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Liveticker

Zürcher Polizei verzeigt 150 Personen an Covid-Demo ++ Schaffhausen hat kaum noch Fälle



Coronavirus in der Schweiz +FL Zum Daten-Dashboard
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Verstorbene
mit Covid
7-Tage-Schnitt Tägliche Hospitalisierungen
7-Tage-Schnitt Tägliche Infektionen
7-Tage-Schnitt Tägliche Tote
Altesverteilung der Fälle: 0–29 30–59 60–99 Jahre
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Liveticker: Corona National+International 13.02.21

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13:55
Japan genehmigt Biontech-Impfstoff
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat Japan am Sonntag dem Impfstoff des US-Konzerns Pfizer und seines deutschen Partners Biontech die Zulassung erteilt. Weniger als sechs Monate vor Beginn der Olympischen Spiele sollen die Impfungen voraussichtlich am Mittwoch beginnen, wie die Nachrichtenagentur Kyodo meldete.

Zunächst würden 20'000 Ärzte und Pfleger geimpft, die sich bereiterklärt hatten, an einer Studie über mögliche Nebenwirkungen teilzunehmen. Weitere 3,7 Millionen Mitarbeiter im Gesundheitswesen sollen die Impfung im März erhalten. Von April an kommen rund 36 Millionen Bürgern über 65 Jahre an die Reihe.

Japan hatte am Freitag eine Ladung von 400'000 Impfdosen aus der Pfizer-Fabrik in Belgien erhalten. Ein Regierungssprecher versicherte am Sonntag, dass die Lieferung von den Stromausfällen als Folge des jüngsten Erdbebens im Nordosten des Landes nicht betroffen sei. In Japan hatte es zuletzt massive Kritik am Krisenmanagement des Ministerpräsidenten Yoshihide Suga in der Corona-Pandemie gegeben. (sda/dpa)
22:07
Knapp 1 Prozent positiv bei Massentests in Waadtländer Skigebieten
Bei Massentests auf das Coronavirus sind in Waadtländer Skigebieten weniger als ein Prozent positive Fälle festgestellt worden. Insgesamt wurden 2650 Tests vorgenommen.

26 Personen wurden positiv getestet, das sind 0,98 Prozent. Davon waren ein Viertel symptomlos. Das sei ein beruhigendes Resultat, teilte der Kanton am Samstagabend mit. Getestet wurde in Villars-sur-Ollon, Les Diablerets und in Leysin.

Die entdeckten positiven Fälle erlaubten es, rasch das Contact-Tracing vorzunehmen und die Ansteckungsketten zu unterbrechen. Der Anteil der positiven Fälle entspreche jenen bei ähnlichen Tests an andern Orten in der Schweiz und in Europa.

Dieses Resultat zeige eine positive Entwicklung der Lage, zusätzliche Massnahmen sein nicht nötig. Die Schulferien ab dem 20. Februar könnten damit unter guten Voraussetzungen stattfinden, schrieb der Kanton weiter. Er wies darauf hin, dass 41 Prozent der jährlichen Übernachtungen in den Waadtländer Alpen während der Skisaison erzielt werden.

(sda)
21:53
Italien will bei Einreisen aus Österreich Mehrfachtests und Quarantäne
Im Kampf gegen neue Varianten des Coronavirus erlässt Italien für Einreisende aus Österreich verschärfte Regeln mit Mehrfach-Tests und Quarantäne. Das teilte Gesundheitsminister Roberto Speranza am Samstag in Rom mit. Damit wolle Italien sich besonders gegen südafrikanische Virusmutanten schützen, die in Österreich zirkulierten, schrieb der Politiker auf Facebook. Die Verschärfung trete ab Sonntag in Kraft.
Corona-Lockdown in Rom im Frühjahr 2020.

Das Dekret des Ministers schreibt vor, dass Menschen, die mehr als zwölf Stunden in Österreich waren – auch Durchreisende – einen negativen Corona-Test an der Grenze vorlegen müssen. Er darf nicht älter als 48 Stunden sein. Im Land angekommen, sind ein Test und eine zweiwöchige Quarantäne Pflicht.

Nach dem Ende dieser Phase muss den Behörden ein neuer, negativer Test vorgelegt werden. Einige Virus-Varianten gelten als besonders ansteckend. Auch in Italien wurden schon Mutanten festgestellt, besonders die britische Variante kursiert laut einer Studie schon recht häufig.

(sda/dpa)
19:58
Stadtpolizei Zürich verzeigt 150 Personen an Covid-Demo
In Zürich ist es am Samstag erneut zu einer unbewilligten Demonstration von Corona-Skeptikern gekommen. Die Stadtpolizei löste die Kundgebung auf und verzeigte 150 Personen.

Die Stadtpolizei habe im Vorfeld Kenntnis davon gehabt, dass ein «Spaziergang» gegen die Corona-Massnahmen geplant war, wie sie mitteilte. Sie sei mit einem entsprechenden Aufgebot in der Innenstadt präsent gewesen, habe Personen kontrolliert und weggewiesen.

Die meisten Teilnehmenden seien ohne Schutzmasken unterwegs gewesen. Die Polizei habe sie mit Lautsprecherdurchsagen auf die rechtlichen Bestimmungen aufmerksam gemacht. Eine grössere Gruppe zog demnach kurz nach 13 Uhr durch das Niederdorf, über die Bahnhofbrücke, bis ins Bahnhofquai. Dort hatte die Stadtpolizei die Strasse abgesperrt und die Teilnehmenden der unbewilligten Demonstration angehalten.

(sda)
19:07
Westschweizer Kulturschaffende fordern schrittweise Öffnung
Etwa 200 Schauspieler, Tänzer, Musiker, Techniker und Zuschauer haben am Samstag in Genf auf die schwierige Lage der Kulturschaffenden in der Corona-Krise aufmerksam gemacht. Unter dem Slogan «No Culture, no Futur» gab es Aktionen in zehn Westschweizer Städten.

In Lausanne beteiligten sich etwa 250 Personen. Mit den Kundgebungen forderten sie, dass die Kultur trotz der Krise präsent und lebendig bleibe, wie die Schauspielerin und Regisseurin Olivia Csiky Trnka im Namen der Dachorganisation TIGRE des unabhängigen Genfer Theaters, sagte.

Sie erinnerte daran, dass Kultur auch ein Wirtschaftssektor ist mit rund 300'000 Stellen und 3 Prozent des BIP. Er trage zur individuellen und kollektiven Entwicklung bei. Sie forderte, dass die Behörden den Kultursektor als essentielle Tätigkeit anerkennen.

Was wird gefordert?

Die Kulturschaffenden sind seit Beginn der Covid-Pandemie aufgrund der Schliessung von Institutionen und des Ausfalls von Vorstellungen in Schwierigkeiten. In einem offenen Brief an die Behörden fordern 31 Westschweizer Dach- und Berufsorganisationen eine schrittweise Öffnung kultureller Institutionen, die seit fast vier Monaten geschlossen sind.

Der Brief wird von mehr als 120 Theatern, Museen, Kinos, Festivals und Bibliotheken unterstützt. Die Kulturschaffenden fordern unter anderem ein vereinfachtes administratives Vorgehen, um Entschädigungen zu erhalten.
Impfzentrum in der Stadt Genf. (Bild: Keystone)

Laut einer Umfrage, die die Task Force Culture Romande am Mittwoch veröffentlichte, befürchten 43 Prozent der Westschweizer Kulturschaffenden, den Beruf wechseln zu müssen wegen der finanziellen Schwierigkeiten infolge der Pandemie.

(sda)
18:46
Blick: «Das Corona-Wunder am Rheinfall»
In Schaffhausen gebe es kaum noch Corona-Fälle, auch die Spitalbetten seien leer, berichtet blick.ch am Samstag. Die Verantwortlichen suchten selbst nach Gründen für die erfreulich niedrigen Zahlen.

Die Corona-Zahlen des nördlichsten Schweizer Kantons seien beeindruckend: Nur gerade 24 Fälle pro 100'000 Einwohner verbuche Schaffhausen derzeit im Wochenschnitt – das sei schweizweit der deutlich niedrigste Wert.

Zum Vergleich: Die Schweiz weist laut Bericht derzeit rund 120 Fälle pro 100'000 Einwohner auf, der Spitzenreiter Wallis gar 175 Fälle.

Auch die Betten für Covid-Patienten im Kantonsspital seien praktisch leer, nur drei Personen seien derzeit mit einer Corona-Erkrankung hospitalisiert.

Was sind die Gründe?
Die Verantwortlichen: «Sicherlich spiele die tiefere Mobilität eine Rolle, der Grenzverkehr zwischen Deutschland und der Schweiz liegt derzeit praktisch still.»

Laura Gialluca vom Covid-Team Schaffhausen sagte, man habe grossen Wert auf die Aufrechterhaltung des Contact Tracing gelegt. «Das Contact Tracing hat trotz einer Verzehnfachung der Fallzahlen innert dreier Wochen funktioniert.
Die Weihnachtsferien 2020 fingen in Schaffhausen wegen Corona fast eine Woche früher an.

(dsc, via blick.ch)
18:09
Niederlande proben coronasichere Veranstaltungen
Hunderte Menschen in einem Saal oder Stadion – und das trotz Corona? Ob und wie das funktionieren könnte, soll jetzt in den Niederlanden erprobt werden. Zunächst kommen dafür am Montag im Beatrix-Theater in Utrecht rund 500 Teilnehmer zu einer Fachtagung zusammen. In der folgenden Woche stehe dort dann eine Kabarettshow mit Publikum auf dem Programm, berichtete die niederländische Nachrichtenagentur ANP am Samstag.

Auch Fussballspiele mit jeweils 1500 Zuschauern sowie Shows im Amsterdamer Ziggo Dome und Freiluftveranstaltungen in einem Ferienpark seien vorgesehen – jeweils mit umfangreichen Vorsichtsmassnahmen.

Darauf haben sich die Veranstaltungsbranche, das Gesundheitsministerium, weitere Behörden und wissenschaftliche Einrichtungen der Niederlande im Rahmen der Initiative Fieldlab Events verständigt. Ziel sei es, coronasichere und vertrauenswürdige Konzepte für Veranstaltungen mit Publikum zu entwickeln.

So funktionierts

Alle Beteiligten müssen über einen maximal 48 Stunden alten Corona-Negativtest verfügen. Bei der Ankunft werden sie zu möglichen Symptomen befragt und es wird Fieber gemessen. Bei Verdachtsmomenten werden Schnelltests vorgenommen. Jeder Teilnehmer wird verpflichtet, sich fünf Tage danach einem weiteren Coronatest zu unterziehen.

Zudem müssen alle während der Veranstaltung einen Bewegungssensor bei sich tragen, damit nachverfolgt werden kann, wo sie sich in der Zeit aufgehalten haben. Zu dem Feldversuch gehört auch, dass einige Zuschauer Masken tragen und andere Gesichtsschutzschirme. Die ermittelten Daten werden von mehreren Forschungseinrichtungen ausgewertet.

(sda/dpa)
18:04
Festnahme und Geldstrafen nach Boot-Party in London
In London hat die Polizei eine illegale Party auf einem Boot mit etwa 30 Menschen aufgelöst. Wegen Verstosses gegen die Corona-Regeln wurde der mutmassliche Veranstalter, ein 31-jähriger Mann festgenommen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Ihm droht zudem eine Geldstrafe von 10'000 Pfund (11'420 Euro). 26 Gäste müssen je 800 Pfund Strafe zahlen. In England gilt wegen der Corona-Pandemie ein Lockdown mit weitreichenden Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen. Treffen von Mitgliedern mehrerer Haushalte sind verboten.

Es habe mehrere Beschwerden über laute Musik im Nordostlondoner Gebiet Hackney Marshes gegeben, teilte die Polizei mit. Darauf hätten Beamte am frühen Morgen auf das Boot auf dem Flus Lea übergesetzt. Dort stellten sie unter anderem Musikausrüstung sicher.

(sda/dpa)
14:16
Corona-Notstand in Tschechien läuft aus
In Tschechien blieb am Wochenende die Unsicherheit gross, wie es mit den Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus weitergeht. In der Nacht zum Montag läuft der Ausnahmezustand aus, dessen Verlängerung das Parlament abgelehnt hatte. An den Corona-Notstand knüpfen sich Teile des Lockdowns wie Geschäftsschliessungen und die nächtliche Ausgangssperre, nicht aber die allgemeine Maskenpflicht. Die Regierung war in Gesprächen mit den Präsidenten der Verwaltungsregionen, die das Kabinett angesichts der hohen Infektionszahlen um einen neuerlichen Notstand ersuchen könnten.

Ein renomminierter Verfassungsrechtler äusserte sich skeptisch zu einer solchen Lösung: «Wenn das Parlament dafür gestimmt hat, dass wir nicht mehr im Notstand leben werden, und man ihn gleich wieder ausruft, dann ist das ein absoluter Verstoss gegen die Verfassung», sagte der Jurist Jan Kysela der Zeitung «Pravo» (Samstag). Der Biologe Jaroslav Flegr warnte indes vor 20'000 zusätzlichen Toten bei einer unkontrollierten Öffnung des Landes.

Besonders dramatisch bleibt die Situation in den drei Hotspots Cheb (Eger), Sokolov und Trutnov, die von der Aussenwelt weitgehend abgeriegelt wurden. Die Polizei kontrolliert an den Zufahrtsstrassen und wies bisher mehr als 500 Menschen ab, die hinein- oder herauswollten. Auf der Autobahn D6 kam es wegen der Kontrollen, von denen auch der Transitverkehr betroffen ist, zu kleineren Staus.

Das Gesundheitsministerium in Prag meldete am Samstag 8782 neue Corona-Fälle innerhalb von 24 Stunden. Seit Pandemiebeginn gab es mehr als eine Million bestätigte Infektionen und 18'058 Todesfälle. Der EU-Mitgliedstaat hat rund 10,7 Millionen Einwohner. (viw/sda/dpa)
12:51
Geringe Beteiligung bereitet vor Katalonienwahl Sorgen
Kurz vor der Parlamentswahl am Sonntag in der spanischen Konfliktregion Katalonien wurde wegen der Pandemie eine historisch niedrige Beteiligung befürchtet. Der regionale Ministerpräsident und Spitzenkandidat der linksseparatistischen Partei ERC, Pere Aragonès, rief die Katalanen zum Abschluss des Wahlkampfes am späten Freitagabend daher zur regen Teilnahme auf.

Kein ERC-Anhänger und kein Befürworter der Unabhängigkeit der Region und der Gründung einer katalanischen Republik dürfe am Wahlsonntag zu Hause bleiben. «Dieses Volk wird den Kampf um die Freiheit fortsetzen», rief der 38-Jährige in Barcelona. Die Regionalregierung hatte die Abstimmung wegen Corona auf den 30. Mai verschoben. Die spanische Justiz hatte diese Entscheidung aber gekippt.

Seit der Wahl im Dezember 2017 bildet die ERC zusammen mit der liberal-konservativen und ebenfalls separatistischen JuntsxCat und kleineren Parteien eine Minderheitsregierung in Katalonien. ERC, JuntsxCat und auch die Sozialisten, die in Madrid regieren und Gegner einer Abspaltung Kataloniens von Spanien sind, können als stärkste Parteien jeweils auf gut 20 Prozent der Stimmen hoffen.

Die Separatisten hoffen auf eine absolute Mehrheit. Allen Umfragen zufolge wird das Parlament in Barcelona nach der Abstimmung aber weiter zersplittert bleiben. Beobachter befürchten eine politische Blockade und lange Verhandlungen über die Regierungsbildung. (sda/dpa)
epa09007559 Leader of ERC left wing pro-independence Catalan party Oriol Junqueras (2-L), who was granted temporary leave from prison, and ERC's presidential candidate Pere Aragones (C) attend an electoral rally during the closing day of the Catalan presidential election campaign, in Barcelona, Catalonia, Spain, 12 February 2021. Catalonia will hold regional elections on 14 February 2021.  EPA/Enric Fontcuberta
11:45
Grosser Andrang in polnischen Skigebieten
Während andere Länder ihre Corona-Regeln verschärfen, hat Polen probeweise eine Lockerung für den Wintertourismus erlaubt. Prompt meldeten die Skigebiete zu Beginn des Wochenendes einen regelrechten Ansturm auf Lifte und Hotels, vor allem in der Hohen Tatra im Süden des Landes. In Zakopane zum Beispiel seien praktisch alle Unterkünfte ausgebucht, berichtete der Fernsehsender TVP Info am Samstag unter Berufung auf örtliche Hoteliers.

Schon unmittelbar nach der Lockerungs-Ankündigung hätten Hotels eine grosse Zahl von Reservierungen gemeldet, erklärte Agata Wojtowicz, die Regionalchefin der Handelskammer für die Hohe Tatra, dem TV-Sender. Auch aus anderen Wintersportorten wurden hohe Buchungszahlen gemeldet.

Das schöne Wetter und die Freude über vorsichtige Lockerungen nach langen pandemiebedingten Einschränkungen liessen die Polen in so grosser Zahl in die Skigebiete strömen, dass sich lange Staus auf den Strassen in Richtung der Skigebiete bildeten. Der bevorstehende Valentinstag und ein angekündigter Skisprungwettbewerb in der Region hätten das Touristen-Interesse noch zusätzlich verstärkt, sagte Wojtowicz. Die Hotels und Pensionen dürfen zwar seit Freitag wieder Touristen beherbergen, aber gemäss Corona-Beschränkungen nur bis zu einer maximalen Auslastung von 50 Prozent. (viw/sda/dpa)
epa09006658 People on the ski slope in Bialka Tatrzanska, in Tatra Mountains, southern Poland, 12 February 2021, amid the ongoing pandemic of the COVID-19 disease caused by the SARS-CoV-2 coronavirus. From February 12 in Poland, hotels, cinemas, theatres, philharmonic halls and operas as well as swimming pools and ski slopes will be conditionally opened for two weeks with limited capacity.  EPA/Grzegorz Momot
10:19
Uni Oxford testet Impfstoff an Kindern und Jugendlichen
Mit einer neuen klinischen Studie wollen Forscher der Universität Oxford prüfen, ob der Corona-Impfstoff des Herstellers Astrazeneca auch bei Kindern und Jugendlichen wirkt. Dafür soll das Mittel, das Konzern und Universität gemeinsam entwickelt haben, an 300 Freiwilligen zwischen 6 und 17 Jahren getestet werden. «Es ist wichtig zu untersuchen, wie Kinder und Jugendliche auf den Impfstoff reagieren, da einige Kinder von einer Impfung profitieren könnten», sagte Andrew Pollard von der Uni Oxford einer Mitteilung vom Samstag zufolge. Die meisten Kinder würden nicht krank durch das Virus.

Die ersten Tests sollen noch diesen Monat beginnen. Dabei erhalten bis zu 240 Probanden den Impfstoff, die restlichen hingegen ein Kontrollmittel.

Der Impfstoff namens ChAdOx1 nCoV-19 basiert auf bestimmten manipulierten Viren, die eigentlich bei Affen vorkommen, und wird seit Wochen in Grossbritannien bei Erwachsenen eingesetzt. Der stellvertretende medizinische Chefberater der britischen Regierung, Jonathan Van-Tam, hatte jüngst mitgeteilt, derzeit liefen mehrere Studien, um Impfstoffe für Kinder zu entwickeln. (viw/sda/dpa)
FILE - In this Feb. 11, 2021 file photo, a health worker prepares a dose of the AstraZeneca vaccine to be administered at a vaccination center set up in Fiumicino, near Rome's international airport. As Poland began vaccinating teachers on Friday Feb. 12, 2021, many say they are unhappy that they are getting AstraZeneca vaccines against the coronavirus, rather than the Pfizer shots earmarked for health care workers and the elderly. Nearly a year into the pandemic, many Europeans and others globally are desperate to get vaccinated and return to normal life. But many don't want just any vaccine. (AP Photo/Alessandra Tarantino, File)
10:00
Irans Präsident sieht Zukunft skeptisch
Der iranische Präsident Hassan Ruhani sieht die Zukunft der Corona-Pandemie trotz der diversen Impfstoffe skeptisch. «Auch mit den Impfstoffen könnte es bis zehn Jahre dauern, bis das Virus endgültig besiegt ist», sagte der Präsident am Samstag im Staatsfernsehen. «Daher sollten die Menschen bis auf weiteres weder auf Normalität noch auf eine Rückkehr zur Vergangenheit hoffen.»

Corona habe gezeigt, dass die Welt trotz technologischen Fortschritts einem Virus gegenüber dermassen machtlos ausgeliefert ist. Daher sollten die Iraner, zumindest für ein weiteres Jahr, alle Hygienevorschriften weiterhin strikt einhalten, sagte Ruhani.

Der Iran hatte am Dienstag mit seinem Impfprogramm gegen das Coronavirus begonnen. Zunächst wurden Ärzte und Pflegepersonal geimpft, anschliessend sollen Menschen über 65 Jahre folgen. Verwendet wird der russische Impfstoff Sputnik V.

Im neuen persischen Jahr, das am 21. März beginnt, sollen schrittweise alle 83 Millionen Iraner geimpft werden. Neben Sputnik V will der Iran dafür auch Impfstoffe aus China und Indien einführen. Die Islamische Republik entwickelt aber auch eigene Impfstoffe und arbeitet mit kubanischen Experten an dem Vakzin «Soberana 02». (viw/sda/dpa)
HANDOUT - Irans Präsident Hassan Ruhani während einer Kabinettssitzung in Teheran. Foto: Ebrahim Seydi/Iranian Presidency/dpa - ATTENTION: editorial use only and only if the credit mentioned above is referenced in full
5:04
Lockdown-Ende ist nicht gleich schnelle Erholung
Ein Ende des Corona-Lockdowns wird der Wirtschaft nach Einschätzung von Ökonomen nicht automatisch zum ersehnten schnellen Aufschwung verhelfen – solange das Virus nicht unter Kontrolle ist. Vergleichsstudien in Skandinavien und den USA zeigen, dass die Wirtschaft in Ländern und Regionen ohne strikte Lockdowns in der ersten Phase der Epidemie ebenso abstürzte wie in Staaten mit strikten Beschränkungen.

«Da das Virus für Unsicherheit sorgt, investieren viele Firmen nicht», sagte Clemens Fuest, der Präsident des Münchner Ifo-Instituts. «Wenn ein gefährliches Virus grassiert, gehen die meisten Menschen nicht ins Kino, ins Restaurant oder ins Konzert, egal ob sie dürfen oder nicht.»

Ifo-Wissenschaftler haben in einer Studie die Entwicklung in Schweden untersucht, das lange auf einen Lockdown verzichten wollte. «Ohne Lockdown kommt der wirtschaftliche Einbruch etwas später und ist nicht ganz so tief», sagte Fuest. «Das bezahlt man allerdings mit später höheren Infektionszahlen sowie höheren gesundheitlichen und ökonomischen Schäden, die nicht mitgezählt sind.»

In den USA haben die Ökonomen Austan Goolsbee und Chad Syverson die ökonomischen Folgen für den Einzelhandel in mehreren US-Landkreisen mit und ohne Lockdowns untersucht. Ergebnis: «Während der gesamte Kundenverkehr um 60 Prozent zurückging, erklären die rechtlichen Beschränkungen nur 7 Prozent dieses Rückgangs. Individuelle Entscheidungen (der Einkäufer) waren sehr viel wichtiger und stehen anscheinend in Zusammenhang mit der Angst vor Infektion», schreiben die beiden Wissenschaftler. (sda/dpa)
1:41
Moderna will 50 Prozent mehr Impfstoff pro Ampulle abfüllen
Das US-Unternehmen Moderna will künftig 50 Prozent mehr Impfstoff gegen das Coronavirus pro Ampulle abfüllen und so die Auslieferung beschleunigen.

Bei Behörden weltweit werde eine Zulassung für diese Anpassung beantragt, hiess es in einer Mitteilung der Firma am Freitag (Ortszeit). Zuvor hatte die «New York Times» berichtet, die US-Arzneimittelbehörde FDA habe bereits eine Steigerung der pro Ampulle abgefüllten Menge um 40 Prozent genehmigt.

Durch die Steigerung um 50 Prozent könnten pro Ampulle 15 statt der bisherigen 10 Impfdosen ausgeliefert werden, teilte das Unternehmen der Nachrichtenagentur AFP mit. Für die Steigerung könnten die selben Ampullen wie bisher verwendet werden. Die Umstellung könne in den kommenden zwei bis drei Monaten erfolgen.
(sda/afp)
epa09006573 A nurse prepares to administer the Astra Zeneca COVID-19 vaccine at the Municipal Hospital in Sosnowiec, southern Poland, 12 February 2021. Poland received 141,000 doses of the AstraZeneca vaccine and 82,000 Moderna vaccines on 11 February. The Moderna vaccine is earmarked for the general population while the AstraZeneca shots are for teachers, who start to be vaccinated from 12 February.  EPA/Andrzej Grygiel POLAND OUT
1:06
Amazon bietet Mitarbeitern 40 Dollar je Corona-Impfdosis an
Der Online-Einzelhändler Amazon will seine US-Beschäftigten mit Prämien zu einer Corona-Impfung ermuntern. Sie würden pro Dosis 40 Dollar erhalten, kündigte das Unternehmen am Freitag (Ortszeit) an. «Da Covid-19-Impfstoffe für Mitarbeiter an vorderster Front verfügbar werden, bitten wir unsere Beschäftigten, sich zum frühestmöglichen Zeitpunkt impfen zu lassen, um sich selbst, ihre Familien und Gemeinden zu schützen», begründete Amazon das Vorgehen.

An vielen Amazon-Standorten solle zudem die Möglichkeit zur Impfung angeboten werden. Auch andere US-Unternehmen fordern ihre Mitarbeiter auf, sich impfen zu lassen. Dazu gehören die Kaffeehaus-Kette Starbucks, der Konsumgüter-Hersteller Unilever und Supermarkt-Ketten wie Aldi und Lidl. (sda/reuters)
FILE - In this Thursday April 16, 2020 file photo, The Amazon logo is seen in Douai, northern France. Amazon is suing the attorney general of New York in a bid to stop her from suing the company over its coronavirus safety protocols and the firing of one of its outspoken workers, Friday, Feb. 12, 2021. (AP Photo/Michel Spingler, File)
22:55
Rund 4700 US-Soldaten sollen Corona-Impfkampagne unterstützen
Die neue US-Regierung weitet den Einsatz von Soldaten bei der Corona-Impfkampagne aus. Insgesamt sollen mehr als 4700 Militärangehörige die Katastrophenschutzbehörde Fema unterstützen oder sich dafür bereithalten, sagte ein Pentagon-Sprecher am Freitag. Verteidigungsminister Lloyd Austin habe dafür weitere Einheiten abgestellt, die in grossen und kleinen Impfzentren eingesetzt werden sollen.

Vergangene Woche hatte das Pentagon bereits den Einsatz von mehr als 1000 Soldaten in der Impfkampagne angekündigt. Bis dahin wurden in den USA im Kampf gegen die Pandemie vor allem die von den Bundesstaaten befehligte Nationalgarde eingesetzt, nicht die Streitkräfte. Dem Pentagon zufolge befinden sich im Land bereits etwa 26 000 Angehörige der Nationalgarde im Corona-Einsatz. (sda/dpa)
20:06
Französische Behörde empfiehlt eine Impfdosis nach Corona-Infektion
Frankreichs Hohe Gesundheitsbehörde empfiehlt für Menschen, die bereits mit dem Coronavirus infiziert waren, zunächst nur eine Impfdosis. Menschen, die bereits infiziert gewesen seien, hätten ein Immungedächtnis, teilte die Behörde am Freitag mit. Die Einzeldosis des Impfstoffs wirke somit als Auffrischung. Die Behörde empfiehlt ausserdem, mehr als drei Monate nach der Infektion und vorzugsweise bis zu sechs Monate zu warten, bevor diese Einzeldosis injiziert wird. In der Regel folgt die französische Regierung den Empfehlungen der Behörde.

Seit Beginn der Impfkampagne in Frankreich haben im Land rund 2,2 Millionen Menschen eine erste Impfung erhalten. Gut 600'000 Menschen haben ausserdem bereits eine zweite Impfung bekommen, wie das Gesundheitsministerium am Freitagabend mitteilte. Frankreichs Regierung musste zu Beginn der Impfkampagne sehr viel Kritik einstecken, weil die Impfungen nur extrem langsam vorangingen. Daraufhin wurden zahlreiche Impfzentren errichtet und auch die Gruppe der Menschen, die geimpft werden können, erweitert. (sda/dpa)
epaselect epa09006728 Italian architect Renzo Piano (L) receives a dose of the Pfizer-BioNTech vaccine against the coronavirus disease (COVID-19) in Genoa, northern Italy, 12 February 2021. Renzo Piano, 83, a world-renowned architect, was the first person to receive the vaccination in Liguria region on the 'Silver Vaccine Day' organized by the ASL3, which opened the vaccination campaign for the over 80s.  EPA/LUCA ZENNARO
18:57
Kantonsärzte zweifeln an Bersets Sommer-Impfziel – «Es wird Herbst»
Das bundesrätliche Corona-Impfziel «Sommer 2021» lässt sich nicht einhalten, befürchten die Kantonsärzte. Es werde Herbst oder gar Spätherbst, bis alle, die sich in der Schweiz impfen lassen wollen, das tun könnten.

Grund dafür sind Lieferengpässe und Zulassungsverzögerungen. «Es könnte tatsächlich Herbst werden», sagte Hauri, Zuger Kantonsarzt und Präsident der Vereinigung der Kantonsärzte, am Freitagabend in der Sendung «Echo der Zeit» von Radio SRF. Er befürchte, «der ambitiöse Plan» müsse wahrscheinlich aufgegeben werden.

Tags zuvor hatte sich schon die Bündner Kantonsärztin Marina Jamnicki gegenüber Radio SRF in diesem Sinne geäussert.

Als Gründe nannte Hauri Lieferengpässe bei den Impfstoffproduzenten Biontech/Pfizer und Moderna wie auch die Verzögerung bei der Zulassung weiterer Impfstoffe wie gegenwärtig von Astrazeneca durch das Schweizer Heilmittelinstitut Swissmedic. Solche Verzögerungen könnten nicht wettgemacht werden. «Schneller impfen» sei nicht möglich, sagte Hauri.

Noch am Mittwoch vergangener Woche hatte Bundesrat und Gesundheitsminister Alain Berset versichert, bis zum Sommer sollten sich alle Menschen in der Schweiz impfen lassen können, die das wollten. «Das können wir Stand heute gewährleisten, die neuen Verträge mit drei weiteren Impfherstellern unterstützen das», sagte Berset in Bern vor den Medien. (sda)
Seniorinnen und Senioren lassen sich bei einer Massenimpfkampagne fuer ueber 85-Jaehrige im Zivilschutzzentrum von Rivera gegen Covid-19 impfen, am Dienstag, 12. Januar 2020. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)
18:31
WHO will mögliche Corona-Fälle in Wuhan vor Dezember 2019 prüfen
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will weiter untersuchen, ob es in China schon vor Dezember 2019 kleinere Ausbrüche mit dem Coronavirus gab. Das sagte die niederländische Virologin Marion Koopmans, die jüngst mit einer WHO-Expertenmission in China war, am Freitag bei einer Pressekonferenz der WHO in Genf. Das Expertenteam suchte in China nach dem Ursprung der Pandemie.

Es biete sich an, in Blutbanken zu suchen, die im Herbst 2019 Proben aus der Region um Wuhan aufnahmen, sagte Koopmans. Über den Zugang werde mit chinesischen Behörden diskutiert.

Das Expertenteam will voraussichtlich nächste Woche einen ersten kürzeren Bericht über seine auf der Reise gewonnen Erkenntnisse vorlegen, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Die bei einer ersten Pressekonferenz zum Ende der Reise in China vorgestellten Ergebnisse waren nach Einschätzung von Experten dürftig. WHO-Teamchef Peter Ben Embarek bestätigte dort, dass das Virus wie bereits angenommen wahrscheinlich von Fledermäusen über einen Zwischenwirt auf den Menschen übergesprungen war. In Genf sprach Embarek jetzt von erheblichen Fortschritten. Das Team wisse mehr darüber, was genau im Dezember in der Region um Wuhan passiert sei und welche Rolle der Huanan-Markt bei der Verbreitung gespielt habe.

Nach Angaben von Koopmans wurden in Wuhan nach Durchsicht von Krankenakten 92 Patienten identifiziert, die schon vor Dezember 2019 Covid-19-ähnliche Symptome hatten. Covid-19 ist die Krankheit, die das Coronavirus Sars-CoV-2 auslösen kann. Chinesische Behörden hätten diejenigen unter den 92, die noch lebten und die sie erreichen konnten, in den vergangenen Wochen auf Antikörper getestet. Dabei habe es zwar keinen Hinweis auf eine frühere Infektion mit Sars-CoV-2 gegeben. Es sei aber nicht sicher, ob nach so langer Zeit überhaupt noch Antikörper vorhanden sein können. (sda/dpa)
17:41
Thurgau ermöglicht Massentests in Pflegeheimen
Ab nächster Woche können die Thurgauer Alters- und Pflegeheime regelmässige Covid-19-Tests durchführen. Die präventiven Massentests sollen als Ergänzung zu den Impfungen Ansteckungen in den Heimen verhindern.

Die epidemiologische Lage verbessert sich nur langsam und die Ausbreitung der neuen Virusvarianten gibt Anlass zu Sorge. Um die Testbereitschaft zu erhöhen, übernimmt der Bund seit zwei Wochen auch die Kosten der Tests für Personen, die keine Symptome aufweisen.

Am Freitag haben sich der Kanton Thurgau und der Branchenverband Curaviva auf eine Teststrategie in Pflegeinstitutionen geeinigt, wie es in der Mitteilung der Thurgauer Staatskanzlei heisst. Damit können Pflegeheime ab nächster Woche mit präventiven Tests in ihren Häusern beginnen. Eine Umfrage von Curaviva bei den Mitgliedern habe gezeigt, dass 50 Prozent der Pflegeheime solche Tests durchführen wollten und 30 Prozent es sich ernsthaft überlegten.
Einmal pro Woche testen
«Wir hatten teilweise schwere Ausbrüche in den Heimen», sagt Marlene Schadegg, Präsidentin von Curaviva Thurgau, auf Anfrage von Keystone-SDA. Sie schätzt, dass in rund zwei Dritteln der 50 Thurgauer Heime Corona-Fälle vorgekommen sind. «Wir haben immer wieder gefordert, dass es ganz wichtig wäre, präventiv Massentests durchzuführen.»

Das Ampelsystem des Verbandes, der die Frequenz der Tests steuert, stehe auf dunkelorange. Alle Mitarbeitenden und die Bewohnenden der Heime sollen deshalb einmal pro Woche getestet werden. «Es ist aber auch eine Frage der Kapazität, wie viele Tests durchgeführt werden können», erklärt Schadegg. Es brauche nicht nur geschultes Pflegepersonal, um die Tests durchzuführen, sondern auch genügend Labors für deren Auswertung. (sda)
16:39
Österreich soll bei Pendlern auch Schweizer Tests anerkennen
Pendler aus Vorarlberg, die in der Schweiz arbeiten, müssen neu bei ihrer Rückkehr nach Österreich einen negativen Coronatest vorweisen. Die St. Galler Regierung ist irritiert, dass dabei Schweizer Tests nicht anerkannt werden, und will sich für eine Änderung einsetzen.

Das neue Grenzregime Österreichs gilt seit Mittwoch. Betroffen sind bis zu 7000 Pendler, die aus Vorarlberg zur Arbeit in die Schweiz kommen. Sie müssen sich wöchentlich testen lassen und an der Grenze ein entsprechendes Papier vorweisen. Die Tests sind in Vorarlberg gratis.

Wer sich in der Schweiz testen lässt, muss zusätzlich ein ärztliches Zeugnis vorlegen. Die St. Galler Regierung zeigte sich in einem Communiqué vom Freitag irritiert darüber. Sie habe den Vorarlberger Landeshauptmann Markus Wallner in einem Brief ersucht, sich auf bundesstaatlicher Ebene für eine pragmatische Lösung einzusetzen.

Insbesondere sollen an der Grenze auch Schweizer Tests anerkannt werden. Mit dem gleichen Anliegen wandte sich die St. Galler Regierung auch an Bundesrätin Karin Keller-Sutter.

Eine Testpflicht im kleinen Grenzverkehr sowie für Pendlerinnen und Pendler erachtet die St. Galler Regierung «grundsätzlich als kritisch», wie sie schreibt. Die Massnahme werde den eng verflochtenen Strukturen der Grenzregion Rheintal nicht gerecht, sei unnötig bürokratisch und nütze aus epidemiologischer Sicht wenig. (sda
epa08996711 An view of coronavirus tests inside the laboratory at Bioscientia Healthcare GmbH in Ingelheim, Germany, 08 February 2021. The largest medical laboratory in Rhineland-Palatinate, Bioscientia Healthcare GmbH in Ingelheim, is one of the performance centres for corona diagnostics in Germany. The British coronavirus mutant B.1.1.7 is increasingly spreading in Germany. The laboratory in Ingelheim can test the samples for all coronavirus mutations. Countries around the world are taking increased measures to stem the widespread of the SARS-CoV-2 coronavirus which causes the Covid-19 disease.  EPA/RONALD WITTEK
16:15
Kanton Basel-Stadt veröffentlicht Quarantänezahlen
Im Kanton Basel-Stadt waren in der Woche vor den Fasnachts- und Sportferien insgesamt 682 Schülerinnen und Schüler sowie 106 Lehrpersonen von Primarschulen und Kindergärten in Quarantäne oder in Isolation. Die Fälle sind seit der letzten Erhebung stark angestiegen.

In den Primarschulen und Kindergärten befanden sich gemäss der aktuellen Erhebung 5,3 Prozent der Schülerinnen und Schülern beziehungsweise 5,6 Prozent der Lehrpersonen in Quarantäne oder Isolation, wie das Basler Erziehungsdepartement am Freitag mitteilte.

In den Sekundarschulen waren es gemäss den aktuellen Zahlen 143 Schülerinnen und Schüler (3,3 Prozent) sowie 19 Lehrpersonen (2,9 Prozent). Die Mittel- und Berufsfachschulen verzeichneten 93 Schülerinnen und Schüler (1,25 Prozent) sowie fünf Lehrpersonen (0,43 Prozent) in Quarantäne oder Isolation.

Die Zahlen aus den Volksschulen wurden gemäss Auskunft des Erziehungsdepartements am Dienstag erhoben, diejenigen aus den Mittel- und Berufsfachschulen am Donnerstag.

In den Primarschulen und Kindergärten haben sich die Quarantäne- und Isolationfälle seit dem 1. Februar fast verdoppelt. Auf der Sekundarstufe I haben sich die Zahlen gar vervierfacht, während sie in den Mittel- und Berufsfachschulen leicht zurückgegangen sind.

Die Regierung will in der zweiten Ferienwoche entscheiden, wie der Schulbetrieb nach den Ferien am 1. März weitergehen soll. Zur Diskussion stünden eine Maskentragpflicht für die 5. und 6. Primarklassen sowie Fernunterricht an Gymnasien, FMS und Berufsfachschulen. (sda)
epa08947397 Chairs are placed on tables in a classroom at the closed elementary school ?Am Weyer? in Dinslaken, Germany, 18 January 2021. To slow the spread of the coronavirus, schools in Germany remain closed. All students must study from home during the nationwide lockdown. The heads of the German states will meet with German Chancellor Angela Merkel on 19 January 2021, to discuss how to proceed in the corona crisis. The current lockdown is to be extended beyond 31 January 2021. A complete shutdown in Germany and an actual curfew are also being discussed.  EPA/SASCHA STEINBACH
15:12
Zahl der Morde in Brasilien nimmt in Corona-Krise zu
Während der Corona-Krise hat die Gewalt in Brasilien wieder zugenommen. Im grössten Land Lateinamerikas wurden im vergangenen Jahr 43'892 Tötungsdelikte registriert, wie das Nachrichtenportal G1 am Freitag berichtete.

Das war ein Anstieg um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr und entspricht einer Mordrate von 20,89 Fällen je 100 000 Einwohnern. Zum Vergleich: In der Schweiz liegt die Mordrate bei etwa 0,7.

Damit wurde der positive Trend gestoppt. In den vergangenen Jahren waren die Tötungsdelikte in Brasilien deutlich zurückgegangen. 2019 fiel die Zahl der Morde um 19 Prozent auf 41'635 – das war der niedrigste Stand seit Beginn der systematischen Erhebung im Jahr 2007. Dennoch ist Brasilien weiterhin eines der gewalttätigsten Länder der Welt.
epa06791490 Military police of Rio de Janeiro carry out an operation at the Cachoeirinha favela in the Lins complex, in Rio de Janeiro, Brazil, 07 June 2018. Some 4,600 members of the Brazilian Army are participating along with about a thousand policemen in an operation against crime in six favelas in the western area of Rio de Janeiro, where security is controlled by the Armed Forces since last February.  EPA/Marcelo Sayao
Die Zunahme der Gewalt dürfte nach Einschätzung von Experten vor allem mit Konflikten in der Unterwelt zu tun haben. Auf Phasen der Waffenruhe zwischen kriminellen Organisationen folgen immer wieder Machtkämpfe um Einflussgebiete, während derer die Zahl der Tötungsdelikte wieder steigt. Auch die Lockerung des Waffenrechts unter dem rechten Präsidenten Jair Bolsonaro könnte die Entwicklung begünstigt haben. (sda/dpa)
14:50
113'338 Impfdosen gegen Covid-19 innert sieben Tagen verabreicht
Bis und mit Mittwoch sind in der Schweiz innert Wochenfrist 113'338 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Das geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag auf seiner Webseite veröffentlicht hat.

Pro Tag wurden damit durchschnittlich 16'191 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor stieg die Impfkadenz um 6 Prozent.

Insgesamt wurden bis Mittwoch 482'423 Impfungen durchgeführt. Aktuell sind damit pro 100 Einwohner in der Schweiz und in Liechtenstein 5,6 Impfdosen verabreicht worden. Um gegen die Erkrankung an Covid-19 optimal geschützt zu sein, sind pro Person zwei Impfdosen notwendig.
ARCHIVBILD ZUR EMPFEHLUNG DES BAG SICH GEGEN DIE GRIPPE ZU IMPFEN, AM DIENSTAG, 23. OKTOBER 2018 - The flu vaccine Agrippal, captured at the Arzthaus in Zurich, Switzerland, on January 30, 2015. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Der Grippeimpfstoff Apgrippal aufgenommen am 30. Januar 2015 im Arzthaus in Zurich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Bereits an die Kantone ausgeliefert, aber noch nicht verimpft, sind momentan 299'852 Impfdosen. Zudem sind noch 23'750 Dosen beim Bund gelagert. (sda/awp)
13:59
Bisher 5549 Fälle von mutierten Coronaviren entdeckt
In der Schweiz sind bisher 5549 Fälle mit den mutierten Coronavirus-Varianten entdeckt worden. Das teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit.

Von den 5549 Fällen entfielen 2111 auf die britische Variante, 90 auf die südafrikanische und drei auf die brasilianische. In 3339 Fällen war eine Mutation vorhanden, jedoch keine klare Zuweisung der Linie möglich. Sechs weitere Fälle konnten keiner der drei Besorgnis erregenden Varianten zugeordnet werden.

Am Donnerstag hatte das BAG noch 5311 Ansteckungen von mutierten Viren gemeldet, am Mittwoch 4785, am Dienstag 4411, am Montag 4138, am Sonntag 4089 und am Samstag 3916.

Laut BAG sind die Zahlen nicht repräsentativ. Grund seien starke Unterschätzungen in Kantonen, in denen nur wenig oder kein Material sequenziert worden sei. (sda)
Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus: Symptome, Übertragung, Schutz.

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