Schweiz
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Thomas Knecht

Thomas Knecht ist Leitender Arzt der Forensischen Psychiatrie im Psychiatrischen Zentrum Appenzell Ausserrhoden.  Bild: spitalverbund.ch

Interview

Warum Normalos mit Hooligans auf die Polizei losgingen – das sagt der Forensiker

Fussball-Schläger greifen gezielt Rettungskräfte an – und plötzlich prügeln hunderte Unbeteiligte mit. Forensiker Thomas Knecht sagt im Interview, wie es zu Szenen wie diesen in Zürich kommen kann. Und was der gesteigerte Leistungsdruck in der Arbeitswelt damit zu tun hat.



Herr Knecht, was geht im Gehirn eines Hooligans vor?
Thomas Knecht:
Die meisten Hooligans sind junge Männer. Es ist eine Tatsache, dass die Aggressionsbereitschaft am Ende des Teenager-Alters am grössten ist. Denn mit ungefähr 18 Jahren erreicht der Testosteronspiegel ein Maximum, während das Frontalhirn noch sehr unreif ist. Dies äussert sich in einer gesteigerten Angriffslust. Die Zugehörigkeit zu einer gewaltbereiten Fangruppierung kann ein Anlass sein, diesen Impulsen nachzugeben.

Früher prügelten sich rivalisierende Fangruppen auf entlegenen Wiesen. Heute passen Ultras unbeteiligte Matchbesucher ab, bedrohen Journalistinnen, liefern sich Massenschlägereien am helllichten Tag. Am Wochenende gingen mutmassliche FCZ-Anhänger während eines Rettungseinsatzes gar gezielt auf Polizisten und Sanitäter los. Was ist passiert?
Die Möglichkeiten, Aggressionen auszuleben, sind in unserer Gesellschaft immer spärlicher gesät. Gleichzeitig werden die Reizquellen zahlreicher: Der Leistungsstress am Arbeitsplatz nimmt zu, genauso wie der Dichtestress in einer überregulierten Gesellschaft. Diese externen Faktoren können dazu führen, dass sich das Aggressionspotenzial in bestimmten Konstellationen heftig entlädt. Gleichzeitig hat in der Hooligan-Szene ein kultureller Wandel stattgefunden: Die Regeln haben sich aufgeweicht, die autoritätsgläubige Grundhaltung ist verloren gegangen.

«Nun muss man sich vor Augen halten, dass in der Samstagnacht nicht unbedingt Rentner unterwegs sind, sondern eben gerade die Jahrgänge, die hormonell gut gesättigt sind.»

Und darum die Angriffe auf die Polizisten?
Für den Ur-Hooligan war der Polizist so etwas wie ein Schiedsrichter. Man rechnete mit ihm, aber nicht als Gegner, sondern als Autorität, die die eigenen Pläne durchkreuzte. Man wich der Polizei nach Möglichkeit aus. Heute ist das Ausweichen aufgrund der höheren Regulierungsdichte schwieriger geworden. Die neue Generation von Hooligans schaltet darum in den Angriffsmodus. Je nach staatspolitischer Gesinnung der einzelnen Personen spielen noch andere Motive mit. Teilweise haben wir es mit Linksradikalen zu tun, die geistig mit dem autonomen Block verwandt sind und die Polizisten als Klassenfeinde sehen.

Die Angriffe von Samstagnacht waren allerdings nicht das Werk einzelner Hooligans: Plötzlich solidarisierten sich hunderte Personen mit den Angreifern und bewarfen die Einsatzkräfte ebenfalls mit Flaschen und Steinen. Die Stadtpolizei spricht von einem rund 300-köpfigen «Mob». Wie entsteht eine solche Dynamik?
Wir haben es hier mit der sogenannten Affekt-Ansteckung zu tun. Schon auf der Säuglings-Station ist es so: Wenn einer losplärrt, plärren alle los. Nun muss man sich vor Augen halten, dass in der Samstagnacht nicht unbedingt Rentner unterwegs sind, sondern eben gerade die Jahrgänge, die hormonell gut gesättigt sind. Manche mögen frustriert sein über Misserfolge im nächtlichen Flirtwettbewerb. Kommen dann Alkohol und Aktivdrogen wie Amphetamine dazu, ist das ein ziemlich explosiver Mix.

«Wenn alle dreinschlagen, fühlt sich keiner mehr verantwortlich. Man ist ja nur ein bisschen dabeigewesen.»

Und dann wird der Durchschnitts-Lehrling plötzlich zum Schläger?
Unter Umständen, ja. Wir sprechen hier vom Phänomen der Verantwortungsdiffusion. Wenn alle dreinschlagen, fühlt sich keiner mehr verantwortlich. Man ist ja nur ein bisschen dabeigewesen. Dazu kommt der Profilierungsdrang: In der Gruppe will jeder der Verwegenste und der Stärkste sein. Dadurch nimmt die Intensität der Gewalttaten zu.

«Hooligans versuchen wie andere radikale Gruppierungen auch, die Anonymität der Gesellschaft zu überwinden und zur ‹Ur-Horde› zurückzukehren.»

Wie unterscheiden sich Hooligans von anderen radikalen Gruppierungen, zum Beispiel von Rechtsextremen?
Der Hooligan hat ein sehr grobschlächtiges Feindbild. Es reicht, wenn jemand das Trikot der gegnerischen Mannschaft trägt – und schon passt er ins Schema. Dies erklärt auch die Übergriffe auf normale Matchbesucher, die keiner radikalen Fangruppierung angehören. Beruft sich eine Gruppe hingegen auf eine politisch-weltanschauliche Ideologie, dann ist das Feindbild genauer konturiert. Die Gemeinsamkeit ist die Suche nach Halt und Identität. Hooligans versuchen wie andere radikale Gruppierungen auch, die Anonymität der Gesellschaft zu überwinden und zur «Ur-Horde» zurückzukehren.

«Ur-Horde»?
Der Mensch ist für eine Gruppengrösse von ungefähr 150 Individuen konzipiert. Bis zu dieser Grösse hält die persönliche Vertrautheit Gruppen zusammen. Bei grösseren Dimensionen braucht es äusseren Zwang, um die anonyme Masse zusammenzuhalten. So gesehen, sind die urbanen Gefielde nicht besonders artgerecht für Menschen. Trotzdem strömt alles in die Städte, weil hier die Jobs sind und – nicht zu unterschätzen – eine grössere Auswahl an Geschlechtspartnern herrscht. Das Resultat ist ein höherer Aggressionsüberschuss.

Gibt es aus forensischer Sicht Hinweise darauf, wie dem Hooligan-Problem beizukommen ist?
Früher hiess es, man müsse die Rädelsführer isolieren und aus dem Verkehr ziehen. Heute organisieren sich die Bewegungen allerdings so Flashmob-artig, dass sich kaum mehr Schlüsselfiguren manifestieren. Man kann die Täter im Einzelfall aus dem kriminologenen Milieu herausnehmen und versuchen, sie einer normalen Sozialisation zuzuführen. Doch Zusammenrottungen und Gewaltexplosionen verhindert man damit nicht.

«Tragen die Polizisten Kameras auf sich, verhüllen sich die Angreifer einfach besser.»

Müssten sich die Klubs stärker von Gewalttätern distanzieren?
Die gewaltbereiten Gruppierungen führen ein Eigenleben und lassen sich auch von den eigenen Klubfunktionären nicht herumdirigieren. Manche suchen die Konfrontation in dem Fall sogar erst recht.

Die Zürcher Sicherheitsvorsteherin Karin Rykart (Grüne) reagiert auf die Krawallnacht, indem sie alle Polizisten mit Bodycams ausrüstet. Ein taugliches Mittel?
Tragen die Polizisten Kameras auf sich, verhüllen sich die Angreifer einfach besser. Ich gehe nicht davon aus, dass dadurch Angriffe im grossen Stil verhindert werden können. Hinterher, bei der Aufarbeitung von Straftaten, können die Bilddokumente aber natürlich klärend wirken.

Also sind Politik, Polizei und Klubs die Hände gebunden? Prävention, Repression – nützt alles nichts?
Repression funktioniert nur punktuell. Auf der präventiven Schiene kann man natürlich versuchen, Jugendlichen unschädlichere Ventile zur Verfügung zu stellen, durch die sie ihre Aggressionen abbauen können. Aber es lassen sich nun einmal nicht alle jungen Männer in eine geordnete Vereinstätigkeit einbinden. Wir müssen der Tatsache ins Auge sehen: Griffige Sofortmassnahmen existieren nicht. Wir haben es hier mit einem komplexen gesellschaftlichen Problem zu tun.

Im Februar erschütterten diese Aufnahmen Zürich

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    Alle Leser-Kommentare
  • Walser 21.08.2018 17:53
    Highlight Highlight Wir sind jetzt in der Schweiz am Ende der geduldeten Gewaltkultur angelangt. Das geht irgendwann allen Staaten so die sich das auch politisch lange leisten konnten. Es ist erst Schluss wenn ein toter Polizist, Retter oder Feuerwehrmann auf der Strasse liegen wird. Verantwortlich werden vorallem die Politiker und Richter sein, die diese Gewalt mit ihren Verständnisprogrammen und Schmuseurteilen regelrecht gefördert und salonfähig gemacht haben.
  • mrmikech 21.08.2018 16:23
    Highlight Highlight Nicht nur testosteron, davon haben alle junge männer viel, sondern tiefes serotonin, weil viele das leben keinen sinn geben können: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/m/pubmed/14509157/

    Immerhin, man muss stark reagieren auf diese gewaltsbereitheit, weil es sonst immer stärker eskaliert. Extremistische gruppierungen rekrutieren gerne solche jüngere...

    Diese jüngere sollen der wahl bekommen therapie zu untergehen, und wann es schon zu gewalt kam dazu sozialdienstpflicht.
  • LeserNrX 21.08.2018 14:17
    Highlight Highlight "Der Leistungsstress am Arbeitsplatz nimmt zu, genauso wie der Dichtestress in einer überregulierten Gesellschaft. Diese externen Faktoren köunnen dazu führen, dass sich das Aggressionspotenzial in bestimmten Konstellationen heftig entlädt."
    Hinzu kommt noch, dass wenn sich diese Jugendlichen draussen im Quartier, nach einem Arbeitstag, nach zehn Uhr Abends noch ein Bier gönnen wollen (ja, 16-20 jährige gehen nicht um 21.00 Uhr ins Bett) und sich in Zimmerlautstärke unterhalten, der Bünzlinachbar gleich die Polizei ruft. Und dann wundert man sich, dass die Aggression zunimmt..
  • neutrino 21.08.2018 13:39
    Highlight Highlight Tönt alles einleuchtend, ist es aber nicht. In Singapur oder Tokyo herrscht viel mehr Dichtestress und Arbeitsdruck - aber es finden trotzdem keine Massenschlägereien statt.
    • Hr. Döpfel 21.08.2018 15:08
      Highlight Highlight In Ländern mit Todesstrafe ist die Hemmschwelle, Polizisten anzugreifen, wohl noch etwas höher..
    • Herr Ole 21.08.2018 16:12
      Highlight Highlight Singapur hat einige Probleme mit Gewalt an Frauen (vor allem ausländische Frauen, die zur Unterschicht gehören).
    • Kii 21.08.2018 17:12
      Highlight Highlight Singapur und tokyo werden solche sachen einfach sehr gut vertuscht.
      An partys und allgemein im ausgangvietel, zumindest in tokyo, gibt es immer wieder (massen)schlägereien.





      http://K
    Weitere Antworten anzeigen
  • Walser 21.08.2018 13:18
    Highlight Highlight Es gibt und gab seit Menschengedenken Gewalttaten und wird sie immer geben. Es braucht keine Experten und Forensiker um die Sachlage zu erkennen. Lediglich normaler Menschenverstand. Solange diese Chaoten maskiert mitten in einer Stadt ungehindert herumprügeln können und wenn einer mal erwischt wird er mit null Konsequenzen zu rechnen hat, bleibts wies ist. Die Polizei braucht mehr Möglichkeiten und Kompetenzen. Gefasste Täter brauchen Zwangsarbeit im Dienst der Allgemeinheit.
  • Carl Gustav 21.08.2018 13:11
    Highlight Highlight Vieleicht bräuchte die Polizei mehr politische Rückendeckung in solchen Fällen und die Gesellschaft müsste aufhören Bastian-Kevin zu bemitleiden, der nur friedlich in den Ausgang wollte mit Freunden aus der Bibelgruppe und dann völlig zufällig vermummt zwischen den Fronten stand als die Polizei kam
  • Carl Gustav 21.08.2018 13:11
    Highlight Highlight Während die Gegenseite immer weniger Tabus kennt und immer brutaler wird, muss die Polizei immer defensiver werden, um nicht selbst angeklagt werden.
    Finde es grundsätzlich gut, wenn sich Polizisten nicht aufführen können wie Sheriffs im wilden Westen.
    Wenn die Polizei aber keinen Verdächtigen mehr festnehmen kann, weil sie sonst Gewalt anwenden müsste, dann gute Nacht.
  • Trompete 21.08.2018 12:10
    Highlight Highlight Ich behaupte die Rettungskräfte wurden nicht gezielt angegriffen, sondern "lediglich" die Polizei. Herr Neumann von Schutz und Rettung Zürich äusserte sich in einem Interview nach dem Vorfall ebenfalls entsprechend, wieso die Sache von den Medien dermassen hoch gekocht wird, kann ich nicht verstehen.
    • Judge Dredd 21.08.2018 13:00
      Highlight Highlight Das würde die ganze Sache natürlich erheblich besser machen...
      Ob diesem Kommentar kann ich nur den Kopfschütteln, Fakt bleibt, Menschen die einem Schwerverletzten helfen wollten wurden mit Flaschen beworfen. Wieso wollen sie das jetzt in eine Relation setzen?
    • Trompete 21.08.2018 15:05
      Highlight Highlight Man kann meinen Kommentar natürlich auch total missverstehen. Die Gänsefüsschen sollten aussagen, dass es nicht weniger schlimm ist, jedoch eher erklärbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • So en Ueli 21.08.2018 11:58
    Highlight Highlight Alle diese gewalttätigen Personen gehören mit aller Härte bestraft. Denen ist es egal, ob ein Mitmensch zu Schaden kommt, oder gar umkommt. Daher gehören solche Menschen für mich in eine Besserungsanstalt.
    • Albert J. Katzenellenbogen 21.08.2018 12:10
      Highlight Highlight Zuerst muss man sie mal erwischen.
      Es ist für Polizisten zu gefährlich diese, aus einer Menge von 300 Nasen zu ergreifen und filmen ist verpöhnt sowie nur begrenzt nützlich.
    • So en Ueli 21.08.2018 13:02
      Highlight Highlight Einfach alle, die bei diesem Mob dabei sind oder waren, verhaften. Da würde ich als Gesetzgeber keine Gnade kennen. Leute, deren Handlungen zum Tod anderen führen könnten, gehören nicht in unsere Gesellschaft.
    • Albert J. Katzenellenbogen 21.08.2018 14:49
      Highlight Highlight Das ist nicht so einfach wie sie das darstellen.
      Die Polizei ist bei solchen Ereignissen generell in der Unterzahl, in diesem speziellen Fall sogar massiv.
      Eine Einkesselung ist je nach Gegebenheit des Einsatzgebietes nicht möglich oder birgt zu viele Risiken für alle Beteiligten.
      Die Verhaftung der Delinquenten ist ausserdem nur unter Inkaufnahme von grossen Risiken für die Polizei möglich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matthiah Süppi 21.08.2018 11:52
    Highlight Highlight "Herr Knecht, was geht im Gehirn eines Hooligans vor?"

    -ähm nichts.
  • Schluch 21.08.2018 11:35
    Highlight Highlight Kann es sein, dass das Vertrauen in die Polizei und somit der Respekt gegenüber der Polizei bei der genannten Gruppe mit unterentwickeltem Hirnlappen gegen Null tendiert? Man kann sich schon fragen, ob es Möglichkeiten gäbe dieses Vertrauen wieder herzustellen. Die Polizei hat durchaus Möglichkeiten zu agieren ohne das Feindbild zu bestätigen.
    • Pius C. Bünzli 21.08.2018 12:23
      Highlight Highlight Die Polizei agiert aber nicht ohne das Feindbild zu bestätigen. Sie agieren repressiv, gegen das Kollektiv und meist mit voller härte. Beispiel: Mit Gummischrot von hinten auf den Fanmarsch schiessen.

      Das soll das Verhalten der Hooligans nicht legitimieren, aber beliebt macht sich die Polizei so sicher nicht.
    • Albert J. Katzenellenbogen 21.08.2018 14:53
      Highlight Highlight Eine überflüssige Thematik die sie da ansprechen. In diesem Fall wurden eintreffende Sanitätskräfte genauso angegangen wie die Polizei.
      Das Gehäule betreffend der (angeblichen übertriebenen) Härte gegen Stein- und Flaschenwerfer darf gar nicht erst als Begründungsversuch toleriert werden.
      Oder würde sich der Herr Bünzli gerne von Steinen bewerfen lassen und mit Blüemliregen antworten?
    • pistolpete 21.08.2018 15:38
      Highlight Highlight Du bist wohl durch eigenes Verschulden schon häufig in die Mühlen der Justiz / Polizei geraten. Ich habe ein durch und durch positives Bild von unseren rund 20'000 Polizisten: jung, gut ausgebildet, ausgewogenes Verhältnis zwischen Frauen und Männern und mutiger als Du und ich. Die Zürcher Polizei wird daraus lernen und das nächste Mal deutlich mehr verhaften. Ob das dann die Vermummten sind oder der mitmachende Pöbel ist mir egal.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dummbatz Immerklug 21.08.2018 11:17
    Highlight Highlight "Schon auf der Säuglings-Station ist es so: Wenn einer losplärrt, plärren alle los." - Ein passender Vergleich zum Säugling hin. Entspricht etwa dem Niveau eines Menschen, wenn man Rettung Kräfte angreift 🙄
  • Pidemitspinat 21.08.2018 11:06
    Highlight Highlight Naja das mag ja alles stimmen, was der Knecht so sagt. Aber seine Erklätung minimiert die sozialen Faktoren und die ideellen. Ich meine, warum genau fokussiert sich die Wut dieser Hormonbomben genau auf die Polizei? Irgendwoher kommt dieser Hass.

    Konsequenz: eine Spirale der Eskalation. Die Polizei militarisiert sich und tritt immer martialischer auf. Hass und Wut vermehren sich, die Polizei rüstet weiter auf. Etc.

    Vielleicht müsste sich die Polizei reformieren.
    • giandalf the grey 21.08.2018 12:01
      Highlight Highlight Die Polizei ist halt ein guter Gegner. Sonst finden sich nicht so viele Leute die immer zur Stelle sind um sich zu prügeln. Ich seh' einfach nicht ganz ein, wie die Polizei von 300 Spinnern angegriffen wird und nur jemand verhaftet wird. Come on!? Da sollten mindesten 25 Verhaftungen drinn sein. Ich versteh auch nicht wieso man die Demonstranten mit Tränengas noch aggressiver macht, anstatt sie mit irgendwas beruhigendem zuzunebeln.
    • DemonCore 21.08.2018 12:06
      Highlight Highlight Stimmt, auch an und für sich friedliche Leute machen oft schlechte Erfahrungen mit der Polizei. Ich wurde z.B. von der Polizei in einer Fussgängerzone angefahren (kein Blaulicht) und dann noch fast verhaftet als ich die beiden zur Rede stellte.
    • Albert J. Katzenellenbogen 21.08.2018 12:13
      Highlight Highlight "Die Polizei militarisiert sich..." Fangen sie bitte nicht an solcuen Bullshit zu verbreiten. Die Polizei stellt ihren Mitarbeitern Ausrüstung zur Verfügung, die sie heutzutage unter Umständen jederzeit benötigen. Der aktuelle Fall zeigt auf, dass man bei jedem Einsatz mit Angriffen rechnen muss. Besonders in den Städten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Imfall 21.08.2018 10:59
    Highlight Highlight ein paar der angreifer trugen FCZ hoodies, also spricht man in jeden ****** Artikel von FCZ Fans... Nach dieser Logik reichen ein paar schwarze oder asiaten in der gruppe, um diese einen afrikanischen oder asiatischen Mob zu nennen!

    aber schön weiter auf dem fcz rumprügeln...
    • Harvey Dent 21.08.2018 11:32
      Highlight Highlight Du kannst auch weiterhin Realitätsverweigerung betreiben. Fakt ist, dass ein Anteil der SK enormes Gewaltpotenzial an den Tag legt. Fakt ist ebenfalls, dass es eine Hatz auf andersdenkende (alles was Rückschlüsse auf GC zulässt) und die Polizei gibt. Gebe Dir aber recht, dass nicjt alle FCZler gewaltbereit sind. Vielleicht wärs aber der Anlass sich mal von den Kravall- und Gewaltbrüdern zu distanzieren. Angefangen bei faschistoider Blut- und Bodenrhetorik wie sie in ‘Züri isch ois’ oder ‘eine Stadt, ein Verein’ zu finden ist...
    • Max Cherry 21.08.2018 11:58
      Highlight Highlight @pfirsich
      Schau dir mal diese Faschos an, propagieren ethnische Säuberungen! Und überhaupt gibt es lokale Fanrivalitäten nur in Zürich und beim FCZ, alle anderen Fans auf der Welt tanzen gemeinsam dem Sonnenuntergang entgegen.
      Benutzer Bild
    • Harvey Dent 21.08.2018 13:35
      Highlight Highlight @maxcherry puhh da musstest Du aber tief ins Archiv gehen. Die SK lässt - im Unterschied zu Deiner Bebilderung- den Worten auch Taten folgen. Das kann ich Dir persönlich bestätigen... Dein Vergleich - wenn er denn einer sein sollte - hinkt gewaltig... und ist letzlich Teil der Blut- und Bodenideologie... verneinen bis zum bitteren Ende... Die SK hat ein Gewaltproblem - die SK negiert die Ko-Existenz von GC - die Gewaltrhetorik befeuert und motiviert Gewalt ab anders denkenden!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Johnny Geil 21.08.2018 10:49
    Highlight Highlight Kann mir jemand sagen, inwiefern "Fussballanhänger" da involviert sein gewesen sein sollten? Oder sehe ich richtig, dass die EINZIGE "Quelle" die Aussage eines Leserreporters war, der jemand mit FCZ-Fanartikel gesehen haben soll? Soll anscheinend reichen um die Ausschreitungen nun tagelang auszuschlachten, ohne überhaupt die Fakten zu kennen. Qualitätsjournalismus geht wohl anders, aber das Clickbaiting steht auch hier offensichtlich im Vordergrund.
    • Against all odds 21.08.2018 16:07
      Highlight Highlight Die offizielle Polizeimitteilung spricht von "mutmasslichen FCZ-Anhänger". Ich gehe davon aus, dass sich diese Aussage auf Zeugenaussagen stützt (Polizeibeamte, Sanität, sonstige Augenzeugen).
      Wenn man, wie du offenbar, davon ausgeht, dass nur ein einzelner Leserreporter behauptet, dass die Polizei und Sanität angegriffen wurde, würde ich auch am Qualitätsjournalismus zweifeln. Was für Fakten erwartest du? Dass die Sanität und Polizei angegriffen wurde, steht wohl ausser Frage.
    • Willi Helfenberger 21.08.2018 16:23
      Highlight Highlight In der Meldung der Stadtpolizei Zürich steht: "Als die Rettungskräfte vor Ort eintrafen, wurden sie sofort von zahlreichen zum Teil vermummten Unbekannten, die mit FCZ-Fankleidung unterwegs waren, mit Flaschen und Steinen angegriffen".
    • Johnny Geil 21.08.2018 22:51
      Highlight Highlight @Helfenberger: Danke für Ihre Anwort. Wieviele mit "FCZ-Bekleidung"? Einer? Zwei? Zehn? 300? Warum werden Polizeimeldungen nicht recherchiert bzw. hinterfragt? Das Frage ich Sie als Jouralisten. Sämtliche Medien der Schweiz übernehmen diese 1 zu 1. Ich weiss bestens, dass in der FCZ-Fanszene, gelinde gesagt, einige Volldeppen sind und solche bestimmt involviert waren. Aber ich habe keine Lust mehr, als FCZ-Fan den Fussabtreter der Gesellschaft zu spielen. Es gibt keinen Fakt, dass FCZ-Anhänger die Ursache für diese hässlichen Szenen gewesen sein sollen, wie es in den Medien dargestellt wird.
  • Kii 21.08.2018 10:47
    Highlight Highlight Etwas off-topic, aber trotzdem:
    Kann sich einer noch an solche szenen erinnern? Von wegen früher war alles besser etc.

    Neuchatel xamax:

    Benutzer Bild
    • Snowy 21.08.2018 11:21
      Highlight Highlight Will öpper e Penalty ins Gsicht?!

      Benutzer Bild
    • chnobli1896 21.08.2018 11:37
      Highlight Highlight Schau dir die Outfits der "Hooligans" an, die waren wirklich besser früher :-D
  • kafifertig 21.08.2018 10:43
    Highlight Highlight Nicht überzeugend.
    Zuviel peudowissenschaftliches Psychogeschwurbel.
    • DemonCore 21.08.2018 12:11
      Highlight Highlight Ich weiss nicht, das mit der Gehirnentwicklung und dem Testosteronspiegel stimmt doch. Oder hast du eine bessere Erklärung? Was willst du dagegen machen? Es stimmt auch, dass es heute kaum noch Ventile für die Gewalt gibt. Es ist ja super, dass wir in Europa nicht mehr alle zwanzig Jahre einen Vernichtungskrieg führen, die Leute, die in diese Kriege zogen werden aber noch mit der gleichen statistischen Häufigkeit geboren.
    • Lami23 21.08.2018 13:44
      Highlight Highlight Ich hatte bei diesem Pseudowissenschaflter schon öfters Unterricht und bis jetzt immer den Eindruck, dass er ziemlich kompetent ist.
  • Rumbel the Sumbel 21.08.2018 10:40
    Highlight Highlight Denn mit ungefähr 18 Jahren erreicht der Testosteronspiegel ein Maximum, während das Frontalhirn noch sehr unreif ist.....hat was Wahres!
  • Thomas F. 21.08.2018 10:37
    Highlight Highlight Der bisher beste Beitrag zum Thema. Danke Watson.
  • Elfranone 21.08.2018 10:27
    Highlight Highlight ultras: stimmungsmachende fans
    hooligans: prügelnde fans
    • Zurigese 21.08.2018 11:07
      Highlight Highlight Stimmt (oder war mal so). Inzwischen gibt es jedoch wohl auch „Hooltras“... Die Grenzen verlaufen fliessend.
    • chnobli1896 21.08.2018 11:38
      Highlight Highlight @Zurigese: B-Fan mit C-Allüren? ;-)
  • Carl Gustav 21.08.2018 10:08
    Highlight Highlight " Repression funktioniert nur punktuell "

    Ich würde viel Geld darauf setzten, dass der harte Kern der Ultras sich mässigen würde, wenn ein paar Typen der "Urhorde" plötzlich für ein paar Monate im Knast verschwinden würden.
    • Habedi 21.08.2018 10:20
      Highlight Highlight Da widerspreche ich nicht. Jedoch sehe ich nicht wie es möglich sein sollte zu beweisen, wer zu der "Urhorde" gehört. Versuch mal nur die schuldigen einzusperren wenn alle gleich angezogen sind.
    • giandalf the grey 21.08.2018 11:53
      Highlight Highlight Nope. Not gonna happen. Ich bin selber kein Ultra, kenne aber einige. Die tragen dann einfach zwei Jahre lan "Free-Alphawolf" Shirts und ersetzen den harten Kern.
    • Carl Gustav 21.08.2018 12:13
      Highlight Highlight Haha
      Und ich bin selber nicht der Samichlaus, kenne aber alle...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paul Enis 21.08.2018 10:04
    Highlight Highlight "Der Leistungsstress am Arbeitsplatz nimmt zu, genauso wie der Dichtestress in einer überregulierten Gesellschaft. Diese externen Faktoren können dazu führen, dass sich das Aggressionspotenzial in bestimmten Konstellationen heftig entlädt."
    Da müssten sich junge Erwachsene in Hong Kong oder Tokyo laufend auf der Strasse auf die Nuss geben. Tun sie aber nicht.
    • Charivari 21.08.2018 10:26
      Highlight Highlight Nein da hast du recht. Die Individuen dieser Gesellschaften begehen dann Suizid.
    • DomKi 21.08.2018 10:38
      Highlight Highlight Kann es sein dass da die Polizei härter durchgreift?
    • Relativist 21.08.2018 10:58
      Highlight Highlight Weil die Individualisierung in Asien weniger ausgeprägt ist. Der Leistungsstress hier ist nicht auf den Arbeitsplatz beschränkt, sondern beinhaltet auch den Druck sein 'individuelles Selbst' zu finden. In asiatischen Gesellschaften, sehr spezifisch auch im chinesischen Kulturraum, besteht dieser Individualisierungsdruck nicht oder kaum. Der eigene Weg ist für junge Männer oftmals relativ klar vordefiniert. Dies reduziert den selbst auferlegten Erwartungsdruck, sich selbst zu finden und sich von den anderen paarungswilligen Männchen abgrenzen zu können.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Stein 21.08.2018 09:58
    Highlight Highlight Krank, wie wir uns entwickelt haben.
  • Borki 21.08.2018 09:52
    Highlight Highlight Wenn man die Entwicklung der Ausschreitungen rund ums WEF in den letzten 10 Jahren beobachtet hat, scheint Repression bei diesem Klientel gar nicht so schlecht zu wirken.
    Gerade der "gemeine Mitläufer" verändert sein Verhalten doch relativ schnell, wenn er weiss, dass es ernsthafte Konsequenzen nach sich zieht.
  • sherpa 21.08.2018 09:51
    Highlight Highlight In Zürich gibt es schon seit längerem keine sog Normalos mehr, oder hat vielleicht jemand in Zürich in letzter Zeit sog. +normale" gesehen"
    • Bene86 21.08.2018 13:21
      Highlight Highlight Du musst dich aber ziemlich oft Zürich aufhalten, um das beurteilen zu können. Wie die ganzen anderen Zürich-Hasser auch.

      Hauptsache, am Wochenende und an den Feiertagen nach Zürich strömen, die Strassen verstopfen und gleichzeitig "hässig" auf alle Zürcher sein.
  • El Vals del Obrero 21.08.2018 09:48
    Highlight Highlight Warum nicht so eine Art Fight Club einführen, in welchen jene, die sich gegenseitig prügeln wollen, dem nachgehen können, ohne Unbeteiligte zu schaden?

    Für Einzelpersonen gibt es das ja schon, das nennt sich Boxen oder Kickboxen oder MMA oder Schwingen etc.

    Das könnte man ja auch so abwandeln, dass es auch als Gruppensport möglich wäre.
    • Leckerbissen 21.08.2018 10:34
      Highlight Highlight Das gibt es. Zürich, Basel, Luzern, St. Gallen haben schon solche "Feldtruppen". Das sind dann aber die ganz grossen Jungs mit Top Kampfausbildung. Von deren Kämpfen hörst du in den breiten Medien nichts, da selten Videos kursieren. Diejenigen welche Steine werfen, messen sich nicht mit denen. Deshalb die feige Krawalle.
    • Max Müsterlein 21.08.2018 11:33
      Highlight Highlight Der Reiz wäre weg da reguliert.
  • Snowy 21.08.2018 09:40
    Highlight Highlight Gutes Interview.

    Ausser bei dieser Aussage müsste "Hooligan" mit "Ultra" ersetzt werden:

    "Der Hooligan hat ein sehr grobschlächtiges Feindbild. Es reicht, wenn jemand das Trikot der gegnerischen Mannschaft trägt – und schon passt er ins Schema."

    Hooligans haben - zumindest im klassischen Sinne - eben genau kein Interesse an "Kuttenträgern" - also Normalofans mit Fanshirt und suchen nach ihresgleichen (möglichst ohne Polizeipräsenz).
    • Zaungast 21.08.2018 11:53
      Highlight Highlight Ultras gehen aber auch nicht auf Trikotträger los, sondern auf Ultras anderer Vereine. Man sucht den Kontakt gegen diejenigen, die ihn ebenfalls gerne suchen.

      Aber in Zürich ist alles aus dem Ruder gelaufen betreffend FCZ vs. GC...
    • Snowy 21.08.2018 11:59
      Highlight Highlight Für Basel (und wohl auch an anderen Orten) stimmt Deine Aussage.
      In Zürich scheinen Teile der Kategorie B etwas anders zu ticken (wenn man den Medienberichten glauben darf).
    • Zaungast 21.08.2018 14:04
      Highlight Highlight Genau das habe ich ja geschrieben :-)

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