Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Marianne Heer (62) ist eine Koryphäe des Massnahmenrechts und hat den massgeblichen Strafrechtskommentar mitgeschrieben. Ihre Gerichtskarriere startete sie 1984 als Amtsschreiberin des Amtsstatthalteramts Luzern. Danach wurde sie Gerichtsschreiberin, Richterin, Staatsanwältin und Oberrichterin – dieses Amt hat sie seit 18 Jahren inne. Seit dreizehn Jahren ist sie zudem Lehrbeauftragte für Strafrecht an der Universität Luzern.

Die Oberrichterin des Luzerner Kantonsgerichts Marianne Heer ist skeptisch gegenüber einer Verwahrung. Bild: aargauer zeitung/sandra ardizzone

Interview

Die Oberrichterin zum Fall Brian K.: «Das Sondersetting abzubrechen war ein Fehler»

Am nächsten Dienstag wird das Urteil im Fall Brian K. ausgesprochen. Dem 24-Jährigen droht eine Verwahrung. Die Luzerner Oberrichterin Marianne Heer sieht das skeptisch. Sie sah das Sondersetting von Brian K. als gutes Beispiel für eine erfolgsversprechende Therapie.



Am Mittwoch war der Prozess von Brian K. Das Gericht muss nun entscheiden, ob er verwahrt wird, oder nicht. Wie muss das Gericht jetzt abwägen?
Marianne Heer:
Eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine Verwahrung ist, ob der Straftäter behandelbar ist. Denn dann kann man ihn nicht verwahren.

Brian K. hat sich jedoch mehrfach gegen eine Therapie gewehrt.
Ein wichtiger Bestandteil einer Therapie ist, dass der Täter motiviert werden kann. Die Praxis des Bundesgerichts sagt jedoch, dass man zum Urteilszeitpunkt sagen muss, ob der Täter in den nächsten fünf Jahren erkennbare Fortschritte macht und die Therapie wirken wird. Wenn man das nicht konkret sagen kann, gilt er als unbehandelbar. Es ist meiner Meinung nach fraglich, ob jemand als unbehandelbar bezeichnet werden darf, nur weil er im Moment nicht motiviert ist.

Verwahrung

Schweizer Richter haben insgesamt drei Möglichkeiten – neben dem Aussprechen des Strafmasses – Straftäter zu verwahren. Bei der lebenslänglichen Verwahrung werden extrem gefährliche Sexual- und Gewalttäter ihr Leben lang weggesperrt. Eine frühzeitige Entlassung oder Hafturlaub sind dabei ausgeschlossen. Wird ein Straftäter ordentlich verwahrt, so ist es noch möglich, dass er eines Tages wieder frei kommt. Denn es muss jährlich geprüft werden, ob die Verwahrung noch gerechtfertigt ist. Am häufigsten sprechen Richter die sogenannte kleine Verwahrung aus. Dies ist nichts anderes als eine stationäre therapeutische Massnahme. Diese wird dann verhängt, wenn die Tat mit einer psychischen Erkrankung im Zusammenhang steht. Das Ziel: Vor einer allfälligen Freilassung soll die psychische Störung therapiert und dadurch die Rückfallgefahr minimiert werden. Dazu wird die Haftstrafe zugunsten der therapeutischen Massnahme aufgeschoben. Der dadurch erfolgte Freiheitsentzug darf höchstens fünf Jahre dauern, kann aber vom Gericht um jeweils bis zu fünf weitere Jahre verlängert werden.

Sind denn die Delikte von Brian K. überhaupt genug schwerwiegend für eine Verwahrung?
Das Gericht wird sich auf jeden Fall die Frage der Verhältnismässigkeit stellen müssen. Sind die Delikte wirklich derart schwer, dass man einen Freiheitsentzug, der unbestimmt lang und faktisch wohl auf Lebenszeit dauert, verantworten kann? Sie werden auch die ethisch-moralischen Aspekt anschauen: Der Straftäter ist noch sehr jung. Auch hier wird die Verhältnismässigkeit eine grosse Rolle spielen.

Sie sprechen das Alter an: Brian K. ist 24 Jahre alt und ihm droht bereits die Verwahrung. Wäre das nicht gravierend bei einem so jungen Menschen?
Ja sicher. Es ist bei jedem Menschen, egal welchen Alters, gravierend, wenn die Person vor einem lebenslangen Freiheitsentzug steht. Bei einer so jungen Person ist es sicherlich noch dramatischer.

Inwiefern beeinflusst das grosse öffentliche und mediale Interesse den Entscheid des Gerichts?
Es besteht sicher ein sehr grosser Druck und es ist für uns Richter ganz schwierig, in einem solchen Umfeld zu arbeiten. Ich erwarte allerdings von einem Gericht, dass es diesem Druck standhalten kann, das gehört zu unserem Job. Wir müssen uns weiterhin objektiv verhalten. Es ist aber unter Umständen äusserst anspruchsvoll.

Könnten die Richter jetzt Brian K. vorsorglich wegsperren lassen, damit sie bei einem Rückfall keine Schuld trifft?
Dass sich ein Richter vor der Medienschelte schützen will, dieser Versuchung kann man unterliegen oder nicht. Für mich ist dies aber ganz klar eine Pflichtverletzung. Wenn jemand das Gefühl hat, er kann dem Druck nicht standhalten, muss er quittieren und in den Ausstand treten.

War es ein Fehler, das Sondersetting bei Brian K. abzubrechen?
Ich hatte damals guten Kontakt mit seinem Jungendanwalt Hansueli Gürber und fand es einen Fehler, das Sondersetting abzubrechen. Damals wurde ja beanstandet, dass die Behandlung zu teuer ist – für mich war es aber ein gutes Beispiel für eine vielversprechende Therapie.

Zur Person

Die 63-jährige Marianne Heer ist Oberrichterin am Kantonsgericht Luzern. Zuvor war sie Staatsanwältin in Luzern. Ausserdem ist die Strafrechtsprofessorin Lehrbeauftragte für Strafrecht an der Universität Luzern.

Eine Verwahrung wird ja dann ausgesprochen, wenn jemand ein hohes Risiko für die Bevölkerung darstellt und sehr gefährlich ist. Was heisst gefährlich?
Das ist eine ganz schwierige Frage. Aber grundsätzlich heisst es, dass in Zukunft mit hoher Wahrscheinlichkeit schwerwiegende Delikte zu erwarten sein werden.

Heisst die Verwahrung wirklich, dass er lebenslang im Gefängnis ist?
Die Verwahrung bedeutet Freiheitsentzug auf unbestimmte Zeit. Die Zahlen des Bundesamts für Statistik zeigen, dass praktisch nie jemand aus der Verwahrung wieder in die Freiheit kommt, ausser er sei krank, alt und gebrechlich. Aber sogar diese werden oft nicht entlassen. Die Vollzugspraxis ist äusserst restriktiv. Auf zwei gesunden Beinen kommt niemand raus. Bei den wenigen in der Statistik aufgeführten Entlassungen wird auch nicht unterschieden, ob es sich dabei wirklich um Entlassungen oder um einen Todesfall handelt.

Wie schwierig ist es, nach einer Aufhebung der Verwahrung zurück ins Leben zu finden?
Kommt es zu einer Entlassung, können die Leute kein ordentliches Leben mehr führen. Sie sind mit den Lebensverhältnissen in Freiheit überhaupt nicht mehr vertraut und haben kein soziales Umfeld mehr. Beruflich können sie auch nicht mehr Fuss fassen. Lockerungen während des Verwahrungsvollzugs werden, bis auf wenige kurze begleitete Ausgänge von Stunden, kaum bewilligt, obwohl das Gesetz dies an sich vorsehen würde.

Was wären denn die besseren Alternativen?
Man hat, soweit ich dies aus meiner Sicht beurteilen kann, noch nie versucht, Brian K. im Rahmen einer stationären Massnahme richtig zu therapieren. Ein gescheiterter Behandlungsversuch ist aber bis vor Kurzem beim Bundesgericht noch Voraussetzung gewesen dafür, dass man überhaupt jemanden verwahren konnte. Leider hat das Bundesgericht diese langjährige konstante Praxis aufgehoben.

Also sollte man ihn therapieren und nicht verwahren?
Ich kann nur so viel sagen: Auch wenn man ihn behandeln würde, wäre er dennoch gesichert untergebracht. Das Gesetz sieht nämlich vor, dass gefährliche Täter in geschlossenen Einrichtungen therapiert werden. Auch diese Massnahmen können sehr lange dauern. Zwar werden sie vom Gesetz her auf fünf Jahre angelegt, in der Praxis werden sie jedoch regelmässig verlängert. Die Sicherheit der Öffentlichkeit wäre deshalb nach wie vor gewährleistet. Aber der Täter hätte zumindest die Chance, irgendwann wieder auf die richtige Bahn zu gelangen.

Fünf Pannen und Fehlentscheide in Justiz und Vollzug der letzten fünf Jahre

Abonniere unseren Newsletter

269
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
269Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Stirling 02.11.2019 09:14
    Highlight Highlight Um jemanden zu therapieren muss derjenige zuerstmal therapiewillig sein und erkennen, dass das Problem bei ihm liegt. Er muss in der Haftstruktur kooperieren.
    Ist das nicht der Fall, kann man tun und lassen was man will.
    Gefährlich kann grundsätzlich jeder werden, Kampsport hin oder her, die Entscheidung zu Gewalt beginnt immer im Kopf.
    Das Sondersetting ist zwar eine nette Idee, aber nicht für jemanden, der anderen ein Messer in den Rücken steckt.
  • So en Ueli 02.11.2019 07:40
    Highlight Highlight Carlos, Brian, egal wie der nun heisst, der liebe Herr hat Scheisse gebaut. Wenn er sich nicht bessert, dann wird er weiterhin die Schwedischen Gardinen von Innen betrachten. Aber wer Chance um Chance nicht wahrnimmt, für den habe ich kein Mitleid übrig. Es wird doch nicht soo schwierig sein, sich zu bessern. Himmel, der Mann ist mittlerweile erwachsen, get your shit together.
  • Walter Boetsch 01.11.2019 22:05
    Highlight Highlight Ich bin damit einverstanden wann die anfallenden Kosten von Frau Herr zu 100% übernommen werden danke
  • Yanis Mollat 01.11.2019 20:51
    Highlight Highlight Ich würd ihm eine ordentliche/kleine Verwahrung geben, denn so hätte er die Chance sich zu bessern und Therapiewillig zu sein und wenn nicht dann bleibt er. Aber ich bin unzuversichtlich,da er sich im Gefängnis keineswegs verbessert hat. Aber er hat ja viel Zeit um das Gegenteil zu beweisen.
    P.S ich bin 14 und schreibe deshalb noch nicht so hochstehend.
  • Skip Bo 01.11.2019 18:52
    Highlight Highlight Vielleicht wäre ein Setting in einer Gärtnerei oder als Tierpfleger geeigneter gewesen (wahrscheinlich auch günstiger) . Einen Gewalttätigen in Kampfsport auszubilden ist wie einen Alkoholiker mit Schnaps zu therapieren.
    Das er die Kampftechniken nun beherrscht, können die Gefängniswärtet bestätigen.
    • adam gretener 01.11.2019 22:25
      Highlight Highlight Ich mache seit über 30 Jahren Kampfsport. Und ich habe in keinem seriös geführtem Dojo auch nur einmal einen Schläger erlebt.
    • Skip Bo 02.11.2019 07:34
      Highlight Highlight In einem Dojo wird auch Respekt und Anstand erwartet.
      Ob B. das mitgebracht hat?
      Fakt ist, dass er Kampftechnik brutal anwendet.
    • Skip Bo 02.11.2019 08:42
      Highlight Highlight Blitz? Erklär.
    Weitere Antworten anzeigen
  • papperlapapp 01.11.2019 17:10
    Highlight Highlight Nüchtern betrachtet bleibt der Justiz nur der harte Griff, letztendlich dir Verwahrung wenn alles nix nutzt. Es ist dem Delinquenten überlassen wie er das enden soll. Schliesslich hat auch er duzendfach zugeschlagen und auch unbeteiligte Personen angegriffen. Hier die Schuld auf den Staat zu schieben greift zu kurz. Wie auch immer das weitergeht, gilt das Gesetz und dessen Folgen bei konsequentem Ignorieren auch für Brian K.
  • Joshuuaa 01.11.2019 16:55
    Highlight Highlight Der Fall ist ein Trauerspiel. B. würde wohl rückfällig werden. Aber: Auch B. wurde Unrecht angetan:

    Mit 10 unschuldig ein Tag in Haft, mit 12 wegen einer Bagatelle 8 Monte lang eingesperrt. Mit 15 nach der Messerattacke versucht er sich in Haft 2 mal zu töten. Die Konsequenz: Er wird 13 Tage lang durch 7-Punkte-Funktion ans Bett gefesselt. Dann der Abbruch des Sondersettings (ohne Mitschuld B's). In Pfäffikon schliesslich sperrt man ihn zwei Wochen lang ohne Unterwäsche nur im Poncho in eine Zelle wo er am Boden friert... (Quelle: Republik)

    Ich bin froh, muss ich nicht entscheiden.
    • ursus3000 01.11.2019 18:01
      Highlight Highlight ich war zu der Zeit auch in Pfäffikon ,zum glück unschuldig und habe keinen Wärter angepöbelt und vandaliert
    • adam gretener 01.11.2019 22:35
      Highlight Highlight ursus: Du hast aber auch eine ganz andere Geschichte im Rucksack. Ich möchte Ihn gar nicht in Schutz nehmen, aber das möchte wahrscheinlich niemand selbst erleben.
    • So en Ueli 02.11.2019 07:43
      Highlight Highlight Mimimi, Brian hat sich freiwillig entschieden die falschen Dinge zu tun. Er hat sich freiwillig entschieden, anderen Menschen Schaden zuzufügen. Er hat freiwillig entschieden das Falsche zu tun. Die Konsequenzen hierfür waren ihm bekannt. Daher soll er nicht heulen, sondern sich bessern. Ich denke jedoch, dass er dies nicht kann, daher wäre ich für eine Verwahrung, da er eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt.
  • boromeo 01.11.2019 15:26
    Highlight Highlight Jaja. Es ist immer das Gleiche! Gebt dem Typen doch noch eine weitere Chance...…! Bis es Tote gibt. Die ihr dann zu verantworten habt. Fuck you
    • Pinsi 01.11.2019 18:28
      Highlight Highlight Wer darf sich bei Ihrer letzten Äusserung angesprochen fühlen?

      Davon abgesehen verkennen Sie, dass der Beschuldigte selbst ohne Verwahrung nicht freikommen würde, sondern vermutlich zu einer stationären therapeutischen Massnahme in einer geschlosenen Einrichtung verurteilt würde.
  • Radesch 01.11.2019 14:06
    Highlight Highlight Völlig unabhängig, wie man den Fall betrachtet finde ich es "krass", dass ein Gericht sich überhaupt von der Öffentlichkeit beeinflussen lässt. Die meisten Richter sind ausgebildete Juristen und sollten doch wissen, dass die Volksmeinung oft mit dem eigentlichen Recht nicht vereinbar ist. Die meisten Wutbürger konsultieren gar nicht erst das Gesetz. Das ist dann wohl der Preis, wenn man Richter wählen lässt. Jeder der gewählt wird kann systembedingt gar nicht objektiv handeln, da er von seiner Interessensgruppe abhängig ist. Da finde ich das Deutsche unparteiische Richtersystem besser.
    • Antinatalist 02.11.2019 04:30
      Highlight Highlight Was?! Die Deutschen sollen etwas besser können als die Schweizer? Das ist ja pure Blasphemie! Das edle und überlegene Volk der Eidgenossen ist empört ob dieser frechen Meinung... 🙄
  • Hakuna!Matata 01.11.2019 13:47
    Highlight Highlight Der Täter wurde in den Gutachten als Gefahr für die Gesellschaft erkannt. Zudem hat er dem Staatsanwalt einen Brief geschrieben und ihn darin als, nunja, Sohn einer anschaffenden Frau bezeichnet und bedroht. Ich denke eine Verwahrung ist wichtig für die Sicherheit der schweizer Bevölkerung, nicht wegen dem Medienhype.
    • Coffeetime 01.11.2019 14:14
      Highlight Highlight Bellende Hunde beissen nicht?
    • Bowell 01.11.2019 15:21
      Highlight Highlight Nun ja, dieser bellende Hund hat ja schon des öfteren zugebissen...
    • Garp 01.11.2019 15:23
      Highlight Highlight Ein Gutachten das ohne Kontakt zu Brian entstanden ist. Man kann es in den Papierkorb werfen.
  • j b 01.11.2019 13:15
    Highlight Highlight Bei diesem Text fasse ich mir echt an den Kopf. Nicht nur hatte er eine Person so extrem verletzt, dass er mit dem Leben kämpfte, nei im Gefängnis hätte er beinahe ein Gefängnis wärter zu Tode geprügelt. Beide Taten waren sowas von erbärmlich. Von den vielen anderen Delikten muss ich gar nicht anfangen. Das sonder setting ist ein völliger schuss in den Ofen. Bringt ihm noch bei eine Kampfmaschiene zu wärden. Damit er noch mehr Leute verletzen kann. Drückt ihm noch mehr Geld in den Allerwertisten. Es gibt genug Leute die es verdient haben so unterstütz zu werden. steckt ihn in die Verwahrung.
    • phreko 01.11.2019 14:30
      Highlight Highlight Weisst du überhaupt wie teuer eine Verwahrung kommt und wie teuer das dann die nächsten 50-70 Jahre (!) kommt?
    • j b 01.11.2019 16:28
      Highlight Highlight Nicht so viel wie ein Menschenleben, oder? Ich würde darauf wetten, wenn er frei kommt, tötet er irgendwann jemand.
      Setz dich nur mal in die Situation von der Person ein, wo ein Messer in Rücken gerammt bekam. Dieser Fall ist ja nur in die Medien gekommen, weil er kein Rappen bekam. Obwohl er Operationen hatte und Arbeitsunfähig wurde. Dafür hat man Carlos Finanziel so unterstütz, dass er Therapie bekam, Sportuntericht (Kampfsport) bekam, Wohnung und Essen. Supper. Echt Genial. Und andere die ihr ganzes Leben arbeiten, anständig sind. Müssen jeden Franken drehen. Supper prinzip Schweiz...
    • So en Ueli 02.11.2019 07:46
      Highlight Highlight Ich zahle lieber für die Verwahrung, als das Risiko, dass Brian anderen mehr Leid zufügen kann. Das Risiko, dass dieser Herr Rückfällig wird, ist mir zu hoch. Wenn Brian ein Hund wäre, würde ich ihn einschläfern lassen. Aber er ist nun mal ein Mensch, weshalb das Töten aus moralischen Gründen nicht infrage kommt. Daher wäre die Verwahrung die wohl pragmatischste Lösung.
  • 370000 Flugmeilen hinter dem Mond 01.11.2019 13:02
    Highlight Highlight An alle "Experten". Unsere Justiz hat es verbockt seit Brian 10 Jahre alt ist. Brian ist kein Unschuldslamm, aber die Geschichte hat definitiv zwei Seiten
    https://www.republik.ch/2019/06/04/alle-kennen-carlos-den-taeter-niemand-mike-das-opfer
    • Kastigator 01.11.2019 13:47
      Highlight Highlight Erwarte nicht, dass die wutbürgernden "Experten" den Republik-Artikel lesen. Bei den meisten langts ja nicht mal für die Lektüre dieses Interviews.
    • Weiter denken 01.11.2019 14:04
      Highlight Highlight Ich habe den Bericht gelesen und er zeigt nur eines auf: Aus dem nichtsnutzigen Buben ist ein gemeingefährlicher Mann geworden.
      Unser Rechtssystem ist nicht ausgelegt für solche Subjekte wie ein Carlos/Mike/Brian.
      Sein früher Selbstmordversuch hat nicht geklappt. Er ist nun erwachsen und mündig, gebt ihm nochmals eine Chance Teil der Lösung zu werden!
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 01.11.2019 14:38
      Highlight Highlight Interessant an der Geschichte Bryan aka Mike ist sein Vater. Der natürlich die Schuld auch bei den Behörden sieht. Ein paar mehr von diese Fällen und man könnte den Laden hier dichtmachen. Schluss, aus. Und jede Geschichte hat immer zwei Seiten. Sogar von den Kriminaltouristen hier aus dem Osten. Alles arme Schlucker, die nie eine wirkliche Chance hatten... bitte!
    Weitere Antworten anzeigen
  • GetReal 01.11.2019 12:59
    Highlight Highlight Man kann zu allem eine Meinung haben, muss aber nicht. -Davon abzuraten ist, wenn man so wenig über die Materie weiss wie in diesem Fall.
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 01.11.2019 12:39
    Highlight Highlight Der Fehler war nicht, das Sondersetting aufzugeben, sondern überhaupt ein solches in diesem Umfang zu bewilligen! Da werden einem renitenten Jugendlichen sogar private Kickboxstunden bezahlt! Alles in allem kostet das am Schluss 92'000 im Monat! Geht's eigentlich noch? Wie viele einfachere Jugendliche würden sich nur viel weniger wünschen? Und dabei ist es völlig irrelevant ob Gefängnis noch teurer ist. Aber das ist wenigstens demokratisch und steht jedem offen! Es gab eine Zeit in meinem Leben, wo ich mich nur schon über einen 1/20 von dem Geld als Stipendium gefreut hätte!!
    • Kramer 01.11.2019 13:28
      Highlight Highlight Bitte korrigieren sie die Zahlen, das Setting hat 29'000 pro Monat gekostet, und nicht 92'000.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 01.11.2019 13:50
      Highlight Highlight @Kramer: Man kann es nicht korrigieren. Ein Zahlendreher.
    • Saraina 01.11.2019 14:18
      Highlight Highlight Eine ordentliche Verwahrung steht gottseidank nicht jedem offen, denn sie kostet bis zu 2000 Franken im Tag! Das wären dann 60‘000 pro Monat. Das rechnet sich dann bei einem derart jungen Täter für die nächsten 50 Jahre ziemlich auf. Da ist der Versuch, mit einem Sondersetting den Menschen noch auf eine Bahn zu bringen, die ihm erlaubt selbständig zu leben, nicht mehr als gut eingesetztes Geld. Nicht viele Jugendliche würden sich ernsthaft den Zustand und das Leben von Brian wünschen! Wer erlebt schon gerne den 16ten Geburtstag angeschnallt im Bett in der Psychi...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 01.11.2019 12:27
    Highlight Highlight Ein wütender Kleinkrimineller bringt wütende Wutbürger zur Weissglut, weil eine Boulevardjournallie daraus einen Skandal konstruiert und der Staat geht auf den Willen der wütenden Wutbürger ein und verhängt drakonische Strafen gegen den wütigen Kleinkriminellen, was dessen Wut so weit steigert, dass er seine Wut am Ende an den Wärtern auslässt, was die wütenden Wutbürger nur noch wütender macht.

    Man könnte richtig wütend werden, aber nüchtern betrachtet lautet mein Fazit, dass der Staat nicht auf wütende Wutbürger eingehen sollte und sich besser um die Beruhigung der Situation kümmern würde.
    • Bambulee 01.11.2019 14:09
      Highlight Highlight Also das witbürgertum verkörpern sie in reinkultur wenn ich ihre div. kommis der letzten paar jahre betrachte😉
    • Whitchface 01.11.2019 15:04
      Highlight Highlight Brian ein Kleinkrimineller? Immerhin hat er eine Person niedergestochen und die Andere fast tot geprügelt. Nennen Sie das kleinkriminell?
    • Lowend 01.11.2019 15:08
      Highlight Highlight Wer keine Argumente gegen den Inhalt vorbringen kann, wird persönlich. Solche trollhaften Verunglimpfungen kenne ich auch gut von verschiedenen "Freunden" der rechten Kommentarbrigade.

      Also darum die einfache Frage: Was genau finden Sie an dieser kurzen Zusammenfassung "wutbürgerlich” oder falsch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • verwundertes rehlein 01.11.2019 12:00
    Highlight Highlight es gibt Menschen die nicht zu therapieren sind...aber das beurteilen dann forensische Psychiater....
  • knightNEINer 01.11.2019 11:59
    Highlight Highlight Ein bisschen Offtopic aber wie viele Menschen gibt es in der Schweiz die Lebenslänglich verwahrt sind?
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 01.11.2019 12:47
      Highlight Highlight Wer hat denn hier von lebenslänglich gesprochen? Ist sehr offTopic und hat mit dem Thema hier rein gar nichts zu tun.
    • Kastigator 01.11.2019 13:52
      Highlight Highlight Folgendes fand ich im Web (NZZ, SRF): Offenbar sind im Schnitt 140 Personen verwahrt, davon 2016 zwei lebenslang. Die anderen sind in der ordentlichen Verwahrung.
    • Lavamera 01.11.2019 22:24
      Highlight Highlight Eine ordentliche Verwahrung ist faktisch jedoch auch lebenslänglich.
  • Markus97 01.11.2019 11:57
    Highlight Highlight Stellt euch vor ihr wärt b
    Für etwas bestraft worden. Ihr habt die Strafe angenommen und kooperiert. Dann schreibt der Blick einen Artikel über euch und eure Strafe wird deshalb verschärft. Es ist offensichtlich das Brian nicht der intelligenteste Mensch ist, wie soll er das verstehen? In seinen Augen führt Kooperation zu nichts, er hat es schliesslich selber erlebt. Das Sondersetting war ein Fehler, aber es wegen Mediendruck abzubrechen und ihn in den Knast zu stecken, war gegen jede Rechtsstaatlichkeit. Eine durch und durch feige Entscheidung.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 01.11.2019 12:50
      Highlight Highlight Das Sondersetting war schon nicht rechtsstaatlich. 92'000.- im Monat? Dafür, dass man aus B. eine Kampfmaschine gemacht hat? Zum Glück hat man das geändert. Danach wurde er aber weiter strafffällig. Gibt ja Gründe warum er im Knast ist. Und mag sein, das er manchmal auch unschuldig war. Meist war er es aber nicht. Und anstatt immer zu schauen was für ihn am besten ist, sollte man mal auf die Opfer hören.
    • Sonnenbankflavor 01.11.2019 12:51
      Highlight Highlight Stellt euch vor ihr wärt das Opfer von Brian, dem ein Messer in die Lunge gerammt wurde. Seit Jahren wird über den Täter gesprochen und viele Leute haben sogar Mitleid mit ihm. Niemand verliert auch nur ein Wort über euch als Opfer und das obwohl ihr kein normales Leben mehr führen könnt und eure Jugend und Zunkunft durch Brian zerstört wurde.
    • Markus97 01.11.2019 13:11
      Highlight Highlight Es geht mir nicht darum was für ihn am besten ist auch nicht um den Einzelfall an sich. Obwohl ich der Meinung bin, dass die Justiz hier einen grossen Teil des Problems selber beigetragen hat. Es geht mir darum das der Schweizer Rechtsstaat anscheinend riesige Angst vor der öffentlichen Meinung hat und auf Grund dessen Entscheidungen trifft die den grundlegendsten demokratischen Rechten widersprechen. Stichwort "Verbot der Doppelbestrafung", "Verbot der Willkür". Wenn euch die demokratischen Regeln nichts wert sind, schafft sie ab. Aber hört auf zu heucheln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frausowieso 01.11.2019 11:53
    Highlight Highlight Eine Verwahrung halte ich für übertrieben. Ein Aufenthalt in einer geschlossenen Psychiatrie wäre angebrachter. Man könnte z.B. alle 3 Jahre die Entwicklung neu beurteilen. Wenn die Therapie wirkt, könnte er schrittweise wieder eingegliedert werden. Wenn nicht, bleibt er halt dort.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 01.11.2019 12:51
      Highlight Highlight Verwahrung kann auch in der Psychatrie passieren. Ausserdem hat er bei Kooperation, sprich Therapie, immer die Möglichkeit, das die Verwahrung aufgehoben wird. Er muss nur mitmachen wollen. Und daran scheint es mir zu mangeln.
    • chicadeltren 01.11.2019 12:58
      Highlight Highlight Wegen welcher Diagnose möchtest du ihn denn therapieren?
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 01.11.2019 13:02
      Highlight Highlight Wegen einer dissoziativen persönlichkeitsstörung zum Beispiel!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tobias W. 01.11.2019 11:31
    Highlight Highlight Ich fände die Verwahrung auch zu hart. Ich würde diese befürworten, wenn es „vorläufig“ wäre und sich Brian jederzeit zu einer Therapie bereit erklären dürfte. Das Sondersetting betrachte ich als Fehler, ganz egal wer etwas anderes sagt, und was der studiert hat.

    Es kann einfach nicht sein, dass jemand, der andere Menschen verletzt (und in Kauf nimmt, dass sie fürs ganze Leben - insbes. auch psychisch! - geschädigt sind) auch noch ein Sondersetting erhält. Für sowas haben wir den Knast.

    Ich habe Mitleid mit den Opfern, nicht mit dem Täter.
    • phreko 01.11.2019 12:00
      Highlight Highlight Das Sondersetting ist eine Therapieform.

      Was erwartest du vom Knast? Besserung? Dann doch besser Verwahrung?
    • jonas3344 01.11.2019 12:14
      Highlight Highlight Das Sondersetting fand statt nachdem er seine Strafe abgesessen hatte. Nicht anstelle. Er war dort ja noch minderjährig.
    • Platon 01.11.2019 14:32
      Highlight Highlight @Tobias
      Es kann nicht sein, dass eine Volkshetze die Justiz vor sich her treibt, das ist schlicht mittelalterlich. Das Sondersetting war vergleichsweise billig und hat gewirkt. Eine Verwahrung kostet das doppelte auf Lebzeiten! Kannst du rechnen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kasi 01.11.2019 11:28
    Highlight Highlight Was die Damen und Herren "Pro-Verwahrung anti Sondersetting" nicht in Betracht ziehen, ist das eine ca. 60-70jährige Verwahrung um ein mehrfaches teurer kommt als das Sondersetting oder eine Therapie.
    • ursus3000 01.11.2019 11:42
      Highlight Highlight es geht nicht ums Geld
    • Frausowieso 01.11.2019 11:48
      Highlight Highlight Eine Verwahrung hätte aber Erfolg, was bei einem Sondersetting nicht garantiert ist.
    • phreko 01.11.2019 12:01
      Highlight Highlight Psssst Kasi, das will hier niemand hören, sonst wird die Ruhe in ihrer Bubble gestört.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ostpol76 01.11.2019 11:21
    Highlight Highlight Wofür brauchte es für dieses Sondersetting eine 4.5 Zimmerwohnung?

    Schon krass wie watson in den letzten Tagen versucht einen unverbesserlichen Täter, der keiner seiner Chancen genutzt hat, als armes Opfer hinzustellen.
    • Saraina 01.11.2019 12:07
      Highlight Highlight Fakt ist, dass Brian und eine Begleitperson, also die Sozialpädagogen, dort wohnten. Also braucht es mindestens zwei Schlaf- und ein Wohnzimmer. Jeder, der schon mal Wohnungsanzeigen studiert hat, wird merken, dass eine 4,5 Zimmer Wohnung unter Umständen günstiger ist, als eine kleinere Wohnung. Ist es eine Sozial- oder Genossenschaftswohnung? Gehört es der Stadt?Wird das Haus in 1, 2 Jahren umgebaut und es gibt nur noch befristete Mietverträge? Gab es schlicht keine andere bezahlbare Wohnung?

      Ich kann überhaupt nicht verstehen, wie sich Kritik an einem solche Detail aufhängen kann.
    • Garp 01.11.2019 15:36
      Highlight Highlight Doch Brian hat die Chancen des Sondersettings genutzt. Der Blick, auch der Tagi später und die hirnlos neidische Bevölkerung haben ihm das versaut und die Zuständigen Behörden, die eingeknickt sind.
  • p4trick 01.11.2019 11:14
    Highlight Highlight Es gibt Menschen, die haben sich den Platz in unserer Gesellschaft definitiv verspielt.
    Dieser Täterschutz geht mir so was auf den Zeiger, starten wir doch mal mit Opferschutz!
    • ostpol76 01.11.2019 11:43
      Highlight Highlight In gewissen linken Kreisen kommt der Täterschutz an erster Stelle.

      Frage mich ob diese Leute auch so denken würden wenn sie mal selber Opfer werden.
    • Coffeetime 01.11.2019 13:14
      Highlight Highlight Es gibt so viele Leute, die das eigene Empfinden als Mass aller Dinge sehen. 🤷‍♀️

      Ich bin froh, dass unsere Justiz immer noch sehr professionell ist.
    • Lilamanta 01.11.2019 13:19
      Highlight Highlight Es ist doch die Frage, ob wir nur Sanktionierung oder auch Resozialisierung wollen. Bisher haben wir auf beides gesetzt. Neuere Tendenzen gehen zur alleinigen Sanktion. Und die gibt keine Chancen. Einmal Mist gebaut, immer Mist bauen. Man lernt nicht aus einer Sanktion. Niemand. Wer schon zweimal eine Busse wegen überhöhter Geschwindigkeit erhalten hat ist das beste Beispiel dafür.
      Täterschutz ist ein Wording, das eingeführt wurde, um dieses duale Strafsystem zu unterwandern. Wir sollten es meiden, wenn wir objektiv sein wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DocShi 01.11.2019 11:13
    Highlight Highlight An alle die meinen, dieser Brian/Carlos hätte keine Chance verdient:
    Er wurde verurteilt. Kam danach im ein Sondersetting. Während dieser Massnahmen hat er sich nichts zu Schulden kommen lassen.
    Weil aber populistische Meinungsmedien (allen voran der Blick) dann aber eine Geschichte daraus drehten die nur zu 30% der Wahrheit entsprach, wurde B/C aus dem Setting gerissen und völlig unverhältnismässig von den zuständigen Personen wieder ins Gefängnis gesteckt.
    Dass der junge Mann dann rebelliert ist Imho verständlich. Nicht in Ordnung aber nachvollziehbar.
    Teil 2 folgt gleich
    • DocShi 01.11.2019 11:23
      Highlight Highlight Man sollte auch nicht vergessen dass sämtliche Straftaten danach im Gefängnis begangen hat. Die allesamt nicht passiert wären wenn man B/C I'm Setting gelassen hätte!
      Und das Setting ist teuer aber im Gefängnis und die Folgekosten sind höher!
      Wenn hier der gesunde Menschen erstand gegriffen hätte wäre Brian vielleicht schon auf den Weg in ein normales Leben.
      Dieser Fall ist wieder mal ein Paradebeispiel warum man nicht auf das Geschreibe von Boulevard Blättern eingehen sollte.

      Und selbstverständlich halte ich B/C nicht für einen harmlosen Mitbürger und er muss für seine Taten büssen.
    • Maracuja 01.11.2019 12:09
      Highlight Highlight @DocShi: Man sollte auch nicht vergessen dass sämtliche Straftaten danach im Gefängnis begangen hat. Die allesamt nicht passiert wären wenn man B/C I'm Setting gelassen hätte

      Das entspricht nicht den Fakten. B.K. wurde nach Abbruch des Sondersettings für eine gewisse Zeit ins Gefängnis gesteckt, danach aber freigelassen. Nach der Entlassung hat er einem Bekannten im Tram den Kiefer zertrümmert. Anlass: der Bekannte hat auf die Aufforderung zum Moscheebesuch nicht euphorisch reagiert.
    • DocShi 01.11.2019 18:26
      Highlight Highlight @Maracuja, ich hatte mich unklar ausgedrückt. Er kam (wegen dem Tramfall) ja in den Knast.
      Aber alle Straftaten die ihm jetzt vorgeworfen werden und weswegen das Gericht jetzt zusammenkommt sind einzig während der Haft passiert.
      Quelle : https://www.google.ch/amp/s/www.nzz.ch/amp/zuerich/prozess-gegen-carlos-29-straftaten-ein-gutachten-und-eine-umstrittene-gefaengnissituation-ld.1518451

      Ein Beispiel daraus: 3 Monate vor Haftentlassung wollen in die Behörden aus dubiosen Gründen in die Sicherheitsverwahrung stecken. Was bedeutet das er 23 Std. In Isolierhaft ist. Da hätte ich auch rebelliert!
    Weitere Antworten anzeigen
  • taz 01.11.2019 11:11
    Highlight Highlight https://www.srf.ch/play/tv/dok/video/im-zweifel-fuer-die-sicherheit---praeventiv-weggesperrt?id=00211fca-37eb-4a06-bac2-ce7d12b12b05

    schaut euch bitte diesen film ueber die verwahrung an
  • Alter-Sack 01.11.2019 11:09
    Highlight Highlight Carlos oder jetzt Brian wurde aus politischen, Image-gründen fertig gemacht. Die massgebenden Politiker haben zu stark auf den Ruf des Volkes gehört, statt auf die involvierte Fachleute. CHF 27'000 ist ein Haufen Geld. Ist es aber jetzt günstiger geworden? Ich hoffe, dass Brian jetzt nochmals eine faire Chance bekommt! Dass Blick jetzt den richtigen Namen publiziert hat, ist eine weitere Fehlentscheidung. Diese halt aus wirtschaftlichen Gründen. Ich wünsche Brian, dass er es schafft!
    • ursus3000 01.11.2019 11:46
      Highlight Highlight geht es nur ums Geld?
    • Pisti 01.11.2019 12:06
      Highlight Highlight Er selbst forderte von den Medien, dass sie ihn bei seinem richtigen Namen nennen.
    • Platon 01.11.2019 14:43
      Highlight Highlight @ursus
      Ja, es geht ums Geld! Es geht seit Beginn an nur ums Geld und das alles nur, weil der Blick nicht rechnen kann. Das Sondersetting hat gewirkt, aber angeblich war es zu teuer. Jetzt zu behaupten, das Geld ist egal ist schlicht hirnrissig. Wieso war das Geld dann nicht schon beim Sondersetting nebensächlich?! Die Verwahrung wird uns ein Vermögen kosten, vielen Dank dafür an den Blick!
  • IMaki 01.11.2019 11:06
    Highlight Highlight Kommt es zur Verwahrung, sollte man nicht versäumen, gleich auch noch den Dokumentarfilmer und die für die Abnahme des Filmes und dessen Ausstrahlung Verantwortlichen beim Schweizer Farbfernsehen ebenfalls wegzusperren. Und ein paar Leute aus dem Hause Ringier dazu. Dort müssten diese Leute dazu verurteilt werden, "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" auwendig zu lernen, bevor sie je wieder eine Zeile oder eine Filmsequenz veröffentlichen dürfen. Der Fall - unabhängig von der Deliktlage - ist ein Paradebeispiel für den ausser Rand und Band geratenen Quoten- und Klick-Journalismus.
    • Saraina 01.11.2019 12:10
      Highlight Highlight Das Problem liegt nicht bei den Journalisten und den Filmern, sondern beim Jugendanwalt, der diesen Fall filmen liess, und sich mit dieser Dokumentation ein Denkmal vor der Pensionierung setzen wollte. Man muss schon in einer Blase leben, um diesen Ärger nicht kommen zu sehen.
    • insert_brain_here 01.11.2019 14:05
      Highlight Highlight @Saraina: Absolute Zustimmung, die Dokumentation war ein riesen Fehler und für mich absolut unbegreiflich, es war doch abzusehen wie der Boulevardjournalismus und die Politik darauf reagieren würden. Vielleicht würde Brian unterdessen ein ganz normales unauffälliges Leben führen, hätte man damals diskret die Fachleute arbeiten lassen.
  • dauphin 01.11.2019 11:06
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man sich zuerst mal fragen, wieso dieser „Typ“ denn eigentlich so aggressiv ist? Was hat er erlebt, hat er mal Liebe und Geborgenheit erfahren? Kennt er diese grundlegenden menschlichen Dinge überhaupt, bevor wir uns anmassen über ihn zu lästern und über eine Verwahrung diskutieren. Er ist 24, meine Güte. Er hat sein Leben doch noch vor sich. Wenn er verwahrt wird, nehmen wir ihm die Chance ganz, sich noch zu ändern. Er hat viel scheisse gebaut, das stimmt, aber warum? Weshalb macht er das? Warum ist er so wütend auf die Welt? Das sind doch fragen, die meiner Meinung nach mal beantwortet werden sollten.
    • gecko25 01.11.2019 12:41
      Highlight Highlight es tut mir leid. als nicht schwarz/weiss Denker, befindest du dich in der deutlichen Minderheit
  • bytheway 01.11.2019 10:54
    Highlight Highlight Ein neues Sondersetting in einem Shaolinkloster in China (inkl. Buddhismus-Unterricht) wäre vielleicht eine geeignete Alternative und könnte Brian zur Ruhe bringen. Kostet bestimmt nur einen Bruchteil der Verwahrungskosten.
    • ursus3000 01.11.2019 11:51
      Highlight Highlight zahlt mir ein leben am Strand
    • Saraina 01.11.2019 12:12
      Highlight Highlight Giftmüll, Technikschrott, Sonderabfälle und unbequeme Mitbürger fertigt Europa ja gerne günstig im fernen Ausland ab...
    • bytheway 02.11.2019 07:18
      Highlight Highlight Saraina, es geht mir nicht um abfertigen, sondern darum, ihn aus der hier völlig verfahrenen Situation zu nehmen und ihm in einem völlig anderen Umfeld neue Perspektiven zu bieten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sam1984 01.11.2019 10:53
    Highlight Highlight Es gibt eine Bring- und eine Holschuld. Das Rechtsystem muss probieren Straftäter wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Wenn sich aber ein Straftäter gegen die Integration wehrt muss es auch einen Punkt geben, ab dem die Bringschuld erfüllt ist.

    Wenn Jemand sich gegen alle Versuche zur Therapie/Reintegration wehrt, und nur noch der Gesellschaft auf der Tasche liegt, dann muss man irgendwo einen Schlussstrich ziehen.

    Diese Kosten werden schliesslich von Menschen bezahlt, die

    * sich selber und andere finanzieren
    * keine anderen Menschen niederstechen
    * weniger Luxus haben als Carlos
    • Lolus 01.11.2019 12:56
      Highlight Highlight Das Rechtssystem hat aber ohne nachvollziehbare Begründung, nur wegen unseren populistischen Klatschblättern, das funktionierende Setting beendet und ihn in eine Zelle gesteckt.
      Kannst du dir vorstellen wie das ist wenn man sich mühe gibt, sich ändern will und dann ohne eigenes zu tun bestraft wird?

      Deine Aussage das er sich gegen alle Versuche wehrt ist einfach schlichtweg gelogen!

      Bezüglich Kosten: Wer bezahlt denn die nun schon viel viel höheren Kosten? Gemäss deiner Aussage anscheinend er selbst oder wie?
    • Sam1984 01.11.2019 14:07
      Highlight Highlight "Kannst du dir vorstellen wie das ist wenn man sich mühe gibt, sich ändern will und dann ohne eigenes zu tun bestraft wird?"

      Kannst du dir vorstellen, dass man gar nicht in so eine Lage gerät, wenn man keine anderen Menschen absticht ?
    • Lolus 01.11.2019 20:38
      Highlight Highlight Ja kann ich, weil ich — wahrscheinlich ähnlich du auch anders aufgewachsen bin wie Brian. Ich seh aber sehr gut wie sich Dinge und Umstände die ich als Kind erlebt habe auch auf mein jetztiges Leben auswirken. Dies im positiven wie auch im Negativen.
  • neutrino 01.11.2019 10:44
    Highlight Highlight Viele Kommentierer bewegen sich auf Blick-Niveau und verkennen völlig um was es geht: dass Brian kriminell war/ist, sich unmöglich verhält, etc., ist wohl jedem klar. Er ist der Täter - bestreitet ja niemand.

    Aber jetzt geht es um Lösungsfindung: will man einen 24jährigen für 60 Jahre einsperren und bestrafen? Klar, gefühlsmässig ok, aber ökonomisch und gesellschaftlich Schwachsinn - nicht nur, dass er dann kostet und kostet, sondern auch nie mehr etwas beitragen wird.
    • ostpol76 01.11.2019 11:47
      Highlight Highlight Doch, er würde weiteren Opfern viel Leid beitragen...
    • ursus3000 01.11.2019 11:53
      Highlight Highlight nur ökonomisch nicht gesellschaftlich
    • skisandtrail 01.11.2019 12:29
      Highlight Highlight Sollten er aber nochmal jemanden niederstechen,vielleicht gar töten,stellt sich die Frage, ob es die Kosten nicht doch wert gewesen wären.
  • MeinAluhutBrennt 01.11.2019 10:42
    Highlight Highlight Also ich finde diese Islamisten und IS Rückkehrer zig mal gefährlicher als ein Brian.

    Bei denen weis man nie wann sie komplett eskalieren und unschuldige Bürger massakrieren.

    Bei Carlos wissen wir wenigstens sonnenklar woher sein Frust, seine Wut kommt.
    • ursus3000 01.11.2019 11:54
      Highlight Highlight weil er einem das Messer in den Rücken gestochen hat?
    • Saraina 01.11.2019 12:15
      Highlight Highlight Ja, aber du weisst nicht, wann er sich das nächste mal durch eine harmlose Bemerkung eines Kollegen so provoziert fühlt, dass er zuschlägt. Bei den Islamisten ist auch klar, woher ihre Wut kommt. Darum geht es aber nicht. Islamisten planen ihre Taten normalerweise, Brian nicht. Und wenn er draussen herumläuft, wird es genügend Deppen geben, die ihn provozieren wollen. Das war letztes Mal auch so.
    • ostpol76 01.11.2019 12:47
      Highlight Highlight @Saraina

      Du hast recht. Es sind natürlich immer die anderen die provozieren und schuld sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thery 01.11.2019 10:39
    Highlight Highlight Schaut euch den Film Systembrecher an. Der Film zeigt klar die Grenzen einer intensiven Betreuung und vor allem die Ohnmacht der Betreuenden. Ein bedrückender Film der einem sprachlos macht.
    • Geli 01.11.2019 15:34
      Highlight Highlight Der film ist super u passt genau hierher. Aber er heisst Systemsprenger, einfach, damit man ihn dann auch findet.
      Musste beimmSch uen oft an Brian denken.
    • Thery 02.11.2019 11:03
      Highlight Highlight Systemsprenger - Danke für die Korrektur👍
  • luegeLose 01.11.2019 10:36
    Highlight Highlight Im Nachhinein ist man schlauer. Warum hat man aus einem kraeftigen Jungen einen Kampfsportler gemacht? haette es nicht genuegt ihm Sticken und Kochen beizubringen? Wenn koerperliche Ertuechtigung, warum nicht sowas wie Rudern oder Marathon.
    • Pisti 01.11.2019 12:16
      Highlight Highlight Vermutlich weil für ihn nur der Kampfsport ihn Frage kam.
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 01.11.2019 10:26
    Highlight Highlight Bitte mal die ausstehenden Kommentare aufschalten? Oder wird das bewusst verzögert?
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 01.11.2019 10:36
      Highlight Highlight Scherz! Habe etwa 5 geschrieben die offen oder untergegangen sind?
    • Coffeetime 01.11.2019 11:35
      Highlight Highlight Möchtest du deine Wut so schnell loswerden?
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 01.11.2019 12:35
      Highlight Highlight Dieser Kommentar hätte nach den Regeln von Watson gar nicht aufgeschaltet werden dürfen. Weil er hat nichts mit dem Thema zu tun. Dafür die anderen Kommentare, die nun anscheinend untergangen sind.
  • Maracuja 01.11.2019 10:25
    Highlight Highlight <Das Gesetz sieht nämlich vor, dass gefährliche Täter in geschlossenen Einrichtungen therapiert werden. Auch diese Massnahmen können sehr lange dauern>

    Sollte man als letzte Möglichkeit durchaus noch versuchen. Nur wird B.K. sehr schnell wieder vor Gericht stehen, wenn er in einem solchen Setting Therapeuten, Aufseher und Mitgefangene tätlich angreift und die Einrichtung demoliert.
    • insert_brain_here 01.11.2019 10:54
      Highlight Highlight Soweit die Theorie, in der Praxis gibt es nur ganz wenige Einrichtungen mit beschränkter Anzahl geschlossener Therapieplätze und ich wage es sehr zu bezweifeln, dass auch nur eine davon bereit ist einen Patienten mit solchem Gewaltpotential aufnehmen. Wird die Verwahrung ausgesprochen wird er den Rest seines Lebens in einer Einzelzelle verbringen.
    • Butschina 01.11.2019 11:00
      Highlight Highlight Eigentlich kann ich von Glück reden, musste ich für die zertrümmerten Möbel während eines FFEs (heute Fürsorgerischer Freiheitsenzug FU) nur die Kosten der Reparaturen oder Neuanschaffungen bezahlen. Ich bin dankbar wurde dies nie angezeigt. Auch der Angriff gegen Pflegende wurde nicht angezeigt. Diese wollten mich fixieren. Selbst als friedliebender Mensch, was ich durchaus bin, hatte ich in der Situation keine Kontrolle mehr über mein Handeln. Jetzt in gesundem Zustand kann ich mein Verhalten nicht mehr nachvollziehen. Dennoch weiss ich dass in einer gewissen Situation fast alle so reagieren
    • Sünneli31 01.11.2019 11:11
      Highlight Highlight Falls er es tut... es warten ja alle nur darauf und so wird er auch behandelt... natürlich ist er selber für sein Tun verantwortlich aber dies wird ja teilweise auch richtiggehend provoziert, weil alle so komplett überfordert sind mit dieser Situation.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Karl Theodor 01.11.2019 10:22
    Highlight Highlight Das grösste Problem am Sondersetting ist wohl die Aussenwirkung. Habe ich kein Geld für eine 4.5 Zimmer-Wohnung und möchte dazu mit einem Weltmeister trainieren, kann ich jemandem ein Messer in den Rücken rammen und bin schlussendlich besser dran als das eigentliche Opfer.

    Logisch hat das Sondersetting funktioniert - bei diesen Konditionen ging es Brian so gut, dass es ja überhaupt keinen Grund gab auszurasten.

    Das Gefängnis soll ja auch eine Strafe sein und wer das nicht akzeptiert gehört härter bestraft. Möglichkeiten zur Therapie sollten aber weiterhin geboten werden.
  • Staedy 01.11.2019 10:20
    Highlight Highlight Die theoretischen Erklärungen einer Richterin, die nicht das Leid der Opfer sieht sondern die Hilfe für den Täter, die argumentiert eben so. Ich wünschte mir Richter und Richterinnen in unserem Land, die auch Verantwortung für die Opfer und die Allgemeinheit mit ihren Entscheiden übernehmen. Wer die Opfer als Grundlage für den Entscheid an die 2. Stelle setzt und den Täter an die erste Stelle, der richtet nicht der belohnt.
    • ingmarbergman 01.11.2019 10:29
      Highlight Highlight Nachhilfe in Rechtsstaat würde dir guttun.
    • Coffeetime 01.11.2019 10:57
      Highlight Highlight Zum Glück sind wir nicht mehr im Mittelalter... Auge um Auge ist längst passé.

      Ein Richter hat eine Straftat gemäss Gesetzbuch zu beurteilen. Nicht nach subjektiver Meinung von Medienkonsumenten.
    • Pisti 01.11.2019 12:28
      Highlight Highlight Ein Wohlfühl-Sondersetting steht ganz bestimmt nicht im Gesetzbuch, darum hat die Justiz diesem Treiben auch ein Ende gesetzt.
      Diesen Brian als Opfer der Justiz und Medien darzustellen ist unmöglich. Er ist vor allem ein gefährlicher Psychopath, den man auf keinen Fall auf die Gesellschaft loslassen darf.
      Und solange er nicht erfolgreich therapiert werden kann, gehört er zur Sicherheit der Bevölkerung weggesperrt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Caturix 01.11.2019 10:15
    Highlight Highlight Wenn man mich fragen würde, was aber keiner macht da ich kein Experte bin, ist ob er nicht in eine Psychiatrie gehört. Was sich auch gehört ist ein Informationstopp an die Medien. Einige sind die Hauptschuldigen das es so schlimm geworden ist.
    Für eine gute Therapie hat es kein Geld aber dann für Steuerrabatte an Reiche und Firmen da hat es immer genug Geld.
    Was kostet mehr ? Ihn lebenslang verwahren oder eine Therapie wo er vielleicht in 5-10 Jahren wieder auf beiden Beinen steht ?
    • ursus3000 01.11.2019 12:26
      Highlight Highlight SteuerZAHLER gegen Sozialschmarotzer ?
    • Saraina 01.11.2019 12:31
      Highlight Highlight Therapie bedeutet Einschliessen, Zwangsmedikation und aller Wahrscheinlichkeit wieder Fixierung, zumindest anfangs. Ich könnte mir vorstellen, dass er das mit allen Mitteln vermeiden möchte, da er die Erfahrung schon als Kind traumatisierend erlebte.

      Ich möchte keinesfalls das Leiden der Opfer bagatellisieren, aber es gibt schlimme Schicksale, die Menschen zu Opfern und Tätern machen.
  • emptynetter 01.11.2019 10:09
    Highlight Highlight Dass hier nun noch eine Richterin zu Wort kommt, um auf die eine Seite Stimmung und Druck zu erzeugen, ist voll daneben. Interviewt doch auch noch ein Opfer, mal schauen was dabei rauskommt.
    • Bruno Wüthrich 01.11.2019 10:53
      Highlight Highlight Was erwarten Sie sich von einem Interview mit einem Opfer? Etwa Objektivität?
      Ein Opfer hat immer eine subjektive Sicht. Ausserdem ist auch bei einem Opfer fraglich, ob es die ganze Wahrheit erzählen würde, oder lediglich das, was ihm selbst als wichtig erscheint.
      Die Geschichte hätte auch völlig anders laufen können. Man stelle sich vor, das Sonderstting wäre ohne öffentlichen Druck abgebrochen worden, und der Blick hätte danach diesen Abbruch skandalisiert.
      Einem kurzsichtigen Blick-Journalisten haben die Kosten nicht gepasst. Darob hat er alles andere vergessen und einen Skandal kreiert.
    • Sünneli31 01.11.2019 11:15
      Highlight Highlight Bin genau der gleichen Meinung - wenn Opfer ohne Objektivität urteilen dürften wären wir bei Selbstjustiz angelangt...

      Und vom damals Jugendlichen wurde ja nichts anderes erwartet als dass er immer wieder rückfällig werde... Nennt man „sich selbst erfüllende Prophezeiung“ er wurde ja auch zu Unrecht in Untersuchungshaft gehalten... er ist auch ein Opfer!!
    • Livia Peperoncini 01.11.2019 12:42
      Highlight Highlight Ein Opfer ist ja nicht freiwillig Opfer, so gesehen ist der Vorwurf ein Opfer sei nicht objektiv ziemlicher Schwachsinn, wie auch ein Sondersetting das aus einem Messerstecher eine Kampfmaschine macht, betreut von x Mitarbeitern der privaten Firma RiesenOggenfuss. Wie hoch die Kosten sein dürfen um ein potentielles Opfer zu vermeiden muss jede/r selber entscheiden. Für mich sind die Kosten nicht maßgebend sondern nur die Sicherheit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TodosSomosSecondos 01.11.2019 09:58
    Highlight Highlight Natürlich war es ein Fehler. Es war noch nie gut die Entscheidungen von Fachleuten dem empörten Pöbel zu überlassen. Aber hei mit dem Kerl konnte man so wunderbar Empörungsbewirtschaftung betreiben, die Gelegenheit durfte man sich einfach nicht entgehen lassen.
  • Bivio 01.11.2019 09:55
    Highlight Highlight Was ich nicht verstehen kann, warum ein solches Setting dermassen viel Geld kosten soll? Da müsste mir jemand mal die Kalkulation zeigen.
    Daher finde ich sehr wohl legitim, wenn man aus Kostengründen ein solches Setting beendet. Zumal das Setting darin bestand, ihm Kampfsport beizubringen. Mit diesen Fähigkeiten hat er später dann weitere Verbrechen begangen. Das muss man sich erstmals zu Gedanken führen, wie absurd dies ist.
    • Berner Oberländer 01.11.2019 10:08
      Highlight Highlight Dies war aber nicht sein Fehler. Er hatte weder das Sondersetting noch dessen Kosten genehmigt. Dort hielt er sich an die Therapie, musste dann aber auf Grund des Druckes der Öffentlichkeit (Blick fands blöd) diese Beenden. Das dies nicht zu einer gelungen Reintegration beiträgt ist ja wohl klar. Und wie teuer wäre jetzt die Verwahrung? Versteht mich nicht falsch, der hat viel falsch gemacht und gehört dafür bestraft. Es lief aber noch sehr viel mehr falsch, und es wird an ihm jetzt versucht ein Exempel zu statuieren.
    • lilie 01.11.2019 10:09
      Highlight Highlight @Bivio: Der reguläre Gefängnisaufenthalt, die dabei entstandenen Schäden und Gerichtskosten übersteigen die Kosten des Sondersettings deutlich.

      Somit für viele kaum zu glauben aber wahr: Das Sondersetting war die günstigere Alternative.
    • Tartaruga 01.11.2019 10:36
      Highlight Highlight Das hab ich mir auch gedacht. Evtl. meinte man, so bleibe er motiviert und könne seine überschüssige Energie dort freilassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stratosurfer 01.11.2019 09:49
    Highlight Highlight Einer der Hauptverantwortlichen in diesem Fall ist Jugendanwalt Gürber, der einen äusserst aggressiven, psychisch labilen Jugendlichen zur lebensgefährlichen Kampfmaschine ausbilden liess. Ein absolut unverantwortliches Vorgehen, dem viel zu wenig Rechnung getragen wird. Ein Sondersetting mit Ausdauersport oder Fussball wäre für mich eher nachvollziehbar gewesen und hätte im Idealfall dasselbe Ziel erreicht.
  • fidget 01.11.2019 09:48
    Highlight Highlight Ein gutes und sehr interessantes Interview. Ich erwarte auch, dass das Gericht sich nicht durch die Öffentlichkeit beeinflussen lässt und ein objektives Urteil fällt. Brians Taten sind sicherlich nicht geringfügig und sollen bestraft werden. Eine Verwahrung scheint mir die falsche Lösung zu sein. Faktisch nimmt man so einem Menschen die Möglichkeit jemals wieder Teil der Gesellschaft zu werden. Was den Staat schlussendlich einiges mehr kostet als das damals, auf öffentlichen Druck hin, abgebrochene Sondersetting.
    • Ferd Blu 01.11.2019 10:18
      Highlight Highlight Allerdings gibt es gewisse Menschen die nie Teil der Gesellschaft werden können, wo bei denen eine Verwahrung ganz Sinnvoll ist. Die Frage ist ob Brian zu diesen gehört oder nicht. Das Sondersetting hat leider eher das Gegenteil erreicht, mit der Grandiosen Idee ihm Kampfsport beizubringen.
    • Sünneli31 01.11.2019 11:21
      Highlight Highlight Das ist doch nur ein Teil der Wahrheit - er wollte Kampfsportler werden und wer weiss vielleicht hätte er dieses Ziel erreicht und wäre heute voll integriert und erfolgreich... zudem war er in der Zeit des Sondersettings nicht straffällig sondern erst danach wieder.
    • fidget 01.11.2019 12:05
      Highlight Highlight @Ferd Blu: Vielleicht hat gerade der Kampfsport ihm einen gewissen Halt im Leben gegeben. Er wurde während dem Sondersetting nicht straffällig und es wurde auch geschrieben, dass es Wirkung zeigte. Es hätte nicht abgebrochen werden dürfen. Es ist zwar nur Spekulation, aber möglicherweise hätte er damit die Kurve gekriegt.
  • Newski 01.11.2019 09:45
    Highlight Highlight Therapie funktiniert nicht. Bevor ein Therapeut überhaupt beginnen könnte, hätte Brian den Therapeuten längst bewusstlos geprügelt.

    Einsperren und Schlüssel wegschmeissen.
    • Fastadi 01.11.2019 11:55
      Highlight Highlight Das müssen sie ale Experte ja wissen...
    • Lolus 01.11.2019 13:03
      Highlight Highlight Erzähl mal, wie war es denn beim Sondersetting das wegen dem öffentlichen Druck beendet wurde?
      Hat er jeden Tag seine Bezugspersonen verprüggelt? Hat die Therapie im Sondersetting nicht eben genau aufgezeigt das eine Therapie möglich ist?
  • Füdlifingerfritz 01.11.2019 09:36
    Highlight Highlight Ist natürlich im Nachhinein einfach zu sagen: "Die Spezialtherspie hätte imfall dann schon noch gewirkt. Vielleicht. Also hätte ja zumindest sein können."
    Vielleicht... vielleicht wäre noch mehr Geld verbrannt worden und es hätte sich nie was gebessert. Ich denke nun muss eine angemessene Strafe her. Eine Verwahrung kommt mir allerdings etwas gar heftig vor. Ich hoffe, es gibt etwas zwischen teurer Feelgood-Therapie und Verwahrung.
    • peeti 01.11.2019 09:58
      Highlight Highlight Haha, zum Glück bist du kein Richter. Auch nach einem Freiheitsentzug kommt er ja wieder frei. Ich würde mal behaupten, dass sein Rückfallrisiko dann bedeutend höher ist als mit einer Therapie.
    • Füdlifingerfritz 01.11.2019 10:26
      Highlight Highlight @peeti
      Ich habe nichts gegen Therapien, es sind aber nicht alle gleich gut.
      Und sollte er verwahrt werden, kommt er ja eben höchstwahrscheinlich nicht mehr frei (siehe Interview).
      Sie sind ja wohl auch kein Richter, oder? Tja, dafür ist der Richter meines wissens einer... lassen wir also am besten ihn entscheiden.
    • Saraina 01.11.2019 12:36
      Highlight Highlight Wie viel Geld, glaubst du, verbrät das lebenslange Verwahren eines gesunden 24-Jährigen? Die monatlichen Kosten in der Hochsicherheitspsychiatrie dürften des Sondersettings übersteigen, und wir reden hier von 50, vielleicht 60 Jahren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RichiZueri 01.11.2019 09:27
    Highlight Highlight Die Problematik wäre wohl am grössten gewesen, wenn die Therapie auch tatsächlich angeschlagen hätte und Brian nun ein Lamm wäre. Dann hätten wir zwar ein funktionierendes Sondersetting, welches aufgrund der Kosten aber nie und nimmer flächendeckend eingesetzt werden könnte. Gibt es denn wirklich keine vertretbaren Varianten? Beispiel Kampfsport: er hatte Einzeltraining bei Beqiri. Für was? bei uns im Gym kostet das Jahresabo knapp 900.- das reicht als Ventil und er lernt in der Gruppe zwischenmenschlich einiges mehr. Einzeltraining ist für Wettkämpfer mit dem Ziel, bessere Kämpfer zu werden.
    • insert_brain_here 01.11.2019 09:49
      Highlight Highlight Dass Wort "Sonder" sagt es schon aus: Es ging nie darum den Strafvollzug umzukrempeln und ein völlig neues System für alle straffälligen Jugendlichen zu erschaffen, sondern darum für den einen Menschen unter 1000, bei dem die übliche Vorgehensweise nicht funktioniert eine alternative Herangegehensweise zu versuchen. Ausserdem ging es auch nie darum ihm Kampfsport beizubringen, sondern ihn - evt zu ersten mal in seinem Leben - mit einem positiven männlichen Rollenvorbild zusammenzubringen bei dem er lernt: Hey der Beqiri könnte jederzeit jedem die Knochen brechen, tut es aber nicht.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 01.11.2019 09:52
      Highlight Highlight Sowas hätte es nie und nimmer geben dürfen! Wie viele Jugendliche würden sich Einzelfussballstunden bei Shaquiri oder Tennis bei Federer wünschen? Weil einer schwierig tut, macht man Ihm das für 92K/mtl. möglich? Das sind Menschen, die das Geld des Steuerzahlenden einfach mit vollen Händen aus dem Fenster werfen! Und soll mir niemand kommen, Gefängnis ist teurer. Das ist wenigstens ein demokratischer Prozess. Kann sich jeder zweimal überlegen, ob er da landen möchte.
    • fidget 01.11.2019 12:11
      Highlight Highlight @LMYI: Zum Glück ist die Frage, ob jemand ins Gefängnis muss oder nicht, kein demokratischer Prozess. Objektive Richter fällen ein Urteil.
  • Ritter Kunibert 01.11.2019 09:25
    Highlight Highlight Die Gefährdung von potentiellen Opfern hat meiner Meinung nach ethisch ganz klar Vorrang und diese ist bei einer Freilassung bzw. Pseudotherapie mit anschliessender Freilassung definitiv gegeben... Was Carlos nicht lernt lernt Brian nimmermehr...
    • peeti 01.11.2019 09:54
      Highlight Highlight Ganz heikel ihre Aussage. Auch ein Mörder kommt irgendwann wieder frei und eine Gefährdung von potentiellen Opfern ist dann immer noch gegeben. Aber als Gesellschaft müssen wir damit leben, nicht jede Gefährdung ausschliessen zu können.
    • Ritter Kunibert 01.11.2019 10:18
      Highlight Highlight Auch das kann unter umständen falsch sein... handelt es sich in Ihrem Beispiel um einen notorischen Mörder oder jemanden der aus persönlichen Gründen einmalig gemordet hat? Resozialisierung ist ab einem gewissen Punkt nicht mehr möglich... Notorische Straftäter gefährden die Gesellschaft übermässig... Darum gibt es diese Art der Verwahrung überhaupt.
    • peeti 01.11.2019 12:44
      Highlight Highlight Klar gibt es die Möglichkeit der Verwahrung. Die Frage ist, ab wann sie angewendet werden soll. Und bei versuchter schwerer Körperverletzung sehe ich die nicht angebracht. Klar ist es fatal, wenn verurteilte Straftäter nach der Freilassung wieder straffällig werden. Aber noch fataler finde ich, wenn Leute mit Resozialisierungschance für immer weggeschlossen werden. Das Problem ist, man kann sich nie ganz sicher sein. Deshalb sollte eine Verwahrung nur bei ganz schlimmen Verbrechern in Betracht gezogen werdeny
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gender Bender 01.11.2019 09:21
    Highlight Highlight Ein Messer in einen Menschen stecken war auch ein Fehler?
    • NumeIch 01.11.2019 09:36
      Highlight Highlight Und sie sind ohne Fehler und werfen den ersten Stein.
    • Gender Bender 01.11.2019 09:43
      Highlight Highlight Hä? Nein, mit Messern habe ich tatsächlich noch nie um mich geworfen. Andere dadurch an Leib und Leben gefährdet auch nicht. Gleiches mit Gleichem vergleichen geht für manche wohl schon zu weit.
    • Grabeskaelte 01.11.2019 09:53
      Highlight Highlight @Numelch In Bezug auf Gewalttaten? Jap bin ohne Fehler, man reiche mir den metaphorischen Stein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • THEOne 01.11.2019 09:16
    Highlight Highlight "für mich war es aber ein gutes Beispiel für eine vielversprechende Therapie."
    der typ hat ja schon getäubelt wenn man ihm den falschen deo gebracht hat...
    • Panna cotta 01.11.2019 09:22
      Highlight Highlight Hast du das mit dem Deo im Blick gelesen?
    • Lululuichmagäpfelmehralsdu 01.11.2019 09:46
      Highlight Highlight Duu, also ich könnte unter umständen auch täubelen beim falschen deo dessen geruch ich gaaar nicht mag. Muss ich jetzt verwahrt werden? 😅
    • PeteZahad 01.11.2019 09:59
      Highlight Highlight @panna cotta hast du die Original Dok gesehen? Ich habe da einen kleinen Narzist im Luxus gesehen (bei Erstausstrahlung vor dem Medienrummel) und habe mich sehr gefragt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Wüthrich 01.11.2019 09:11
    Highlight Highlight "Ich erwarte allerdings von einem Gericht, dass es diesem Druck standhalten kann"

    Genau dies erwarte ich auch. Ich hätte auch erwartet, dass diesem Druck standgehalten worden wäre, als es darum ging, das Sondersetting abzubrechen oder nicht.

    Der ganze Fall ist ein Trauerspiel. Wobei ich nicht verkenne, dass Brian darin eine wesentliche Rolle spielt. Aber eine Verwahrung? Echt jetzt?
    • insert_brain_here 01.11.2019 09:55
      Highlight Highlight Das war eben genau keine Entscheidung der unabhängigen Justiz sondern der Jugendanwaltschaft ergo der Exekutive. Anders formuliert: Politiker machten auf Law-and-Order um Wählerstimmen zu sammeln während ihnen die harte Arbeit aller Beteiligten und das verpfuschte Leben von Carlos/Brian gepflegt am gutbürgerlichen Allerwertesten vorbeigingen. Natürlich gibts dafür Applaus vom Stammtisch.
    • ursus3000 01.11.2019 11:40
      Highlight Highlight Lieber Bruno er ist ein Wüterich,ich jedenfalls möchte ihm nicht begegnen
    • Patrik Hodel 01.11.2019 18:05
      Highlight Highlight Ja echt.
      Der Typ ist gemeingefährlich und lässt sich nicht therapieren.
      Also lassen wir ihn doch einfach laufen, oder?
  • Gubbe 01.11.2019 09:10
    Highlight Highlight Für mich war der wichtigste Satz : "Ein wichtiger Bestandteil einer Therapie ist, dass der Täter motiviert werden kann."
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 01.11.2019 09:54
      Highlight Highlight Und da happerts eben bei dem Täter hier. Also was will man? Einfach zu viel Verständnis für so schwere Straftäter hat man.
  • Perseus 01.11.2019 09:07
    Highlight Highlight Ich denke mal er hatte genug Chancen wieder auf die richtige Bahn zu kommen und hat jedes mal aufs neue bewiesen das er es nicht kann/will. Das hier wieder ein Täter zum Opfer gemacht wird finde ich stossend.
    • Coffeetime 01.11.2019 09:31
      Highlight Highlight Es geht nicht darum, ihn zu verharmlosen aber ich glaube, du kennst Brian nicht persönlich? Die "Fakten" kennst du auch nur durch die Medien? Aber es ist leicht zu verurteilen. Verwahrung ist wirklich eine ernste Sache... Und es gibt, wie im Artikel beschrieben, wirklich immer noch Alternativen.
    • Gender Bender 01.11.2019 09:41
      Highlight Highlight @Der Typ ist gefährlich, das ist keine Erfindung. Eine Person die er angegriffen hat ist fürs leben gezeichnet. Man muss ihn nicht weiter kennen, hat sicher auch seine "lieben" Momente aber wenns im halt mal grad nicht passt, verpasst er dir eine. Einfach so, ohne weitern Grund.
    • Kramer 01.11.2019 09:43
      Highlight Highlight Die Unterscheidung Täter/Opfer ist in diesem Fall nicht zielführend. Ist er Täter? Ja! Ist er Opfer? Ja.
      Was man aus diesem Fall bisher gelernt haben sollte ist, dass immer mehr und mehr Druck nichts bringt.
    Weitere Antworten anzeigen

Köche packen aus: Bei diesen 10 Warnzeichen solltet ihr das Restaurant sofort verlassen

Es kann so schön sein. Ganz entspannt mit Freunden abends im Restaurant sitzen, vielleicht einen Wein trinken und sich bei gutem Essen was erzählen.

Doch der schöne Abend kann jäh zu Ende sein, wenn ihr als Betthupferl eine Lebensmittelvergiftung mit nach Hause nehmt. Wie ihr ein gutes von einem schlechtem Lokal unterscheiden könnt, haben Köche und Gastro-Mitarbeiter auf Reddit ausgepackt und erzählt, bei welchen Warnzeichen ihr das Restaurant sofort verlassen solltet!

Wenn der Restaurant-Manager …

Artikel lesen
Link zum Artikel