Schweiz
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Besessen vom Klimawandel: Die 18-jährige Fanny Wissler hat sich zu einem Aushängeschild der Klimajugend gemausert. bild: watson

Die Klima-Besessenen

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle, 100'000 Demonstrierende und ein Beinahe-Zusammenbruch: Unzählige Jugendliche der Klimastreik-Bewegung sind 2019 weit über ihre persönlichen Grenzen hinausgegangen. watson lässt gemeinsam mit zwei Protagonisten das Klima-Jahr Revue passieren.



300 WhatsApp-Nachrichten in 30 Minuten, Sitzungen bis tief in die Nacht: Die intensiven Monate haben den Klimastreikenden alles abverlangt. So auch der inzwischen 18-jährigen Zürcherin Fanny Wissler und dem 24-jährigen Ostschweizer Jann Kessler.

Seit ihrem Auftritt in der SRF-Talksendung «Schawinski» Ende Februar gehören sie zu den Aushängeschildern der Klimastreik-Bewegung. watson blickt mit den beiden zum Jahresende auf die wohl aufreibendsten Monate ihres Lebens zurück.

Die Geburtsstunde

Wie aus dem Nichts streiken am 21. Dezember 2018 4000 Schüler in verschiedenen Schweizer Städten. Alles organisiert in unzähligen WhatsApp-Chats. Dann nimmt die Bewegung Formen an: Am 30. Dezember 2018 findet das erste nationale Treffen der Klimastreikbewegung in der Berner Reitschule statt.

«Der Klimastreik hat mir die Hoffnung zurückgegeben. Ich dachte, die Menschheit sei bereits verloren.»

Jann Kessler

«Die Geburtsstunde der Klimastreik-Bewegung war für mich ein prägendes Erlebnis. Es hat mir viel Hoffnung zurückgegeben. Zuvor dachte ich, die Menschheit sei bereits verloren», erzählt der Filmemacher Jann Kessler.

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Jann Kessler beim nationalen Klimastreik-Treffen in Bern im Februar. bild: watson

100 Personen diskutieren in der Reitschule sieben Stunden lang. Einige fragen zuerst, wer denn jetzt der CEO der Klimastreik-Bewegung sei. Die Klimaaktivisten einigen sich schliesslich, einen basisdemokratischen Wandel mit Konsensprinzip anzustreben. Und zeigen fortan mit ihren unverkennbaren Handzeichen, ob sie Forderungen zustimmen oder ablehnen.

Ohne eine Gegenstimme beschliesst die Klimajugend die Forderung, die Schweizer CO2-Emissionen bis im Jahr 2030 auf null zu senken und den Klimanotstand auszurufen.

Die erste Rede

2000 Menschen haben sich im Januar 2019 auf der Polyterrasse in Zürich versammelt, als Fanny Wissler ans Mikrofon tritt. «Ein mega krasses Erlebnis. Nie zuvor war ich nervöser», so die zierliche junge Frau. Eine Woche lang hat sie ihre Rede eingeübt. Die Worte kommen bei den Leuten gut an. «Fanny, mach weiter so», sagen ihr Mitstreitenden.

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Fanny hält auf der Polyterrasse ihre erste Rede. bild. Zvg

Woher nimmt eine damals 17-Jährige Gymnasiastin die Verve, um ihre ganze Energie für den Kampf gegen den Klimawandel einzusetzen? Der Ursprung liegt schon Jahre zurück, denn die Klimaerwärmung betrübt Fanny schon lange. Als Kind habe sie im «Spick» einen Bericht über Eisbären gelesen, die wegen des schmelzenden Packeises kaum mehr Nahrung finden. «Das ist so unfair! Das hat mich so aufgewühlt, dass ich nicht mehr schlafen konnte.» Leider sind die Bären in der Arktis nur noch die berühmte Spitze des Eisbergs punkto Klimawandel.

Die Hassbriefe

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Fanny Wissler und Jann Kessler werden bei Schawinski ins Rampenlicht katapultiert. bild: screenshot srf

Am 25. Februar treten Jann Kessler und Fanny Wissler als Vertreter der Klimajugend bei «Schawinski» ins Rampenlicht. «Ich kam völlig übermüdet und direkt von der Schule ins Studio», erinnert sich Fanny. Der Talkmaster nimmt die beiden in die Mangel. «Ein, zwei Aussagen hätte ich im Nachhinein anders formuliert, aber ich fand den Auftritt okay», so die 18-Jährige weiter.

«Ich will, dass ihr alle in der Hölle landet.»

Aus einem Hassbrief gegen Fanny

Der «Blick» ernennt Fanny danach zur «Greta der Schweiz», obschon sie sich überhaupt nicht in dieser Rolle sieht. Die Publizität bleibt nicht ohne Folgen. Fanny erhält Hassbriefe. «Ich will, dass ihr alle in die Hölle kommt», schreibt ein Mann der damals 17-Jährigen. Es komme noch immer ab und zu vor, dass «so ein Scheiss» bei ihr im Briefkasten lande.

Nach und nach mausert sich Fanny Wissler zu einem Sprachrohr der Klimabewegung. Im persönlichen Gespräch hingegen ist die junge Frau eher zurückhaltend. Etwas verträumt wie viele andere Teenager auch, die sich mitten in der jugendlichen Selbstfindungsphase befinden.

Der Demo-Marathon

Menschen demonstrieren am schweizweiten Klimastreik gegen die Klimapolitik und fuer einen sicheren Klimaschutz am Samstag, 6. April 2019 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

«Wem sini Zuekunft? Eusi Zuekunft!»: Fanny Wissler gibt an der Klimademo in Zürich die Parolen durch. Bild: KEYSTONE

Ab Mitte Januar gehen die Klimastreiker Monat für Monat auf die Strasse. «Es war total überwältigend, als plötzlich 20'000 Leute jeglicher Couleur in Zürich durch die Strassen zogen. Was für ein Gefühl», so Fanny. Die junge Frau aus Wetzikon gibt später mit dem Megafon an der Klimademo die Parolen durch:

«Wem sini Zuekunft? Eusi Zuekunft!»

«Das isch euse Klimamarsch, Politiker nämed de Finger usem Arsch!»

«Alli us de Bette, mir müend die Welt go rette!»

Mit jedem Streik, mit jeder Demo wächst die Klimabewegung. Der Höhepunkt ist der 28. September 2019, als vor den Wahlen an der nationalen Klimakundgebung bis zu 100'000 Personen durch Bern ziehen. Für Jann Kessler ist dies das Highlight des Jahres. Er verfolgt und koordiniert die Demo im Hauptquartier der Klimastreikenden in der Innenstadt, von wo sie direkt Filme schneiden und Social-Media-Posts absetzen. «Als ich die ersten Drohnenbilder auf dem Bildschirm sah, konnte ich es kaum glauben. Wir haben es geschafft, innerhalb von neun Monaten so viele Menschen zu mobilisieren. Unglaublich.»

Bis 100'000 Klimastreikende ziehen durch Bern

Fanny zeigt sich ob dem Grossaufmarsch weniger euphorisch. Manchmal habe sie das Gefühl, dass die Demonstrationen nicht viel bringen. «Etliche Menschen gehen nach den Kundgebungen nach Hause und führen ihr Leben weiter wie bisher. Ich würde mir wünschen, dass sich die Menschen in Gruppen organisieren und sich zusammen für die Bekämpfung der Klimakrise einsetzen.» Es brauche nicht nur eine Debatte, wie die Menschheit sich der fossilen Energieträger entledigen könne. «Wie schaffen wir es, den Überkonsum in der Gesellschaft wie am Black Friday zu stoppen? Das zerstört unsere Umwelt und muss aufhören», sagt die junge Frau energisch.

Die Wahlen

Gruene-Parteipraesidentin und Nationalraetin Regula Rytz, freut sich ueber ein Resultat am Wahltag der Eidgenoessischen Parlamentswahlen, am Sonntag, 20. Oktober 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Regula Rytz bejubelt den Wahlsieg der Grünen. Bild: KEYSTONE

Trotz des historischen Triumphs der Öko-Parteien bricht Fanny bei den eidgenössischen Wahlen vom 20. Oktober nicht in Jubeln aus. Die wahre Gewinnerin sei sowieso die CVP, die jetzt das Zünglein an der Waage spiele. «Selbst die Grünen denken viel zu wenig radikal, um das Klima zu retten». Sie glaube nicht, dass die Lösung der Klima-Krise aus der institutionellen Politik kommen werde, sagt das Mitglied der Jungen Grünen. Ist Fanny eine Öko-Extremistin? «Vielleicht schon, wobei ich mich eher als radikal bezeichnen würde», sagt sie. Radikal bedeute, dass man die Probleme direkt an der Wurzel packe. Sie sehe sich aber nicht als Moralapostel. «Ich schimpfe nicht mit Freundinnen, die übers Weekend in eine Stadt fliegen.»

Die besten Bilder des Klimastreiks

Jann freute sich zwar über den Wahlsieg von grünen Kräften, ist der institutionellen Politik gegenüber aber kritisch eingestellt: «Viele Politiker*innen kümmern sich mehr um Wahlversprechen und Wiederwahl. Es fehlt an fähigen Menschen, die nicht irgendwelche kurzfristigen Interessen vertreten, sondern endlich bereit sind, konsequent unsere Lebensgrundlagen zu erhalten.»

Vom neuen Parlament ist er bereits enttäuscht: «Die GLP-Leute haben ihre Wählerinnen und Wähler bereits mehrmals verarscht, beispielsweise indem sie Regula Rytz als Bundesrätin nicht unterstützt haben» sagt er.

Der Tiefpunkt

Anfang August treffen sich in Lausanne 450 Klimastreikende zum europäischen Treffen von «Fridays for future». Die Diskussionen laufen, je länger die Konferenz dauert, desto mehr aus dem Ruder. «Wir drehten uns total im Kreis. Viele Leute haben angefangen zu heulen, einige verliessen gar die Konferenz», sagt Jann.

«Die Menschen können nicht zusammenarbeiten. Unsere Spezies wird daran wohl zu Grunde gehen.»

Jann Kessler

Sowieso sei das ganze Jahr eine Achterbahnfahrt der Gefühle gewesen. Mehr als ernüchternd sei Weltklimagipfel COP25 in Madrid verlaufen, den der Ostschweizer vor Ort verfolgte. «Es ist total erschreckend, wie verlogen einige Delegationen sind und nur die finanziellen Interessen der eigenen Staaten sehen.» Dafür sei laut Jann aber hauptsächlich das Format der Konferenz schuld: «Leider ist die COP noch weit davon entfernt, dass sich Menschen aus aller Welt auf Augenhöhe begegnen und gemeinsam gute, langfristige Lösungen gefunden werden könnten. Wir Menschen können halt immer noch nicht wirklich zusammenarbeiten, und daran wird unsere Spezies wohl zu Grunde gehen.»

Der Stressmoment

Kurz vor den Wahlen läuft Jann Kessler total auf dem Zahnfleisch. Während Wochen arbeitet er fast Tag und Nacht am Klimablatt, der Wahlzeitung der Klimastreiker mit einer Auflage von über einer Million Exemplaren und weiteren Projekten.

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Sitzungen reihten sich für Jann Kessler (3. von links) an Sitzung. bild: zvg

«Es ist schon absurd, wie wir uns zu Tode arbeiten, um unseren Beitrag zur Lösung der Klimakrise zu leisten. Denn eigentlich wissen wir: Wenn du dich geborgen und geliebt fühlst, geht es dir mit weniger Besitz besser – und weniger unnötiger Konsum führt zu weniger Umweltzerstörung», sagt Kessler.

Manchmal wird es aber auch Jann zu viel. «Wenn wieder einmal eine Horde SUVs in die Zentren von Zürich oder Bern fahren will und nur ein Mensch darin sitzt, tut mir das unterdessen echt weh und ich muss reagieren.»

Manchmal bleibe er dann einfach auf der Strasse stehen oder klappe die Rückspiegel der fahrenden Autos ein. «Du musst den Fahrerinnen und Fahrern in die Augen schauen, damit sie dich nicht überfahren. Janns Hände zittern, wenn er davon erzählt. «Ich bin mir nicht sicher, ob das ein sinnvoller Weg ist, aber es reisst viele Autolenker zumindest aus ihrer gewohnten Routine.»

Das Treffen mit Greta

Beim europäischen Klimastreik-Treffen in Lausanne ist Fanny Wissler mit Greta in derselben Arbeitsgruppe. Greta habe sich benommen wie jede andere Teilnehmerin auch. «Sie hat keine Allüren und sie mag den Fokus auf ihre Person nicht», sagt die Zürcherin.

Aber was bedeutet die Ikone der Klima-Aktivisten den Schweizer Klimastreikenden?

«Ich bewundere Greta gar nicht.»

«Ich bewundere Greta gar nicht», sagt Fanny. «Das Mädchen, welches voller Motivation alle ihre Freunde für den nächsten Klimastreik mobilisiert, hat eine genau gleich wichtige Rolle wie Greta», so Fanny weiter. Der Einfluss Gretas werde durch die Medien generell überschätzt.

Die persönliche Veränderung

Fanny

Ausser der Klima-Krise hat in der Gedankenwelt von Fanny praktisch nichts mehr Platz. «Ich bin wohl tatsächlich besessen vom Klimawandel. Früher habe ich nicht Tag und Nacht über Umweltschutz nachgedacht», sagt die Frau aus Wetzikon, die trotz ihrer sehr jungen Erscheinung wie eine Erwachsene spricht. Durch den Klimastreik sei sie ein noch viel politischerer Mensch geworden. Das Vergnügen bleibt dann und wann auf der Strecke.

Der Klimawandel ist ein sehr ernstes und trauriges Thema. Wo holt sich Fanny die Freude im Leben zurück? «Es gibt mir mega viel Kraft, wenn ich mit anderen Leuten am Tisch sitze und über konkrete Handlungen zur Klimakrise diskutiere», so die 18-Jährige vielsagend. Immerhin eine Freizeitbeschäftigung bleibt Fanny, die nichts mit Klimastreik zu tun hat. Alle zwei Wochen organisiert sie einen Cevi-Tag für zwölf Mädchen.

Bei ihrer Ausbildung geht die 18-Jährige im neuen Jahr neue Wege: Auch wegen der grossen Belastung durch den Klimastreik hat sie das Gymi abgebrochen und will nun eine Lehre machen. Was genau, will sie noch nicht sagen.

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Fanny im Gespräch mit watson-Reporter Adrian Müller. bild: watson

Jann

Auch bei Jann ist der Klimastreik omnipräsent. Wie hat er sich persönlich verändert? «Es fällt mir viel schwerer, wie früher auch mal einfach über belanglosen Quatsch zu reden», sagt er. Selbst bei Konzerten kann er kaum mehr abschalten. «Einmal bin in ich während eines Gigs an den Rand des Publikums gegangen, habe den Laptop hervorgenommen und weitergearbeitet», schildert Kessler vielsagend.

Der Ausblick auf 2020

Für beide ist das nächste grosse Ereignis der 15. Mai 2020: Dann plant die Klimajugend zusammen mit Gewerkschaften und Kirchen einen landesweiten Streik.

Fanny hat daher das Jahr 2020 einen grossen Wunsch. Sie hofft, dass sich in Dörfern, am Arbeitsplatz oder in Vereinen ganz viele Kollektive bilden. «Die Klimastreik-Bewegung braucht einen neuen Ansatz. Wir können nicht mehr gleich weiterfahren wie bisher».

Im Kanton Waadt seien in einigen Dörfern bereits Klima-Versammlungen durchgeführt worden. «Kleine Kollektive können die Welt verbessern. Wir können nicht warten, bis die Politikerinnen und Politiker handeln», ist Fanny überzeugt.

Jann hat einen klaren Wunsch für 2020. Die Schweiz muss ihren Treibhausgasausstoss um 13 Prozent senken. «Trifft das nicht ein, müssen wir radikaler werden», sagt er kämpferisch.

«Dann holen wir uns die Strassen gemeinsam mit so vielen Menschen wie möglich selbst zurück, legen Gärten an und bilden Gemeinschaften und Räte, bis wir uns selbstbestimmt jene Welt erschaffen, die auch für die nächsten Generationen noch gut ist.» Das klingt zumindest ein bisschen nach Revolution.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ha End 01.01.2020 11:25
    Highlight Highlight Revoluzzer wird man eigentlich nur mit leerem Magen und Freiheitsmangel.
    Und in unserer Wohlstandsgesellschaft ?
    Mit dem silbernen Löffel im Mund wird man Aktivist.
    Vergleiche: 68 er ( Sozial Revoluzzer ) = heute Bünzli der vom Arbeiterparadies (Post Koloniale Sklaverei )träumt.
    80 er ( Kultur Revoluzzer ) = Bünzli predigt/erzwingt den Möhrensalat .
    Und die 20 er ?
    Tippe auf Bünzli der zukünftige Müll- Container - Kontrolleur.
    Das Leben steckt doch voller Überraschungen. Oder was meinst du Trudy ?
    Vielen Dank fürs Mitlesen.
  • a-minoro 31.12.2019 13:24
    Highlight Highlight Solange wir in unserer Gesellschaft den Individualismus zelebrieren - welcher fälschlicherweise mit Spass und Konsum gleichgesetzt wird - solange wird sich betreffend unserer Ökobilanz und der Rettung der Erde auch nichts ändern.
    Zu viele Menschen leben nach dem Motto "man lebt nur einmal". Das tut man zwar auch, aber zu welchem Preis?
  • Jasmin Nyff 31.12.2019 09:51
    Highlight Highlight Es wäre an der Zeit, anstelle viel Geschrei auch mal Taten zu vollbringen, wie wäre es mal mit Verzicht in Freizeit und Vergnügen, weniger iPhone, weniger Online-Handel das wäre ein positiver Ansatz, nicht nur Leuten vorwerfen sie müssen auf das Auto verzichten wenn sie es zur Arbeit brauchen oder die Heizung.
    Auch Greta und Familie muss ich sagen, schaut euch zuerst mal im eigenen Land um, weshalb saugen nordische Länder so viel Öl au s dem Boden wenn man es ja nicht mehr brauchen soll.
    • rodolofo 31.12.2019 13:11
      Highlight Highlight Saugt Greta denn ÖL aus dem Boden?
      Du trittst da in die "Heiligen-Falle".
      Wir retten weder die Welt, noch uns selbst, wenn wir uns mit asketischer Entsagung quälen und griesgrämig werden dabei.
      Da kann es dann zum gegenteiligen Effekt kommen: Nach einer solchen Borderline-Selbstbeschneidung wirst Du empfindlicher und willst kompensieren, wie Leute aus den Elendsvierteln, oder Überlebende eines Krieges.
      Ich weiss wovon ich rede, war ich doch einmal Öko-Fundi und habe im Winter nicht geheizt und kalt geduscht.
      Heute bin ich Heiss-Duscher und geniesse das Autofahren mit rhythmischem Kongo-Sound!
    • rodolofo 31.12.2019 17:07
      Highlight Highlight P.S.: Wir müssen ja heutzutage nicht jedes Mal, wenn wir kongolesische Musik geniessen wollen, in den Kongo und wieder zurück fliegen!
      Entweder sind Kongolesen hier, oder es gibt Ton-Konserven und Videos.
      Das ist also auch ökologischer, als Reisen mit Tropenhelm, wie früher in den Kolonialzeiten.
  • S.Potter 31.12.2019 09:39
    Highlight Highlight Beide einwenig blauäugig. Von Demokratie scheinen sie nicht all zuvuel zu halten. Sich die Strasse zurückholen und Gartenbeete anzulegen. Tztz. Das könnte sehr teuer für sie werden und ihre ganze Zukunft versauen.
  • rodolofo 31.12.2019 08:51
    Highlight Highlight Mir wird warm um's Herz, wenn ich die Aktivitäten der "Klima-Jugend" mitverfolge!
    Zugleich habe ich eine Art "Déja Vue"-Erlebnis, wenn ich an das "Waldsterben" und an die "Friedensbewegung" von früher denke, oder an die ersten Bioladen-Genossenschaften und Landkommunen, wie Longo Mai.
    Wir sahen die Welt am Abgrund und sahen auch die Hauptschuldigen: Rücksichtslose, egoistische und genusssüchtige Autofahrer und Konsumisten, Macht- und Geldgierige Militärköpfe, die sich mit ihren Atomwaffen-Arsenalen und Militärblöcken feindselig gegenüberstanden.
    Dank unglaublichem Glück hatten leben wir noch.
  • Me:ish 31.12.2019 08:09
    Highlight Highlight Hätte ich raten müssen, wie Kessler aussieht, ich hätte 100% richtig geraten. Mit dem Laptop ans Konzert? Schalt mal ab, Junge...
  • Cremetörtchen 31.12.2019 00:21
    Highlight Highlight no comment:

    Play Icon
  • /dev/null 30.12.2019 22:55
    Highlight Highlight Bahnhof St. Gallen am Sonntag morgen. Sieht jedesmal so aus, ein riesen Dreck und ich muss mit meinem Hund kreise um Glasscherben, Abfälle und Körperausscheidungen machen.

    Verursacht durch massive alkoholisierte <20-Jährigen.. Ich glaube immer mehr, dass nur ein kleiner Teil der Jugend sich so Klima- und Umweltbewusst gibt. Den anderen ist das völlig egal!
    Benutzer Bild
    • Bündn0r 31.12.2019 07:49
      Highlight Highlight Etwa ähnlich representativ, wie wenn ich die 10 Alkoholiker kurz vor dem Pensionsalter, die sich jeden Tag vor dem Denner auf meinem Arbeitsweg zum Saufen treffen, für die Probleme der AHV verantwortlich mache.
    • /dev/null 31.12.2019 10:47
      Highlight Highlight Naja ich würde sagen die Klima-Protest-Jugend ist sogar in der Unterzahl im Verhältnis. Ich behaupte sogar, dass die Klima-Besorgten grösstenteils aus der intellektuelleren Schicht stammen (Kantischüler, Studenten). Unseren Lehrlingen ist das mehr oder weniger egal, hatte noch keine Absenz infolge Klimaprotest (immerhin 200 Lehrlinge)..
    • S.Potter 31.12.2019 19:19
      Highlight Highlight Da kann ich nur beipflichten. Viele der Jungen deken anders als die Klimajünger. Die wollen etwas von der Welt sehen, sich Bilden nicht Streiken und etwas erreichen für Ihre Zukunft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stänkerer 30.12.2019 22:53
    Highlight Highlight Es gibt keine Veränderungen ohne eine enorm engagierte Gruppe. Also Klimajugend:
    Engagiert euch weiter.
    Jedoch: Keine Hyperaktivitäten haben lange Wirkung.
    Deshalb: Reflektiert euer Tun und eure Forderungen.
    Alles muss machbar sein. Eine neue Form des Sozialismus ist niemals mehrheitsfähig.
    • rodolofo 31.12.2019 13:20
      Highlight Highlight Ich glaube nicht an den Sozialismus und
      an den Kapitalismus schon gar nicht!
      Aber ich glaube an den enorm starken Selbsterhaltungstrieb JEDER Spezies Lebewesen auf diesem Planeten!
      Der Selbsterhaltungstrieb sorgt zum Beispiel dafür, dass im Strassenverkehr nur in ganz seltenen Momenten zwei Verkehrsteilnehmer ineinander krachen. Und überdies war bei solchen bedauerlichen und tragischen Unfällen nur in ca. einem Milliardstel Absicht dahinter, z.B. bei einem terroristischen Anschlag.
      Natürlich stürzen sich dann alle Medien auf diesen Milliardstel...
      Der Selbsterhaltungstrieb wird uns retten!
  • Saerd neute 30.12.2019 22:17
    Highlight Highlight Ist nicht ganz ernst zu nehmen.
  • Doppelpass 30.12.2019 22:11
    Highlight Highlight Sie haben recht und wir alle wissen es.
    Wir alle Ü40er haben kläglich versagt.
    • arni99 31.12.2019 07:58
      Highlight Highlight Doppelpass ich bin sogar Ü50, und ich wage mal die Behauptung das unser Generation zum Zeitpunkt als wir 16 bis 20 Jahre alt waren, einen um ein vielfaches kleineren ökologischen Fussabdruck hatten als die heutige Jugend.
    • Doppelpass 31.12.2019 09:45
      Highlight Highlight An arni99
      Was genau möchtest du damit sagen? Dass das uns berechtigt hat, den Abdruck in den letzten 20 - 30 Jahren unbeschränkt wachsen zu lassen?
      Dass unsere Generation sich auch jetzt keinenfalls einschränken muss.
      Dass die Kinder und Jugendlichen von heute selber schuld sind an der Situation?
      Oder ist es nicht doch eher: "wir nicht, sie noch viel mehr!"
      Typische Reaktion, wenn man sich ertappt fühlt ;-)
    • /dev/null 31.12.2019 10:54
      Highlight Highlight Frage mich wieso niemand die massiv ansteigende Bevölkerungszahl der Erde kritisiert..

      8-9-10-20 Milliarden Menschen brauchen zukünftig zu essen, trinken, wollen leben!

      Hier braucht es massives Umdenken und nachhaltige Lösungen.

      Schaut mal Tondo in Manila, dort leben Familien mit 15 Kindern unter übelsten Umständen. Der ganze Dreck fliesst alles in den Fluss und ins Meer! Dort leben 631‘000 Menschen (73‘000/km2)..!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spooky 30.12.2019 18:56
    Highlight Highlight "Manchmal bleibe er dann einfach auf der Strasse stehen oder klappe die Rückspiegel der fahrenden Autos ein."

    Mann oh Mann! Das ist aber gefährlich, Junge!
    Wenn du stolperst, kommst du unter die Räder 🚑!

    Pass auf!
  • nöd ganz. klar #161! 30.12.2019 18:33
    Highlight Highlight Lustig, vor 15 Jahren musste man sich als Jugendlicher öfters den Vorwurf gefallen lassen, dass man ja nichts mit seinem Leben anfange, sich nicht engagiere und „nur sinnlos rumhängt“.
    Nun, gerade wird eine ganze Generation für ein heikles Thema sensibilisiert, junge Menschen organisieren Demos und fordern Verantwortung, es wird tendenziell nachhaltiger gelebt und mehrheitlich friedlich für ein Anliegen gekämpft.
    Aber das, wie könnte es auch anders sein, ist natürlich auch falsch, besessen, verblendet oder zu radikal.

    Klimajugend, kämpft weiter!
  • homo sapiens melior 30.12.2019 16:31
    Highlight Highlight Nein, der Einfluss von Greta wird nicht überschätzt. Sie hat geschafft, was Tausende Politiker und Wissenschaftler rund um die Welt in Jahrzehnten vor ihr nicht hinbekommen haben.

    Sie hat den Klima-Wandel zum Thema Nummer 1 gemacht. Sie hat endlich Bewegung reingebracht. Dass das von einer 16Jährigen kommen musste, ist nicht der jungen Frau vorzuwerfen, sondern dem Rest der Welt.

    Sie verlangt nur zwei Dinge: Dass man den Wissenschaftlern zuhört und dass endlich gehandelt wird.
  • DrDeath 30.12.2019 16:00
    Highlight Highlight So leid es mir tut, das hier schreiben zu müssen: Ich glaube nicht mehr an die "Rettung" des Klimas. Zu viele Menschen müssten zu viel opfern, um die Ziele zu erreichen. Viel Wohlstand müssten fast alle aufgeben, und für ganz viele Menschen ist es auch eine existenzielle Frage, besonders in Entwicklungs- und Schwellenländern. Schon bei der Frage "heute Wohlstand oder morgen ein akzeptables Leben" werden die meisten ersteres wählen. Wenn es aber heisst "heute Armut oder morgen (ver)hungern" kann man es wirklich niemandem mehr verdenken, wenn er sich entscheidet, heute genug zum leben zu wollen.
    • bbelser 30.12.2019 17:16
      Highlight Highlight Vielleicht sollten wir einfach nicht in den Entwicklungs- und Schwellenländern beginnen, das zu verändern, was wir in den reichen Ländern seit Jahrzehnten verbockt haben.
      Ausserdem: "heute Armut und morgen verrecken" ist für viele Menschen der Entwicklungsländer schon heute unter dem anscheinend so alternativlosen System eines neoliberalen Ausbeuter-Kapitalismus tägliche Realität. Ein gerechtes, nachhaltiges und faires Wirtschaften wäre bei den Menschen wohl hochwillkommen.
      Ich glaube immer noch, dass wir uns dazu demokratisch entscheiden können. Hier, nicht anderswo.
    • Andre Buchheim 30.12.2019 18:57
      Highlight Highlight Ich glaube die Fragen sind falsch gestellt. Sie müssten lauten: Entweder heute übermäßiges Luxusleben für einige, dafür morgen der Tod aller? Oder die Bescheidenheit des Übermaßes für ein paar Leute zugunsten einer sozial gerechten, nachhaltigen Welt?
    • DrDeath 30.12.2019 20:52
      Highlight Highlight Hier in Westeuropa könnten wir das, aber es gibt auch hier zu viele Menschen, denen ihr sicherer Job im Braunkohle-Tagebau heute wichtiger ist als das Klima von morgen. Und da in der Demokratie die Mehrheit entscheidet... Und ohne dass die Schwellenländer mitziehen ist das ganze sowieso sinnlos, die sind der Schlüssel zum Klimaschutz. Wir würden dort das Zigfache dessen verlieren, was wir hier bestenfalls gewinnen können. Und den Menschen da zu sagen "Ihr könnt leider keinen Wohlstand haben, weil wir es die letzten hundert Jahre verbockt haben" – das wird nicht klappen.
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  • Hoci 30.12.2019 15:53
    Highlight Highlight Wie waers mit sachlicheren Titeln und Inhalt? Mir fälkt immer mehr die Wertung und Hetze ind den Artikeln auf. Keine sachliche, alle Aspekte betrachtetende Informationen mit Quellen und Fakten untermauert, sondern vermehrt persönliche Meinungen und Hetze.
    Schade fand Watson zu Beginn gut, weil es andere Blickwinkel und Detailinfos gab.
    • homo sapiens melior 30.12.2019 16:14
      Highlight Highlight Der Titel kommt mir auch schräg rein. Besessenheit ist negativ besetzt. Religiös, psychisch, historisch, kulturell, medizinisch ist Besessenheit immer negativ. Mit so einem Titel befeuert Watson also subliminal die Klima-Hater und Greta-Basher.
    • bbelser 30.12.2019 17:22
      Highlight Highlight Den Artikel und seine Einblicke finde ich gut und hilfreich, beim Titel hingegen musste ich auch denken: habt Ihr das nötig, Watson?
      Gemäss manchen Kommentaren wird diese Vorlage "Besessenheit" auch gerne aufgenommen, da gehts dann schnell mal nur noch um irregeleitete pubertäre Kinder, um Obsessionen und Ersatz-Religionen, statt sich mit Massnahmen zur Bewältigung des Klimawandels zu beschäftigen.
      Der Titel ist dem Thema und der journalistischen Arbeit dahinter ein Bärendienst...
    • MartinZH 30.12.2019 17:51
      Highlight Highlight Der Titel passt m.E. gut zum Inhalt.
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  • Vecchia 30.12.2019 15:53
    Highlight Highlight "«Dann holen wir uns die Strassen gemeinsam mit so vielen Menschen wie möglich selbst zurück, legen Gärten an und bilden Gemeinschaften und Räte, bis wir uns selbstbestimmt jene Welt erschaffen, die auch für die nächsten Generationen noch gut ist.» Das klingt zumindest ein bisschen nach Revolution."

    Das klingt ganz nach 68er und Folgejahre. (Das wären dann die heutigen Omas und Opas)

    Gut stellen sich die Jungen wieder quer.
    So einfach wird es aber nicht, Gier, Verblendung und Hass aus der Welt zu schaffen. Geld regiert unser lebensfeindliches System.
  • miri.bau 30.12.2019 15:29
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • bbelser 30.12.2019 16:11
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • TheComet 30.12.2019 15:23
    Highlight Highlight Wie wäre es, wenn ihr die Tatsachen aufgreiffen würdet und nicht die Lügen des korrupten IPCC und ihren Klimahüpfern und -jüngern eine Plattform bietet ????
    • FrancoL 30.12.2019 15:33
      Highlight Highlight Welche denn genau und welche des IPCC sind Lügen? Einige griffige Beispiele genügen, das braucht nicht mehr als 3-4 Zeilen.
    • bbelser 30.12.2019 16:14
      Highlight Highlight Richtig, schreibt doch endlich mal was über die Tatsache des Klimawandels! Da gabs bei euch ja noch gar nichts dazu...
    • Do not lie to mE 30.12.2019 16:27
      Highlight Highlight Der IPCC, ein nicht gewähltes Gremium, übt einen erheblichen Einfluss auf das Leben eines jeden auf diesem Planeten aus, und jeder Versuch, die Legitimität dieses Gremiums infrage zu stellen, wird als „Leugnung“ wissenschaftlicher Fakten attackiert.
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  • Turicum04 30.12.2019 15:08
    Highlight Highlight Diese Klimajugend sind Helden: ökologisch, sozial und human! Ich hoffe sehr, dass sich nun die SP für sie einsetzen wird. Die Sozis zusammen mit den Grünen haben dann die Mehrheit und endlich wird was gewegt in der Schweiz!
  • Kay Hug (1) 30.12.2019 15:05
    Highlight Highlight Blitzt mich so viel ihr wollt aber the way of life heutzutage ist so oder so verloren. Will nicht den Schwarzen Peter an die Wand malen aber es gibt nicht mehr viele andere Optionen als das wird so weiter machen wie jetzt , aussterben und Millionen Jahre Evolution mit uns nehmen, dass wir genug ändern um das Überleben der Menschheit zu sichern, jedoch nicht genug um das System zu retten, da es nicht geändert wird, irgend eine mega über op Technologie rettet uns den Arsch (tbh ich wünsch mir die dritte Option nicht) oder wir lassen diesen perversen Abschnitt hinter uns und ändern alles!
    • Mario 66 30.12.2019 16:28
      Highlight Highlight Man kann keider nur 1x blitzeb, sonst hätte ich deinnen wunsch gerne erfüllt
    • Andre Buchheim 30.12.2019 19:00
      Highlight Highlight "oder wir lassen diesen perversen Abschnitt hinter uns und ändern alles!"

      Dann sollten wir uns unbedingt für diese Option stark machen. Für eine wache, friedliche und in Liebe geeinte Menschheit!
  • Rumbel the Sumbel 30.12.2019 15:02
    Highlight Highlight Beitrag aus NAU: Oma:
    Wir hatten keine Playstations, Nintendos, X-Boxen, keine Videopiele, keine 99 TV Kanäle, keine Videofilme, keinen Surround Sound, keine Handys, keine PCs, kein Internet und keine Chats. Wir hatten Freiheit, Versagen, Erfolg, Verantwortung, Freunde und wir lernten mit all dem umzugehen!! Aber klar, wir sind die Umweltsäue!! Eine der millionen umweltbewussteren Omas, als es die heutige Generation ist! Hütet eure Kinder selber und schlagt bitte die Erbschaft aus, wenns überhaupt was zu erben gibt! Omas, verprasst eure Kohle! Also aus meiner Sicht ein sehr guter Beitrag.....
    • Gzuz187ers 30.12.2019 15:43
      Highlight Highlight Ok Boomer
    • bbelser 30.12.2019 16:25
      Highlight Highlight Richtig! Die heute 16jährigen hatten ja schon Jahrzehnte Zeit zum Versauen des Planeten! Dito fürs Aufräumen! Warum haben die heutigen KInder nicht schon in den 70er Jahren was geändert. Schliesslich hatten sie doch schon die Berichte des "Club of rome" 1972 und 1974, die Erklärung der 1. Weltklimakonferenz 1979, den Exxon-Bericht 1982...
      Kinder und Jugendliche 2019, warum habt IHR nichts getan damals???
    • Magnum44 30.12.2019 16:35
      Highlight Highlight Dafür hatte sie keine Kläranlagen, unkontrollierte Sondermülldeponien, FCKW ohne Ende, keine Abfallverbrennung, kein Natur- und Heimatschutz, dreckiges Heizöl, Eindolung möglichst aller Gewässer und absolut kein Konzept für die nachhaltige Einzonung... Träumchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MeinAluhutBrennt 30.12.2019 14:56
    Highlight Highlight "Man kann bei Berichten/Zitaten aus dem Internet nie sicher sein, dass sie wirklich echt sind"


    Leonardo da Vinci
    • Aglaya 30.12.2019 16:38
      Highlight Highlight Und ich dachte immer, dieses Zitat stamme von Abraham Lincoln.
  • Kay Hug (1) 30.12.2019 14:51
    Highlight Highlight Ist ja alles guut und recht, jedoch zu spät, um solch kleine Schrittchen wie jetzt zu machen (damit erreicht man 13% Kohlenstoffreduktion nicht). Revolution kommt so oder so. Ich hoffe nur frühzeitig, dass Waffengewalt verhindert werden kann. Wenn zulang gewartet wird, sind so viele Menschen bereits so stark am Limit, dass Gewalt attraktiv wird. Wenn die Leute Hunger kriegen, ist alles zu spät und die Nahrungskette zerbröckelt bereits in diesem Moment. Entwicklungsländer wirds zuerst treffen (und Australien) und wenn nicht mehr exportiert wird, ist der Coop leer. Vorbereiten Leute!
    • bbelser 30.12.2019 16:31
      Highlight Highlight Wir sollten langsam überlegen, wie wir die Menschen in der Schweiz einfacher und günstiger mit privaten Waffen versorgen könnten. Wenn jeder eine Waffe hat, setzt sie garantiert keiner mehr ein! Ehrenwort!
      In den USA macht man ja mit solcher Gewaltprävention durchwegs nur positive Erfahrungen.
      Lernen wir von den Besten!! Be prepared!
    • Andre Buchheim 30.12.2019 19:02
      Highlight Highlight bbelser: Dein Sarkasmus ist goldig.
  • DomKi 30.12.2019 14:39
    Highlight Highlight Wir müssen besser zur Umwelt Sorg tragen, ja, aber mit Kopf, nicht pubertierenden Kindern. Ich war mal 17, jetzt 48, damals wollte ich auch die Welt verändern, mit Agressionen und Schuldzuweisungen. Heute mache ich es mit überlegtem Reden und persönlichen Gesprächen als Berater.
    • bbelser 30.12.2019 14:59
      Highlight Highlight Die herablassenden Altgewordenen (mit ihrem jovialen "wir waren ja auch mal jung") haben mit ihrem überlegten Reden und persönlicher Beratung gottseidank den Klimawandel schon vor Jahren gestoppt.
      Nun können wir mit tadelnd verkniffenem Mäulchen den existentiell bedrohten Jungen Aggressionen und Schuldzuweisungen unterstellen. Denn gegen den Klimawandel müssen wir ja nichts mehr tun. Dank Gesprächen und Beratung.
    • Yunnan 30.12.2019 15:26
      Highlight Highlight Laut IPCC müssen wir die Emissionen nun mal bis 2030 halbieren. Die dazu notwendigen angemessenen Massnahmen sind diejenigen, die auch von der Klimajugend gefordert werden.

      Anders als Leute wie sie, die ihre eigenen kurzfristigen Interessen über die langfristigen Interessen fast der gesamten Menschheit stellen und mit Überlegtheit oder Rationalität verwechseln, haben sie nämlich keinen Einsatz im klimazerstörerischen Ist-Zustand und wird ihre Meinung davon nicht verzerrt. Mit anderen Worten handeln sie, wie es die Menschheit als Ganzes tun sollte.
    • _kokolorix 30.12.2019 15:31
      Highlight Highlight Ich kann mich bbelser nur anschliessen. Zm Beraten und Reden hatten wir nun 50 Jahre zeit und die Emissionen steigen ununterbrochen, haargenau parallel zu den Vermögen der Reichsten. Wann sollte denn deiner Meinung nach die Umweltverdreckung weniger werden? Wenn es so weitergeht wie bisher, wird das auch in 100 Jahren nicht der Fall sein. Hier helfen nur radikalste Forderungen und Vorgehen
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  • Ricardo Tubbs 30.12.2019 14:16
    Highlight Highlight aussenspiegel einklappen, damit rettet der jan sicher die welt
    • bbelser 30.12.2019 15:01
      Highlight Highlight Überlassen wir das Retten der Welt doch lieber den oberschlauen Kommentatoren und Sessel-Revoluzzern...
    • Ricardo Tubbs 30.12.2019 15:16
      Highlight Highlight @ bbelser

      die fassen wenigstens nicht das eigentum von anderen an
    • _kokolorix 30.12.2019 15:33
      Highlight Highlight Auch Jan ist sicher völlig klar, dass das nur ein Abreagieren seiner Frustration ist. Ich würde vorschlagen die SUVs generell mechanisch zu zerstören, das würde helfen
  • Aithria 30.12.2019 14:07
    Highlight Highlight Mir fallen im Zusamenhange mit dieser Bewegung die Begriffe 'Grüngardisten' oder 'Kinderkreuzzug' ein. Beides hat's gegeben und ich bin überzeugt, dass sowohl die Genossen des Grossen Steuermannes als auch die Kinder des Grossen Brückenbauers sich damals in ihrer Sache aus eigenem Antrieb hellauf begeisterten.
    Die Jugend ist im Vergleich zu den trägen Ausgewachsenen für Visionen enorm begeisterungsfähig.Die Sache hat aber wie bei den geschichtlichen Vorbildern einen Haken:Die Jungen müssen die von den Alten vorgekaute Schulbildung nutzen, welche ihre eigene Denkweise als unvernünftig herabtut.
    • bbelser 30.12.2019 18:03
      Highlight Highlight Mir fällt im Zusammenhang mit deinem Kommentar gar nix mehr ein... 🙄
    • Doppelpass 30.12.2019 22:03
      Highlight Highlight Mir scheint, dass die Klimajugendlichen ihre Schulbildung und ihre Vernunft nutzen und deshalb nicht anders können als aktiv zu sein. Und dies bis an die Grenzen ihrer Kräfte.
      Dass die grosse Mehrheit der Bevölkerung weder vernünftig noch verantwortungsvoll handelt, ist für sie zum verzweifeln.
  • CalibriLight 30.12.2019 13:46
    Highlight Highlight Hut ab vor diesen Jugendlichen.
    Wenn ich denke dass vor Jahren auf die Strasse gegangen wurde, um für "Party für alle" und "Komasaufen" zu randalieren, dann bin ich vom Einsatz dieser jungen Menschen sehr beeindruckt. Und gerade weil sie noch so jung sind, dürfen sie so extrem sein.
    Sie können nichts für den Zynismus und die Aggressionen all derer, die auf nichts verzichten wollen und deren Kinder genausowenig verzichten können.
  • GraveDigger 30.12.2019 13:43
    Highlight Highlight Darum eine Message an alle "Aktivisten":

    Hüpfen statt heizen!
  • Geiwetschteiler 30.12.2019 13:15
    Highlight Highlight Momol, Rückspiegel von fahrenden Autos einklappen um aufs Klima aufmerksam zu machen. Klasse Junge dieser Jann. 🙄
    • sunshineZH 30.12.2019 13:52
      Highlight Highlight Das sind bestimmt die besten Lösungen um Leute auf deren Seite zu ziehen...nicht 😂
    • Pisti 30.12.2019 14:10
      Highlight Highlight Hab doch ein bisschen Mitleid, es tut ihm doch im Herzen weh, wenn er einen SUV sieht.
  • Gooner1886 30.12.2019 13:04
    Highlight Highlight Was für Egoisten, immer nur: "wir, wir, wir" "unsere Zukunft hier, unsere Zukunft da" Was ist mit denn Leuten denen das scheissegal ist, wer spricht für die? Ich meine keine Klimaleugner, sondern Leute die den Fakt des Klimawandels akzeptieren aber einen feuchten Dreck darauf geben. 😁

    Ja ich weis die ganze Diskussion kann mir egal und zum Glück verschwende ich nicht meine Lebenszeit damit. Aussert vielleicht mit Artikel lesen und Kommentare schreiben. Ich bin wohl einfach schaulustig. 😜
    • Hades69 30.12.2019 13:40
      Highlight Highlight Ich denke Du bist sehr traurig, diese Ohnmacht nichts tun zu wollen muss wohl hart sein. Doch ich sage dir, es gibt einen Ausweg: Fuetter deine Daemonen nicht weiter.
    • Schne 30.12.2019 13:49
      Highlight Highlight Wenn du nicht für dich selber sprichst, tuts ein anderer für dich.
  • Ohniznachtisbett 30.12.2019 12:57
    Highlight Highlight Das Portrait über zwei Menschen, die sich jetzt schon fast von der Demokratie verabschiedet haben (Basisdemokratie ist nicht wirklich demokratisch sondern, wer nicht will, soll gehen), sich selbst so krass radikalisiert haben, dass Straftaten wohl oder übel nur noch eine Frage der Zeit sind (siehe sein Problem mit den SUVs). Das finde ich bedenklich. Genau so fangen autoritäre Phänomene an (z.b. die RAF). Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Wir wissen wie, wann, was und wo zu tun ist. Ich finde das bedenklich und diese Attitüde könnte der Sache einen Bärendienst erweisen.
    • TingelTangel 30.12.2019 13:38
      Highlight Highlight Lol - "Genau so fangen autoritäre Phänomene an (z.b. die RAF)" Oder einfach nicht Lol sonder geht's eigentlich noch - Raf hat Menschen Entführt und Getötet - das mit der Klimajugend in Verbindung zu bringen ist ja ärmlich. Und die RAF ist auch nicht einfach so aus ein Paar Demos heraus entstanden. Da stand am Anfang Repression und der Mord an Benno Ohnesorg, das hat bei vielen erst zur Radikalisierung geführt. Die Wutbürger mit ihren Hassbriefen sind da gefährdeter Gewalttaten zu verüben, Stichwort - Walter Lübcke. Dieser Hass ist viel Gefährlicher als die Klimajugend.
    • Ohniznachtisbett 30.12.2019 14:03
      Highlight Highlight TingelTangel: Wann begreift man endlich, dass man nur weil man Gewalt oder beginnende Gewalt auf der einen Seite verurteilt, dies auf der anderen Seite nicht automatisch gut findet. Und doch, die RAF kann hier sehr gut als Beispiel angeführt werden. Zuerst waren es eine riesige "Protestgruppe" (die 68er). Je länger sich das alles hinzog, gingen immer mehr Menschen den parlamentarischen Weg (und dieser hat rückblickend auf die letzten 50 Jahre doch sehr viel erreicht). Eine kleine Splittergruppe von Extremisten ging dann den RAF-Weg. Auch hier gilt wehret den Anfängen. 99.9% will es friedlich.
    • TingelTangel 30.12.2019 14:22
      Highlight Highlight Dann sollten sie aber Begreifen das bei denn Wutbürgern der Ton einiges Schärfer und der Hass bereits Menschenleben gefordert hat. Och und die Jugendlichen sind da eine Grosse Gefahr - einfach Lächerlich - nochmal , ein Vergleich mit der RAF ist Absurd zumal es Bereits Organisationen wie zum Beispiel Greenpeace gibt die Straffällige Aktionen ausführen. Sie dürfen gerne die Wutbürger mit der RAF vergleichen - aber ein vergleich mit denn Klimajugendlichen ist so was von Lächerlich.
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  • luegeLose 30.12.2019 12:55
    Highlight Highlight "Auch wegen der grossen Belastung durch den Klimastreik hat sie das Gymi abgebrochen und will nun eine Lehre machen" Bis zu diesem Satz fand ich es einigermassen verstaendlich. Aber das ist voellig falsch. Die Bildung ist das absolut Wichtigste. Du kannst nicht deine Bildung fuer eine Ideologie hinschmeissen. Mit einer guten Bildung haette sie noch besser diese Ideale vertreten koennen. Zum Glueck haben wir das Duale System, aber trotzdem, du bist ein Quitter.
    • maylander 30.12.2019 13:43
      Highlight Highlight Eine Lehre mit BMS ist etwa gleich aufwändig wie das Gymi. Will sie in die Richtung Umwelttechnologie gehen kann eine Lehre schon Sinn machen.
    • _kokolorix 30.12.2019 15:36
      Highlight Highlight Wieso sollte eine Lehre weniger Wert sein als das Gymi?
  • hämpii 30.12.2019 12:55
    Highlight Highlight Ich sehs kommen, die Welt wie wir sie kennen wird untergehen. Jann hat schon recht wen er sagt, die Menschen können nicht zusammenarbeiten. Schaut euch mal um, wie achtlos Zigarettenstummel und Pet-Flaschen einfach an Ort und Stelle auf den Boden geworfen werden. Gibt es noch eine schlimmere Ignoranz? Jeder ist primär auf seinen eigenen Vorteil aus. Auch wenn ich diesen Spruch nicht mag, aber die meisten werden erst schnallen das man Geld nicht essen kann wen es bereits zu spät ist...
    • Schnäggebei 30.12.2019 13:52
      Highlight Highlight Die Menschheit ist da wo sie heute ist, eben genau weil sie in grossen Gruppen zusammen arbeiten kann. Jede humanistische Revolution beruht auf Zusammenarbeit: Die Erfindung der Schrift, des Geldes, die Einführung sozialistischer Errungenschaften. Dass einige Leute heue dass Gefühl haben, die Menschheit sei zum scheitern verurteilt, liegt leider auch daran, dass es der Politik an grossen Visionen fehlt quasi alle Regierungen (bestenfalls) nur noch mit verwalten beschäftigt sind. An ihrer Stelle würde ich die Menschheit noch nicht ganz abschreiben😉
  • pumpkin42 30.12.2019 12:53
    Highlight Highlight Über Jahrtausende gab es nie mehr als ein paar hundert Millionen Menschen auf der Erde. Weshalb sollten plötzlich 8-10 Milliarden gut sein für den Planeten? Wenn wir uns selber zerstören und wieder auf das bescheidene Niveau zurückkehren macht das nichts. Aber solange Gesundheit bis ins höchste Alter und ein langes irdisches Leben die höchsten Güter sind wird das wohl niemand einsehen.
    • _kokolorix 30.12.2019 15:44
      Highlight Highlight Ich denke mal, dass die Gesundheit im Alter dramatisch unter den zu erwartenden Naturkatastrophen leiden wird...
      Aber dann wird es zu spät sein um zu reagieren. Es gab schon immer unbequeme
      Pessimisten welche auf zukünftige, unerwünschte Entwicklungen aufmerksam machten. Ich denke an Keynes der den Versailler Vertrag als riesige Dummheit anprangerte, oder Einstein der die Entwicklung von Atomwaffen als verantwortungslos erachtete, genau so wie der Club of Rome der bereits vor 50 Jahren voraussagte was heute immer deutlicher eintritt.
      Sie alle wurden nicht ernst genommen...
  • 7immi 30.12.2019 12:49
    Highlight Highlight 2019 sagte vor allem viel über die Medien aus. seit zig Jahren warnen 10000de Forscher vor dem Phänomen. Die Medien ignorieren sie. Macher wie Piccard werden belächelt. Dann kommt da ein Mädchen aus Schweden mit einer Werbeagentur im Rücken und plötzlich wird der Klimawandel interessant, denn nun lässt sich Geld damit verdienen. Forscher, die besonnen argumentierten wurden ignoriert, einer lauten Person schenkt man die Aufmerksamkeit, obschon sie (noch) nichts beigetragen hat. Ein absoluter Hohn. Der entstandene Klimaextremismus wird sich ausserdem eher kontraproduktiv auswirken...
    • Scaros_2 30.12.2019 13:23
      Highlight Highlight Schöne Argumenation!
    • oliversum 30.12.2019 13:59
      Highlight Highlight Werbeagentur im Rücken?
    • häxxebäse 30.12.2019 14:09
      Highlight Highlight Geh weiter zurück, zurück in die 60er, dort ist der fehler zu suchen... bei medien, politikern und unternehmen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denverclan 30.12.2019 12:47
    Highlight Highlight Damals, ab 1968, haben auch die Besessenen die (ihre) Welt langfristig verändert. Die Jugend macht das für sich, nicht für die Alten. Sie, die Jugend wird sich den Weg in eine „gesündere“ Welt ebnen, mit allen Konsequenzen. Dabei wird ihr auch die wirtschaftliche und politische Landschaft das eine oder andere Hindernis in den Weg stellen und es werden Haie am Wegesrand stehen, die sich sehr an ihnen bereichern werden. Der Kampf wird sich trotzdem lohnen, auch wenn es nicht für alle denselben Profit abwerfen wird. Im Übrigen hat die Jugend immer das Recht zu revolutionieren.
  • fools garden 30.12.2019 12:34
    Highlight Highlight Mit Verzicht lässt sich leider keine Politik machen, da die Wirtschaft auf Gewinn ausgerichtet ist.
    Deswegen ist sie auch nicht Radikal genug.
    Wichtig wäre dass die Jugend das durchzieht, die 68er und Boomer haben auch rebelliert, aber wenn der Arsch erst mal seinen Platz gefunden hat wirds meist verdammt ruhig, im besten Fall haben wir auch noch Angst ums Erreichte.
    • _kokolorix 30.12.2019 15:46
      Highlight Highlight Genau das Erreichte wird unseren Kindern wohl nicht bleiben. Wenn dein Haus vom Sturm verweht ist fängst du vorne an, bis zum nächsten Sturm
  • Herr J. 30.12.2019 12:28
    Highlight Highlight Bei allem Respekt für die Arbeitsleistung der beiden: Ihr enger Fokus - Klima und sonst gar nichts - hat mit der Lebensrealität hier und fast überall auf der Welt wenig zu tun und wird scheitern. Wenn das Klima zur Obsession wird, ist das weder gesund für die jungen Leute noch sind deren Lösungen praktikabel.
    • Garp 30.12.2019 13:09
      Highlight Highlight Lieber einen Fokus setzen und sich engagieren, als die Hände in den Schoss legen. Die Eier legende Wollmilchsau gibt es nicht!
    • ostpol76 30.12.2019 14:06
      Highlight Highlight @Grap
      Dann sind dir also Links- und Rechtsradikale Leute auch lieber als gemässigte Mitbürger?
    • häxxebäse 30.12.2019 14:14
      Highlight Highlight Die sind jung, die dürfen das...
      Gibt dümmere hobbies.

      SVP will zb. keine ausländer haben, DAS ist nicht sehr praktikabel und auch eine obsession. Das macht mir mehr sorgen.
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  • happytreasure 30.12.2019 12:01
    Highlight Highlight Wir Menschen können halt immer noch nicht wirklich zusammenarbeiten, und daran wird unsere Spezies wohl zu Grunde gehen.» ich war etwas verlegen zu sagen, jöö auf die Welt gekommen und doch liegt die Ursache tief in seiner Aussage. Danke für euer Engagement und aufgepasst. Besessenheit macht früher oder später blind und schürt Hass.
    • Rabbi Jussuf 30.12.2019 14:13
      Highlight Highlight "Wir Menschen können halt immer noch nicht wirklich zusammenarbeiten, und daran wird unsere Spezies wohl zu Grunde gehen."

      Schauen wir doch mal auf die Momente der Geschichte, wo ein Grossteil von Menschen als Einheit zusammengearbeitet hat...

      Da bin ich froh, dass die Menschheit es nie schaffen wird "wirklich zusammenzuarbeiten".
  • MartinZH 30.12.2019 11:58
    Highlight Highlight Klima-Besessenheit = Ersatzreligion!

    Keine Öko-Extremistin, aber radikal... Und Kollektive bilden... Was für ein Jargon..! Wie in den 70/80-ern bei der RAF. Hoffentlich bleiben die Klima-Besessenen wenigstens friedlich bei ihrer Mission.
    • Garp 30.12.2019 13:12
      Highlight Highlight Dein Post klingt für mich besessen . ;-)
    • bbelser 30.12.2019 15:24
      Highlight Highlight Uiuiui, Kollektive, Genossenschaften, Räte, Basisdemokratie: Teufelszeugs!!!
      Dieser Jargon! Denen müsste mal einer den Mund mit Seife auswaschen...
      In welcher Angstblase tummelst du dich denn?
      Ich kann nur sagen: hoffentlich bleiben die Klima-Aktivisten bei ihrer Mission, damit auch Leute wie du dann mal von der Erhaltung unserer Lebensgrundlagen profitieren können. Oder immerhin deine EnkelInnen...
    • MartinZH 30.12.2019 15:45
      Highlight Highlight @bbelser: Ich habe ganz allgemein etwas gegen Missionierung und Missionare.

      Wie kommst Du auf "Angstblase"? Ich finde eine "Welt-Regierung" nicht erstrebenswert, denn das endet in totalitärer Gleichschaltung. Radikal eben...

      "Mund mit Seife auswaschen..." Warum denn gleich diese Aggression? Ich kritisiere (und bedaure) lediglich deren Naivität. In diesem Alter dürfte man m.E. langsam "aufwachen", sind ja nicht mehr 14 oder 16 Jahre alt...
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  • Paul_Partisan 30.12.2019 11:57
    Highlight Highlight Wir brauchen einen Systemwechsel, sonst wird sich wenig bis nichts ändern. Wir müssen wegkommen vom ständigen Druck des Wachstums. Es braucht eine sozialere und regionalere Wirtschaft.
    • dmark 30.12.2019 12:38
      Highlight Highlight Diese Art von Wirtschaft hatten wir früher ja schon, wurde aber vom Druck auf die Preise, Fusionen und Grössenwahn von Handelsketten kaputt gemacht.
      Man erinnere sich nur mal an die ganzen sog. "Tante-Emma-Läden" in fast jedem Dorf, welche die dort Vorort produzierten Lebensmittel/Waren anboten.
    • sambeat 30.12.2019 13:13
      Highlight Highlight Nimms mir bitte nicht übel, aber das tönt nach denselben hohlen Phrasen, wie Politiker rauslassen... Da ists ja meist nur warme Luft.
    • Divico 30.12.2019 13:15
      Highlight Highlight Es wäre mal interessant ein Zielsystem zu definieren und den Wechsel dahin.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum44 30.12.2019 11:45
    Highlight Highlight Man muss schon sehr verzweifelt sein, wenn man(n) einem Kind - egal für welche Positionen es auch stehen mag - einen Hassbrief schreiben muss.
    • Garp 30.12.2019 13:14
      Highlight Highlight Verzweifelt? Besessen! Es ist übrigen eine junge Frau und kein Kind mehr.
    • _kokolorix 30.12.2019 15:49
      Highlight Highlight Ja @Garp, das macht es ja sofort viel besser
  • Saftladen 30.12.2019 11:43
    Highlight Highlight Hut ab vor dem Engagement und der Energie, die diese jungen Menschen für uns alle investieren! Ich war dabei bei möglichst allen Demos und unterstütze die Forderungen der Klimajugend vollumfänglich. Dennoch ist es schwierig, nebst einem extrem gefüllten Studium, für das ich Tag und Nacht arbeite, noch die Energie zu finden, sich aktiv für das Klima zu engagieren. Ich bin dankbar, dass es Menschen gibt, die dafür an vorderster Front kämpfen und uns anderen etwas von der Last abnehmen. Ich gebe mir Mühe, wo ich kann und bin dennoch froh um euch. Dafür ein ganz grosses Dankeschön, ihr seid super!
    • Eisvogel 30.12.2019 13:06
      Highlight Highlight Saftladen- ein Herz für deinen Kommentar, ich schliesse mich dir an: ich bin dankbar für jeden Menschen, der sich einsetzt und engagiert - nur so kommen wir als Gesellschaft weiter.
      PS mich nähme noch wunder, was die Blitzer an deinem Kommentar stört. Vielleicht ihr eigenes schlechtes Gewisen?
    • Hades69 30.12.2019 13:51
      Highlight Highlight Es ist die Angst vor Veraenderung, die Angst der hart erarbeitete Wohlstand koennte verloren gehen. Es ist schwierig den Fokus von Ich auf Wir zu aendern, unsere ganze Arbeitswelt ist so aufgebaut, ja unsere Gesellschaft. Iphone, selfie, ich ich ich meins
    • Rabbi Jussuf 31.12.2019 14:06
      Highlight Highlight Hades
      Ja, es ist die Befürchtung unser allgemeine Wohlstand ginge flöten, dank unüberlegter und sinnfreier Entscheidungen, die von diesen Klimahysterikern getroffen werden. Da wird heute bereits so viel Geld zum Fenster hinausgeworfen - für nichts, das fehlt nachher für eine sinnvolle Entwicklung.
      Des Weiteren haben grade die Klimahisteriker nichts davon, wenn der Wohlstand weg ist, denn genau dann ist auch die Sorge um Umwelt und Klima weg und es würde mit Garantie mehr fossile Energie verbraucht werden.
      All das kann man bereits heute sehen. Man müsste halt die Augen aufmachen!
  • Toerpe Zwerg 30.12.2019 11:39
    Highlight Highlight Für mich stellt sich ernsthaft die Frage, ob diese Aktivisten die nötige Selbstreflexion walten lassen, um rational zu priorisieren und Probleme und Lösungen abzuwägen.

    Vielleicht ist das aber auch gar nicht ihre Aufgabe und diese Rolle müssen Andere übernehmen.

    Jedenfalls bin ich dankbar, dass das Thema dank diesem Einsatz endlich ernsthaft angegangen wird. Es ist lösbar und die Lösung wird viele positive Nebeneffekte haben.

    Wogegen wir uns wappnen sollten ist gegen die vielen Trittbrett Fahrer, welche den Klimawandel bloss als Vehikel für die Durchsetzung ihrer Ideologie missbrauchen.
    • Saftladen 30.12.2019 11:47
      Highlight Highlight Dass ich mal einem Kommentar von dir zustimmen würde, hätte ich nicht gedacht. Es gibt doch immer wieder schöne Überraschungen im Leben :)
    • dorfne 30.12.2019 11:57
      Highlight Highlight Rational priorisieren? Wer hat das denn versäumt die letzten 50 Jahre? Nicht die Klimajugend. Wirtschaft und Politik haben es versäumt. Und jetzt heisst es: schön langsam, langsam und das geht nicht und jenes geht nicht. Dazu immer wieder
      eine gehörige Portion Whataboutismus. Wie lange darf es denn Ihrer Meinung nach noch 5 vor 12 sein?
    • maylander 30.12.2019 12:57
      Highlight Highlight Rational Priorisieren hat ja bis jetzt auch nicht funktioniert. Sondern jede Lobbyvereinigung schaut zuerst für sich. Dies verhindert dann intelligente Lösungen. Herasu kommen Gesetzte mit zig ausnahmen die das ganze viel zu kompliziert machen und jede Menge gewollten und ungewollten Schlupflöcher bieten.


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  • Adi E. 30.12.2019 11:37
    Highlight Highlight Viele Schilderung lassen hier allerdings auf eine ungesunde Besessenheit schliessen. Da geht's nicht mal mehr um den Klimaschutz... beispielsweise beim Absatz über die SUV's... Das ist schon fast selbstzerstörerisch.
    • bbelser 30.12.2019 15:37
      Highlight Highlight Ich sehe bei den Jungen nur eine äusserst gesunde Betroffenheit und einen absolut notwendigen Handlungswillen, die den bisherigen Generationen leider so ziemlich flächendeckend abgingen.
      Ist bezeichnend, an welchen "Absätzen" im Artikel manche Leute gerne und ausgiebig hängenbleiben...
  • MeinAluhutBrennt 30.12.2019 11:29
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Scaros_2 30.12.2019 11:13
    Highlight Highlight Das Jahr 2019 hat für mich eindrücklich gezeigt, dass wir es nicht schaffen werden. Den Planeten zu retten bedeutet, dass man lernen muss zu verzichten. Zu Verzichten auf billige Ware aus China, zu verzichten auf Ferien in Australien etc. und zu verzichten auf billiges Zeug generell. Kein Lamm aus Neuseeland etc.

    Aber der grosse Teil der Menschen auf dem Planeten wollen das gar nicht, denn die meisten sagen sich "Warum muss ich verzichten wenn alle sonst durften". Und weil die Regierungen sowie Industrie auch kein bedarf hat, an weniger Wachstum, wird die Spezies Mensch daran scheitern leider
    • Adi E. 30.12.2019 11:48
      Highlight Highlight Die Spezies Mensch wird scheitern? Woher kommt denn diese Panik? Es kann doch nicht gesund sein in solchen Extremen zu denken, oder?
    • hiob 30.12.2019 12:25
      Highlight Highlight endlich sehen es mal ein paar ein! endlich!
    • beoxter 30.12.2019 12:51
      Highlight Highlight Genau deshalb ist es um so wichtiger, ein breites Bewusstsein zu schaffen. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. :)
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