Schweiz
Konsum - Detailhandel

Einweg-Vapes: Freiburg will Verkauf verbieten

Freiburger Staatsrat will Einweg-Vapes verbieten

09.03.2026, 16:3709.03.2026, 16:37

Ein Verbot von elektronischen Einwegzigaretten steht nun auch im Kanton Freiburg zur Diskussion. Der Staatsrat hat am Montag einen entsprechenden Vorschlag in die Vernehmlassung geschickt.

Er folgt damit dem Beispiel anderer Kantone wie Genf und Wallis. Weitere Kantone befassen sich ebenfalls mit einem Verbot von Verkauf, Abgabe und Herstellung der Wegwerf-Vapes, darunter Basel-Stadt und Bern. Ein Verbot auf Bundesebene kam bislang nicht zustande.

Risiko für Jugendliche und Umwelt

Einweg-Vapes gelten mit ihren süssen Aromen als besonders attraktiv für Jugendliche. Fachleute warnen seit langem vor den Gesundheitsrisiken und den Umweltproblemen, denn der Inhalt – eine Lithiumbatterie und viel Plastik – lande meist in normalen Abfallkübeln.

Der Freiburger Staatsrat plant auch strengere Regeln für Werbung und Verkauf von Tabakprodukten und E-Zigaretten. Ziel sei die Stärkung des Jugendschutzes, erklärte die Regierung bei der Präsentation des Gesetzesvorentwurfs.

Unter anderem sollen Testkäufe eingeführt werden, um zu überprüfen, ob Verkaufsstellen das Verkaufsverbot von Tabakprodukten und E-Zigaretten an Minderjährige einhalten. Werbung für solche Produkte soll etwa auf öffentlichem Grund, an Kultur- und Sportveranstaltungen sowie in öffentlich zugänglichen Innenräumen verboten werden. Auch Gratisabgaben sollen untersagt werden. (sda)

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12 Kommentare
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Markus Maag
09.03.2026 17:32registriert Mai 2024
Die Dinger hätte man gar nie für den Markt zulassen dürfen!
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Bikemate
09.03.2026 16:59registriert Mai 2021
Wir dürfen keine Plastik-Röhrli mehr verwenden aber Einweg Vapes sind erlaubt. Da fehlt manchmal schon die Verhältnismässigkeit. Bitte die Vapes verbieten.
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Mulumbi
09.03.2026 17:42registriert April 2024
Sehr gut, diese chinesischen Pausenplatztrompeten gehören landesweit verboten.
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