Schweiz
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Swiss federal president Doris Leuthard speaks during a press conference during the 2017 FIS Alpine Skiing World Championships in St. Moritz, Switzerland, on Monday, February 06, 2017. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Bundesrätin Leuthard zeigt sich besorgt über die zunehmende Medienkonzentration. Bild: KEYSTONE

Leuthard zu No Billag: «Was sich via Pay-TV finanzieren lässt, sind Sport, Filme und Sex»

Die Abstimmung über die Abschaffung der Radio- und TV-Gebühren dürfte die letzte grosse Schlacht sein, die Doris Leuthard (CVP) als Bundesrätin austrägt. Im grossen Interview spricht sie über Lügen im Abstimmungskampf, die Rolle von Gratiszeitungen und die Folgen der weichen MEI-Umsetzung.

15.01.18, 06:17 15.01.18, 06:29
Jacqueline Büchi, Dennis Bühler


Frau Leuthard, wie man hört, planen Sie, nach der No-Billag-Abstimmung zurückzutreten. Stimmt das?
Doris Leuthard:
Ich lasse mir den Rücktritt nicht diktieren und staune etwas, wie es in der Gerüchteküche brodelt. Dass sich eine Partei im Hinblick auf einen sich abzeichnenden Wechsel vorbereitet, ist normal. Der Rücktritt ist aber für jeden Bundesrat eine persönliche Angelegenheit, über die erst geredet wird, wenn es soweit ist. Ich bin nach wie vor mit viel Freude an der Arbeit!

Im Kampf gegen No Billag können Sie auf prominente Unterstützer zählen. Welcher Mitstreiter macht Ihnen am meisten Freude: Mike Müller, Roger Schawinski oder Susanne Wille?
Mir bereiten alle Freude. Es ist wichtig, dass Profis aus dem Medien-, Kultur- und Sportbereich aus ihrer eigenen Welt erklären, was eine Annahme der Initiative für unser Land bedeuten würde: Es käme zu einem Wechsel vom öffentlichen Rundfunk zu einer rein kommerziellen Finanzierung von Radio und Fernsehen. Wir haben es mit einer komplexen Situation zu tun, es wird sehr vieles erzählt, bei dem ich die Stirn runzeln muss. Da braucht es Praktiker, die die Situation glaubwürdig analysieren.

«Fast entsteht der Eindruck, dass Herr Bigler eine persönliche Fehde austrägt.»

Was bringt Sie zum Stirnrunzeln? Wird in diesem Abstimmungskampf mehr geflunkert und gelogen als in anderen?
Es wird schon sehr vieles behauptet, was nicht stimmt. Darum sind wir darauf angewiesen, dass Falschbehauptungen, wie sie in den letzten Tagen kursierten, widerlegt werden.

Sie sprechen die Planspiele von Hans-Ulrich Bigler an: Der Direktor des Gewerbeverbands hat vorgerechnet, wie sich die SRG auch bei einem Ja zu No Billag aufrechterhalten liesse. Zweifeln Sie an den mathematischen Fähigkeiten von Herrn Bigler?
Nun gut, inzwischen konnte man ja lesen, dass er sich für seinen Plan B mit freiwilliger Abo-Gebühr, Werbung, Pay-TV und Bundessubventionen stark auf eine Kolumne der «Weltwoche» abstützte. Fast entsteht der Eindruck, dass Herr Bigler eine persönliche Fehde austrägt.

Gegen Sie?
Nein, wir haben keinen Streit miteinander. Vielleicht hadert er mit der verlorenen Abstimmung über das neue Radio- und TV-Gesetz (RTVG), bei der er vor zweieinhalb Jahren faktenwidrig behauptete, dass die Gebühren auf tausend Franken pro Jahr ansteigen würden. Dabei war schon damals sicher, dass sie sinken – und dieses Versprechen wird nun ja auch eingelöst. Jetzt geht es bei No Billag wieder in ähnlicher Manier los.

Bigler argumentiert, dass die SRG ihre Werbeeinnahmen steigern könnte, wenn sie ihre «Fesseln» erst einmal ablegen darf.
Fakt ist: Der Werbemarkt stagniert seit Jahren. Schon heute fliesst viel Geld ins Ausland ab. Zu glauben, dass dieses bei einem Ja zu No Billag zurückkommt oder an die Schweizer Privaten geht, ist illusorisch. Profitieren würden wohl vorab die grossen, deutschen Werbefenster bei Sat1 oder Pro7.

Und was sagen Sie zum Argument, dass der Bund bei einer Annahme der Initiative immer noch einzelne Sendungen subventionieren könnte, etwa im Rahmen der Kulturförderung?
Die Initiative ist sehr klar formuliert. Sie sagt: Keine Gebühren und keine Subventionen für Radio- und TV-Stationen durch den Bund. Setzen wir uns nach einer allfälligen Annahme der Initiative darüber hinweg, machen wir die SRG tatsächlich zum Staatsfernsehen. Es würde mit Geldern des Steuerzahlers bezahlt, das Budget vom Parlament kontrolliert. Der Ruf nach Fördergeldern zeigt ausserdem sehr deutlich, dass eine rein kommerzielle Finanzierung von Radio und Fernsehen in der kleinräumigen Schweiz mit ihren unterschiedlichen Sprachen und Kulturen nicht möglich ist.

«Das wäre dann einfach ein Sterben auf Raten.»

Immerhin versucht Bigler, einen Plan B zu entwickeln, für den Fall, dass die Initiative angenommen wird – im Gegensatz zu Ihnen und den Verantwortlichen der SRG. Sie verharren einfach in Ihrer Trotzhaltung.
Verfassungstexte kann man nicht einfach biegen, wie man will. Bei einem Ja bleibt nichts anderes, als die SRG geordnet zu liquidieren, weil ihr innert weniger Monate Dreiviertel der Einnahmen fehlen würden und sich Radio und Fernsehen in der Schweiz nicht allein mit Werbung und Sponsoring finanzieren lassen.

Konkret: Wie lange ginge es, bis die letzte SRF-Sendung über den Bildschirm flimmerte?
Selbst wenn man die Gebühr während einer Übergangsfrist von ein, zwei Jahren allenfalls teilweise beibehalten könnte, wären die Folgen extrem. Das wäre dann einfach ein Sterben auf Raten. Denn es ist klar, dass die Werbeeinnahmen umgehend wegbrechen. In ein Haus, das im Einsturz begriffen ist, investiert niemand mehr.

«Jeder nervt sich über eine Sendung, findet manche Moderatoren ein Graus.»

Die Billag-Abstimmung droht Ihnen ganz zum Schluss Ihrer Karriere noch Ihre Erfolgsbilanz zu verhageln!
Es geht bei dieser Abstimmung um Argumente und nicht um meine Person. Zudem bin ich mit dem bisher Erreichten ganz zufrieden.

Tatsächlich verloren Sie bislang erst 2 von 15 Volksabstimmungen. Man sagt Ihnen nach, die Befindlichkeiten in der Bevölkerung wie kein anderes Bundesratsmitglied zu spüren. Haben Sie im aktuellen Fall zu spät gemerkt, wie gross der Unmut gegenüber der SRG ist?
Nein. Die Service-public-Diskussionen förderten ein gewisses Unwohlsein zutage: Jeder nervt sich über eine Sendung, findet manche Moderatoren ein Graus. Doch das ändert nichts daran, dass es keine valable Alternative zum aktuellen System gibt: Der öffentliche Rundfunk garantiert, dass alle Sprachregionen der Schweiz auf ein vielfältiges Angebot zählen können und unterschiedliche Stimmen zu Wort kommen. Wo nur noch produziert wird, was rentiert, steigt die Abhängigkeit von privaten Geldgebern. Ohne öffentlichen Rundfunk wird die Medienlandschaft den digitalen Umbruch nicht unbeschadet überstehen.

«Im Unterschied zur MEI ist der No-Billag-Initiativtext glasklar: Er lässt keinen Raum für Interpretationen.»

Viele Stimmbürger glauben schlicht nicht, dass ein Ja das Ende der SRG bedeuten würde. Warum nimmt Ihnen die Bevölkerung dieses Argument nicht ab?
Das hat wohl mit der Masseneinwanderungsinitiative (MEI) zu tun, die das Parlament nicht besonders nahe am Verfassungstext umgesetzt hat. Ich verstehe, dass dies zu einem gewissen Misstrauen geführt hat. Man muss aber sehen: Im Unterschied zur MEI ist der No-Billag-Initiativtext glasklar: Er lässt keinen Raum für Interpretationen.

Schädigt die lasche MEI-Umsetzung das Vertrauen der Stimmbürger in unsere Demokratie nachhaltig?
Manche Stimmbürger haben vielleicht den Eindruck erhalten, man könne mal ein Zeichen setzen, ohne dass dies Konsequenzen hat. Frei nach dem Motto: Jetzt verpassen wir denen mal einen Denkzettel. Das ist brandgefährlich. Und wenn gewisse Kreise nun schon vor der Abstimmung sagen, dass man es mit der Umsetzung dann ja nicht so genau nehmen müsse, ist das unseres Rechtsstaats unwürdig. Offenbar ist es den Initianten selbst nicht mehr wohl mit ihren radikalen Forderungen.

«Was sich via Pay-TV finanzieren lässt, sind Sport, Filme – und Sex.»

Wenn man Ihnen und anderen SRG-Fans zuhört, könnte man glauben, unsere Demokratie läge bei einem Ja zur No-Billag-Initiative in Trümmern. Übertreiben Sie hier nicht etwas?
Nein. Die Medien spielen in einer Demokratie eine zentrale Rolle. Die Schweiz wäre das erste Land, das den Service public für Radio und Fernsehen abschaffen würde. Was sich via Pay-TV finanzieren lässt, sind Sport, Filme – und Sex. Informationssendungen lohnen sich nicht. Und wenn überhaupt, dann höchstens in der Deutschschweiz. Die Minderheiten hätten das Nachsehen. Sendungen für die italienischsprachige Schweiz oder die Rätoromanen, aber auch für Hörgeschädigte, würden nicht mehr produziert. Denn dafür findet sich niemand, der das mit Werbung und Sponsoring finanzieren würde. Dazu kommt: Wo Pay-Modelle auf dem Vormarsch sind wie im Sport, steigen die Preise!

Schon heute schauen die meisten Schweizer ausländische Sender.
Ja, 60 Prozent der Fernsehzuschauer schauen ausländische Programme. Und ich verstehe auch, dass einige Junge, die die SRG-Programme kaum oder gar nicht nutzen, sich mit der Empfangsgebühr schwer tun. Aber: Die SRG bietet für einen verhältnismässig günstigen Preis eine sehr gute Leistung. Wenn man für jede Sendung einzeln zur Kasse gebeten würde, käme es viel teurer. Und schliesslich wird niemand gezwungen, SRG-Sendungen zu konsumieren.

«Steigt die Zahl der Haushalte künftig noch an, sinkt die Gebühr weiter.»

Das stimmt. Doch sind ab Januar 2019 alle gezwungen, Gebühren zu zahlen. Mit dem Wechsel von Empfangs- auf Haushaltsgebühren haben Sie den No-Billag-Initianten gehörig Munition geliefert.
Schon bisher musste man Gebühren bezahlen, auch wenn man sich keine SRG-Sendungen anhörte oder anschaute. Die Frage war einzig: Besitzt man ein Empfangsgerät? Und heutzutage ist die Antwort nun mal: 99,9 Prozent der Menschen haben eines – fast alle besitzen ein Smartphone oder einen Computer. Dank der Umstellung auf die Haushaltsabgabe gibt es zudem weniger Schwarzseher – und die Gebühr sinkt von 451 auf 365 Franken. Wer wirklich ganz darauf verzichtet, Radio und TV-Beiträge zu nutzen, kann sich im Übrigen fünf Jahre lang noch davon befreien lassen.

Sie beträgt also neu einen Franken pro Tag. Ein Marketing-Coup?
Nein. Wir kündigten schon vor der RTVG-Abstimmung an, dass die Gebühr auf weniger als 400 Franken sinken werde. Den Betrag legten wir aufgrund den Berechnungen des Bakom und der Steuerverwaltung fest, wie viele Haushalte und gebührenpflichtige Unternehmen es im Jahr 2019 geben wird. Steigt die Zahl der Haushalte künftig noch an, sinkt die Gebühr weiter.

Am Anfang der No-Billag-Bewegung standen einige junge Libertäre. Inzwischen geniesst die Initiative weit über JSVP und Jungfreisinn hinaus Sympathien. So verglich etwa der NZZ-Chefredaktor die SRG in einem Leitartikel «mit einem Dinosaurier, der jeden Tag verkündet, die Evolution gebe es nicht».
Ja, dieser Artikel hat mir Stirnrunzeln bereitet. Die Tonalität hat wohl auch mit Selbstinteressen und einer Notlage zu tun, die ich teilweise durchaus nachvollziehen kann: Es wird immer schwieriger, mit Journalismus Geld zu verdienen. Viele Verleger sind verzweifelt.

Wer hat Schuld daran?
Es war wohl ein grosser Fehler, um die Jahrtausendwende auf Gratiszeitungen zu setzen. Die deutschen Verleger wehrten sich erfolgreich dagegen. Weshalb sollte der Bürger für journalistische Inhalte fortan noch bezahlen, wenn er sie gratis der Zeitungsbox entnehmen kann? Im Internet erhält er Journalismus auch vermeintlich kostenlos vorgesetzt – der zweite Fehler der Verleger.

«Wenn etwa der gleiche Artikel über Inlandpolitik künftig in der halben Schweiz erscheinen wird, weil aus Spargründen Redaktionen zusammengelegt werden, leidet die Medienvielfalt.»

Hätte die Schweiz Gratisblätter wie «20 Minuten» verhindern müssen?
(Überlegt lange). Der Staat nicht, aber die Verleger hätten sich mehr Gedanken machen müssen. Nun müssen die Verleger ein einfaches Bezahlmodell entwickeln und hoffen, dass sich die Leserschaft wieder daran gewöhnt, dass journalistische Leistung – wie jede Leistung – einen Wert hat.

Im letzten halben Jahr blieb bei den privaten Medien kein Stein auf dem anderen: Erst kaufte SVP-Patron Christoph Blocher Dutzende Gratisanzeiger, dann konzentrierte Tamedia die Redaktionen von 14 Bezahlzeitungen, schliesslich verkündeten AZ Medien und NZZ Regionalmedien die Gründung eines neuen Joint Ventures. Und nun baut die Nachrichtenagentur SDA über einen Fünftel ihrer Stellen ab. Wie ist es Ihnen angesichts dieser Entwicklung zumute?
Wenn etwa der gleiche Artikel über Inlandpolitik künftig in der halben Schweiz erscheinen wird, weil aus Spargründen Redaktionen zusammengelegt werden, leidet die Medienvielfalt. Das schwächt die Meinungsbildung, da unsere Bürger darauf angewiesen sind, dass unterschiedliche Stimmen zu Wort kommen. Die Medienkonzentration im Printbereich ist inzwischen weit fortgeschritten, das ist nicht gut für das Funktionieren der Demokratie. Mit der Initiative würde sich das leider auch auf Radio und Fernsehen ausdehnen.

«Christoph Blocher hätte als Milliardär das Geld dazu, auch unrentable Medien eine Weile zu unterstützen.»

Als wie fair erleben Sie die Berichterstattung der privaten Medien zu No Billag bislang?
Man spürt das Bestreben, die Vorlage fair abzuhandeln, sie wird breit thematisiert. Manchmal erhalten dabei Details viel Gewicht, auf Kosten des grossen Ganzen. Und die Berichterstattung ist nicht überall gleich ausgewogen, aber das war in anderen Fällen auch schon so.

Ihr Vorgänger, der ehemalige Medienminister Moritz Leuenberger, fürchtet eine «Blocherisierung» der Medienlandschaft. Sie auch?
Eine Medienkonzentration ist für eine Demokratie nicht wünschenswert – schon gar nicht, wenn sie auf eine politische Einflussnahme abzielt. Ich will das hier niemandem unterstellen. Fakt ist aber, dass dieses Risiko bei einer Annahme der Initiative stiege. Und Christoph Blocher hätte als Milliardär das Geld dazu, auch unrentable Medien eine Weile zu unterstützen.

Sie gleisen derzeit ein neues Mediengesetz auf, in dessen Rahmen Sie eine finanzielle Unterstützung von Online-Medien prüfen. Sind solche Subventionen der richtige Weg aus der Krise?
Aus staats- und demokratiepolitischen Gründen muss es das Ziel sein, Vielfalt und Qualität im Journalismus zu sichern. Die Medienlandschaft hat sich verändert. Darum denken wir darüber nach, im Rahmen der bestehenden Mittel künftig neben Radio und TV auch Online-Medien und die Nachrichtenagentur SDA finanziell zu unterstützen, um einen weiteren Abbau zu verhindern.

Gestern ging die «Republik» an den Start – ein vor allem durch Crowdfunding finanziertes Onlineportal, das von rund 14'000 Abonnenten fast 3,5 Millionen Franken Vorschuss erhielt. Glauben Sie, dass solche Modelle die Zukunft sind?
Ich freue mich auf die «Republik» und bin sehr gespannt, ob es gelingen wird, die finanzielle Unterstützung der Leserschaft langfristig zu gewinnen. Persönlich bin ich überzeugt davon: Qualitätsjournalismus ist in Zeiten von vorsätzlich gestreuten Falschinformationen – sogenannten Fake News – wichtiger denn je.

«Republik»-Verlegerin sind Sie aber nicht?
Nein, ich will mir das zuerst einmal ansehen (lacht).

Doris Leuthard über die neue Billag-Gebühr

Video: undefined/SDA

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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324
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324Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 16.01.2018 06:12
    Highlight No-Billag annehmen, um dem Parlament Beine zu machen, einen neuen Verfassungsartikel "Medien" vorzulegen, der eine abgespeckte SRG und das Überleben von privaten Qualitätsmedien konkret ermöglicht.
    7 11 Melden
  • Markus Kappeler 15.01.2018 22:19
    Highlight Ich verstehe euch Linken ja, ohne Sprachrohr seit ihr nicht mehr so laut und eure Meinung wird nicht mehr wahrgenommen. Wipe off SRF und mit ihr das Establishment.
    12 15 Melden
  • Beat Galli 15.01.2018 18:31
    Highlight Spassig. Jetzt fängt Leuthard endlich an Lösungen und ernsthafte Vorschläge zu bringen.
    SRG ohne Sport und Blockbuster, ist ohne Probleme 400 mio günstiger.
    Wenn jetzt auch noch Randsportarten und untere Ligen gezeigt werden, wird sogar noch Service Public gefördert.
    12 17 Melden
  • Mary Poppins 15.01.2018 14:43
    Highlight Sehr interessantes, informatives und spannendes Interview! Danke @Watson und was für eine kompetente Politikerin Frau Leuthard doch ist.
    No Billag ist etwas vom erschreckendsten über das wir seit langem in der politischen Schweiz diskutiert haben. Einfach Nein...
    74 15 Melden
  • teXI 15.01.2018 13:42
    Highlight Der Rest ist Käse. Mehr will ich auch nicht sehen und schon gar nicht bezahlen...
    12 52 Melden
    • p4trick 15.01.2018 14:49
      Highlight Witzig ich sehe es genau ungekehrt. Wer Filme und Sport sehen will, soll dafür extra bezahlen, alles andere mit einer kleineren Billag Gebühr.
      31 8 Melden
  • Eric Lang 15.01.2018 13:40
    Highlight Da die SRG doch so tolle Angebote hat, werdet ihr Befürworter, doch gerne für ein komplettes Abo von SRG 4 bis 5 Franken pro Tag ausgeben.
    Die Zeiten von Flatrate TV sind ab 2019 vorbei, also bezahlt entsprechend für Eure Vorlieben.
    Im Gegenzug dürfen Wenignutzer dann auch günstiger davon kommen - Punkt.
    Fertig mit unsozialer Quersubventionierung.
    28 87 Melden
    • aglio e olio 15.01.2018 17:37
      Highlight Gerade die "Quersubventionierung" ist sehr sozial. Unsozial ist wenn jeder nur für sich zahlt. Oder meint er zahle nur für seine Belange und kann auf die Gesellschaft scheissen. "Asozial" fällt oft in diesem Zusammenhang.
      25 10 Melden
    • mfur 15.01.2018 17:48
      Highlight "unsoziale Quersubventionierung"

      Unfassbar, wie in Zeiten von FakeNews Begriffe umgedeutet werden…

      Subventionierung von Bergbauern, Finanzausgleich der Kantone & Gemeinden, alles total unsozial, gäll? Und überhaupt, wer braucht schon Rätoromanen, und Menschen mit Behinderung sollen gefälligst selber sehen, wie sie klar kommen.

      Ihr Libertären seid nichts anderes als asoziale Solidaritätsabschaffer - steht wenigstens dazu!

      #nidminischwiz
      33 6 Melden
  • butei 15.01.2018 13:28
    Highlight "Und schliesslich wird niemand gezwungen, SRG-Sendungen zu konsumieren."

    Na klar aber zahlen sollen wir schon für etwas was wir nicht konsumieren.. wo lebt ihr eigentlich??
    32 53 Melden
    • Burkis 15.01.2018 14:47
      Highlight Gilt auch fürs Auto oder den Zug oder das Postauto...
      36 9 Melden
    • opwulf 15.01.2018 15:13
      Highlight Butei: In der solidaren Schweiz, wieso fragst du?
      35 9 Melden
    • butei 15.01.2018 15:28
      Highlight opwulf: dann will ich aber auch das mir jemand das Netflix Abo bezahlt, Solidarität für alle wennschon..
      Burkis: der Vergleich hinkt, jeder braucht eine gewisse Infrastruktur, ob jetzt mit dem Auto, Velo, Bus, Tram, Bahn oder zu Fuss, sobald Sie aus der Haustür gehen benutzen Sie etwas. Billag ist was völlig anderes sorry.
      12 34 Melden
    • Sportfan 15.01.2018 17:28
      Highlight @butei:

      Machen sie doch mal eine Initiative, ob man das Netflix Abo von allen bezahlen soll.

      Dumm nur, dass nur rund 5% der Schweizerinnen und Schweizer Netflix haben. Aber vielleicht finden sie ja noch 46% die es wichtig finden, einer amerikanischen Firma, für amerikanische Inhalte, mehr als die Hälfte der Billag Gebühr zu überweisen.

      Machen sie nur, fragen sie das Volk! Die Billag hat das Volk schon mehrfach gefragt und bis jetzt immer recht bekommen.

      Jetzt weinen sie nicht rum, starten sie die Initiative!
      14 2 Melden
    • aglio e olio 15.01.2018 17:41
      Highlight Butei, ich zahle Netflix für dich mit.
      Netflix fordert einen Pauschalbetrag, egal wie wenig ich schaue, der Preis ist immer für das ganze Paket.
      13 2 Melden
  • TanookiStormtrooper 15.01.2018 13:24
    Highlight Mit der Aussage, dass sich Sport und Sex über Pay-TV Finanzieren liessen wäre ich ganz vorsichtig. Es gibt einen Grund, warum man sich bei praktisch jedem Pay-TV-Anbieter erst das Grundpaket mit Filmen und dann den Sport zusätzlich abonnieren muss. Das grosse Geld macht man mit den Filmen, der Sport lockt nur Kunden. Auch hier wird es garantiert keine Randsportarten wie z.B. das Schwingfest zu sehen geben, dazu ist der Aufwand schlicht zu gross und der Ertrag zu niedrig.
    Warum für Sex keiner bezahlen muss dürfte allen hier klar sein, wir haben ja schliesslich alle Internet... 😜
    34 2 Melden
    • aglio e olio 15.01.2018 17:42
      Highlight ...und Nachbarn ohne Vorhänge.
      ;)
      7 0 Melden
  • piedone lo sbirro 15.01.2018 13:09
    Highlight mit no-billag wollen uns jene politischen kreise derlei importierten medien-mist zumuten, die sonst immer als «verteidiger der schweiz» und gegen die EU, UNO, ausländer und flüchtlinge auftreten.

    welcher seichte sendebrei wir danach hätten, kann man in italien sehen. und es käme erst noch viel teurer: für alles und jedes würden die privaten abkassieren.

    sendeschluss wäre mit no-billag derweil nicht bloss bei tagesschau, echo der zeit, rundschau, sowie sportpanorama, sondern auch bei unzähligen privaten radio- und TV-sendern, die von den 365.- RTV-gebühren entscheidend mitprofitieren.
    56 9 Melden
    • Dharma Bum(s) 15.01.2018 13:32
      Highlight Ach Piedo. Der rosarote Pulk finanziert sich danach über die Steuern weiter. Keine Angst, Armee, Kultur und Landwirschaft sind heilige Kühe, die SP und die SVP vögeln in demselben Bett und schauen dass da nix passiert. Ohne Gummi.
      15 55 Melden
    • rodolofo 15.01.2018 17:25
      Highlight p. lo s.
      Ich bin auch überrascht, wie sich im Laufe dieser sehr emotional geführten Debatte die sonst so festgelegten Rollen verschoben und vertauscht haben!
      Jetzt sind die Rechtsbürgerlichen Vollpivatisierer und die Rechtsnationalen die Gottverdammten Zerstörer einer Ur-Schweizerischen Institution und Identität, während wir Anderen genau diese Institution und Identität inbrünstig verteidigen, wie eine Trutzburg, die von Barbaren belagert und mit Brandpfeilen beschossen wird!
      Das geht bald noch so weit, dass ich damit beginne, etwas vom Wesen dieser "Rechtsnationalen" zu verstehen...
      11 2 Melden
    • Sportfan 15.01.2018 17:32
      Highlight @J.S. Bond:

      Glauben sie ernsthaft mit solchen Aussagen eine einzige Stimme mehr für die Initiative zu bekommen? Etwas zur Diskussion beizutragen?

      Hier drinn sind sehr viele gut informierte Menschen. Klugscheisserei bringt hier drinn nichts und dann das noch als "Lüge" zu bezeichnen, ist schon ein starkes Stück!

      Aber machen sie nur so weiter, damit alle sehen, wie so die Befürworter ticken.
      15 5 Melden
  • piedone lo sbirro 15.01.2018 13:09
    Highlight wer neben blocher vom SRG-grounding profitieren würde, ist tamedia-goldbach.

    um zu verhindern, dass der werbekuchen der SRG von 400mio. nicht an google&co abfliessen, sondern zu tamedia selbst, muss sichergestellt werden, dass er an die privaten auslän. TV`s fliesst, die goldbach bisher auch schon vermarktet.
    der neue konzern entzieht jetzt schon der CH millionen an werbegelder nach DE&FR für deren CH-werbefenster. neu will er auch noch CH-programmfenster herstellen. das ergibt erst sinn und geld, wenn die SRG zerschlagen ist.

    p.supino&c.tonini sind unglaublich gewiefte strategen...
    41 8 Melden
    • Dharma Bum(s) 15.01.2018 13:33
      Highlight Wer bezahlt denn den Werbekuchen? Ach ja, die bösen, bösen, Privatfirmen. Deine Logik erleidet wieder mal Plattfuss ...
      13 38 Melden
  • piedone lo sbirro 15.01.2018 13:08
    Highlight es existieren keine gratiszeitungen.

    ob sie im coop eine cola kaufen, ob sie ein auto besitzen oder sich ein SBB-billett kaufen: mit jedem franken den sie ausgeben, finanzieren sie auch CH-medien mit - über die werbe-etats der firmen, die sie mit ihrem kauf unterstützen.
    darum gibt es keine gratiszeitungen. denn deren herstellung&verteilung kostet viel geld.
    20min. profitiert am meisten davon! gratis nur zum schein!

    alle konsumenten haben sie bereits bezahlt - und das, obwohl viele kaum für sie bezahlen würden.

    https://tageswoche.ch/form/kommentar/es-gibt-keine-gratiszeitungen/
    30 6 Melden
    • Dharma Bum(s) 15.01.2018 13:34
      Highlight Diese Wahrheit ist unglaublich! Das war mir nicht bewusst, ich wurde auf dem falschen (platt)Fuss erwischt ...
      9 29 Melden
    • Maragia 15.01.2018 16:27
      Highlight Als Konsument finanziert man auch Sportveranstaltungen, da diese durch private Unternehmen finanziert werden.
      Wir könnten ja ab jetzt auch alle Sportveranstaltungen über Gebühren finanzieren? Jeder nochmals 2'000 CHF pro Jahr mehr abdrücken!!
      0 13 Melden
  • piedone lo sbirro 15.01.2018 13:08
    Highlight bigler`s „Plan B“ bzw. seine sieben illusionen...

    https://www.matthiaszehnder.ch/medium/nobillag-initiative-die-sieben-illusionen-des-gewerbeverbands/

    ... die er bei der weltwoche abgekupfert hat!

    https://www.facebook.com/sendeschlussnein/posts/792894940894127
    28 4 Melden
    • Dharma Bum(s) 15.01.2018 13:35
      Highlight Ich schlage vor: Mach ein Tape aus deinen Enthüllungen und schick es dem Papst. Oder Berlusconi.
      8 39 Melden
    • Hochen 15.01.2018 21:46
      Highlight Dharma ich hab auch einen Tip schreib mal einen Kommentar mit Inhalt und nicht immer nur so Blödsinn!
      4 1 Melden
  • kruemelmonstah 15.01.2018 13:07
    Highlight Ich gehe mit der Aussage nicht einig, dass die Profis uns ihre Sicht aufzeigen, jedoch das Volk dafür bezahlen soll. Die Politiker und Profis bekommen nämlich keine jährliche 450Fr. Rechnung.
    Die Konsumenten und somit Rechnungstragenden sind wir, nicht die TV-Moderatoren.
    Wenn ich ein Kunde bin, welcher z.B. eine 1 Million Franken Maschine kauft, lasse ich mich auch nicht von Profis der teuersten Firma leiten, sondern entscheide selber, in welche Effizienzmaschinerie bei welcher Firma ich investieren will.
    8 29 Melden
    • Sportfan 15.01.2018 13:36
      Highlight @kruemelmonstah:
      Das stimmt, sie lassen sich nicht vom Profi der Verkäufer beraten. Aber sie fragen andere Experten zum Thema.

      Aber hier rennen sie Leuten nach, die noch keine Sekunde Radio/TV gemacht haben, das Buissness also nicht verstehen.

      Würden sie einem Klempner ins Flugzeug sitzen? Sicher nicht, sie wollen das Ding von Piloten geflogen haben.

      Wenn praktisch alle (vermutlich sogar alle), die sich mit der Materie auskennen sagen, ohne Gebühr würde nichts gehen. Ich glaube dann dürfen sie das Glauben. Und nicht alle die das sagen, profitieren von der Billag.
      29 3 Melden
  • Päsu 15.01.2018 12:15
    Highlight Langsam aber sicher drängt sich mir auch ein "Nein" zur No Billag Initiative auf. Nicht etwa weil ich das SRF in seiner heutigen Form gut finde, sondern weil die Initiative nicht funktioniert. (siehe Plan B). Warum muss es immer gleich um alles oder nichts gehen? Ich denke wenn die Initiative eine Halbierung (oder ähnliches) der Gebühren angestrebt hätte wäre eine Chance da gewesen.
    66 14 Melden
  • BeWi 15.01.2018 11:58
    Highlight Man sollte die SRG so belassen wie sie ist, ABER: es ist heute technisch ein Leichtes mit der Billag Rechnung jeweils einen Code für einen Decoder im Empfänger mit zusenden. Alle die sehen wollen, sollen dann die Gebühr bezahlen. Das wäre doch konsequent. So wie ich hier die Kommentare lese, sind ja ca. 90% nach wie vor bereit, die Gebühr zu zahlen. Ich würde diese wohl auch bezahlen, aber ich hätte die Möglichkeit, das zu ändern wenn ich will. "Zwangsgebühren" gehören in eine Diktatur..
    15 36 Melden
    • EvilBetty 15.01.2018 12:53
      Highlight Und wie machst du das beim Autoradio?
      21 8 Melden
    • Sportfan 15.01.2018 13:06
      Highlight @BeWi:
      Hmm, wie sehr wäre das ein leichtes? Erklären sie das mal mir. Ich habe keinen Dekoder, ich schaue mittels Wilmaa auf dem Labtop fern. Wo gebe ich da einen Code ein?
      Meine Eltern schauen zwar fern mit einem TV Gerät und haben dort ein CI Modul, also keine Box. Würde sie denn kommen und ihnen das freischalten?
      Und dann noch die Gretchenfrage - wie soll das beim Radio gehen?

      Langer Rede kurzer Sinn. Wir sind noch lange nicht so weit, wie viele immer gerne vorgeben. Und wenn es mal - rein technisch für alle - funktionieren würde, braucht es teures Inkasso und Infrastruktur.
      19 3 Melden
    • BeWi 15.01.2018 13:49
      Highlight wo ein Willw ist, ist ein Weg..
      5 3 Melden
    • Oban 15.01.2018 14:02
      Highlight Alleine der Umstieg auf DAB+ und abschaltung der UKW verbreitung im 2024 wird uns noch vor riesige Probleme stellen. Aktuell sind ca. 6 Mio Autos in der Schweiz gemeldet, die meisten haben kein DAB+ Empfänger, auch ein Grossteil der Aktuellen Modelle hat dies nicht Serienmässig.
      Im TV Segment ist gerade mal die Digitalisierung durch und es gibt unzählige Verschlüsselungssysteme die nicht gleichzeitig genutzt werden können. Alleine die Kosten für Neuanschaffungen werden die Gebühren massiv übertreffen, dies macht auch der treuste Kunde nicht mit.
      13 2 Melden
  • Shin Kami 15.01.2018 11:22
    Highlight Die Gebühren sind eindeutig zu hoch und es gibt sicher das eine oder andere, was man abschaffen oder schmälern könnte, aber gleich die ganze SRG abzuschaffen, bzw. die Finanzierung zu streichen ist ziemlich bescheuert!
    42 23 Melden
    • Sportfan 15.01.2018 11:37
      Highlight @Shin Kami:
      Sind sie sicher, dass die Gebühren zu hoch sind?

      365.-- ist in etwa der stundenansatz eines einzigen Anwalts in Zürich. Und nicht ein "Jahresabo" für mehrere Schweizer TV und Radio Stationen für einen ganzen Haushalt.

      Einfach, dass wir die Realitäten und Relationen etwas im Auge behalten!
      75 38 Melden
    • Maragia 15.01.2018 11:54
      Highlight @Sportfan: Was für ein blöder Vergleich. 30 Min. Haare schneiden kriege ich auch für 20.-! Gell guter Vergleich?
      19 34 Melden
    • Roterriese 15.01.2018 11:54
      Highlight 365.-- für etwas das man nicht nutzt, sind doch schon recht hoch.
      26 54 Melden
    • Interessierter 15.01.2018 11:55
      Highlight @Sportfan: 365.-- (erst ab 1.1.2019!!) entspricht auch 2x einem Neflix Abo. Ich hätte also noch genügend Kapazität ein CH-News-Abo etc. zu lösen. Wer Sport will etc. muss das noch bezahlen. Selbstverständlich wäre es teurer, wenn man alles will wie bisher, aber so kann man nach seinen Bedürfnissen auswählen und es wird einem nicht eine Zwangsabgabe verordnet, obwohl der Dienst nicht genutzt wird.
      14 38 Melden
    • Shin Kami 15.01.2018 12:10
      Highlight Schon klar im Vergleich ist es nicht teuer aber das einzige was ich ab und zu mache ist die Tagesschau zu schauen, den Rest des Angebotes nutze ich nicht. Ich habe nicht mal einen Fernseher. Da ich nunmal nicht gerade reich bin, ist eine Ausgabe von 450 Franken im Jahr, die ich nicht wirklich brauche schon teuer. 365 ist schon besser.
      11 16 Melden
    • rodolofo 15.01.2018 12:32
      Highlight Das ist Ansichtssache-Sache.
      Ich finde, das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt!
      Die immer ausgedehntere "Volkstümelei", welche eigentlich ganz nach dem Geschmack der Rechtsnationalen Folklore-Schweizer sein müsste, die sich aber trotzig und die Fäuste in den Hosentaschen verbergend um ihr die Billag ablehnendes "Heidi" (Francine Jordi) geschart haben, geht mir zwar langsam aber sicher auf den Geist!
      Aber warum nicht auch mal dem Grill-Ueli beim Präparieren seiner speziellen Braten über die Schultern schauen, oder am Dunschdig-Jass beim Differenzler mitüberlegen?
      Gehört doch auch dazu!
      20 9 Melden
    • Sportfan 15.01.2018 13:28
      Highlight @Intressierter:
      Die NoBillag würde auch erst ab 2019 zum tragen kommen.

      Und ja im Moment kostet 1 Jahr Netflix mit HD - 12 x 15.90 - sind wir bei 190.80. Stimmt, etwas mehr als die Hälfte der Billag. Dafür hätte ich erst Film/Serie.

      Nur, wo ist denn das Radio, der Sport, die Nachrichten, die Shows, das Wissensmagazin usw?

      "Sie sagen selber, selbstverständlich wird alles teuerer" - Das stimmt definitiv.

      Ergo, was soll ich genau stimmen? Ja, damit ich viel, viel mehr bezahlen muss, fürs kleinere Angebot? Und zum Dank noch das Radio verliere?

      Ich glaub, ich weiss was ich tun muss...
      21 5 Melden
    • meine senf 15.01.2018 14:14
      Highlight Das Problem ist weniger die Höhe, sondern dass die Höhe für alle gleich ist, egal, wie viel man verdient.

      Für die einen sind rund 500 Fr./Jahr Portokasse, für die anderen existentiell. Logisch, kann man da keine Einigung finden, ob das nun zu hoch sei oder nicht.

      Und dieses System eignet sich wunderbar dazu, die ganz ärmeren, gegen die "elitären linksliberalen SRG-Fans" aufzuhetzen.

      Geschickt wäre es ja, wenn die Gegner selber einen Vorschlag anbringen, wie man nach Ablehnung der Initiave die TV-Gebühren sozialer gestalten könnte. So könnte man dieser Taktik den Wind aus dem Segel nehmen.
      9 3 Melden
    • Roterriese 15.01.2018 14:25
      Highlight @Sportfan erst Filme und Serien? Netflix hat erstens viel mehr Serien und Filme und zweitens total werbefrei.
      5 14 Melden
    • rodolofo 15.01.2018 14:30
      Highlight @ meine senf
      Warum nicht? Ich wäre sofort dafür, das Prekariat von den Billag-Gebühren zu befreien!
      Nur finde mal eine Mehrheit für ein solches Anliegen, wenn selbst Grossverdiener wie Bigler gegen eine für ihre Kreise lächerliche Gebühr Sturm laufen!
      Die könnten sich ja für ihren BMW-Schlitten noch ein tolles Assessoir kaufen für diesen Betrag!
      Wir befinden uns nun mal in einem Rechtsbürgerlich dominierten Land der Einfamilienhaus- und Villen-Besitzer.
      Da wachsen die sozialen Bäume leider nicht sehr hoch.
      Was wir jetzt haben, ist immerhin etwas!
      Gar nichts mehr haben wäre ein Graus...
      8 5 Melden
    • Radesch 15.01.2018 14:46
      Highlight Ja eure Milchbüechlirechnung mag für die Deutschschweiz aufgehen, die Rätoromanen, Tessiner und Romands schauen in die Röhre... Für die richtet es eben kein Markt und trotzdem haben sie in unserem viersprachigen Land das gleiche Recht auf Information und Unterhaltung wie wir.

      Abgesehen davon was ist denn mit Seh- und Hörbehinderten Menschen? Für die ist der Markt auch nicht gross genug.

      Die SRG ist als 4. Säule unserer Demokratie unumstösslich (wenn auch reformierbar). Sie beerdigen zeugt schlicht von einem Mangel an Solidarität gegenüber anderen Schweizer Minderheiten.
      27 3 Melden
    • Sportfan 15.01.2018 15:30
      Highlight @roterriese Team #NoBillag:

      Mann mann mann, sie haben aber wirklich langsam einen am .....

      Was für eine Blödsinn soll jetzt bedeuten:

      "@Sportfan erst Filme und Serien? Netflix hat erstens viel mehr Serien und Filme und zweitens total werbefrei."

      Ausser "Mimimimimimi ist im Fall gar nicht wahr, die sind viel besser Mimimimimi".

      Es hat gar niemand gesagt, dass Netflix nicht mehr Filme und Serien hat. Niemand ... aber sie brüllen wirklich süss rum.

      Können sie nicht eine App entwickeln? Denn ihr tägliches Mimimimimi wird mir nach der Billag Abstimmung irgendwie fehlen.
      9 2 Melden
  • Dharma Bum(s) 15.01.2018 11:10
    Highlight Wir sollten auch das Mobiltelefon und das Zugfahren gratis machen und mittels einer Gebühr abdecken.

    Ist dasselbe wie die SRG

    Hauptsache der Staat scheisst mir alles vorgekaut in den Teller.
    37 85 Melden
    • Sportfan 15.01.2018 11:46
      Highlight @Dharma Bum(s):
      Sie werden ja immer orgineller. Aber gut so, so sehen wir alle, dass den Befürwortern langsam die Argumente ausgehen:

      Beides gibt es übrigens schon längst und wird schon längst so gemacht. Nennt sich beim Handy "Flatrate" und beim Zug "Generalabo".

      Und ich gehe jede Wette ein, dass ein Mobilfunkanbieter und die SBB, die nur dem Volk gehört und kein Gewinn machen darf (Wie die SRG) bedeutend günstiger wäre, als die heutigen "gewinnorientierten" Betriebe.

      Sie sind einfach nicht mehr ernst zu nehmen in ihrer blinden Wut über den Staat. Wandern sie doch einfach aus.
      42 15 Melden
    • Tapatio 15.01.2018 12:04
      Highlight wir könnten auch alles privatisieren und ab sofort ist jeder für alles selbst verantwortlich. Ich zahle was ich selber benötige und sorge für mich selbst. Den Staat brauche ich nicht. Altersvorsorge, Krankenkasse, Strassen, ÖV usw. NoBillag wäre jetzt der erste Schritt. Wollen sie das? Wenn ja schauen sie mal nach Amerika und sehen sie wen es dort am härtesten trifft..
      48 5 Melden
    • Nick Name 15.01.2018 12:09
      Highlight Hä?...
      Wo genau ist der Zusammenhang zum Artikelthema?
      18 3 Melden
    • rodolofo 15.01.2018 12:24
      Highlight Du hast Recht!
      Die SRG hat tatsächlich viele Gemeinsamkeiten mit der SBB!
      Bevor die Eisenbahnen verstaatlicht wurden, herrschte ein heilloses Durcheinander mit Privatbahnen, die miteinander um die einträglichen Hauptlinien zwischen den grösseren Städten konkurrenzierten. Die Provinz war geschäftlich uninteressant und wurde vernachlässigt.
      Heute haben wir einen dichten Takt-Fahrplan, der wie ein pulsierendes Herz die Leute bis in die hintersten "Chrachen" und hinaus in die Welt fährt, und von dort auch wieder zurück.
      Dabei dürfen einzelne Linien durchaus auch Privat betrieben werden!
      30 5 Melden
    • Restseele 15.01.2018 13:05
      Highlight Gratis? Mit einer Gebühr? Bitte beim Schreiben auch noch ein bisschen denken. Gratis gibt's nichts.
      6 2 Melden
  • Tooto 15.01.2018 10:56
    Highlight Sehe schon die Blick Headline. Leuthard: Mit SEX (dicke gelbe Schrift) lässt sich Fernsehen finanzieren!

    53 3 Melden
  • Slavoj Žižek 15.01.2018 10:47
    Highlight Die Billag ist nichts anderes als per Gesetz erzwungenes Pay-TV.
    35 77 Melden
    • Sportfan 15.01.2018 11:52
      Highlight @〰️ empty
      Stimmt (Also ein PayTV und PayRadio), aber vom Volk mehrfach so angenommen.

      Und deshalb macht es wenig Sinn, doppel PayTV zu machen. Für den Pflichtstoff ein PayTV und für die Kür nochmals eines dazu, die dann auch ein teures "Inkasso" und Infrastruktur bräuchte.

      Einfach so lassen, wie es ist, Reformen durchziehen und wir alle haben sehr, sehr viel mehr davon, als alles kurz und klein zu schlagen und die Juwelen dem Meistbietenden zu überlassen und der zockt uns dann richtig ab.
      23 10 Melden
    • Tapatio 15.01.2018 12:13
      Highlight Sie Gebühr ist dazu da den nachfolgenden Artikel, der bei JA gestrichen wird, sicherzustellen: und darum geht es. Gerade in einer direkten Demokratie ist ein Medium das per Gesetz Ereignisse sachgerecht darstellen muss und Meinungsvielfalt berücksichtigt essentiell.

      Art.2
      "Radio und Fernsehen tragen zur Bildung und kulturellen Entfaltung, zur freien Meinungsbildung und zur Unterhaltung bei. Sie berücksichtigen die Besonderheiten des Landes und die Bedürfnisse der Kantone. Sie stellen die Ereignisse sachgerecht dar und bringen die Vielfalt der Ansichten angemessen zum Ausdruck."
      25 4 Melden
    • Walter Sahli 15.01.2018 12:17
      Highlight ...und der Billetautomat im Bahnhof ist nichts Anderes als ein Taxi....
      7 5 Melden
  • rodolofo 15.01.2018 10:44
    Highlight Liebe Doris Leuthard,
    vielen Dank für ihre fachkundigen und sachlich genauen Informationen (Anti-Fake-News)!
    Bitte bleiben Sie uns als Bundesrätin noch möglichst lange erhalten!
    Lassen Sie uns mit diesem unheimlichen, irgendwie bedrohlich wirkenden und künstlich lächelnden Gewerbeverbands-Präsidenten Bigler (FDP) nicht allein!
    Ich glaube, der möchte uns irgendetwas antun!
    Ich weiss nur nicht was!
    Das Einzige, was ich über das weiss, was er uns antun möchte, ist, dass es Privat sein soll, allenfalls Bundes-Subventionen erhalten soll und "Plan B" heisst...
    50 31 Melden
    • Lichtblau 16.01.2018 00:03
      Highlight Unheimlich, bedrohlich wirkend, künstlich lächelnd: Sie haben recht, der Typ ist wirklich irgendwie creepy. Man traut sich ja kaum mehr, das Licht auszumachen.
      1 1 Melden
  • demokrit 15.01.2018 10:41
    Highlight «Was sich via Pay-TV finanzieren lässt, sind Sport, Filme – und Sex.»

    Erinnert mich etwas an die Unkenrufer, die damals dasselbe über CNN erzählt haben.
    20 50 Melden
    • FrancoL 15.01.2018 10:55
      Highlight Und möchtest Du eine CNN in der Schweiz? Ich nicht. Informationen sollten kein Medienspektakel sein, auch nicht Sendungen die eine gewissen Tiefgang haben, sollte nicht zur Zirkusnummer werden. Wir brauchen eine gewisse Sachlichkeit und die bringt die SRG, auch wenn mir 1/3 der Programme nicht gefällt, bleibt sie doch ein Gefäss mit vielen interessanten Sendungen. Sie muss reformiert werden aber nicht zerschlagen. Sie muss sicherlich mehr sparen, aber ohne an Qualität zu verlieren und letztendlich braucht sie auch einen Teil "süffiger" Sendungen um am Markt zu bestehen.
      55 13 Melden
    • MikeT 15.01.2018 10:55
      Highlight Du vergleichst also einen global sendenden Newssender mit dem Schweizer TV. Aber gut, wir in Graubünden freuen uns jetzt schon auf CNN auf Romanisch. Ist finanziell für CNN sicher ein Geschäft.
      58 9 Melden
    • demokrit 15.01.2018 12:18
      Highlight CNN hat nicht global begonnen, sondern mit einem Kapital von 20 Millionen $ und 1,7 Millionen Haushalten. Ted Turner wurde damals mit ganz ähnlichen Sprüchen ausgelacht, niemand hat an einen Erfolg geglaubt. Die SRG könnte mit ihrer Mehrsprachigkeit Deutschland, Österreich, Italien (besonders Mediasat-Italien) und Frankreich abdecken. Die SRG Tagesschau hat inhaltlich übrigens ganz und gar nicht mit CNN mithalten.

      Rätoromanisch wollen heute nicht einmal die Bündner Jungen mehr lernen und sprechen. Da müssten wir viel eher kosovoalbanische und spanische Landessender betreiben.
      6 31 Melden
    • FrancoL 15.01.2018 13:28
      Highlight @demokrit: Ich lach mich kaputt wenn Du von Mediaset sprichst. Genau das kann sie ZUM GLUECK nicht sie kann sich NICHT in die Tiefen der Mediaset begeben. Aber Du scheinst ja ein irre Kenner der Medienlandschaft sein wenn Du solche Annahme postest.
      Ja die Tessiner könnten sich über Mediaset informieren, dann wären sie so was von gelenkt, aber das scheint Dich ja nicht zu stören: gute gelenkt ist halb versenkt.
      9 3 Melden
    • MikeT 15.01.2018 13:34
      Highlight Und wären die Amis nicht in den Krieg gegen Saddam gezogen mit CNN als Liveaction-Hofberichterstatter, dann wäre es auch ein kleiner Sender geblieben.

      Dass du weisst, was meine Kinder lernen wollen, zeigt deine Allwissenheit, grosser Demokrit.
      8 1 Melden
    • Posersalami 15.01.2018 13:44
      Highlight @ demokrit: Ohne Gebühren deckt die SRG das ab, was heute RTL 2 oder 3+ abdecken. Seichte Unterhaltung und Sport, mehr gibts dann nicht. Und wenn die Welt eine Sache nicht braucht, dann noch mehr Verdummung.
      12 1 Melden
    • demokrit 15.01.2018 14:55
      Highlight Warum kann das zweitgrösste Unternehmen im Kanton Tessin, denn keine besseren News für Italien produzieren, wenn sie schon dieselbe Sprache sprechen?

      Al Jazeera hat auch alle unfähigen arabischen Staatssender abgelöst und berichtet einigermassen objektiv.

      Poser: Kommt ganz darauf an, worauf sich die SRG fokusiert. Diese Sparte ist bereits besetzt. Das Problem ist eher, dass SRG heute vorwiegend genau dasselbe anbietet (G&G, Happy-Day, Gameshows, Kassensturz, Musicstar, Fifa-Zirkus mit Subventionen an Blatter und Co.) und darum büenzliges Mittelmass für den typischen CVP-SP-Wähler ist.
      0 13 Melden
    • FrancoL 15.01.2018 15:31
      Highlight @demokrit; Weil dies nicht ihre Aufgabe ist und null und nichts mit der italienischen Sprache zu tun hat sondern um sie die interne Anbindung in einem Land mit 4 Sprachen bewerkstelligen muss.
      Zudem hätte das Tessin nicht annähernd die nötigen Mittel um ein Land wie Italien in der politischen Berichterstattung auch nur einigermassen zu bedienen. Die gleiche Sprache sprechen heisst nicht die Mentalität verstehen und das genau ist eine der Grundvoraussetzungen für eine gute Berichterstattung.
      Herrlich ist Deine Definition des Bünzlitums. Eine solche lächerliche Aussage habe ich noch nie gehört.
      6 0 Melden
    • Posersalami 15.01.2018 15:35
      Highlight @demokrit: Glanz und Gloria & co kann man von mir aus auch streichen und Geld sparen, da bin ich bei ihnen.

      Italien hat vermutlich keinen Zugriff auf Inhalte der SRG, da diese geogeblockt sind und sie nur aus der Schweiz auf vieles Zugriff haben. Das ist aber eine ganz andere Baustelle, ZDF oder ARTE machen das ja auch mit der Schweiz.

      All das rechtfertig aber nicht, die SRG abzuschaffen.
      5 0 Melden
    • demokrit 15.01.2018 16:25
      Highlight Ein privatwirtschaftliches Unternehmen sucht sich seinen Markt. Wenn Berlusconi-News so schlecht sind, kann man den Markt gut besetzen, gilt auch für Deutschland. Die SRG hat sehr viel mehr Mittel und Expertise, als CNN anfangs hatte. Und die Mentalität der Tessiner ist.. nun ja m.E., zumindest Italien sehr viel näher als der Deutschschweiz.

      Etwas Büenzligeres als Leutschenbach kommt mir momentan nicht in den Sinn, was m.M. viel mit dem Auftrag der SRG zu tun hat.

      Die PTT und Swisscom (z.B. Fastweb in Italien..) wurden auch nicht abgeschafft. Sportübertr. will ich nicht finanzieren.
      1 3 Melden
    • Posersalami 15.01.2018 16:42
      Highlight @demokrit: Es wird immer lustiger mit euch, jetzt soll die SRG das Tessin also via Angebot in Italien querfinanzieren. Klar.
      4 0 Melden
    • FrancoL 15.01.2018 16:59
      Highlight @demokrit: Du bist ja bekannt mit Deinen Annahmen weit neben der Realität zu liegen, das was du aber da bezüglich Italien bedienen aus dem Tessin aus zeigt dass du nicht nur keine Ahnung hast sondern die einfachsten Grundlagen der Berichterstattung für eine fremde Nation hast.
      Das erübrigt wohl jegliche Diskussion zu diesem Thema.
      Wenn Du bei Gelegenheit die Chance hast informier Dich wie es mit den Erstzugang zu Nachrichten aus den Regierungskreisen bestellt ist.
      Irre was Du da so am andenken bist.
      4 0 Melden
  • Radesch 15.01.2018 10:29
    Highlight Unglaublich...

    Was hat denn No-Billag mit der MEI zu tun? Das ist Missbrauch seiner politischen Rechte. Wir haben, da wir solch grosse Macht haben in unserem Land auch eine grosse Verantwortung. Das gilt für uns unsere Nachkommen und auch deren Nachkommen.

    Eine Abstimmung ist immer ein Grundsatzentscheid oder eine Sachfrage nicht ein Beschwerdebrief ans Bundeshaus. Dafür gibt es sicherlich andere Anlaufstellen.
    60 11 Melden
    • Posersalami 15.01.2018 15:38
      Highlight @R. Peter: Das Initiativen nicht und nur teilweise umgesetzt werden kennen wir schon lange von anderen Initiativen, die vom Volk angenommen wurden. ZB. wartet seit 25 Jahren die Alpenschutzinitiative darauf, vom bürgerlich-rechten Parlament endlich umgesetzt zu werden. Das selbe bürgerlich-rechte Parlament hat es auch versäumt, die Zweitwohnungsinitiative umzusetzen. Was sagen sie zu diesem Verfassungsbruch?

      Die Linke und die Mitte hat halt darauf verzichtet, diese Verfassungsbrüche populistisch auszuschlachten.
      4 1 Melden
    • Posersalami 15.01.2018 17:50
      Highlight @R. Peter: Je nach Lesart wurde auch die MEI teilweise umgesetzt. Übrigens vom selben BÜRGERLICH RECHTEN Parlament, welches die anderen Initiativen bis zur Unkenntlichkeit verwässert (=nicht umgesetzt) hat.

      Es ist immer eine Frage des Standpunktes. Ich zB. war froh, dass man bei der MEI eine Lösung gefunden hat die nicht in einer wirtschaftlichen Katastrophe enden musste. Die Rechten wollen halt vom Alpen- und Naturschutz nichts wissen und sind darum nicht unglücklich darüber, dass seit 25 Jahren der Volkswillen mit Füssen getreten wird..
      3 1 Melden
    • Radesch 15.01.2018 18:34
      Highlight @R. Peter

      Tja da kann ich nichts dafür... Das Parlament ist seit gut 20 Jahren bürgerlich dominiert. Entweder macht die Mehrheit der Parlamentarier also einen scheiss Job (die Bürgerlichen) oder aber die Mehrheit setzt Volksbegehren nicht dazu ein Politik zu machen, sondern für ihren Wahlkampf.

      Hätte die Schweiz kein Konkordanz-System, würde die konstante Arbeitsverweigerung der SVP sehr auffallen. Stelle dir mal vor, die müssten regieren...

      Man kann sagen was man will, aber entscheidende soziale- und wirtschaftliche Reformen kamen meist von Links und Mitte (inkl. FDP).
      4 1 Melden
  • äti 15.01.2018 10:04
    Highlight Wo und wie bekomme ich meinen equivalenten Medienkonsum mit gleichem schweizerischem Informationsgehalt und gleicher Qualität und wieviel wird mich das kosten?
    Ganz bestimmt können die Initianten ausgedachte Alternativen (Sender, Provider, Finanzierer) mit gerechneten Kosten publizieren. Oder null Ahnung?

     #NoBillagNO
    64 23 Melden
    • sigma2 15.01.2018 10:29
      Highlight Weshalb solltest du das bekommen? Gibt es ein Menschenrecht auf Berieselung durch TV?
      32 54 Melden
    • äti 15.01.2018 10:38
      Highlight Es gibt ein Recht auf Anstand. Vielleicht nicht für alle. Anstand wäre, ein Konzept für nachher zu erarbeiten. Nicht 'keine Ahnung' und leere Luft. Vielleicht weil ja die Welt kostenlos ist, investiert man keinen auch noch so kleinen Aufwand. Billig, nicht?
      33 27 Melden
    • FrancoL 15.01.2018 11:00
      Highlight @signma2: Es gibt eine Verantwortung in der Politik die zB Antworten wie die von Silberschmidt (JFdP) bei der Beantwortung der Zukunftsfrage "verbietet". die Antwort "habe ich denn eine Kristallkugel" ist unter Leder Sau.
      Es gibt noch viele Dinge die ich nicht brauche und ich aber wacker über die Steuern mitfinanziere.
      28 7 Melden
    • FrancoL 15.01.2018 13:17
      Highlight @MaxMuster: Radikalkur ist NIE eine Zerstörung sondern eine KUR!
      5 3 Melden
    • FrancoL 15.01.2018 15:24
      Highlight @MaxMuster: Ich bin sicher dass Du das so meinst, dass eine Zerstörung zu einem besseren Ende führt als eine Radikalkur. Doch das ist in der Medizin, und der Umwelt und wohl auch bei der SRG nicht der richtige Weg. Auch weil die Versäumnisse nicht so gross sind wie sie gerne dargestellt werden. Die SRG hat durchaus noch einen guten Stellenwert und den baut man so schnell nicht neu auf.
      6 3 Melden
    • Posersalami 15.01.2018 17:51
      Highlight @ äti: Nirgendwo, für 365.- / Jahr bekommen sie noch nicht mal die Champions- und Euroleague. Von gut gemachten Dokus und Infosendungen ganz zu schweigen. Die sind schlicht unbezahlbar, da dass private Fernsehen schlicht nichts investigatives macht.
      2 0 Melden
    • äti 15.01.2018 18:25
      Highlight @R.Peter, niemand finanziert meinen Medienkonsum mit. Das mach ich seit vielen Jahren selber.
      Deine Frage müsste sein: was kostet es nachher. Dass die Initianten auch auf diese Frage die Antwort verweigern hat schon Gründe.
      Kein Mensch weiss was kommt. Toll.
      4 1 Melden
    • FrancoL 15.01.2018 20:20
      Highlight @äti+R. Peter; Bezeichnend ist dass zB Andrin Silberschmidt von der JFDP und klarer Befürworter der No-Billag zur Zukunft nach dem Zerschlagen der SRG sagt, er könne das auch nicht wissen weil er keine Kristallkugel habe!
      Wir sind also so weit dass Initiativen lanciert und heftig gestützt werden die etwas abschaffen wollen OHNE auch nur die leiseste Ahnung von dem DANACH zu haben. Das ist für mich alles andere als demokratisch das ist nicht mehr als ein Stämpfeln und sich in Szene setzen. Zu Biglers Alternativen brauche ich dann überhaupt nichts mehr zu sagen als: unterirdisch!
      0 2 Melden
    • FrancoL 15.01.2018 22:17
      Highlight @R. Peter; Und wieder wird von Dir ohne grosse Eleganz das Kind mit dem Bad ausgeschüttet, die Aufgaben des Service Public über eine Leiste, nur die Deine, geschlagen und nebenbei auch noch etwas an der BV gefummelt.
      Die SRG kann sich nicht "ohne Zwang" finanzieren, wie dies auch das Militär, die Bauern, die Hochschulen, die Wasserwerke, die Infrastrukturen und vieles mehr nicht können.
      Es ist doch haarsträubend zu meinen alle diese Kostenstellen würden sich ohne Steuerzwang mit direkten Einnahmen finanzieren lassen. Die SRG muss redimensioniert werden, ein Kahlschlag ist der falsche Ansatz.
      1 1 Melden
    • FrancoL 15.01.2018 22:33
      Highlight R. Peter; Die Aussage gegenüber Ätiologie ist dann auch von Kurzsichtigkeit geprägt. Ich denke bei Ätiologie ist es ähnlich wie bei mir. Ich bezahle die Beilag nicht wegen meinem Konsum, der sehr sehr Modeart ist, sondern aus Solidarität, also Du bezahlst überhaupt nichts an meinen Medienkonsum, aber Du drückst Dich davor diese Solidarität und das Hochhalten der 4-Sprachigkeit zu stützen und damit einen Teil des Zusammenhangs zu fördern.
      Lassen wir das bevor ich Dich denn frage, ob Du eigentlich dem Staat mehr gibst als Du von ihm bekommst. Der weit grössere Teil der Bürger ist da im MINUS.
      2 0 Melden
    • Posersalami 15.01.2018 23:27
      Highlight @R. Peter: Klar werden aus der SRG irgendwelche Radio und TV Kanäle weiter betrieben werden können. Diese werden sich aber vom Mainstream in keinster Art und Weise unterscheiden. Warum sollten sie auch etwas anderes machen, so verdient man schliesslich Geld. Was glauben Sie denn, wieso es im Pay TV keine Sendungen wie die Sternstunden, 10 vor 10 oder die Rundschau gibt? Ich sage nicht, dass diese Sendungen immer die Quelle der Wahrheit darstellen, dennoch möchte ich sie nicht missen! Gefühlte 80% des Inhalts tiptop, es geht nicht immer um Putin, Asad oder vermeintliche Rebellen!
      1 0 Melden
    • Posersalami 15.01.2018 23:30
      Highlight @R. Peter: Von Dingen wie Solidarität oder Unterstützung von Randgruppen fange ich jetzt gar nicht erst an.
      2 1 Melden
    • äti 16.01.2018 00:22
      Highlight @R.Peter, du hast immer noch nicht gesagt, woher ich meine Infos u Programme bekomme. Also bitte ganz klar: was bekomme ich wo und zu welchem Preis. Qualität analog SRG.
      2 2 Melden
    • äti 17.01.2018 10:59
      Highlight Immer, wenn man etwas ablöst, weiss man schon ziemlich genau wie. Hier nicht? Da will man gute Informationen teuer verkaufen, der Rest soll eben von Fakes leben.
      Meine ganz simple Frage wird schlicht nicht beantwortet. Voilà: was bekomme ich wo und zu welchem Preis. Qualität analog SRG.
      2 1 Melden
    • FrancoL 17.01.2018 13:02
      Highlight @ R. Peter; Wieso ist Dir das schleierhaft? Die Idee der nicht an die Steuer gebundenen Gebühr ist die Sicherung der Unabhängigkeit. Unabhängig von Strömungen im Parlament und unabhängig von Direktiven eines Ressorts.
      Alles was durch die Steuern finanziert ist kann und wird gelenkt.
      Ich finde dies mit der Gebühr auch nicht gut und würde mir eher eine Finanzierung kongruent zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit wünschen, doch nicht über die Steuern sondern immer noch über eine Gebühr die gestuft nach Leistungsfähigkeit verrechnet wird unter Zuzug der Steuereingabe.
      1 0 Melden
    • FrancoL 17.01.2018 21:14
      Highlight @R. Peter; Es geht doch nicht um die Tatsache dass das was sich bezahlen lässt in der Frage zur SRG der richtige Rahmen ist.
      Ist es zB bei den Bauern so??? wird da nicht mit Subventionen die Landwirtschaft aufrecht erhalten, sie würde kein Jahr überstehen wenn sie am freien Markt wäre. Gleiches gilt für das UNI-Spital, für die Hochschulen etc.
      Mit dieser Aussage negierst Du die Tatsache dass es sich nicht rechnen muss, sondern dass es ein SERVICE ist der bis in den letzten Winkel der Schweiz zu garantieren ist. Ist mir Wurst ob Du das so magst oder nicht, es ist und bleibt ein MUSS. BV!
      0 1 Melden
    • FrancoL 17.01.2018 21:20
      Highlight @R. Peter; Dann ist wohl das Beispiel Israel nicht besonders treffend, denn selbst etliche der mir bekannten Juden in Zürich (habe gute Verbindungen zum ICZ) sind nicht gerade der Meinung dass eine ausgewogene Berichterstattung in ihrem Land gegeben ist. Ich kann das nicht beurteilen, weil mir die Sprache nicht zugänglich ist, verlasse mich hier allerdings auf etliche Aussagen aus jüdischen Kreisen.
      Es gäbe da aber eher eine Vielzahl von Beispielen wo gar nicht so löblich zu erwähnen wären und da allerdings verstehe ich die geschrieben Sätze.
      1 1 Melden
    • Posersalami 17.01.2018 22:31
      Highlight @R. Peter: Ein Informationsmedium dieser Grösse funktioniert auf dem Freien Markt nicht. Viel zu klein.

      Man kann und muss über den Auftrag der SRG reden. Eine Service Publice Debatte ist überfällig, einverstanden. Mir wurschtelt die SRG auch an zu vielen Dingen mit. Damit die geführt werden kann ist die Initiative abzulehnen.
      2 1 Melden
  • MikeT 15.01.2018 09:21
    Highlight Viele liebäugeln mit Denkzetteln, Dampf ablassen und Schüssen vor den Bug. Das ist aber nicht der Sinn der Schweizer Demokratie. Diese ewige Miesmacherei aus dem Bauch heraus wird zunehmend gefährlich. Wir leben in einem fantastischen Land - schaut euch doch mal in der Welt um! Wir sollten unser Land konstruktiv weiterentwickeln und nicht unsere Institutionen abwracken.
    91 27 Melden
    • Dharma Bum(s) 15.01.2018 11:05
      Highlight Es wird schwierig unser Land weiterzuentwickeln wenn die Staatsquote steigt und steigt ....
      13 39 Melden
    • opwulf 15.01.2018 12:17
      Highlight Dharma: Lieber wie die Briten oder lieber wie die Amis weiterentwickeln, was ist dir lieber? Gute Bildung kostet, Healthcare für alle für lau, falls man Glück hat & nicht beim warten im Wartezimmer schon verendet vs Healthcare ist Privatsache, genau so ineffizient wie bei den Briten nur kostet es ein Vielfaches in
      the US. Unsere News TV Sender heissen dann zB EyeWitnessNews24 oder GlencoreNewsNetwork. Kunst gibt es nur noch was den reichen Mäzen gefällt, also Ankerausstellungen brought to you by Christoph, die man Besuchen kann nachdem man gerade seinen Zweitjobfeierabend geniesst...
      22 2 Melden
    • _helmet 15.01.2018 13:26
      Highlight @dharma, finnland hat 60% Staatsquote, den Land gehts nicht schlecht deswegen. Zudem dürfte der demographische Wandel eine wichtige Ursache dafür sein, andere Leistungen werden immer mehr abgebaut. 3. Der Staat ist wichtiger Treiber für die Weiterentwicklung des Landes, gerade was Bereiche, in denem der Markt nicht greift, betrifft und auch sonst. Innovationsförderung, eths etc etc.
      Zudem gibts auch soziale Probleme zu lösen, die löst Markt meist nicht. Staatsquote einfach so sagt nichts aus, man muss differenzieren und bestimmen, was das jeweilige Ziel ist.
      8 2 Melden
    • Dharma Bum(s) 15.01.2018 13:28
      Highlight Hab gehört in Venzuela, ist das Gesundheitssystem super, da organisiert alles der Staat.

      Vong Prinzip her 1 super life!
      2 12 Melden
    • Posersalami 15.01.2018 13:42
      Highlight @Dharma Bum(s): Die Staatsquote liegt bei moderaten 33% und ist jetzt auch nicht um Grössenordnungen gestiegen in den letzten Jahrzehnten. Der Wachstum liegt im niedrigen einstelligen Prozentbereich! In anderen entwickelten Ländern wie Deutschland, Belgien oder Finnland liegt die Staatsquote deutlich höher (15-20%), sogar im kapitalistischen Mutterland USA liegt die Quote höher!

      Aber Hauptsache wieder gegen den Staat getrollt.
      10 2 Melden
    • Dharma Bum(s) 15.01.2018 13:49
      Highlight "kapitalistischen Mutterland USA"

      Mit solchen simplen Weltbildern ...

      Na ja, Salami halt.
      2 8 Melden
    • opwulf 15.01.2018 14:08
      Highlight Dharma: Ich dachte du sprachst von der Zukunft mit einer tiefen Staatsquote. Seit wann ist die Beibehaltung der jetzigen Form eine Steigerung der Staatsquote? Dein Argument macht keinen Sinn...
      5 1 Melden
  • Raembe 15.01.2018 09:20
    Highlight Gutes Interview, gute Fragen.
    62 12 Melden
  • Tubel500 15.01.2018 09:14
    Highlight Ich bin nicht arbeitslos. Wo kann ich die ALV-Abgaben abwählen?

    Im Ernst: Niemand bezahlt gerne Steuern und ähnliche Abgaben. Trotzdem haben wir uns als Gesellschaft dazu entschlossen, gewisse Dinge gemeinsam zu organisieren, weil dies positive Auswirkungen für alle hat.
    Zum Beispiel oben: Es scheint Sinn zu machen, Arbeitslose zu unterstützen und zu versuchen, wieder ins Arbeitsleben zu integrieren. Also bezahle ich mit.

    Wo jeder nur an sich denkt, hört eine Gesellschaft auf zu funktionieren.
    90 18 Melden
    • sigma2 15.01.2018 10:33
      Highlight Richtig, aber die Berieselung durch TV und Radio gehören für mich nicht zu diesen gewissen Dingen.

      Weshalb gehört Glanz & Gloria für dich zu den Dingen, die man gemeinsam organisierten sollte. Was sind die positiven Auswirkungen von Glanz & Gloria für alle?

      18 42 Melden
    • MikeT 15.01.2018 11:20
      Highlight Offenbar finden sich genügend Leute, die das schauen, sonst gäbe es diese Sendung so nicht. Und auf privaten Kanälen gibt es noch viel, viel mehr von solchen Sendungen. Genau das wird also auf dem Bildschirm ohne SRG bestehen bleiben, RTL wird uns aber kein Schweiz aktuell und kein Echo der Zeit produzieren.
      26 4 Melden
    • Tubel500 15.01.2018 11:35
      Highlight @sigma2: Glanz&Gloria ist, wie Bünzli schreibt, Teil der festgeschriebenen Unterhaltung. Genau wie Sport.

      Mal abgesehen davon: Was die SRG leisten soll und was nicht, ist eine andere Diskussion. Der NoBillag-Kahlschlag ist aber das Gegenteil einer Diskussion.

      Und: G&G scheint in gewissen Kreisen beliebt zu sein, sonst gäbe es sie nicht mehr. Was geschaut wird, generiert Werbe-Einnahmen und trägt die SRG somit finanziell mit = entlastet deine Abgabe-Gebühr (im Gegensatz wohl zu rätoromanischen Sendungen).
      22 3 Melden
  • Posersalami 15.01.2018 09:08
    Highlight "Es war wohl ein grosser Fehler, um die Jahrtausendwende auf Gratiszeitungen zu setzen."

    Dass dieser Schund (Blick, 20min usw.) überhaupt als "Zeitung" bezeichnet werden darf ist schon ein grosser Fehler! Ich weiss das es viele Leute in der Schweiz gibt, die hauptsächlich 20min & co lesen um sich zu "informieren". Beim Gedanken daran kann einem wirklich schlecht werden.
    92 18 Melden
    • NackNime 15.01.2018 13:11
      Highlight Du sprichst mir aus der Seele!
      7 2 Melden
  • Tomjumper 15.01.2018 09:06
    Highlight Die besten Dokumentationen produziert die BBC(Staatsfernsehen), die informativsten Sender auf deutsch sind ZDF Info und Phönix(Staatsfernsehen). Ich würde mir auch mehr Dokus von der SRG wünschen, aber die privaten Sender sind so informativ wie ein Bierdeckel.
    77 15 Melden
    • Markus Kappeler 15.01.2018 09:31
      Highlight Schon mal was von GEOtelevison, History Channel und Doku TV gehört? Wieso sind Linke so schlecht informiert? Bekommt ihr wirklich kein Bein mehr aus eurer Bubble? SRF ist desinformativ.
      26 85 Melden
    • mogad 15.01.2018 09:57
      Highlight Der BBC will man jetzt auch an den Kragen. Sie sei zu mächtig geworden, heisst es aus neoliberalen Kreisen. Und die sind in England seit Jahren an der Macht.
      33 2 Melden
    • Makatitom 15.01.2018 09:58
      Highlight Alle drei genannten sind aber nicht gratis, da musst du ein Abo haben, wenn du die schauen willst (oder bescheissen).
      SRF ist sehr informativ und die meisten Linken sind besser informiert, sie lesen nämlich nicht nur den Tagesbefehl aus Herrliberg, sondern ab und zu sogar rechte Zeitungen wie die NZZ oder die Wewo
      44 17 Melden
    • Oban 15.01.2018 10:03
      Highlight @ Markus Kappler
      History Channel prodzuiert natürlich solche Sendungen selbst, jaaaa genau.
      History kauft bei BBC, SRF, ORF, ZDF due Sendungen ein, die Anstalten verkaufen dem Sender dann nachdem sie es selbst gesendet haben ein zweit verwendungsrecht.
      Und selbst wenn diese Sender mal was in Auftrag geben, dann prodzieren es höchstwahrscheindlich die gleichen Leute von der BBC wie bei den Eingekauften sendungen.
      38 2 Melden
    • sheimers 15.01.2018 10:05
      Highlight Weder BBC noch Phönix sind "Staatsfernsehen". Das sind öffentliche Anstalten wie die SRG. Der Unterschied: Staatssender unterstehen direkt der Regierung. Öffentliche Anstalten bekommen zwar von der Politik Rahmenbedingungen, haben aber eine eigenständige Hierarchie. Das heisst, der Generaldirektor untersteht nicht der Regierung. Die Politik kann also nicht direkt einfluss nehmen und z.B. einen Journalisten entlassen, weil er kritische Fragen stellt. Bei einem echten "Staatssender" wäre das möglich.
      48 4 Melden
    • Statler 15.01.2018 10:13
      Highlight Zumindest die Dokus auf History-Channel sind z.T. eher fragwürdig. Ausserdem wird nach jedem Werbeblock (den wir hier zwar nicht sehen) das, was die letzten 10 Minuten gesagt wurde, wiederholt.
      So labert die Offstimme während gefühlten 50% der Sendung immer wieder denselben Müll.
      Und gegen BBC-Dokus kommt wirklich keiner an.
      48 0 Melden
    • Tomjumper 15.01.2018 10:27
      Highlight Auf die links rechts Diskussion will ich mich gar nicht einlassen, da ich gelernt habe selber zu denken habe ich solche schubladisierungen nicht nötig. Schau dir die Programme dieser Sender mal etwas genauer an. Die informativsten Sendungen werden von der BBC oder bei deutschen Sendern von ARD und ZDF eingekauft. Vor irgenwelchen Unterstellungen wäre informieren von Vorteil
      29 1 Melden
    • opwulf 15.01.2018 13:59
      Highlight Kappler: Nur wo bleibt die Geschichte/History beim History Channel? Bei der Pfandhaussendung, Ancient Aliens oder bei den 3 Tuningsendungen? Da senden die beiden privaten Newssender N24 und NTV (und dort gibt es praktisch nur 2. Weltkriegs- oder "Geheimkriege der CIA" Dokus) mehr Geschichte als dieser Etikettenschwindler.
      8 0 Melden
  • N. Y. P. 15.01.2018 09:05
    Highlight Herr Bigler, lesen Sie das Interview.
    Ihr Plan B funktioniert nicht.
    Wir wollen Plan M.
    Falls ich es noch nicht erwähnt habe. Ich bin gottenfroh, dass Sie die no billag -Kampagne leiten. Ein wahrer Glücksfall für uns Gegner.
    Danke Hans Ueli.
    no billag NEIN
    55 19 Melden
  • rudolf_k 15.01.2018 08:55
    Highlight "Verfassungstexte kann man nicht einfach biegen, wie man will." - ach ja? Blöd nur, dass sehr viele Menschen das mittlerweile umgekehrt sehen. "Was sich via Pay-TV finanzieren lässt, sind Sport, Filme – und Sex." - komisch, wir erleben gerade den beispiellosen Aufstieg einer Firma die sich primär auf Fernseh-Serien fokussiert...
    22 67 Melden
    • Cubbie 15.01.2018 09:14
      Highlight Naja, eine Serie ist nichts anderes, als einen Spielfilm in die länge ziehen.
      Wieviel Nachrichtensendungen produziert denn die beispiellos aufsteigende Firma? Keine? Weil?
      50 8 Melden
    • Oban 15.01.2018 09:23
      Highlight Sie meinen die Firma die derzeit 20 Mrd$ Schulden hat und bekanntgegeben hat das sie diese wohl nicht abbauen werden?
      Die Firma die alles als eigencontent ausgibt aber es eigentlich nicht so ist derzeit und sie viele laufende Kosten haben die sie zu Zeit noch decken können.
      Oder meinen sie Firma die jedes Jahr auf dem Schweizer Markt die Preise erhöht hat?
      Ach nein das ist ja die gleiche Firma und sie wird bei Annahme sicherlich die Preise ein weiteres mal erhöhen.
      44 7 Melden
    • Sportfan 15.01.2018 09:24
      Highlight Ehm, sie wollen jetzt aber nicht eine Diskussion anzetteln, dass Serien etwas anderes sind als Filme? Jetzt echt?

      Haben sie nicht anderes zu diesem Interview zu sagen (das ziemlich genau skizziert, was und wie es weitergehen könnte), als einmal mehr zu schreien: "Aber die MEI..." ?

      Es tut mir leid, aber ihr Text klingt wie meine pubertären Söhne. Nach ihrem Text können wir die Demokratie abstellen. Wollen sie das wirklich?
      40 6 Melden
    • FrancoL 15.01.2018 09:34
      Highlight Und das willst Du als Grund für eine Vernichtung der SRG abführen?
      Es geht ja gerade um diese seichten Angebote die bestens per Pay-TV oder viel Werbung gestützt werden können.
      Informationen, tief gehende Daus sind damit nicht zu finanzieren, darum braucht es eine SRG, sicherlich abgespeckt aber nicht zerschlagen.
      31 3 Melden
    • mogad 15.01.2018 09:58
      Highlight Eben. Sie fokussiert sich auf Serien? Ich will aber nicht nur Serien schauen. Und ist sie etwa gratis?
      28 1 Melden
    • Dharma Bum(s) 15.01.2018 13:30
      Highlight House of Cards war den Nachrichten Monate voraus!

      Ein Schwein als Präsident, und der Schauspieler fummelt.

      Hatte House of Cards schon lange vorhergesagt ..


      Was brauchen wir da noch NEWS ...
      1 7 Melden
  • ubu 15.01.2018 08:50
    Highlight Eine vernünftige Analyse. Genau das erwarte ich von einer Medienministerin. Was Bigler und die No-Billag-er herumreichen sind unrealistische Luftschlösser.
    67 16 Melden
    • Paddiesli 15.01.2018 12:49
      Highlight Traurigerweise sind die No-Billag-Befürworter immun gegen Argumente.
      16 0 Melden
  • Norbert Riedi 15.01.2018 08:42
    Highlight Zitat: "Eine Medienkonzentration ist für eine Demokratie nicht wünschenswert – schon gar nicht, wenn sie auf eine politische Einflussnahme abzielt." Zitatende.

    allein schon diese aussage der frau bundesrätin leuthard, schreit ja förmlich nach einem "ja" zu "no billag". immerhin alimentiert der bund "srf" mit 1,2 milliarden franken. niemand bleibt unabhängig, wenn er von einem anderen steuergelder in dieser höhe erhält.
    21 78 Melden
    • ybfreak 15.01.2018 09:17
      Highlight Lieber Norbert, der Bund unterstützt die SRG mit keinem einzigen Rappen! Es sind nicht Steuergelder, sondern Gebühren, respektive eine Abgabe. Ab 2019 zahlt jeder Haushalt fix 365.- und jede Firma ab einem Jahresumsatz von einer halben Million mindestens 365.- jährlich.
      Die SRG finanziert sich zu 3/4 von diesen Abgaben (1/4 Werbung und Sponsoring) und gehört deshalb am Volk. Und zu 0.0% dem Bund, dieser legt lediglich die Spielregeln fest.
      50 10 Melden
    • Hashtag 15.01.2018 09:25
      Highlight Bei solchen Kommentaren könnte man fast verzweifeln. Die SRG ist eine staatliche Institution, die einen Auftrag der Schweizer Bevölkerung umsetzt. Nein sie ist nicht unabhängig vom Staat, sie wird von ihm finanziert, um in seinem Interesse zu handeln. Im Interesse der Bevölkerung. Wenn wir damit unzufrieden sind sollte es andere Wege geben, als das Ganze einzustampfen.
      29 6 Melden
    • Oban 15.01.2018 09:27
      Highlight Alleine schon ihr letzter Satz zeigt das sie keine Ahnung haben über was sie sich da Aufregen.
      Es sind keine Steuergelder, es sind Gebührengelder. Dies auch noch eingetrieben durch eine externe Stelle so das der Bund keine direkte Einflussnahme hat. Dies ist so in unserer BV festgelegt und im RTVG ausformuliert. Mänchmal wäre es eben schon wünschenswert wenn das „Volk“ nur ansatzweise was verstehen würde wenn sie Abstimmen.
      41 10 Melden
    • Sportfan 15.01.2018 09:28
      Highlight Lieber Herr Riedi, sie haben überhaupt nichts vom ganzen Interview und dem Aufbau und Auftrag der SRG verstanden.

      Und sie haben auch nichts davon verstanden, wie die SRG organisiert ist und warum es eben so wichtig ist, dass es eine Gebühr ist und keine Steuer.

      Ich bitte sie, informieren sie sich, warum das ganze so aufgegleist ist, wie es eben ist und kommen erst dann mit solchen Parolen.

      Einfach so zum mitschrieben - der Bund bezahlt keinen Rappen für SRF.
      35 10 Melden
    • Walter Sahli 15.01.2018 09:28
      Highlight Es geht um die SRG, nicht nur um SRF.
      Es wäre schön, wenn alle Stimmberechtigten wenigstens ansatzweise wüssten, um was es geht...
      32 6 Melden
    • FrancoL 15.01.2018 09:41
      Highlight Haben Sie gegenüber den Privaten Medienhäusern Klagerecht? Können Sie sich da einbringen? Nein.
      Bei der SRG haben sie dies und zudem ein Programm dass nicht nur den wirtschaftlichen Aspekten genügt sondern auch globaler etwas anbietet, was Private nicht tun werden.
      Die SRG ist vom VOLK abhängig welches sie alimentiert und das ist eine ganz andere Abhängigkeit als zB Zeitungen von ihren Inseraten haben. Das können sie bereits in jedem "Chäsblättli" nachvollziehen, dass eher die Meinungen abduckt die der Akquisition von Inseraten nicht schadet. Anderes wird soweit möglich unterdrückt.
      23 6 Melden
    • kupus@kombajn 15.01.2018 09:45
      Highlight Die SRF ist also vom Bund abhängig. Und der Bund nimmt also politisch Einfluss durch die SRG....der Bund muss demnach ganz klar links sein....oder rechts....? Oder steht der in der Mitte?...hm....für welche Seite nimmt denn nun der Bund politischen Einfluss durch die SRG?....Moment!....der Bund...ist.....hach! Der Bund, das sind ja wir! Wir alle!
      31 5 Melden
    • mogad 15.01.2018 10:16
      Highlight Und was alimentiert die Familie Blocher alles? Gratiszeitungen, z.B. und die Baslerzeitung. Deren Chefredakteur ein sehr kluger Mann ist, der jetzt mMn in jeder Talkrunde aus dem SVP-Programm zitiert. Seine eigenständige Intelligenz und Kreativität spür ich dabei gar nicht.
      Und was ist mit der Weltwoche? Unabhängigkeit geht anders.
      23 2 Melden
    • sigma2 15.01.2018 10:36
      Highlight Die SRF wird mit Steuern finanziert, es ist eben keine Gebühr, auch wenn die Politik sie so nennt. Schaut euch bitte mal die Definition einer Steuer an.

      Und da der Bundesrat die Höhe diese Steuer festsetzt, ist die SRG von ihm abhängig, da er den Grossteil ihrer Einnahmen bestimmt.
      5 25 Melden
    • FrancoL 15.01.2018 10:42
      Highlight Abbaio: Unabhängigkeit ist es bürgerliche Ideen zu haben, denn da ist die Unabhängigkeit zu Hause. Linke Ideen sind Ideologie also Abhängigkeiten. Und da der Bund ja links (also mehrheitlich links von der SVP) steht ist die ERG die vom Bund stark geleitet wird nicht abhängig.
      So einfach ist das! Rechts befiehlt und ist unabhängig, links schmarotzt und ist abhängig.

      Ein Hoch auf die Ironie.
      18 2 Melden
    • Norbert Riedi 15.01.2018 12:08
      Highlight @oban

      in meinem portemonnaie sind gebühren, weil zwang, nichts anderes als steuern. sie werden bloss anders genannt, weil sie als steuern niemals durchsetzbar wären. das ist wie mit den katastrophen, die man als «ereignisse» viel besser schönreden kann. die externe stelle, – bisher die billag, – ist eine tochter der swisscom. die swisscom gehört zu 51 % dem bund … trotzdem ich seit jahren weder fern sehe noch radio höre, verstehe ich möglicherweise ansatzweise etwas mehr, als sie meinen.
      1 6 Melden
    • Sportfan 15.01.2018 12:09
      Highlight @Sigma2:
      So, wie ist denn eine Steuer definiert. Wie bloss, sagen sie es uns! Würde mich interessieren!
      3 0 Melden
    • Norbert Riedi 15.01.2018 12:15
      Highlight @FrancoL

      sicher kann ich mich in privaten medien «einbringen» – ich kann sie kaufen oder eben nicht. das ist viel, viel, viel besser als für etwas zu zahlen, was ich nie, nie, nie brauche. schon allein darum ist mir «no billag» meine ja-stimme wert.
      1 14 Melden
    • Norbert Riedi 15.01.2018 12:26
      Highlight @Hashtag

      ich bin überzeugt, dass ein «ja» zu «no-billag» die medienlandschaft in der schweiz schlussendlich verbessert. alles, was dem markt zur selbstregulierung überlassen wird, kommt letztlich gut heraus. immer dann, wenn der staat aktiv eingreift, wird der wettbewerb total verzerrt und es resultiert schwachsinn à la «too big to fail». «srf» hat keinen auftrag, sendungen zu produzieren, die ausschliesslich der unterhaltung dienen.
      0 14 Melden
    • Statler 15.01.2018 13:16
      Highlight @Norbert: «alles, was dem markt zur selbstregulierung überlassen wird, kommt letztlich gut heraus»...
      Ja, genau wie damals, als die Finanzmärkte dereguliert wurden, gell? «Too big to fail» war eine Folge davon und nicht die Ursache.
      Die Doku «inside Job» zeigt schön auf, wohin es führt, wenn man «den Markt» einfach machen lässt.
      Das neoliberale Mantra wird nicht wahrer, wenn man es dauernd runterbetet.
      6 1 Melden
    • FrancoL 15.01.2018 13:25
      Highlight @Woe Riedi; Du kannst sie kaufen, also konsumieren oder nicht. Das ist eine sehr intelligente Frage. Gegenfrage: was kaufst Du wenn die privaten Medien gelenkt sind? Einfach keine Infos mehr konsumieren oder gar Deine eigenen Infos "erfinden".
      Wenn Du das als viel, viel, viel besser erachtest dann graut es mir vor Deinem Infohintergrund. Aber es ist ja zum Glück Deiner und nicht meiner. Jeder muss mit dem leben was er geistig verarbeiten kann. Wenn die Begründung für Dein JA auf der Tatsache basiert dass man Medien Konsumiren kann oder nicht dann ist dass eher ärmlich bis dämlich.
      6 1 Melden
    • Sportfan 15.01.2018 13:56
      Highlight @Norbert Riedi:
      KOMPLETT FALSCH:

      Die SRG (ich bin sicher sie meinen auch die SRG nicht SRF) hat den Auftrag AUCH zu unterhalten.

      Artikel 93.2 der Bundesverfassung besagt:

      "Radio und Fernsehen tragen zur Bildung und kulturellen Entfaltung, zur freien Meinungsbildung und zur UNTERHALTUNG bei. Sie berücksichtigen die Besonderheiten des Landes und die Bedürfnisse der Kantone..."

      Und wenn sie "Too big to fail" falsch finden, hätten sie die UBS fallen lassen, wie die Swissair? Einfach dass wir wissen, wie sie den Markt so sehen und wünschen.
      6 0 Melden
  • Bene883 15.01.2018 08:40
    Highlight Na sie sagts ja selber wie es laufen sollte. In dem Fall hopp-hopp, Sport und Filme raus aus dem Portfolio und runter auf 200.- pro Haushalt. Aber das Parlament und der Bundesrat verweigern ja einen konstruktiven Dialog
    16 44 Melden
    • Sportfan 15.01.2018 09:48
      Highlight Nein sagt sie nicht. Bitte Informieren sie sich, wieviel die SRG für Unterhaltung (Film und Sendungen wie "SRF bi dä Lüüt" usw.) und Sport ausgibt.

      Selbst wenn sie das alles auf Null setzen würden Sport/Unterhaltung würde die Billag um die 300.-- pro Jahr kosten, denn es würde ohne die Zugpferde praktisch alle Werbung ausfallen.

      Das sind Fakten, die 200.-- dagegen ein unrealistisches "Gschnurr", welches komplett unüberlegt in den Ring geworfen wurde. In typischer SVP Überheblichkeit. Keine Fakten dazu, einfach behauptet. Oder können sie mir sagen, wie man auf 200.-- kommen könnte?

      27 12 Melden
    • sheimers 15.01.2018 10:08
      Highlight Ohne Sport und Filme brechen die Werbeeinnahmen weg, da wird der Rest nicht billiger. Und für Sportfans würde es massiv teurer, wenn sie für jede Sportart ein separates Abo lösen müssen. Schlimmstenfalls noch mit zwei mal Anschlussgenbühr, weil nicht alles auf dem gleichen Netz läuft.
      22 2 Melden
    • Beggride 15.01.2018 10:27
      Highlight Genau dieses schnell schnell hopphopp ist eben nicht so einfach, wie es viele gerne hätten. Es geht nicht um eine Kleinfirma, sondern ein Betrieb, der für unser ganzes Land Service bietet.
      17 1 Melden
  • Domino 15.01.2018 08:37
    Highlight Braucht es immer mehr konsum?
    15 9 Melden
  • Karl33 15.01.2018 08:35
    Highlight Die Leuthard ist für mich eine Vertreterin einer kleinen gutbetuchten Klientel. Fürs Volk hat die noch nie politisiert.
    19 68 Melden
    • Raembe 15.01.2018 09:26
      Highlight 13 Abstimmungssiege sagen was anderes.....
      40 5 Melden
    • FrancoL 15.01.2018 09:42
      Highlight Wer für die Privaten politisiert, politisiert für eine Elite nicht umgekehrt.
      26 3 Melden
    • Sportfan 15.01.2018 09:54
      Highlight @Karl33:

      Lesen sie bitte den Text:

      "Tatsächlich verloren Sie bislang erst 2 von 15 Volksabstimmungen"

      Sie hat also 13 von 15 mal (86%) vom Volk recht bekommen. Das sind Fakten.

      Deshalb spielt die SVP ja nur noch auf die Person, weil sie zuviel erreicht und die SVP Parolen mal für mal ad Absurdum führt. Genau so, wie es die SVP zuvor mit anderen Bundesrätinnen gemacht hat. Widmer-Schlumpf/ Sommaruga und nun Leuthard. Ein solches Matcho Gebahren ist einfach nur traurig und beschämend, aber sehr wohl gewollt von der SVP.
      32 3 Melden
    • MacB 15.01.2018 10:15
      Highlight Begründe doch solchen Quatsch auch, wenn du ihn schon schreibst.

      Leuthard ist wohl näher am Volch als so mancher hier im Forum. Trotzdem hat sie ein Departement zu führen und das ist halt nicht immer so populär wie im Nationalrat rumbrüllen.
      Also, wo vertritt sie nur ein gutbetuchtes Klientel?
      23 2 Melden
    • mogad 15.01.2018 10:17
      Highlight Gutbetucht mag sie sein. Und deshalb soll sie jetzt unrecht haben?
      13 1 Melden
  • geronimo4ever 15.01.2018 08:14
    Highlight Schön, dass nicht nur Tagi und watson helesen erden sondern auch die NZZ!
    2 12 Melden
  • Goldjunge Krater, Team Selbstbestimmungsinitiative 15.01.2018 07:40
    Highlight Here we go:

    „Das hat wohl mit der Masseneinwanderungsinitiative (MEI) zu tun, die das Parlament nicht besonders nahe am Verfassungstext umgesetzt hat. Ich verstehe, dass dies zu einem gewissen Misstrauen geführt hat.“

    Links schiesst Eigentor um Eigentor. Schön erkennt es Frau Leuthard so deutlich!

    Mein Tipp an Links: weitermachen wie bisher! Bitte! Unbedingt!
    39 189 Melden
    • Schlumpfinchen 15.01.2018 09:03
      Highlight Frau Leuthard ist nicht links, sie ist von der CVP, also eine Bürgerliche. Die Umsetzung der MEI ist der FDP zu verdanken, eine ebenso bürgerliche Partei.
      Findest du es nicht etwas unfair 6000 Arbeitsplätze zu gefährden, nur weil vor einiger Zeit mal etwas nicht ganz nach deinem Kopf abgelaufen ist?
      52 11 Melden
    • Eskimo 15.01.2018 09:10
      Highlight Leider muss man die CVP tatsächlich als linke Partei betrachten.
      10 42 Melden
    • Tubel500 15.01.2018 09:19
      Highlight Als hier relativ aktiver Befürworter der Initiative: Kannst du kurz zusammenfassen, was du dir von einer Annahme versprichst?

      Falls du durchschnittlich viel verdienst, sind die 365.- ja ein relativ kleiner Teil der Abgaben, die du täglich (MwSt), monatlich (Lohnabzüge) oder jährlich zum Funktionieren der Gesellschaft beiträgst.

      Wieso genau schiesst du so gegen die SRG? Wieso nicht gegen andere gemeinsame Einrichtungen wie z.B. Gerichte? Oder die AHV? Oder die ALV? Oder die Kehrichtabfuhr?

      Wäre schön, wenn du die Vorteile, die du dir erhoffst, kurz zusammenfassen könntest.

      Danke :)
      28 10 Melden
    • Walter Sahli 15.01.2018 09:35
      Highlight Krater, wie gross muss denn die rechte Mehrheit noch werden, damit sie Deiner Meinung nach endlich was auf die Reihe kriegen? Glaubst Du 243 Biglers seien dann plötzlich gut, wenn schon jeder einzelne Bigler eine Pfeife ist?
      27 4 Melden
    • FrancoL 15.01.2018 09:46
      Highlight @Wer nicht mit dem Kopf denkt der wird zum Thema kaum Schliches beitragen, aber immer versuchen schön von der Sache abzulenken. Goldjunge kann das sehr gut.
      Wenn nun schon CVP und FDP links stehen dann sehe ich den Goldjungen am rechten Tellerrand stehen: schau nur dass DU nicht noch mehr nach rechts gehst Du könntest von Deinem schmalen geistigen Tellerrand fallen.
      17 7 Melden
    • Hoppla! 15.01.2018 09:48
      Highlight Es gibt Dinge, die überraschen mich doch sehr. Zum Beispiel, dass die CVP links sein soll. Oder, dass zwischen einer MEI- und einer SRF-Initiative und deren Auswirkungen und Abhängigkeiten nicht unterschieden werden kann.
      25 7 Melden
    • Sportfan 15.01.2018 10:02
      Highlight @Goldjunge Krater Team #NoBillag:

      Und täglich brüllt der Goldjunge den gleichen Sch ...

      Einfach soviel - SVP hätte das Referendum ergreifen können. Aber da waren die feinen Herren ja zu FAUL dazu. Und so ist es der SVP halt lieber, denn so kann Blocher und Co. noch etwas "zeuseln" mit unserem Volk. Lieber ein paar Wahlargumente, als für die eigenen Ideen und Ideale zu kämpfen und sich dafür einzusetzen. Egal ob es schlussendlich bei der Wahl hilft oder nicht. Aber das hat die SVP längst verlernt.

      Ich habe extra nie rechts geschrieben, denn für sie ist ja rechts nur die SVP.
      20 5 Melden
  • Redly 15.01.2018 07:37
    Highlight Unabhängig davon wie man inhaltlich dazu Stand, dass das MEI-Abstimmungsresultat nicht umgesetzt wurde, kann nun und zukünftig ziemlich zum Bumerang werden. Glaubwürdigkeit zu verspielen, ist einfacher als es zu gewinnen.
    159 65 Melden
    • Shlomo 15.01.2018 07:48
      Highlight Das Problem ist ja, dass die, in deinen Worten, "nicht-Umsetzung" der MEI von der SVP so gewollt wurde. Sonst hätten sie ja das Referendum ergriffen.
      42 11 Melden
    • Karl33 15.01.2018 08:27
      Highlight Schon die Zweitwohnungsinitiative wurde (von rechts) so verwässert, dass sie praktisch nicht umgesetzt wurde. Hat ja eine gewisse Tradition, dass Initativen nicht im Sinne der Abstimmenden umgesetzt werden.
      28 5 Melden
    • mogad 15.01.2018 09:54
      Highlight Auf der andern Seite sind wir erwachsene Menschen und keine trötzelnden Kleinkinder. Wir haben die Fähigkeit und Intelligenz uns zu jeder Abstimmungsvorlage eine eigene Meinung zu bilden. Es gibt genug Informationen zum Thema. Fragen kann man auch. Und wenn z.B. mehrere Werbefachleute darlegen, weshalb die Werbeeinnahmen wegbrechen würden bei einem Ja dann fliesst das ein in meine Entscheidung.
      24 0 Melden
    • Sportfan 15.01.2018 10:13
      Highlight @alle:
      Was soll hier diese "MEI" Umsetzungs Diskussion:

      Dies Diskussion können wir führen, wenn die "direkte Demokratie" zur Debatte steht, dann sind das Argumente.

      Aber im Moment steht die SRG zur Debatte:

      Stimm ja, wenn ihr keine SRG wollt, nein, wenn ihr eine SRG wollt (die man noch reformieren kann).

      Wer aber Ja stimmt, darauf hofft, dass die SRG dann bestehen bleibt und die Politik alles rettet, der stiftet nur weiteren Streit in diesem Land.

      Hört auf mit diesem "Zeichen setzen". Das hat uns nur Streit gebracht und die direkte Demokratie beinahe unmöglich gemacht.
      34 1 Melden
    • demokrit 15.01.2018 10:40
      Highlight Noch konkreter: Alpenschutzinitiative, Zweitwohnungsinitiative, etc.
      9 2 Melden
    • rodolofo 15.01.2018 10:53
      Highlight Wer hat denn diese Glaubwürdigkeit verspielt?!
      Mit Initiativen, die "einfach mal ein Zeichen setzen" wollen, die dann aber unsere armen ParlamentarierInnen Jahrelang damit beauftragen und beschäftigen, realpolitische Quadraturen für ideologische Kreise zu finden, bis sie überfordert und ausgelaugt ein Burnout erleiden, oder als "Berg eine Maus gebären", zerstören Rechtsnationale Kreise auf ganz perfide Weise unsere bisher langsam aber stetig malenden "Mühlen der Demokratie"!
      Auch diese No Billag - Initiative ist wieder so eine "Vergiftete Erbschaft":
      "Wir schenken Euch die Gebühren..."
      14 2 Melden
    • MikeT 15.01.2018 11:44
      Highlight @Abbaio
      Mehr PayTV = weniger Werbung
      Kein Lokalradio und RegionalTV mehr = weniger Werbung

      Übrigens wird auch Sponsoring weniger attraktiv, da die CS, die UBS oder die Postfinance eine deutlich geringere Reichweite haben werden. Das wird man dann bei den entsprechenden Sportverbänden bös merken.
      13 2 Melden
  • ricardo 15.01.2018 07:13
    Highlight Leider machen sich verschiedene Kreise die Mühe nicht, sich mit Fakten und den Konsequenzen einer Annahme auseinanderzusetzen. Für den geneigten Gratiszeitung-Leser ist es eben auch gar viel Text zum Lesen. Bleibt zu hoffen, dass sie wenigstens den Initiativtext lesen werden.
    Heute haben wir eine Flat-Rate und erhalten dadurch Zugang zu unabhängig recherchiertem, qualitativ gutem Content. Ohne Gebühren zahlen wir alle unter dem Strich viel mehr für weniger Qualität.
    311 87 Melden
    • mogad 15.01.2018 09:47
      Highlight Die Gratiskultur von 20 Minuten, Blick am Abend und dem Internet könnte zu einem Ja führen. Bezeichnend dass die Junge SVP und die Junge FDP im Initiativkommitee sind. Es sind genau die Jungen, die sich sagen werden, wozu für etwas zahlen, das ich gratis haben kann! Sie denken z.B. nicht daran, dass Sie ab 1.1.19 für 365 Fr. p.a. auf SRF2 stundenlang Sport wie Fussball, Tennis, Skirennen, Hockey usw. schauen können. Wenn no billag kommt, werden sie weiterhin zahlen, einfach mehr, wenn sie zusätzl. Schulfernsehen, und Sendungen wie Einstein, Ecco oder Netz Natur schauen wollen.
      24 3 Melden
    • Sportfan 15.01.2018 10:15
      Highlight Genau - wir haben ein "Alpen Netflix" und das ist die günstigste und beste Lösung für alle.

      Deshalb macht das ganz Europa auch so.
      21 3 Melden
    • Interessierter 15.01.2018 11:50
      Highlight Lieber Ricardo seien Sie ehrlich, jetzt bezahlen sehr viele welche den Dienst nicht nutzen, damit Sie günstig Ihr Programm haben. Sogar Unternehmen werden zur Kasse gerufen, obwohl sämtliche Angestellten bereits zu Hause bezahlen. Ist dies solidarisch?
      3 14 Melden
    • Roterriese 15.01.2018 12:01
      Highlight @Abbaio, ich möchte gar nicht ab 1.1.19 für 365 Fr. p.a. auf SRF2 stundenlang Sport wie Fussball, Tennis, Skirennen, Hockey usw. schauen. Kann ich gerne darauf verzichten.
      3 24 Melden
    • piedone lo sbirro 15.01.2018 13:31
      Highlight roterriese {gender fluid; AH-64}

      ich möchte gar keine kampfjets für 8 milliarden franken.

      kann ich gerne darauf verzichten.
      11 2 Melden
    • Dharma Bum(s) 15.01.2018 13:37
      Highlight Solidarisch heisst: Der Andere bezahlt.

      So geht das.
      2 12 Melden
    • Sportfan 15.01.2018 14:10
      Highlight @Interessierter:
      Sie schreiben - "Sogar Unternehmen werden zur Kasse gerufen, obwohl sämtliche Angestellten bereits zu Hause bezahlen."

      Ehm, so wie ist denn das mit den vielen Grenzgängern zum Beispiel? Oder sollen Unternehmer keine Steuern bezahlen, weil alle Arbeitnehmer dies ja schon tun? Die Wirtschaft profitiert von der SRG, also soll sie auch mitfinanzieren.

      Dharma Bum(s):
      Solidarisch heisst: Der andere bezahlt AUCH. Nicht abschleicht und "Schwarzsieht"

      So war das eben bis 1.1.19
      10 1 Melden
    • Interessierter 15.01.2018 14:36
      Highlight @Sportfan: Ah, die Grenzgänger sind erpicht darauf, dass SRG Programm im CH-Geschäft zu schauen. Dieses Argument ist an den Haaren herbeigezogen. Warum soll ein Grenzgänger Billag bez.?
      In der Tat ist es ja so, dass Unternehmen bzw. Unternehmer genau mit dem Argument steuerlich entlastet werden. Dies in der Hoffnung, dass das eingesparte Steuergeld wieder in Arbeitsplätze investiert wird und dadurch wiederum mehr Leute eingestellt werden welche mehr konsumieren und direkte und indirekte Steuern bezahlen.
      Vielleicht können Sie mir dann noch erklären, wie die Wirtschaft von der SRG profitiert?
      0 7 Melden
    • Sportfan 15.01.2018 15:21
      Highlight @Interessierter:
      Sie sagen ja: "obwohl sämtliche Angestellten bereits zu Hause bezahlen!" . Und ich sage nur - Nö, es sind nicht alle die zu Hause bezahlen, weil die 300'000 Grenzgänger ja nicht. Fertig, nichts absurdes dabei.

      Wie die Wirtschaft profitiert? Reden sie mal mit den Wirten in Adelboden, Wengen usw. dann sehen sie, wie die Wirtschaft von einer TV Abdeckung profitiert. Oder sprechen sie mal mit dem Tourismusbüro, die erklären ihnen dann ziemlich schnell, wieviel sie von den Bildern und den Wetterberichten von SRF profitieren. Und da gibt es noch viele andere Beispiele.
      6 1 Melden
  • Hugo Wottaupott 15.01.2018 06:52
    Highlight Haha! Ist es ein gutes Zeichen wenn jeder eine Bundesrätin fregt wann sie das Zurücktreten tut?
    18 107 Melden
    • Olaf! 15.01.2018 08:25
      Highlight Lass raten Unterstufe?
      34 3 Melden
    • EvilBetty 15.01.2018 08:53
      Highlight R.I.P Deutsch
      38 2 Melden
    • Schlumpfinchen 15.01.2018 08:56
      Highlight Sie hat es selbst angekündigt, da fragt man halt als Journalist nach, vielleicht ist man der erste, dem sie ein konkretes Datum nennt.
      23 0 Melden
  • Christo 15.01.2018 06:32
    Highlight Ein Gewerbeverband, der Tausende Arbeitsplätze in der Schweiz vernichten will, ist kein Gewerbeverband. Es braucht eine Reform des SGV. Ohne Bigler.
    405 85 Melden
    • nickname2000 15.01.2018 07:23
      Highlight Du verwechselst da was zwischen arbeitgeber und arbeitnehmer
      18 65 Melden
    • Bijouxly 15.01.2018 07:45
      Highlight Es geht auch darum, das Gewerbe von extrem hohen Gebühren zu befreien. Während der Arbeit schauen sie kein TV, leisten aber den grössten Beitrag an das Budget der SRG. Kenne nur wenige Unternehmer, die Nein stimmen werden, der Grossteil sagt klar Ja. http:// Di
      24 91 Melden
    • Strassenfeger 15.01.2018 08:04
      Highlight Nun, mein Mann schätzt das Radio auf der Fahrt zu seiner Arbeit - im Firmenauto seines Arbeitgebers! Unternehmen unter 500'000 Franken Jahresumsatz sind von den Empfangsgebühren befreit. Sie müssen aber scheinbar ein schriftliches Gesuch einreichen.
      39 3 Melden
    • Oban 15.01.2018 08:10
      Highlight @Bijouxly
      Zum einen ist ein grossteil der KMU davon befreit, weiter ist es nun mal so das die Schweiz nicht nur aus Büro Jobs besteht.
      Als Beispiel kann hier der Detailhandel gelten, dieser nutzt sehr ausgibig Radio Swiss-Pop als Hintergrundmusik.
      36 2 Melden
    • ChefS 15.01.2018 08:19
      Highlight @Bijouxly: Sie kennen natürlich auch alle Unternehmer der Schweiz, richtig?
      35 1 Melden
    • TheGoon 15.01.2018 08:21
      Highlight Chabis
      19 4 Melden
    • EvilBetty 15.01.2018 08:54
      Highlight In vielen Betrieben läuft Radio.
      31 1 Melden
    • Schlumpfinchen 15.01.2018 08:55
      Highlight @Christo sehe ich genauso. Hätte ich eine Firma, würde ich austreten.
      @nickname2000 ich glaube kaum dass es den Arbeitgebern gelegen kommt, etwa 6000 Arbeitslose mehr zu haben.
      @Bijouxly ich höre Radio und bin ziemlich froh darüber dass es SRF 3 gibt, denn das ist für mich der einzige Sender, den ich auch 8 Stunden laufen lassen kann, ohne dass sich das Programm gross wiederholt und 5mal das gleiche Lied läuft.
      Ich finde es sowieso eine Frechheit, dass die Billag-Gegner ständig von sich auf alle schliessen.
      40 2 Melden
    • Pafeld 15.01.2018 09:03
      Highlight Das niemand TV schaut, ist schlicht gelogen. Oftmals ist ein TV im Hintergrund auch für die Kundschaft vorhanden. Und ich kenne praktisch keinen Handwerker, der bei der Arbeit kein Radio hört.

      Das Argument der Doppelbesteuerung ist ebenfalls Schwachsinn. Unternehmensgewinn und die Einkommen der Mitarbeiter werden schliesslich ebenfalls einzeln versteuert. Es ist eine unglaubliche Dreistigkeit zu glauben, man könne mit einem KMU die persönliche Haftung von einem selbst wegschieben, aber gleichzeitig das Unternehmen als persönliches Steuervehikel nutzen.
      35 4 Melden
    • a-minoro 15.01.2018 09:06
      Highlight Es geht bei dieser Abstimmung auch um das Radio. Und so viel mir ist, hören sehr viele Leute Radio während der Arbeit. Vorzugsweise SRF, da man dort nicht ständig mit Werbung zugemüllt wird.
      40 0 Melden
    • Maragia 15.01.2018 09:56
      Highlight @pafeld: Unternehmensgewinn und EInkommen werden nicht doppelt versteuert :D Vor de Unternehmensgewinn werden die Lohnkosten abgerechnet! Get your facts straight!
      2 12 Melden
    • Sportfan 15.01.2018 10:22
      Highlight @Bijouxly:
      Die Gebühr beträgt max. 1 Promill also 0,1% des Umsatzes (bei den Meisten ist es weniger!). Dabei von "extrem hohen Gebühren" zu schreiben ist mehr als nur ein dummer Witz.

      Ist klar, dass niemand im Betrieb TV schaut oder Radio hört. Darum geht es gar nicht. Die Wirtschaft profitiert von der SRG (Fragen sie mal die Hotels in Wengen oder Adelboden) oder das Gewerbe, wo "SRF bi dä Lüüt" war usw. Das Gewerbe profitiert extrem von der SRG. Also ist es nur gut und recht, wenn es mithilft den Laden am Laufen zu halten.

      Für, ich sags nochmal - max. für ein Promill !!!

      24 1 Melden
    • rodolofo 15.01.2018 12:44
      Highlight Ich höre beim Autofahren meist selbst gebrannte CD's.
      Wenn ich im Firmen-Kleinbus unterwegs bin, höre ich aber konsequent Radio DRS 3.
      Da gibt es zwischendurch auch viel zu lachen, etwa bei den "Anderen Nachrichten", oder bei den "Fake News", für die absolut niemand die Verantwortung übernimmt.
      Ebenso im Kuhstall, beim misten, oder beim reinholen und füttern der Kühe.
      Übrigens hat sich noch keine Kuh wegen der
      DRS 3-Musik beschwert!
      Da ich mit der enorm rhythmischen Musik zufriedener und beschwingter arbeite, überträgt sich meine gute Laune wahrscheinlich auch auf meine Umgebung.
      8 0 Melden
    • BeWi 15.01.2018 13:58
      Highlight Nun, SRF 3 wurde wegen Radio 24 ins leben gerufen, das gleiche Konzept aber ohne Werbung und wir bezahlen brav. SRF3 hat keine Berechtigung im Sinne von Service Public.
      0 17 Melden
    • Sportfan 15.01.2018 15:14
      Highlight @BeWi:

      Jetzt klönen alle, wir hätten es verpasst den Service Public zu definieren. Und sie behaupten einfach, SRF3 wäre er sicher nicht. Cool, wie sie das können, ohne zu wissen, was denn Service Public ist!

      Mann mann mann,
      9 0 Melden
    • rodolofo 15.01.2018 17:00
      Highlight Es macht doch keinen Sinn, nach einer Super-Formel zu suchen, die den Service Publique ein für alle Mal und für Alle definiert!
      Eine solche mühsame, Kleinkrämerische und zu nichts führende, ewige Grundsatzdiskussion unter "Knallharten Verhandlern" kündigen uns die "No Billag-Befreier" aber bereits jetzt an für den Fall, dass sie die Abstimmung verlieren sollten.
      Sie werden also niemals Ruhe geben und uns weiter beschäftigen, bis ans Ende aller Zeiten, so wie wir auch bis ans Ende aller Zeiten im Garten jäten werden müssen...
      Ein Ideal gibt es nicht, auch nicht beim "Service Public".
      4 0 Melden
  • RemoAchilles 15.01.2018 06:31
    Highlight „Und schliesslich wird niemand gezwungen, SRG-Sendungen zu konsumieren.“

    Soso liebe doris... somit hast du alles schon gesagt was wichtig ist. Es wird niemand gezwungen den Schrott anzusehen aber an die kasse gebeten wird trotzdem!

    Ja zu nobillag!
    76 261 Melden
    • Oban 15.01.2018 07:14
      Highlight Es wird in der Schweiz auch niemand gezwungen ÖV zu nutzen, Kinder zu machen, Leistungen der Krankenkassen zu nutzen, Abfall zu entsorgen usw. trotzdem werden alle dies Leistungen irgendwie finanziert und entweder solidarisch, manchmal aber auch durch einen fixen steueranteil.
      Bei den RTV Gebühren ist halt zusätzlich noch der BV Artikel drin, der eine direkte Einflussnahme durch die Regierung verhindern soll.
      145 30 Melden
    • Gasosio 15.01.2018 07:18
      Highlight Es wird auch niemand gezwungen Kinder in die Welt zu stellen und trotzdem zahlen wir alle gemeinsam für die Schulen. So ist ein Staat aufgebaut, speziell unsere tolle Schweiz.

      Nein zu NoBillag!
      141 26 Melden
    • nickname2000 15.01.2018 07:24
      Highlight 🙈😅 und die verleger hätten das internet aufhalten müssen
      14 27 Melden
    • Strassenfeger 15.01.2018 07:24
      Highlight Gratulation zu diesem undifferenzierten Post. Ich persönlich habe im 'Schrott' viele Trouvaillen gefunden: Espresso, Echo der Zeit, Regionaljournal, ABC, Schreckmümpfeli, Persönlich etc.. Dok, Kassensturz, SRF bi de Lüt und Sport etc.. Service public eben, wie Wasser, Sicherheit und Schulen! Somit zahlen wir alle, auch du, lieber Remo.
      105 22 Melden
    • NotWhatYouExpect 15.01.2018 08:11
      Highlight Nur weil man für No Billag ist heisst, dass nicht dass man im Allgemeinen gegen einen Sozialstaat ist wo man gewisse dinge aufteilt.

      Nur sehen halt viele Leute nicht mehr den bedarf für solch ein Konstrukt wie mit der Billag / SRG die TV, Radio so stark Subventioniert.
      13 17 Melden
    • jjjj 15.01.2018 08:44
      Highlight SRF bi de Lüüt in einem Atemzug mit Wasser, Sicherheit und Schulen zu nennen ist... mutig? :-)
      13 26 Melden
    • Eskimo 15.01.2018 09:18
      Highlight Unter Service Public war ursprünglich nicht Spenglercup, Glanz und Gloria, Fenster zum Sonntag, und Komödien gemeint. Es ging darum die Bevölkerung mit wichtigen und nötigen Informationen zu versorgen. Mehr nicht!
      11 24 Melden
    • Maragia 15.01.2018 09:52
      Highlight @Oban: Schule, Öv etc. wird aber über die Steuern finanziert, welche sozial sind und eben aufgeteilt werden. SRF wird über Gebühren finanziert, was eben nicht das gleiche ist.
      6 8 Melden
    • Statler 15.01.2018 10:23
      Highlight @Eskimo: Im Schweizer Fernsehen läuft (wohl seit Anbeginn) immer auch Unterhaltung. Auch das gehört zum Service Public. Man kann darüber streiten, wieviel davon nötig wäre, aber es gehört definitiv dazu.
      13 3 Melden
    • mogad 15.01.2018 10:26
      Highlight @Remo. Das, was Sie gerne sehen, werden Sie künftig separat zahlen müssen. Glauben Sie ja nicht, das werde dann billiger. Im Gegenteil.
      9 3 Melden
    • Sportfan 15.01.2018 10:39
      Highlight @NotWhatYouExpect:
      Das einzige Argument, welches ich immer höre ist: "Ich bezahl nichts, wenn ich es nicht brauche". Deshalb kommen dann die anderen Argumente, wie KK, Schule usw.

      Und die kommen zurecht, denn ich bezahle 44 x mehr Steuern als Billag und 7 x mehr KK als Billag.

      Wir debatieren hier, sorry, um einen "Scheiss", denn es ist bewiesen, dass 97% der Menschen hier, einmal in der Woche Produkte der SRG nutzen, also die Gebühr ziemlich zurecht erhoben wird. Also, lass uns wieder die Relationen sehen, das Kind nicht auszuschütten und ernsthaft über eine SRG diskutieren.
      15 4 Melden
    • NotWhatYouExpect 15.01.2018 10:52
      Highlight @Sportfan: Kannst du mir wohl zeigen wo das beweisen ist mit deinen 97%? Glaube ich nicht!

      Die Steuern werden pro Kopf erhoben und sind Gehalts- Vermögen abhängig was man meiner meinung nach auch mit der Subventionierung über die für die SRG machen müsste.

      Dann kommt aber die alte Leiter mit der Unabhängigkeit. Aber jetzt wurde ja auch beweisen, dass man einfach so von ~450.- auf ~360.- runter gehen kann.
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    • ströfzgi 15.01.2018 10:59
      Highlight @Gasosio, so einfach ist es nicht. Kinder haben einen Wert. Die zahlen dann in Zukunft auch mal Steuern. Plus, erhalten Kinder unsere Spezies am Leben. Welchen Wert haben SRG-Sendungen?
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  • Schneider Alex 15.01.2018 06:26
    Highlight Wenn die No-Billag-Initiative hochkant abgelehnt würde, würde sich der Koloss SRG keinen Millimeter bewegen. Es braucht daher eine Schuss vor den Bug, um das Abspecken der SRG voranzutreiben. Um eine redimensionierte SRG zu ermöglichen, müsste bei einer Annahme der No-Billag-Initiative die Verfassung erneut geändert werden. Solche Verfassungskorrekturen via Volksabstimmung sind zwar unschön aber notwendig, weil das Parlament kaum mehr einen mehrheitsfähigen Kompromiss zustande bringt. Und übrigens: Seit wann setzt das Bundesparl. oder der Bundesrat eine angenommene Initiative sofort 1:1 um?
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    • Anam.Cara 15.01.2018 07:40
      Highlight Vorsicht Alex. Mit einem Schuss vor den Bug könnte das Schiff getroffen und versenkt werden...

      Ich bin auch der Meinung, dass es bei der SRG einigen Sparpotenzial gibt. Aber hier eine Proteststimme abzugeben halte ich für gefährlich.
      Die Verfassung für eine redimensionierte SRG erneut zu ändern dürfte schwierig werden und evtl. erst nach der Liquidation möglich sein. D.h. man fängt bei null an und investiert erst mal wieder viel Geld in Material und Leute.

      Mir ist eine unabhängige Medienanstalt diesen Franken im Tag wert, auch wenn ich nur selten SRF konsumiere.
      104 13 Melden
    • JoeyOnewood 15.01.2018 07:40
      Highlight Interview nicht gelesen? Der Verfassungstext ist sehr eindeutig. Da gibt es keinen Spielraum.
      93 13 Melden
    • Dunning Krüger Effekt 15.01.2018 07:46
      Highlight Antworte einfach auf die Abstimmungsfrage. Ja oder Nein. Die ganzen Relativierungen zur Rechtfertigung taktischer Antworten interessieren im Nachhinein nicht mal deine Mutter.
      70 5 Melden
    • thymar 15.01.2018 07:49
      Highlight Was mit Schüssen vor den Bug passiert, haben wir nun doch schon einige Male erlebt, s. MEI und andere ebenso absurde Initiativen, von denen niemand gedacht hätte, dass die je durchkommen, JA stimmen, obwohl sie eigentlich NEIN ABER meinen und dann ganz erstaunt sind, wenn die Initiative dann doch umgesetzt werden muss. Nein, Herr Schneider, so nicht. Am Schluss haben auf diese Weise auch wir eine geisteskranke Orange als Präsident (Trump, USA, tschegsch). Denkzettel sind für Pussies. Stimmen Sie gefälligst für den Ausgang der Initiative, den Sie besser finden, nicht für einen "Denzettel".
      41 9 Melden
    • äti 15.01.2018 07:51
      Highlight ... die Zeitachse verhindert das eine und der Text das andere. Bitte einfach Initiativtext lesen. Es gibt kein Jein. Koloss? Ich kenne massiv grössere, die sich gar nie bewegen ...

      #NoBillagNO

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    • thymar 15.01.2018 07:56
      Highlight Wenn Sie "ein bisschen dafür" sind, aber eigentlich "mehr dagegen als dafür", dann stimmen Sie NEIN, ganz einfach. Wenn das alle öfters machen würden, dann hätten wir ehrlichere Abstimmungsresultate und die Regierung könnte diese Prozentzahlen besser einordnen. Wenn Sie bei einer anderen Initiative "ein bisschen dagegen", aber die Initiative im Grossen und Ganzen eine gute Sache finden, stimmen Sie dann auch dagegen, um der Regierung einen Denkzettel zu verpassen? Nein? Eben, andere auch nicht, weil es sinnlos ist. So werden Initiativen angenommen,ldie villeicht nur 30% gut finden.
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    • thymar 15.01.2018 08:00
      Highlight Das brauchen wir nicht. Stimmen Sie nein, wenn Sie nein meinen. Wenn Sie wollen, dass die SRG "abgespeckt" wird, oder dass ihr Auftrag angepasst wird (das will ich auch), dann wirken Sie bei einer anderen Initiative, die DAS unterstüzt oder warten Sie, bis diese vors Volk ommt und stimmen Sie DANN ja. Nicht vorher, denn das bringt keinem was (oder eben nur den vorhin erwähnten symbolischen 30%).
      30 3 Melden
    • Schnurri 15.01.2018 08:02
      Highlight Richtif es brqucht ein Umdenkeb. nur können sie niemanden zum Umdenken bringen wenn sie Ihn ermorden.....
      27 6 Melden
    • Pogon 15.01.2018 08:13
      Highlight Volksabstimmungen sind KEINE Stimmungsumfragen!
      Meines Wissens gibt es nirgends eine direktere Demokratie wie die undrige.
      Also bitte trage dem Sorge, lies den Abstimmungstext durch und wenn du sicher bist, dass er so umgesetzt werden soll, dann stimm Ja. Und nur dann.
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    • mein Lieber 15.01.2018 08:35
      Highlight Genau Kartoffel, deshalb auch im Vorfeld gar nicht erst diskutieren und sich austauschen sondern seine Meinung beharrlich vertreten und Ja oder Nein stimmen....
      2 10 Melden
    • Citation Needed 15.01.2018 08:44
      Highlight Schneider, ich vermute sehr, dass Sie für No-Billag stimmen und mit diesem Post Reformwillige und Unschlüssige manipulieren wollen.
      Dazu soll gesagt sein: es gibt keinen Schuss vor den Bug, es gibt nur einen Schuss auf's Boot, ergo Untergang. Denn es gibt schon genug Befürworter. Wer aus Protest Ja einlegt muss sich bewusst sein, dass man nichts reformieren kann, dass nicht (mehr) existiert. Nur ein Nein gibt Reformen wirklich eine Chance. Ohne öffentlich-rechtliche Medien gehen Qualität und Vielfalt bachab. Und Private kann der Stimmbürger nun mal nicht via Stimmzettel reformieren.
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    • Pafeld 15.01.2018 09:07
      Highlight Wer glaubt, eine Initiative könne pauschal als Schuss vor den Bug missbraucht werden, hat schlicht unser politisches System nicht begriffen. Und genau auf diese Schildbürger setzt das Initiativkomitee. Denn würden sie ihre staatszersetzenden Ansichten offen einfordern, würden sie einsam auf weiter Flur stehen.
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    • mein Lieber 15.01.2018 09:25
      Highlight Interessant wie aufgeschreckt die Hühner wieder sind heute morgen.
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    • Schneider Alex 15.01.2018 10:28
      Highlight Die Politstrategie der SRG im Abstimmungskampf ist ganz simpel: "Wir sind alternativlos!", sowohl was das Programmkonzept als auch die Höhe der Gebühreneinnahmen betrifft. Wer die SRG in der heutigen Form verschlanken möchte, hat keine Chance auf politisches Gehör. Der Filz SRG/Mehrheit der gewählten PolitikerInnen ist undurchdringlich.

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    • mogad 15.01.2018 10:30
      Highlight @Schneider. Für Reformen muss halt Druck von aussen kommen. Von den grossen Verlagen und Werbevermittler, oder wie die heissen, die sich von der SRG zu sehr konkurrenziert fühlen.
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    • mogad 15.01.2018 11:57
      Highlight @ChrutundChabis. Kein Wunder. Die Hühner rufen nach Ihnen, dem Güggel mit Hühnerstall. Ah, da ist er ja.
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    • Schneider Alex 15.01.2018 15:40
      Highlight @Abbaio
      Die Lobby der Verlage ist doch zu schwach gegen den Filz SRG/Bundesparlamentarier!
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    • Anam.Cara 16.01.2018 07:19
      Highlight Unterschätze nie die Macht der journalistischen Gruppe. Die können Meinungen beeinflussen.
      Aber vielleicht sind die Verlage gar nicht so unglücklich über die SRG. So ist es nämlich einfacher, das eigene Programm "anders" zu gestalten und sich abzuheben.
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