Schweiz
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Bundesrätin Simonetta Sommaruga, links, besucht zusammen mit Dieter Schwank, Präsident des Alptransit-Managements, Mitte, den neuen Ceneri-Basistunnel, am Donnerstag, 29. August 2019 bei Camorino. Am 4. September 2020 soll der eröffnete Ceneri-Basistunnel die Flachbahn durch die Alpen - offiziell Neue Eisenbahn-Alpentransversale (Neat) genannt - vollenden. (KEYSTONE/Ti-Press/Elia Bianchi)

Verkehrsministerin Simonetta Sommaruga bei der Besichtigung des Ceneri-Tunnels im August 2019. Bild: KEYSTONE/Ti-Press

Kommentar

Ein europäisches Projekt? Die Schweiz hat die Neat für sich selbst gebaut

Mit der Einweihung des Ceneri-Basistunnels ist die Flachbahn durch die Alpen nach fast 30 Jahren fertiggestellt. Ob sie jemals ihre volle Wirkung entfalten wird, ist fraglich.



Ab und zu gibt es Momente, in denen man realisiert, wie alt man geworden ist. Ich war ein junger Journalist, als das Stimmvolk 1992 die Neue Eisenbahn-Alpentransversale (Neat) klar angenommen hatte. Der damalige Verkehrsminister Adolf Ogi hatte sich mit Herzblut für das von verschiedenen Seiten – darunter den Grünen! – bekämpfte Megaprojekt eingesetzt.

28 Jahre danach ist die Neat vollendet. Am Freitag werden Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, Bundesrat Ignazio Cassis und der Tessiner Regierungspräsident Norman Gobbi den 15,4 Kilometer langen Basistunnel am Monte Ceneri in Betrieb nehmen. Eine grosse Party wie vor viereinhalb Jahren am Gotthard wird es wegen Corona nicht geben.

Markenbogen Post Ceneri-Basistunnel

Zur Ceneri-Eröffnung hat die Post eine Sondermarke veröffentlicht. Sie zeigt den Wunschtraum der Schweiz: Die Neat als Kernstück eines Korridors von Holland nach Italien. Bild: ho

Ein Meilenstein ist die Eröffnung so oder so: Mit den drei Basistunnels durch Lötschberg, Gotthard und Ceneri hat die Schweiz den Jahrzehnte alten Traum einer Flachbahn durch die Alpen realisiert. Die Fahrzeit zwischen Zürich und Lugano beträgt ab Dezember noch zwei Stunden. Rund 23 Milliarden Franken liess sich die Schweiz diesen Kraftakt kosten.

«Dieser Tunnel ist kein Korridor für den Schwerverkehr.»

Bundesrat Hans Hürlimann, 1980

Mein inzwischen fortgeschrittenes Alter zeigt sich auch anhand eines anderen Datums: Die Ceneri-Einweihung am Freitag findet fast auf den Tag genau 40 Jahre nach der Eröffnung des Gotthard-Strassentunnels statt. Bundesrat Hans Hürlimann sprach damals einen denkwürdigen Satz: «Dieser Tunnel ist kein Korridor für den Schwerverkehr.»

Es war pures Wunschdenken, denn natürlich wurde der Gotthardtunnel rasch ein Magnet für Lastwagen aus ganz Europa. Der Bau der Neat war auch angetrieben durch das Ziel, den Schwerverkehr von der Strasse auf die Schiene zu verlagern. Die 1994 überraschend angenommene Alpeninitiative sorgte in dieser Hinsicht zusätzlich für Druck.

Wirklich umgesetzt wurde sie bis heute nicht. Noch immer fahren rund 900’000 Lastwagen pro Jahr durch die Schweiz. Kommt mit der Neat alles gut? Man darf es bezweifeln, und das nicht nur, weil es schon heute Konflikte zwischen Güter- und Personenzügen gibt. Sie könnten sich am Ceneri verstärken, weil die Tessiner S-Bahn durch den Tunnel rollen wird.

Bundesrat Adolf Ogi, Mitte, und Fritz Buerki, Direktor Bundesamt fuer Verkehr, links, praesentieren in Bern die Botschaft ueber den Bau der Schweizerischen Eisenbahn-Alpentransversale NEAT, der Alpentransit-Beschluss, aufgenommen am 28. Mai 1990. (KEYSTONE/Schlegel)

Adolf Ogi (Mitte) präsentierte 1990 die Botschaft zum Bau der Neat. Bild: KEYSTONE

Das Hauptproblem aber ist die europäische Ebene, denn die Neat ist aus Schweizer Sicht das Kernstück eines Transitkorridors, auf dem Container oder Sattelschlepper mit einer Gesamthöhe von bis zu vier Metern durchgängig auf der Schiene durch alle Tunnels vom Nordseehafen Rotterdam bis nach Genua transportiert werden sollen.

«Die Neat macht die Schweiz etwas europäischer und Europa viel schweizerischer.»

Peter Flüglistaler, Direktor BAV

Die Neat sei «eine grossartige helvetische Meisterleistung, weil sie von Anfang an europäisch gedacht und konzipiert wurde», schreibt Peter Flüglistaler, der Direktor des Bundesamts für Verkehr (BAV), in einem Beitrag zur Ceneri-Eröffnung. Die Neat mache «die Schweiz etwas europäischer und Europa viel schweizerischer», meint Füglistaler.

Es trifft zu, dass die Europäische Union (EU) mit dem Landverkehrsabkommen von 1999 – ein Teil der Bilateralen I – die schweizerische Verkehrspolitik mit der Leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA) akzeptiert hat. Dies widerlegt den Vorwurf, die EU habe nichts zur Finanzierung der Neat beigetragen. Indirekt tat sie es via LSVA doch.

Trotzdem ist es fraglich, ob die Neat Europa «viel schweizerischer» macht. Denn bei den Zufahrtsstrecken harzt es. Das gilt weniger für den Süden. Die «schlampigen» Italiener haben geliefert und den Vier-Meter-Korridor dank baulichen und betrieblichen Massnahmen weitgehend vollendet. Es sind die «gründlichen» Deutschen, die versagt haben.

Altbundesrat Adolf Ogi und Verkehrsminister Moritz Leuenberger beim Interview mit Schweizer Fernsehen SF DRS am Donnerstag, 28. April 2005, beim Durchstich im Loetschbergtunnel der NEAT auf der Seite Nord bei Frutigen. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Adolf Ogi und Nachfolger Moritz Leuenberger (r.) beim Durchstich im Lötschbergtunnel im April 2005. Bild: KEYSTONE

Die Erweiterung der Rheintalbahn zwischen Basel und Karlsruhe auf vier Spuren hat sich aufgrund Tausender Einsprachen massiv verzögert. Dabei handelt es sich um ein Nadelöhr, wie die Gleisabsenkung bei Rastatt 2017 zeigte. Sie führte zu einer mehrwöchigen Sperrung der Rheintalbahn. Nun dürfte der Ausbau erst in 20 Jahren fertiggestellt sein.

«Die Verlagerungspolitik ist in ganz Europa ein Riesenthema – auch wegen der Klimadebatte.»

Simonetta Sommaruga

«Als ich Verkehrsministerin wurde, habe ich den Deutschen sofort gesagt, dass das nicht geht», sagte Simonetta Sommaruga im Interview mit CH Media. Letztes Jahr konnte sie mit Deutschland vereinbaren, dass täglich 50 zusätzliche Güterzüge auf der Strecke verkehren werden. Damit kann die Nachfrage laut BAV «bis auf weiteres abgedeckt werden».

Ausserdem will die Schweiz eine Ausweichroute auf der linken Rheinseite realisieren, durch Frankreich und weiter nach Belgien. Spruchreif ist aber noch nichts. Sommaruga betont, die Verlagerungspolitik sei «in ganz Europa ein Riesenthema – auch wegen der Klimadebatte». Dennoch fragt man sich, ob die Schweiz ihre Rolle als Transitland nicht überschätzt.

So hat Italien nur geliefert, weil die Schweiz den Vier-Meter-Korridor faktisch finanziert hat, mit 230 Millionen Franken. «Die Verlagerung ist den Italienern egal», schrieb der «Tages-Anzeiger» vor sieben Jahren. Der Anteil der Schiene am Warentransport liege bei unter zehn Prozent, und andere Bahnprojekte hätten für die Italiener Priorität.

Gemeint sind der Basistunnel am Mont Cenis (Eröffnung für 2026 geplant), der eine Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen Lyon und Turin ermöglicht, und jener am Brenner nach Innsbruck (Eröffnung 2028). Beides sind «echte» europäische Projekte, die zu einem beträchtlichen Teil von der EU finanziert werden.

Was «Neat» gebracht hat:

Video: srf/SDA SRF

Sie sind auch ein Fingerzeig an SVP und Konsorten, die sich gerne der Fantasie hingeben, die Schweiz könnte die EU in die Knie zwingen, wenn sie die Alpentransitachsen blockiere. Europa ist von den Schweizer Verkehrswegen viel weniger abhängig, als wir uns einreden, und mit Mont Cenis und Brenner wird sich diese Entwicklung weiter verstärken.

Die Geldgeschenke ans Ausland seien «der Preis für eine Verlagerungspolitik, welche die Schweiz mehr will als alle andern», bilanzierte der «Tages-Anzeiger» 2013. Der Verein Alpeninitiative warnt in der aktuellen Ausgabe seines Magazins vor einer weiteren Zunahme des Nord-Süd-Verkehrs, weil China in den Ausbau norditalienischer Häfen investiere.

Vielleicht hat die Bundespräsidentin recht und die Klimakrise wird die Verlagerung auf die Schiene voranbringen. Die Neat ist ein grosser Wurf, aber insgesamt erhärtet sich der Verdacht, den ich schon vor 28 Jahren hatte: Die Schweiz mag sie als europäisches Projekt betrachten, aber eigentlich hat sie die teuren Tunnels für sich selbst gebaut.

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    Alle Leser-Kommentare
  • rolandm 04.09.2020 14:21
    Highlight Highlight Es ist zu beachten, dass es zwischen Basel und Karlsruhe auch eine "Wasserstrasse", den Rhein gibt. Container werden zwischen Karlsruhe und Basel vorwiegend mit dem Schiff transportiert.
    • Felix Meyer 04.09.2020 21:49
      Highlight Highlight Nein, nicht wirklich. Die wenigsten Container kommen auf dem Schiff nach Basel.
  • Verbesserer 04.09.2020 11:51
    Highlight Highlight Mit der SLVA haben ausländische Lastwagen im Transitverkehr zwar mitfinanziert, zugleich zahlt die Schweiz einen beachtlichen Teil der eingenommenen Gebühren wieder zurück, um die Kosten der Anschlussstellen in Italien und Deutschland an die NEAT mitzufinanzieren. Ich glaube nicht, dass vor über 30 Jahren das so gedacht war. Wieso wird der mündige Bürger immer wieder an der Nase vorgeführt?
    • Juliet Bravo 04.09.2020 18:10
      Highlight Highlight Die LSVA wurde später von der Stimmbevölkerung angenommen, um die Neat zu finanzieren. Wo wurde hier jemand an der Nase herumgeführt?
  • cool zurich boy 04.09.2020 11:47
    Highlight Highlight Das nenne ich Lokdown.
  • Bruno Meier (1) 04.09.2020 11:31
    Highlight Highlight Interessant wäre auch, wie steht es mit dem Energieverbrauch, der Effizienz? Warum wird wohl darüber geschwiegen?
    Eine Antwort liefert ein Artikel im Herbst vor 2 oder 3 Jahren, Landbote (TA Media, also pro Bahn). Da durfte ein Journalist im Gotthardbasistunnel mitfahren, ein Stück wurde zu Testzwecken bereits befahren.
    Im Artikel stand: wenn ein Personenzug dann voll mit ca. 250km/h durchfährt, was vor allem die Zeitersparnis bringt, ist der Stromverbrauch pro Zug gleich gross, wie der durchschnittliche Stromverbrauch der Stadt Winterthur. Das wäre dann widerum absoluter Wahnsinn.
    • Felix Meyer 04.09.2020 21:52
      Highlight Highlight Personenzüge sollen auch nicht mit 250 km/h durch den Tunnel fahren, sondern mit 200. Das frisst bereits genügend Kapazität für den Güterverkehr, besser wäre natürlich, wenn der Personenverkehr nur 160 fahren würde. Der Zeitverlust wäre minimal und die Energieeinsparungen beträchtlich (wobei der Vergleich mit der Stadt Winterthur definitiv nicht stimmt).
      Nichtsdestotrotz bringt die Flachbahn für den Güterverkehr eine massive Energieeinsparung, auch wenn dies beim Personenverkehr nicht wirklich der Fall ist.
      Ach ja: TA Media ist nicht wirklich pro Bahn...
    • Bruno Meier (1) 04.09.2020 23:03
      Highlight Highlight Aber wie hoch ist denn der Energiebedarf? Nirgends findet man etwas dazu, egal wo man sucht. das war die einzige Aussage welche ich jemals dazu lesen konnte. Da war auch die Rede, dass es 3 Umspannwerke im Gotthardtunnel braucht, um die Energiemenge in die Leitungen zu bringen, nur je am Ende des Tunnels würde es nicht ausreichen. Auch dies deutet auf einen massiven Strombedarf hin. Die Güterzüge, trotz schlechterer Aerodynamik, mit ca. 120km/h, würden nur 1/4 davon benötigen.
      Fakten wären einmal gefragt.
  • champedissle 04.09.2020 11:25
    Highlight Highlight Würde die EU "die Bilateralen" tatsächlich künden, so entfällt per sofort der freie Alpentransit Nord/Süd/Nord. Alleine diese Tatsache wird dafür sorgen, dass die EU einen solchen Schritt nicht einmal in Erwägung ziehen würde. Es käme einem Zusammenbruch der westlichen Industrien gleich, da der LkW Verkehr stark behindert würde.
    • Juliet Bravo 05.09.2020 01:04
      Highlight Highlight Das wird wohl nur in deinen Träumen so zu sein. Und was soll dabei genau unser Interesse sein, wenn wir die Bilateralen quasi ohne Not kündigen? Wir leben mit unseren Nachbarn und wirtschaften bestens mit in Europa.
      Das mit dem Transit steht im Artikel. Die EU geht schon länger Wege ohne uns. Das taugt ein Gotthardtransit nicht mehr als Faustpfand. Mach die Augen auf. Wir würden gescheiter mal überlegen, ob unsere Interessen nicht besser bei voller Mitbestimmung verwirklicht wird.
  • Geo1 04.09.2020 11:17
    Highlight Highlight 23 Mia? Wenn man annimmt, dass die Unterhaltskosten der NEAT durch die damit ermöglichten volkswirtschaftlichen Vorteile mindestens ausgeglichen werden, hat sie uns also unter dem Strich weniger gekostet, als es die kampfjets voraussichtlich würden. Ich mein ja nur...
    • K1aerer 04.09.2020 18:39
      Highlight Highlight Die Kampfjets sind auch nicht für die Wirtschaft gedacht oder zumindest nicht direkt...
    • Felix Meyer 04.09.2020 21:54
      Highlight Highlight @K1aerer: Nein, die Kampfjets sind Spielzeug für ein paar im kalten Krieg stecken gebliebene Militärs.
  • Geo1 04.09.2020 11:01
    Highlight Highlight Rheintal-Gate: Das passiert, wenn im Verkehrministerium ein CSU-Beamter auf den nächsten folgt 🙈
  • ostpol76 04.09.2020 10:56
    Highlight Highlight Deutschland jedoch schiebt den Termin für den Vollausbau der Rheintalstrecke immer weiter hinaus. 2040 soll es frühestens soweit sein.

    Dies wird dann nach Ihrer Pension sein Herr Blunschi ;-)
  • BlickvonAussen 04.09.2020 10:32
    Highlight Highlight "Die Erweiterung der Rheintalbahn zwischen Basel und Karlsruhe auf vier Spuren hat sich aufgrund Tausender Einsprachen massiv verzögert."

    Waaaaas? Man hat uns doch immer gesagt die EU sei eine .

    Wenn man bedenkt, dass die Eidgenossen über mehr als 35 Jahren über die Heiratstrafe palavern, dann kann sich Deutschland ruhig noch weitere 1000 Jahre Zeit lassen.
  • landre 04.09.2020 10:23
    Highlight Highlight Als symbolische Retourkutsche könnten wir ja die deutsche und italienische Delegation bei der Einweihung ausladen und das Band feierlich nur von den Altbundesräten Moritz Leuenberger, Adolf Ogi und vor allem auch von dem Alt-Nationalrat Filippo Lombardi zusammen schneiden lassen...Denn wir besitzen nun eine der besten und haltbarsten Infrastrukturen in Europa auch und vor allem dank ihnen.
    • Hierundjetzt 04.09.2020 10:45
      Highlight Highlight Denen würden wirs gestern aber so gezeigt haben.

      Der gestrige Anlass war ja dermassen wichtig, dass DE nur einen Staatssekretär im Rang eines Botschafters geschickt gat.
    • Mäni99 04.09.2020 10:55
      Highlight Highlight Ich freue mich schon auf die Unterhaltskosten ....
    • Patrik Hodel 04.09.2020 10:58
      Highlight Highlight @Hierundjetzt, DE weis schon, warum es keinen höherrangigen Politiker geschickt hat. Der hätte sich ev. kritischen Fragen zum Ausbau der Infrastruktur im eigenen Land gefallen müssen.
      Welcher nota bene durch Staatsverträge geregelt ist aber einfach nicht vom Fleck kommt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • murrayB 04.09.2020 10:19
    Highlight Highlight Irgendwie steige ich immer noch nicht wieso ein Lastwagen von einem wichtigen Hafen zum nächsten fahren soll... Der fährt in die Zentren und Industriestandorte in Europa...
  • De-Saint-Ex 04.09.2020 10:15
    Highlight Highlight Moment mal... man könnte meinen, die Schweiz hätte diese Neat im Auftrag der EU gebaut 🤔 ?
    Die Schweiz wollte nicht, dass noch mehr (durch Bau des Gotthardstrassentunnels) Schwerverkehr durch die Alpen donnert. Und als Gegenleistung konnte sie die LSVA erheben... und als Seitenhieb für die EU-Basher: wäre die Schweiz EU-Mitglied, wäre die Neat durch EU-Subventionen finanziert worden!
    • landre 04.09.2020 10:39
      Highlight Highlight Es geht nicht nur um Geld und/ oder EU...
      Es geht in erster Linie um die Mobilität, Güter so wie Personen, in Europa...

      Wir haben dieses Meisterwerk in Vertrauen (bzw naiv oder gezwungenermassen ohne verbindliche Garantien) gebaut.
    • Mäni99 04.09.2020 10:57
      Highlight Highlight Das die NEAT durch EU–Subventionen finanziert worden wäre bedingt aber, dass die EU die NEAT auch gewollt hätte – dies ist aber gar nicht sicher
    • Paul55 04.09.2020 11:00
      Highlight Highlight Ja genau! Wie bei den Oesterreichern.
      Die sind in der EU und haben genau darum kein Alpenstrassentransit-Problem mehr! Das sind eben die Schlauen und wir eher die Dummen(?)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Wüthrich 04.09.2020 10:14
    Highlight Highlight Wenn die Schweiz die NEAT für sich selbst gebaut hat - was ist daran so schlimm? Wir haben sie jetzt und das ist gut so. Dass die EU am Brenner baut, ist doch nur gut für die Schweiz. Denn es fahren trotz NEAT noch viel zu viele Lastwagen durch die Schweiz. Tucker einige davon über bzw. durch den Brenner, kommen wir den Zielen der Alpeninitiative näher.
    Dass die Deutschen hintendrein hinken, ist ein Ärgernis. Aber es war meines Erachtens nicht vorauszusehen, dass dies ausgerechnet in Deutschland so kommt. Dass wir in Italien "helfen" müssen, war klar. Der Klimawandel ist in Italien noch fern.
    • landre 04.09.2020 10:57
      Highlight Highlight Wichtig ist dass wir dieses Meisterwerk nun nicht zu einer Kathedrale in der Wüste verkommen lassen...Unser Bundesrat so wie die parlamentarischen Kommissärinnen und Kommissare brauchen nun viel Überzeugungs- und Verhandlungsgeschick (die sie besitzen).

      Wir haben durchaus gute PolitikerInnen und TechnikerInnen wenn es drauf ankommt. (Bin Optimist.)
    • Heijho 04.09.2020 14:02
      Highlight Highlight @Bruno: Wer die Geschichte der DB ein wenig kennt, hat mit nichts anderem gerechnet. Fun fact: da war, vor seiner Zeit bei der SBB, der selbe unfähige Manager am Drücker.
    • Nate Smith 04.09.2020 15:49
      Highlight Highlight Es ging bei der Neat nicht wirklich um Klima sondern dass man die Autobahnen für sich selbst haben konnte wenn man z.B. jeden Tag durch den Baregg ins Büro oder über Ostern nach Italien wärt. Mit Umweltschutz hatte das ganze wenig zu tun.
  • _andreas 04.09.2020 10:08
    Highlight Highlight Einfach die Transitgebühren für die Strasse hoch ansetzen, dann gehts vieleicht ein bisschen schneller. Wenn nicht, kommt wenigstens ordentlich Geld rein 😁
  • Nik G. 04.09.2020 09:52
    Highlight Highlight Deutschland ist nicht bekannt dafür in grossen Bauprojekten zu brillieren. Flughafen Berlin gilt ja inzwischen schon fast als Prähistorisch, Hamburger Philharmonie oder Stuttgart 21.
  • Fairness 04.09.2020 09:32
    Highlight Highlight > 23 Milliarden grossenteils für die EU. Ihr Dank? Verhandlung i.S. PFZ verweigern? Toll.
    • ursus3000 04.09.2020 10:46
      Highlight Highlight Wenn wir der Kampfflieger kauf ablehnen , war die NEAT rechnerisch gratis .
    • BlickvonAussen 04.09.2020 11:41
      Highlight Highlight Muchas gracias! Merci beaucoup! Grazie molto!

    • Felix Meyer 04.09.2020 21:59
      Highlight Highlight @Fairness: Für die EU? Es ist hauptsächlich das Interesse der Schweiz, dass weniger Lastwagen durch die Alpen fahren. Auch die schnelleren Reisezeiten sind hauptsächlich im Interesse der Schweiz.
  • Olmabrotwurscht miss y'all 04.09.2020 09:18
    Highlight Highlight Die Italiener machen immerhin weiter, von der DB ist eh nichts zu erwarten die müssen ja jedes Jahr 500km mehr still legen.
  • vescovo 04.09.2020 08:52
    Highlight Highlight Jetzt wo die NEAT fertig ist, kann man endlich wieder etwas Geld in den Rest der Schweiz investieren? Zwischen Bern und Lausanne z.B. fährt der "Schnellzug" gefühlt im Schritttempo.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 04.09.2020 11:25
      Highlight Highlight Darum hat jedes Auto einen Tacho, sonst würden alle gefühlt 200 auf der Autobahn fahren
    • dan2016 04.09.2020 11:50
      Highlight Highlight irgendwie hast Du etwas an der Planung nicht verstanden. Jetzt geht - wie schon in der Vergangenheit - zuerst mal 60% in den Raum Zürich. Schliesslich muss der Verkehr, der zunehmend über Zürich geführt wird, auch weiterbewegt werden.
    • Nate Smith 04.09.2020 15:51
      Highlight Highlight Es liegt auch viel an den Versäumnissen dieser Regionen. Andere Regionen haben viel mehr Visionen und ausgearbeitete Projekte wie z.B. Luzern, Zürich.
  • eldorak 04.09.2020 08:48
    Highlight Highlight Dass Deutschland und Bahn nicht so gut zusammen funktioniert ist ja auch nichts neues 🤭
  • Uglyman 04.09.2020 08:47
    Highlight Highlight Deutschland als Partner in Grossprojekten müssen wir vergessen. Die ach so schnellen Versprechen werden noch bevor das Papier auf dem sie geschrieben sind. Gebrochen. Deutscland ist zum Einsprecherstaat geworden. BER wird zum Mahnmal der Unfähigkein Grossprojekte zu realisieren



  • Bruno Meier (1) 04.09.2020 08:43
    Highlight Highlight Auch ich kann mich noch gut an die Abstimmung erinnern. Was wurde uns da nicht alles versprochen? Die NEAT ist praktisch ausschliesslich für den Güterverkehr, wird kostenneutral, der EU Transit-Schwerverkehr geht auf die Schiene, etc. So viele Lügen, angefangen bei BR Ogi mit "kostenneutral" am Ende miserabel verhandelt von BR Leuenberger ein EU Lastwagen muss für einen Transport CHF 180.00 bezahlen, die Kosten der NEAT betragen aber pro LKW 650.00. Und die Anschlüsse wurden trotz all den Versprechen der EU nie gebaut. Kommt für die Bahnkunden irgendwann die Kostenwahrheit, wird es bitter
    • Mäni99 04.09.2020 11:02
      Highlight Highlight Von den Verladestationen, die inkl. Infrastruktur gebaut und nie richt entwendet wurden ganz zu schweigen – da wurde auch einiges in den Sand gesetzt. Anscheinend zahlen wir zu viele Steuern sonst könnte nich so leichtfertig auf unsere Kosten gespielt werden.
    • Talken 04.09.2020 16:44
      Highlight Highlight Wie es scheint wieder einer, der es von Anfang an besser gewusst hätte. Lass dich in den BR wählen damit in Zukunft alles viel besser wird!
  • Unkel Wullewu 04.09.2020 08:15
    Highlight Highlight Eigentlich wurde versprochen, die 650'000 Transitfahrten ab Eröffnung der gesammten NEAT durchzusetzen.
  • landre 04.09.2020 08:00
    Highlight Highlight Das sassen mal Deutschland, Italien und Schweiz am Tisch.

    Deutschland: Wir haben ein Problem und es wird viel kosten.
    Italien: Wir auch ein Problem und es wird auch viel kosten.
    Schweiz: Ok, wir besitzen die Fähigkeiten und Kompetenzen und lösen das Problem.

    Deutschland: Cool. Danke Schweiz. Wir werden unseren Teil daran beitragen.
    Italien: Grazie Svizzera. Faremo la nostra parte.

    2020: Läck doch mir am Tschöpli...Ist Deutschland uns total perfid und auf tiefstem Niveau am veräppeln?
    • Sándor 04.09.2020 11:22
      Highlight Highlight Deutschland macht das mit allen in der EU.
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 04.09.2020 07:43
    Highlight Highlight
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    ...Menschen mit Kinder, die die Jobs brauchen... 🙄
  • Peter R. 04.09.2020 07:41
    Highlight Highlight Ist wieder einmal ein gutes Beispiel, das zeigt, wie die EU bzw. vor allem Deutschland seine Versprechen einhält. Sie verzögert den Durchgang mit einer Schlamperei bei der Rheintalbahn.
    Die seriöse Schweiz erfüllt ihren Teil und muss zusehen wie die restlichen Partner die Sache zu wenig ernst nehmen.
    Für mich mit ein Grund, warum ich für die BGI bin.
    • Bruno Wüthrich 04.09.2020 12:20
      Highlight Highlight Cooler Grund. Muss einem erst mal in den Sinn kommen.

      Das ist ungefähr so, wie wenn ich mich scheiden lasse, weil der Götti meiner Frau die Rechnung an das Elektrizitätswerk zu spät bezahlt.
    • hüttechäs 04.09.2020 12:52
      Highlight Highlight Ich esse auch keine Äpfel weil ich von Birnen Hautausschlag kriege!
    • 123und456 04.09.2020 16:08
      Highlight Highlight Und was erhoffst du dir von der BGI?...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 04.09.2020 07:28
    Highlight Highlight Es wird keine Verlagerung auf die Schienen geben. Es kommt einfach noch mehr Schienenverkehr dazu. Nebst noch mehr Strassenverkehr. Ganz abgesehen davon: Hat jemand gerade zur Hand, wieviele Millionen Tonnen CO2 der Tunnelbau verursacht hat? LafargeHolcim hat daran enorm gut verdient. Und CO2 emittiert bis zum Umfallen
    https://www.holcim.ch/sites/switzerland/files/atoms/files/180328_hch_imagebrosch_holcim_auf_einen_blick_de_web.pdf
    https://www.spektrum.de/news/warum-beton-klimaschaedlich-ist/1760122

    Weitervermehren! Fortschritt rettet das Klima. Natürlich nicht! Im Gegenteil.

    • Talken 04.09.2020 16:51
      Highlight Highlight An sich tönen deine Punkte nicht schlecht. Um das zu erreichen müsste man einfach alles was z.B. nach 1970 geschaffen, eingewandert und geboren wurde wieder abschaffen. Autofahren wird nur noch für Hilfefahrzeuge erlaubt, Fliegen wird verboten ausser für die Rega und Importe auf das absolut Notwendige reduziert. Wow, wäre das sauberer und leiser. Und all die Menschen, die das Leben nur noch durch die kleinen bis grossen Bildschirme kennt, gäbe es gar nicht.
      Bin ich ein Tagträumer...
  • N. Y. P. 04.09.2020 07:26
    Highlight Highlight Vielleicht sind wir mit der Neat der Zeit einfach 30 Jahre voraus. 2050 wird sie ihre Wirkung entfalten.

    Ich musste kurz die Mundwinkel nach oben ziehen:

    Denn bei den Zufahrtsstrecken harzt es. Das gilt weniger für den Süden. Die «schlampigen» Italiener haben geliefert..

    Wie bitte?

    Ich war/bin ergriffen und habe mir sogleich überlegt, wie ich mit 600 Zeichen Italien gebührend lobpreisen kann.

    Dann lese ich weiter unten, dass alles vollständig von uns finanziert und vorangetrieben wurde..
    • landre 04.09.2020 11:35
      Highlight Highlight Das wussten wir schon von Anfang an und war auch so eingeplant. Bzw, Italien so wie unsere beauftragten PolitikerInnen sind immer offen und ehrlich bzw transparent damit umgegangen.

      Italien (das hochgradig profitiert hat und profitieren wird) hat uns hier ganz sicher nicht veräppelt...Das sind nun perfid und feige andere am tun...
    • maylander 04.09.2020 11:35
      Highlight Highlight Die Italiener nehmen das Geschenk dankbar an.
      Die Deutschen schaffen nicht mal dies.
      Zürich hat jetzt nach Mailand bessere Zugsverbindungen wie nach München oder Stuttgart.
  • jk8 04.09.2020 07:23
    Highlight Highlight Wenn die EU den Güterverkehr an der Schweiz vorbeilenkt kann uns das egal sein. Wichtig ist, dass der Transitverkehr nicht mehr per Lastwagen über den Gotthard donnert, sondern verlagert wird. Eine kluge Lenkung auf die Schiene könnte die Schweiz bis zu einem gewissen Grad auch ohne EU bewerkstelligen; mit der Erhöhung der der Schwerverkehrsabgabe und endlich regelmässigen Kontrolle der Lastwagen, die zum Teil haarsträubende Mängel aufweisen.
    • carlos zapato 04.09.2020 08:22
      Highlight Highlight trefflich formuliert!
    • Luukituuki 04.09.2020 08:34
      Highlight Highlight Wissen sie überhaupt wieviel die Schwerverkehrsabgabe schon jetzt kostet?

      Ca 2.3 Rappen /Tonne/Kilometer

      Am beispiel eines 18 Tonnen LKW sind dies 46 Rappen pro Kilometer.

      Sagen wir mal ein Lkw fährt rund 7000 km pro montat was dann 84000 km pro jahr wird.

      Das ganze mal 0.46 franken was
      38640 Franken ergibt.

      Recht wenig oder

      Und mit jedem zusätlichen rappen kommen 8400 franken pro lastwagen dazu.. Fast nichts oder?

      Diejenigen die damit Schickaniert würden sind diejendigen die jeden Tag das gut in der Schweiz feinverteilen.
    • landre 04.09.2020 09:57
      Highlight Highlight Würden wir das tun (Erhöhung der Schwerverkehrsabgage und Intensivierung der Kontrollen) was eigentlich nur logisch und angebracht wäre, dann würden schnell einmal die Telefonleitungen heiss laufen und die Mutti aus dem Norden in der einten und der Playboy aus dem Süden in der anderen Leitung würden den Tarif durchgeben und unser Bundesrat würde nur noch zucken und zittern vor Bammel...Geopolitik eben.

      Dass wir mit der Nord-Süd-Achse (NEAT) massiv veräppelt werden, ist eben gar nicht so einfach einzuordnen und zu lösen...
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  • firekillerolten . 04.09.2020 07:22
    Highlight Highlight Es sind halt keine Strassentunnel, bei Tunnel für Autos würden die Leute vor Freude im Quadrat springen.

    Für mich ist die Bahn der richtige Weg, man sieht es ja jetzt während Corona, die Pendler steigen auf das Auto um wegen Ansteckungsanst (Bahn noch ~70% ausgelastet) und schon gibt es Stau.

    Ich denke die Milliarden von uns sind gut Investiert, ich wage gar nicht daran zu denken was das kosten würde wenn wir erst jetzt mit Bauen beginnen würden.
  • Schneider Alex 04.09.2020 07:18
    Highlight Highlight Wahnsinn! Wir finanzieren Eisenbahninfrastruktur in der Schweiz im hauptsächlichen Interesse der EU, beteiligen uns auch noch finanziell an dieser Infrastruktur im EU-Raum und lassen uns dennoch ständig von der EU pisacken.
    • ursus3000 04.09.2020 10:57
      Highlight Highlight Der Personenverkehr auf der NEAT Strecken ist sehr gut ausgelastet , und wie im Artikel geschrieben haben wir etwas für uns gebaut . Aber für die Touristen aus der EU bauen wir ja ein neues Auto-Loch . Wäre ja auch einen Skandal die Ostertouristen im Stau stehen zu lassen
    • murrayB 04.09.2020 13:47
      Highlight Highlight Infrastruktur von dem die EU nichts hat- höchstens noch Norditalien, aber dann hat sichs...
    • Felix Meyer 04.09.2020 22:09
      Highlight Highlight Der EU ist die NEAT ziemlich egal, wir haben diese für die Schweiz gebaut.
  • Eidi 04.09.2020 07:18
    Highlight Highlight Selbst wenn. Infrastruktur verbessern hat noch keinem Land geschadet.
  • skisandtrail 04.09.2020 07:16
    Highlight Highlight Bis zum bissigen Seitenhieb an die SVP fand ich den Artikel eigentlich gut.
    Wo bleibt der bissige Seitenhieb gegen die Grünen? Die waren doch gegen den Tunnel...?
    • Weiss 04.09.2020 07:33
      Highlight Highlight Lies genau. Der ist drin.
    • sdv520 04.09.2020 07:54
      Highlight Highlight wiedermal ein unnötiger whatabout kommentar mehr...
    • RandomNicknameGenerator 04.09.2020 07:56
      Highlight Highlight Genau das steht sogar im Artikel...
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  • ben harper 04.09.2020 07:12
    Highlight Highlight Dass unsere nördlichen und südlichen Nachbar das nicht auf die Reihe kriegen (wenn auch aus unterschiedlichen Gründen) ist schon ziemlich traurig.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 04.09.2020 07:07
    Highlight Highlight Nächstes cooles Verkehrsprojekt, dass aber auch für die CH selber geplant ist, Cargo sous Terrain.
    • Stachri 04.09.2020 07:45
      Highlight Highlight Solange 900'000 LKW die bestehende NEAT nicht nutzen - eher nicht...
    • Felix Meyer 04.09.2020 22:11
      Highlight Highlight Cargo sous terrain ist eine Träumerei. Der konkrete Nutzen ist alles andere als erwiesen und die Kosten extrem hoch.
  • Nathan der Weise 04.09.2020 07:06
    Highlight Highlight Das wäre ein Bestandteil welcher in den bilateralen Verträgen integriert werden sollte. Klar hätte die EU nicht unbedingt Freude daran was kosten verursacht. Aber auch die Schweiz akzeptiert Bedingungen welche für Sie nicht nur Vorteile bietet. Man nennt es verhandeln (geben und nehmen)
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 04.09.2020 07:06
    Highlight Highlight "Die Schweiz mag sie als europäisches Projekt betrachten, aber eigentlich hat sie die teuren Tunnels für sich selbst gebaut."
    Ich bin ja ein Zug Fan, wehe der SBB wenn sie das GA abschafft und schnell mit dem Zug von Zürich in den Süden und die Tessiner S-Bahn sind sicher für sich selber sehr gut.
    Aber wenn das die Analyse ist, ist die NEAT als Verkehrsprojekt doch de facto gescheitert.
    Dann haben wir einfach ein grosses Tunnelsystem für ein Konzept, das an der Schweizer Grenze endet und für die Verkehrs- und Transportsystem ausserhalb der CH nur eine kleine Rolle spielt?
    • Rundlauf 04.09.2020 08:29
      Highlight Highlight Dem scheint so zu sein.

      Und auch wenn Blunschi recht haben mag mit der Einschätzung, dass die Schweizer N-S Korridore weniger wichtig sind als oft gemeint, so sind sie dennoch vA für Deutschland die kürzesten N-S-Verbindungen.

      Die HG-Verbindung Lyon-Turin ist demnach nicht primär für Güter sondern Personen gedacht und für diese Diskussion deshalb sekundär.

      Weshalb müssen eigentlich umsverrecken diese zwei Häfen verbunden werden? Ist es nicht effizienter, direkt den Bestimmungshafen anzusteuern statt mit dem Zug zu verladen?

    • Posersalami 04.09.2020 09:03
      Highlight Highlight Naja, die Zubringerstrecken sind vertraglich abgesichert zwischen Holland, Deutschland, Italien und der Schweiz. Die einzigen, die ihren Teil nicht geleistet haben, sind die Deutschen. Daraus abzuleiten wir hätten den Tunnel nur für uns gebaut ist falsch. Die Deutschen machen übrigens gerade das gleiche mit den Österreichern und dem Zulauf zum Brenner. Da gibts noch nicht einmal eine Idee wo die Trasse entlang laufen soll..

      Es liegt einfach an der nur aufs Auto ausgerichteten Verkehrspolitik in Deutschland, nicht an uns und nicht an der EU.
    • Nikl 04.09.2020 09:30
      Highlight Highlight Ist doch egal? Solange die Alpenquerenden LKW nicht auf Schweizer Autobahnen sind kann uns das völlig egal sein!
    Weitere Antworten anzeigen
  • maylander 04.09.2020 07:05
    Highlight Highlight Klar hat man die Neat vor allem für die Schweiz gebaut. Das Tessin und Wallis rücken so näher an die wirtschaftlichen Zentren.
    Inklusive eines dreiviertel Lötschbergbasistunnel der nicht viel zum Transit beiträgt und vor allem dem Walliserrourismus hilft.
    Für den europäischen Warenverkehr wäre ein Splügenbasistunnel und ein Simplonbasistunnel die bessere Variante gewesen. Leider ist dort die Landesgrenze im Weg.
  • Rudilf Borter 04.09.2020 07:04
    Highlight Highlight Die NEAT ist ein Projekt für die EU und die Schweiz, nicht für Europa.
    • Nikl 04.09.2020 13:04
      Highlight Highlight was ein nonsence
  • Realtalk 04.09.2020 06:53
    Highlight Highlight Heisst im Umkehrschluss dass auch wir, die Bilateralen, durchaus etwas zu unseren Gunsten ignorieren können.
    • Juliet Bravo 04.09.2020 18:27
      Highlight Highlight Wieso sollten wir - sie helfen uns ja.
  • benn 04.09.2020 06:44
    Highlight Highlight Wirkung entfalten würde sie schon wenn unsere Politiker getragen zu entscheiden und im ausland durchzusetzen, wird aber wohl ein Traum bleiben!
  • HansDampf_CH 04.09.2020 06:37
    Highlight Highlight Neat 25 mrd neue flugis 25 mrd🤔
    Oh weh helvetia...
    • Posersalami 04.09.2020 10:06
      Highlight Highlight Unterschied: Die Neat hat einen Wirtschaftlichen Nutzen und wird viele Jahrzehnte genutzt werden.
  • Meinung 04.09.2020 06:26
    Highlight Highlight In 20 Jahren wissen wir auch hier mehr. Die Zeit und die Veränderungen in unserer Gesellschaft, sind mit unterschidlichem Tempo unterwegs.

Kommentar

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