Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Hochbetrieb beim Reisecar Parkplatz beim Schwanenplatz in der Stadt Luzern, am Donnerstag, 21. Juni 2018. Ende Juni beraet das Luzerner Stadtparlament den Bericht und Antrag

Vor Corona war das ein normales Bild in Luzern, jetzt ist es kaum mehr vorstellbar. Bild: KEYSTONE

Kommentar

Warum ich die Touristen in Luzern nicht vermisse

In Luzern bleiben seit Beginn der Corona-Krise die Touristen aus. Eine Stadt, die vom Massentourismus geprägt war, atmet nun endlich auf – das soll so bleiben, meint unsere Autorin aus Luzern.



Es war die erste Konsequenz, die die Schweiz aufgrund des Coronavirus spürte: das Ausbleiben der Touristen. Bevor von Lockdown, Kurzarbeit oder Maskenpflicht gesprochen wurde, zeigten sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie an Touristenorten am schnellsten und deutlichsten. Auch in Luzern, der Tourismusstadt schlechthin. Während Plätze und Strassen normalerweise überfüllt mit Reisegruppen waren, blieben sie auf einmal leer. Über dieses ungewohnte Bild einer Geisterstadt schrieb ich Anfang März:

Es ist Ende August und noch immer bleiben die Touristen in meiner Heimatstadt aus. Keine Cars, die im Minutentakt Reisegruppen in die Innenstadt chauffieren, kein Stau auf der Kapellbrücke, keine Menschentrauben, die sich durch die Gassen quetschen.

Vor Corona befand sich der Tourismus in Luzern an einem kritischen Punkt. Die Stadt und Tourismus-Vereinigungen suchten nach Wegen, die Touristen an andere, weniger frequentierte Orte zu lotsen. In den Medien wurde Luzern längst mit Venedig verglichen.

Als Stadtbewohnerin Luzerns wurde ich oftmals gefragt, wie wir das hier machen; «das sind ja mega viele Touris!». Ja, es waren viele. Wächst man aber damit auf, gehört es irgendwann genauso zu Luzern wie das Löwendenkmal. Jetzt, nach sechs Monaten ohne Massentourismus, bin ich mir sicher: Diesen Tourismus will ich nicht zurück.

Video: watson/nico franzoni

Denn Luzern kann endlich aufatmen: Die Carparkplätze im Stadtzentrum wurden kurzerhand begrünt (was will man sonst mit einer brachen Betonfläche mitten in der Stadt?) und Sitzbänke wurden aufgestellt. Wo früher Touris umherweibelten, treffen sich jetzt Luzernerinnen und Luzerner gemütlich zum Mittagessen. Die Stimmung in der Innenstadt ist entspannter, seit keine Touristen-Gruppen mehr durch die Stadt hasten. Endlich kriegt die Stadtbevölkerung ihren Platz zurück.

Der Carparkplatz auf dem Loewenplatz in Luzern wurde zur Zwischennutzung in eine Gruenzone mit Sitzelementen umgestaltet, am Montag, 8. Juni 2020. Normalerweise wird dieser Platz als Terminal fuer Car Gruppenreisen aus aller Welt genutzt. (KEYSTONE/Urs Flueeler).

Der Carparkplatz am Löwenplatz wurde Anfang Juni kurzerhand zu einem Pop-Up-Park umfunktioniert. Bild: keystone

Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt, dass sich Luzern überlegt, welche Art von Tourismus wir haben wollen und wie es in Zukunft in unserer Stadt aussehen soll. Dass es nicht ideal ist, nur auf eine Touristen-Gruppe zu setzen, musste beispielsweise die Bucherer-Gruppe am eigenen Leib erfahren. Der Luzerner Uhrenkonzern gab im Juli bekannt, dass 170 Stellen im Kanton gestrichen werden.

Ob der Massentourismus jemals zurückkehren wird, weiss niemand. Ich für meinen Teil kurve unterdessen erfreut durch die carfreie Stadt, geniesse es, nicht ständig einen grossen Bogen um die touristische Plätze machen zu müssen und hoffe, dass es der Tourismus von morgen besser mit meiner Stadt meint.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Für Araber ist Interlaken das Tourismus-Mekka

Schweiz Tourismus vermarktet diese weniger bekannten Orte

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

130
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
130Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ludwig van 24.08.2020 14:21
    Highlight Highlight Sehr viele Leute sind direkt darauf angewiesen, besonders Leute im unteren Einkommensbereich. Und da diese ihr Geld ja auch wieder lokal ausgeben, sind sehr viele Leute auch indirekt vom Tourismus abhängig.

    Es stimmt, Touristen können manchmal nerven. Aber man kann es auch gelassen nehmen. Es sind auch nicht alle Touristen schrecklich, manche sind auch entspannt und verbreiten gute Laune.

    Mehr als die Touristen nervt mich allerdings das bünzlihafte Gejammer von uns Schweizern.
  • baba1906 24.08.2020 13:36
    Highlight Highlight Ich lebe seit ewigem in der Altstadt in Luzern und fand die Touristen nie besonders schlimm. Klar musste man am Schwanenplatz etwas mehr Zeit einrechnen oder umgehen, aber so tragisch fand ich das nicht. Ausser das alle Läden nur noch Uhren verkaufen.
    Es hat viele Arbeitsplätze geschaffen und die doch sehr ruhige Stadt etwas belebt. Da finde ich die ganzen Junggesellinnen-Gruppen schlimmer. Ausserdem sind jetzt auch viele Schweizer Touristen unterwegs. Geht man eine Strasse von den Hauptstrassen entfernt, merkt man sowieso nichts von den Touristen.
  • Schneider Alex 24.08.2020 06:19
    Highlight Highlight Es gibt Hotspots des Tourismus in der Schweiz, bei denen keine heimatlichen Gefühle mehr aufkommen.
  • Tolot 23.08.2020 14:04
    Highlight Highlight Die Heerscharen der Massentouristen vermisst niemand. Die bringen nichts und kosten nur. Hoffentlich merken die Touristenorte endlichndass Sie auf Qualitäts Tourismus setzen sollten der auch etwas kosten darf. Bring im Endeffekt mehr!
    • Ludwig van 24.08.2020 14:25
      Highlight Highlight Also so wie St. Moritz einfach nur noch auf Reiche setzen?
  • So oder so 23.08.2020 12:29
    Highlight Highlight Was ist mit denn Menschen die ihr Lebensunterhalt verdienten mit denn Touristen ? Sollen die auch gehen damit die Autorin weiterhin Frei durch die Stadt kurven kann ohne Touristen ausweichen zu müssen ?

    Ich bin mal in Flims von einem Einheimischen verächtlich "Tourist" genannt worden weil ich mit einer Badehose Bekleidet und zwei geh Stöcken (wegen Rückenleiden) auf einem Waldweg Begegnet bin. Aus Mitleid habe ich ihm dann nicht gesagt das ich als Schweizer auf die Arrogante Bergbevölkerung Pfeife die das Gefühl haben sie Leben in Alaska und auch noch Quersubventioniert werden.
  • Labbarabbaber 23.08.2020 11:33
    Highlight Highlight Klar ein Kommentar bildet immer die eigene Meinung ab. Aber trotzdem ist er undifferenziert. Am Tourismus hängen viel mehr Arbeitsplätze als nur diejenigen der Bucherer AG. Dieser Kommentar liest sich als Spott all jener, die auf eine Form des Tourismus angewiesen sind. Aber sie kurvt halt durch die Stadt ohne Cars...
  • Martin Floki Walter 23.08.2020 10:10
    Highlight Highlight Die schweizer Dekadenz schlagt wieder zu. CHer durfen ubetallhin reisen, sind dort gute Touristen, voll integriert, beinahe schon einheimisch. Aber Menschen aus diesen Ländern sollen die CH nicht bereisen dürfen, weil sie schlechte Touristen sind? Grenzt fast schon an Rassismus eine solche Meinung.
  • ruvos 23.08.2020 09:09
    Highlight Highlight Ich wohne in der Nähe von Luzern. Ich war schon lange nicht mehr da. Die vielen Touristen aus vorwiegend Asien verhindern ein entspanntes spazieren und Essen in dieser schönen Stadt.
    Wir sollten mehr Sorge um unser schönes Land tragen. Nur rein ökonomisches denken ist nicht weitsichtig. Demnächst werde ich wieder einmal nach Luzern gehen, es soll ja jetzt etwas entspannter zu und hergehen.😁
  • Mia Mey 23.08.2020 08:40
    Highlight Highlight Ja, ich wohne nicht ganz in Luzern, aber es ist, war meine liebste Stadt. Und ich vermisse die Touristen, die rumstehen, lachen, die schöne Stadt bewundern und wieder gehen. Das Sprachen Wirrwarr, mir die Leute anzuschauen die so weit herkommen.
    Was ich nicht mag ist die Bucherer Uhren Meile. Die Läden die den Souvenirläden Shops Platz machen mussten, die Konzentration auf den Schwanenplatz und das Löwendenkmal. Ich würde all diese Shops am liebsten in die Mall stopfen.
  • paddyh 23.08.2020 08:38
    Highlight Highlight Wer vergleicht Luzern mit Venedig. Ich wohne zwar nicht in Luzern, bin aber sehr oft da und ich fand die Touristen noch nie störend. Die sind ja sowieso alle nur am Schwanenplatz. Städte wie Venedig oder Barcelona leiden wirklich, da dort auch die Infrastruktur massive von den Touris ten genutzt wird. Mietpreise gehen hoch, ÖV ist ausgelastet und nur ein paar wenige machen dick Kohle.
    • Patrik Hodel 23.08.2020 11:29
      Highlight Highlight "...die Infrastruktur massive von den Touris ten genutzt wird. Mietpreise gehen hoch, ÖV ist ausgelastet und nur ein paar wenige machen dick Kohle."

      Also etwa so wie in Luzern.
      Gruss von einem Einheimischen, der sich in normalen Touri-Zeiten nicht mehr heimisch gefühlt hat.
    • Brasser 23.08.2020 12:31
      Highlight Highlight Dann wohne wie ich mal ein paar Jahre in der Altstadt, dann weisst Du auch, dass die Touris nicht nur am Schwanenplatz sind, sondern fast in der ganzen Altstadt.
      Ich kann ja nur ahnen, auf wie vielen Hundert Fotos von Asiatischen Touristen ich ansatzweise mit drauf bin (irgendwann weicht man auf der Seebrücke oder Rathaussteg den Fotografierenden, die die ganze Breite in Anspruch nehmen, einfach nicht mehr aus...)
  • Coffeetime ☕ 23.08.2020 08:24
    Highlight Highlight Wie viele der Komnentierenden hier wohnen in Luzern und haben diesen Massentourismus wirklich erlebt?

    Jara ist ja nicht gegen Touristen, sondern gegen diese Massen, die so à la Disneyland rumgekarrt werden.

    Und für die, die es nicht wissen: Chinesen essen meistens nur in Chinesischen Restaurants weil sie mit anderer Küche nicht klar kommen. Uhren werden nur in Geschäften gekauft, wo auch Chinesisch gesprochen wird und geschlafen wird in billigen Hotels ausserhalb....

  • landre 23.08.2020 08:09
    Highlight Highlight Luzern ist eine der Paradebeispiele oder könnte es werden.
    Diese Krise gibt uns eigentlich eine einzigartige Chance gewisse Gleichgewichte, in fast allen Branchen, wieder zu finden indem wieder vernünftige Masse angewendet, eingegliedert oder zugelassen werden.
    Da bin ich aber leider einmal Pessimist, denn dies bezüglich ist das Vertrauen in die zuständige beauftragte Politik und vor allem in die Wirtschaftskräfte der mittleren und höheren Teppich-Etagen seit Jahrzehnten leider markant reduziert.
  • Max Demian 23.08.2020 07:54
    Highlight Highlight „Dass es nicht ideal ist, nur auf eine Touristen-Gruppe zu setzen, musste beispielsweise die Bucherer-Gruppe am eigenen Leib erfahren.“
    Da hat jemand noch nicht begriffen, dass Bucherer und auch andere Unternehmen eine Nachfrage befriedigen und nicht zuerst mal das Angebot schaffen. Fällt die Nachfrage aus, wird angepasst. Nicht nur bei Bucherer, sondern bei Airlines, Hotel, Resttaurants etc und allen nachgelagerten Betrieben: Bäckereien etc.
  • ChrisP 23.08.2020 07:05
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist definitiv überspitzt geschrieben. Bin selbst Luzerner und hatte 0 Probleme mit den Touris nicht die Wege zu kreuzen. Die Neustadt bietet genau so viel wie die sowieso überfüllte Altstadt und sieht selten kaum Touris. Als lokaler weiss man definitiv seinen Weg um dieses Problem. Obendrein bieten sie auch Unterhaltung, die man sonst nicht so schnell wieder findet, oder habt ihr schon mal Schweizer beobachtet, die Fondue mit dem Suppenlöffel schaufelten?
  • Octavius 23.08.2020 02:35
    Highlight Highlight Ich Frage mich schon lange,für was brauchen wir eine Stapi oder Stadtrat,wenn der Bücherer und Co. bestimmen wie es in der Stadt zu laufen hat. Ich Arbeite,lebe und bezahle Steuern in dieser Stadt und es steht mir zu, Kritik auszuüben.Müssen jetzt 80000 Einwohner wegen ein paar Bucherermitarbeiter auf ihre Lebensqualität verzichten? Ich bin viel gereist,in allen Städten die ich war,haben die Städte Regeln und Bedingungen an die Turis gestellt in Luzern machen die Reisebüros und die Uhren Geschäfte die Regeln auf unsere Kosten.
  • Dame vom Land 22.08.2020 23:41
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel. Spricht mir, wohnhaft in Interlaken, aus dem Herzen.
    • Dark Circle 23.08.2020 10:18
      Highlight Highlight Sorry, aber mit diesem Kommentar beisst du die Hand, die in Interlaken wohl etwa 30% der Bewohner füttert und deren Arbeitsplatz schafft
  • Perseverance 22.08.2020 23:18
    Highlight Highlight Glücklicherweise besitzt Luzern überaus umsatzstarke Industrien, erhebt in vernünftigem Mass Steuern, gönnt sich nur wenige arbeitsfreie Feiertage pro Jahr und kann somit BESTENS auf die nun wegbrechenden Einnahmen des Tourismus‘ verzichten, JAWOHL! ☝🏻🧐
  • Notabik 22.08.2020 22:45
    Highlight Highlight Ich war heute wieder einmal in Luzern. Es war so voll wie eh und je. Menschenmengen, als hätte es Corona nie gegen.
  • 97ProzentVonCH68000 22.08.2020 22:38
    Highlight Highlight Die Sicht eines Kleinkind: Der Wohlstand wächst auf den Bäumen. Zugleich sich selbst wohl noch cosmopolitisch durch die Welt reisen wollen. Touristen sind ja immer nur die anderen.
    Der Artikel ist nur peinlich.
  • K‘ngfucius 22.08.2020 22:15
    Highlight Highlight @Jara, Luzerns Problem sind nicht Asiaten, das Problem sind keine Asiaten.
  • filu 22.08.2020 20:54
    Highlight Highlight Als Stadtbewohner kann ich dem Kommentar nur zustimmen. Wer hat vom Fast-visit-tourism in Luzern effektiv profitiert? Sicher nicht die Hotels. Ein paar Grosse rund um den Schwanenplatz, welche voll auf die Karte Asien gesetzt haben und diesen bis zum gehtnichtmehr und auf Kosten anderer ausgereizt haben. Diese jammern jetzt, sitzen aber teils auf Vermögen von bis zu 2.5 Milliarden (Bucherer)! Würden er selbst die 170 Angestellten für 1 Jahr aus dem eigenen Sack bezahlen, so müssten er weniger als 1% von seinem Vermögen hergeben!
    Luzern kann entlich atmen und sich neu finden.
    • K_jam 22.08.2020 21:59
      Highlight Highlight Haha ihre linksgefärbte Propaganda ist lächerlich. Hand aufs Herz; wie wenig Steuern haben Sie zum Wohlstand der CH beigetragen?
    • Notabik 22.08.2020 22:49
      Highlight Highlight @ K_jam

      Erstens bedeutet Wohlstand nicht gleich Lebensqualität und zweitens hatten die Menschen in den 80er & 90er Jahren auch ein Einkommen, auch ohne diese Menschenmassen.
    • Pe-Pe- 22.08.2020 23:41
      Highlight Highlight Gerade Bucherer ist einer der besten Steuerzahler der Stadt Luzern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kann(nid)verstaan 22.08.2020 20:30
    Highlight Highlight Sicher hat Luzern sensationell gelebt von den Touristen. Aber zu welchem Preis?
    Ich würde mich sehr freuen, wenn Luzern - wie andere Touristen-Hotspots auch - einen Weg finden würden, für den die Seele der Bewohner nicht verkauft werden müsste.
    Ist ja schon irgendwie pervers, dass viele Vertreter dieses Gewebes jetzt jammern, obwohl sie für die Begrenzungsinitiative sind. Ich finde, solche nur dem grenzenlosen Tourismus verpflichtete "Wirtschaftsfachleute" schaden der Schweiz, ihrer Bevölkerung und der Landschaft um ein Vielfaches mehr - und das erst nur für kurzfristigen, sehr persönlichen Gewinn - als Menschen, die zu uns kommen, um hier mit uns zusammen zu arbeiten.
  • -thomi- 22.08.2020 20:23
    Highlight Highlight Ich bin öfter in Ihrer wunderschönen Stadt (früher im Dienst, heute privat). Ich geniesse den freien Schwanenplatz und die Ufschütti und das Inseli ohne Cars. Sogar die Eisengasse macht ohne Touris mehr Spass. Vielleicht kommen wir ja zu einem normalen Gleichgewicht zurück?
  • Garp 22.08.2020 20:21
    Highlight Highlight Massentourismus tut einer Stadt einfach nicht gut. Das sieht man am Beispiel Venedig. Die Läden da sind übrigens oft in chinesischer Hand. Es gibt keine zahlbaren Wohnungen mehr, die Lebensqualität sinkt für die Einheimischen gegen 0 . Es sind oft auch nur Tagestouristen. Die Einheimschen haben auch ein Anrecht auf Lebensqualität und die geht verloren. Soll man wirklich alles der Wirtschaft opfern?
  • Darius 22.08.2020 19:40
    Highlight Highlight Da bin ich wahrscheinlich ziemlich allein mit meiner Meinung, aber ich mag die Touristen, ich mag die vollen Straßen. So lebt die Stadt. Eine Geisterstadt is nichts, das ich anstreben würde.
    • Garp 22.08.2020 23:51
      Highlight Highlight Geisterstädte entstehen, wenn es in den Städten keinen bezahlbaren Wohnraum mehr gibt, keine normalen Läden, zu viele Büros und Verwaltungen.
    • Firefly 23.08.2020 10:17
      Highlight Highlight Was sehen sie denn von den Touristen in Luzern? volle stinkende Busse, Menschentrauben vor Uhrenläden, mit denen sie nicht ins Gespräch kommen können. In dem Sinn ist eher dieser Massentoursimus ein Geistertourismus.
  • 45rpm 22.08.2020 19:34
    Highlight Highlight Leute, es ist ein persönlicher Kommentar einer Autorin. Und Kommentare sind subjektive und keine sachlichen Eindrücke. Ausserdem sind sie aus der Ich-Perspektive der Autorin.
    Ich bin mir sicher, dass sie insgeheim auch weiss, dass Luzern nicht viel zu bieten hat und die Touristen braucht. Und medial ist Luzern ja auch eine Einöde, da gibts nur die NLZ. Da nimmt sie es in Kauf, den Zürchern auf den Sack zu gehen ;)
    • Rolfi Bolfi 22.08.2020 20:03
      Highlight Highlight Keine Ahnung von Luzern. Nur blöd wäffelen Herr Zürcher.
    • Sharkdiver 24.08.2020 09:14
      Highlight Highlight 45rpm: 😂👍🏻 Viele Lozerner hier die nun Zahnschmerzen haben wegen deinem Kommentar, haben sie in die Tischkante gebissen 🤣
  • regen 22.08.2020 19:26
    Highlight Highlight an alle arbeitsplatz-keule-aus-dem-schrank zerrer und kommentarspalten-moralisten:
    als in luzern lebender bin ich froh, dass dieser unsägliche eintagesmassentourismus aufgehört hat und die verantwortlichen durch die seuche zum handeln gezwungen werden. profitiert haben jahrzehntelang ein paar grosse, nicht die hotellerie. die asiatischen angestellten werden jetzt entlassen. die qualität des tourismus ist in luzern def. im keller. es braucht nicht kopf-ab-rübe-ab-alles-ab massnahmen, sondern demokratische prozesse und eine faire verteilung der wertschöpfung.
    • Rolfi Bolfi 22.08.2020 20:04
      Highlight Highlight Bin ganz ihrer Ansicht. Bravo.
    • Pisti 22.08.2020 20:24
      Highlight Highlight Dem kann ich zustimmen! Abgesehen davon dass die Chinesen die zu tausenden herangekarrt wurden sowieso kaum Geld liegen lassen.
      Wer in zwei Wochen halb Europa im Car durchreist, kann sich keine Rolex leisten. 😉
      Schmerzen werden da aber sicher die zahlungskräftigen Araber oder Chinesen die individuell anreisen. Die sind von der Menge her aber überschaubar.
      Eine Neuausrichtung ist sicher begrüssenswert.
    • Statler 22.08.2020 20:53
      Highlight Highlight Lösungslotterie? (OT)
    Weitere Antworten anzeigen
  • du_bist_du 22.08.2020 19:23
    Highlight Highlight Wenn die, die noch einen Job haben, laut rausposaunen wie toll eine Welt ist, in der Existenzen am Abgrund stehen, für das eigene Vergnügen wohlgemerkt, ja dann befinden wir uns nicht etwa beim Parteitag der Trump-Republikaner sondern neuerdings bei watson.
    • RicoH 22.08.2020 21:18
      Highlight Highlight Ich bin mir nicht sicher, was du mit "für das eigene Vergnügen wohlgemerkt" meinst.
      Dein Vergleich mit Trump hinkt. Wenn du in den USA deinen Job verlierst, stehst du auf der Strasse – ohne Krankenversicherung.
      In der Schweiz bekommst du immerhin 80% deines Lohnes – mit Krankenversicherung.
      Was also genau willst du uns sagen?
    • du_bist_du 22.08.2020 21:56
      Highlight Highlight Die Autorin sagt, dass sie nun erfreut rumkurvt und es geniesst. Ich denke, da kann man durchaus von Vergnügen sprechen, zumindest Fahrvergnügen.

      Der Trump-Republikanervergleich hat mit der Mentalität zu tun. Kollateralschäden ok, hauptsache eigene Ziele weil die ja gut sind. Dieses unterschwellige (meine Empfindung), Pech gehabt ich erwähne euch Arbeitslose mit einer plumpen emotionslosen Zahl. Macht was draus. Arbeitslos für ne gute Sache. So kommt es für mich rüber.

      Ich erwarte deutlich mehr Empathie von einer Autorin, in einem Portal, dass in der Regel gerne soziale Themen anspricht.
  • Turbokapitalist 22.08.2020 19:11
    Highlight Highlight Die einen Luzerner, wenn keine Touristen mehr in ihre Stadt kommen: :D

    Die gleichen Luzerner, wenn ihr Trip nach London gestrichen wird: >:(
  • Mörlialp 22.08.2020 18:47
    Highlight Highlight Bucherer und Co. haben jahrelang fette Gewinne auf Kosten der Lebensqualität der LuzernerInnen eingefahren. Kommt mal ein schlechtes Jahr, wirft man die Leute raus. Das sagt alles über diese Firma. Diesen Laden würde ich nicht mal betreten, wenn ich eine Rolex gratis kriege. Hier übrigens einen guten Link bez. Steuer-Stellenwert:

    https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/luzern/luzerner-stadtkasse-hat-nur-wenig-vom-tourismus-ld.1050573

    Ja, ich weiss, vom Tourismus hängen weitere Arbeitsplätze ab, trotzdem, ich möchte kein Barcelona oder Venedig hier.
    • bebby 22.08.2020 20:28
      Highlight Highlight Die Schmuck- und Uhrenindustrie wird ihre Ware weiterhin verkaufen können, einfach näher beim Kunden.
      Bin gespannt, welche Touristen diese aus Asien ersetzen können, die Schweizer werden es nicht sein, das sieht man überdeutlich in Interlaken. Uns fehlt das grosse Portemonnaie.
    • Firefly 23.08.2020 10:10
      Highlight Highlight Top!
  • wasylon 22.08.2020 18:46
    Highlight Highlight Liebe Autorin dann aber auch nicht jammern wenn Sie ihren Job (aufgrund fehlender Werbeeinnahmen) verlieren.
    • ManOnTheMoon 22.08.2020 22:27
      Highlight Highlight Die Massentouris bringen kein Geld in die von ihnen besuchten Städte. Ist allgemein bekannt. Nur bei manchen noch nicht angekommen.
  • Sandlerkönig Eberhard 22.08.2020 18:46
    Highlight Highlight Liebe Jara

    Wäre ich einer der betroffenen Bucherer-Mitarbeiter, wäre ich jetzt echt sauer auf dich. In gewaltigen zwei Sätzen rechtfertigst du meine Arbeitslosigkeit damit, dass es halt „nicht ideal“ ist, nur auf ein Standbein zu setzen.
    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen...

    Ich mag es dir von Herzen gönnen, dass du entspannt Velo fahren kannst. Aber fahre bitte vorsichtig, denn in absehbarer Zeit werden noch viel mehr Leute in Luzern mit dem Velo unterwegs sein, die zwischen zu Hause, RAV und Arbeitslosenkasse hin und herpendeln.
    • bokl 22.08.2020 19:26
      Highlight Highlight Die Ex-Bucherer-Mitarbeiter sollten nicht auf Jara sauer sein, sondern auf ihre Bosse.
    • Nausicaä 22.08.2020 19:42
      Highlight Highlight Sie spricht da wohl kaum die Bucherer Mitarbeiter an...

      Gegönnt sei der Wegfall der Einnahmen meiner Meinung nach den geldgeilen Vermietern, welche die Mietpreise rauftrieben, so dass nur noch die renommierten Uhrenunternehmer diese bezahlen konnten und einige Besitzer schöner Luzerner Cafés deswegen weichen mussten.
    • Rolfi Bolfi 22.08.2020 20:12
      Highlight Highlight Sandlerkönig ich bin Sohn eines Ex Bucherer Miarbeiters (pensioniert). Es sind nicht die Luzerner die weg sind. Wer verkauft Schmuck in asiatischer Sprache? Sicher kein Schweizer!
    Weitere Antworten anzeigen
  • PeterausLuzern 22.08.2020 18:43
    Highlight Highlight Es ist ja nicht so, dass jetzt keine Touris da wären. Es sind auch viele da, speziell auch viele von unseren Welschen und Tessiner Mitbürgern, oder aus Europa. Kein Gruppen-Massentourismus. In der Altstadt ist Leben eingekehrt dank der lockeren Bestimmungen für Gastrobetriebe, rauszustuhlen.
    So kann's bleiben. Und kommen ein paar Chinesen zurück, gerne! Bitte einfach nicht mehr in diesem Ausmass!!
    • bebby 22.08.2020 20:31
      Highlight Highlight Dann hoffe ich, dass PeterausLuzern ebenso auf Reisen in europäische Städte verzichten wird, damit auch dort das Ausmass zurückkommt :-)
    • filu 22.08.2020 21:00
      Highlight Highlight @bebby: Toursimus ist in gewissen Massen okey. Aber nicht in dem Mass, als dass täglich fast 280 Cars(!) auf den selben Platz in der Innenstadt fahren. Alle 75 Sekunden ein Car in Spitzenstunden ist schlicht zu viel und führte, bevor man nur noch Ausstieg zu liess, regelmässig zu Verkehrskollaps in der Innenstadt.
    • PeterausLuzern 22.08.2020 21:00
      Highlight Highlight Ich habe noch nie und werde wohl auch nie eine Gruppenreise in eine Stadt unternehmen. Ist nicht meins.
      Wie gesagt, ich freue mich über (Individual-)touristen. Aber der Irrsinn mit den Gruppentouristen hat echt nur genervt. Alles wurde diesen Gruppen untergeordnet. Die Altstadt war und ist praktisch tot aufgrund der teuren Mieten und unzähligen Uhren-/Schmuckläden.
      Ja, dieser Tourismus darf gerne Geschichte bleiben!
    Weitere Antworten anzeigen
  • neutrino 22.08.2020 18:42
    Highlight Highlight Ziemlich undifferenzierter Kommentar: das will ja jeder Luzerner - eine Stadt ohne Verkehr, ohne die Touristen, für sich alleine.

    Aber Tourismus ist halt ein Wirtschaftsfaktor. Ich möchte in meinem Dorf auch kein Industriegebiet, sondern freie Grünflächen. Aber ja, ohne Unternehmen im Dorf keine Steuereinnahmen, keine Arbeitsplätze...
    • PastafariLU 22.08.2020 19:12
      Highlight Highlight Bucherer und co zahlen kaum Steuern in Luzern. Auch die Touris nächtigen in Interlaken in Hotels, die Chinesen gehören..
    • neutrino 22.08.2020 21:41
      Highlight Highlight Das stimmt nicht. Oder dann sag mir doch die Quelle, bzw. welche Hotels gehören Chinesen in Luzern? Und der Tourismussektor beeinflusst die Steuereinnahmen in der Grössenordnung von 25-30% in Luzern. Das ist nicht nichts.
    • Rolfi Bolfi 22.08.2020 22:17
      Highlight Highlight Neutrino zu verzapfst Unwahrheiten. Das Palace wird gerade renoviert durch die Chinesische Investorengruppe "Mandarin Oriental Hotel Group" hahaha für über 30 Millionen. Die wollen wohl kaum Individual Touristen. Und das mit den Steuern stimmt so auch nicht mit 25-30% . Kannst du nachlesen bei "Mörlialp" Kommentar. Also bitte nicht soviel Stuss quasseln sondern zuerst informieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Liederli 22.08.2020 18:42
    Highlight Highlight Selten so einen schwachen, undifferenzierten Artikel hier gesehen.
    Das Fehlen der Gäste wird eine lange Verkettung von wirtschaftlichen Konsequenzen für sehr viele hier lebende Menschen nach sich ziehen. Ich hätte erwartet, dass an dieser Stelle nicht nur das Wohlbefinden der Autorin Platz finden sollte.

    Luzern sollte vermehrt auf qualitativen Tourismus setzen, und nicht auf Gruppen, die die nur Gratisinfrastruktur nutzen, während sie mitgebrachtes chinesisches Essen konsumieren und ausserhalb in Billighotels schlafen. Verdanken wir unserem ehemaligen Tourismusdirektor
    • sowhat 23.08.2020 09:13
      Highlight Highlight Liederli du wiedersprichst dir selbst. Jara sagt ja, dass Luzern eine andere Möglichkeit als Tagestouristen finden muss. Genau dasselbe, was du sagst. Warum hackst du also auf ihr rum?
  • Kor Jin 22.08.2020 18:39
    Highlight Highlight Frau Helmi, der Kanton Luzern ist ein Nehmerkanton (NFA) und damit indirekt auch Sie. Springen Sie nun für die monetären Ausfälle ein ? Wohl kaum.
    • Neruda 23.08.2020 10:18
      Highlight Highlight So lange die Geberkantone vor allem solche mit asozial tiefen Unternehmenssteuern sind, ist es mir ziemlich egal. In Zug kann sich eine normale Familie keine Wohnung oder Haus mehr leisten und zügeln in den Aargau. Ja dann ist's nur fair, wenn du Zuger dem Aargau auch was zahlen.
  • Swen Goldpreis 22.08.2020 18:37
    Highlight Highlight Das ist überall auf der Welt so: Der perfekte Tourist ist der, der nur sein Geld überweist und gar nicht vor Ort auftaucht.

    Diese Haltung kann man ja haben. Aber ich finde das ein bisschen unwürdig als Kommentar in einer doch einigermassen renommierten Online-Zeitung.
    • sowhat 23.08.2020 09:14
      Highlight Highlight Ist es tatsächlich unzulässig, als Bewohnerin einer Stadt fest zu stellen, dass die Lebensqualität gestiegen ist?
  • Erklärbart. 22.08.2020 18:31
    Highlight Highlight Sry, zu einseitig.
    Luzern hat nun mal nicht viel mehr als Tourismus zu bieten. Basel hat z.b. die Pharmaindustrie, Zürich die Banken, etc.

    Luzern, wie Interlaken oder Klosters, den Tourismus. Das ist eine ganze Industrie, entsprechend leiden viele Menschen. Ich kenne solche die verzweifelt sind weil sie ihren Job verloren haben.

    Nein, ich persönlich freue mich wenn das ganze vorbei ist. Die Touristen, auch in der grossen Anzahl, gehören zu Luzern wie die Kapellbrücke und die Museggmauer.
    • Coffeetime ☕ 23.08.2020 08:14
      Highlight Highlight Wohnst du in LU? 🤔
    • Erklärbart. 23.08.2020 08:24
      Highlight Highlight Nein, in der Nähe.
      Aber ich habe mein Büro in der Altstadt.

      Mich haben sie nie gestört.
      Würde ich in der Stadt wohnen, würden sie mir kaum auffallen, denn viele sind ja nur tagsüber da 🤷🏻‍♂️
    • sowhat 23.08.2020 09:20
      Highlight Highlight Das sehe ich nicht so. Keine Stadt der Welt hat es verdient von Tagestouristen so überfallen zu werden, dass ein normales Stadtleben nicht mehr möglich ist. Wenn Stadtverantwortliche nur darauf setzen haben sie etwas falsch gemacht. Und gehören abgewählt. Tourismus ist gut, da wo ermöglicht wird die Stadt auch eirklich zu entdecken. Massentourismus lässt das nicht zu. Dient also weder dem Massentouristen noch der Stadtbevölkerung.
  • Howard271 22.08.2020 18:30
    Highlight Highlight Also ich vermisse die Touristen. Die Stadt war viel weltoffener, internationaler und lebendiger mit den Touristen aus aller Welt. Es ist doch eine Bereicherung, wenn wir unsere Stadt mit anderen Leuten teilen können. Dieses kleingeistige "Einsperren" kann ich nicht befürworten. Ja, es hatte zeitenweise sehr viele Touris in Luzern - aber von einem Niveau wie Venedig oder Barcelona sind, waren und bleiben wir noch lange entfernt.
    • Howard271 22.08.2020 19:14
      Highlight Highlight *ich meine „Aussperren“ von Touris, nicht Einsperren
  • Gawayn 22.08.2020 18:26
    Highlight Highlight Ich denke viele Gastro und andere Betriebe sind nicht der Meinung.

    Typisches Verhalten

    "Ich bin nicht betroffen, der Rest interessiert mich nicht..."

    Bedauerlich diese egoistische Haltung.
    Die schöne Stadt Luzern. Berühmt nicht nur für ihre Schönheit und Geschichte, sondern auch für ihre Gastfreundlichkeit.

    Gilt wohl leider nicht für Alle...
    • Kolo 23.08.2020 07:26
      Highlight Highlight Nennen sie doch mal ein Restaurant welches vom Tourismus lebte, ausser die zählen den Bachmann am Schwanenplatz dazu...

      Ich sehe nie chinesische Touristen in einer beiz in Luzern. Die gehen höchstens in Chinarestaurants essen. Aber das sind eher Kantinen als beizen.
  • Gran Torino 22.08.2020 18:25
    Highlight Highlight Ja, Frau Helmi, das dürfte der eine oder die andere Gewerblerin etwas anders sehen...
  • El Vals del Obrero 22.08.2020 18:24
    Highlight Highlight Ist wohl alles eine Frage der Quantität.

    Der Massen-Fern-Tourismus ist in den letzten Jahren vor Corona wohl tatsächlich überbordert.

    Gäbe es diesen aber überhaupt nicht mehr, würde auch etwas fehlen (mal ganz abgesehen von der Wirtschaft).

    Hoffentlich wird man mal ein Mittelmass finden. Vielleicht durch Erhöhung der Transportkosten aus CO2-Gründen. So müsste der Tourismus nicht sterben, aber die Verteilung wäre halt besser, da nicht alle standardmässig nach Barcelona, Venedig, Luzern etc gingen. Kleinere Tourismusgebiete würden sogar profitieren.
  • maricana 22.08.2020 18:20
    Highlight Highlight Tourismus Geschichte Luzern 1914: Auf einen Schlag versiegt im August dieses Jahres der Fremdenverkehr in Luzern. Nur wenige von über 100 Hotels mit total 11'000 Gästebetten überstehen die schwierige wirtschaftliche Phase des ersten Weltkriegs. Aktueller Stand = ca. 6000 Gästebetten. Fazit: So einzigartig neu ist die Situation gut 100 Jahre später für Luzern nun auch wieder nicht.
  • Resistance 22.08.2020 18:16
    Highlight Highlight ich denke da muss man nicht soviel überlegen, man muss die nehmen die kommen....
  • Bav 22.08.2020 18:16
    Highlight Highlight Ich mochte die lebendige Stadt. Was viele vergessen: Luzern ist schon seit über hundert Jahren eine Touristenstadt. Der Schwanenplatz wurde nicht für die Lokalbevölkerung gebaut und der Quai sicher nicht für diese Aufgeschüttet.
    • Nausicaä 22.08.2020 19:35
      Highlight Highlight Wenn ich Jara richtig verstehe, geht es ihr nicht um den Tourismus, sondern um den Massentourismus.
      Ich habe keine Zahlen, aber in den letzten 5-10 Jahren erreichte dieser recht extreme Dimensionen. Viele Luzernerinnen beklagten dies bereits vor der Krise. Auch mussten einige schöne Cafés schliessen, weil das 5.te Uhrengeschäft auch noch in die gleiche Strasse musste und die Cafébetreiber Mietpreistechnisch nicht mehr mithalten konnten.
      Eine Stadt mit viel Tourismus sollte auch für Einheimische attraktiv bleiben.
    • Der Bosnier 23.08.2020 07:55
      Highlight Highlight Ja, wie das Restaurant Grendel. Nun kann ich aber die gleiche Omega 4mal innert 100 Meter kaufen:)
    • Firefly 23.08.2020 10:06
      Highlight Highlight @Bav leider hat sich der Toursimus auch gewandelt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • GetReal 22.08.2020 18:13
    Highlight Highlight Es ist ja nicht ihr Arbeitsplatz der verloren geht. Da kann man munter solche Beiträge schreiben.
    • Firefly 22.08.2020 18:50
      Highlight Highlight Wir werden uns noch zu tode arbeiten.
    • Neruda 23.08.2020 10:22
      Highlight Highlight Und die, die noch Arbeit haben sollen gefälligst dankbar sein und zum halben Lohn weiterarbeiten, gell?
  • Thanatos 22.08.2020 18:10
    Highlight Highlight Das schreibt sich wohl ziemlich leicht, wenn der Arbeitsplatz nicht von vom Ausbleiben des Tourismus tangiert wird.
    Und konsequenterweise dürfte man dann auch selber nicht nach Paris, Rom etc....
  • Antichrist 22.08.2020 18:07
    Highlight Highlight Aber die Masseneinwanderung ist vermutlich ok.
    • Neruda 23.08.2020 10:23
      Highlight Highlight Etwas, das es gar nicht gibt kann weder gut noch schlecht sein.
  • forest high 22.08.2020 18:04
    Highlight Highlight Absolut einverstanden. Alle sollten sich gut überlegen wie es weitergeht. Aber, vergessen wir nicht die Job und Einkommen verloren haben.
  • Meinung 22.08.2020 18:01
    Highlight Highlight Massentourismus ist nie eine gute Lösung für alle.
    Ein neues Konzept müsste zwingend gefunden werden, denn es Leben so viele Menschen vom Tourismus. Es braucht also Alternativen für die Einheimischen und die Touristen.
  • ikbcse 22.08.2020 17:59
    Highlight Highlight Die Autorin ist nicht ganz uneigennützig, wenn sie in Zürich Geld verdient und das leerere Luzern als Binnentouristin (und womöglich noch im Homeoffice) genießt.

    Mittelfristig würde die Stadt wirtschaftlich und kulturell veröden, wenn alle so denken und handeln würden.

    Schließlich sind auch die ganzen Luzerner Festivals abgesagt oder bloß noch ein Schatten ihrer selbst.. das kann man auch als Jara nicht wirklich wollen, oder?

    Luzern konnte und kann leider nur Massentourismus. Das Gewerbe wird seit Jahrzehnten vergrault und gegängelt. Es scheint, als wären sämtliche Branchen unerwünscht.
  • passiver Überströmer 22.08.2020 17:56
    Highlight Highlight Ein eher undifferenzierter Kommentar, finde ich. Das Geld der Touris haben wir ja gerne genommen. Die 170 gestrichenen Stellen bei Bucherer sind nur die Spitze des Eisbergs, da hängt noch viel mehr dran. Ein Mittelweg wäre erstrebenswert.
  • leu84 22.08.2020 17:52
    Highlight Highlight Ich war heute in Luzern und ging auch in Richtung Schwanenplatz. Schön hatte man etwas mehr Platz und es war kein Gerenne. Es hatte trotzdem ein paar Touristen in der Stadt, aber keine MassenTouris
  • ulmo 22.08.2020 17:52
    Highlight Highlight "Warum ich die Touristen in Luzern nicht vermisse"
    ... weil mein Lebensunterhalt nicht von ihnen abhängt.

    Ob die ganzen arbeitslosen Luzerner sich jetzt auch so fröhlich zum Mittagessen treffen?
    • x4253 22.08.2020 18:34
      Highlight Highlight Rein mit den Arbeitsplätzen zu argumentieren ist etwas zu billig. Absolut ist es tragisch wenn so viele Leute ihre Einkommensquelle verlieren.

      Dennoch sollte man den Massentourismus und der damit einhergehenden Disneylandisierung hinterfragen.
      Ja, die Touristen bringen Geld. Aber zu welchem Preis?
    • Firefly 22.08.2020 18:50
      Highlight Highlight Wir werden uns noch zu tode arbeiten.
    • Rolfi Bolfi 22.08.2020 20:01
      Highlight Highlight Ja ulmo, die Arbeitslosen sind viele Chinesen, Japaner, Koreaner, Inder und so fort, die nun nicht mehr Uhren und Souvenirs an ihre Landsleute in ihrer Muttersprache verscherbeln können. Der gebürtige Luzerner ist weniger davon betroffen.
    Weitere Antworten anzeigen

Liveticker

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Artikel lesen
Link zum Artikel