Schweiz
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Wie viele neue Sender sind zu viele? So ist die SRG tatsächlich gewachsen

Mit der Gründung immer neuer Kanäle habe die SRG den Bogen überspannt, sagen Kritiker. Von einem Expansionskurs könne keine Rede sein, erwidern die Verantwortlichen. Wir zeigen dir, wie sich das Schweizer Radio und Fernsehen tatsächlich entwickelt hat.

28.11.17, 06:29 29.11.17, 05:30


Sie breite sich immer weiter aus – und schneide den privaten Medien die Luft zum Atmen ab. So lautet einer der wiederkehrenden Vorwürfe an die Adresse der SRG. Selbst Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger (SP), ein Verfechter einer starken SRG und dezidierter Gegner der No-Billag-Initiative, bemängelte im watson-Interview:

«Inhaltlich ist meine Kritik, dass die SRG in der Ära Walpen sich zunehmend an den Einschaltquoten orientierte, dass die Zahl der Sender stark ausgebaut wurde.»

Wie sich die SRG-Senderfamilie entwickelt hat, zeigt folgende Grafik:

Sendergeschichte SRG

Die SRG-Sender nach Gründungsdatum (aufgeführt unter dem heutigen Namen). grafik: lea senn

Für die Kritiker der SRG ist klar: 17 Radio- und 7 Fernsehsender – das sind zu viele. So ereiferte sich SVP-Nationalrat Toni Brunner in der Herbstsession im Parlament:

«Braucht es denn in der Deutschschweiz sechs Radioprogramme? Nicht nur 1, 2, 3 und 4, sondern auch SRF Musikwelle – ein Spartensender notabene, welcher die Antwort der SRG war auf private Initiativen von Volksmusiksendern? Oder braucht es einen Radiosender wie den Jugendsender Radio Virus, der auch auf Initiative der SRG erst dann gekommen ist, nachdem Private Jugendsender lanciert hatten? Das hat doch mit Service public nichts zu tun!»

Ein Kritikpunkt, den auch Vertreter privater Radiostationen immer wieder vorbringen. Er stehe hinter einer leistungsfähigen SRG und bekämpfe die No-Billag-Initiative, betont Jürg Bachmann, Präsident des Verbands Schweizer Privatradios, im Gespräch mit watson. «Wir sind aber unglücklich darüber, dass die SRG in der Vergangenheit einen Expansionskurs gefahren hat mit dem Ziel, die Privaten zu konkurrenzieren.»

So sei Radio SRF 3 – damals noch unter dem Namen DRS 3 – gegründet worden, als in den 80er-Jahren die ersten privaten Radios entstanden. Später habe man Radio Virus lanciert, um das junge Zielpublikum zu erreichen. Auch Bachmann erwähnt zudem das Beispiel der Musikwelle, die «als eigentliches Gegenprogramm» zum privaten Volksmusiksender Radio Eviva konzipiert worden sei.

«Hier hat die SRG ihren Kernauftrag klar überschritten», findet Bachmann, der hauptberuflich bei der Medienvermarktungsfirma Goldbach Group tätig ist. Anders verhalte es sich etwa bei Radio SRF 4 News, das mit seinen Informationssendungen einen wertvollen Beitrag zum Service public leiste. «Ich wünschte mir, dass sich die SRG vermehrt auf diesen nationalen Bereich konzentriert und insbesondere im Musik- und im regionalen Bereich das Feld zugunsten der Privaten räumt.»

SRG weist Vorwürfe zurück – nicht alle Sender seien «neu»

SRG-Sprecher Edi Estermann will hingegen nichts wissen von einem«Expansionskurs». Er verweist darauf, dass viele der Sender aus bereits bestehenden Angeboten hervorgegangen seien. So wurden für Radio Swiss Classic, Swiss Jazz und Swiss Pop bestehende Frequenzen umgenutzt, die 1952 von der PTT zur SRG übertragen worden waren.

Dabei handelte es sich um Sender, die über die Technologie des sogenannten Telefonrundspruchs funktionierten. Die Programme wurden also über die Telefonleitungen übermittelt.

SF2, RTS Deux und RSI LA 2 stammen von der Senderkette Schweiz 4 ab. Und der Internetdienst Swissinfo sei ein Nachfolgeformat von Radio Suisse International, so Estermann. «Fazit: In der Zeit von Armin Walpen wurden mit Radio Virus, Radio Musikwelle, SRF info und SRF 4 News vier neue Stationen lanciert, die anderen Sender waren Umnutzungen und Transformationen bereits bestehender Angebote.»

Umfrage

Betreibt die SRG deiner Meinung nach zu viele Sender?

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7,563 Votes zu: Betreibt die SRG deiner Meinung nach zu viele Sender?

  • 28%Ja, eindeutig.
  • 28%Naja, ein paar weniger könntens schon sein.
  • 29%Nein, ich finde das Angebot toll.
  • 15%Egal, mit No Billag hat das eh nichts zu tun.

Weiter betont er, dass die SRG in den letzten zehn Jahren kein neues Programm in Betrieb genommen hat, sondern im Gegenteil gar beschlossen hat, den TV-Sender RSI LA 2 in den nächsten Jahren abzuschalten.

Auch Bundesrätin Doris Leuthard (CVP) betonte in einem Interview mit dem Branchenportal Persoenlich.com, dass die Senderzahl seit über zehn Jahren stabil sei. Zur angeblichen Ausbreitung der SRG werde viel «Unsinn» erzählt, so die Medienministerin.

So argumentiert Moritz Leuenberger im watson-Interview

So wird «Wilder» aussehen, wenn dem SRF das Geld ausgeht

Video: watson/Emily Engkent, Lya Saxer, Angelina Graf

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 29.11.2017 06:20
    Highlight Selbstverständlich hat jede Programmänderung sofort eine negative Reaktion von den Betroffenen zur Folge. Das ist wie bei einer Änderung der Stundendotation in den Schulen. Immer ein Riesengeschrei von den betroffenen Lehrern. Darum muss man auch zuerst die Finanzen kürzen, um eine Programmstrukturänderung durchzubringen. Rund eine Verdoppelung der Gebühreneinnahmen seit 1987 ist einfach zu hoch.

    5 8 Melden
  • Mischa Müller 28.11.2017 17:35
    Highlight Ist Leo Helfenberger eigentlich der "rechte", antisozi Spitzel mit Helfersyndrom im linken Watson?..
    7 5 Melden
  • patnuk 28.11.2017 16:26
    Highlight Betreibt die SRG zu viele Sender, nein, es gibt viele Themen für alle zwischen 7-77 Jahre, könnte es billiger sein, ja. Dennoch, die Themen passen nicht in einen Sender, und ein Privatsender bietet nimmer so viel Themenwelten an, nur was sich verkaufen lässt aber keinen interessiert.
    20 5 Melden
  • Bijouxly 28.11.2017 15:54
    Highlight Mein Problem sind weniger die Kanäle, als die Inhalte. Unterhaltung gehört nicht zum Service Public und darauf hat sich die SRG in den letzten Jahren konzentriert.
    24 23 Melden
    • FrancoL 28.11.2017 23:18
      Highlight Ich bin der Meinung, dass Unterhaltung ganz klar zu einem Service Public-Sender gehört. Würden wir uns nur auf den REINEN Service Public konzentrieren, dann würde dies bedeuten, dass man Unterhaltung bei den Privaten konsumiert und dann für den Service Public auf das SRF schaltet. Würden das viele tun? Ich glaube nicht.
      Mit der Zeit würde das SRF-Programm nicht mehr beachtet und man würde nur noch Private konsumieren, weil da auch die Unterhaltung angeboten wird.
      Der SRF kann nicht zu einem Teletext werden! Es muss so viel bieten, dass man ihn auch genügend folgt, es braucht Unterhaltung.
      10 14 Melden
    • Bijouxly 29.11.2017 07:06
      Highlight Ehm Franco, genau für das ist das Srf eigentlich gedacht.
      Nicht zum Formel1 und Das Supertalent gucken. Sondern zur Information der Bevölkerung.
      11 11 Melden
    • Madame Butterfly 30.11.2017 16:22
      Highlight ehm, ist schon ein bisschen ansichtssache. z.B. beim skifahren, ist ja unterhaltung, aber trotzdem wichtig und spannend zu wissen, was die schweizer für resultate machen. und ja auch cool, wenn man die schweizer fahrer/innen nachher interviewt und berichte über sie bringt. oder eben genau srf virus, die schweizer musikern eine platzform bieten, die sie sonst nirgends hätten. also, ich finds schon ein guter und wichtiger punkt des service publics. ich mein, kanns ja nicht sein, dass der service public nur "nachrichten" bringt. deine definition von information ist schon sehr langweilig! 😋
      2 3 Melden
  • einmalquer 28.11.2017 12:23
    Highlight Es ist sinnvoll, dass

    die beiden Artikel über die Medien

    derjenige zur Billag und
    derjenige zum Untergang der amerikanischen Medien

    gleich neben einander stehen.

    Derjenige über das Unterjubeln von Fake-News sollte auch dazu gestellt werden...

    Es zeigt die Zukunft der Medien-Landschaft ohne Billag

    40 15 Melden
    • Adrian Huber 28.11.2017 13:02
      Highlight Noch besser wäre, wenn daneben noch einer stehen würde über die „Medien“ unter Orban, der PiS in Polen, Erdogan, Putin und in China. Vielleicht ginge dann beim einen oder andern ein Licht auf.
      27 14 Melden
    • Roterriese 28.11.2017 15:49
      Highlight Die Medienlandschaft besteht nicht nur aus Radio und TV.
      13 12 Melden
  • Halimasch 28.11.2017 11:09
    Highlight Der Artikel ist einseitig. Es sollte auch aufgezeigt werden, wie die privaten Sender bzw. das gesamte Medienangebot gewachsen ist. Zunächst gab es ja nur die öffentlichen Sender wie z.B. Radio Beromünster, SF DRS. In den letzten ca. 50 Jahren wurde dann Platz geschafft für die privaten Anbieter.

    Schon nur angesichts dieser Entwicklung sind die Behauptungen der SRG-Gegner schlicht falsch. Die SRG wird zum Sündenbock gemacht, für die Schwierigkeiten auf dem Medienmarkt.
    58 25 Melden
  • rundumeli 28.11.2017 10:53
    Highlight die bündner haben 2 sender , die tessiner 6 ... goht's no ?!
    22 35 Melden
    • Snowy 28.11.2017 12:26
      Highlight Genau.
      Und Radio Grischa könnte ohne Billag-Gelder den Betrieb einstellen.
      29 8 Melden
    • Prince of the Ravens 28.11.2017 13:14
      Highlight Im Bündnerland spricht man auch italienisch!
      23 4 Melden
  • Herbert Anneler 28.11.2017 10:00
    Highlight Die Gesellachaft hat sich in den letzten 50 Jahren enorm differenziert. Es ist eine wichtige Aufgabe des Service public, dieser gesellschaftlichen Entwicklung auch Rechnung zu tragen, so wie die Jungen auf SRF 3 und Virus haben auch die Betagten mit der Musikwelle Anrecht auf eine adäquate Radioversogung. Die Musikwelle war nicht gegen Eviva geplant. Vielmehr wanderten gewollt ältere Hörer von SRF1 in die MW ab. Und sie ist kein Musik-Spartenprogramm wie Eviva: Auf MW erhalten die HörerInnen die ganze Info-Sendungspalette. Und der Spareffekt bei Einstellung von Radioprogrammen wäre minimal.
    44 14 Melden
  • Urs457 28.11.2017 09:23
    Highlight Dieselben Leute, die feststellen, dass lineares TV out ist, wollen der SRG das Internet als Kanal einschränken/verbieten. Die Zukunft der Medien findet aber so oder so online statt. Wer das nicht sehen will, hat eine politische Agenda oder schlicht keine Ahnung.
    50 5 Melden
  • Gubbe 28.11.2017 09:14
    Highlight SFR 3 ist nur noch ein Abklatsch des DRS 3 der frühen 80er Jahre. Kein Mut zu neuem. Die Rockband AC/DC ist schon als sehr wild angesehen. Nemo wird rauf und runter gespielt. Seine Musik, ich kritisiere ihn nicht, wäre auf DRS 1 abgespielt worden. Heute erobern Plappermoderatoren den Sender.
    34 11 Melden
    • Herbsli 28.11.2017 13:26
      Highlight Da gebe ich dir teilweise recht. Ich höre DRS/SRF 3 seit es diesen Sender gibt. Was sind aber die Alternativen? Wer eine gewisse Abwechslung und Niveau bei der Musik möchte und nationale und internationale Informationen via Radio konsumieren will, kommt an den SRF-Sendern nicht vorbei. Bei den Privaten ist das Musikprogramm oft grottig und die Moderatoren amateurhaft. Zudem sind die Informationen sehr boulevardlastig.
      32 6 Melden
  • 14yannick 28.11.2017 09:10
    Highlight Die Graphik ist irrefürend denn wie im Artikel erwähnt werden zum Teil nicht die Richtigen Gründungsdatum angezeigt. Wer den Artikel ließt wird dies auch verstehen. Ich sehe aber schon jetzt wie die Graphik veruntreut wird mit dem Überdruck die SRG ist um 100% gewachsen seit ende 90er Jahre.
    16 5 Melden
  • Zap Brannigan 28.11.2017 09:06
    Highlight Die Gebühren allein sind über 1 Milliarde im Jahr, plus die Werbeeinnahmen. Ich habe nichts gegen SRF, aber das ist eine Menge Geld. Radio und TV für die Schweiz sollte doch mit weniger machbar habe sein. Und ohne Werbepausen in Filmen. ARD und ZDF dürfen ab 20:00 überhaupt keine Werbung Mehr senden.
    23 14 Melden
    • Adrian Huber 28.11.2017 13:07
      Highlight Das deutschsprachige SRF erhält pro Person weniger als 180 Franken Gebühren im Jahr, der Rest geht an die anderen drei Sprachregionen. Die Deutschen zahlen umgerechnet fast 250 Franken (nicht kaufkraftbereinigt!).
      31 5 Melden
    • henkos 28.11.2017 18:14
      Highlight Dafür leisten sich die Deutschen auch über 30 TV- und über 70 Radiosender, was dort auch kritisiert wird.
      4 1 Melden
    • Zap Brannigan 28.11.2017 20:08
      Highlight @Adrian Huber
      Die Gebühren werden sowohl in Deutschland wie auch in der Schweiz pro Haushalt bezahlt, nicht pro Person.
      Bei 200.- pro Haushalt wären es immer noch über 500 Millionen, damit könnte man den Service Public für alle Sprachregionen finanzieren, wenn man wollen würde.
      Und die Anzahl Radiosender ist nicht so wichtig für die Kosten, sondern was für welche. Swisspop/Jazz ist praktisch gratis. Da spielt ein Computer Musik und die Sendeinfrastruktur muss man für die "richtigen" Sender eh haben.
      8 2 Melden
  • thunder 28.11.2017 08:30
    Highlight Der Staat soll nur betreiben, was absolut notwenig ist (Polizei, Militär, Schulen). Vom Rest soll er die Finger lassen. Alles was der Staat betreibt führt immer zu "geschützten Werkstätten", welche völlig überteuert und ineffizient arbeiten. Bestes Beispiel das SRF. Da hocken seit Jahrzehnten die gleichen Moderatoren in der Tagesschau und den übrigen Infosendungen. Um die Verleger ruhig zu kaufen, werden auch noch die privaten Regionalsender subventioniert. Die Folge davon: viel zuviele zusätzliche, sinnlose Schrottsender. Zählt mal die Regionalsender die ihr empfängt. Absolut irre!
    47 122 Melden
    • mrcharliebrown 28.11.2017 09:17
      Highlight Einverstanden. Nur wird es in diesem Land gegen 8 Mio. verschiedene Meinungen geben, was denn notwendig ist. Ich halte z.B. öffentliche Schulen nicht unbedingt für notwendig. Auch die SRG dürfte um einiges schlanker sein.
      11 30 Melden
    • boexu 28.11.2017 09:22
      Highlight Aha, ich wusste gar nicht, dass wir eine Staatspolizei haben. Auch wusste ich nicht, dass DU es bist, der dem Staat vorschreibt, was er zu tun und zu lassen hat. Aber weiter so, dein Engagement weiss der Staat bestimmt zu schätzen!
      21 12 Melden
    • icarius 28.11.2017 09:34
      Highlight Und wer bestimmt was notwendig ist. Frag mich zB ob in einem neutralen mitteleuropäischen Staat im 21. Jhr eine klassische Armee überhaupt Sinn macht.
      40 7 Melden
    • De Hans-Ueli vom Pragel 28.11.2017 10:02
      Highlight MIMIMI da hat jemand in Mikro 1 nicht aufgepasst.
      8 9 Melden
    • sheimers 28.11.2017 10:56
      Highlight Nimm mal bei UPC den Grundpreis, ein Abo für Sport und eins für Filme. Da bezahlst Du schon mehr als bei der SRG.
      32 11 Melden
    • Ramses II. 28.11.2017 11:02
      Highlight Die Kehrseite ist dann jedoch ein hochpolitisierter und -polarisierter Medienmarkt à la USA. Klar hat das Modell SRG seine Nachteile, den Nachtwächterstaat als Patentlösung darzustellen schiesst aber auch über das Ziel hinaus.
      28 5 Melden
    • Threadripper 28.11.2017 12:08
      Highlight @sheimers ich brauche aber kein Fernsehen.
      9 14 Melden
  • fischolg 28.11.2017 08:29
    Highlight Die Aufgabe der SRG ist es, uns zu informieren über das aktuelle Geschehen im Land und in der Welt. Meiner Meinung nach ist alles andere überflüssig und sollte nicht durch Zwangsgebühren gedeckt werden, sondern durch Werbung finanziert und durch diese Personen, welche es effektiv schauen. Ich persönlich schaue/höre nicht mal die News, für was zahle ich also? Diese Frage stellen sich nunmal alle, welche für No Billag sind. Und dann fragt man sich auch, welche Sender und Sendungen wirklich nötig sind. Wenn die SRG wie ein privater Sender agieren will, soll sie das selbst finanzieren.
    46 39 Melden
    • boexu 28.11.2017 09:33
      Highlight Unmöglich in einem kleinen Land und noch dazu mit 4 Landessprachen) einen Sender (resp. logischerweise 4 Sender) zu betreiben, der sich nur durch Werbung finanziert. Die SRG probiert ja, grössere Einschaltquoten zu generieren, um mehr Werbeeinnamen zu gewinnen, deshalb gibt es ja Sendungen, die deiner Meinung nach nicht nötig sind und auch von Privaten sein köñnten.
      Du bist übrigens (wahrscheinlich) auch nicht krank und zahlst trotzdem Krankenkasse. So was nennt sich Solidarität.
      Vielleicht sollrest du mal wieder Nachrichten gucken...
      41 11 Melden
    • Strohut 28.11.2017 11:18
      Highlight Laut der Bundesverfassung ist die Aufgabe der SRG um einiges weiter gefasst - "Radio und Fernsehen tragen zur Bildung und kulturellen Entfaltung, zur freien Meinungsbildung und zur Unterhaltung bei." (Art. 93.2). NoBillag will diesen Paragraphen zwar streichen, allerdings erfüllt die SRG mit ihrem heutigen Programm nur diesen Auftrag.
      21 4 Melden
    • fischolg 28.11.2017 23:53
      Highlight @boexu sehr wohl möglich, wenn nicht jeder Quatsch finanziert wird von allen. Und ich zahle die Krankenkasse, weil ich effektiv krank werden kann und dann nicht alles selber zahlen muss. Das ist als würdest du Äpfel mit Birnen vergleichen. Solidarität ist ja schön und gut, aber irgendwo hats Grenzen und diese sind bei mir schon lange überschritten.

      @strohut guter Punkt. Bildung und freie Meinung deckt die SRG sicherlich bestens ab, was aber die kulturelle Entfaltung und Unterhaltung angeht, geht für mich zu weit. Muss die SRG denn wirklich alles, was möglich ist, abdecken?
      2 3 Melden
  • bcZcity 28.11.2017 08:26
    Highlight Alles nach dem Jahr 2000 kann weg! Virus kann mit C3 kooperieren/fusionieren und Unterhaltungssendungen stark zurückfahren. Filmförderung über den Bund, welcher auch einen Beitrag an die Ausbildungsplätze bezahlt (Ist gemäss No Billag nicht verboten).

    Was sind eigentlich die kompetenteren und konkreten Vorschläge aus dem Leutschenbach? Höre da nur Gejammer und Angst?!
    36 39 Melden
  • Sharkdiver 28.11.2017 08:20
    Highlight Die SRG ist top. Mit einer ausnahme SRF 4 ist Müll. Im Stundentakt Wiederholungen. 80% unnütz. Da ist DLF um Welten besser
    15 51 Melden
    • dan2016 28.11.2017 16:05
      Highlight und bei Wiederholungen wird genau sehr viel Geld verbraten....
      9 0 Melden
  • Daniel Brunner (1) 28.11.2017 08:17
    Highlight Also in den 70er Jahren gab es auch nur vier Joghurtsorten in der Migros. Heute sind es ein paar mehr!
    Was soll dieser Artikel?
    Bei der kommenden Abstimmung geht es um ja oder nein SRG und nicht um Inhalt. Diese Debatte wird nachher geführt.
    51 37 Melden
    • flying kid 28.11.2017 09:42
      Highlight Die Debatte hätte aber vorher geführt werden müssen. Dann wäre es nicht so weit gekommen.

      Und wie virhin schon mal erwähnt wurde, der SVP- Vorschlag (200.-) wurde ja von links abgeschmettert. Vermutlich ja vor allem wei von der SVP...
      23 16 Melden
    • Aussie 28.11.2017 09:54
      Highlight falsch! Es geht nicht um ja oder nein SRG, sondern um Ja oder Nein zu Zwangsgebühren mit denen eine geschützte Werkstatt finanziert wird. Wenn die SRG agiert wie eine normale Firma in der Privatwirtschaft, wird sie auch weiterbestehen können.
      14 32 Melden
    • Amboss 28.11.2017 10:12
      Highlight "Diese Debatte wird nachher geführt. "

      Nein, wird sie nicht. Nach dem Abstimmungs-Ja geht einfach alles weiter wie bisher, da kannst du sicher sein.

      Wäre dies so, dann müsste diese Debatte bereits im Gang sein. Denn genau das wurde ja bei der Abstimmung zur Anpassung des RTVG versprochen...
      14 14 Melden
    • Shabina 28.11.2017 10:26
      Highlight In der Migros muss ich aber nicht alle Joghurts mitbezahlen! Ich bezahle nur die Joghurts, die ich konsumiere...dummer Vergleich!
      21 20 Melden
    • fcsg 28.11.2017 11:05
      Highlight Über den Inhalt wird es leider nie eine Diskussion. Schon seit Jahren wird diese Diskussion (das letzte Mal nach der Abstimmung über das RTVG) versprochen, passiert ist nichts und es wird auch nie etwas passieren, dafür ist die SRG zu arrogant geworden.
      11 9 Melden
    • Zat 28.11.2017 13:24
      Highlight Shabina: Sicher? Du finanzierst im Preis des einzelnen Joghurts bestimmt auch die ganze Infrastruktur und Logistik des gesamten Joghurt-Herstellungs-Prozesses mit. Und somit bezahlst Du auch für weniger häufig gekauft Sorten mit, die die Infrastruktur mitnutzen, welche eigenständig aber keine ganze Infrastruktur finanzieren könnten. Dafür hast Du die Wahl Deiner Lieblings-Sorte, musst aber nicht alle essen.
      23 3 Melden
    • fcsg 28.11.2017 14:50
      Highlight @Zat
      Beim Joghurt kann ich aber selber bestimmen, ob ich überhaupt ein Joghurt will, dass funktioniert bei der billag nicht. Da bezahle ich für alles, obwohl ich nichts davon will oder brauche.
      6 14 Melden
    • Shabina 28.11.2017 17:07
      Highlight Danke fcsg
      5 6 Melden
  • Licorne 28.11.2017 07:59
    Highlight Meines Erachtens ist beim SRF grosses Sparpotenzial vorhanden. Es gibt einen gewissen Wildwuchs.

    SRF Info ist als TV-Sender überholt. Weniger Radiosender, vielleicht zwei-drei pro Landessprache wären meines Erachtens vollkommen ausreichend.

    Dass das SRF Sportereignisse, wie die Formel 1 oder die Champions League überträgt und 4x täglich ein Meteo, Quizshows sowie Sendungen wie Glanz & Gloria für viel Geld produziert, halte ich für fragwürdig.
    52 64 Melden
  • Midnight 28.11.2017 07:55
    Highlight Ich kehre das ganze mal um, was Radio angeht: Alle von der SRG betriebenen Sender grenzen sich inhaltlich klar voneinander ab. Auf der privaten Seite senden aber praktisch alle genau den gleichen Einheitsbrei und dazwischen völlg belämmerte, dämliche Werbung. Deshalb höre ich entweder Stationen der SRG (hauptsächlich SRF 3) oder dann ausländische Radios, die eher Musik nach meinem Geschmack senden und dazu noch exzellente Moderatoren haben. Die Radiolandschaft in der Schweiz dürfte sich tatsächlich mal verändern - auf der privaten Seite! Bis das soweit ist, bleibe ich lieber bei der SRG.
    109 18 Melden
    • Amboss 28.11.2017 08:35
      Highlight Naja, zwischen SRF 3 und den Privaten gibt es jetzt nicht wirklich einen Unterschied, zumindest im Tagesprogramm. Abends, wenn sowieso keiner zuhört, dann machen sie wirklich ein Programm, was das Prädikat "Service public" verdient.

      Und stell dir vor: Auch Privatradios müssen Löhne zahlen. Gebühren erhalten sie keine. Bleibt ihnen nur, belämmerte Werbung zu senden.
      31 33 Melden
    • Tsunami90 28.11.2017 08:54
      Highlight Geht mir auch so. SRF 3 ist nicht ohne Grund der Beliebteste Sender der Schweiz. Die Qualität der Privaten ist mir zu gering.
      27 4 Melden
    • Madmessie 28.11.2017 09:03
      Highlight Also ich höre fast nie Radio und wenn, dann Radio 1 im Auto. Der hat Musik nach meinem Geschmack und fast nie Werbung. Und er ist meines Wissens privat. Und selbst wenn Werbung käme: Den Privaten wird halt nicht Billag-Geld reingeschaufelt und die Angestellten möchten am Abend auch etwas zu essen haben.
      2 18 Melden
    • bcZcity 28.11.2017 09:17
      Highlight Klassisches Radio ist genauso wie klassisches TV, ein Relikt welches nur noch bei der älteren Bevölkerung (Ab 30+ oder noch älter) Anklang findet. Hier wachsen schon zwei Generationen auf welche nicht mehr die selbe Verbindung dazu haben werden, vor allem nicht bei Radios, wenn Musik-Streaming und Internet Radios gehaltvoller sind.

      Ja, SRF Virus ist z.b ein toller Jugendsender mit viel Indie-Musik aus allen Richtungen. Aber solch ein Programm könnte man auch mit dem Westschweizer Pendant (C3) zusammenlegen.

      Schliesslich würden multilinguale-Sender auch das Gefühl von "einer" Schweiz stärken.
      8 13 Melden
    • sheimers 28.11.2017 11:01
      Highlight Ich finde, dass sich die Privatsender Classix und Spoonradio in der Musikauswahl doch sehr deutlich unterscheiden! :-) Und Stadtfilter hat doch ein sehr breites Repertoire auf Lager.
      2 2 Melden
    • Sportfan 28.11.2017 11:39
      Highlight @bcZcity: OK, genau das dachte ich vor 30 Jahren auch. Und schwups ich wurde älter, fuhr mehr Auto, intressierte mich mehr für die Welt und voila, ich wurde ein SRF Kunde. Wie übrigens viele meiner Kollegen. Genau so ist es mit allen SRF Produkten. Man muss in die Sendungen "hineinwachsen". Früher war mir alles schnuppe, heute will ich nichts misse. Ich wäre schön blöd gewesen, hätte ich in meinem jugendlichen Übermut die Sendungen von heute gekillt.
      26 4 Melden
    • bcZcity 28.11.2017 13:36
      Highlight @Sportfan
      Dein Alter in ehren, aber die Zeit ändert sich und nicht jeder wird mit wachsendem Alter SRF Hörer/Zuschauer. Ich bin bald 40 Jahre alt, entfremde mich aber immer mehr von den alt eingesessenen Medien und informiere mich kreuz und quer, lese dennoch gerne den Tagi etc.

      Das Konsumverhalten der Medien ändert sich. Dies bedeutet nicht dass man deswegen die bewährten Medien "killen" muss, sondern dass sich diese dem Umstand anpassen. Der Wettbewerb wird härter/anders, alte Zöpfe kann man abschneiden, neue werden wachsen.

      3 6 Melden
    • Midnight 29.11.2017 08:55
      Highlight Dass private Werbung senden müssen, ist mir auch klar. Aber die ist einfach bescheuert, mühsam und lästig! Dabei könnte Werbung auch interessant, informativ, ja sogar lustig sein. Ist sie in der Schweiz aber nicht!
      2 0 Melden
    • Midnight 29.11.2017 08:59
      Highlight @bcZ Da hast Du ja aber grad das perfekte Beispiel dafür, dass Du nicht einfach von dir auf andere schliessen kannst. Denn offenbar sind die Radios der SRG noch immer gefragt, andernfalls würde man sie ja nicht mehr betreiben.
      2 1 Melden
    • Tsunami90 29.11.2017 09:08
      Highlight Zum Alter: Ich bin 26, und wenn ich heim komme geht als erstes das Radio an. Es ist so viel wohnlicher wie ich finde. Aber beim TV geb ich dir Recht. Das kuck ich nur wenn ich bei den Eltern bin 🤣
      3 2 Melden
    • Midnight 29.11.2017 09:21
      Highlight @Amboss Was die Unterschiede von SRF3 gegenüber den Privaten angeht:

      1. Eine viel grössere, vielfältigere Musikmediathek (es läuft nicht 10mal am Tag der gleiche Song)
      2. Peter Schneider
      3. Abendprogramm mit interessanten Specials
      4. Maloney
      5. Professionellere Moderation mit Stil
      6. Man kann auch Musik wünschen!
      3 3 Melden
    • Amboss 29.11.2017 11:06
      Highlight @midnight: ich hab bewusst nur vom Tagesprogramm gesprochen und da kann man zum Thema professionelle Moderation oder grössere Musikauswahl durchaus anderer Meinung sein.
      Jedenfalls sollte nicht alle Privaten in einen Topf zu werfen. Radio 1 oder Central zB bieten sicher mehr Musikvielfalt als SRF3 am Tag.


      Und die Moderation von SRF3 finde ich zwar solid, aber einfach stinklangweilig, Motto: ja nicht anecken

      Schneider und maloney bin ich froh, muss ich die nicht hören.
      2 2 Melden
    • DJ77 30.11.2017 02:22
      Highlight 1. Hast du Zahlen und Fakten das SRF ein grössere Musikauswahl hat als Private?
      2./3./4./5. Sind subjektive Warnehmungen.
      6. Ist Falsch! Auch bei Privaten Sendern kann man Songs wünschen. Fast auf allen Sendern mehrmals täglich.
      Ein Beweis das du nie Private hörst...
      und vieleicht ja beim SRF arbeitest ;-)
      1 0 Melden
  • Unclemitch 28.11.2017 07:46
    Highlight Der Bund hat in den letzten 10 Jahren ca. 25 Mia. Franken Überschuss kalkuliert. Könnte man nicht davon die SRG finanzieren? Da hätte doch jeder Bürger etwas davon...
    17 55 Melden
    • FloRyan 28.11.2017 08:09
      Highlight Nöö, dieses Geld hat ja die Leuthard gerade den Oststaten geschenkt.
      31 50 Melden
  • WayneTheBrain 28.11.2017 07:45
    Highlight Es ist ein Dilemma: Die No Billag Initative ist viel zu radikal und überhaupt nicht zielführend, aber gleichzeitig würde ein Abwenden der Initiative bei der SRG als Signal der Unterstützung gedeutet werde. und der Laden würde genau gleich weitergeführt werden... Warum keine halb halb Lösung? - ein Teil Fixbetrag (~200.-) für Nachrichten und Informationssendungen und der Rest On-demand? Ich würde meine Champions League Partien gerne selbst bezahlen, wenn ich im Gegnzug dafür nie wieder Roman Kilchsberger ansehen müsste!
    350 44 Melden
    • Phipsli 28.11.2017 08:23
      Highlight Finde auch dass 450.- Stutz einfach Zuviel ist, 200.- sollte reichen.
      35 11 Melden
    • derEchteElch 28.11.2017 08:28
      Highlight Ganz einfach, weil die Linken (ja, wieder mal der Linke Teil des Parlamentes inkl. CVP) den 200CHF Vorschlag der SVP ablehnten.

      Bedanken Sie sich bei den Linken, sonst hätte auch ich für diesen Kompromiss gestimmt,
      37 51 Melden
    • Peedy 28.11.2017 08:59
      Highlight Dann tu es doch. Es gibt genügend private Sender (z.B. Sky) welche Champions League übertragen bei denen kein Roman Kilchsberger arbeitet...aber gratis ist wohl trotzdem noch attraktiver oder?
      10 4 Melden
    • Madmessie 28.11.2017 09:05
      Highlight Die Linken, mimimim, die bösen Linken, mimimi. Immer der gleiche Stuss von dir. Als ob die Rechten ein Deut besser wären.
      24 12 Melden
    • Bürger 0815 28.11.2017 09:14
      Highlight Es war das Parlament, das einen solchen Gegenvorschlag als goldene Mitte bewusst verhindert hat, im Wissen, das dieser wohl angenommen würde. Ob dies von Respekt gegenüber dem Volkswillen zeugt, da lässt sich darüber streiten.
      18 5 Melden
    • bcZcity 28.11.2017 09:21
      Highlight @derEchteElch
      Hier kann ich nur zustimmen. Die SRF Lobby wollte dies nicht und spielte damit direkt den Bürgerlichen in die Hände.

      Darum erwarte ich auch dass nun der Ernst der Lage erkannt und gehandelt wird. Es braucht konkrete Vorschläge von SRG und Bund wie man die drohende Niederlage abwenden kann. Überzeugt mich, überzeugt uns......

      Wenn es sonst ein JA für die Vorlage regnet, dann müssen sich die Damen und Herren nicht wundern und in den Panikmodus verfallen.

      Ich bin für eine SRG, aber nicht in diesem Umfang! Die bezahlen ja nicht mal Steuern (Weil Verein).
      10 9 Melden
    • Shabina 28.11.2017 10:30
      Highlight Wenn die "noBillag" genau so pfefferscharf umgesetzt wird, wie vergangene Initiativen müsste sie noch Radikaler formuliert sein!
      11 20 Melden
    • Gustav.s 28.11.2017 10:46
      Highlight Das Problem dabei ist das die Wähler sicherlich nicht gegen ihre Lieblings erste Programme stimmen werden aber eine Reduzierung ziemlich sicher eine Mehrheit finden würde.
      Deshalb hat das Parlament die 200 Fr Lösung verworfen.
      4 4 Melden
    • sheimers 28.11.2017 10:53
      Highlight Warum den Rest On-demand? Das würde ja auch wieder kosten, da würde der Zuschauer nichts sparen. Im Gegenteil ist zu erwarten, dass mit PayTV alles noch teurer würde. Schau doch mal die Preise der Abos bei UPC und Swisscom an! Also lieber weiter wie bisher, von mir gibt's ein klares NEIN und das darf ruhig als Unterstützung der SRG in der heutigen Form gedeutet werden.
      17 6 Melden
    • sheimers 28.11.2017 11:03
      Highlight Ich finde auch, dass 450.- Stutz zu viel ist, 365.-- sollte reichen. 200 wäre zu wenig, damit kann man das vielseitige Angebot der SRG nicht aufrechterhalten.
      20 11 Melden
    • derEchteElch 28.11.2017 11:56
      Highlight @sheimers; braucht es so „ein vielseitiges Angebot der SRG“ überhaupt? Genügt nicht der Kernauftrag? Frage an dich.
      7 17 Melden
    • Richu 28.11.2017 12:15
      Highlight Im Nationalrat wurde über eine "halb halb Lösung" von Fr. 200 abgestimmt. Die Parlamentarier inkl. Frau BR Leuthard waren dagegen. Bin sicher, dass eine monatliche Billag-Gebühr von ca. Fr. 200 bei den Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mehrheitsfähig wäre! Nun gilt halt auch bei dieser Abstimmung das Sprichwort: "Wer sich nicht nach dem Volk richtet wird vom Volk bestraft", d.h. JA zur NoBillag-Initiative.
      11 15 Melden
    • Dinolino 28.11.2017 12:31
      Highlight @derEchteElch bin zum erstenmal Deiner Meinung. Der Anti-SVP reflex hat den "machbaren" Ansatz zerstört. Die Gewerbezeitung hat auch einen guten Leitartikel darüber geschrieben. Ich bin zutiefst enttäuscht von den Politiker. Strategisch hätte man ja auch einem FDP den Vorschlag mit den 200.- stecken können. Einer Natalie Rickli nehme ich sowas einfach nicht ab --> zu verbandelnd und intressengeschwängert
      2 9 Melden
    • TJ Müller 28.11.2017 13:50
      Highlight Ist euch bewusst, dass die SRG für euer Programm in der Deutschschweiz unter 200Fr. pro Person kostet? Laut einem älteren Artikel (https://www.watson.ch/!461114479) sind es nur 116Fr. Der Rest wird verwendet für die anderen Landesteile, da hier die Produktionskosten pro Person teurer sind. Wenn Ihr also 200Fr. in Ordnung findet, dann solltet Ihr eigentlich hinter dem jetzigen Modell stehen, oder euch geht der Rest der Schweiz einfach am Arsch vorbei...
      19 12 Melden
    • bcZcity 28.11.2017 14:50
      Highlight @Tj Müller
      Na dann sollten die Gebühren nach Sprachregion verrechnet werden, oder gleich nach Gemeinde wie bei den Krankenkassen.

      Übrigens verwundert dies auch nicht wenn man die Einwohnerzahl der Deutschschweiz mit dem Rest vergleicht = Milchbüchlein.
      3 10 Melden
    • NotWhatYouExpect 28.11.2017 15:54
      Highlight @TJ Müller: Warum sollte uns der Resten am Arsch vorbei gehen?

      Es heisst ja nicht, dass nur für den Deutschen Raum das Geld verwendet werden soll. Sondern auch für den Rest. Es müsste halt überall abgebaut werden auch für die Deutschschweizer....
      6 4 Melden
    • Richu 28.11.2017 16:37
      Highlight @TJ Müller: Das jetzige "Modell" mit beispielsweise über 1'000 Vollzeitstellen beim Tessiner Fernsehen und Radio muss unbedingt raschmöglichst angepasst werden.
      Bin überrascht wie viele SRG Fans nicht merken, wieviel (Gebühren-) Geld bei der SRG "verschwendet" wird!
      5 4 Melden
    • TJ Müller 28.11.2017 17:49
      Highlight @bcZcity: Typische deutschschweizer Arrogranz... Das bedeutet im Endeffekt, dass es keine rätoromanischen Sendungen mehr gibt, und wohl auch keine italienischen.
      @NotWhatYouExpect
      Wenn die Aussage ist, dass man gerne 200Fr für etwas bezahlt, frage ich mich ob den Menschen überhaupt bewusst ist, dass ein grosser Teil der zusätzlichen, sozusagen zu teurer Gebühr, für die anderen Landesteile verwendet wird. Die SRG ist nicht zu teuer, das jetzige deutschschweizer Angebot kostet ja eben nur 116Fr. Wenn dir dies bewusst ist, schön, ich glaube aber sehr vielen Polterern nicht.
      7 4 Melden
    • derEchteElch 28.11.2017 19:04
      Highlight Wenn die Deutschschweiz 116 CHF kostet werden halt 50 CHF für die Romandie und 34 CHF für die italienische und rätoromanische Schweiz verwendet. Prozentual heisst das 58% D, 25% F, 17% I+R. Das ist mehr als der Anteil der Landessprache ausmacht.

      So ist man immer noch bei 200 CHF und man lernt halt zusammen und effizient zu arbeiten. Vielleicht sind es auch 250 CHF (116 CHF D, 85 CHF F und 49 CHF I+R).

      Das entscheidende ist aber; es ist MASSIV weniger als heute! (Nein, neu nur 365 CHF sind nicht „massiv weniger“)

      Dass ihr nicht auf diese Lösung kommt enttäuscht mich schon..
      6 5 Melden
    • Richu 28.11.2017 21:35
      Highlight @derEchteElch: Ich glaube bei der SRG-Deutschschweiz bestehen noch grössere Sparmöglichkeiten, d.h. der Betrag von 116 CHF könnte auf ca. 75 CHF gekürzt werden. Die ca. 41 CHF könnten dann noch auf die Romandie, Tessiner und Rätoromanen aufgeteilt werden.
      2 3 Melden
    • Papa Swappa 29.11.2017 00:03
      Highlight was vielmals übersehen wird - der kommerzielle pulp aus kilchberger usw. bringt viel werbeeinnahmen rein und kostet so gesehen eigentlich nicht wirklich etwas.
      wenn man aber im ausland schaut, wie viel ein sport-paykanal kostet für sport, dann dürfte das zusammen mit einer "schlanken srg" die meisten mehr kosten als das gesammtpaket jetzt.
      fernsehprogramme machen ist nicht ganz so simpel, wie es manchmal von aussen betrachtet aussieht.
      9 0 Melden
    • Midnight 29.11.2017 09:30
      Highlight @Elch Für eine günstigere Billag wäre ich auch zu haben. Den Gegenvorschlag würde ich trotzdem ablehnen, weil er einfach kacke ist. Die Bürgerlichen bringen es einfach ums verrecken nicht fertig ein einziges Mal einen neutralen Vorschlag OHNE Hintergedanken und Gschänkli für ach so reiche Unternehmen vors Stimmvolk zu bringen. Solchen Mist können sie vielleicht mit einem Volk von Analphabeten abziehen, aber nicht bei uns in der Schweiz! Es gibt zum Glück noch Leute, die solche Vorlagen kritisch hinterfragen!
      @Richu Dir ist aber schon bewusst, dass die Billag nicht 200 Fr. im Monat kostet?
      3 2 Melden
  • Bruno S. 88 28.11.2017 07:43
    Highlight Die SRG kämpft um Marktanteile mit den Privaten. Wieso eigentlich?! Und ich möchte die Gelegenheit auch gleich nutzen, den grossen Elefanten im raum anzusprechen. Wenn es um Unterhaltungssendungen geht, schauen 80-90% von uns DEUTSCHE SENDER. Ausserdem ist TV wie wir es kennen am aussterben! Warum mit den Billag Geldern keine Online News Seite aufschalten, die trocken aber neutral (und auch unpopulär) über die aktuellen Geschehnisse informiert? Eine Art Fact Check?!
    Die hätten mit meinen 450 stuz einiges anrichten können, aber oke...300 Radiosender wurden es stattdessen...
    50 52 Melden
    • Majoras Maske 28.11.2017 08:14
      Highlight Weil das Gesetz nun mal auf Druck der privaten Medien sehr restiktiv ist bezüglich SRF-Onlineportal (z.B auch festlegt wie lang ein Text sein darf). Damit sollen private Onlineportale besser gestellt werden (wenn sie nicht gerade hinter einer Pay-Wall sind oder nur Trash aufschalten).
      25 7 Melden
    • kettcar #lina4weindoch 28.11.2017 08:26
      Highlight Naja, wäre die SRG ein Rüstungskonzern, würde die SVP argumentieren, sie müsse um Marktanteile kämpfen um den Kernauftrag zu finanzieren. Eigentlich müssten sie noch mehr Geld bekommen um auch in Saudi Arabien aktiv zu sein.
      28 8 Melden
    • Rudolf Caderas 28.11.2017 08:45
      Highlight Welches Privatradio bringt über 50% Schweizer Musik wie Radio Virus. Ein Sender der erstens nichts kostet und für junge Schweizer Musiker und die Live Clubscene essentiell ist.
      40 11 Melden
    • oliversum 28.11.2017 09:47
      Highlight @Rudolf: Und drittens niemand hört.
      5 18 Melden
    • Aussie 28.11.2017 09:59
      Highlight @Rudolf Caderas Radio Virus ist *nicht* gratis, es wird ebenfalls durch die Billag Zwangsgebühren finanziert.
      13 5 Melden
    • Midnight 29.11.2017 09:41
      Highlight @Bruno S. Dir ist aber schon bewusst, dass Du Sendungen auf der SRF-Webseite auch On-Demand schauen bzw. hören kannst und dieses Portal ebenfalls durch die Billag finanziert wird? Du musst die Sendungen also nicht "über klassisches TV" konsumiertn, wenn dir das zu blöd ist. Mache ich auch so. Will mein Leben wohl kaum am TV-Programm ausrichten. Zudem ist die SRF-Seite gleichzeitig ein Newsportal (gibt sogar eine App dazu, die sieht dann so aus: siehe Anhang).
      Klingt für mich so, als würde die SRG deine Wünsche bereits erfüllen...
      3 0 Melden
  • Amboss 28.11.2017 07:41
    Highlight Man müsste aber hier in diesem Zusammenhang schon auch noch den ganzen Online-Bereich aufführen. Die Webplattform und auch die x Twitter-, YouTube-, Facebook-, etc... Kanäle.

    Dies gäbe ein vollständigeres Bild. Und würde deutlicher aufzeigen, was halt schon der Fall ist: Die SRF wächst . Neues, wie der Online-Bereich kommt hinzu (durchaus berechtigt), aber Altes verschwindet nicht.

    Als zB die Musiksender lanciert wurden, hatten sie ihre Berechtigung. Aber heute gibt es im Internet unzählige solche Nur-Musik-Programme, so dass diese Sender jetzt wirklich überflüssig sind.
    39 19 Melden
    • Herbert Anneler 28.11.2017 17:48
      Highlight Musikwelle ist kein Musikspartenprogramm - es wird die ganze Info-Palette von Radio SRF gesendet: Echo, Rendez-vous, International etc. etc. Blick auf die homepage macht es klar!
      4 1 Melden
  • Nosgar 28.11.2017 07:31
    Highlight Leider sind auf der Grafik S Plus/Schweiz 4 nicht drauf. Aus dem entstanden ja SRF 2 etc. Es gab also schon vor Walpen 2. Sender.
    26 3 Melden
  • JJ17 28.11.2017 07:31
    Highlight Ich werde No-Billag zwar ablehnen, aber ein wenig schlanker dürfte die SRG aus meiner Sicht schon werden.
    277 37 Melden
    • MacB 28.11.2017 08:34
      Highlight Ich denke, das werden die Longchamps der Schweiz nach dem ABstimmungsausgang als "grösste Erkenntnis" mitnehmen.

      Ich und auch viele Bekannte sehen das genau wie du. Ich denke und ich hoffe, dass es so rauskommt.
      11 10 Melden
    • Snowy 28.11.2017 08:58
      Highlight So denken wohl die meisten. Man wird No Billag ablehnen aber mit wenig Enthusiasmus weil die Alternative noch viel schlechter ist.

      Hoffe darum dass die SRG nun endlich die Lehren daraus ziehen wird... Eine dritte Abstimmung (nach RTVG und No Billag) würden sie nicht überstehen und sie können froh sein, dass der Gegenvorschlag im Parlament (Halbierung der Beiträge) abgelehnt wurde. Dieser wäre bei den Stimmbürgern mit grosser Wahrscheinlichkeit angenommen worden.

      Ich bin verhalten positiv, dass mit dem neuen Chef Gilles Marchand die Zeichen der Zeit erkannt wurden/werden.
      7 5 Melden
    • Shabina 28.11.2017 10:33
      Highlight Wird die NoBillag abgelent, geht es genau so weiter. Es wurde uns nach annahme des neue Telekomm-Gesetzes versprochen den Service Public neu zu definieren.... geschehen ist gar nix. Also ja "NoBillag"
      8 19 Melden
    • metall 28.11.2017 10:48
      Highlight Und vor allem transparenter
      0 2 Melden
    • Richu 28.11.2017 14:26
      Highlight @Dharma Bum: Bin mit dir nicht ganz einerstanden. Die NoBillag Initiative sollte mit 50,01% abgelehnt werden oder noch besser, nur abgelehnt werden, weil die Mehrheit der Kantone NEIN sagt! (Für die Annahme einer Initiative müssen auch die Mehrheit der Kantone zustimmen; eine JA-Mehrheit aller Stimmbürgerinnen und Stimmbürger genügt nicht). Damit dies möglich wird, stimme ich im März 2018 JA zu NoBillag!
      6 12 Melden
    • Snowy 28.11.2017 14:35
      Highlight @Dharma: Exakt.

      Das Problem dabei: Ein solcher "Schuss vor den Bug" kann ziemlich einfach zum (Voll)treffer werden.

      Siehe z.B. Minarettinitiative: Da fanden auch viele das Verbot dämlich und unnütz, wollten aber ein grundsätzliches Unbehagen gegen die Islamisierung zum Ausdruck bringen. Dies in der Annahme, dass die Initiative sowieso keine Chance hätte...
      Klar: Bei der Minarettinitiative waren die Auswirkungen begrenzt. Bei der No Billag Abstimmung gibts aber def keinen Raum für politische Spielchen.
      14 2 Melden
    • Shabina 28.11.2017 17:10
      Highlight @snowy
      Dein Bsp. Minarettinitiativ hinkt, du kannst doch nicht für alle Stimenden sprechen. Evtl. war das die Begründung für dein ja, nicht für meines ;-)

      Und glaube mir, unser Parlament wird schon ein Weg finden die Initiative abzuschwächen... sie MEI, DSI (Gegenvorschlag), 2t Rauminitiative usw.
      2 11 Melden
    • Pasch 28.11.2017 18:09
      Highlight Wenn alle so denken ändert sich gar nix!
      4 2 Melden
  • dracului 28.11.2017 07:25
    Highlight In die Betrachtung müsste auch noch das wachsende Online-Angebot gerechnet werden. Wer nur schon einen Internetzugang hat, muss bereits Billag zahlen. Nach aussen, gegenüber dem unbedarften Stimmbürger, argumentiert der Monopolist mit Service public und Sprachensolidarität, während das Imperium permanent wächst. Auch Drittfirmen wie Swisstext, welche Dienstleistungen an Dritte verkaufen führen dazu, dass ein gigantischer, staatlich finanzierter, Verdrängungskampf stattfindet. Wie bei der Swisscom müsste es Bereiche geben, die selbsttragend sind, damit eine Medienvielfalt entstehten kann.
    32 10 Melden
  • wydy 28.11.2017 07:25
    Highlight Auch wenn die Sender historisch gewachsen sind über 80 Jahre, macht die Diskussion Sinn. Es hiess nach der letzten Abstimmung, dass der Dialog geführt werde und das ist meiner Meinung schon lang überfällig. Es ist peinlich dass die Diskussion erst mit der NoBillag kommt und nicht wie versprochen früher.

    Die Schweiz ist zu klein für so viele Sender und 365 sind für einige Famillien immer noch viel Geld. Auch ist es für nichtkonsumierer zu viel.

    Es muss überall gespart werden, wieso nicht auch beim SRF. Für mich sieht es aus als ob die mit meinem Geld einfach um sich werfen.
    39 20 Melden
    • pun 28.11.2017 09:19
      Highlight "Für mich sieht es aus als ob die mit meinem Geld einfach um sich werfen."

      Das Problem ist, dass ers finanzstarke Kräfte in diesem Land gibt, die wollen, dass es für dich so aussieht. Mit dem neuen RTVG wird der Beitrag an die SRG gedeckelt und der Beitrag gesenkt. Natürlich bedeutet das Kostendruck beim Sender. Sprich doch mal mit Journalist/innen vom SRF.
      10 6 Melden
  • sch'wärmer 28.11.2017 07:24
    Highlight Wer den Initiativtext (https://nobillag.ch/der-initiativtext-im-wortlaut/) gelesen hat, weiss, dass es bei einer Annahme nie mehr in der Schweiz geben wird, wie es insbesondere Art. 93 Abs. 6 will. Dies ist in Zeiten des Politpopulismus nichts ausser brandgefährlich und eine ausgewogene Berichterstattung (wie sie die SRG in zugegeben teilw. fast schon langweiliger Perfektion betreibt) wäre in akuter Gefahr. Siehe beispielsweise Italien oder USA, in welchen dies bereits Realität ist. Die derzeitige Regelung mit dem Inkassounternehmen Billag ist hingegen absolut zu überdenken. Drum: #yesrf
    63 18 Melden
    • bcZcity 28.11.2017 09:27
      Highlight Ach wissen Sie, solche Gesetze kann man dehnen und strecken wie man möchte. So konkret ist dieser Text auch nicht, da gibt es einige Schlupflöcher!

      Oder warum können andere Vorlagen die angenommen worden sind so - sagen wir mal nach Gusto - ausgelegt und umgesetzt werden, aber bei der No Billag sehen alle schon "Tele Blocher" auf allen Kanälen?

      Man wird sehen was bei einem JA wirklich langfristig herauskommt, man wird sehen wie es bei einem NEIN weitergeht. Unsere Regierung besteht doch aus schlauen Köpfen und die "Kreativen" bei der SRG müssen eben auch wirklich mal kreativ sein!
      8 14 Melden
    • Shabina 28.11.2017 10:37
      Highlight Bei der SRG von ausgewogenem Journalismus zu sprechen grenzt schon an Zynismus. SRG berichtet prowestlich, speziell NATO-konform und EU-freundlich. Die "Ganser"-Arena spricht Bände, was die journalistische Qualität der SRG anbelangt.
      11 17 Melden
  • boeserkeinohrhase 28.11.2017 07:11
    Highlight Ihr habt den Sender World Radio Switzerland vergessen. Denn die SRG SSR. In der Ära Roger de Weck verkauft hatte (oder verschenkt). Den Sender gibt es sogar noch als Verein.
    16 0 Melden
  • Ein Berner 28.11.2017 07:00
    Highlight Ob es zu viele Sender gibt, darüber kann man geteilter Meinung sein. Nur ist das am 04. März nicht die Frage. Ebenso wenig, welche Sendungen oder Moderatoren man mag. Im März geht es einzig darum, ob der Staat künftig noch Radio- und TV-Programme (mitfinanzieren darf. Egal, auf welchem Weg. Die Diskussion darüber, was Service Public ist, findet mit dem neuen Mediengesetz statt. Aber nur, wenn No Billag nicht durchkommt. No Billag heisst No SRG. Und würde auch für den Grossteil der Privaten das Aus bedeuten. Vom Schaden in anderen Bereichen (Kultur, Film, Sport,...) ganz zu schweigen.
    70 14 Melden
    • fischolg 28.11.2017 08:19
      Highlight Es zeigt aber teilweise auf, wieso gewisse für die No Billag sind. Ausserdem ist es eine längst überfällige Diskussion und bringt Anreize, etwas anzupassen, unabhängig vom Ergebnis der No Billag Abstimmung.
      13 8 Melden
    • pun 28.11.2017 09:23
      Highlight Ich kann gut verstehen, dass 450 Franken im Jahr viel Geld sind und bevorzuge eine Lösung über den Steuerweg, damit nach Einkommen gerecht bezahlt wird. ABER: Welcher Staat ist so blöd und verbietet sich in seiner Verfassung jegliche Medienförderung?? Da könnten wir gradsogut das Jura-Studium verbieten. scheiss Gerichte kosten ja eh nur viel.
      15 5 Melden
    • Shabina 28.11.2017 10:39
      Highlight Mit dem neuen Mediengestz wurde bis jetzt keine Diskussion in Gang gebracht, was Service Public beiinhalten soll. Warum sollte sich das bei einem NoBillag-Nein ändern?
      3 9 Melden
    • fischolg 28.11.2017 23:44
      Highlight @Shabina Weil das neue Mediengesetz nicht wirklich viel mit der SRG zu tun hat, es soll hingegen die privaten Medien fördern. Und weil bei einem Nein zu No Billag allenfalls eine neue Initiative gestartet werden kann, abgestützt auf diese Diskussionen.
      0 0 Melden
    • DJ77 30.11.2017 02:30
      Highlight #EinBerner, Wiso sollte deiner Meinung nach die Annahme von NoBillag das Aus für private Sender bedeuten?
      0 0 Melden
    • pun 30.11.2017 13:51
      Highlight @DJ77: viele kleinere private Radio- und TV-Sender leben genauso von der Empfangsgebühr wie die SRG.
      1 0 Melden
    • Ein Berner 30.11.2017 20:40
      Highlight @DJ77 Es ist, wie pun schreibt: Gut drei Dutzend private TV- und Radiostationen sind bei einer Annahme in ihrer Existenz ebenfalls massiv bedroht. (Dazu hier mehr: https://www.srgd.ch/de/aktuelles/news/2017/09/18/ein-kahlschlag-der-medienlandschaft/). Der Medienmarkt Schweiz ist zu klein, um Pay-Per-View-Angebote zu finanzieren. Egal, wie oft die Initianten das Gegenteil behaupten. Das gilt für überregionale Angebote wie regionale. No Billag zerschlägt die audiovisuellen Medien in der Schweiz und hebelt die Solidarität zwischen den Landesteilen aus. No Billag ist eine Zerstörungsinitiative.
      2 0 Melden
  • dany1991 28.11.2017 06:52
    Highlight Diese folgende Aussage ist ein toller Mist: «Ich wünschte mir, dass sich die SRG vermehrt auf diesen nationalen Bereich konzentriert und insbesondere im Musik- und im regionalen Bereich das Feld zugunsten der Privaten räumt.» Habt ihr mal die Musik in den Privatradios gehört? Da läuft nur Charts, Charts und nochmals Charts. Dazu ein paar Klassiker. Mit den Radiosender SRF 3 und Radio Virus werden erstmals viel mehr Schweizer Musik gespielt (ist das nicht Service Public? ) und ausserdem hört man immer wieder neue Musik. Im Kurzform, sie trauen sich was zu. Und das macht doch den Unterschied?
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    • thunder 28.11.2017 08:15
      Highlight Hast du auch schon was von Internet Radio gehört? Hier hast du eine Auswahl von tausenden Radiostationen mit absolut genialen Programmen. Die Zeiten von Landessendern mit einem Warenhausradioprogramm sind definitiv vorbei.
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    • pun 28.11.2017 08:36
      Highlight Und auch das mit der Abkehr vom "regionalen Bereich" ist absoluter Blödsinn... Wer würde sonst ein professionelles Radio-Regionaljournal z.B. aus dem Thurgau und flächendeckend auch von anderen eher kleineren Regionen anbieten?
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    • Knarrz 28.11.2017 08:42
      Highlight Nun ja, sie können diese unbekannten Songs auch spielen, weil wenn dann die Zuhörerquoten einbrechen, werden sie nicht abgeschafft.

      Aber klar, deswegen brauchts die Billag. So kommen auch junge Schweizer Bands zu ihrer Radiozeit.
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    • NiemandVonNirgendwo 28.11.2017 09:01
      Highlight Du triffst den Nagel auf den Kopf!
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    • Snowy 28.11.2017 09:07
      Highlight 100% d´accord.

      Fahre einmal pro Woche mit einem Freund zur Arbeit welche ausschliesslich Privatradio hört...

      Ich weiss nicht wie man sich das antun kann.

      NUR "Hits" und das "beste" von den 80ern und 90ern.... Sauglattismus und 12 (!!) Minuten Werbung pro Stunde.

      Wenn mal ein Schweizer Song kommt, dann einer der Top-Bands (Züri West, Bligg etc).
      Neuheiten, junge Schweizer Entdeckungen, Reportagen mit Tiefgang...?! Fehlanzeige!
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    • Shabina 28.11.2017 10:43
      Highlight Sorry, aber junge ch Musiker kommen nur im Radio, wenn die Musik kommerziell geschrieben/verkaufbar wurde/ist. Viele Sub-kulturen werden übergangen bzw. nie gespielt.
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    • scherom 28.11.2017 10:56
      Highlight auf Virus sind es sogar 50% Schweizer Künstler
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    • DJ77 28.11.2017 16:47
      Highlight Kannst du deine Aussage das die Privatradios nur Charts spielen irrgendwie mit Fakten belegen?
      Von wo weisst du das Virus und SRF3 mehr CH-Künstler spielen als die privaten?
      Von wo hast du die Zahlen das die Staatssender neuere Musik spielen als private?
      Bin sehr gespannt auf deine Antwort.
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    • pun 01.12.2017 01:01
      Highlight @DJ77: Guckst du z.B. hier (wohlbemerkt ein Artikel von vor 1,3 Jahren, nicht von jetzt im Vorabstimmungskampf):
      https://m.srf.ch/sendungen/hallosrf/wie-macht-sich-radio-srf-virus-fuer-schweizer-musik-stark
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  • Baffes 28.11.2017 06:51
    Highlight Was mich eher stört ist das die SRG die TV Landschaft in der Schweiz komplett monopolisiert hat und zur Eier Legenden Wollmilchsau geworden ist. Wenn man die deutschen privaten und die winzigen Lokalsender ausklammert, bleibt nicht mehr viel übrig. Keine Auswahl, keine Alternativen. Nur Dauerberieselung durch Donnerstag Jazz und einer gegen 100. Das SRF versucht den Spagat zwischen ÖR und privat Sender und macht am Ende irgendwie keines davon richtig.
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  • Wilhelm Dingo 28.11.2017 06:45
    Highlight Die SRG ist eine gute und wichtige Institution in der Schweiz. Sehr vieles ist aber nicht Auftrag einer Staatsfirma. Was zuviel ist, sollte Gegenstand eines politischen Diskurses sein. Ich bin der Meinung, dass einiges sogar eher zu krz kommt, z.B. qualitativ hochwertige, kritische Dokumentationen.
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    • Wilhelm Dingo 28.11.2017 09:40
      Highlight @Dharma Bum: ja, das beim Staatsfersehen solang der Staat voll demokratisch legitimiert ist. Ich glaube, davon können wir in der Schweiz (noch) ausgehen.
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