Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Brandanschlag auf die Staatsanwaltschaft – Gefängnisstrafe bestätigt



Das Bundesgericht hat die Verurteilung eines Walliser Winzers wegen Brandstiftung bestätigt. Der Mann leerte im Dezember 2016 Säure im Eingangsbereich der Walliser Staatsanwaltschaft aus und zündete ein Auto an. Weil der Mann an einer paranoiden Psychose leidet, wurde eine stationäre therapeutische Massnahme angeordnet.

Der Winzer hat in seiner Beschwerde ans Bundesgericht bestätigt, dass er die Taten begangen hatte. Er rügte jedoch die Höhe der Strafe von 21 Monaten Freiheitsstrafe und die Verhängung der Massnahme.

Das Bundesgericht kommt in seinem am Donnerstag publizierten Entscheid zum Schluss, dass sich das Strafmass in der zulässigen Bandbreite befinde. Das Bundesstrafgericht, die Vorinstanz in diesem Fall, hatte das Strafe zunächst auf 36 Monate festgelegt, diese jedoch wegen der verminderte Zurechnungsfähigkeit auf 21 Monate gesenkt. Dies lag gemäss den Lausanner Richtern im Ermessen des Bundesstrafgerichts.

Gefahr weiterer Taten

Ein psychiatrisches Gutachten hatte ergeben, dass wegen der Psychose des Verurteilten Wiederholungsgefahr bestehe. Aus diesem Grund sei eine permanente psychiatrische Behandlung mit Medikation notwendig, schreibt das Bundesgericht.

Der Winzer hatte vor seiner Tat mehrere eingeschriebene Briefe an die Walliser Staatsanwaltschaft geschickt, weil er sich als Opfer einer Attacke fühlte. Die Briefe blieben unbeantwortet, so dass er die Säure bei der Staatsanwaltschaft ausleerte. Anschliessend zündete er vor dem Gebäude ein Auto an. Der Brand griff auf weitere Wagen über. (Urteil 6B_1182/2017 vom 12.04.2018) (sda/vom)

Aktuelle Polizeibilder

Das könnte dich auch interessieren:

Jetzt legt sich Trump auch noch mit dem Militär an – mit unschönen Folgen

Link to Article

So wird Heidi Z'graggen von der Outsiderin zur Bundesrätin

Link to Article

Es ist Winterpause – auf diese 13 Dinge dürfen sich Amateur-Fussballer wieder freuen

Link to Article

Berner Schreiner packt aus: So wurde ich zum SVP-Model

Link to Article

21 lustige Fails gegen die pure Verzweiflung am Arbeitsplatz

Link to Article

So reagiert das Internet auf Trumps «Finnland-machts-besser»-Vergleich

Link to Article

Der Sexgeschichten-König, der mich in der Suite erobert

Link to Article

«Red Dead Redemption 2» – eine riesige, wunderschöne Enttäuschung  

Link to Article

18 Tinder-Profile, die ein BISSCHEN zu ehrlich sind 😳

Link to Article

Jüngste Demokratin kommt im Kongress an – und wird sogleich kritisiert wegen ihres Outfits

Link to Article

11 Momente, in denen das Karma sofort zurückgeschlagen hat

Link to Article

Facebooks schmutziges Geheimnis – Zuckerberg und Co. behaupten, sie wussten von nichts

Link to Article

Trump ist sauer – und zwar so was von!

Link to Article

Was du über die Bauernfängerei «Initiative Q» wissen musst

Link to Article

Wer sind die SVP-Models, die für die Selbstbestimmungs-Initiative den Kopf hinhalten?

Link to Article

Diese 16 Bilder zeigen, wie blöd unsere Gesellschaft doch manchmal ist

Link to Article

Wenn Teenager illegale Nackt-Selfies verschicken – das steckt dahinter

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Seit «Via sicura» wurden 1589 Raser verurteilt

Von 2013 bis 2017 sind in der Schweiz insgesamt 1589 Personen wegen eines Raserdelikts verurteilt worden. Das schreibt der Bundesrat in seiner Antwort auf einen parlamentarischen Vorstoss.

Der Walliser SVP-Nationalrat Jean-Luc Addor hatte sich nach der Zahl der «Opfer» von «Via sicura» erkundigt – dem Programm für mehr Sicherheit im Strassenverkehr. Wegen der harten Bestimmungen hätten viele Auto- und Töfffahrer eine Art «gesellschaftlichen Tod» erlitten, stellt Addor in seinem Vorstoss fest.

Ohne …

Artikel lesen
Link to Article