Schweiz
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Bundespraesidentin Simonetta Sommaruga, Mitte, diskutiert mit Bundesrat Guy Paermelin, links, und Bundesrat Alain Berset, am Ende einer Medienkonferenz des Bundesrates ueber die Situation des Coronavirus, am Mittwoch, 29. April 2020 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Der Bundesrat lockert weitere Massnahmen. Doch damit verbunden sind zahlreiche Schutzvorkehrungen. Bild: KEYSTONE

Das kommt auf uns zu bei künftigen Besuchen in Fitnesscentern, Museen und Kinos

Der Lockerungsfahrplan des Bundes nimmt Tempo auf. Bereits am 11. Mai dürfen zahlreiche Betriebe ihre Tore wieder öffnen. So sehen die Schutzkonzepte in Fitnesscentern, Museen und Restaurants aus.



«Wir setzten bei den Lockerungen auf einen Mittelweg», sagte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga an der Medienkonferenz am Mittwoch in Bern. Früher als geplant dürfen nun Museen, Restaurants und Fitnesscenter ihre Tore wieder öffnen. Doch damit verknüpft sind strenge Schutzmassnahmen.

Die zukünftigen Besuche werden nicht mehr die gleichen sein. Das kommt auf uns zu:

Geöffnet ab dem 11. Mai 2020

Museen

Kultur- und Kunstinteressierte kommen bald wieder auf ihre Kosten. Früher als gedacht dürfen auch Museen wieder Besucherinnen und Besucher empfangen. Den Verband der Museen der Schweiz freut's. Mit Hochdruck wird nun an einem Schutzkonzept gearbeitet.

ARCHIVBILD ZUR MELDUNG, DASS AB DEM 11. MAI AUCH MUSEEN WIEDER OEFFNEN DUERFEN - Visitors enjoy the first public day of the exhibition

Das Kunstmuseum in Lausanne wird bald wieder mit Kunstbegeisterten gefüllt sein. Bild: KEYSTONE

«Die Museen müssen sich jetzt möglichst rasch neu organisieren», schreibt der Verband in einer Mitteilung. «Je nach spezifischen Bedingungen werden jedoch gewisse Museen zunächst nur teilweise oder auch etwas später öffnen», heisst es vom Verband weiter.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Beim Landesmuseum in Zürich habe man bereits konkrete Schutzkonzepte vorbereitet, sagt Andrej Abplanalp, Leiter Marketing und Kommunikation beim Schweizerischen Nationalmuseum. Je nach Weisungen des BAG müssten diese womöglich noch modifiziert werden. Aus Sicherheitsgründen werden diese aber nicht kommuniziert.

Abplanalp würde jedoch eine einheitliche Lösung für alle Museen begrüssen: «Für die Besucherinnen und Besucher wäre es praktisch, wenn nicht jedes Haus eigene Regeln und Schutzmassnahmen hätte.» Man stehe in ständigem Kontakt mit Bern, verschiedenen Kulturinstitutionen und insbesondere mit dem Verband der Museen der Schweiz.

Fitness-Center

Der Schweizerische Fitness- und Gesundheitscenterverband (SFGV) machte bereits früh Druck. Primär aus gesundheitlichen und medizinischen Gründen sehe man eine zwingende Notwendigkeit, Kundinnen und Kunden sobald wie möglich wieder eine Trainingsmöglichkeit zu bieten, hiess es in einem Schreiben.

Mit funktionierenden Schutzkonzepten darf in den Centern wieder ab dem 11. Mai geschwitzt werden. Doch die Konzepte haben es in sich: Geöffnet werden ausschliesslich Gerätetrainingsflächen und Gruppen-Fitnessräume. Saunen, Wellnessbereiche und Kinderhorte bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Pro 100m2 Trainingsfläche sind maximal zehn Personen erlaubt. In den Gruppenlektionen müssen alle Teilnehmenden immer mindestens zwei Meter Abstand zueinander haben.

Sterling Henderson, 27, cleans gym equipment at Bodyplex Fitness Adventure on Friday, April 24, 2020, in Grayson, Ga.  Gov. Brian Kemp announced this week the resumption of elective medical procedures, as well as the reopening of certain close-contact businesses like gyms, barbershops and tattoo parlors that were closed due to coronavirus concerns.  Henderson said she was

Häufigere Reinigungen, gesperrte Geräte und 10 Personen pro 100m2: Das Schutzkonzept in den Fitnesscentern nimmt Form an. Bild: AP

Bei den Kardiogeräten wird jede zweite Station geschlossen. Auch Kraftgeräte, die zu eng beieinander stehen, müssen gesperrt werden. Ein ähnliches Bild wird sich in den Garderoben zeigen: Jeder dritte bzw. jeder sechste Schrank darf benutzt werden, alle anderen werden gesperrt. Und auch in den Gemeinschaftsduschen darf nur jede zweite Dusche benutzt werden.

Ein Maskenobligatorium für Mitarbeitende empfiehlt der SFGV aber nicht. «Das muss jeder Betrieb selber entscheiden – im Vordergrund muss aber immer die Gesundheit der Mitarbeitenden und der Kundinnen sein», so Claude Ammann, Präsident des SFGV.

Restaurants

Auch die Gastronomie kann aufatmen. Nach anfänglichem Zögern des Bundesrates dürfen die Restaurants ab dem 11. Mai wieder Gäste bedienen. Doch auch hier sind die Schutzvorkehrungen streng. An einem Tisch dürfen maximal vier Personen Platz nehmen und zwischen den Tischen braucht es einen Mindestabstand von zwei Metern oder einem trennenden Element.

Ein Koch isst in einer Pause, im Restaurant Grotto Broggini in Losone, am Mittwoch, 29. April 2020. Das Grotto Broggini und das Blu Restaurant & Lounge haben ihre Kraefte vereint, um inmitten der Coronakrise im Grotto Broggini unter strengen Hygienevorschriften Take-Away-Dienste anzubieten. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Nur vier Personen an einem Tisch und genügend Abstand dazwischen: Die Regeln für die Gastrobranchen sind streng. Bild: KEYSTONE/Ti-Press

Der Branchenverband Gastrosuisse zeigt sich sichtlich zufrieden. Das erarbeitete Schutzkonzept liegt derzeit beim Staatssekretariat für Wirtschaft, wie die htr Hotel Revue berichtet. Darin wird vorgeschlagen, dass alle Mitarbeitenden der Gastrobetriebe eine Schutzmaske tragen, wenn sie den Mindestabstand zu den Gästen nicht einhalten können. Eine generelle Maskenpflicht ist jedoch nicht gefordert. Auch nicht in der Küche, da die Übertragung des Coronavirus über Lebensmittel praktisch ausgeschlossen sei.

Kleiderläden

Ein Lichtblick gibt es auch in der Modebranche: Ab 11. Mai sollen auch Kleiderläden wieder Kunden empfangen dürfen. Viele feilen derzeit an den Schutzkonzepten für Mitarbeitende und Kundinnen und Kunden.

Die Umsätze der Modebranche dürften wegen der Coronakrise drastisch sinken (Archivbild).

Ab 11. Mai können wieder Kleider eingekauft werden. Bild: KEYSTONE

Das Deutsche Unternehmen Esprit, das auch in der Schweiz zahlreiche Läden betreibt, wird womöglich einen ziemlichen Mehraufwand nach Wiedereröffnung haben. Wie nau.ch berichtet, will Esprit von Kunden anprobierte Kleidungsstücke für 24 Stunden aus dem Verkehr ziehen. Dies, weil das Coronavirus Studien zufolge bis zu sechs Stunden auf Textilien überlebensfähig ist. Zum Schutz der Kunden wird die Quarantänezeit der Kleider vervierfacht.

Öffentlicher Verkehr

Vergangenen Montag haben die SBB und Co. bereits Teile ihres Angebots wieder hochgefahren. Am 11. Mai folgt ein weiterer Schritt in Richtung Normalität. Am Donnerstag informierte die SBB über die Schutzmassnahmen.

«Kundinnen und Kunden des ÖV wird dringend das Tragen von Hygienemasken empfohlen, falls der Abstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann», so SBB-Chef Vincent Ducrot.

Der Fuehrerstand einer Lokomotive des Typs BR 193 525 der Firma SBB Cargo International wird im Rangierbahnhof Basel-Muttenz desinfiziert, am Dienstag, 1. April 2020. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Mit «sichtbaren Reinigungen» wollen SBB und Co. das Vertrauen der Bevölkerung in die öffentlichen Verkehrsmittel zurückgewinnen. Bild: KEYSTONE

Pendlerzeiten morgens und abends sollen, wenn möglich, umgangen oder schwächer frequentierte Verbindungen genutzt werden, hiess es in der Presskonferenz weiter. «Wer nicht muss, soll den ÖV weiterhin nicht benutzen», sagt Ducrot. Für das SBB-Personal gibt es ab 11. Mai eine Schutzmaskenpflicht. «Es finden ab diesem Zeitpunkt auch wieder Kontrollen statt», so Ducrot.

Um das Vertrauen der Bevölkerung wieder herzustellen, hat die SBB ebenfalls einen Plan. Wie der Tages-Anzeiger berichtet, plane man, ab dem 11. Mai sichtbare Reinigungen an Billettautomaten, Bussen, Zügen und Trams durchführen.

Voraussichtlich geöffnet ab dem 8. Juni 2020

Zoo

Ein Kappengibbon im Zoo Zuerich am Mittwoch, 18. Maerz 2020. Wegen des Coronavirus wurde der Zoo Zuerich fuer die Besucher geschlossen. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Der Zürcher Zoo-Direktor Alex Rübel freut sich auf die baldige Wiedereröffnung im Juni. Bild: KEYSTONE

In einem Interview Mitte April sagte Alex Rübel, Zoodirektor in Zürich, bereits, dass man sich auf die Wiedereröffnung vorbereite. Diese wird, so der Plan des Bundesrates, am 8. Juni stattfinden. Auch die Besucher des Zoos werden sich auf verschärfte Sicherheits- und Hygienevorkehrungen vorbereiten müssen.

«Mitarbeitende, die Kundenkontakt haben, werden Masken tragen», so Rübel. Für die Besuchenden des Zoos wird es aber keine Maskenpflicht geben. Zudem wolle man den Verkauf der Online-Tickets pushen. «So wollen wir möglichst versuchen, Menschenansammlungen, wie beispielsweise im Eingangsbereich, zu vermeiden», sagt Rübel.

Ob alle Hallen und Häuser geöffnet werden können, werde derzeit noch evaluiert. Klar ist jedenfalls, dass es durch die Häuser nur noch Einbahnstrassen geben werde. «Zudem werden wir die Anzahl Besucher in den Häusern begrenzen und elektronisch zählen.»

Eine Besucherbeschränkung für den ganzen Zoo sei nicht vorgesehen. «Wir haben eine relativ grosse Fläche auf der sich die Besuchenden verteilen können. Eine Beschränkung der Besuchenden wollen wir möglichst vermeiden, da sie schwierig umzusetzen wäre.»

Unklar ist derzeit noch, wie der Zoo das hauseigene Gastro-Angebot hochfahren wird. «Da warten wir noch ab. Denkbar sind aber Take-Away-Lösungen oder eine reduzierte Anzahl Tische im Aussenbereich», sagt Rübel.

Kino

ARCHIVBILD ZUR AUSRUFUNG DES NOTSTANDS DES KANTON TESSIN AUFGRUND DES CORONAVIRUS BIS AM 29. MAERZ 2020 - Innenansicht des grossen Saals, einer der drei Vorfuehrsaele im Kinokomplex Palacinema in Locarno am 23. November 2018. Der vom Architekten Alejandro Zaera-Polo zum Palacinema umgebaute Palazzo scolastico (ein ehemaliges Schulhaus) wird waehrend des Filmfestivals Locarno zum eigentlichen Festivalzenter. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Stehen voraussichtlich noch bis am 8. Juni leer: Die Kinosäle der Schweiz. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Ebenfalls auf den 8. Juni öffnen die Kinosäle. Ob dann weniger Personen in einen Saal gelassen werden, Schutzmasken getragen oder gar die Sitze nach jeder Vorstellung desinfiziert werden, ist noch unklar. «Ein detailliertes Schutzkonzept ist bei uns in Arbeit», so René Gerber, Generalsekretär von ProCinema. «Das Schutzkonzept wird den Kinos so rasch wie möglich als Anleitung zur Umsetzung vorgelegt.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • cage47 02.05.2020 12:00
    Highlight Highlight Also geht alles gaaaanz langsam in Richtung Normalität, oft mit Schutzmasken, die überhaupt nichts bringen, kann man in tausenden Artikeln von weltweit angesehenen Doktoren, Experten, Professoren usw nachlesen, Masken sind ein Witz, ein Virus macht nicht Halt vor Deinem Tränenkanal, wie oft muss man das den Menschen noch erklären?
  • Lumpirr01 01.05.2020 11:51
    Highlight Highlight Das Coronavirus muss sehr wärmeresistent sein wenn sogar finnische Saunen mit über 80 Grad Celsius vorläufig zu bleiben.
    Gut, das Problem sind die Garderoben, die sanitären Anlagen und die Aufenthaltsräume im Gebäude.

    Nun sind die Saunaanlagenbetreiber gefordert, ein Konzept zu entwickeln, dass sich die Nackten untereinander nicht zu nahe kommen........
  • COVID-19 ist Evolution 01.05.2020 10:30
    Highlight Highlight Heute kam auch schon prompt die erste Werbemail herein: ab Montag den 4. Mai ist das Hotel im Tessin geöffnet.

    <<JETZT! Jetzt ist es "ausgestanden"! Endlich den Frühling im Tessin geniessen. >> schreiben sie.

    Ich hoffe es hat nicht einen allzu modrigen Geruch in der Luft von den vielen Leichen.
  • SophieB 01.05.2020 10:22
    Highlight Highlight Wenn die Schutzkonzepte so gut funktionieren wie aktuell im Migros, Coop usw., dann Gott steh uns bei...
  • Drummer 01.05.2020 10:07
    Highlight Highlight Na ja ich kann mir das Ganze noch nicht so vorstellen. Ich verstehe ja das viele verzweifeln und gerne die Normalität wieder hätten. Aber gerade bei Fitnessstudios wird das gar nicht so einfach. Einfach so mal trainieren gehen wird sicher nicht möglich sein, wenn es schon die gewisse Anzahl im Studio hat.

    Zudem ist das mit dem Abstand halten dort eher nochmals schwieriger. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und vergisst sich schnell mal. Ich stelle mir das Ganze eher schwierig vor.
    • Michele80 01.05.2020 10:38
      Highlight Highlight Ich habs mir auch grad anhand meines Fitnesstudios überlegt. Gruppenfitnesss-Raum lässt so vlt noch max 10 Leute zu. Die Kraftgeräte stehen allesamt zu eng, dh da würde man ausdünnen müssen. Ausdauer geht wenn man nicht alle öffnet. Aber bzgl. Anzahl Personen weiss ich auch nicht.... fitness auf Voranmeldung? Zeitslots? Lange Anstehen?
      Ganz ehrlich, dann mach ich lieber online Kurse und gehe draussen joggen
    • 's all good, man! 01.05.2020 11:19
      Highlight Highlight Dadurch, dass der Einlass ja beschränkt ist, sind per se weniger Leute im Gym und das verteilt sich dann sehr einfach. Nur Freaks benutzen dann genau das Gerät, welches am nächsten zu dir steht. Und davon hat es so viele nun auch wieder nicht. 😉

      Bei meinem Gym haben sie kurz vor der Schliessung schon umgestellt auf beschränkten Einlass. Da muss man eh am Drehkreuz badgen und so konnten sie es zählen.
  • P.Kiesel 01.05.2020 09:53
    Highlight Highlight Falls es stimmt, dass der Grossteil der Vermieter den Gastronomen bei den Mieten nicht entgegen kommt, dann behaupte ich, dass die Vermieter die Nutzniesser der Corona Krise sind....... oder liege ich da falsch?
    • xlt 01.05.2020 11:32
      Highlight Highlight Nutzniesser nicht, aber die Krise schadet ihnen erstmal nicht. Sollte ein Gastrobetrieb schliessen müssen, würde sich wohl nicht so schnell ein Nachmieter / Pächter finden.
    • RASL 01.05.2020 11:33
      Highlight Highlight nehmen wir mal an, dass kein Vermieter den Gastronomen entgegenkommen würde. Dann würden sie nicht von der Kriese profitieren, aber sie würden auch nicht darunter leiden. Jedenfalls kurzfristig nicht. Wenn dann etliche Gastronomen Konkurs gehen und die Restaurants nicht sofort neu vermietet werden können, dann wären auch die Vermieter betroffen. Aber eine generelle Aussage ist wohl nicht möglich.
  • LeChef 01.05.2020 09:37
    Highlight Highlight Also das mit „Übertragung über Lebensmittel praktisch ausgeschlossen“ würde ich mir nochmal überlegen!
    • Popo Catepetl 01.05.2020 13:54
      Highlight Highlight So lange ich meine Fledermaussuppe bekomme...
  • Jagr 01.05.2020 09:17
    Highlight Highlight Sicherheitskonzept vor was? Vor einer Grippe! Oh halt, es ist ja für viele sogar nicht mal spürbar als Grippe.
    Die Hypochonder haben übernommen.

    Meine These: Ausser schön farbiger Kozeptli und Plakätli wird von Corona nichts bleiben.
  • Rethinking 01.05.2020 09:11
    Highlight Highlight «Kundinnen und Kunden des ÖV wird dringend das Tragen von Hygienemasken empfohlen, falls der Abstand von zwei Metern nicht eingehalten werden kann»

    Verantwortungsvolle Arbeitgeber lassen ihre Mitarbeitenden, wo immer möglich, weiterhin im Home Office arbeiten. Wo nicht möglich stellen sie ihren Mitarbeitenden für den Arbeitsweg kostenlos Masken zur Verfügung...
  • Rethinking 01.05.2020 09:08
    Highlight Highlight Fitness: „Pro 100m2 Trainingsfläche sind maximal zehn Personen erlaubt“

    Warum macht der Bund keine solche Vorschriften für Büros?
    • mitchfuchs 01.05.2020 15:01
      Highlight Highlight Im Büro kommt noch der Pendlerverkehr dazu, den sollten wir vermindern.
    • Rethinking 01.05.2020 15:31
      Highlight Highlight @ mitchfuchs: Ganz deiner Meinung. Leider lässt der Bundesrat den Arbeitgebern zu viele Freiheiten...
  • Notabik 01.05.2020 08:58
    Highlight Highlight Stellt euch vor! Restaurants, Museen und Fitnessstudios haben geöffnet und keiner geht hin! Die Corona Fallzahlen steigen wieder an. Vielleicht ist es ja noch zu früh für eine Öffnung. Mir persönlich ist ein Ende mit Schrecken lieber, als ein Corona Schrecken ohne Ende.
    • ZimmiZug 01.05.2020 09:58
      Highlight Highlight Was ist denn für dich das "Ende mit Schrecken" wenn man alles zu lässt? 50% Arbeitslose und dann? Es gibt eben kein "Ende" auf mittlere Sicht. Ja, die Zahlen werden wohl mal wieder steigen, vermutlich ab ca. Ende Mai oder spätestens dann im Juli. Aber wir müssen nun ausloten, wie schnell, und dann kann man noch reagieren. Mann kann ja nicht alles zu lassen bis nächsten Frühling. Das haltet man psychologisch wie auch wirtschaftlich nicht aus. Öffnen, aber mit Vorsicht und Konzept heisst die Devise.
    • Entenmann 01.05.2020 10:03
      Highlight Highlight Und wie würde das von Ihnen offenbar bevorzugte "Ende mit Schrecken" aussehen?
    • Notabik 01.05.2020 11:57
      Highlight Highlight @Entenmann
      Wenn wir den Lockdown bis zu den Sommerferien beibehalten hätten, wäre das der Wirtschaft weiss Gott nicht gut bekommen. Dafür hätte man unser System wieder auf 100 Prozent hinauffahren können, ohne steigende Fallzahlen wie jetzt und bei nur 70% Wirtschaftsleistung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Weisser Mann 01.05.2020 08:11
    Highlight Highlight "Aus Sicherheitsgründen werden diese aber nicht kommuniziert."

    Ich steh jetzt glaub auf dem Schlauch, aber die Aussage verstehe ich nicht. Ist ja nicht so, dass das Virus diese News lesen und so die Schutzmaßnahmen umgehen könnte. O_o
    • frog77 01.05.2020 08:30
      Highlight Highlight Museum, wertvolle Stücke, Hygiene Konzept stellt Sicherheitslücke dar oder könnte Hinweise für Lücken geben.. Böser Räuber kommt..
    • Weninumewüsst 01.05.2020 08:37
      Highlight Highlight Ich wage zu behaupten, dass einige der geplanten Corona-Massnahmen, negative Auswirkungen auf das sonstige Sicherheitskonzept des Museums haben.
      Wenn diese Massnahmen dann noch vom Besucher unerkannt umgesetzt werden, kann es sinvoll sein diese nich zu kommunizieren.
      Es gibt ja doch auch einige wertvolle Stücke in den Museen.
    • Locolocito41 01.05.2020 09:01
      Highlight Highlight 😂😂😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 01.05.2020 07:55
    Highlight Highlight Noch ein kleiner Tipp an die
    @Kinobetreiber:

    Dass die Kinobesuche in letzter Zeit dramatisch abgenommen haben, habt ihr bestimmt schon mitgekriegt. Familien sind nach Kinobesuchen jeweils ruiniert, so schweineteuer ist ein Besuch im Kino fängs geworden.

    Mein Tipp: Billete höchstens 14 Franken, Popcorn von 120 Franken wieder auf 5 Franken, Cola & Co. wieder auf 4 Franken. Unter dem Strich würde ich wieder 10x mehr pro Jahr ins Kino pilgern..
    • anundpfirsich 01.05.2020 10:02
      Highlight Highlight Ich denke du bist eher ruiniert, wenn du mit deiner Familie in Skiurlaub fährst. Dann geh halt ein mal weniger pro Jahr weniger ins Kino, so what. Meine Güte. Immer de Foifer und sWeggli welle ha!
    • aglaf 01.05.2020 11:10
      Highlight Highlight Immerhin müssten die Kinos eigentlich keine Schutzkonzepte erarbeiten. Habe in einem 200er Saal selten mehr als 20 Peronen gesehen.
    • Mia_san_mia 01.05.2020 16:34
      Highlight Highlight @aglaf: Wo gehst denn Du ins Kino?
  • N. Y. P. 01.05.2020 07:48
    Highlight Highlight Ich denke, man wird schnell merken, ob die S-Bahnen die Verbreitung des Covid-19 wieder befeuern.
    Viele Menschen auf engstem Raum. Die meisten über 15 Minuten im Wagenabteil. Ein Infizierter kann hier seine Tröpfchen wunderbar verteilen.

    Ich frage mich , wie wollen wir vermeiden, dass Infizierte andere Leute anstecken, wenn (freiwillig) "nur" Hygienemasken getragen werden müssen ?

    Wir müssen den ÖV wieder hochfahren, klar, aber, seien wir ehrlich, ohne medizinische Masken*, ist das sehr gewagt..

    *die wir sowieso nicht ausreichend haben
    • Paul55 01.05.2020 09:18
      Highlight Highlight Genau Ihrer Meinug N.Y.P.
      für mich ist im Moment klar (mindestens bis Herbst): nur das Auto nehmen!
      Sicherlich gibt es viele Leute, die aus etwelchen Gründen das Auto nicht nehmen können. Denen wünsche ich halt einfach viel Glück, schützen Sie sich so gut es geht und bleiben Sie gesund!
    • Michele80 01.05.2020 10:43
      Highlight Highlight Wenn alle die einfachen Masken tragen, dann wird der Schutz automatisch grösser. Meine Hoffnung ist, dass der Gruppendruck mitspielt. So wie man jetzt doof angeschaut wird, wenn man hustet, wird das hoffentlich auch bald beim Ohne-Maske-Fahren im Stossverkehr sein. Und dann ziehen automatisch mehr Menschen eine an, die Nicht-Trager fallen noch mehr auf etc.
    • bokl 01.05.2020 11:01
      Highlight Highlight Warum nur Gruppendruck und doof anschauen? Ein kleiner Mob der Uneinsichtige aus dem Zug/Bus wirft ist doch viel effektiver.

      P.S.: Nicht vergessen sofort die Polizei zu rufen, wenn Sie in einem Fitnesscenter o.ä. 11 Personen auf 100qm sehen.
  • Lotta_80 01.05.2020 07:39
    Highlight Highlight Schutzkonzept im ÖV...wahnsinn dieses konzept...welches keines ist.
  • Ivor Blattner 01.05.2020 07:27
    Highlight Highlight Schutzkonzepte hier, Schutzkonzepte da... War gestern wieder im Coop Grosseinkauf machen. Da gibt es eigentlich 0 Schutzkonzept. Tonnenweise Leute die sich im Weg stehen und Mitarbeiter die es überhaupt nicht interessiert!
    Was nützt ein Zählsystem, wenn dann in der Gemüseabteilung 100 Personen auf engstem Raum rumstehen.
    • N. Y. P. 01.05.2020 09:39
      Highlight Highlight Da fehlt eben der (firmeneigene) 2m - Polizist.

      Der sollte eine Leuchtweste mit der Aufschrift 2m - Mannli tragen.
      Mit der Lizenz zum Leute auseinandertreiben.
    • Michele80 01.05.2020 10:45
      Highlight Highlight Falls du Optionen hast, such dir einen anderen Landen. Ganz ehrlich, ich war am Anfang bei uns in einem der Grossen und war mega gestresst weil es mir so unsicher und gedeängt vorkam. Jetzt hab ich einen gefunden der erst gerade umgebaut hat und daher mega grosse Wege und Flächen hat. Da funktionierts sogar in der Gemüseabteilung. Und ich bin weniger gestresst beim Einkaufen
    • elco 01.05.2020 11:14
      Highlight Highlight Interessanterweise gibt es keine Häufung der Invektionen beim Verkaufspersonal in den Supermärkten. Was sagt uns das?
  • Der Rückbauer 01.05.2020 07:20
    Highlight Highlight Vergesst dann nicht, vor der Einschiebung der Spaghettis die Maske zu lüften. Sonst wird's grün bei Pesto oder rot bei Napoli.
    • Knety 01.05.2020 11:37
      Highlight Highlight Spaghetti ist bereits Mehrzahl😉
  • Tomara 01.05.2020 06:58
    Highlight Highlight So wird die Gesellschaft auseinandergerissen. Wir dürfen in 5er-Gruppen mit nötigem Abstand unterwegs sein. Doch im Restaurant hört dann der Spass auf - einer muss sich separat an einen Tisch setzen, da sich nur 4 Personen an einem Tisch befinden dürfen. Klug durchdacht, selbstherrlicher Diktator A.B.
    • SchnippDippDapp 01.05.2020 09:55
      Highlight Highlight Eine 5-Köpfige Familie (mit Kindern) trifft das nicht - die 4 Personen Regel gilt nicht für Kinder im selben Haushalt. Wenn Sie 5 Erwachsene sind, dann 3er und 2er Tisch oder halt zuhause bleiben. Ruhig Blut, man darf hoffentlich auch bald wieder zu 5 im Restaurant essen.
    • Michele80 01.05.2020 10:49
      Highlight Highlight Ein Rechenbeispiel:
      Du musst in der 5er Gruppe 2 Meter Abstand halten. Abstand zwischen Personen 1 und Person 2= 2m

      Im Restaurant stehen die Tische 2 Meter auseinander (die Version ohne Plexiglas). Abstand zwischen Person 1 am Tisch am A und Person 2 am Tisch B (jeweils an der einander zugeneigten Tischseite) = 2m

      Antwort: es ist Hans was Heiri ob deine Gruppe spazieren oder ins Restaurant geht. Aber deine Probleme hätte ich auch gerne.
  • Goldjunge Krater 01.05.2020 06:52
    Highlight Highlight Für die Deutschschweiz sind solche Sicherheitsmassnahmen völlig übertrieben! Panikmache..

    Wer zur Risikogruppe gehört soll bitte auf sich aufpassen, alle anderen sollen sich verhalten wie immer, mit etwas mehr Fokus auf die Hygiene.

    • Michele80 01.05.2020 10:55
      Highlight Highlight Darf ich einen Vorschlag machen: wenn du einfach zuhause bleibst, dann musst du dich nicht den übertriebenen Schutzmassnahmen aussetzen und kriegst auch keine Panik. Und da kannst du dich auf dein bisschen mehr an Hygiene konzentrieren ohne von Panikmachenden abgelenkt zu werden.
      Alles wunderbar :)

      P.S. in einem sozialen Gefüge reicht es eben nicht aus, wenn Riskiopersonen "auf sich aufpassen", wenn alle anderen drum herum einen auf "kümmert mich alles nicht" machen. So funktioniert Gesellschaft, das hat man schon vor einigen hundert Jahren gemerkt (Stichwort: Impfungen)
    • bokl 01.05.2020 11:06
      Highlight Highlight Als Deutschweizer bin ich primär froh, dass bei uns die Fallzahlen so niedrig blieben und bin gerne bereit einige Monate verstärkte Schutzkonzepte zu akzeptieren. Allemal besser als unterschiedliche Regeln pro Kanton oder Gemeinde.

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