Schweiz
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Thomas Knecht

Thomas Knecht ist Leitender Arzt der Forensischen Psychiatrie im Psychiatrischen Zentrum Appenzell Ausserrhoden.  Bild: spitalverbund.ch

Warum Normalos mit Hooligans auf die Polizei losgingen – das sagt der Forensiker

Fussball-Schläger greifen gezielt Rettungskräfte an – und plötzlich prügeln hunderte Unbeteiligte mit. Forensiker Thomas Knecht sagt im Interview, wie es zu Szenen wie diesen in Zürich kommen kann. Und was der gesteigerte Leistungsdruck in der Arbeitswelt damit zu tun hat.

21.08.18, 09:29 22.08.18, 02:05


Herr Knecht, was geht im Gehirn eines Hooligans vor?
Thomas Knecht:
Die meisten Hooligans sind junge Männer. Es ist eine Tatsache, dass die Aggressionsbereitschaft am Ende des Teenager-Alters am grössten ist. Denn mit ungefähr 18 Jahren erreicht der Testosteronspiegel ein Maximum, während das Frontalhirn noch sehr unreif ist. Dies äussert sich in einer gesteigerten Angriffslust. Die Zugehörigkeit zu einer gewaltbereiten Fangruppierung kann ein Anlass sein, diesen Impulsen nachzugeben.

Früher prügelten sich rivalisierende Fangruppen auf entlegenen Wiesen. Heute passen Ultras unbeteiligte Matchbesucher ab, bedrohen Journalistinnen, liefern sich Massenschlägereien am helllichten Tag. Am Wochenende gingen mutmassliche FCZ-Anhänger während eines Rettungseinsatzes gar gezielt auf Polizisten und Sanitäter los. Was ist passiert?
Die Möglichkeiten, Aggressionen auszuleben, sind in unserer Gesellschaft immer spärlicher gesät. Gleichzeitig werden die Reizquellen zahlreicher: Der Leistungsstress am Arbeitsplatz nimmt zu, genauso wie der Dichtestress in einer überregulierten Gesellschaft. Diese externen Faktoren können dazu führen, dass sich das Aggressionspotenzial in bestimmten Konstellationen heftig entlädt. Gleichzeitig hat in der Hooligan-Szene ein kultureller Wandel stattgefunden: Die Regeln haben sich aufgeweicht, die autoritätsgläubige Grundhaltung ist verloren gegangen.

«Nun muss man sich vor Augen halten, dass in der Samstagnacht nicht unbedingt Rentner unterwegs sind, sondern eben gerade die Jahrgänge, die hormonell gut gesättigt sind.»

Und darum die Angriffe auf die Polizisten?
Für den Ur-Hooligan war der Polizist so etwas wie ein Schiedsrichter. Man rechnete mit ihm, aber nicht als Gegner, sondern als Autorität, die die eigenen Pläne durchkreuzte. Man wich der Polizei nach Möglichkeit aus. Heute ist das Ausweichen aufgrund der höheren Regulierungsdichte schwieriger geworden. Die neue Generation von Hooligans schaltet darum in den Angriffsmodus. Je nach staatspolitischer Gesinnung der einzelnen Personen spielen noch andere Motive mit. Teilweise haben wir es mit Linksradikalen zu tun, die geistig mit dem autonomen Block verwandt sind und die Polizisten als Klassenfeinde sehen.

Die Angriffe von Samstagnacht waren allerdings nicht das Werk einzelner Hooligans: Plötzlich solidarisierten sich hunderte Personen mit den Angreifern und bewarfen die Einsatzkräfte ebenfalls mit Flaschen und Steinen. Die Stadtpolizei spricht von einem rund 300-köpfigen «Mob». Wie entsteht eine solche Dynamik?
Wir haben es hier mit der sogenannten Affekt-Ansteckung zu tun. Schon auf der Säuglings-Station ist es so: Wenn einer losplärrt, plärren alle los. Nun muss man sich vor Augen halten, dass in der Samstagnacht nicht unbedingt Rentner unterwegs sind, sondern eben gerade die Jahrgänge, die hormonell gut gesättigt sind. Manche mögen frustriert sein über Misserfolge im nächtlichen Flirtwettbewerb. Kommen dann Alkohol und Aktivdrogen wie Amphetamine dazu, ist das ein ziemlich explosiver Mix.

«Wenn alle dreinschlagen, fühlt sich keiner mehr verantwortlich. Man ist ja nur ein bisschen dabeigewesen.»

Und dann wird der Durchschnitts-Lehrling plötzlich zum Schläger?
Unter Umständen, ja. Wir sprechen hier vom Phänomen der Verantwortungsdiffusion. Wenn alle dreinschlagen, fühlt sich keiner mehr verantwortlich. Man ist ja nur ein bisschen dabeigewesen. Dazu kommt der Profilierungsdrang: In der Gruppe will jeder der Verwegenste und der Stärkste sein. Dadurch nimmt die Intensität der Gewalttaten zu.

«Hooligans versuchen wie andere radikale Gruppierungen auch, die Anonymität der Gesellschaft zu überwinden und zur ‹Ur-Horde› zurückzukehren.»

Wie unterscheiden sich Hooligans von anderen radikalen Gruppierungen, zum Beispiel von Rechtsextremen?
Der Hooligan hat ein sehr grobschlächtiges Feindbild. Es reicht, wenn jemand das Trikot der gegnerischen Mannschaft trägt – und schon passt er ins Schema. Dies erklärt auch die Übergriffe auf normale Matchbesucher, die keiner radikalen Fangruppierung angehören. Beruft sich eine Gruppe hingegen auf eine politisch-weltanschauliche Ideologie, dann ist das Feindbild genauer konturiert. Die Gemeinsamkeit ist die Suche nach Halt und Identität. Hooligans versuchen wie andere radikale Gruppierungen auch, die Anonymität der Gesellschaft zu überwinden und zur «Ur-Horde» zurückzukehren.

«Ur-Horde»?
Der Mensch ist für eine Gruppengrösse von ungefähr 150 Individuen konzipiert. Bis zu dieser Grösse hält die persönliche Vertrautheit Gruppen zusammen. Bei grösseren Dimensionen braucht es äusseren Zwang, um die anonyme Masse zusammenzuhalten. So gesehen, sind die urbanen Gefielde nicht besonders artgerecht für Menschen. Trotzdem strömt alles in die Städte, weil hier die Jobs sind und – nicht zu unterschätzen – eine grössere Auswahl an Geschlechtspartnern herrscht. Das Resultat ist ein höherer Aggressionsüberschuss.

Gibt es aus forensischer Sicht Hinweise darauf, wie dem Hooligan-Problem beizukommen ist?
Früher hiess es, man müsse die Rädelsführer isolieren und aus dem Verkehr ziehen. Heute organisieren sich die Bewegungen allerdings so Flashmob-artig, dass sich kaum mehr Schlüsselfiguren manifestieren. Man kann die Täter im Einzelfall aus dem kriminologenen Milieu herausnehmen und versuchen, sie einer normalen Sozialisation zuzuführen. Doch Zusammenrottungen und Gewaltexplosionen verhindert man damit nicht.

«Tragen die Polizisten Kameras auf sich, verhüllen sich die Angreifer einfach besser.»

Müssten sich die Klubs stärker von Gewalttätern distanzieren?
Die gewaltbereiten Gruppierungen führen ein Eigenleben und lassen sich auch von den eigenen Klubfunktionären nicht herumdirigieren. Manche suchen die Konfrontation in dem Fall sogar erst recht.

Die Zürcher Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart (Grüne) reagiert auf die Krawallnacht, indem sie alle Polizisten mit Bodycams ausrüstet. Ein taugliches Mittel?
Tragen die Polizisten Kameras auf sich, verhüllen sich die Angreifer einfach besser. Ich gehe nicht davon aus, dass dadurch Angriffe im grossen Stil verhindert werden können. Hinterher, bei der Aufarbeitung von Straftaten, können die Bilddokumente aber natürlich klärend wirken.

Also sind Politik, Polizei und Klubs die Hände gebunden? Prävention, Repression – nützt alles nichts?
Repression funktioniert nur punktuell. Auf der präventiven Schiene kann man natürlich versuchen, Jugendlichen unschädlichere Ventile zur Verfügung zu stellen, durch die sie ihre Aggressionen abbauen können. Aber es lassen sich nun einmal nicht alle jungen Männer in eine geordnete Vereinstätigkeit einbinden. Wir müssen der Tatsache ins Auge sehen: Griffige Sofortmassnahmen existieren nicht. Wir haben es hier mit einem komplexen gesellschaftlichen Problem zu tun.

Im Februar erschütterten diese Aufnahmen Zürich

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171
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171Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Walser 21.08.2018 17:53
    Highlight Wir sind jetzt in der Schweiz am Ende der geduldeten Gewaltkultur angelangt. Das geht irgendwann allen Staaten so die sich das auch politisch lange leisten konnten. Es ist erst Schluss wenn ein toter Polizist, Retter oder Feuerwehrmann auf der Strasse liegen wird. Verantwortlich werden vorallem die Politiker und Richter sein, die diese Gewalt mit ihren Verständnisprogrammen und Schmuseurteilen regelrecht gefördert und salonfähig gemacht haben.
    21 7 Melden
  • mrmikech 21.08.2018 16:23
    Highlight Nicht nur testosteron, davon haben alle junge männer viel, sondern tiefes serotonin, weil viele das leben keinen sinn geben können: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/m/pubmed/14509157/

    Immerhin, man muss stark reagieren auf diese gewaltsbereitheit, weil es sonst immer stärker eskaliert. Extremistische gruppierungen rekrutieren gerne solche jüngere...

    Diese jüngere sollen der wahl bekommen therapie zu untergehen, und wann es schon zu gewalt kam dazu sozialdienstpflicht.
    10 10 Melden
  • LeserNrX 21.08.2018 14:17
    Highlight "Der Leistungsstress am Arbeitsplatz nimmt zu, genauso wie der Dichtestress in einer überregulierten Gesellschaft. Diese externen Faktoren köunnen dazu führen, dass sich das Aggressionspotenzial in bestimmten Konstellationen heftig entlädt."
    Hinzu kommt noch, dass wenn sich diese Jugendlichen draussen im Quartier, nach einem Arbeitstag, nach zehn Uhr Abends noch ein Bier gönnen wollen (ja, 16-20 jährige gehen nicht um 21.00 Uhr ins Bett) und sich in Zimmerlautstärke unterhalten, der Bünzlinachbar gleich die Polizei ruft. Und dann wundert man sich, dass die Aggression zunimmt..
    46 61 Melden
  • neutrino 21.08.2018 13:39
    Highlight Tönt alles einleuchtend, ist es aber nicht. In Singapur oder Tokyo herrscht viel mehr Dichtestress und Arbeitsdruck - aber es finden trotzdem keine Massenschlägereien statt.
    52 35 Melden
    • Hr. Döpfel 21.08.2018 15:08
      Highlight In Ländern mit Todesstrafe ist die Hemmschwelle, Polizisten anzugreifen, wohl noch etwas höher..
      44 19 Melden
    • Herr Ole 21.08.2018 16:12
      Highlight Singapur hat einige Probleme mit Gewalt an Frauen (vor allem ausländische Frauen, die zur Unterschicht gehören).
      37 1 Melden
    • Kii 21.08.2018 17:12
      Highlight Singapur und tokyo werden solche sachen einfach sehr gut vertuscht.
      An partys und allgemein im ausgangvietel, zumindest in tokyo, gibt es immer wieder (massen)schlägereien.





      http://K
      11 3 Melden
    • neutrino 21.08.2018 21:49
      Highlight @Kii: ich habe mehrere Jahre in Tokyo gewohnt, war unzählige Male in den Partymeilen (Roppongi, Shibuya, etc.) - Schlägerei habe ich keine einzige gesehen.
      9 5 Melden
    • Kii 22.08.2018 08:52
      Highlight Neutrono: Das glaub ich dir sofort. Geht mir in zürich genau gleich. Kann mich an keine schlägerei erinnern im ausgang.
      7 1 Melden
  • Walser 21.08.2018 13:18
    Highlight Es gibt und gab seit Menschengedenken Gewalttaten und wird sie immer geben. Es braucht keine Experten und Forensiker um die Sachlage zu erkennen. Lediglich normaler Menschenverstand. Solange diese Chaoten maskiert mitten in einer Stadt ungehindert herumprügeln können und wenn einer mal erwischt wird er mit null Konsequenzen zu rechnen hat, bleibts wies ist. Die Polizei braucht mehr Möglichkeiten und Kompetenzen. Gefasste Täter brauchen Zwangsarbeit im Dienst der Allgemeinheit.
    41 39 Melden
  • Marlon Mendieta 21.08.2018 13:11
    Highlight Vieleicht bräuchte die Polizei mehr politische Rückendeckung in solchen Fällen und die Gesellschaft müsste aufhören Bastian-Kevin zu bemitleiden, der nur friedlich in den Ausgang wollte mit Freunden aus der Bibelgruppe und dann völlig zufällig vermummt zwischen den Fronten stand als die Polizei kam
    91 12 Melden
  • Marlon Mendieta 21.08.2018 13:11
    Highlight Während die Gegenseite immer weniger Tabus kennt und immer brutaler wird, muss die Polizei immer defensiver werden, um nicht selbst angeklagt werden.
    Finde es grundsätzlich gut, wenn sich Polizisten nicht aufführen können wie Sheriffs im wilden Westen.
    Wenn die Polizei aber keinen Verdächtigen mehr festnehmen kann, weil sie sonst Gewalt anwenden müsste, dann gute Nacht.
    86 8 Melden
  • Trompete 21.08.2018 12:10
    Highlight Ich behaupte die Rettungskräfte wurden nicht gezielt angegriffen, sondern "lediglich" die Polizei. Herr Neumann von Schutz und Rettung Zürich äusserte sich in einem Interview nach dem Vorfall ebenfalls entsprechend, wieso die Sache von den Medien dermassen hoch gekocht wird, kann ich nicht verstehen.
    51 110 Melden
    • Judge Dredd 21.08.2018 13:00
      Highlight Das würde die ganze Sache natürlich erheblich besser machen...
      Ob diesem Kommentar kann ich nur den Kopfschütteln, Fakt bleibt, Menschen die einem Schwerverletzten helfen wollten wurden mit Flaschen beworfen. Wieso wollen sie das jetzt in eine Relation setzen?
      56 15 Melden
    • Trompete 21.08.2018 15:05
      Highlight Man kann meinen Kommentar natürlich auch total missverstehen. Die Gänsefüsschen sollten aussagen, dass es nicht weniger schlimm ist, jedoch eher erklärbar.
      15 22 Melden
    • Judge Dredd 21.08.2018 15:50
      Highlight @Kii, haben sie meinen Kommentar überhaupt gelesen und wenn ja, sind sie sicher, dass sie ihn auch verstanden haben?
      Ich kritisiere am Kommentar von "Trompete" eben genau, dass er impliziert, Gewalt gegen Polizisten, die einem Schwerverletzten helfen wollen ist weniger verachtenswert (oder sie sei erklärbar?) als die selbige gegen Rettungssanitäter. Man stelle sich vor, Polizisten können genau gleich wie Sanitäter Schmerzen empfinden. Nichts legitimiert dazu, eine Flasche auf eine Person zu werfen, egal ob diese gelb, schwarz oder weiss bzw. Zivilist, Sanitäter oder Polizist ist.
      14 4 Melden
    • Kii 21.08.2018 16:25
      Highlight Jetzt hab ich ihn verstanden, entschuldige mich.

      Fakt ist trotzdem, dass keine sanitäter angegriffen wurden (auch sonst nicht öfters als füher), was aber von der mehrheit hier behauptet wird.

      PS: der zweite absatz geht an alle und ist nicht mehr auf dein kommentar bezogen.

      Ps:
      5 5 Melden
    • Trompete 21.08.2018 17:20
      Highlight Betrachtet es mal ganz nüchtern und aus soziologischer Sicht. Ein Polizist wird eher wegen seinem Arbeitsfeld, in welchem er auch teilweise Gewalt gegen Delinquenten anwenden muss und Leute verhaftet (mit entsprechenden Konsequenzen für den Verhafteten) zur Zielscheibe eined Angriffes, während ein Sanitäter bei der Ausübung seines Berufes rettet. Er sorgt also bei jedermann nur für positive Emotionen, und muss keine Konsequenzen durchsetzen.

      Aus diesen Gründen, glaube ich, dass ein Angriff auf Polizisten eher erklärbar idt als auf einen Sanitäter.
      11 1 Melden
    • Trompete 22.08.2018 06:54
      Highlight Es geht mir nicht darum, ob ein/e TäterIn selber eine Erklärung für seine Tat hat und abgibt, auch habe ich kein Verständnis wenn es zu häuslicher Gewalt kommt, auch wenn Sie versuchen mir dies zu unterstellen.
      Die Berichterstattung nach diesem Vorfall war vielerorts aber so ausgelegt, dass Rettungssanitäter als die Angegriffenen dargestellt wurden, was schlicht und einfach nicht stimmt. Durch den Angriff auf Polizisten in der Nähe eines Verletzten, konnten Sie jedoch nicht umgehend zu eben jenem Opfer vordringen und es behandeln.
      Versuchen zu verstehen, hat nichts mit gutheissen zu tun!
      3 1 Melden
    • Trompete 22.08.2018 20:31
      Highlight Kleinlauter? Keineswegs! Präziser würde ich es eher pflegen zu sagen. Ich ärgere mich bloss, dass es als neue Stufe der Gewalt aufgrund des falschen Fakts, dass Rettungskräfte angegriffen wurden, verkauft wird. Der Angriff ist klar zu verurteilen, aber die Sache mit den Rettungskräften wird ais meiner Sicht aufgebauscht.
      Vergewaltigung in der Ehe (oder egal welcher Beziehung die involvierten Personen stehen) ist ganz klar ein schweres Verbrechen und sollte aus meiner Sicht hart bestraft werden.
      1 1 Melden
  • So en Ueli 21.08.2018 11:58
    Highlight Alle diese gewalttätigen Personen gehören mit aller Härte bestraft. Denen ist es egal, ob ein Mitmensch zu Schaden kommt, oder gar umkommt. Daher gehören solche Menschen für mich in eine Besserungsanstalt.
    50 33 Melden
    • Albert J. Brown III 21.08.2018 12:10
      Highlight Zuerst muss man sie mal erwischen.
      Es ist für Polizisten zu gefährlich diese, aus einer Menge von 300 Nasen zu ergreifen und filmen ist verpöhnt sowie nur begrenzt nützlich.
      22 4 Melden
    • So en Ueli 21.08.2018 13:02
      Highlight Einfach alle, die bei diesem Mob dabei sind oder waren, verhaften. Da würde ich als Gesetzgeber keine Gnade kennen. Leute, deren Handlungen zum Tod anderen führen könnten, gehören nicht in unsere Gesellschaft.
      22 18 Melden
    • Albert J. Brown III 21.08.2018 14:49
      Highlight Das ist nicht so einfach wie sie das darstellen.
      Die Polizei ist bei solchen Ereignissen generell in der Unterzahl, in diesem speziellen Fall sogar massiv.
      Eine Einkesselung ist je nach Gegebenheit des Einsatzgebietes nicht möglich oder birgt zu viele Risiken für alle Beteiligten.
      Die Verhaftung der Delinquenten ist ausserdem nur unter Inkaufnahme von grossen Risiken für die Polizei möglich.
      15 1 Melden
    • NoCapitalism 21.08.2018 14:54
      Highlight @ueli
      Dann weg mit all den politikern und konzernen die den tod anderer in kauf nehmen.
      15 16 Melden
    • Albert J. Brown III 21.08.2018 15:43
      Highlight Achtung Ueli, jetzt haben sie einen Anarchisten getriggert...
      7 9 Melden
    • NoCapitalism 21.08.2018 16:06
      Highlight Stimmt doch? Oder wo liegt der unterschied?
      9 11 Melden
    • Albert J. Brown III 21.08.2018 16:23
      Highlight @NoCapitalism
      Natürlich stimmt es. Sie haben nur leider die Schwierigkeit, dass es keine Staatsform gibt, bei welchen es den Menschen besser geht.
      Oder kennen Sie eine?
      Die Absetzung von Regierung und die Abschaffung des Kapitalismus ergibt leider nicht die schöne Traumwelt, die sich die Erstmaiumzügler wünschen sondern eine Welt, in der das Recht des Stärkeren wieder entscheidet. Und so weit sind wir ja schon, gell?
      15 5 Melden
    • So en Ueli 21.08.2018 16:39
      Highlight @NoCapitalism

      Bei deinem Nickname, nehme ich an, dass du im Grunde gegen den Staat, deren Diener und Kapitalismus bist. Daher ist deine Annahme, dass unsere Politiker und Konzerne den Tod anderer in Kauf nehmen, für mich reine Ideologie und kein Fakt. Fakt ist jedoch, dass Polizisten ihr Leben riskieren dies nicht in Kauf genommen werden kann. Daher wäre ich für härtere Repressalien.
      10 11 Melden
    • NoCapitalism 21.08.2018 17:27
      Highlight Kein fakt? Nestle, clencore und co, waffenverfäufe, ausbeutung von afrika usw, nehmen keine tote in kauf? Das hat nichts mit meiner gesinnung zu tun. Ich sage ja nicht man soll tote polizisten hinnehmen. Aber fakten gibt es genug.
      Den kapitalismus überwinden würde definitv menschenleben retten. Das hat weder was mit utopie noch mit dem ersten mai zu tun. Die anarchistische "staats" form könnte funktionieren, ob es dann richtig umgesetzt wird ist was anderes.
      6 10 Melden
    • So en Ueli 22.08.2018 07:02
      Highlight @nocapitalism - Anarchismus soll funktionieren? Na klar, du glaubst wohl auch noch an den Osterhasen, right? Geh nach Libyen, Somalia oder sonst andere failed States um zu schauen, was Anarchismus anrichten kann. Wenn du die Zustände dort gut findest, dann kannst deine Anarchie dort gleich ausleben und dort bleiben.
      1 1 Melden
    • NoCapitalism 22.08.2018 10:52
      Highlight Lybien? Somalia? Als wären das ananarchistische länder.
      Anarchismus funktioniert wenn man ihn richtig ausübt. Im gegensatz zum kapitalismus spielen geld, macht, herkunft, klassengesellschaft etc. keine rolle. Es geht viel mehr um eine gesellschaft ohne herrschaft, dafür freiheit, gleichheit und tolleranz. Man muss sich keiner einzige wahren strömung anschliessen und dessen ideologien vertreten. Wenn menschen nicht dazu fähig sind auf sich selbst aufzupassen und sich zu respektieren, wie soll es dann eine regierung zustande bringen? Der anarchie gedanke geht noch viel weiter....
      2 3 Melden
    • NoCapitalism 22.08.2018 10:56
      Highlight .... Jedoch fehlen mir leider die zeichen und die zeit dass alles hier aufzuzählen.
      Im grunde geht es um ein friedliches miteinander, ohne jegliche gewalt, korruption, krieg etc. Jeder mensch hat gleich viel wert, egal welcher herkunft.
      Aber wie erwähnt ist es nichts desto trotz schwierig die umzusetzen. Besonders dann wenn wir immernoch nach macht streben und das gefühl haben über andere leben zu urteilen. Wenn man von diesen "gedanken" wegkommt kann es funktionieren. Jedenfalls kann der kapitalismus, in dem nur ein kleiner teil vom system profitiert nicht die lösung sein. Meine meinung
      2 1 Melden
    • Albert J. Brown III 22.08.2018 15:07
      Highlight Wenn der Anarchismus funktioniert, können Sie dann ein Beispiel nennen, wo er funktioniert hat? Wo man ihn also "richtig ausgeübt" hat?
      Denn sonst gäbe es ja für ihre Behauptung keinen empirischen Beleg. Damit wäre es dann ihr Glauben.
      Tatsache ist, dass sich Menschen immer, auf Grund Ihrer biologischen Voraussetzungen, für die Selbsterhaltung einsetzen werden. Sei es jeder für sich oder in Gruppen mit ähnlichen Interessen.
      Eine Richtung gäbe im Anarchismus niemand mehr vor, also könnte sich dies in jede Richtung entwickeln und der Mensch ist das gewalttätigste Tier.
      1 0 Melden
    • So en Ueli 22.08.2018 15:59
      Highlight Der Mensch ist nicht in der Lage den Anarchismus so zu leben wie er eigentlich zu leben ist. Der Mensch ist nicht fähig seine Bedürfnisse hinter deren der Gemeinschaft unterzuordnen.
      0 0 Melden
    • NoCapitalism 22.08.2018 17:56
      Highlight 1936 in spanischen bürgerkrieg, da funktionierte der anarchismus in den befreiten gebieten ziemlich gut. Ansonsten leider nicht. Jedoch kann man das über jede staatsform behaupten.
      Es ist nicht so das es im anarchismus keine ordnung mehr gibt. Im gegenteil, man organisiert sich untereinander, jeder hat mitsprache recht. Aber es stimmt was du sagst, der mensch ist das grösste problem. Das streben nach macht, geld und besitztum muss erst überwunden werden.Und ja, dermensch ist das gewalttätigste tier, ich bin überzeut durch faires aufteilen der güter und besitzttümer würde das verbessert werden
      1 1 Melden
    • So en Ueli 23.08.2018 08:03
      Highlight Ja das wäre wahr. Aber wie gesagt, der Mensch war und wird nie in der Lage sein, sein Streben nach Geld und Macht zu überwinden. Daher ist und werden Anarchismus, Sozialismus und der Gleichen nie eine passende Staatsform sein.
      0 0 Melden
    • NoCapitalism 23.08.2018 10:59
      Highlight Das seh ich ähnlich wie du. Trotzdem bin ich der meinung es gäbe besseres als der kapitalismus der im moment bei uns herrscht. Wir hier mögen das villeicht nicht so stark merken wie andere die wirklich nichts haben. Obschon es das auch hier gibt. Der staat handelt im eigeninteresse und viele bleiben da leider auf der strecke. Womit wir dann wieder bei ausschreitungen auf "den strassen" sind. Es gibt sehr viele leute die mit diesem system nichts, oder nicht viel anfangen können. Da staut sich hass auf und den lässt man dann an demos und der gleichen raus.....
      1 1 Melden
    • NoCapitalism 23.08.2018 11:03
      Highlight .... Es muss in iergendeiner form eine änderung geben. Mehr fürs volk, mehr für die menschheit und weniger für besitz und reichtum.
      1 1 Melden
  • Matthiah Süppi 21.08.2018 11:52
    Highlight "Herr Knecht, was geht im Gehirn eines Hooligans vor?"

    -ähm nichts.
    70 21 Melden
  • Schluch 21.08.2018 11:35
    Highlight Kann es sein, dass das Vertrauen in die Polizei und somit der Respekt gegenüber der Polizei bei der genannten Gruppe mit unterentwickeltem Hirnlappen gegen Null tendiert? Man kann sich schon fragen, ob es Möglichkeiten gäbe dieses Vertrauen wieder herzustellen. Die Polizei hat durchaus Möglichkeiten zu agieren ohne das Feindbild zu bestätigen.
    33 20 Melden
    • Pius C. Bünzli 21.08.2018 12:23
      Highlight Die Polizei agiert aber nicht ohne das Feindbild zu bestätigen. Sie agieren repressiv, gegen das Kollektiv und meist mit voller härte. Beispiel: Mit Gummischrot von hinten auf den Fanmarsch schiessen.

      Das soll das Verhalten der Hooligans nicht legitimieren, aber beliebt macht sich die Polizei so sicher nicht.
      46 61 Melden
    • Albert J. Brown III 21.08.2018 14:53
      Highlight Eine überflüssige Thematik die sie da ansprechen. In diesem Fall wurden eintreffende Sanitätskräfte genauso angegangen wie die Polizei.
      Das Gehäule betreffend der (angeblichen übertriebenen) Härte gegen Stein- und Flaschenwerfer darf gar nicht erst als Begründungsversuch toleriert werden.
      Oder würde sich der Herr Bünzli gerne von Steinen bewerfen lassen und mit Blüemliregen antworten?
      17 6 Melden
    • pistolpete 21.08.2018 15:38
      Highlight Du bist wohl durch eigenes Verschulden schon häufig in die Mühlen der Justiz / Polizei geraten. Ich habe ein durch und durch positives Bild von unseren rund 20'000 Polizisten: jung, gut ausgebildet, ausgewogenes Verhältnis zwischen Frauen und Männern und mutiger als Du und ich. Die Zürcher Polizei wird daraus lernen und das nächste Mal deutlich mehr verhaften. Ob das dann die Vermummten sind oder der mitmachende Pöbel ist mir egal.
      17 7 Melden
    • Albert J. Brown III 21.08.2018 15:46
      Highlight @Pistolpete
      Es freut mich, dass Sie ein positives Bild von unserer Polizei haben. Jedoch ist es unwahrscheinlich, dass die Zürcher Corps irgend etwas an dieser Einsatztaktik ändern wird, da dies für alle Beteiligten schlicht zu gefährlich ist.
      9 1 Melden
  • Dummbatz Immerklug 21.08.2018 11:17
    Highlight "Schon auf der Säuglings-Station ist es so: Wenn einer losplärrt, plärren alle los." - Ein passender Vergleich zum Säugling hin. Entspricht etwa dem Niveau eines Menschen, wenn man Rettung Kräfte angreift 🙄
    71 9 Melden
  • Bodicore 21.08.2018 11:17
    Highlight Na dann bedanke ich mich schon mal für die Totalüberwachung bei diesen Gehirnakrobaten
    22 28 Melden
  • Pidemitspinat 21.08.2018 11:06
    Highlight Naja das mag ja alles stimmen, was der Knecht so sagt. Aber seine Erklätung minimiert die sozialen Faktoren und die ideellen. Ich meine, warum genau fokussiert sich die Wut dieser Hormonbomben genau auf die Polizei? Irgendwoher kommt dieser Hass.

    Konsequenz: eine Spirale der Eskalation. Die Polizei militarisiert sich und tritt immer martialischer auf. Hass und Wut vermehren sich, die Polizei rüstet weiter auf. Etc.

    Vielleicht müsste sich die Polizei reformieren.
    47 78 Melden
    • giandalf the grey 21.08.2018 12:01
      Highlight Die Polizei ist halt ein guter Gegner. Sonst finden sich nicht so viele Leute die immer zur Stelle sind um sich zu prügeln. Ich seh' einfach nicht ganz ein, wie die Polizei von 300 Spinnern angegriffen wird und nur jemand verhaftet wird. Come on!? Da sollten mindesten 25 Verhaftungen drinn sein. Ich versteh auch nicht wieso man die Demonstranten mit Tränengas noch aggressiver macht, anstatt sie mit irgendwas beruhigendem zuzunebeln.
      34 14 Melden
    • DemonCore 21.08.2018 12:06
      Highlight Stimmt, auch an und für sich friedliche Leute machen oft schlechte Erfahrungen mit der Polizei. Ich wurde z.B. von der Polizei in einer Fussgängerzone angefahren (kein Blaulicht) und dann noch fast verhaftet als ich die beiden zur Rede stellte.
      35 19 Melden
    • Albert J. Brown III 21.08.2018 12:13
      Highlight "Die Polizei militarisiert sich..." Fangen sie bitte nicht an solcuen Bullshit zu verbreiten. Die Polizei stellt ihren Mitarbeitern Ausrüstung zur Verfügung, die sie heutzutage unter Umständen jederzeit benötigen. Der aktuelle Fall zeigt auf, dass man bei jedem Einsatz mit Angriffen rechnen muss. Besonders in den Städten.
      46 31 Melden
    • Albert J. Brown III 21.08.2018 12:16
      Highlight @giandalf the grey
      Nur unter Einsatz von massiver Gewalt und Gefährdung des eigenen Lebens ist es für Mitarbeitende der Polizei möglich Einzelpersonen aus einem Mob zu extrahieren.
      Wird die nötige Gewalt eingesetzt, wird dies in den Medien angeprangert und das arme Opfer der Polizeigewalt schleppt den Polizisten, die Polizistin vor Gericht.
      Aber vor dem Bildschirm lassen sich solche Sprüche leicht klopfen.
      45 14 Melden
  • Imfall 21.08.2018 10:59
    Highlight ein paar der angreifer trugen FCZ hoodies, also spricht man in jeden ****** Artikel von FCZ Fans... Nach dieser Logik reichen ein paar schwarze oder asiaten in der gruppe, um diese einen afrikanischen oder asiatischen Mob zu nennen!

    aber schön weiter auf dem fcz rumprügeln...
    42 87 Melden
    • CaptainPfirsich 21.08.2018 11:32
      Highlight Du kannst auch weiterhin Realitätsverweigerung betreiben. Fakt ist, dass ein Anteil der SK enormes Gewaltpotenzial an den Tag legt. Fakt ist ebenfalls, dass es eine Hatz auf andersdenkende (alles was Rückschlüsse auf GC zulässt) und die Polizei gibt. Gebe Dir aber recht, dass nicjt alle FCZler gewaltbereit sind. Vielleicht wärs aber der Anlass sich mal von den Kravall- und Gewaltbrüdern zu distanzieren. Angefangen bei faschistoider Blut- und Bodenrhetorik wie sie in ‘Züri isch ois’ oder ‘eine Stadt, ein Verein’ zu finden ist...
      63 18 Melden
    • Max Cherry 21.08.2018 11:58
      Highlight @pfirsich
      Schau dir mal diese Faschos an, propagieren ethnische Säuberungen! Und überhaupt gibt es lokale Fanrivalitäten nur in Zürich und beim FCZ, alle anderen Fans auf der Welt tanzen gemeinsam dem Sonnenuntergang entgegen.
      27 31 Melden
    • CaptainPfirsich 21.08.2018 13:35
      Highlight @maxcherry puhh da musstest Du aber tief ins Archiv gehen. Die SK lässt - im Unterschied zu Deiner Bebilderung- den Worten auch Taten folgen. Das kann ich Dir persönlich bestätigen... Dein Vergleich - wenn er denn einer sein sollte - hinkt gewaltig... und ist letzlich Teil der Blut- und Bodenideologie... verneinen bis zum bitteren Ende... Die SK hat ein Gewaltproblem - die SK negiert die Ko-Existenz von GC - die Gewaltrhetorik befeuert und motiviert Gewalt ab anders denkenden!
      15 7 Melden
    • CaptainPfirsich 21.08.2018 13:40
      Highlight @maxcherry - mit Rivalität hat Gewalt im Übrigen rein gar nichts zu tun...! Btw habe ich die SK - im Gegensatz zu Dir - nie als Faschos bezeichnet. Es käme mir nicht im Trau in den Sinn die ganze SK mit derlei Begriffen zu titulieren. Richtig ist, dass ich von faschistoider Rhetorik oder Ideologie spreche, die sich meiner Meinung in der ‚Kommunikation‘ und dem Verhalten der SK herauslesen lässt. Die GC Kurve - welcher ich nicht angehöre - hat sich im Übrigen kürzlich dezidiert für Ko-Existenz und zwei Clubs in der Stadt ausgesprochen...
      7 3 Melden
    • Max Cherry 21.08.2018 14:16
      Highlight Mein Post war sarkastisch und es gäbe noch sehr viele weitere Beispiele, wo sich die gc fans solcher oder ähnlicher Rhetorik bedienen, häufig auch homophob. Und dass das Statement gegen Gewalt seitens hoppers reine Heuchelei und Imageverbesserung war, sollte seit dem Angriff auf SBB Kontrolleure auch klar sein.

      5 4 Melden
    • Max Cherry 21.08.2018 14:19
      Highlight
      7 4 Melden
    • CaptainPfirsich 21.08.2018 14:29
      Highlight @maxcherry wie gesagt - worte und Taten. Obwohl ich bei Dir bin, dass Worte bereits der erste Schritt zur Tat sind! Wichtig ist, dass sich die breite, vernünftige Masse eben Gedanken macht. Und mit Zueri isch ois legt man den Grundstein. Und weils in der SK Leute mit Gewaltpotential gibt, werden Worte zu Taten. Wurde selbst schon von einem in der SK Uniform bedroht. So werden Mitläufer gemacht und genau darum spreche ich von Faschistoider Rhetorik. Fakt ist, die Gewalt geht ganz klar-mind die bisher dokumentierten Fälle-v. EINER Seite aus! Ich argumentierte im Übrigen im umgekehrt. Fall gleich
      3 4 Melden
    • CaptainPfirsich 21.08.2018 14:32
      Highlight @maxcherry noch ein Unterschied- die SK resp die militatnten Teile geht auf Familienväter, Fanlokal (wo auch normale fans verkehren) los. Im Fanlokal (siehe Presseartikel) desFCZs sind Personen mit GC-Fans im Umfeld nicht erwünscht... ich denke wirklich, dass dies alles nichts mehr mit gesunder Rivalität zu tun hat. Selber habe ich FCZ-Freunde die meine Ansichten im Übrigen teilen...
      5 4 Melden
    • CaptainPfirsich 21.08.2018 14:39
      Highlight @maxcherry im übrigen ist homophobie wohl in jeder Kurve verbreitet. Ob ich das gut finde? Natürlich nicht. Ich will als normaler Matchbesucher der wegen des Spiels und des Sports ins Stadion geht, nicht um meine Gesundheit fürchten müssen. Und genau das gleiche wünsche ich dem Anhänger des gegnerischen Teams...

      Zum Schluss noch: wir alle warten auf ein Bekenntnis der SK zu zwei Clubs in der Stadt und Ko-Existenz. Jeder der Mitmarschiert u mitschreit ist letztlich Teil davon. Immer dran denken, es könnte auch umgekehrt sein. Als ich Kind war, war der FCZ schlicht marginalisiert.Es gab nur gc
      2 6 Melden
    • Imfall 21.08.2018 15:23
      Highlight ähnliches kam auch schon von den hoppers.... früher gabs da auch noch die hardturmfront die auch keine kinder von traurigkeit waren!


      das waren schon eher faschos ; )
      4 4 Melden
    • CaptainPfirsich 21.08.2018 16:30
      Highlight Mit dem Unterschied, dass die HF keine Gesinnungspolizei war, wie es aktuell Teile der SK sind... schöne Bilder von früher - nur ist mir kein einziger Fall bekannt, wo ein FCZ Familienvater von der HF angegriffen wurde, oder das Fanlokal des FCZs mit Sprengstoff attackiert wurde. Ebenso gab es schlicht keine Ünergriffe auf ‘normale’ Fans. Heute ist dies anders! Und darum faschistoide Ideologie! Alles GClike ausmerzen. Da kannst Du noch ein paar Choreos bringen. Gibts übrigens auch von der SK resp damaligen Fczfankurve. Es gibt einen UNTERSCHIED-> gewalt gegen unbeteiligte.
      8 3 Melden
    • CaptainPfirsich 21.08.2018 16:31
      Highlight Wer das nicht sieht ist Teil des Problems!
      1 4 Melden
    • Kii 21.08.2018 16:46
      Highlight „Tod und Hass dem FCZ“

      Oder auch ganz toll dieser spruch:


      3 4 Melden
    • CaptainPfirsich 21.08.2018 17:00
      Highlight Bin nicht der Anwalt der GC Kurve. Tod und Hass geht gar nicht. Aber nochmals - ihr verteidigt hier allen ernstes, dass es OK ist, dass man als normaler Zuschauer mit GC insignien angegriffen wird. Ihr verteidigt Sprengstoffanschläge auf das GC Lokal...! Es gab bisher nichts vergleichbares auf der anderen Seite. HF waren Hooligans alter Schule. D.h man ging auf bekannte Hools der anderen Seite los. Dabei war immer klar: keine Unbeteiligten kommen zu schaden. Heute geht die Gesinnungspolizei der SK im Ausgang auf Jagd. Ihr vergleicht Äpfel mit Birnen und macht eines: verharmlosen, relativieren
      5 2 Melden
    • Snowy 21.08.2018 17:02
      Highlight @Pfirsich: So isches (bzw war es).
      0 2 Melden
    • Snowy 21.08.2018 17:05
      Highlight Zirü!
      0 3 Melden
    • CaptainPfirsich 21.08.2018 17:06
      Highlight Das ‘wir nicht, die anderen auch’ bringt nix! Fakt ist, dass Teile der SK der blut und boden faschistoiden Rhetorik eben Taten folgen lässt! Das wisst ihr genau... das ist religiöser fanatismus...
      2 4 Melden
    • Kii 21.08.2018 17:32
      Highlight Ach ach. Noch vor nicht all zu langer zeit, als gc noch mehr gewalttäter hatte, wurde das fcz fanlokal mit allem drum und dran angegriffen.

      Apropopo hf: wiso bekam ich dann beim albisriederplatz eine faust in den bauch? War dort ca. 12 jahre alt.
      Wie war das, als die hf den südkurven eingang nach spielende stürmte? Alles normalos am nach hause gehen.
      Keine gesinningspolizei soll die hf gewesen sein? Das waren alles üble faschos.
      4 1 Melden
    • Max Cherry 21.08.2018 18:23
      Highlight Es stimmt einfach nicht, was du schreibst. Die HF griff früher ab und zu vor den Spielen hinter der alten Südkurve auch alles an, was irgendwo FCZ trug. SBB Kontrolleure sind sogar komplett unbeteiligt und werden angegriffen.
      Oder weibliche YB Fans (http://m.20min.ch/schweiz/bern/story/10756398).
      In Zürich wissen sie, dass sie schon Zahlenmässig massiv unterlegen sind und vermitteln das Bild der braven Fans, welche Opfer der Südkurve sind und Leute wie du glauben das auch noch. Sobald die SK aber ausser reichweite ist, sprich Auswärts, sind die kein Deut besser. Diese Heuchelei nervt.
      4 2 Melden
    • Imfall 21.08.2018 21:13
      Highlight wo steht das?? niemand hier findet das ok!
      1 0 Melden
    • CaptainPfirsich 21.08.2018 22:11
      Highlight Ich glaube Fascho wird hier etwas gar inflationär und ohne Sachverstand verwendet... ich verurteile jegliche Gewalt! War nie dabei und werde nie dabei sein! Ich gehe des Spieles wegen und möchte in meiner Freizeit mit meinem GC fan Shirt aus dem offiziellen Shop nicht Gefahr laufen mit einem Schädelbasisbruch in der Notaufnahme aufzuwachen. Meines Erachtens sind die Dimensionen heute anders als in den 80/90er. Ich interpretiere aus Euren Antworten, dass ihr an der aktuellen Gewaltsituation nichts auszusetzen habt - ein Dementi les ich jedenfalls nichts. Guten Abend
      3 4 Melden
    • CaptainPfirsich 21.08.2018 22:18
      Highlight Maxcherry - ich rede von ‘normalen’ Leuten wie mir die mit fanfehden gar nix am Hut haben! Du verniedlichst die flächendeckende alles GCumfassende Gewalt! Ich verabscheue die Gewalt aus GC Kreisen genauso! Fakt ist aber, dass aktuell eine klar asymmetrische Verteilung der Gewalttaten vorliegt! Es geht darum dass die extremen SKler auf alles und jeden mit GClogo losgehen! Die Kommentare hier drehen sich im übrigen um Gewalttaten welche mit SK Beteiligung stattgefunden haben. Nur so... in einer nie da gewesenen Perfidität gegen alles und jeden - sogar Retter im Noteinsatz...!
      2 4 Melden
    • Max Cherry 21.08.2018 22:34
      Highlight 1. Es gab keine Gewalttaten bei welchen "die SK" (wer ist das überhaupt, in diesem Zusammenhang?) beteiligt war. Es geht um einen Krawall von 200 Leuten, unter denen einige wenige, gemäss Aussage eines einzigen Leserreporters von 20min, FCZ Kleider getragen haben sollen. Auf keinem Video oder Foto der Vorfälle ist dies zu sehen. "Die SK" lungert ausserdem kaum geschlossen am Seebecken.
      2. Ich kommentiere, weil es mich nervt, dass die gc fans plötzlich die Guten sind, nur weil sie letztes Jahr ein heuchlerisches, weinerliches Statement abgeben aber trotzdem selber nicht entsprechend handeln.
      2 1 Melden
    • CaptainPfirsich 22.08.2018 10:44
      Highlight Darum sag ich - wer verniedlicht, relativiert und negiert ist Teil des Problems. Bis es den ersten Toten gibt und alle fassungslos sind...
      1 3 Melden
    • Imfall 22.08.2018 15:26
      Highlight @Pfirsich

      lass es gut sein... niemand von uns befürwortet gewalt gegen irgendjemanden!

      aber das in den medien ein paar leute mit fcz kleidung gleich einen FCZ hooliganmob ergeben, ist zum kotzen!

      die sk leute hängen doch stunden nach spielschluss nicht am see rum
      1 0 Melden
  • Johnny Geil 21.08.2018 10:49
    Highlight Kann mir jemand sagen, inwiefern "Fussballanhänger" da involviert sein gewesen sein sollten? Oder sehe ich richtig, dass die EINZIGE "Quelle" die Aussage eines Leserreporters war, der jemand mit FCZ-Fanartikel gesehen haben soll? Soll anscheinend reichen um die Ausschreitungen nun tagelang auszuschlachten, ohne überhaupt die Fakten zu kennen. Qualitätsjournalismus geht wohl anders, aber das Clickbaiting steht auch hier offensichtlich im Vordergrund.
    62 38 Melden
    • Against all odds 21.08.2018 16:07
      Highlight Die offizielle Polizeimitteilung spricht von "mutmasslichen FCZ-Anhänger". Ich gehe davon aus, dass sich diese Aussage auf Zeugenaussagen stützt (Polizeibeamte, Sanität, sonstige Augenzeugen).
      Wenn man, wie du offenbar, davon ausgeht, dass nur ein einzelner Leserreporter behauptet, dass die Polizei und Sanität angegriffen wurde, würde ich auch am Qualitätsjournalismus zweifeln. Was für Fakten erwartest du? Dass die Sanität und Polizei angegriffen wurde, steht wohl ausser Frage.
      2 3 Melden
    • Willi Helfenberger 21.08.2018 16:23
      Highlight In der Meldung der Stadtpolizei Zürich steht: "Als die Rettungskräfte vor Ort eintrafen, wurden sie sofort von zahlreichen zum Teil vermummten Unbekannten, die mit FCZ-Fankleidung unterwegs waren, mit Flaschen und Steinen angegriffen".
      6 2 Melden
    • Johnny Geil 21.08.2018 22:51
      Highlight @Helfenberger: Danke für Ihre Anwort. Wieviele mit "FCZ-Bekleidung"? Einer? Zwei? Zehn? 300? Warum werden Polizeimeldungen nicht recherchiert bzw. hinterfragt? Das Frage ich Sie als Jouralisten. Sämtliche Medien der Schweiz übernehmen diese 1 zu 1. Ich weiss bestens, dass in der FCZ-Fanszene, gelinde gesagt, einige Volldeppen sind und solche bestimmt involviert waren. Aber ich habe keine Lust mehr, als FCZ-Fan den Fussabtreter der Gesellschaft zu spielen. Es gibt keinen Fakt, dass FCZ-Anhänger die Ursache für diese hässlichen Szenen gewesen sein sollen, wie es in den Medien dargestellt wird.
      3 0 Melden
  • Kii 21.08.2018 10:47
    Highlight Etwas off-topic, aber trotzdem:
    Kann sich einer noch an solche szenen erinnern? Von wegen früher war alles besser etc.

    Neuchatel xamax:

    58 3 Melden
    • Snowy 21.08.2018 11:21
      Highlight Will öpper e Penalty ins Gsicht?!

      46 1 Melden
    • chnobli1896 21.08.2018 11:37
      Highlight Schau dir die Outfits der "Hooligans" an, die waren wirklich besser früher :-D
      36 0 Melden
  • kafifertig 21.08.2018 10:43
    Highlight Nicht überzeugend.
    Zuviel peudowissenschaftliches Psychogeschwurbel.
    20 71 Melden
    • DemonCore 21.08.2018 12:11
      Highlight Ich weiss nicht, das mit der Gehirnentwicklung und dem Testosteronspiegel stimmt doch. Oder hast du eine bessere Erklärung? Was willst du dagegen machen? Es stimmt auch, dass es heute kaum noch Ventile für die Gewalt gibt. Es ist ja super, dass wir in Europa nicht mehr alle zwanzig Jahre einen Vernichtungskrieg führen, die Leute, die in diese Kriege zogen werden aber noch mit der gleichen statistischen Häufigkeit geboren.
      26 3 Melden
    • Lami23 21.08.2018 13:44
      Highlight Ich hatte bei diesem Pseudowissenschaflter schon öfters Unterricht und bis jetzt immer den Eindruck, dass er ziemlich kompetent ist.
      13 1 Melden
  • Rumbel the Sumbel 21.08.2018 10:40
    Highlight Denn mit ungefähr 18 Jahren erreicht der Testosteronspiegel ein Maximum, während das Frontalhirn noch sehr unreif ist.....hat was Wahres!
    46 3 Melden
  • Thomas F. 21.08.2018 10:37
    Highlight Der bisher beste Beitrag zum Thema. Danke Watson.
    35 10 Melden
  • Elfranone 21.08.2018 10:27
    Highlight ultras: stimmungsmachende fans
    hooligans: prügelnde fans
    24 10 Melden
    • Zurigese 21.08.2018 11:07
      Highlight Stimmt (oder war mal so). Inzwischen gibt es jedoch wohl auch „Hooltras“... Die Grenzen verlaufen fliessend.
      27 1 Melden
    • chnobli1896 21.08.2018 11:38
      Highlight @Zurigese: B-Fan mit C-Allüren? ;-)
      9 2 Melden
  • Rhabarber 21.08.2018 10:19
    Highlight Entweder reduziert die Gesellschaft den allgemeinen und v.a. den Arbeitsstress. Oder ihr gebt den Jungs Möglichkeiten sich abzureagieren.

    Das erste wäre die Handlung einer vernünftigen Spezies und Gesellschaft. Ich rechne also folglich nicht damit.

    Ich bin übrigens auch eher links. Aber Radikal ist Scheisse und die Polizei hab ich nie als Feind gesehen. Solang Menschen ihre tierischen Triebe nicht besser im Griff haben, will ich in keiner Gesellschaft ohne Polizei leben.
    59 7 Melden
    • Rhabarber 21.08.2018 19:36
      Highlight Ich schreib "Jungs" weil aus der Neurologie klar ist: junge Männer leiden bis zu einem gewissen Alter unter Hormonüberschuss. Gleichzeitig sind sozusagen Gehirnfunktionen nur sporadisch aktiv, die der Selbstkontrolle dienen.
      Darum! Es geht nur um diese Altersklasse. Keine Kinder mehr, aber auch noch nicht wirklich Männer.
      Von Eltern erwarte ich, dass sie ihre Kinder im Griff haben. Von Erwachsenen erwarte ich, dass sie sich selbst im Griff haben. Die dazwischen, die sind das Problem. Allerdings auch nicht alle. Theoretisch könnte man das mit der richtigen Erziehung auch rechtzeitig aufgleisen.
      1 1 Melden
  • Marlon Mendieta 21.08.2018 10:08
    Highlight " Repression funktioniert nur punktuell "

    Ich würde viel Geld darauf setzten, dass der harte Kern der Ultras sich mässigen würde, wenn ein paar Typen der "Urhorde" plötzlich für ein paar Monate im Knast verschwinden würden.
    300 97 Melden
    • Habedi 21.08.2018 10:20
      Highlight Da widerspreche ich nicht. Jedoch sehe ich nicht wie es möglich sein sollte zu beweisen, wer zu der "Urhorde" gehört. Versuch mal nur die schuldigen einzusperren wenn alle gleich angezogen sind.
      27 4 Melden
    • giandalf the grey 21.08.2018 11:53
      Highlight Nope. Not gonna happen. Ich bin selber kein Ultra, kenne aber einige. Die tragen dann einfach zwei Jahre lan "Free-Alphawolf" Shirts und ersetzen den harten Kern.
      26 4 Melden
    • Marlon Mendieta 21.08.2018 12:13
      Highlight Haha
      Und ich bin selber nicht der Samichlaus, kenne aber alle...
      7 18 Melden
    • häxxebäse 21.08.2018 13:52
      Highlight Grundsätzlich ja. Aber die gefängnisse quellen über... und ehrlich gesagt mir ist lieber man lässt diese draussen und die schweren gewalttäter wie vergewaltiger, mörder und pädos drinnen. Ist noch schwierig das ganze thema
      7 3 Melden
    • Juristin 21.08.2018 13:57
      Highlight @Marlon ich denke nicht, dass dies eine Lösung wäre. In diesen Kreisen (und auch in anderen natürlich) brüstet man sich mit der Anzahl Delikte, Strafen, Geschädigten usw. Zudem sind die Strukturen oft so, dass sich die Anführer viel weniger die Hände dreckig machen und die Neulinge mit "Mutproben" und dergleichen auf den Prüfstand stellen und diese vorab losschicken. Da der Verrat natürlich keine Option darstellt, werden die Köpfe dahinter in der Regel auch nicht erwischt und zur Rechenschaft gezogen. http://Z
      3 2 Melden
    • Makatitom 21.08.2018 14:22
      Highlight das braucht keine "Monate". Nur so lange, dass sie sich ihrem Chef erklären müssen, da reicht das Wochenende plus Montag
      6 4 Melden
    • giandalf the grey 21.08.2018 14:32
      Highlight @Makatitom die sind nicht so monarchisch geführt wie du denkst. Es sind viele die schon länger dabei sind die, die grösseren "Dinger" organisieren. Und kleinere Aktionen müssen auch nicht zwangsläufig von weiter oben "genehmigt" werden. Es gibt diesen einen Kopf den man abschlagen könnte nicht.
      9 0 Melden
    • Makatitom 21.08.2018 16:03
      Highlight Es scheint, dass du mich falsch verstehst. Ich meine mit Chef ihren Arbeitgeber, der sich dann den ganzen Montag fragen wird, wo wohl sein Büetzer bleibt und der sicher extrem Freude an solchem hat, wenn der Büetzer ihm das am Dienstag erklärt. Ich als AG hätte da auf alle Fälle immer ein paar blaue Briefe in der Schublade
      4 1 Melden
    • giandalf the grey 21.08.2018 16:41
      Highlight Achso du willst die Holligans festnehmen? Ja eh. Ich frage mich sowieso auch wieso die Polizei nur eine einzige Festnahme verzeichnen konnte. Alter, da waren angeblich 300 Leute. Wie schwer kann es sein da zehn, zwanzig davon einzupacken?
      5 7 Melden
    • NoCapitalism 21.08.2018 23:23
      Highlight Schwerer als du denkst
      3 1 Melden
  • Paul Enis 21.08.2018 10:04
    Highlight "Der Leistungsstress am Arbeitsplatz nimmt zu, genauso wie der Dichtestress in einer überregulierten Gesellschaft. Diese externen Faktoren können dazu führen, dass sich das Aggressionspotenzial in bestimmten Konstellationen heftig entlädt."
    Da müssten sich junge Erwachsene in Hong Kong oder Tokyo laufend auf der Strasse auf die Nuss geben. Tun sie aber nicht.
    401 79 Melden
    • Domitian 21.08.2018 10:26
      Highlight Nein da hast du recht. Die Individuen dieser Gesellschaften begehen dann Suizid.
      70 12 Melden
    • DomKi 21.08.2018 10:38
      Highlight Kann es sein dass da die Polizei härter durchgreift?
      11 35 Melden
    • Relativist 21.08.2018 10:58
      Highlight Weil die Individualisierung in Asien weniger ausgeprägt ist. Der Leistungsstress hier ist nicht auf den Arbeitsplatz beschränkt, sondern beinhaltet auch den Druck sein 'individuelles Selbst' zu finden. In asiatischen Gesellschaften, sehr spezifisch auch im chinesischen Kulturraum, besteht dieser Individualisierungsdruck nicht oder kaum. Der eigene Weg ist für junge Männer oftmals relativ klar vordefiniert. Dies reduziert den selbst auferlegten Erwartungsdruck, sich selbst zu finden und sich von den anderen paarungswilligen Männchen abgrenzen zu können.
      50 2 Melden
    • MsIves 21.08.2018 11:27
      Highlight Nö, die bringen sich dann halt einfach um https://www.humanium.org/de/selbstmord-bei-kindern-in-japan-die-haufigste-todesursache-von-kindern/

      Jede Gesellschaft hat ein anderes Ventil für diese Probleme..
      40 4 Melden
    • giandalf the grey 21.08.2018 11:51
      Highlight Nein, die bringen sich deshalb selber um. Besser? Ich weiss ja nicht...
      24 5 Melden
    • DemonCore 21.08.2018 12:00
      Highlight Da herrscht aber auch (noch) eine andere Kultur, Verehrung von Alten/Ahnen, kein Zeigen von Emotionen.
      16 2 Melden
    • Spina_iliaca 21.08.2018 12:39
      Highlight Vermutlich ist da auch weniger Testosteron vorhanden.
      8 7 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 21.08.2018 13:03
      Highlight Schlechter Vergleich, Asiaten sind da kulturell auf einem ganz anderen Standpunkt.

      Wenschon dann Vergleich mit bsp, London oder Paris.
      6 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 21.08.2018 13:13
      Highlight @Paul Enis

      1. Glauben Sie ernsthaft wir würden es mitbekommen oder denken Sie die Japaner interessiert dieses kleine Scharmützel?

      2. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bōsōzoku
      8 1 Melden
    • Amisabi 21.08.2018 13:15
      Highlight Sie vergessen die Kulturunterschiede. Wer schon mal in Asien unterwegs war wird feststellen das die Leute in den Städten auch "aggressiver" sind als auf dem Land.
      7 0 Melden
    • Nikolai G. 21.08.2018 13:41
      Highlight Andere Kultur. Weniger Individualismus viel mehr Gemeinschaft. Ausgleichszonen in denen man zur Ruhe kommen kann (Stadtpark Tokyo, riesen Park und extrem ruhig mitten in einer Millionenstadt). Dies ist zum Beispiel nicht möglich weil ja jeder seine Musikbox mitnehmen muss. Ihr Gemienschaftsgefühl hat dafür andere Negative Auswirkungen (z.b. Selbstmord). Nur weil es in einem anderen Land nicht so ist, kann man dies nicht auf uns Asozieren. Jede Kultur ist anders. So ist es nun mal (an alle die schreien alle Menschen sind gleich)
      6 0 Melden
    • Jonas Schärer 21.08.2018 16:34
      Highlight Stimmt, die bringen sich gleich selbst um. Ist ja viel besser 🙈🙊🙉
      5 0 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 21.08.2018 17:04
      Highlight @Redaktion

      Euer Verlinkungssystem ist eine Ausgeburt der Hölle.

      https://bit.ly/2wg2dgP

      So könnte es funktionieren.
      5 0 Melden
    • Ramtha 21.08.2018 18:51
      Highlight Dafür hast du in diesen Ländern viel mehr junge Menschen die Suizid begehen.
      4 0 Melden
    • Röleböle 22.08.2018 09:35
      Highlight "Bei grösseren Dimensionen braucht es äusseren Zwang, um die anonyme Masse zusammenzuhalten."
      Schon mal die Zwangsjacken-Gesellschaft in China/Japan und so studiert?!
      Die haben dann einfach ne enorm hohe Selbsmordrate. Die Agression richtet sich einfach gegen sich selber... Auch ne Variante.
      5 1 Melden
  • Raphael Stein 21.08.2018 09:58
    Highlight Krank, wie wir uns entwickelt haben.
    26 20 Melden
    • Bodicore 21.08.2018 11:19
      Highlight Wer sagt denn dass wir uns entwickelt haben ?
      24 3 Melden
  • Borki 21.08.2018 09:52
    Highlight Wenn man die Entwicklung der Ausschreitungen rund ums WEF in den letzten 10 Jahren beobachtet hat, scheint Repression bei diesem Klientel gar nicht so schlecht zu wirken.
    Gerade der "gemeine Mitläufer" verändert sein Verhalten doch relativ schnell, wenn er weiss, dass es ernsthafte Konsequenzen nach sich zieht.
    48 31 Melden
  • Fanito 21.08.2018 09:51
    Highlight Auch wenn er da mit etwas gar viel Fachausdrücken um sich wirft, mal einer der eine etwas realistische (leider nicht sehr aufbauende) Einschätzung abgibt.
    Es ist einfach komplex und Gewalt kann man nicht einfach wegpolitisieren. Als Bsp. kommt dann immer die USA, wo es (so gut wie) keine Hooligan Probleme gibt, aber naja, die USA und keine Gewalt? Wohl auch nicht.
    Mein Fazit man muss die Familien stärken und früh in den Schulen auf diese Themen noch stärker eingehen, sind sie mal 16 kann man lange auf sie einreden....
    192 21 Melden
    • giandalf the grey 21.08.2018 11:58
      Highlight Wie bei den Zigaretten? Wie viele Raucher haben ihren Eltern als Kind geschworen nie eine Zigarette anzufassen und rauchen mit 20 kette? Ich kenne gewaltbereite Ultras. Die sind sonst die nettesten Menschen, als Kind teilweise sogar christlich sozialisiert mit nächsten Liebe und so. Aber sobald die Sturmmaske auf dem Kopf ist, werden sie zum Ork. Ich fände es ein sehr intressantes Phänomen wenn es nicht so schrecklich wäre.
      26 2 Melden
    • DemonCore 21.08.2018 12:02
      Highlight Mit 10-jährigen auf das Hooliganismus-Problem 'eingehen'? Das bringt sie höchstens auf Ideen...
      12 3 Melden
    • Garp 21.08.2018 13:19
      Highlight Die Schule ist für die Bildung da und klar um soziale Grundfertigkeiten in einer Gruppe zu lernen. Jedes Thema kann man jedoch nicht an die Schule delegieren, die ist ja heute schon mit ihren Aufträgen aus der Gesellschaft und Wirtschaft überfordert und die Kinder und Jugendlichen ebenso. Hooligans kommen auch in den besten Familien vor, genau so wie Hormonausbrüche.
      4 0 Melden
    • Fanito 21.08.2018 13:24
      Highlight @DemonCore & Giandalf
      das habt ihr falsch verstanden. es geht generell um die Thematisierung von Gewalt, auch gegenüber Frauen z.b. (da läuft ja grad auch eine Debatte). ich sehe heute einfach immer mehr kleine 8 jährige Narzissten, die sich alles erlauben, weil sie es so gelernt haben und weil die Eltern entweder selber so sind oder aber einfach keine Zeit haben und ihnen als Ersatz einfach das iPad in die Hände drücken.... was man zuhause und in der Schule als Kind lernt, hält für ein Leben (Ausnahmen gibt es immer, schon klar).
      3 2 Melden
    • giandalf the grey 21.08.2018 14:12
      Highlight Ja aber selbst wenn du gelernt hast, dass Gewalt keine Lösung ist, irgendwann kriegst du eine geschmiert. Und unter umständen merkst du dann, dass es gar nicht so schlimm ist. Ja dass es sogar irgendwie gut tut sich ab und zu mal gegenseitig auf die Fresse zu geben. Und dann merkst du mit 16, dass es einen Knoten in dir löst und ein Loch füllt wenn du mit deiner Gruppe gegen eine andere gehst. Dass das Adrenalin irgendwie geil ist und es nichts besseres gibt als dein loyales Rudel im Rücken. Und dann kommt Mami und sagt Gewalt ist keine Lösung.
      3 1 Melden
    • giandalf the grey 21.08.2018 14:16
      Highlight Versteh mich nicht falsch, die Ultras die ich kenne sind grundsätzlich auch der Meinung das Gewalt keine Lösung ist. Aber sie sind sehr wohl der Meinung dass es ein Ventil ist. Und sie reden sich das dann schön und sagen, dass sie ja nur gegen Leute gehen, die das auch wollen und die das Risiko in kauf nehmen. Offensichtlich ist das aber nicht wirklich so und eskaliert (oh Wunder) regelmässig in unfassbare Gewalteskapaden. Es ist nicht so dass die Ultras nicht wissen, dass Gewalt keine Lösung ist. Es ist für sie auch keine. Sondern ein Ventil. Und dass lernen sie automatisch beim ersten Schlag
      1 0 Melden
  • sherpa 21.08.2018 09:51
    Highlight In Zürich gibt es schon seit längerem keine sog Normalos mehr, oder hat vielleicht jemand in Zürich in letzter Zeit sog. +normale" gesehen"
    26 58 Melden
    • Bene86 21.08.2018 13:21
      Highlight Du musst dich aber ziemlich oft Zürich aufhalten, um das beurteilen zu können. Wie die ganzen anderen Zürich-Hasser auch.

      Hauptsache, am Wochenende und an den Feiertagen nach Zürich strömen, die Strassen verstopfen und gleichzeitig "hässig" auf alle Zürcher sein.
      9 2 Melden
  • meine senf 21.08.2018 09:48
    Highlight Warum nicht so eine Art Fight Club einführen, in welchen jene, die sich gegenseitig prügeln wollen, dem nachgehen können, ohne Unbeteiligte zu schaden?

    Für Einzelpersonen gibt es das ja schon, das nennt sich Boxen oder Kickboxen oder MMA oder Schwingen etc.

    Das könnte man ja auch so abwandeln, dass es auch als Gruppensport möglich wäre.
    31 14 Melden
    • Leckerbissen 21.08.2018 10:34
      Highlight Das gibt es. Zürich, Basel, Luzern, St. Gallen haben schon solche "Feldtruppen". Das sind dann aber die ganz grossen Jungs mit Top Kampfausbildung. Von deren Kämpfen hörst du in den breiten Medien nichts, da selten Videos kursieren. Diejenigen welche Steine werfen, messen sich nicht mit denen. Deshalb die feige Krawalle.
      45 3 Melden
    • Max Müsterlein 21.08.2018 11:33
      Highlight Der Reiz wäre weg da reguliert.
      12 1 Melden
  • Snowy 21.08.2018 09:40
    Highlight Gutes Interview.

    Ausser bei dieser Aussage müsste "Hooligan" mit "Ultra" ersetzt werden:

    "Der Hooligan hat ein sehr grobschlächtiges Feindbild. Es reicht, wenn jemand das Trikot der gegnerischen Mannschaft trägt – und schon passt er ins Schema."

    Hooligans haben - zumindest im klassischen Sinne - eben genau kein Interesse an "Kuttenträgern" - also Normalofans mit Fanshirt und suchen nach ihresgleichen (möglichst ohne Polizeipräsenz).
    38 6 Melden
    • Zaungast 21.08.2018 11:53
      Highlight Ultras gehen aber auch nicht auf Trikotträger los, sondern auf Ultras anderer Vereine. Man sucht den Kontakt gegen diejenigen, die ihn ebenfalls gerne suchen.

      Aber in Zürich ist alles aus dem Ruder gelaufen betreffend FCZ vs. GC...
      16 3 Melden
    • Snowy 21.08.2018 11:59
      Highlight Für Basel (und wohl auch an anderen Orten) stimmt Deine Aussage.
      In Zürich scheinen Teile der Kategorie B etwas anders zu ticken (wenn man den Medienberichten glauben darf).
      10 4 Melden
    • Zaungast 21.08.2018 14:04
      Highlight Genau das habe ich ja geschrieben :-)
      2 2 Melden

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