Schweiz
International

Monika Hauser über sexualisierte Gewalt im Krieg sowie im Frieden

Interview

«Für Frauen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, gibt es kaum Gerechtigkeit»

Monika Hauser kümmert sich um Betroffene, die im Krieg oft vergessen gehen: vergewaltigte Frauen. Ein Interview über sexualisierte Gewalt im Krieg, im Frieden und in der Schweiz.
24.06.2023, 13:5515.12.2023, 09:52
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Wenn Monika Hauser über Frauen spricht, die sexualisierte Gewalt erlebt haben, ist sie bedacht auf sprachliche Feinheiten: «Ich spreche nicht von Opfern, sondern von Überlebenden.» Sie wolle den Charakter betonen, dass die Frauen überlebt haben.

Die Schweizerin unterstützt Frauen und Kinder, die im Krieg misshandelt wurden. Seit 30 Jahren kämpft die Gynäkologin gegen sexualisierte Gewalt, die nicht nur in Kriegssituationen üblich sind. Gerade weil sexualisierte Gewalt auch in Friedenszeiten weitverbreitet ist, komme sie im Krieg noch massiver vor, sagt die Gynäkologin.

Monika Hauser, Gründerin der Frauenrechtsorganisation medica mondiale.
Monika Hauser, Gründerin der Frauenrechtsorganisation medica mondiale.bild: Henrik Nielsen/medica mondiale
Zur Person
Als promovierte Gynäkologin reiste Monika Hauser während des Balkankriegs nach Bosnien und gründete die Nichtregierungsorganisation medica mondiale, die sich weltweit für Mädchen und Frauen in Kriegsgebieten einsetzt. Schon als Assistenzärztin für Gynäkologie kämpfte sie für einen sensibleren Umgang mit Frauen. Gemeinsam mit anderen Frauen entwickelte sie ein Konzept mit stress- und traumasensiblem Ansatz, das in Kriegsgebieten wie Afghanistan, Irak, Uganda und in der Ukraine angewandt wird. Für ihren unermüdlichen Einsatz für Frauenrechte und gegen Gewalt wurde Hauser mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

«Hört auf, Frauen als Opfer hinzustellen, schliesslich sind es Männer, die in den Krieg ziehen» – Kommentare wie diese erreichten uns, als wir darüber berichtet hatten, wie Frauen in Kriegen bedroht werden. Ist Ihnen dieses Narrativ bekannt?
Monika Hauser: Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen: Es sind zum allergrössten Teil Männer, die Kriege anzetteln, um ihre Macht abzusichern, und es leidet die gesamte Zivilbevölkerung darunter. Es sind jedoch genauso Frauen, die den Terror des Krieges erleben, die von extrem erhöhter Gefahr Gewalt zu erleben betroffen sind, und zwar innerhalb des Landes, aber selbst auch in vermeintlich sicheren Ländern, in die sie fliehen können. Folgen wie Traumatisierungen begleiten sie oft ein Leben lang. Dies zu bagatellisieren ist übrigens auch eine typische Reaktion, um sich nicht mit diesem schmerzhaften Thema auseinandersetzen zu müssen. Und es ist eine Reaktion, die Frauen extrem abwertet.

Warum kommt es zu sexueller Gewalt in Kriegssituationen?
Mit Sex hat das rein gar nichts zu tun, sondern mit Gewalt und Macht. medica mondiale spricht darum auch nicht von sexueller, sondern von sexualisierter Gewalt, um den Charakter der Gewalt nach vorne zu stellen und nicht etwa die sexuelle Lust. Sexualisierte Gewalt kommt nicht nur im Krieg vor. Gerade weil sexualisierte Gewalt auch in Friedenszeiten weitverbreitet ist, kommt sie im Krieg aber noch massiver vor.

Wie bringt man Soldaten denn dazu, ihre Macht auf diese Weise zu demonstrieren?
Männer vergewaltigen im Krieg, weil sie Frauenverachtung schon von zu Hause aus kennen. Das hängt stark mit patriarchalen Strukturen zusammen, die wir in den meisten Gesellschaften kennen. Mir ist immer wichtig, nicht nur den Kriegskontext anzuschauen, sondern auch die patriarchalen Strukturen, in denen sehr viel Gewalt an Frauen und Mädchen ausgeübt wird. Dann kommt noch der Kriegskontext dazu, wo Männer denken, sie können sich nehmen, was sie wollen, weil es keine Einschränkungen gibt. Die öffentliche Sicherheit bricht zusammen, Polizei und Strafverfolgung arbeiten nicht wie vorher.

Wird damit die Botschaft übermittelt: Schaut, ihr könnt nicht einmal eure eigenen Frauen schützen?
Die Strategie zielt darauf ab, die Gegner zu erniedrigen und den sozialen Zusammenhalt einer Gesellschaft zu zerstören. Diese Zerstörungskraft ist auch deshalb so gross, weil auf beiden Seiten des Krieges ähnliche Wertvorstellungen gelten, die kompatibel sind. Sowohl beim Täter als auch beim Vater oder Bruder der Betroffenen ist die «Ehre» des Mannes und der Familie an die Reinheit der Frau geknüpft. Deswegen kommt es neben seelischen Traumata zu starker gesellschaftlicher Stigmatisierung. Meist werden Überlebende dann selbst vom engen Umfeld ausgegrenzt.

Werden Vergewaltigungen bewusst als Kriegswaffe eingesetzt?
Den Begriff «Kriegswaffe» versuchen wir bei medica mondiale zu differenzieren. Aus folgendem Grund: Noch während des Kriegs im ehemaligen Jugoslawien sind Vergewaltigungen als Kollateralschaden, manchmal sogar als Kavaliersdelikt angesehen worden. Vergewaltigungen sind ein strategisches Element des Krieges. Doch dabei von einer Kriegswaffe zu sprechen, verengt den Blick und ignoriert das Ausmass an Gewalt, das unabhängig vom direkten Kriegsgeschehen passiert, im nahen Umfeld, in Schutzbunkern, auf der Flucht. Frauen geraten auch ausserhalb des Schlachtfeldes in stärkere Abhängigkeiten, was bedeutet, dass die Gefahr von sexualisierter Gewalt steigt.

Wird sexualisierte Gewalt im Krieg angeordnet?
Soldaten brauchen keine Befehle, um zu wissen, dass ihre Führung Menschenrechtsverbrechen stillschweigend tolerieren wird. Kriegsführer wie Milošević oder Putin erteilen keine expliziten Befehle, sie wissen aber, dass Vergewaltigungen stattfinden. Diese Kriegsstrategie ist so alt wie der Krieg selbst. Dort, wo schwere Kriegsverbrechen verübt werden, finden auch Massenvergewaltigungen statt. Diese Verbrechen sind vielfach dokumentiert, nur lassen sie sich juristisch schwer beweisen. Dies führt dazu, dass sich die Täter sicher fühlen und sich nicht vor Strafverfolgungen fürchten müssen.

Die russische Führung geizt nicht mit misogynen Aussagen. Putin selbst schickte schon Vergewaltigungsanspielungen in Richtung Ukraine. Öffentlich zitierte er eine Zeile aus einem Lied, in dem eine Frau missbraucht wird: «Ob es dir gefällt oder nicht, meine Schöne, du musst es erdulden.» Ermutigt er Soldaten damit zu sexualisierten Gewalttaten?
Er befeuert damit nicht nur Soldaten, sondern eine ganze Gesellschaft. Besonders mit der Ehrung der russischen Soldaten, welche in Butscha gefoltert, gemordet und vergewaltigt haben, vermittelte er seinem Volk die unmissverständliche Botschaft: Es ist legitim, dies zu tun. Man wird dafür sogar noch geehrt.

Waffen, Panzer, Kämpfe, Soldaten – diese Themen dominieren im Krieg. Warum hört man von vom Krieg traumatisierten Frauen verhältnismässig selten etwas?
Aus Erfahrung können wir sagen, dass medica mondiale immer dann viele Interviewanfragen erhält, wenn sich eine «Sensation» abgespielt hat: Machtübernahme der Taliban, Boko Haram oder IS. Vor, während und nach solchen Ereignissen erleben Frauen aber auch sehr viel Gewalt. Darüber wird kaum gesprochen, das scheint nicht so sehr zu interessieren. Ähnlich verhält es sich auch hierzulande mit dem Thema sexualisierte Gewalt, es hat keine Priorität.

Monika Hauser unterhält sich mit einem Kommandanten, Bosnien 1993.
Monika Hauser unterhält sich mit einem Kommandanten, Bosnien 1993.bild: Cornelia Gürtler/medica mondiale

Aufgrund der Berichterstattung über Massenvergewaltigungen im Jugoslawienkrieg sind sie 1992 als Gynäkologin nach Bosnien gereist, um betroffenen Frauen zu helfen. War das eine Kurzschlussreaktion?
Nein. Zu dieser Zeit arbeitete ich als Gynäkologin in einem deutschen Krankenhaus. Schon damals war ich mit dem Thema sexualisierte Gewalt konfrontiert und erkannte, wie oft Frauen Gewalt erleben. Was den Frauen im Krieg angetan wurde, machte mich genauso wütend wie die Art der Berichterstattung, die sich nur auf sensationslüsterne Darstellungen konzentrierte. Die Frauen wurden durch die Berichte ein zweites Mal missbraucht. Ein Gefühl sagte mir, dass ich mich da einmischen und einen anderen Ton einbringen muss. Ich erkundigte mich bei diversen deutschen Hilfsorganisationen, die mir unbeschönigt klarmachten: Das sind geschändete Musliminnen, denen kann man sowieso nicht mehr helfen. Da war mir klar: Ich muss die Sache selbst in die Hand nehmen.

Dann sind Sie ins Kriegsgebiet aufgebrochen?
Über Umwege bin ich Anfang 1993 mit einem LKW nach Zenica in Zentral-Bosnien gereist. Aufgrund des Frontverlaufes musste ich durch viele Waldwege fahren. Mitten im Kriegsgebiet in Zenica fand ich Fachfrauen, die bereit waren, mit mir ein Therapiezentrum unter diesen Umständen aufzubauen. 20 Frauen schlossen sich zusammen, viele von ihnen waren Krankenschwestern, Ärztinnen oder Psychologinnen, die sich um Frauen kümmerten, die aufgrund einer Vergewaltigung schwanger wurden. Schwangerschaftsabbrüche durften (zunächst) nicht durchgeführt werden. Viele Frauen haben sich deshalb umgebracht. Den Frauen, die im Spital arbeiteten, war es deswegen auch ein Anliegen, einen Ort zu schaffen, wo sich traumatisierte Frauen und Kinder aufgehoben fühlen. Dann ging alles recht schnell. Wir errichteten ein Therapiezentrum und jeden Monat kam ein neuer Projektteil hinzu: ein Kindergarten für schwer traumatisierte Flüchtlingskinder, ein Dokumentationszentrum, wo wir alles, was uns berichtet wurde, dokumentierten und und und.

Wie sind betroffene Frauen auf das Zentrum aufmerksam geworden?
Wir leisteten viel Medien- und Aufklärungsarbeit, um die Bevölkerung zu sensibilisieren, damit die Frauen nicht stigmatisiert und ausgegrenzt wurden. Wir fuhren in die Frontgebiete, um mit Frauen in Flüchtlingsunterkünften zu sprechen. Wir reisten auch über die kroatische Frontlinie, weil wir wussten, dass sich dort viele Frauen versteckt hielten. Uns war wichtig, die Nachricht zu übermitteln, dass jede Frau das Recht dazu hat, unterstützt zu werden, um wieder in die Mitte der Gesellschaft zu gelangen. Wir entwickelten Konzepte, wie kriegstraumatisierte Frauen und ihre Kinder noch während des Krieges wieder ins Leben zurückkehren konnten.

Frauen von einer Partnerorganisation in Uganda informieren an Schulen über sexualisierte Gewalt und Verhütung.
Frauen von einer Partnerorganisation in Uganda informieren an Schulen über sexualisierte Gewalt und Verhütung.bild: Rendel Freude/medica mondiale
Anlaufstellen für Betroffene von sexualisierter Gewalt
Sexuelle Übergriffe können in den unterschiedlichsten Kontexten stattfinden. Hilfe im Verdachtsfall oder bei erlebter sexualisierter Gewalt bieten etwa die kantonalen Opferhilfestellen oder die Frauenberatung Sexuelle Gewalt. Für Jugendliche oder in der Kindheit sexuell ausgebeutete Erwachsene gibt es in Zürich die Stelle Castagna. Betroffene Männer können sich an das Männerbüro Zürich wenden.

Welche Folgen hat sexualisierte Gewalt?
Sexualisierte Gewalt hat gewisse Auswirkungen, diese sind weltweit gleich – auch in der Schweiz. Betroffene können nicht über das Geschehene sprechen, sie sind oft schwer traumatisiert. Sie vertrauen niemandem mehr und entwickeln Beziehungsstörungen. Die Traumatisierung wird schnell chronisch, wenn sie nicht fachlich begleitet wird. Belastungsstörungen können sowohl von der Mutter als auch vom Vater an ihr Kind vererbt werden.

Inwiefern?
Ohne angemessene Unterstützung kann das Erlebte nicht verarbeitet werden. Unverarbeitet dauern die Folgen der erlebten Gewalt an und reichen tief in das Leben der Betroffenen. Sie prägen Beziehungen und werden oft als transgenerationale Traumata an die folgenden Generationen weitergegeben. Das gilt für Kinder und Enkel:innen, in deren Familien Vergewaltigung verschwiegen und tabuisiert wurde. Es gilt ebenso für Kinder, die sexualisierte Gewalt mit ansehen mussten. Und es gilt für Kinder, die durch eine Vergewaltigung gezeugt wurden. Es fällt Betroffenen von Vergewaltigungen beispielsweise oft schwer, emotionale Nähe zu den eigenen Kindern und anderen Nahestehenden einzugehen. Das heisst auf der anderen Seite auch: Wenn wir die Frauen stärken, wirkt das präventiv für weitere Traumata und weitere Gewalt. Diesen Kreislauf zu durchbrechen, ist seit 30 Jahren Aufgabe und Anliegen von medica mondiale.

Wie wichtig ist es den Opfern, Gerechtigkeit zu erfahren? Und in welcher Form?
Frauen weltweit wünschen sich Gerechtigkeit und fordern diese ein. Das tun sie auch in der Schweiz. Ich versuche, immer diesen Bogen zu schlagen, um es nicht von uns wegzuschieben. Es gibt selbst in der Schweiz kaum Gerechtigkeit für Frauen, die sexualisierte Gewalt erlebt haben. Es gibt nur wenige Verurteilungen. Viele Frauen trauen sich deshalb nicht, Anzeige zu erstatten. Sie wissen, dass es ein sehr schwieriger Prozess werden wird. Ausserdem sind Polizei und Justizpersonal nicht im traumasensiblen Umgang mit Betroffenen ausgebildet. Es besteht die Gefahr, retraumatisiert zu werden. Aber zurück zum Thema: Gerechtigkeit kann sehr unterschiedlich aussehen: Für die eine Frau, die vergewaltigt wurde und schwer verletzt ist, kann Gerechtigkeit bedeuten, dass sie im Krankenhaus behandelt und operiert wird. Woanders kann Gerechtigkeit bedeuten, dass es ein Kriegsverbrechertribunal gibt, wo Täter verurteilt werden.

Ist denn der internationale Gerichtshof in Den Haag besser im Umgang mit Traumata geschult?
Nein, auch da ist das System noch viel zu wenig auf den Umgang mit traumatisierte Frauen ausgerichtet. Und wenn Frauen sich nicht gut aufgehoben fühlen, dann ist es umso schwieriger, Gerechtigkeit zu empfinden. Für viele kann Gerechtigkeit aber auch bedeuten, wieder in der Mitte der Gesellschaft aufgenommen zu werden. Gerechtigkeit kann also von der medizinischen Hilfe, überhaupt überleben zu können, bis hin zur Anerkennung durch die eigene Gemeinschaft reichen.

Gibt es eine Geschichte, die Sie besonders berührt hat?
In Bosnien waren viele der Klientinnen Witwen. Es gab aber auch Frauen, deren Männer den Krieg überlebt haben. Einer dieser Männer hat uns im Frauentherapiezentrum «Medica Zenica» aufgesucht. Seine Frau ist in Gefangenschaft in Ostbosnien mehrfach vergewaltigt worden. Sie sprach nicht mehr, ass nicht mehr, spielte nicht mehr mit den Kindern, vegetierte nur noch vor sich hin. Sie wollte nicht mehr leben. Doch ihr Mann gab nicht auf und fragte schliesslich im Therapiezentrum um Rat. Nach vier Monaten empathischer Begleitung im Zentrum fand sie zurück ins Leben und hatte neue Kraft für ihre Familie.

Was motiviert Sie, Ihre Arbeit fortzusetzen?
Meine Grossmutter hatte mir im Alter von 12 Jahren erzählt, wie sie aufgrund einer Vergewaltigung schwanger wurde und mit dem Mann, der ihr das antat, zwangsverheiratet wurde. Das hat mich früh motiviert, mich für das Thema einzusetzen. Wenn ich heute sehe, dass es immer noch so viel Straflosigkeit gibt, dann macht mich das wütend. Und diese Wut ist dann mein Antrieb, um weiterzumachen.

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38 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Patzi-89
24.06.2023 14:27registriert März 2022
Super Frau! Ihr Lebenswerk ist beeindruckend und sehr selbstlos. Über ihr Therapiezentrum in Bosnien gibt es ein sehr spannendes Buch, welches das grausame Thema noch mehr aufgreift. Danke für Ihre fachliche und gutherzige Arbeit an der Zukunft aller Frauen!
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Jacob Crossfield
24.06.2023 17:52registriert Dezember 2014
Auf den Punkt gebracht, danke Frau Hauser. In jedem Krieg bis heute wurde dieses Mittel als Waffe gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt. Vergewaltigung ist immer ein Kriegsverbrechen!
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Nevermind
24.06.2023 17:04registriert Mai 2016
Ich bin ihr sehr dankbar für ihren Einsatz vergessene und vernachlässigte Opfer von Kriegsverbrechen zu unterstützen und ein Bewusstsein dafür zu schaffen. Speziell das Tabu zu durchbrechen und die Entstigmatisierung rettet Leben. Nicht nur das der Frauen sondern der ganzen Gesellschaft.
Was ein wenig vergessen geht ist, weshalb viele der Frauen Witwen sind.
Da wäre z.B. Srebrenica wo 8'000 Knaben und Männer separiert und exekutiert wurden. Dort wo Vergewaltigung ungesühnt bleibt ist auch Folter und Mord zu finden und umgekehrt. Vergewaltigung ist eine Erweiterung des Genozid.
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