Allein in der venezolanischen Delegation hatten sich zuletzt rund ein Dutzend Spieler und Mitarbeiter infiziert.
epa09272088 Bolivia players react after losing at the end of a Copa America soccer match between Paraguay and Bolivia at Estadio Olimpico Pedro Ludovico in Goiania, Brazil, 14 June 2021.  EPA/Joedson Alves
Die Copa America begann am Sonntag. Das Turnier war erst vor wenigen Wochen nach Brasilien verlegt worden, nachdem Argentinien wegen der zweiten Corona-Welle als Ausrichter abgesprungen war. Der südamerikanische Fussballverband CONMEBOL geriet daraufhin in die Kritik, denn auch Brasilien ist noch immer ein Corona-Brennpunkt. (sda/dpa)
10:00
Graubünden lockert Corona-Vorgaben für Lager
Graubünden hebt die kantonalen Vorgaben für Lagerveranstaltungen per 28. Juni auf. Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Lagern müssen ab dann keine negativen Coronatests mehr vorweisen.

Zudem entfällt die Meldepflicht, wie die Kommunikationsstelle Coronavirus am Mittwoch mitteilte. Mit den Lockerungen reagiert das Gesundheitsamt auf die verbesserte epidemiologische Lage.

Fortan gelten lediglich die Bundesvorgaben. Betreiber von Lagerunterkünfte sowie die Lagerleitungen müssen weiterhin ein Schutzkonzept erarbeiten und umsetzen. (sda)
9:55
Impfpflicht für Beschäftigte in englischen Pflegeheimen
Für Beschäftigte in englischen Pflegeheimen soll es Berichten zufolge bald eine Corona-Impfpflicht geben.

Das Personal solle einen Zeitraum von 16 Wochen bekommen, um sich impfen zu lassen oder ansonsten die eigene Anstellung verlieren, wie unter anderem der «Guardian» und die «Times» unter Berufung auf Regierungsquellen am Mittwoch berichteten.
Dr Talib Abubacker prepares a does of the AstraZeneca COVID-19 vaccine, at the Guru Nanak Gurdwara Sikh temple, on the day the first Vaisakhi Vaccine Clinic is launched, in Luton, England, Sunday, March 21, 2021. (AP Photo/Alberto Pezzali)
Möglicherweise könnte die Impfpflicht später auch auf medizinisches Personal im englischen Gesundheitsdienst ausgeweitet werden. Gesundheit ist in Grossbritannien Ländersache.

Dem «Times»-Bericht zufolge sollen rund zehn Prozent der medizinischen Beschäftigten und sogar 16 Prozent des Personals in Pflegeheimen noch nicht gegen Corona geimpft sein, obwohl die Gruppen gleich zu Beginn der mittlerweile weit fortgeschrittenen Impfkampagne immunisiert wurden.

Die Labour-Partei und Gewerkschaften lehnen die Pläne ab – sowohl aus ethischen und rechtlichen Gründen als auch aus der Sorge, dass eine Impfpflicht den Personalmangeln in den systemrelevanten Berufsgruppen verschärfen könnte. (sda/dpa)
9:18
Roche-Partner Regeneron legt weitere Daten zu Corona-Cocktail vor
Der US-Partner von Roche, Regeneron, hat neue Daten zum Covid-Cocktail REGEN-COV (Casirivimab und Imdevimab) vorgelegt. Demnach hat die Therapie das Sterberisiko bei Patienten, die mit COVID-19 hospitalisiert wurden und keine eigene Immunantwort aufgebaut hatten, um 20 Prozent reduziert, wie Regeneron am Mittwoch mitteilte.

Die UK RECOVERY-Studie sei damit das erste Programm, das zeige, dass eine Antikörperbehandlung das Überleben von Patienten mit COVID-19 im Krankenhaus verbessere. Man werde die neuen Daten unverzüglich den Zulassungsbehörden vorlegen und eine Zulassungserweiterung in den USA beantragen, so die Mitteilung.
FILE - In this undated image from video provided by Regeneron Pharmaceuticals on Friday, Oct. 2, 2020, scientists work with a bioreactor at a company facility in New York state, for efforts on an experimental coronavirus antibody drug. Antibodies are proteins the body makes when an infection occurs; they attach to a virus and help the immune system eliminate it. (Regeneron via AP)
RECOVERY ist laut den Angaben die erste Studie, die gross genug ist, um definitiv festzustellen, ob REGEN-COV die Sterblichkeit bei Patienten mit schwerer COVID-19-Erkrankung im Krankenhaus reduziert. Frühere Studien hatten bei nicht hospitalisierten COVID-19-Patienten bereits gezeigt, dass REGEN-COV die Virusspiegel senkt, die Zeit bis zum Abklingen der Symptome verkürzt und das Risiko einer Hospitalisierung oder des Todes signifikant verringert.

Roche und das US-Unternehmen arbeiten gemäss Mitteilung zusammen, um die weltweite Versorgung mit REGEN-COV zu erhöhen. Regeneron ist für die Entwicklung und den Vertrieb der Behandlung in den USA verantwortlich, während Roche in erster Linie für Entwicklung und Vertrieb ausserhalb der USA zuständig ist. (awp/sda)
7:50
11'000 Student:innen ohne Maske feiern in Wuhan ihren Abschluss
In Wuhan haben über ein Jahr nach Ausbruch der Pandemie mehr als 11'000 Student:innen an einer Abschlussfeier teilgenommen. Bilder zeigen, wie die Studentinnen und Studenten ohne Maske dicht nebeneinander sitzen und auf ihr Diplom warten.

In der chinesischen Metropole Wuhan wurde Ende 2019 erstmals das Coronavirus nachgewiesen. Die Stadt wurde darauf wochenlang hermetisch abgeriegelt.
05:45
Zurück ins Leben wie wir es kennen: 70 Prozent in New York geimpft
Nachdem mehr als 70 Prozent der Erwachsenen im US-Bundesstaat New York mindestens eine Impfdosis gegen das Coronavirus bekommen haben, hat Gouverneur Andrew Cuomo alle noch verbliebenen Einschränkungen aufgehoben. «Heute ist ein bedeutsamer Tag», sagte Cuomo am Dienstag bei einer Pressekonferenz. «Wir können jetzt in das Leben zurückkehren, was wir kennen.» Zuvor hatte es unter anderem noch Beschränkungen für Grossveranstaltungen und ähnliches gegeben, die meisten Einschränkungen des Alltags waren allerdings schon in den vergangenen Wochen aufgehoben worden.

Mit 70 Prozent Erstimpfungen bei Erwachsenen hat der Bundesstaat auch das von US-Präsident Joe Biden landesweit bis zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli vorgegebene Ziel erreicht. Zur Feier solle es in der Nacht zum Mittwoch an zahlreichen Orten im Bundesstaat Feuerwerk geben, ausserdem sollten berühmte Gebäude in Gold und Blau leuchten, sagte Cuomo. Nicht alle Bundesstaaten sind schon so weit, landesweit haben nach Angaben der Gesundheitsbehörde CDC rund 65 Prozent aller Erwachsenen mindestens eine Impfdosis erhalten.

In der US-Ostküstenmetropole ist das Leben schon seit Wochen fast komplett zurück: In den Kneipen drängen sich die Menschen ohne Maske, es gibt wieder Privatpartys, Feiern in geschlossen Räumen und Konzerte. Auch die Restaurants sind auch im Innenbereich gut gefüllt.

Der Staat New York mit seinen fast 20 Millionen Einwohnern war im vergangenen Frühjahr zum Epizentrum der Coronavirus-Pandemie in den USA geworden - mit Hunderten Toten pro Tag über Wochen und zwischenzeitlich knapp 20 000 Menschen im Krankenhaus. Inzwischen ist das Infektionsgeschehen weitgehend unter Kontrolle: Am Dienstag lag die tägliche Zahl der wegen Covid-19 im Krankenhaus Liegenden bei 617, sieben Menschen starben. Trotz der verbesserten Situation rief Gouverneur Cuomo die New Yorker aber auf, weiter wachsam zu bleiben. Zudem sind beispielsweise in Schulen und in öffentlichen Transportmitteln weiter Masken vorgeschrieben. «Ich gebe mein Handdesinfektionsmittel noch nicht her», sagte Cuomo. (sda/dpa)
Fireworks explode over New York Harbor and the Statue of Liberty as New York and other cities around New York state recognize a rate of 70% for single dose vaccinations against the COVID-19 virus, Tuesday, June 15, 2021 in New York. Celebration of the milestone was announced by Gov. Andrew Cuomo earlier in the day. (AP Photo/Craig Ruttle)
4:48
Fed bleibt trotz abflauender Corona-Pandemie wohl beim Krisenkurs
Trotz anziehender Wirtschaft und steigender Inflation wird die US-Notenbank Fed heute (Mittwoch) voraussichtlich bei ihrer lockeren geldpolitischen Linie bleiben.

Von Reuters befragte Ökonomen rechnen unisono damit, dass der Leitzins in der Spanne von null bis 0,25 Prozent gehalten wird. Zugleich wird an den Finanzmärkten mit Spannung erwartet, ob die Währungshüter beim Zinsausblick womöglich eine Erhöhung im Jahr 2023 ins Auge fassen.

Zudem könnte Fed-Chef Jerome Powell auf der Pressekonferenz nach dem Zinsbeschluss Einblick in interne Debatten über die Fortdauer der Krisenpolitik geben.

Mit massiven Geldspritzen von monatlich 120 Milliarden Dollar päppelt die Federal Reserve die US-Wirtschaft auf, die nach der Krise aber wieder in Schwung gekommen ist.

Sie hat als Richtschnur vorgegeben, an den Anleihenkäufen im bisherigen Umfang so lange festzuhalten, bis erhebliche Fortschritte bei der Preisstabilität und bei der Arbeitslosigkeit erreicht sind.

Während die Aufholjagd am Jobmarkt zuletzt hinter den Erwartungen zurückblieb, stiegen die Verbraucherpreise stärker als es der Fed lieb sein kann: Sie kletterten um 5,0 Prozent und damit so stark wie seit 2008 nicht mehr.

Konkrete Signale für ein Zurückfahren der Käufe erwarten viele Beobachter jedoch noch nicht. Gelegenheit hierfür könnte die nächste Zinssitzung Ende Juli oder die Notenbanker-Konferenz in Jackson Hole bieten, die Ende August diesmal wieder als Präsenzveranstaltung stattfinden wird. (sda/reu)
22:43
Südafrika verschärft Restriktionen nach Anziehen der Corona-Zahlen
Als Reaktion auf ein deutliches Anziehen der Corona-Infektionszahlen verschärft Südafrika erneut seine Restriktionen. Präsident Cyril Ramaphosa kündigte am Dienstagabend in einer TV-Rede an die Nation eine Heraufstufung auf die Alarmstufe drei an. Sie sieht Beschränkungen bei Versammlungen, beim Alkoholverkauf sowie nächtliche Ausgangsbeschränkungen vor. «Wir müssen schnell und entschlossen handeln», warnte Ramaphosa. Am schwersten betroffen sei die Region um das Wirtschaftszentrum des Landes in Johannesburg und Pretoria, die rund zwei Drittel aller landesweiten täglichen Neuinfektionen registriert. Dort befindet sich laut Ramaphosa die Gesundheitsinfrastruktur an der Kapazitätsgrenze.


Auf der Südhalbkugel hat der Winter begonnen. Das zahlenmässig am schwersten betroffene Land Afrikas hat inmitten einer dritten Infektionswelle bisher 1,75 Millionen Fälle dokumentiert. In dem Kap-Staat kursiert eine neue Variante des Sars-CoV-2-Virus, die als besonders ansteckend gilt. Deswegen haben viele Länder Restriktionen für Reisende aus Südafrika verhängt. Bisher sind knapp zwei Millionen Menschen in dem Kap-Staat geimpft. Aktuell würden rund 150'000 Menschen über 60 Jahren pro Tag geimpft – eine Zahl, die bald auf 200'000 steigen sollen.

Die bisherigen Restriktionen hatten eine verheerende Auswirkung auf die Wirtschaft in Südafrika. Millionen Südafrikaner in der informellen Wirtschaft oder ohne Arbeit kämpfen demnach um ihr Überleben, Armut und Nahrungsmittelunsicherheit haben sich in wenigen Wochen dramatisch verschärft. Bereits vor der Corona-Epidemie steckte Afrikas zweitgrösste Volkswirtschaft in einer schwierigen Lage. Das Land mit seiner hohen Arbeitslosigkeit und brutalen sozialen Ungleichheit kämpft seit Jahren mit strukturellen wirtschaftlichen Problemen und einer unzuverlässigen Stromversorgung. (sda/dpa)
19:11
Mehr als 600 000 Corona-Tote in den USA
Seit Beginn der Pandemie sind in den USA mehr als 600'000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das ging am Dienstag aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in der US-Stadt Baltimore hervor. In keinem anderen Land der Welt sind so viele Tote im Zusammenhang mit dem Erreger Sars-CoV-2 erfasst worden. In den USA leben rund 330 Millionen Einwohner. Die Vereinigten Staaten sind in absoluten Zahlen auch mit Blick auf die nachgewiesenen Infektionen – mittlerweile knapp 33,5 Millionen – das am schlimmsten von der Pandemie betroffene Land.
15:16
Covid-Zertifikat für doppelt geimpfte Aargauer ab sofort verfügbar
Doppelt gegen Covid-19 geimpften Aargauerinnen und Aargauern steht seit Dienstag das Covid-Zertifikat zur Verfügung. Personen, die von der Erkrankung genesen sind, können ihr Zertifikat seit Montag beim Bund beantragen.
ZUM SCANNEN DES COVID-ZERTIFIKATS MITTELS DER COVID CERTIFICATE APP, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDE BILDER ZUR VERFUEGUNG. WEITERE BILDER FINDEN SIE AUF visual.keystone-sda.ch --- Das Covid-Zertifikat Schweiz wird mit einem Mobiltelefon eingescannt, am Dienstag, 15. Juni 2021 in Zuerich. Das Covid-Zertifikat enthaelt neben Name, Vorname, Geburtsdatum und einer Zertifikatsnummer auch die Angaben zur Covid-19-Impfung, zur Genesung oder zum negativen PCR-Test- bzw. Antigen-Schnelltest-Resultat. Der im Covid-Zertifikat angezeigte QR-Code soll das Zertifikat dank einer elektronischen Signatur der Schweizerischen Eidgenossenschaft faelschungssicher machen und die Echtheit des Covid-Zertifikats garantieren. (KEYSTONE/Christian Beutler)
Covid-Zertifikate sind für Geimpfte, Genesene und negativ Getestete vorgesehen. Für die Bestellung des Geimpft-Zertifikats auf der Website des Kantons spiele es keine Rolle, ob die Impfungen in einem Impfzentrum, bei einem Hausarzt oder in einer Apotheke verabreicht worden seien, teilte das kantonale Departement Gesundheit und Soziales mit.

Für das Genesen-Zertifikat legte das Bundesamt für Gesundheit zwei Voraussetzungen fest: Die betroffene Person muss mit einem PCR-Test positiv auf das Coronavirus getestet worden sein, und der Test darf nicht mehr als 180 Tage zurückliegen. Das Genesen-Zertifikat ist ab dem elften Tag nach einem positiven Test 180 Tage lang gültig.

Als nächsten Schritt will es der Kanton Ärztinnen, Apotheken und Laboren ermöglichen, Getestet-Zertifikate auszustellen.
Ausserdem sollen voraussichtlich ab Anfang Juli auch Personen, die wegen einer Covid-19-Erkrankung nur einmal geimpft worden sind, ein Geimpft-Zertifikat beantragen können. (sda)
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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie

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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie
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