Schweiz
Schule - Bildung

Gymiquote liegt in Zug über den Vorstellungen der Regierung

Gymiquote liegt in Zug über den Vorstellungen der Regierung

20.06.2024, 12:5920.06.2024, 12:59

23,4 Prozent der Zuger Sechstklässlerinnen und Sechstklässler wechseln nach den Sommerferien ans Langzeitgymnasium. Zu viele, findet die Zuger Regierung.

IM HINBLICK AUF DEN SCHULJAHRESBEGINN STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL VOM UNTERRICHT AN GYMNASIALEN MATURITAETSCHULEN ZUR VERFUEGUNG --- Class 2A pictured taking an exam during natural  ...
In Zug wollen gemäss der Regierung zu viele Kinder nach der sechsten Klasse ins Gymi.Bild: KEYSTONE

Dieser Wert liege über der Zielvorstellung der Regierung, heisst es in einer Medienmitteilung der Zuger Direktion für Bildung und Kultur vom Donnerstag. Nachdem Kantons- und Regierungsrat diese Entwicklung seit längerem «mit Sorge» verfolgten, seien nun konkrete Schritte eingeleitet worden, heisst es weiter.

So beabsichtigt der für das Übertrittsverfahren zuständige Bildungsrat, das bisherige Verfahren von der Primarstufe ans Langzeitgymnasium mit Vornoten (Erfahrungswert) und Lehrpersonen-Empfehlung (Prognosewert) mit einem geeichten Test (Vergleichswert) zu ergänzen.

Die neue Leistungshürde ans Langzeitgymnasium solle die Sekundarschule und mit ihr alle Bildungswege stärken. Die Massnahme ziele nicht aufs Gymnasium an sich, sondern im Gegenteil auch auf eine Stärkung des Kurzzeitgymnasiums, heisst es weiter. Denn im Anschluss an die Sekundarschule soll der Übertritt ans Kurzzeitgymnasium prüfungsfrei bleiben.

Deshalb gehe der von den Gegnerinnen und Gegnern geäusserte Vorwurf, Zug würde sich Zürichs rigides Übertrittsverfahren zu eigen machen, ins Leere, heisst es weiter. Wer dort nach der Sekundarschule ans Gymi wechseln will, muss nämlich eine Prüfung absolvieren.

Der Entwurf des neuen Zuger Übertrittsreglements ist bis Ende September in der Vernehmlassung. Gegen die Pläne wächst Widerstand: Bereits werden Unterschriften für eine Volksabstimmung gesammelt, damit der Übertritt prüfungsfrei bleibt.

Uneinigkeit in 33 Fällen

Insgesamt absolvierten dieses Jahr 1394 Schülerinnen und Schüler das prüfungsfreie Übertrittsverfahren. 41,6 Prozent wechseln an die Sekundar-, 19,7 Prozent an die Real- und 0,9 Prozent an die Werkschule.

In 33 Fällen konnten sich Eltern und Lehrpersonen nicht einigen. In diesen Fällen musste die Übertrittskommission über die Zuweisung entscheiden, teilte die Zuger Direktion für Bildung und Kultur am Donnerstag mit. Knapp ein Fünftel dieser Kinder sei anschliessend der höheren Schulart zugewiesen worden. Das entsprach dem Wunsch der Eltern, wie es weiter heisst. (saw/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
5 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5
Die 5 ist die Nummer 1 – das sind die meistgezogenen Lotto-Zahlen der Schweiz
Eine Auswertung von fast 20 Jahren Ziehungsdaten zeigt: Beim Swiss Lotto wurde eine Zahl öfter gezogen als alle anderen – die 5 gehörte 309 Mal zu den Siegerzahlen, während das Schlusslicht 27 nur 247 Mal aus der Trommel fiel.
Die Zahl 5 ist die Glückszahl des Swiss Lotto – zumindest statistisch. Eine Auswertung des Glücksspielportals casino.org von rund 20 Jahren Ziehungsdaten (30. Juni 2007 bis 26. August 2026) zeigt: Keine andere Kugel im Spiel «6 aus 42» fiel öfter aus der Trommel. 309 Mal wurde die 5 gezogen, dicht gefolgt von der 36 (306 Mal) und der 31 (305 Mal). Ebenfalls unter den «heissen» Zahlen: die 40, die 6 und die 24.
Zur Story