Schweiz
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Wanderer halten einen Rast auf einem Felsen mit Blick auf den Aletschgletscher von der Moosfluh aus, auf der Riederalp im Wallis, am Dienstag 11. Juli 2017. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)

Zuschauen – oder handeln? Der Klimawandel lässt den Aletschgletscher schmelzen. Bild: KEYSTONE

Interview

Junge Klimaaktivisten: «Es ist viel mehr möglich, als man uns weismachen will»

An der Klimademo am 6. April gehen erneut viele junge Leute auf die Strasse. Die Aktivisten Hanna Fischer und Andri Gigerl erklären, was sie antreibt und wie die Welt ein grosses Stück gerechter werden muss.



Das Thema der nächsten Klimademo (siehe unten) lautet «Klimagerechtigkeit». Was versteht ihr darunter?
Andri:
Es ist absolut zentral, dass wir die Klimakrise immer auch aus einer sozialen Perspektive betrachten. Die Welt ist schon heute geprägt von sozialer Ungleichheit. Der Klimawandel wird dieses Problem enorm verschlimmern. Denn während wenige reiche Industrieländer für einen Grossteil der globalen Emissionen verantwortlich sind, werden vor allem arme Länder aus dem globalen Süden die verheerenden und teuren Konsequenzen tragen müssen.

Bild

Die Klimastreik-Aktivisten bei ihrer letzten Protestaktion in Zürich. bild: zvg

Hanna: Wir in der Schweiz stehen deshalb moralisch in der Pflicht, jetzt alles zu geben beim Klimaschutz. Ausserdem haben wir gesehen, was geschieht, wenn man Klimapolitik auf Kosten der Schwachen macht. Die Gilets jaunes sind aus einer schlecht durchdachten Klimaabgabe entstanden.

«Die Klimakrise ist keine Glaubensfrage und macht nicht halt an parteipolitischen Grenzen.»

Andri und Hanna, Klimastreik Zürich

Was erwidert ihr Kritikern, die sagen, Klimagerechtigkeit klinge zwar gut, doch sei das Leben an sich ungerecht?
Natürlich ist es das – ändern wir es! Genau solche Menschen sind das Problem. Menschen, die alle Hoffnung und allen Mut begraben haben und das Realismus nennen. Was wir nun brauchen, sind keine düsteren Prophezeiungen, sondern mehr Glauben an eine lebenswerte und bessere Zukunft. Es ist viel mehr möglich, als man uns weismachen will.

Die Interviewten

Hanna Fischer ist 17, kommt aus Männedorf und studiert Medizin an der Uni Zürich. Andri Gigerl ist 19 und macht dieses Jahr die Matur am RG Rämibühl in Zürich. Sie engagieren sich in der Klimastreik-Bewegung, Regionalgruppe Zürich. Sie haben die Fragen schriftlich beantwortet. Mehr Infos unter https://climatestrike.ch.

Die Industrienationen sind für den Klimawandel verantwortlich – und die armen Länder im Süden leiden am meisten unter den Folgen. Was soll die reiche Schweiz tun?
Die Schweiz muss die Verantwortung, die sie trägt, endlich verstehen und wahrnehmen. Wir leben auf Kosten von Menschen in Entwicklungs- und Produktionsländern. Es heisst oft, «ja die Schweiz ist doch so klein». Dann sollte es doch kein Problem sein, jetzt ruckzuck auf netto null zu gehen und dann Ländern mit viel schlechteren Voraussetzungen und weniger Mitteln unter die Arme zu greifen.

Lehnt ihr eigentlich den Kapitalismus grundsätzlich ab? Und falls ja, was für ein wirtschaftliches System würdet ihr bevorzugen?
Diese Frage diskutieren wir in der Bewegung täglich und die Meinungen gehen weit auseinander, wir sind eine diverse Bewegung. Wichtig ist jedoch, dass nicht nur wir anfangen, die bestehenden Strukturen zu hinterfragen, sondern alle. Die Klimakrise ist ein so grosses Problem, dass es fahrlässig wäre, sich nicht auch die grundlegenden Fragen zu stellen und damit den grössten Teil der möglichen Lösungen auszuschliessen. Denn in einem sind wir uns alle einig: So wie bisher kann es nicht weitergehen.

Welche konkreten Massnahmen braucht es als Nächstes von der Politik und Wirtschaft?
Wir als Bewegung sehen es nicht als unsere Aufgabe, exakte wissenschaftliche oder politische Lösungen zu präsentieren, da uns dafür das Know-how und die Zeit fehlen. Es gibt einen Grund, warum unsere Gesellschaft von gewählten Vertreter*innen regiert wird, die sich theoretisch auf das Wissen von Experten stützen. Wenn genau das tatsächlich auch passieren würde, dann wären wir an einem anderen Punkt. Die Politik und die Wirtschaft müssen endlich aufhören sich zu fragen, ob man etwas ändern soll oder wann. Das ist wissenschaftlich klar. Sie müssen sich endlich fragen, wie das zu schaffen ist.

Ihr sagt, die Älteren hätten es verbockt. Abgesehen von solchen Schuldzuweisungen, wie haltet ihr es mit der generationenübergreifenden Zusammenarbeit?
Die älteren Generationen müssen aufwachen, dazu muss man manchmal etwas hart sein. Aber am Ende ist Zusammenarbeit absolut zentral. Die Klimakrise betrifft alle Menschen, egal ob alt oder jung. Wenn wir sie tatsächlich bewältigen wollen, müssen wir als Spezies zusammenhalten und alle Grenzen, von Ländern und politischen Meinungen über Geschlechter bis zur Hautfarbe oder dem Alter, überwinden. Wir überleben gemeinsam oder gar nicht.

Bei immer mehr Eltern und Grosseltern scheint die Einsicht zu reifen, dass sie nicht nur passiv zuschauen können, während die Klimajugend protestiert. Wie erlebt ihr das?
Wir freuen uns extrem, dass wir etwas bewegen und auch sie die Krise ernst nehmen. Es ist schön zu sehen, dass immer mehr Menschen sehen, was es nun unbedingt braucht. Einen gesellschaftlichen Wandel – anders als alles bisher. Wir brauchen das grösste Miteinander der Menschheitsgeschichte. Und genau deshalb seid auch ihr und alle anderen zur nächsten Klimademo am 6. April ganz fest eingeladen.

Ihr habt wiederholt betont, dass ihr euch nicht (von Parteien) für politische Zwecke instrumentalisieren lassen wollt. Wie seht ihr das im Hinblick auf die nächsten eidgenössischen Wahlen im Oktober 2019? Das wäre ja eine grosse Chance, um viel zu verändern?
Wir glauben fest daran, dass wir in der Notlage, in der wir nun einmal sind, alle zusammenhalten müssen. Die Klimakrise ist keine Glaubensfrage und macht nicht halt an parteipolitischen Grenzen. Deshalb werden wir auch weiterhin keine Parteien unterstützen. Doch das müssen wir auch gar nicht. Unsere Aufgabe ist es, die Menschen aufzuwecken, ihnen Hoffnung und Mut zu geben und eine andere Art zu leben aufzuzeigen. Dann sind sie ganz von alleine in der Lage zu entscheiden, wer oder was richtig ist für unsere Zukunft.

Bild

Dieses Gruppenbild entstand nach der «Arena»-Aufzeichnung im SRF-Studio. bild: zvg

Wo findet die Klimademo am 6. April statt?

Laut den Klimademo-Organisatoren wird am nächsten Samstag, 6. April, in zahlreichen Kantonen demonstriert. Sie verweisen auf ihre Website, klimademo.ch, dort finde man alle wichtigen Infos, inklusive Orts- und Zeitangaben.

Und du?!

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  • Dr no 03.04.2019 08:53
    Highlight Highlight Theoretisch klingt das gut. Praktisch wird's schon schwieriger. Wo sind die konkreten Massnahmen ? Da wird's schon schwierig. Da gibt es keine Handlungsanweisungen, nur den Vermerk, dass die anderen was tun sollen "Die Politik soll.... " Die anderen sollen...." Sobald man selber mal verzichten sollte, ist die ganze Bewegung schon nicht mehr so sexy.... Also liebe Klimaaktivisten, was macht ihr selber konkret ? Und kommt jetzt nicht mit "ich esse wenig Fleisch, dafür darf ich dann auch 3mal im Jahr mit dem Flugzeug fliegen..."
    • @schurt3r 03.04.2019 13:27
      Highlight Highlight Praktisch ist es überhaupt nicht schwierig! ;-)

      Hier sind 75 Tipps für dich und mich, um den Klimawandel (durch CO2-Ausstoss) und den Schwund der Biodiversität zu bekämpfen:

      https://interaktiv.tagesanzeiger.ch/2019/75-ideen-den-klimawandel-zu-stoppen/
    • Tornadillo 03.04.2019 19:48
      Highlight Highlight Werde auch an der Demo sein. Die 75 Tipps hat aber ein Diesel Jünger geschrieben. Kein Wort über den Verzicht auf Heizöl und EMobilität wird als gleich dreckig wie Diesel beschrieben. Ein Text aus den 90ern...
  • dmark 02.04.2019 20:39
    Highlight Highlight Ich glaube wir sollten uns nicht so sehr auf CO2 versteifen. Es gibt da noch so einige andere Faktoren, welche auf uns einwirken, welche bislang noch nicht so oft erwähnt wurden.
    Es gibt da u.a. noch den sog. "Polsprung", welcher sich wohl so langsam, aber sicher andeutet, sowie Forscher, welcher von einer "passiven Sonne" sprechen, welche uns sogar eine kleine Eiszeit bringen könnte.

    Bsp.

    https://www.focus.de/wissen/klima/klimaerwaermung/neue-eiszeit-neue-eiszeit_id_8487796.html

    und

    https://weather.com/de-DE/wissen/klima/news/polumkehr-im-gange-wie-der-nordpol-allmahlich-zum-sudpol-wird
    • dmark 02.04.2019 23:32
      Highlight Highlight Was ich damit sagen möchte ist, dass wir zwar wunderschön irgend welche Modelle aufzeigen können, aber die Computer nur mit dem Material arbeiten können, was man ihnen füttert. Und wir wissen längst nicht alles, was auf, in und um unseren Planeten so alles vor sich geht, noch haben wir das Wissen darüber, was alles von aussen aus dem All auf uns einwirkten könnte.
      Man darf nicht vergessen, dass wir (die Erde) nicht ein mal ein Staubkorn in Mitten des Weltalls sind. Und ein noch kleinerer "Krümmel" könnte uns schon vernichten, sollte er uns treffen.
      Unsere Existenz ist ein reiner Zufall.
  • wolge 02.04.2019 19:39
    Highlight Highlight Ich empfehle allen das herausragende Buch Reinventing Organizations von Frederic Laloux zu lesen. Unternehmen, Wirtschaft und Schulen müssen sich neu erfinden. Wir müssen aufhören uns in seelenlosen, technokratisierten Systemen sinnlosen Tätigkeiten zu widmen und uns rein auf den Gewinn und das Einkommen zu konzentrieren. Wir sollten einem Sinn nachstreben der es sich zum Ziel macht der Gesellschaft/Natur zu dienen. Wir sollten die Masken die wir tragen ablegen, wieder ganz Mensch sein dürfen und auf unser Innerstes, auf unsere Mitmenschen und die Natur hören lernen
  • SiIvan 02.04.2019 19:09
    Highlight Highlight Ich glaube, es können gute Lösungen entstehen. Jeder wird aber irgendwie Veränderungen akzeptieren und mittragen müssen...

    Frage: Weshalb sollen jetzt plötzlich die Jungen auf ein Smartphone verzichten? Ich kenne die Belastung eines Smartpohones nicht, kann mir aber nicht vorstellen, dass diese grösser ist als die einer Ölheizung.... (Steuerung ähnlich wie elektronik im Smartphone oder?) und für eine Ölheizung gibt es heute technisch ausgereifte Alternativen... daher zuerst im Bereich veralteter technik ansetzen und danach Eingriff in die Lebensweise nehmen... Einwände? Freu mich drauf :)
  • So en Ueli 02.04.2019 18:16
    Highlight Highlight 1. Nicht alle Jungen demonstrieren. 2. Nicht alle wollen eine Veränderung. 3. Morgen merken die Jungen schon noch, wie utopisch ihre Ideen sind. 4. Wenn man was ändern will, dann soll man bei sich selber anfangen und nicht den Finger auf andere zeigen. Das heisst Verzicht auf all die Dinge, die unserem Planet schaden. Aber dann müsste man ja auf sein Smartphone und seine Ferien am Strand verzichten. Will aber niemand.
    • SiIvan 02.04.2019 19:00
      Highlight Highlight find ich eine gute Anmerkung. jedoch sollten Lösungen zu Ende gedacht, ausdiskutiert und dann umgesetzt werden... und das im grossen, d.h. national oder International...

      PS: Ferien am Strand sind z.B. auch mit einem E-Auto, bzw. E-Flugzeug (und nein, ist keine Fantasie) möglich... aber soweit sind wir noch nicht ganz. und vorallem nicht jeder Haushalt. Weshalb nicht alte technik ausmustern und durch neue (effizientere, ökologischere und meist betriebsgünstigere) Technik ersetzen? Im Bereich Industrie & Gebäude ist das technisch relativ einfach und bringt grosse einsparungen :))
    • So en Ueli 02.04.2019 22:52
      Highlight Highlight E-Autos sind sicher sehr umweltfreundlich. Hast du gesehen, was nur für die Produktion eines Teslas für Energie verbraucht wird?

    • SiIvan 03.04.2019 12:45
      Highlight Highlight die Produktion von Elektroautos unterscheidet sich vorwiegend in der Batterieherstellung. Und die daraus resultierende Umweltbelastung ist abhängig von der Speicherkapazität in kWh.

      Für die Batterieproduktion werden pro kWh ca. 130-170kg CO2 equivalent ausgestossen. D.h. ein Tesla mi 100kWh Batterie -> 17'000kg CO2

      Ausstoss eines Benzinfahrzeugs liegt bei ca. 2.4 kg/ltr --> ca. 2400 kg pro Jahr... (20x50ltr tanken...)

      nach etwa 8 Jahren ist die Ökobilanz besser... aber die Produktion wird ja stetig verbessert.

      Batterieautos sind vlt nicht die beste Lösung, aber E-Motoren sind ausgereift.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cédric Wermutstropfen 02.04.2019 15:17
    Highlight Highlight Zum Thema Ungleichheit nicht bekämpfen wollen: „Menschen, die alle Hoffnung und allen Mut begraben haben und das Realismus nennen. “

    Diese Annahme ist so pauschal einfach falsch. Ich bin auch für eine gewisse Ungleichheit, weil ich Ungleichheit als zentralen Motor für Fortschritt sehe. Sie hat eine enorme Motivationsfunktion inne und des Weiteren ist sie eine Art natürliche Selektion für Gesellschaften. Kurzum, ich will nicht Ungleichheit nicht komplett beseitigen, weil ich ob dieser Aufgabe verzagte, sondern weil ich einen Nutzen darin sehe.
    • Eh Doch 03.04.2019 17:54
      Highlight Highlight Sagt nur der, der auf der Gewinnerseite steht
  • Toerpe Zwerg 02.04.2019 14:55
    Highlight Highlight Man könnte auch mal einen anderen Ansatz verfolgen und vehement auf der Produktionsseite einschreiten.

    So gibt es bereits erprobte Nuklearenergie Konzepte, welche theoretisch in der Lage wären, die Welt mit einem Überfluss an sicherer und relativ sauberer Energie zu versorgen. Statt Billionen in Verzicht (also Schrumpfung) zu investieren könnte, man diese Wertschöpfung in einer globalen Anstrengung zur (Fertig-)entwicklung dieser Technologien investieren.

    Es wird nicht gelingen mit Verzicht. Je früher man sich davon verabschiedet, desto besser.

    Play Icon
    • Cédric Wermutstropfen 02.04.2019 15:22
      Highlight Highlight Dieser Meinung bin ich auch, vor allem weil Verzicht global zu etablieren, und das täte wenn schon Not, einfach nicht umsetzbar sein wird. Stattdessen sollten wir auf unser Hirn und Technologie setzen und national genau solche Forschung & Entwicklung massiv fördern. Das ist die grosse wirtschaftliche Chance der Schweiz in dieser Ära. Wir sollten sie nutzen und nicht kindliche Pflästerlipolitik betreiben.
  • Dogbone 02.04.2019 14:03
    Highlight Highlight Die Bewegung wird irgendwann den Schritt machen müssen, sich offen und direkt gegen Grosskonzerne, Superreiche und Regierungen auf der ganzen Welt zu wenden, welche ihr Tun auf dem Rücken der Umwelt austragen. Bis dahin sind diese Demos für die nur ein nerviges Theater, welches sich wieder legt und ausgesessen werden muss. Es ist zu hoffen, dass sich nun genug Menschen mobilisieren können, um sich schliesslich mit aller Wut und Energie dahin wenden zu können, wo der Hund tatsächlich begraben liegt und wo es weh tut.
    • violetta la douce 02.04.2019 14:48
      Highlight Highlight Die Wut muss sich gegen jeden Einzelnen selbst richten.
      Wir sollten Verantwortung übernehmen und unseren Konsum zurückschrauben.
      Anders wird es nicht funktionieren.
      Nach dem Mami rufen ist feige.
      Handy zurückgeben und Abo kündigen... so muss es gehen.
      Aber...
      (Achtung jetzt kommts)
      Macht niemand.
      Wieso?
      Vieeel zu unbequem.
      Dann lieber übers Mami. Jedenfalls solange sie uns das Handy nicht wegnimmt.
    • SiIvan 02.04.2019 16:47
      Highlight Highlight Frage: wie soll jemand bei der heutigen Schul-, arbeits und freizeitsumgebung auf ein Handy verzichten (können)? Sinnvoll? Vielleicht Ja, aber genau das wird doch gefordert oder? Das Lösungen zu Ende gedacht, ausdiskutiert und umgesetzt werden...
      Idee meinerseits:
      1. ausgereifte technische Möglichkeiten nutzen / veraltete technik ausrangieren...
      2. effiziente Energienutzung "lehren"
      3. verzichten / verbieten

      andere gute Vorschläge unbedingt einbrigen :) jede Idee kann Gold Wert sein...
    • Eh Doch 03.04.2019 17:55
      Highlight Highlight Macht den Konsumenten
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nüübächler 02.04.2019 13:59
    Highlight Highlight Ich finde den Klimahype übertrieben!
    Natürlich muss man gegen die Umweltverschmutzung etwas tun. Anstelle von demostrieren könnte jeder bei sich anfangen.
    Nicht mehr fliegen, nur noch regionale oder inländische Produkte kaufen( auch Fleisch- und Milchprodukte), Geräte ( z.B.Handys) länger brauchen, weniger Auto und auch weniger Öv fahren, weniger weit in die Ferien verreisen, wieder selber kochen ......die Liste kann sehr ausgebaut werden. Seid ihr immer noch dabei?
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 03.04.2019 11:16
      Highlight Highlight Check, check und check. Auf jeden Fall.
  • Legaschtenie 02.04.2019 12:52
    Highlight Highlight Was ich bei der ganzen Diskussion vermisse sind die weitsichtigen Vorteile der grünen Technologien! Ein Verbrennungsprozess kann per Definition nicht sauberer sein als erneuerbare Energien. z.B. Solarstrom, hohe Anschafungskosten / relativ viel graue Energie welche aber über die ganze Lebensdauer betrachtet kein Problem ist.

    Aber was wahrscheinlich das grösste Problem ist... Die Sonne scheint gratis, sprich keine Betreibungskosten! Kapitalistisches Denken: Gratis = kein Wert! Deshalb ist es eminent wichtig, das auch über unser Kapitalistisches System nachgedacht wird.
    Kleiner Denkanstoss:
    Benutzer Bild
    • Toerpe Zwerg 02.04.2019 14:41
      Highlight Highlight "Aber was wahrscheinlich das grösste Problem ist... Die Sonne scheint gratis, sprich keine Betreibungskosten! Kapitalistisches Denken: Gratis = kein Wert! Deshalb ist es eminent wichtig, das auch über unser Kapitalistisches System nachgedacht wird."

      Klassischer Kurzschluss. Wer, wenn nicht der Kapitalist vermarktet gerne, was ihn nichts kostet.

      Das Problem der Erneuerbaren ist einerseits die geringe Energiedichte und andererseits die Unbeständigkeit.
    • Bits_and_More 02.04.2019 17:16
      Highlight Highlight "Aber was wahrscheinlich das grösste Problem ist... Die Sonne scheint gratis, sprich keine Betreibungskosten! Kapitalistisches Denken: Gratis = kein Wert!"

      Ich wette mir dir, dass es fast jeden Automobilhersteller freuen würde, wenn das Benzin gratis wäre.
  • Kimelik 02.04.2019 12:34
    Highlight Highlight Ein paar tausend jugendliche demonstrieren, wir wurden damals als ein kleiner Teil abgetan und heute heisst es alle jugendlichen.
    Ich denke den grössten Teil der jugendlichen interessiert es absolut nicht und die wollen auch nicht, dass auf irgendetwas verzichtet werden muss. Ich bin gespannt auf die Zukunft, langfristig gesehen, wird sich nichts ändern...
    • R. Schmid 03.04.2019 05:42
      Highlight Highlight Alles ändert sich immer auch die Welt. Ob gewollt oder nicht.... Es ändert sich.
  • Chrigi-B 02.04.2019 12:16
    Highlight Highlight Fazit: Wir werden sehen was die Grünen und GLP nach dem prognostizierten Wahlsieg im Herbst die nächsten 4 Jahre so liefern.

    Meine Einschätzung: Nichts, da spätestens beim eigenen Batzen der Spass aufhört. Wisst ihr wer bei höheren Co2 Abgaben zur Kasse gebeten wird? Normalverdiener und Familien.
    • p4trick 02.04.2019 12:59
      Highlight Highlight @Chrigi Wenn wir pro Kind CO2 Steuer jährlich 10'000 verlangen, dann ist das genau eine Idee, die viel bringen wird. Wenn sich die Familien Kinder kriegen nicht mehr leisten können, dann ist das ein Schritt Richtung weniger Menschen.
      Tönt radikal und total unmenschlich. Nur, genau das ist die Lösung des Problems.
    • Toerpe Zwerg 02.04.2019 14:44
      Highlight Highlight Genau @ Partick. Weil, bei einer Geburtenrate von 1.54 ...

      ... erfüllen wir Ihre Forderung bereits heute.

      Aber Sie erklären mir nun, wie Sie diese CO2 Steuer zwecks Geburtenkontrolle in Pakistan und in Afrika einführen werden?

    • p4trick 02.04.2019 15:20
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg: äbä Wir sollten mit gutem Beisipiel voran gehen in der Schweiz. Wenn wir die Geburtenrate auf 0 haben, stirbt die Schweiz aus und dann hat die Schweiz keinen CO2 Ausstoss mehr. Wir können nicht immer auf andere zeigen, wir müssen nun selber die Lösungen suchen.
      (Kann Spuren von Sarkasmus enthalten)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Philboe 02.04.2019 12:14
    Highlight Highlight Lass uns drüber rede denn in unsrem schönen Land, sind zumindest theoretisch alle furchtbar tolerant. Worte wollen nichts bewegen, Worte tun niemanden weh. Darum lass uns drüber reden Diskussionen sind okay.
    Geh mal wieder auf die Strasse, geh mal wieder demonstrieren, der wer nicht versucht zu kämpfen kann nur verlieren. Die dich veraschen die hast du selbst gewählt, also lass Sie deine Stimme hörn weil jede Stimme zählt!!!
    • nJuice 02.04.2019 14:40
      Highlight Highlight Glaub keinem, der Dir sagt, dass Du nichts verändern kannst.
      Die, die das behaupten, haben nur vor der Veränderung Angst.
      Es sind dieselben, die erklären, es sei gut so, wie es ist.
      Und wenn Du etwas ändern willst, dann bist Du automatisch Terrorist!


      Es gibt nur einen Gott, BelaFarinRod
    • Philboe 02.04.2019 16:46
      Highlight Highlight wenigstens ein Paar scheinen es zu begreifen :-)
  • walsi 02.04.2019 11:56
    Highlight Highlight Die entscheidende Frage ist doch, auf was werden die Jugendlichen verzichten um die Klimaziele zu erreichen? Ohne Verzicht wird es nicht gehen. Wenn die Jungen so radikal sind wie sie sich geben gehört alles auf den Tisch, wirklich alles. Von der Benutzung von Whatsapp, über die Kleider, wahl des Ausbildungsort, Freizeitaktivitäten usw usf.

    Einfach mal so als Denkanstoss, eine Anfrage bei Google verbraucht so viel Energie wie das Kochen einer Tasse Tee.
    • Toerpe Zwerg 02.04.2019 14:45
      Highlight Highlight Verzicht wird das Problem nicht lösen können.

      Die einzige Lösung ist das zur Verfügung stellen von genügend sauberer Energie.
    • walsi 02.04.2019 15:18
      Highlight Highlight Wenn man auf Whatsapp, Facebook, Twitter, Instagram und Co. verzichtet kann viel Energie gespart werden und es braucht keinen sauberen Ersatz.

      Saubere Energie wäre mehr Wasserkraft oder Windräder. Stauseen zerstören den Lebensraum der Tiere in den Alpen, Windräder töten Insekten und Vögel, das will man auch nicht. Atomenergie ist CO2 frei, dafür mit vielen anderen Nachteilen. Du siehst, das mit der sauberen Energie wird schwierig, da ist der Verzicht einfacher.
    • Toerpe Zwerg 02.04.2019 15:37
      Highlight Highlight Nope, Verzicht wird nicht funktionieren und ist in genügender Schärfe auch nicht erstrebenswert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • p4trick 02.04.2019 11:44
    Highlight Highlight Ich bin 38, also gehöre ich zur angeklagten Generation?
    Ich recycle sehr viel und in einem 2 Personen Haushalt mit 2 Katzen haben wir 1mal 35l Abfallsack, welcher für 5 Wochen reicht. Plastik, Flaschen, Pet, Milchflaschen, Alu wird alles recyclet. Ich verwende keine Plastik Flaschen und habe meine Chromstahl Trinkflasche immer dabei.
    Ich habe unsere Heizung so eingestellt und automatisiert, dass obwohl das Haus 1980 gebaut wurde so wenig Heizenergie benötigt, dass es dem neusten GEAK Standard entspricht und unter 50kWh/m2 pro Jahr benötigt.
    Aber unsere Generation macht nichts :-(
    • @schurt3r 02.04.2019 12:02
      Highlight Highlight Lies doch noch einmal in Ruhe das Interview. Es geht nicht (mehr) um Schuldzuweisungen, sondern um die Kooperation von Jung und Alt. Gemeinsam die drohende Klimakatastrophe abwenden ...
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 02.04.2019 13:12
      Highlight Highlight Genau. Weil "gemeinsam", "solidarisch" und "global" ist ja gerade so en vogue. Wer ist noch mal der hyperkapitalistische Spaltpilz an der Spitze der grössten Volkswirtschaft?
  • ouioui 02.04.2019 11:34
    Highlight Highlight ... plakative feindlichkeit gegenüber älteren generationen finde ich daneben... viele von "uns älteren" demonstrierten schon vor vielen jahren gegen akws etc.
    • @schurt3r 02.04.2019 12:03
      Highlight Highlight Ich zitiere:

      «Die Klimakrise betrifft alle Menschen, egal ob alt oder jung. Wenn wir sie tatsächlich bewältigen wollen, müssen wir als Spezies zusammenhalten und alle Grenzen, von Ländern und politischen Meinungen über Geschlechter bis zur Hautfarbe oder dem Alter, überwinden. Wir überleben gemeinsam oder gar nicht.»
    • Eh Doch 03.04.2019 17:59
      Highlight Highlight @schurter
      Die Leute sehen was sie sehen wollen. Trotzdem danke für deine Bemühungen.
  • Posersalami 02.04.2019 11:07
    Highlight Highlight „Wir als Bewegung sehen es nicht als unsere Aufgabe, exakte wissenschaftliche oder politische Lösungen zu präsentieren,“

    Das müsst ihr auch gar nicht. Es ist zudem seit Jahrzehnten bekannt, wo die Hebel angesetzt werden müssen.

    Wer euch darum kritisiert, hat nur das Ziel, euren Protest schlecht zu machen.
    • @schurt3r 02.04.2019 12:04
      Highlight Highlight Ja, ganz deiner Meinung.
  • Reudiger 02.04.2019 10:29
    Highlight Highlight Die Klimabewegung ist wahrscheinlich eine gute Sache.
    Was mir aber überhaupt nicht gefällt, sie die Gruppen innerhalb der Klimabewegung, die diese Bewegung für die Verbreitung von ihrem anti-kapitalistischem, teils kommunistischem Gedankengut ausnutzen. Es sollte hier ums Klima gehen.

    Ausserdem gefällt mir die unterliegende, Feindlichkeit gegenüber älterer Generationen nicht, welche gewisse Leute mit sich tragen.
    • @schurt3r 02.04.2019 12:05
      Highlight Highlight Zitat: «Die Klimakrise betrifft alle Menschen, egal ob alt oder jung. Wenn wir sie tatsächlich bewältigen wollen, müssen wir als Spezies zusammenhalten und alle Grenzen, von Ländern und politischen Meinungen über Geschlechter bis zur Hautfarbe oder dem Alter, überwinden. Wir überleben gemeinsam oder gar nicht.»
    • walsi 02.04.2019 12:18
      Highlight Highlight @Reudiger: Der Kapitalismus ist schlecht fürs Klima. Viele klimaneutrale Produktionsarten sind nur mit höheren Kosten möglich. Hohe Kosten bedeutet tiefere Gewinne. Da aber im reinen Kapitalismus jeder darf wie er will wird er die Produktionsmethode mit den tiefsten Kosten wählen.
    • Reudiger 02.04.2019 12:52
      Highlight Highlight Danke Schurter lesen kann ich selber. Was hat das Zitat mit dem Vorwurf zu tun, dass gewisse es eben nicht so sehen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Carl Gustav 02.04.2019 10:19
    Highlight Highlight Coole Sache, wenn die Jungen endlich ins Lenkrad greifen.
    Ich finde es einfach schade, dass die Diskussionen nicht mehr ins Detail gehen...konkrete Vorschläge, Initiativen usw. ( nicht von den Demonstranten, sondern von den Parteien)
    Kommt mir im Moment so vor, als wollten alle Klimapolitik machen, aber die Auswirkungen dieser Politik will dann wieder niemand verantworten.
    Strategische Ziele oder unverbindliche Abkommen existieren ja seit Jahrzehnten und sind leider nicht viel mehr als Lippenbekentnisse
  • cloud.io00 02.04.2019 10:17
    Highlight Highlight Ich bin gespannt, ob die Klimabewegung es meistern wird oder sich selbst am Interessenkonflikt aufhängt.

    AKW = 0 Co2 = Atommüll
    Mehr Wälder = weniger Co2 = zuwenig Essen = Genfood?

    Es ist völlig absurd zu glauben, immer mehr Leistung (Energie) verbrauchen zu können, ohne etwas dafür herzugeben.

    Es leben zu viele Menschen auf diesem Planeten mit zu hohen Ansprüchen.
    • Gubbe 02.04.2019 11:18
      Highlight Highlight cloud.io00 :

      Mehr CO2 = Mehr Flora = Mehr Tiere haben Essen = Mehr Menschen haben Essen

      Man kann es auch in diese Richtung sehen.
    • Wasser99 02.04.2019 11:40
      Highlight Highlight ich hoffe, das war ein witz. sonst ab in den geo-unterricht.
    • cloud.io00 02.04.2019 12:07
      Highlight Highlight Ist das Ziel nicht die Co2 Reduktion? Oder habe ich die paar letzten Monate verschlafen?
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  • Todesstern 02.04.2019 10:08
    Highlight Highlight Cool, dann bin ich auch dabei.
  • atomschlaf 02.04.2019 09:57
    Highlight Highlight Meine Meinung zur Klimastreik-Bewegung: Massenpsychose.
    • H. L. 02.04.2019 11:49
      Highlight Highlight Das ist keine Meinung, sondern ein Vorurteil.
  • Dreamtraveller 02.04.2019 09:53
    Highlight Highlight Dank diesen Aktionen auf unseren Strassen ist die Rettung unserer Heimat ein "brand"-aktuelles Thema geworden. Viele Leute, die der Thematik unseres CO2 Ausstosses keine grosse Beachtung geschenkt haben, sind durch diese Aktionen auf unseren Strassen über den Zustand unseres Planeten informiert worden und kennen nun vermehrt die Fakten und Tatsachen. Dadurch ist der Klimaschutz neu auch vielen neuen Personen zu einem Anliegen herangewachsen. Bereits jetzt spürt man in der Politik, dass die Streiks und Demos etwas bewirken und bewegen! Ich sage nur: Weiter so! gebt nicht auf!
  • WID 02.04.2019 09:41
    Highlight Highlight Ja, es ist viel mehr möglich. Grundlegend ist der Umbau des Steuersystems, welcher das Handeln von Haushalten und Unternehmen massiv beeinflussen kann.
    • Reudiger 02.04.2019 10:02
      Highlight Highlight Leute die das vorschlagen, haben leider nicht mal im Ansatz eine halbwegs funktionierende Idee dazu.
    • WID 02.04.2019 10:04
      Highlight Highlight @Blitzies: Any comments?
    • Freiheit und Toleranz 02.04.2019 10:30
      Highlight Highlight Konsequente umfassende CO2-Steuer auf allen fossilen Treibstoffen/Heizmitteln. Somit auch für Kerosin (Flugzeuge) und Schiffsdiesel. Jede Verbrennung von Treibstoffen setzt eine bestimmte Menge von CO2 frei. Die Tonne CO2 hat einen Preis, der ursachengerecht umgelegt wird. Die daraus resultierenden Einnahmen müssen in CO2 reduzierende und vermeidende Projekte und CO2-Zertifikate investiert werden.
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  • Sherlock_Holmes 02.04.2019 09:20
    Highlight Highlight Auf einen meiner letzten Kommentare, in dem ich Bezug nahm auf Martin Luther King, erwiderte ein Leser:
    «Leider schon zu spät. Geben sie alle Hoffnung auf.»
    Diese Antwort hat mich beschäftigt. Ich habe mich gefragt, wie es sich ohne Hoffnung leben lässt.
    Glaube – auch der christliche – wird zunehmend negativ religiös-extrem konnotiert. Er ist etwas für Unaufgeklärte, welche ihr Leben nicht selbst in den Griff kriegen.
    Dabei geht die zutiefst lebensbejahende, verändernde, positive Kraft vergessen, die selbst Hoffnungslosigkeit überwindet.
    Gerade dies verbindet mich mit diesen jungen Menschen.

    • Coffeetime 02.04.2019 12:05
      Highlight Highlight Es ist nie zu spät. Es kann immer mit etwas Neuem angefangen werden. Gestern ist vergangen und das morgige kommt erst noch.
  • heul doch 02.04.2019 09:17
    Highlight Highlight von diesen engagierten jungen menschen kann so mancher noch etwas lernen. ein standpunkt braucht viel mehr als nur pure fakten. wenn man an ein ziel glaubt und alles dafür tut, ist das mehr als nur bewundernswert.

    dass das ziel hoch angesetzt ist, soll nicht das einzige thema sein. vielmehr sollte die verantwortung gegenüber nachfolgenden generationen endlich kein papiertiger mehr sein.

    wünsche allen menschen, dass die bewegung fruchtet und nachhaltig etwas bewirkt.
    • Eh Doch 03.04.2019 18:04
      Highlight Highlight Komm an die demo
  • Matrixx 02.04.2019 09:14
    Highlight Highlight Viele glauben, die Klimabewegung sei einfach so entstanden, und wird auch elnfach so wieder verschwinden.

    Die ersten Umweltschutz-Organisationen sind in den 70er - 80er entstanden, und seither aktiv. Sie ist jetzt nur presenter wegen den Streiks/Demos. Die Umweltbewegung gibts schon lange, und wird es wahrscheinlich auch hoch lange geben. Und wir kämpfen weiter, auch wenn die "Klimajugend" irgendwann von der Bildfläche verschwindet.

    Danke an alle, die auf der Strasse kämpfen! Ihr sollt wissen, dass es auch Umweltaktivisten im Internet gibt, und wir sind mindestens so zahlreich wie ihr!
    • Eh Doch 03.04.2019 18:05
      Highlight Highlight Matrixx, vom Netz auf die Strasse, hoffe wir sehen uns am Sa.
  • Mutbürgerin 02.04.2019 09:05
    Highlight Highlight Jeder sogenannte ältere Mensch hat diese Phase, in der diese Jungen aktuell stecken mal durchgemacht. Verändern wir die Welt, helfen wir Afrika, retten wir den Regenwald, stoppen wir alle Kriege, niemand soll mehr hungern etc. Nur hatten wir früher nicht diese Möglichkeiten, dies mittels Youtube und gierigen Medien in der Welt zu verbreiten. So blieben es halt Träumereien. Irgendwann wird man älter und begreift die limitierenden Faktoren. Auch wenn wir immer intelligenter und sozialer werden, schlussendlich geht es um "survival of the fittest" und jeder sucht für sich selber das Optimum.
    • @schurt3r 02.04.2019 09:13
      Highlight Highlight Du scheinst leider gar nichts von der Problematik Klimawandel begriffen zu haben.

      * Zurück zum Start *
    • Toerpe Zwerg 02.04.2019 09:18
      Highlight Highlight Was ist denn die Problematik @ Schurter?
    • Sherlock_Holmes 02.04.2019 10:11
      Highlight Highlight 😘 ... Bei uns dauert es vermutlich noch eine Weile bis zur Grosselternschaft.
      Je älter ich werde, umso klarer sehe ich vieles im Leben – u.a. was wirklich zählt und wichtig ist.
      Umso überzeugter und engagierter vertrete ich – bei aller Gelassenheit – meine Standpunkte.
      Die Achtung und Liebe zur Natur – vor allem der Berge – schenkten mir meine Eltern.
      Nun leben sie durch die gemeinsamen Erlebnisse in unseren eigenen drei Jugendlichen weiter.
      Es kommt abgesehen davon weniger auf die Verpackung an, als auf den Inhalt, auch wenn erstere schon ein wenig zerknittert ist. 😁
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  • Special K 02.04.2019 09:03
    Highlight Highlight Ich bin dabei. Wir hatten über 30 Jahre Zeit, auf freiwilliger Basis etwas zu tun und nichts ist passiert.

    Natürlich kann man darauf herumreiten, wie der persönliche Fussabdruck jedes Einzelnen aussieht, aber die Politik hat viel mehr Möglichkeiten, Masnahmen zu ergreifen, die eine Wirkung haben.
    • John Carter 03.04.2019 13:57
      Highlight Highlight Sobald man versucht das ganze runter zu brechen, merkt man wie kompliziert der Rückbau ist.

      "Die Alten" haben das nicht verpennt. Sie waren wohl bemüht, ihren Kinden (die jetzt ihren Eltern kritisieren) ein gutes Leben zu erarbeiten. Die hätten dann alle gemotzt wenn man nicht in die Ferien hätte fliegen können oder die Wohnung zu kalt war.

      Jetzt als wohlbehütetes Kind die Eltern zu kritisieren geht mir schon was zu weit.

      Klima-Schutz wird unweigerlich für alle ans Portemonnaie gehen + viel Verzicht bedeuten.

  • rodman 02.04.2019 08:52
    Highlight Highlight Uff - ich finde es grundsätzlich ja gut, dass es wieder eine Jugendbewegung gibt - das hat mehr als eine ganze Generation verpasst. Auf der anderen Seite werde ich das Gefühl nicht los, dass diese Utopien in absehbarer Zukunft im Sand verlaufen - siehe Occupy-Bewegung etc.



    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 02.04.2019 09:37
      Highlight Highlight 1. kritischer Punkt: "Diese Frage diskutieren wir in der Bewegung täglich und die Meinungen gehen weit auseinander, wir sind eine diverse Bewegung."
      Eben. Die Bewegung wird sich spalten in Realos und Fundis. Realos werden integriert, Fundis versacken in der Bedeutungslosigkeit. Problem gelöst.

      2. kritischer Punkt: "Wir als Bewegung sehen es nicht als unsere Aufgabe, exakte wissenschaftliche oder politische Lösungen zu präsentieren, da uns dafür das Know-how und die Zeit fehlen."
      Zu beliebig, daher durch den Markt vereinnehmbar. Passiert ja gerade, Stichwort Goldene Kamera.
      Problem gelöst.

    • satyros 02.04.2019 09:50
      Highlight Highlight Die Frage ist aus meiner Sicht, was denn genau die Utopie ist: Die Forderungen der Klimajugend (komischer Begriff) oder der Glaube, man könne so weiter machen und es komme dann schon irgendwie gut?
    • rodman 02.04.2019 10:12
      Highlight Highlight Die Klimajugend erwartet, dass aufgrund einiger Demonstrationen die Wirtschaft aufhört, zu produzieren, damit das Klima nicht mehr weiter belastet wird. Da gibt es seeeehr viele Interessengruppen, die von diesen Auswirkungen betroffen sind. Die Klimajugend erwartet nun aber keine vertiefte und kompromissbereite Auseinandersetzung mit der Thematik - zu der wohl viele bereit wären - sondern die kompromisslose Durchsetzung ihrer Forderungen. Diese Haltung wird einfach nicht erfolgsversprechend sein, da können sie die Taube auf dem Dach noch so lange anschauen.
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  • Aurum 02.04.2019 08:27
    Highlight Highlight Ich bin dabei. Soll bloss niemand glauben, diese bewegung sei nur eine modeerscheinung.
    • morales 02.04.2019 09:51
      Highlight Highlight ich bin auch dabei! Auch wenn ich schon 30 bin :D
    • Aurum 02.04.2019 16:47
      Highlight Highlight Da reicht ein kleiner blick auf die blitze um zu sehen dass noch viel arbeit zu tun ist :)
    • John Carter 03.04.2019 14:01
      Highlight Highlight Dann schränk Dich mal selber ein. Du musst nicht auf Vorgaben der Politik warten, Du kannst sofort etwas tun.

      - Weniger Handy
      - Weniger Computer
      - Wohnung auf 18 Grad heizen
      - Weniger Strom brauchen
      - Kein Auto
      - Kein Elektrobike
      - Keine Flüge mehr
      - Weniger Reisen
      - Kein Fleisch mehr
      - Kein Fisch mehr

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