Messeranschlag für IS geplant: Bundesanwaltschaft klagt 18-Jährigen an
Die Bundesanwaltschaft hat einen 18-jährigen Deutschschweizer angeklagt. Er soll einen Messeranschlag im Namen der Terrormiliz Islamischer Staat geplant haben, wie die Behörde am Donnerstag mitteilte.
Der im Kanton Aargau wohnhafte Mann wurde zunächst im Juni 2025 nach einer Strafanzeige des Bundesamts für Polizei (Fedpol) verhaftet. Laut Anklageschrift bereitete der Beschuldigte seit Anfang 2025 einen Anschlag vor.
Er beschaffte sich demnach Anleitungen, vernetzte sich mit Gleichgesinnten und bestellte im Internet ein Messer. Sein Ziel seien laut der Bundesanwaltschaft (BA) «willkürlich ausgewählte Opfer» gewesen.
In der Anklage wirft die Bundesanwaltschaft dem Aargauer zudem die Unterstützung des Islamischen Staats (IS) durch Propagandavideos und Finanztransaktionen vor. Angeklagt ist er auch wegen des Besitzes von Gewaltdarstellungen. Anfang Dezember 2025 wurde der Mann wegen «nicht mehr gegebenen Haftgründen» aus der Untersuchungshaft entlassen. (dab/sda)
