Schweiz
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Deutsch: Laura Zimmermann, Co-Präsidentin Operation Libero, gibt ein Interview zur No-Billag-Abstimmung

Am Tag der No-Billag-Abstimmung stand Laura Zimmermann der Operation Libero im Fokus der Medien. Bild: Petar Marjanović

Interview

Wie es nach dem Abgang von Flavia Kleiner mit der Operation Libero weitergeht

Seit den Wahlen 2019 ist es still geworden um die Operation Libero. Nun kehrt die Gründerin Flavia Kleiner den Liberos den Rücken. Zurück bleibt ihre Co-Präsidentin Laura Zimmermann. Ob sie nun alleine das Zepter übernehmen wird und warum nun der alles entscheidende Kampf wartet, verrät sie im Interview.



Wie geht’s?
Laura Zimmermann:
Gut! Seit einer Woche sitze ich im Home Office im Tessin.

Die Operation Libero kommuniziert also auch via Videokonferenz …
Ganz genau. Die Umstellung war aber gar nicht so gross, das haben wir auch schon vor Corona gemacht, einige Mitglieder schalten sich ja auch regelmässig aus der Westschweiz dazu.

Seit den Wahlen 2019 hat man von den Liberos kaum mehr was gehört. Hat die Coronakrise die Bewegung lahmgelegt?
Noch Anfang Jahr wären wir eigentlich bereit für den Abstimmungskampf gewesen. Doch dann hat die Pandemie unseren gesamten Terminkalender durcheinandergewirbelt. Wir wollten kein politisches Kapital aus der Krise schlagen. Wir haben uns tatsächlich zurückgehalten.

Am Sonntag folgte die erste Schlagzeile des Jahres: Die Gründerin und Ihre Co-Präsidentin Flavia Kleiner bricht nach sechs Jahren zu neuen Ufern aus. Übernehmen Sie jetzt das Zepter?
Ich habe weiterhin Lust, mich für die Operation Libero zu engagieren, und werde auch weiterhin Co-Präsidentin bleiben. Es widerstrebt aber dem Aufbau unserer Organisation, jemanden alleine an der Spitze zu haben. Libero ist und bleibt eine Teamleistung. Wer mich im Co-Präsidium unterstützen wird, werden wir zu einem späteren Zeitpunkt kommunizieren.

Auf Twitter wünschen Sie Ihrer Co-Präsidentin Flavia Kleiner alles Gute und sprechen von einer neuen Ära.
Ich habe das zweideutig gemeint: Einerseits nahm ich Bezug auf die Aussage von Flavia, dass nun die Blocher-Ära vorbei sei. Andererseits folgt nun auch die Ära, wo die Operation Libero sozusagen aus der Gründungszeit in eine neue Phase übertritt.

«Ich bin einverstanden, dass unser Wahlprojekt nicht nur super lief.»

Laura Zimmermann

War die Zeit dazu reif?
Die letzten Jahre waren für alle sehr prägend. Das Team hat sich verändert, wir haben viele Schlachten bestritten, die uns extrem zusammengeschweisst haben. Unser Baby ist jetzt aber grösser geworden. Jetzt dürfen wir nicht stehen bleiben. Veränderungen bringen immer auch etwas Gutes mit sich.

Flavia Kleiner, Co-Praesidentin Operation Libero, links, Laura Zimmermann von der Operation Libero, rechts, und die NR-Kandidaten, Nicola Forster, GLP-ZH, zweite-links,.Sophie Buchs, CVP-GE, dritte-links, Ursula Troisio, BDP-ZH, Mitte-links, Gerhard Andrey, Gruene-FR, Mitte, rechts, Vera Stiffler, FDP-Graubuenden, dritte, rechts, Arber Bullakaj, SP-St. Gallen, zweite-rechts, fotografiert waehrend einer Medienkonferenz von Operation Libero ueber die ueberparteiliches Wahlprojekt, am Freitag, 28. Juni 2019 im Casino Platz in Bern . (KEYSTONE/Anthony Anex)

Die Operation Libero wollte bei den Wahlen letzten Herbst angreifen. Muss nun aber nochmals über die Bücher. Bild: KEYSTONE

Sie haben bei den Wahlen im Oktober einen herben Dämpfer erlitten. Von 38 empfohlenen Kandidaten schafften es knapp zehn in den Nationalrat. Das ist weniger als ein Drittel. Ist die Idee, den politisch institutionellen Weg zu beschreiten, gefloppt?
Es war nie der Anspruch, alle 38 KandidatInnen reinzubringen, sondern neue Mehrheiten zu ermöglichen. Aber ich bin einverstanden, dass unser Wahlprojekt nicht nur super lief. Wir haben das Ergebnis intensiv diskutiert und unsere Schlüsse daraus gezogen. Der Antritt an den Wahlen war ein Versuch wert. Nun müssen wir uns überlegen in welche Richtung es in Zukunft gehen soll: Wir wollen mit unserem Handeln grösstmöglichen Impact – und gehen deshalb offen an die Frage heran, wie wir zukünftig diesem eigenen Anspruch gerecht werden können.

Mit dem Wahl-Flop wird es wohl auch schwierig werden, politisch gestaltend einzugreifen. Wird es bei der bekannten Abwehrschlacht bleiben?
Das Parlament wurde mit den letzten Wahlen jünger und weiblicher, das sind doch gute Voraussetzungen! Wir mussten uns in den letzten Jahren tatsächlich auf die Abwehrschlachten konzentrieren. Der Name Libero rührt auch daher: Wie im Fussball übernahmen wir die defensive Spielerposition. Doch es ist langsam an der Zeit, dass wir nun den entscheidenden Pass selbst spielen und proaktiv werden. Wir haben den Anspruch, das Chancenland Schweiz aktiv mitzugestalten. Wie wir das genau angehen, wird derzeit intensiv diskutiert.

Ihre Defensivkünste werden bereits im September wieder auf die Probe gestellt. Der Kampf gegen die Begrenzungs-Initiative der SVP steht bevor.
Wir befinden uns nun endlich wieder in den Startlöchern. Der Abstimmungskampf wird enorm wichtig werden. Die Begrenzungs-Initiative ist die böse Zwillingsschwester der Masseneinwanderungs-Initiative (MEI). Da schliesst sich sozusagen ein Kreis, weil die Operation Libero ja aus Frust nach der Annahme der MEI gegründet wurde.

«Die Begrenzungs-Initiative ist die böse Zwillingsschwester der Masseneinwanderungs-Initiative.»

Laura Zimermann

Es scheint fast so, als juckt es Sie unter den Fingern.
Das tut es tatsächlich (lacht). Ich freue mich darauf, endlich wieder diskutieren zu können. Es ist höchste Zeit, wieder politische Debatten zu führen. Auch wenn sie anders sein werden als noch vor Corona.

Die Coronakrise hat Europa und die EU auf eine harte Probe gestellt. Jeder wurstelt für sich. In Frankreich frohlockte Marine Le Pen, dass das erste Opfer des Coronavirus die EU sei. Lohnt es sich überhaupt noch, für ein solches Konstrukt zu kämpfen?
Logisch sagt das Marine Le Pen und der gesamte Chor der europäischen Nationalisten stimmt mit ein. Natürlich muss man die EU auch kritisch beäugen. Das war schon immer ein Teil unserer Europapolitik. Bei aller Imperfektion: Die EU steht weiterhin als Garant für Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Freiheit. Wir müssen dringend damit beginnen, grundsätzlich anders über die EU zu sprechen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ludwig van 19.05.2020 17:49
    Highlight Highlight Eine sehr lustige Beobachtung zum Schluss: In allen Kommentarforen dominiert die SVP, aber an der Urne hat die SVP mit ihren Initiativen seit über 6 Jahren immer verloren. Es scheint dass die Parteijünger im Internet überdurchschnittlich aktiv sind, aber insgesamt doch detlich in der Minderheit.
    • yey 19.05.2020 19:31
      Highlight Highlight Als Wählerstärkste Partei mit viel Kapital für politische Werbung kann es sich die SVP leisten, Initiativen zu lancieren um die breit diskutierten öffentlichen Themen vorzugeben.
      Gesetzgeberisch einbringen kann sich die SVP auch ohne Initiativen zu gewinnen - ganz im Unterschied zu OL.
  • A. Political 19.05.2020 14:32
    Highlight Highlight Zitat: "Bei aller Imperfektion: Die EU steht weiterhin als Garant für Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Freiheit. Wir müssen dringend damit beginnen, grundsätzlich anders über die EU zu sprechen." - Mag mich noch ganz schwach erinnern (ist ja auch nur zwei, drei Wochen her), dass ein Staat innerhalb der EU Schutzmaterial für sich beansprucht hat, obwohl die Lieferung für die Schweiz bestimmt war. Da ist es wohl nicht weit her mit EU und ihre Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Freiheit... (Faktencheck)
    • Ludwig van 19.05.2020 15:31
      Highlight Highlight Nein es war genau umgekehrt: Einzelne Staaten haben das Schutzmaterial zurückgehalten und dann ist die EU eingeschritten und hat gesagt dass das Material an die Schweiz ausgeliefert werden muss! Das ist dann auch passiert, dank Brüssel hat die Schweiz die Lieferungen erhalten.

      Schon blöd. Du wolltest die EU bashen und hast ausgerechnet ein Beispiel herausgepickt bei dem die EU für Rechtsstaatlichkeit und Freiheit gesorgt hat :D
    • Telomerase 19.05.2020 15:44
      Highlight Highlight @ludwig: du meinst den gleichen Staat, dessen Bundesverfassungsgericht erst grad kürzlich die Kompetenzen des Europäischen Gerichtshofs in Frage gestellt hat? Okayyyyy....
    • Wolfgang Hürlimann 19.05.2020 15:51
      Highlight Highlight @Ludwig van: Nein, die EU Kommission hat zur Fairness aufgerufen, verfügen konnte sie nichts. Bilaterale Verhandlungen zwischen der CH und D haben dazu geführt, dass man doch noch an das benötigte Material kam.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raembe 19.05.2020 13:43
    Highlight Highlight Die Operation Libero hatte ihre Aufmerksamkeit hauptsächlich wegen den Medien.
    • phreko 19.05.2020 14:51
      Highlight Highlight Wie alle anderen auch, die Aufmerksamkeit kriegen...
    • Raembe 19.05.2020 16:11
      Highlight Highlight @Phreko: Ja und Nein. Bei der Operation Libero habe ich immer den Eindruck sie werden speziell gepusht. Ähnlich wie bei der JUSO, nur nicht so extrem. Von anderen Jungparteien liest man kaum was, von der JUSO aber immer wieder.
    • Barracuda 19.05.2020 16:17
      Highlight Highlight Das ist bei den etablierten politischen Parteien natürlich ganz anders... Nonsens-Kommentar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eron 19.05.2020 13:05
    Highlight Highlight Man muss nicht pro SVP sein oder gegen die EU um hier massiv verunglimpft zu werden, es reicht ein Hauch an Kritik um in eine braune Ecke gedrängt zu werden. Ich rate allen mal dringend mehr der Diskussion beizutreten und nicht gleich einen feindlichen gehässigen Ton anzuschlagen. Es gibt kein schwarz oder weiss, nicht die absolute Wahrheit, es gibt viele, viele Grauzonen und die gibt es zu beleuchten und abzuwägen. Europa ist grossartig, die Kulturen vielfältig, aber es gibt nicht wenige Kräfte die auf Kosten anderer profitieren, diese Leute haben keine Stimme, die EU ändert nichts daran.
    • Ludwig van 19.05.2020 14:11
      Highlight Highlight Ich glaube nicht dass du in die braune Ecke gedrängt wurdest. Globalisierungsgegner gibt es in allen Lagern.

      Ich finde es einfach sehr erstaunlich wie man als Schweizer gegen Freihandel sein kann, weil es doch so offensichtlich ist dass uns der Freihandel und die Globalisierung wohlhabend gemacht haben.

      Dass die EU kein Wohltätigkeitsverein ist, das ist klar. Das Ziel der EU ist, dass alle Mitgliedsstaaten profitieren. Der Schweizer Bund ist ja auch kein Wohltätigkeitsverein für die Kantone.
    • Telomerase 19.05.2020 15:46
      Highlight Highlight @Ludwig: Freihandel mit der erzwungenen Personenfreizügigkeit gleichzusetzen ist schon ein grosser argumentativer Sprung.
    • Wolfgang Hürlimann 19.05.2020 15:58
      Highlight Highlight @Ludwig van: Aber genau das ist das Problem, einige Länder profitieren von den Arbeitskräften anderer Länder und schwächen dabei gleichzeitig die Forderung im Inland nach fairen Löhnen (Bsp. Pflege) und stärken dabei Regierungen wie in Ungarn, Rumänien, Polen in dem sie den Druck von diesen Systemen nehmen, weil Wähler und Knowhow abwandert. Natürlich ist Freihandel gut, aber wir reden hier auch über Menschen und Systeme, die extreme Vermögensschere beweist, dass das Pendel extrem auf eine Seite ausschlägt. Es ist Zeit etwas zu bremsen, nicht zu stoppen.
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  • tagomago 19.05.2020 12:58
    Highlight Highlight Ich war immer ein EU-Befürworter und bin es noch heute. Jedoch wurde die EU von rechten, konservativen und liberalen ausgehöhlt. Die grösste Partei im EU Parlament ist die EVP, welche konservativ ist und mitverantwortlich für die schlechte EU Politik der letzten Jahrzehnte. Kein Wunder gibt es heute keine Solidarität.
    • d10 19.05.2020 16:52
      Highlight Highlight ... die von den bösen Wählern gewählt wurden! Die Probleme der EU liegen in ihrer Grundkonzeption, egal ob links oder rechts an der Macht ist.
    • Raembe 20.05.2020 06:13
      Highlight Highlight Die treibende Kraft hinter der EU war schon immer die Industrie. Die EU machte seit jeher eher Industrie- aber nicht Menschenfreundliche Politik. Das hat nichts mit den Rechten im EU Parlament zu tun, das war immer so.
  • goschi 19.05.2020 12:42
    Highlight Highlight Wie erfolgreich und wichtig die Operation Libero ist, die bewusst immer nur mit Fakten, Sachlichkeit und liberalen Gedanken argumentierte und nicht ideologisch, zeigen sie aus SVP-Facebookgruppen hergewanderten Kommentare hier.

    Weiter so OL! (Und ich unterstütze sie gerade darum so gerne, weil sie die Debatte wieder liberal,sachlich und faktengetrieben machte)
    • goschi 19.05.2020 22:00
      Highlight Highlight ach, ich überlebe es :D

      Der Artikel wurde halt in den üblichen SVP-Facebookgruppen rumgereicht zum Kommentieren mit den üblichen Quarktheorien und Schmähungen.
      Das ist leider normal.
    • Helios 19.05.2020 23:35
      Highlight Highlight Zeigt auf, wie sehr die OL der SVP zugesetzt hat. Gut so.

    • Yummy 20.05.2020 07:28
      Highlight Highlight Immer lustig goschi, sobald ein linksextremer Kommentar hier geblitzt wird, ist es immer eine Verschwörung. In Rechten Foren gepostet zum Blitzen. Und über Flatearthler und 5G Gegner wird gelacht... um im selben Atemzug eine eigene Verschwörung zu verbreiten ;)
      Könnte vielleicht sein, dass so eine extreme Ansicht hier auch nicht auf Anklang trifft? Siehe andere Kommentare... Du bist fast der einzige Fan dieses linken Puppentheaters ;)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Philipp L 19.05.2020 12:03
    Highlight Highlight Die Operation Libero hat noch nie irgendwas gemacht oder bewegt in der Schweiz, trotzdem werden die immer zum Himmel gelobt.

    Alle Abstimmungen bei denen sie sich eingemischt haben, war eine breite Allianz der gleichen Meinung und hat den Unterschied gemacht. Ich verstehe den Nutzen dieses Vereins echt nicht.
    • äti 19.05.2020 13:29
      Highlight Highlight Ich gehe davon aus, dass du das Interview nicht gelesen hast.
    • Philipp L 19.05.2020 15:13
      Highlight Highlight doch was haben sie dann gross vor?
    • äti 19.05.2020 16:06
      Highlight Highlight Bin Parteilos. Natürlich hat OL viel bewirkt. U.a. sehr sachliche Diskussionen. Ich verstehe, dass dies nicht allen passte. OL hat auch nie Feindbilder und Hass aufgebaut, was andere seit Jahrzehnten machen.
      Das Verhalten bei Abstimmungen und wie weiter steht im Interview. Vielleicht doch noch lesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Notabik 19.05.2020 11:56
    Highlight Highlight Flavia Kleiner ist wohl erwachsen geworden! Wir wollen keine gemeinsame Sache mit Europa machen, denn das gemeinsame Ziel der Europäischen Union besteht darin, unseren Kontinent schamlos auszubeuten. Wachstum um jeden Preis.
    • äti 19.05.2020 13:32
      Highlight Highlight "Schamlos ausbeuten und Wachstum um jeden Preis" wie geht das.

      Ich denke dein Kommentar ist nicht simples Bashing, allerdings fehlen mir sachliche Fakten.
    • Ludwig van 19.05.2020 14:06
      Highlight Highlight Die EU will nicht Wachstum um jeden Preis, dann gäbe es in Europa keinen Sozialstaat mehr. Solche Aussagen sind einfach nur faktenbefreit, sorry.
    • Notabik 19.05.2020 15:59
      Highlight Highlight @ Ludwig van
      Die EU, die zulässt, dass Pferde über 2000 Km von Litauen nach Italien gekarrt werden, um dort geschlachtet zu werden, um als Salami wiederum Exportiert zu werden, ist nur krank. Osteuropäische LKW Fahrer, welche dieses Spiel aus wirtschaftlicher Perspektivlosigkeit mitmachen, sind die Sklaven dieses Konstrukts, das viel zu wenig auf Nachhaltigkeit setzt. Nehmen wir das Beispiel Südtirol. Deren Apfel Bauern möchten sehr gerne ökologisch produzieren, aber die EU lässt sie nicht. In Deutschland sind Kulturlandschaften deswegen lverschwunden, wegen dem Diktat der EU Monokultur.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ludwig van 19.05.2020 11:31
    Highlight Highlight Die Arbeit der Operation Libero und ähnlichen Vereinen ist wichtiger denn je, denn die SVP wird durch die Coronakrise Auftrieb erhalten. Im September steht eine enorm wichtige Abstimmung an.
  • nickmiller 19.05.2020 11:22
    Highlight Highlight Ein Bericht über die Operation Libero und all die Trolle, welche sie verteufeln, stehen wieder in den Startlöchern. Gibt halt noch ein paar von gestern, die mit selbstbewussten, jungen Menschen mit Grips nicht umgehen können.

    Triggered
    • ungeliebte Wahrheit 19.05.2020 16:27
      Highlight Highlight Selbstbewusst ja...schon, ...aber Grips?🤔
  • pascii 19.05.2020 11:05
    Highlight Highlight Ich kann nur Danke sagen.
    • pascii 19.05.2020 12:33
      Highlight Highlight Also im Sinne für – danke für die Arbeit und viel Glück und Erfolg auch weiterhin meine ich 😬
    • äti 19.05.2020 16:08
      Highlight Highlight @kerze. Wer ist wir?
    • pascii 19.05.2020 17:16
      Highlight Highlight Am "Wir"-Gefühl sollten wir alle mal arbeiten…
  • Lars mit Mars 19.05.2020 10:48
    Highlight Highlight „Der Name Libero rührt auch daher: Wie im Fussball übernahmen wir die defensive Spielerposition.“


    Mit Libero tschutten heute allerhöchstens noch die Senioren.
    • grind 19.05.2020 11:21
      Highlight Highlight hab ich auch gedacht... bitte keine fussball metaphern wenn man keine ahnung von fussball hat.

    • Nosferal 19.05.2020 12:14
      Highlight Highlight Ich hätte da jetzt auch eher an den Libero im Volleyball gedacht :)
    • Lars mit Mars 19.05.2020 13:14
      Highlight Highlight @nosferal: den Kleinen, Überflüssigen, der trotzdem noch ein wenig mitspielen darf?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peter R. 19.05.2020 10:40
    Highlight Highlight Ich finde es an und für sich super wenn sich Jugendliche für unser Land und die Politik interessieren.
    Operation Libero sollte allerdings aufhören die etablierten Parteien ständig zu verspotten - Politik braucht ein "mitenand und nicht gegeneinand".
    Der Satz "Die EU steht weiterhin als Garant für Rechtstaatlichkeit, Demokratie und Freiheit" ist mir zu rosa angefärbt. Das grosse Ziel der Operation Libero - der EU-Beitritt wird wohl noch immer anvisiert.
    • Ludwig van 19.05.2020 10:51
      Highlight Highlight Wenn überhaupt wird nur die SVP verspottet, alle anderen Parteien wurden ja von er Operation Libero im Herbst zur Wahl empfohlen. Und ein EU-Beitritt steht gar nicht zur Debatte.
    • Bits_and_More 19.05.2020 11:01
      Highlight Highlight Allerdings hat gerade die jetzige Corona Krise gezeigt, dass viele Staaten, trotz EU-Mitgliedschaft, zuerst an sich und erst später an die Gemeinschaft denken. Ich halte gute vertragliche Beziehungen mit der EU für sehr wichtig, aber wir dürfen uns nicht der Illusion hingeben, dass in Krisensituationen alles wie gewohnt weiterläuft.
    • Ludwig van 19.05.2020 11:16
      Highlight Highlight @Bits_and_More: Hast du gesehen was DE und FR gestern angekündigt haben? Und schon zuvor hat die EU gigantische Hilfen beschlossen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toni.Stark 19.05.2020 10:35
    Highlight Highlight Das Schätzeli der Medien, die OL, wird von den Medien mit Blumen überschüttet. Der Job der vierten Gewalt wäre es solchen Organisationen auf die Finger zu schauen und nicht mit Lobeshymnen zu bezirzen.
    • Super8 19.05.2020 11:33
      Highlight Highlight Tagi und NZZ versuchen schon OL kritisch auf die Finger zu schauen. Musst nur mal googeln. Jedoch ist die Kritik in diesen Artikeln m. E. etwas an den Haaren herbeigezogen.
    • äti 19.05.2020 13:44
      Highlight Highlight @toni. Es ist nicht nur das 'Schätzeli' der Medien. Es ist etwas vom Besten was unserer Parteilandschaft passieren konnte. Ich verstehe aber, dass Sachlichkeit Ängste schürt.
    • d10 19.05.2020 17:08
      Highlight Highlight @äti inwiefern etwas vom Besten? Die Parteilandschaft braucht keine OL
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pit Ralon 19.05.2020 10:18
    Highlight Highlight Fr. Kleiner und ihre Operation Libero ist für mich Sinnbild einer globalisierten elitären Jugend die den Begriff Boomer zum Schimpfwort macht, froh ist, dass man wichtige Arbeitskräfte und Wähler aus anderen Ländern abzieht um sie hier auszunutzen und glaubt jeder ist selber schuld dass er "nur" vierstellig verdient. In meinen Augen hat die Operation Libero ein ganz übles Menschenbild, dass alles was in irgend einer Weise die PFZ kritisiert, ausblendet oder sogar ausblenden lassen will.
    • Ludwig van 19.05.2020 11:18
      Highlight Highlight Jeder der nicht 100% SVP ist hat ein ganz übles Menschenbild? Nur weil man Ausländer nicht als das Hauptproblem sieht hat man ein schlechtes Menschenbild? Vielleicht denkst du mal über dein Menschenbild nach.
    • Super8 19.05.2020 11:37
      Highlight Highlight Aus deinem Kommentar lese ich viel Neid heraus, sonst nichts.
    • Eron 19.05.2020 12:59
      Highlight Highlight @Ludwig van: Wo lesen Sie irgend etwas über pro SVP. Vielleicht interpretieren sie weniger und machen das, was Sie anderen vorwerfen, nachdenken. Es steht doch ausser Frage dass die Menschen von ausserhalb nur würdig behandelt werden, wenn sie einen ensprechenden Leistungsausweis besitzen, der Rest wird im Niedriglohnsektor kleingehalten, das ist doch nicht richtig. Davon profitieren wir in der CH und der EU, wie in Deutschlands Fleischverarbeitern. Unwürdiges Verhalten ist das, Operation Libero blendet solches für die Wirtschaft aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Super8 19.05.2020 09:59
    Highlight Highlight Institutionen/Projekte wie Operation Libero sind die Zukunft.
    • DäTyp 19.05.2020 16:05
      Highlight Highlight Oh, bitte nicht
    • PeteZahad 20.05.2020 06:46
      Highlight Highlight Also ist die Zukunft die Politik von der Seitenlinie zu kommentieren anstatt sich selbst wählen zu lassen? Hierfür haben wir die vierte Gewalt. Wer etwas bewirken will, soll sich wählen lassen und zeigen was er kann (oder eben nicht).
  • [Nickname] 19.05.2020 09:47
    Highlight Highlight Globalisten ohne jegliche Identität.
    • Liselote Meier 19.05.2020 11:09
      Highlight Highlight Dir ist schon klar, dass Globalist zu sein auch eine Identität ist genau so wie Internationalist oder Weltenbürger?

      Es ist halt eine andere Identität als der Nationalist.
    • Ludwig van 19.05.2020 11:22
      Highlight Highlight Globalisierung ist eine Tatsache und stiftet Identität und jeder der sie versucht zu verhindern ist elend gescheitert (siehe Kuba, Nordkorea). Wie sollte deiner Meinung nach ein Wirtschaftssystem aussehen? Soll die Schweiz versuchen Handys und Autos für den Eigengebrauch herzustellen? Erstens wären diese Geräte aus Schweizer Produktion sehr teuer. Und zweitens müsste die Schweiz dann auf die Exportorientierte Produktion verzichten. Die Folge wäre ein Gigantischer Wohlstandsverlust und Massenarbeitslosigkeit.
    • karl_e 19.05.2020 12:10
      Highlight Highlight Ludwig van, Corona sollte eigentlich auch Dir die Grenzen & Schäden der Globalisierung gezeigt haben.
    Weitere Antworten anzeigen

Facebook sperrt Petition gegen Homo-Ehe – zum Ärger der EDU

Eine Petition, die sich gegen die «Ehe für alle» in der Schweiz ausspricht, wurde von Facebook gesperrt. Die Petition verstosse gegen die Gemeinschaftsstandards der Plattform, so die Begründung. Das stösst der EDU sauer auf.

Vergangenen Freitagabend sperrt Facebook einen Unterschriften-Aufruf der Schweizer Petition «Samenspende und Kinder-Adoption für Homosexuelle verhindern – Nein zur Homo-Pseudo-Ehe!». Der Grund: Der Beitrag habe gegen die Gemeinschaftsstandards zu Hassrede verstossen.

Das stösst einer Partei besonders schwer auf: Die EDU, bekannt für christliche und national-konservative Werte, sei zutiefst beunruhigt über diese «gesellschaftliche Entwicklung», schreibt die Partei in einer Mitteilung.

Parteipräsident …

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