Schweiz
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bild: samuelschumacher

Dieser Schweizer war in jedem Land der Welt – belegt unter Extremreisenden aber nur Rang 5

Roman Brühwiler hat alle Länder auf diesem Planeten besucht. Doch das reicht noch lange nicht, um der meistgereiste Mensch der Welt zu sein.

Samuel Schumacher / Nordwestschweiz



Kennst du dieses Spiel, bei dem man mit geschlossenen Augen irgendwo auf die Weltkarte tippt und dann dahin reist, egal, wie ausgeflippt oder weit entfernt das Ziel ist? Für viele Menschen ein spannender Weg, neue Orte zu entdecken. Nicht so für Roman Brühwiler. Sein Problem: Er war schon überall. Der 58-jährige St.Galler steht in seinem Landhaus in Zuzwil und schaut auf die riesige Weltkarte, die neben den gerahmten Bildern seiner vier Kinder an der Wand hängt. Die Karte ist übersät mit orangen Kleberli, auf denen er jeweils das Datum seines Besuchs hinkritzelt. Bagdad, Bangladesch, Burundi? War er. Mogadischu, Malawi, Mauretanien? Check! Neuguinea, Nauru, Nordkorea? Hat er abgehakt. Roman Brühwiler ist ein Extrem-Traveller. Nur vier Menschen haben noch mehr von der Welt gesehen als er, doch dazu später.

Brühwiler setzt sich an den grossen Holztisch in seinem Wintergarten. Hinter ihm hängen Gewitterwolken pittoresk über den Ostschweizer Alpen. Unten im Garten plätschert das Wasser in einen hübschen Schwimmteich. Der Rasen ist frisch geschnitten, die Sträucher blühen, helvetisches Idyll. Doch Brühwiler reicht das nicht, um glücklich zu sein. Nach vier Jahren als Lehrer ging er zum ersten Mal auf Weltreise, alleine. «Meine Frau war mit unserem zweiten Kind schwanger», sagt er. Sie habe das Reisen weit weniger fasziniert als ihn. «Aber sie liess mich gehen, weil sie wusste, wie wichtig mir das war – und weil sie ohne mich mehr Zeit für all ihre Freundinnen hatte.» Diesen freiheitlichen Deal hatten sich die beiden gewahrt, bis seine Frau im vergangenen Jahr verstorben ist.

20 Länder an einem Tag

Auf der Weltreise hat's ihn dann so richtig gepackt. Er hat sich vorgenommen, binnen eines Jahres alle Länder der Welt zu besuchen. «Für mich war das eine rein organisatorische Challenge. Ich wollte wissen, ob ich das hinkriege.» Er stellte ein kleines OK-Team aus Freunden und Verwandten zusammen und legte los. «Ich hatte sieben Schweizer Pässe», erzählt Brühwiler. Das war nötig, um all die notwendigen Visa rechtzeitig zu erhalten.

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Am 3. April 2006 startete er in San Marino. 364 Tage später landete er im kleinen Inselstaat Nauru. Er hatte es geschafft. In einem Jahr setzte Brühwiler mindestens einen Fuss in alle 194 Länder der Welt. Manchmal blieb er nur ein paar Minuten (5 in Weissrussland, 10 in Saudi-Arabien, 11 in Guinea Bissau, 18 in Lesotho, 28 in Irland), manchmal ein paar Tage. «Es ging mir nicht um den Genuss», sagt Brühwiler. «Reisen war für mich damals ein Leistungssport.»

Entlang des Weges stellte er mehrere Rekorde auf, die das Guinness-Buch nur deshalb nicht akzeptierte, weil er für dessen Verhältnisse zu oft mit dem Flugzeug reiste. Er besuchte fünf afrikanische Länder in 24 Stunden, flog 28 600 Kilometer in 36 Stunden und – da würde auch die ambitionierteste japanische Reisegruppe vor Neid erblassen – betrat in nur einem Tag 20 europäische Länder. Ist das nicht Verrat an der Reiseseele? Doch, das sei es, gibt Brühwiler zu. «Aber eben: Es ging mir nicht um den Genuss.»

Bei seinem neuen Projekt ist das ganz anders. Brühwiler will bis in 15 Jahren alle rund 4000 Provinzen und alle 1100 Unesco-Weltkulturerbestätten besuchen – nicht nur für wenige Minuten, sondern so richtig. Seit zehn Jahren ist er dran. Rund einen Drittel hat er schon geschafft. Er liegt gut im Plan. Ob es schlussendlich wirklich aufgeht, wird sich aber erst noch weisen. «Bei Syrien, zum Beispiel, muss ich jetzt halt einfach abwarten. Da kann man momentan schlicht nicht hin», sagt Brühwiler.

Sein Wahnsinns-Projekt hat ihm nicht nur goldene Vielflieger-Karten mit Lounge-Zugang an vielen Flughäfen gebracht, sondern ihn auch in einen Top-Rang der erlauchten Liste der «Most Traveled People» katapultiert. Die Liste gilt in der Extrem-Traveler-Szene als Massstab aller Dinge. Sie definiert aktuell 875 Ziele auf der Welt, an denen man gewesen sein muss, um sich meistgereister Mensch der Welt schimpfen zu können.

Brühwiler belegt derzeit Rang fünf. Er hat 817 der 875 Ziele bereist. In der Szene kennt man sich. An besonders schwierig zu erreichende Orte reist man auch mal gemeinsam, um sich die Kosten zu teilen. Gerade im vergangenen April zum Beispiel besuchte er mit einigen der anderen Top-Platzierten die somalische Hauptstadt Mogadischu – begleitet von schwer bewaffneten Sicherheitsleuten. «Die Stimmung unter uns ist jeweils völlig entspannt», sagt Brühwiler. «Wir haben noch nie auf hoher See einen über Bord geworfen.»

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«Gemeinsame Ausflüge von Süchtigen»

Brühwiler macht kein Geheimnis draus, was diese Trips in Wirklichkeit sind: «Gemeinsame Ausflüge von Süchtigen.» Süchtige mit ziemlich dickem Portemonnaie. Denn diese Exkursionen sind richtig teuer. Die meisten der Top-Platzierten seien Geschäftsleute, die ihre Firmen verkauft hätten und nichts mehr anderes machten, als rumzureisen. Auch er selbst hat das so gemacht. Nach vier Jahren als Lehrer führte Brühwiler zuerst eine Weile ein eigenes Reisebüro. Dann gründete er eine Firma, die mit Lehrmitteln handelt. Die Firma hat er verkauft.

Inzwischen ist er sechs Monate im Jahr auf Reisen. Die anderen sechs Monate verbringt er mehrheitlich damit, die extremen Trips zu planen. Dreimal wöchentlich trainiert er im Fitnessstudio, um den körperlichen Herausforderungen gewachsen zu sein. Im Winter bohrt er jeweils zwei Löcher in seinen gefrorenen Schwimmteich und taucht unter der Eisschicht hindurch. Abhärtungstraining für anstehende Exkursionen. Und was kostet das alles? «Wie viel Geld ich für die Reisen ausgebe, weiss ich nicht», sagt Brühwiler und lächelt.

«Zentral ist die Mimik und die Gestik, und die wirkt am natürlichsten, wenn man in seiner Muttersprache spricht.»

Auf seinen Reisen hat der Weltgänger ziemlich brenzlige Situationen erlebt. Er wurde am Nilufer brutal zusammengeschlagen, in Tahiti ausgeraubt, verlor im Sudan all seine Reisedokumente und kam in Amerika Face-to-Face mit einem wilden Grizzlybär. Er hat extrem abgelegene Flecken besucht wie Scott Island in der Antarktis.

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Er hat «schreckliche Orte» gesehen wie Kuwait oder Bangladesch und ist spektakulär gescheitert: an der Bouvet-Insel weit draussen im Südatlantik. Er hat die Insel auf einem Boot zweimal umrundet, doch die Wellen waren zu gefährlich. «Ich wäre noch so gerne an Land geschwommen. Doch der Expeditionsleiter liess mich nicht.»

Klimawandel sei dank

Heimatlos sei er aber nie geworden. Er komme immer gerne in die Schweiz zurück. Doch nach spätestens drei Wochen «fangts a züche». Dann müsse er wieder raus in die weite Welt. Als Nächstes steht eine Schiffsreise entlang der Nordküste Russlands auf dem Programm. Auch auf dieser Reise wird er überall Schweizerdeutsch sprechen, wie immer in fremden Ländern, deren Sprache er nicht versteht. «Zentral ist die Mimik und die Gestik, und die wirkt am natürlichsten, wenn man in seiner Muttersprache spricht.» Die Russlandreise führt vorbei an Franz-Josef-Land. Da war er noch nicht. «Bisher ging's nicht wegen des ewigen Eises. Doch dank dem Klimawandel wird's jetzt möglich», sagt Brühwiler.

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Haben wir richtig gehört? Der Klimawandel als Reisehilfe? «Genau. Den Klimawandel hat's immer gegeben», sagt Brühwiler. «Wer sagt denn, dass sich die Welt nicht verändern dürfe? Wieso muss alles so bleiben, wie's jetzt ist?» Er werde oft auf seinen ökologischen Fussabdruck angesprochen. «Aber diese Diskussion ist doch Blödsinn. Die Welt ist zum Geniessen da.» Punkt.

Der Reporter beisst ins Erdbeertörtchen. Kurze Gesprächspause. Dann doch noch die alles entscheidende Frage: «Sie waren überall, Herr Brühwiler. Wo ist's denn eigentlich am schönsten?» Die Antwort kommt blitzschnell: «Auf der Lord Howe Island östlich von Australien», sagt Brühwiler. Wilde Bergwelt, einsame Strände, unglaubliche Vegetation: Das sei das Paradies. Irgendwann möchte er da noch einmal hin, um sich auszuruhen von all den Reisen. Doch vorerst warten noch etwa 2500 Provinzen auf ihn. Wenn er sich an seinen Reiseplan hält, wird er in absehbarer Zeit den ersten Rang auf der Liste der Meistgereisten einnehmen. «Das wäre aber eigentlich ein Seich. Dann wäre die Herausforderung vorbei», meint Brühwiler. Ein wahrer Genussmensch würde das wohl kaum so sagen. (aargauerzeitung.ch)

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55
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55Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ... hm 11.07.2017 07:26
    Highlight Highlight Nächste Woche bei watson: Alkfreddie vom Kocherpark erzählt: Ich bin süchtig und aber geniesse jedes meiner täglich zehn Dennerbiere.
    25 Jahre x (365 Tage-182.5 Tage zuhause) /4000 Provinzen= 1.1Tage / Provinz
    davon abzuziehen: reine Reisezeit..
  • FrancoL 10.07.2017 13:57
    Highlight Highlight Er werde oft auf seinen ökologischen Fussabdruck angesprochen. «Aber diese Diskussion ist doch Blödsinn. Die Welt ist zum Geniessen da.» Punkt.

    Das als Aussage eines Lehrers, irre!

    Ich weiss nicht wer da am nächsten am Wort "Blöd" ist, sicherlich nicht die die auf ihren oekologischen Fussabdruck achten.
  • hampe64 09.07.2017 09:26
    Highlight Highlight Bereist ohne Genuss in einem Jahr alle Länder der Welt.
    Aber: "Die Welt ist zum Geniessen da."
    • Rabbi Jussuf 09.07.2017 10:54
      Highlight Highlight Immerhin kommt dieser Typ einem nicht in die Quere, wenn andere grade am geniessen sind. :-)
  • atomschlaf 09.07.2017 08:00
    Highlight Highlight Aufschlussreiche Kommentare.
    Da outen sich die wahren Bünzlis reihenweise!
  • Grundi72 08.07.2017 19:59
    Highlight Highlight Cool!
  • retofit 08.07.2017 13:47
    Highlight Highlight Ist das jetzt Satire oder was?
    • atomschlaf 09.07.2017 08:00
      Highlight Highlight Wieso soll das Satire sein?
      Ich würde mir das zwar nicht antun, aber ich find's cool.
    • FrancoL 10.07.2017 13:49
      Highlight Highlight So eine Verschwendung findest Du COOL, ok hätte das nicht gedacht, aber so hat jeder seinen Geschmack und zeigt was er so für unsere Umwelt übrig hat.
      Ich muss ehrlich zugeben ich habe selten über eine dümmeres Unterfangen gelesen.
  • Shin Kami 08.07.2017 13:17
    Highlight Highlight Kurz in einem Land zu sein gilt nicht als "besucht", betreten wäre da richtig. Das ist als würdest du eine Pizza kurz ansehen und dann sagen du hättest sie gegessen.
    • FrancoL 10.07.2017 13:52
      Highlight Highlight Ja da kommt mir Till Eulenspiegel spontan in den Sinn.
  • Micha Schläpfer 08.07.2017 12:52
    Highlight Highlight so viel Neid und Intoleranz, tsss
    • Tan Long 09.07.2017 11:45
      Highlight Highlight @Micaela Schäfer: Neidisch worauf?
  • Tan Long 08.07.2017 12:29
    Highlight Highlight Belegt unter Extremidioten den ersten Rang!
  • scertes 08.07.2017 12:13
    Highlight Highlight wie sich hier alle aufregen...
    ich mag den typen er lebt seinen traum
  • FrancoL 08.07.2017 12:12
    Highlight Highlight Wenn ich bedenke, dass bei diesem "Reisen", das man wohl kaum so nennen darf, wie viel sinnlose Energie verschwendet wurde um auf einer Landkarte einen roten Kleber zu setzen, kann ich nur den Kopf schütteln.
    Wenn man noch bedenkt dass dieser "Punktekleber" Lehrer ist ja dann bleibt nur noch ein müdes Lächeln.
  • sentir 08.07.2017 11:55
    Highlight Highlight Dekadenz pur!
    "Die Welt ist zum Geniessen da."
    Nach mir die Sintflut.
    Lehrer sind schon ein spezielles Völkchen...
    • koalabear 08.07.2017 20:06
      Highlight Highlight Er war genau 4 Jahre Lehrer. Dann hatte er zwei Firmen. Mittlerweile ist er fast 60. Aber es sagt schon einiges aus, dass vielen nur der Lehrerjob in Erinnerung geblieben ist.
    • atomschlaf 09.07.2017 08:03
      Highlight Highlight @koalabear: Ich fragte mich zuerst auch, wie kann man sich als Lehrer sowas leisten, aber die Erklärung kommt ja später im Artikel.

      Aber viele haben wohl gar nicht so weit gelesen, sondern schon ein paar Absätze weiter oben einen empört-engstirnigen Kommentar erfasst.
  • Zappenduster 08.07.2017 10:12
    Highlight Highlight Musste aufhören bei "binnen eines Jahres alle Länder der Welt zu besuchen".
    Das ist nicht reisen. Ländergeocaching oder so...
  • YvesM 08.07.2017 09:37
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach hat er 90% der Länder gar nicht bereist. Reisen bedeutet sich Zeit nehmen für Kulturen und eintauchen in neue Erfahrungen. Reine Zeitverschwendung. Schade verpasst er so viele schöne Momente auf seinen Reisen und zuhause mit den Kindern.
    • FrancoL 08.07.2017 12:06
      Highlight Highlight Sehe ich auch so:
      Wer in allem ernst meint
      "binnen eines Jahres alle Länder der Welt zu besuchen"
      Habe etwas mit Reisen zu tun, der ist nicht ganz bei Sinnen.
  • Fredu 08.07.2017 08:51
    Highlight Highlight Vor vielen Jahren habe ich mal ein Buch vom bekannten Österreichischen Karikaturisten Horst Haitzinger gekauft, es heisst "Globetrottel". Das trifft den Lehrer wohl ziemlich genau.
    User Image
  • derEchteElch 08.07.2017 08:31
    Highlight Highlight "Die welt ist zum geniessen da" das stimmt, aber bei 20 Ländern pro Tag kann man nicht von geniessen sprechen. Vielmehr von Flughafen/Bahnhof-Hopping. Kulturell wird der Typ keine Ahnung haben.

    Nur weil ich in Zürich arbeite und in Basel lebe heisst das noch lange nicht, dass ich ein Zürcher bin und die Stadt gut kenne ^^
  • .:|Caballito de Mantequilla|:. 08.07.2017 07:34
    Highlight Highlight Reis dich dumm, möchte man fast sagen. Das hat nix mehr mit Reisen zu tun sondern das sind gejagte, innerlich getriebene Menschen. Süchtige eben.
  • Butschina 08.07.2017 01:40
    Highlight Highlight Ui den CO2-Abdruck muss ziemlich sch..... sein.
    Es geht auch umweltschonender, nur halt mit weniger Ländern. Ein Kollege von mir lief 18'000 km um die Welt. Von CH bis China ohne Flugzeug und nur wenn nicht andersmöglich per Bahn oder Auto. Dies war bei manchen Grenzübergängen nötig, da er zu Fuss nicht einreisen durfte. Nach Amerika musste er fliegen. Das ist für mich die weit grössere Leistung.
  • LordEdgar 08.07.2017 00:20
    Highlight Highlight Kuwait als schrecklicher Ort? Da gibts aber weit aus schlimmeres...
  • Boogie Lakeland 08.07.2017 00:12
    Highlight Highlight Das ist wahnsinnig, aber cool.
  • Rabbi Jussuf 07.07.2017 23:57
    Highlight Highlight Wie hiess dieses Lied von Baby Jail nochmal?

    Es isch emal en Tubel gsi...
    • Wasmeinschdenndu? 08.07.2017 11:50
      Highlight Highlight Triffts wohl ziemlich gut 😂
  • Rabbi Jussuf 07.07.2017 23:53
    Highlight Highlight Das ist einfach nur bescheuert!
    Und dass er noch Lehrer sein soll? So einer gehört rausgeschmissen.
    • El Gageli 08.07.2017 10:08
      Highlight Highlight Warum?
    • FrancoL 08.07.2017 12:15
      Highlight Highlight Wir sind ja nicht häufig gleicher Meinung, aber Du triffst da voll ins Schwarze.

      @El Gageli; Warum? Weil es Menschen gibt die bei einer solchen Leistung und Verschwendung noch nach dem WARUM fragen. Der Lehrer sollte eine gewisse Vorbildfunktion haben.
    • Darth Unicorn #Häschtäg 08.07.2017 14:58
      Highlight Highlight Damit man sich künstlich empören kann anstatt sich um richtige Probleme zu kümmern
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thanatos 07.07.2017 23:42
    Highlight Highlight "Der Reporter beisst ins Erdbeertörtchen. Kurze Gesprächspause."
    Beste passiv-agressive Reaktion. 😂😂🤣
    Unbedingt muss er den Klimawandel als "natürlich" anpreisen. Ansonsten könnte er sich doch gar nicht rechtfertigen...


    Beim Reisen geht es doch um die Erfahrungen, Erlebnisse und Kontakte. Zeit und Anzahl der besuchten Orte sollte nebensächlich sein.
  • penetranz 07.07.2017 23:32
    Highlight Highlight Ich habe auch so eine Weltkarte an der Wand.
    Und ja ich habe auch auch Stecknadeln in verschiedene Städte/Länder gesteckt obwohl ich da nur umgestiegen bin und einige Stunden den Flughafen erkundet habe.
    Ob das Sinn macht kann ich nicht sagen. Wohl eher nicht. Aber ich rede mir ein etwas Kulturel unterschiedliches erlebt zu haben, auch wenn es nur ein Gespräch mit der Klofrau war.
    Aber!!!!! Ich persönlich kann mich darüber freuen und es gibt mir ein Gutes Gefühl.
    Für die Presse wärs mir aber zu peinlich.
  • Wasmeinschdenndu? 07.07.2017 22:55
    Highlight Highlight "Die welt ist zum geniessen da" Stimmt sicher auch aber diese aussage ist völlig egoistisch, würde jeder so einen "Seich" machen, wäre wohl bereits nach einem Tag die CO2-Konzentration in der Atmosphäre so hoch dass es sich nicht mehr leben liesse auf unserem Planeten. Verstehe überhaupt gar nicht was es bringen soll für 5min an einem Flughafen zu sein und dann weiterreisen!?! Ich setze ja auch nicht einen Fuss in die Migros, gehe wieder und sage ich war einkaufen...
    • iFlow 07.07.2017 23:59
      Highlight Highlight Habe gehofft, dass meine Meinung schon formuliert ist!:)
    • l'aglia 08.07.2017 17:56
      Highlight Highlight Haha, @iFlow, ich hab was ähnliches gedacht und den passenden Kommentar gesucht
  • Rajasu 07.07.2017 22:42
    Highlight Highlight Autsch, ich sollte meine Hand nicht immer so fest an meine Stirn schlagen.
    • Judge Dredd 07.07.2017 23:05
      Highlight Highlight Made my day
  • Trump's verschwiegener Sohn 07.07.2017 22:21
    Highlight Highlight Gehts noch oberflächlicher? Und er redet nur schweizerdeutsch an der Nordküste von Russland? Ich glaube es besser für gewisse Kinder, wenn er nicht mehr Lehrer ist. Sorry....aber so etwas Bescheuertes habe ich noch nie gehört, als ein paar Minuten in einem Land zu verbringen nur dass man dann sagen kann, man sei da gewesen. Dieser Mensch tut mir echt leid. Und dann noch diese Rechtfertigungsversuche wegen dem Klimawandel wie man sie sonst nur von durchgeknallten Rechtsnationalen hört.
    • Hillbilly 08.07.2017 10:00
      Highlight Highlight In einem Punkt (aber nur in diesem) muss ich ihm recht geben: Wieso in einem Land Englisch sprechen, wenn dein Gegenüber es überhaupt nicht versteht? Da kommt Mundart schlicht natürlicher rüber.
  • Donald 07.07.2017 21:48
    Highlight Highlight Schön, wenn er das so machen kann! Aber "Die Welt ist zum geniessen da." ist doch eine interessante Aussage. Er ist sich wohl nicht bewusst, dass er mindestens zum obersten Promille der Weltbevölkerung gehört...
  • Judge Dredd 07.07.2017 21:45
    Highlight Highlight "Er besuchte fünf afrikanische Länder in 24 Stunden, flog 28 600 Kilometer in 36 Stunden und – da würde auch die ambitionierteste japanische Reisegruppe vor Neid erblassen – betrat in nur einem Tag 20 europäische Länder. "

    Momol, Schapoo kann man da nur sagen. Man ist zwar einfach da, kann ein Häckchen unter das Land setzen, aber gesehen hat mam nur den Flughafen.

    Ein bisschen auf Trump machen und den Klimawandel leugnen...
    Eine Frau heiraten (?) und lange Zeit dann alleine lassen.
    Kinder zeugen und lange Zeit alleine lassen.
    Kommt es nur mir so vor oder könnte man auch sagen: egoistisch?
    • Luki 07.07.2017 21:59
      Highlight Highlight Hat er wohl seinen SchülerInnen auch dies beigebracht? Einfach die Welt geniessen, den Klimawandel gibt es sowieso.
    • Hoppla! 07.07.2017 23:39
      Highlight Highlight Lieber Judge Dredd. Ob und wie lange er Frau und Kinder alleine lässt geht wohl nur ihn und Frau und Kinder etwas an. Oder darf ich mich ab sofort in dein Leben einmischen wenn ich etwas nicht goutiere?

      Das ewige Herumgequengel über andere Lebensphilosophien ist völlig unnötig.
    • Judge Dredd 08.07.2017 08:15
      Highlight Highlight Lieber Hoppla!, wenn ich mich dazu veranlasst fühle mein Hobby über ein Newsportal der breiten Öffentlichkeit kund zu tun, dann darf ich auch damit rechnen, dass gewisse Leute nicht mit mir und meinem Lebensstil einverstanden sind und dies auch mitteilen.

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