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Liveticker

Keine 2. Dosis für Milliardär aus Südafrika ++ 10 Millionen Geimpfte in Grossbritannien

02.02.2021, 07:41
Coronavirus in der Schweiz
R-Wert
Positivitätsrate
7-Tage-Ø
Verstorbene
mit Covid
7-Tage-Schnitt Tägliche Hospitalisierungen
7-Tage-Schnitt Tägliche Infektionen
7-Tage-Schnitt Tägliche Tote
Altesverteilung der Fälle: 0–29 30–59 60–99 Jahre
R-Wert Unsicherheitsfaktor

Liveticker: Corona National+International 02.02.21

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22:24
Oxford-Vakzin bei 12 Wochen zwischen den Impfdosen wirksamer
Zwölf Wochen Abstand zwischen der ersten und zweiten Impfdosis haben beim Impfstoff von Astrazeneca und der Universität Oxford nach neuen Studiendaten wohl positive Auswirkungen auf dessen Wirksamkeit. «Diese Analysen zeigen, dass eine höhere Wirksamkeit des Impfstoffs mit einem längeren Intervall zwischen der ersten und zweiten Dosis erreicht werden kann, und dass eine einzelne Impfdosis in den ersten 90 Tagen hochwirksam ist», schrieben die Forscher der Uni Oxford in einem am Dienstag zunächst nur online veröffentlichten Artikel für die Fachzeitschrift «The Lancet».
Zwischen dem 22. und dem 90. Tag nach der ersten Impfdosis soll die Schutzwirkung des Vakzins demnach nicht nachlassen. Die Wirksamkeit gegen eine Erkrankung an Covid-19 wird in dieser Zeit mit 76 Prozent angegeben. Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hatte die Wirksamkeit des Vakzins mit rund 60 Prozent angegeben. Grund für die Differenz ist, dass unterschiedlich viele Daten aus den klinischen Studienphasen in die Berechnung einfliessen.

Um möglichst schnell viele Menschen mit einer ersten Teilimmunität zu versorgen, hat Grossbritannien in seinem Impfplan die zweite Impfdosis für zwölf Wochen nach der ersten angesetzt. Wissenschaftler hatten dies teilweise kritisiert und angezweifelt. Bei dem Impfstoff von Biontech/Pfizer widerspricht diese Strategie auch der Empfehlung des Herstellers. Für den heimischen Astrazeneca/Oxford-Impfstoff bedeuten die neuen Wirksamkeitsdaten hingegen Rückenwind für die Regierung. (sda/dpa)
22:07
Sorge wegen Mutation in Frankreich – Macron verspricht Impfstoffe
In Frankreich wächst die Sorge vor der Verbreitung der besonders ansteckenden Coronavirus-Varianten. Erste Untersuchungen im Grossraum Paris seien «nicht gut», warnte Rémy Salomon, Präsident der medizinischen Kommission beim Pariser Krankenhausbetreiber am Dienstag im Gespräch mit dem Sender Franceinfo. Die bisher getroffenen Massnahmen reichten wahrscheinlich nicht aus.

«Ich verstehe, dass das eine schwierige Entscheidung ist», sagte er mit Blick auf einen erneuten Lockdown. Aber er habe Angst vor einer Beschleunigung der Epidemie und warnte vor einem exponentiellen Anstieg. Salomon plädierte etwa für eine Verlängerung der Winterschulferien.
French President Emmanuel Macron gestures as he holds a visio-conference meeting with Covid-19 vaccine manufacturers at the Elysee Palace in Paris, Tuesday, Feb. 2, 2021. France's top health advisory body is recommending that the AstraZeneca coronavirus vaccine only be used on people under 65, citing lack of sufficient data about its effectiveness in older people. (Ian Langsdon /Pool Photo via AP)
Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat seinen Landsleuten einen Zeitplan für Corona-Impfungen zugesagt. «Bis Ende des Sommers werden wir in Frankreich allen erwachsenen Franzosen, die dies möchten, einen Impfstoff vorgeschlagen haben.» Das sagte der 43-Jährige am Dienstagabend im Sender TF1 nach einem Treffen mit Impfstoffunternehmen und Vertretern der Mitte-Regierung. Er reagierte damit auch auf Kritik, dass es Verzögerungen bei den Impfungen gibt.

Der Staatschef machte auch deutlich, dass Impfstoffe ab Ende Februar oder Anfang März an vier Standorten im Land hergestellt werden sollen. Frankreich mit seinen rund 67 Millionen Menschen ist stark von der Covid-19-Pandemie betroffen, es starben nach Behördenangaben bereits über 77'000 Menschen. (sda/dpa)
22:01
Malta beschränkt Astrazeneca-Impfstoff auf unter 55-Jährige
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie will Malta den Impfstoff des britisch-schwedischen Konzerns Astrazeneca nur an Erwachsene unter 55 Jahren verabreichen. Das teilte Gesundheitsminister Chris Fearne am Dienstag mit. Zur Begründung sagte er, es gebe nicht ausreichend Daten, die die Wirksamkeit bei älteren Menschen garantieren würden.
FILE - In this Aug. 20, 2020 file photo medical workers wearing protective gear wait to collect swabs from a passenger arriving from one of four Mediterranean countries, Croatia, Greece, Malta and Spain, during a COVID-19 test, at the Malpensa Milan airport. In the first four months of the European coronavirus emergency, the island nation of Malta recorded just 674 infections. In the last six weeks, its confirmed caseload has more than doubled and Malta is now considered such an at-risk destination that some European countries, such as Italy, have imposed travel restrictions or testing requirements on anyone who goes there. (AP Photo/Antonio Calanni)
Ältere sollen demnach die Vakzine von Pfizer-Biontech und Moderna erhalten. Das kleinste EU-Land mit rund 500'000 Einwohnern hatte insgesamt zwei Millionen Dosen bestellt. Das würde reichen, um die Bevölkerung doppelt zu impfen. Fearne fügte hinzu, dass Malta überschüssige Impfdosen an andere Länder spenden oder verkaufen wolle. (sda/dpa)
21:32
Niederlande verlängern Lockdown bis März
Wegen der besorgniserregenden Ausbreitung der britischen Corona-Variante in den Niederlanden hat die Regierung in Den Haag die Verlängerung des Lockdowns bis mindestens zum 2. März beschlossen. Inzwischen gingen zwei Drittel aller Neuinfektionen auf diese weit stärker ansteckende Variante zurück, sagte Ministerpräsident Mark Rutte am Dienstagabend zur Begründung. Ein dritte Corona-Welle sei unvermeidlich.

Zugleich gab Rutte einige Erleichterungen des bereits seit dem 15. Dezember geltenden Lockdowns bekannt. So sollen Grundschulen und Kitas am kommenden Montag wieder öffnen. Der Regierungschef verwies auf die Einschätzung von Experten, dass Kinder in diesen Altersgruppen weniger zur Ausbreitung des Coronavirus beitragen als ältere Kinder oder Erwachsene. Die Grundschul- und Kita-Öffnung werde mit einem strengen Testregime einhergehen. Oberschulen sollen bis mindestens zum 1. März geschlossen bleiben.
epa08977286 Retailers in the PC Hooftstraat have barricaded their business in Amsterdam, Netherlands, 31 January 2021. The entrepreneurs in the chic shopping street fear damage if riots break out.  EPA/Remko de Waal
Vom 10. Februar an dürfen alle Geschäfte ein Bestell- und Abholsystem anbieten. Ausnahmen wurden auch vorher schon für Lebensmittelgeschäfte gemacht. (sda/dpa)
21:07
Rumänien öffnet Schulen teilweise
In Rumänien sollen von diesem Montag an die Schulen und Kindergärten nach deren Schliessung wegen der Corona-Pandemie teilweise wieder geöffnet werden. Staatspräsident Klaus Iohannis kündigte am Dienstag an, dass «die meisten Kinder» ab nächster Woche Präsenzunterricht bekommen würden.
epa08972877 Romania's President Klaus Iohannis gestures during a press statement at the 'Matei Bals' Covid-19 hospital in Bucharest, Romania, 29 January 2021. A fire broke out early this morning at a pavilion of the 'Matei Bals' Hospital in the Romanian capital. Five people have died and 11 are reported injured as a result of the fire at the Institute of Infectious Diseases 'Matei Bals' as 120 patients with COVID-19 were transferred to other hospitals.  EPA/BOGDAN CRISTEL
Je nach Inzidenz des Virus Sars-CoV-2 werde die Schulöffnung aber lokal unterschiedlich gehandhabt: Entweder für alle, oder nur für die Grundschüler, oder auch für die Schüler aus höheren Klassen. Bei sehr hohen Inzidenzzahlen in einzelnen Orten könnten Schulen auch ganz geschlossen werden. Rumänien gehörte zuletzt mit einer landesweiten Inzidenz von 90,2 pro 100'000 Einwohnern zu den weniger von der Pandemie betroffenen Ländern Europas. (sda/dpa)
19:56
Auch Spanien schränkt Einreisen aus Brasilien und Südafrika ein
Nach Deutschland und anderen Ländern Europas schränkt nun auch Spanien die Einreisen aus den Corona-Risikoländern Südafrika und Brasilien ein. Die Massnahme trete am Mittwoch in Kraft und gelte zunächst für zwei Wochen, teilte Regierungssprecherin María Jesús Montero am Dienstag in Madrid mit.
epa08959495 A view of the almost empty Ibiza airport in Ibiza, Balearic islands, Spain, 23 January 2021, after the decision of the regional government to reinforce lockdown restrictions in the island over a rise of coronavirus disease (COVID-19) cases.  EPA/SERGIO G. CANIZARES
Von der Einreisesperre nicht betroffen sind demnach Staatsbürgerinnen von Spanien und Andorra sowie Menschen, die in Spanien oder Andorra ihren Hauptwohnsitz haben. Zudem dürfen Reisende, die auf einem spanischen Flughafen den internationalen Transitbereich nicht verlassen und deren Endreiseziel ausserhalb des Schengen-Raums liegt, ebenfalls weiterhin Maschinen nach Spanien besteigen.

Flugreisende aus Grossbritannien, das ebenfalls eine ansteckendere Variante des Virus Sars-CoV-2 aufweist, lässt Spanien bereits seit dem 22. Dezember bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr ins Land. Spanien gehört inzwischen, wie bereits im Frühjahr 2020, wieder zu jenen Ländern Europas, die am schwersten von der Pandemie betroffen sind. sda/dpa)
19:32
Mehr als zehn Millionen Impfungen in Grossbritannien
In Grossbritannien sind mittlerweile mehr als zehn Millionen Corona-Impfdosen verabreicht worden. 9,65 Millionen Menschen haben eine erste Impfdosis erhalten, knapp 500'000 auch bereits die zweite, wie aus offiziellen Zahlen der Regierung von Dienstag hervorgeht. Damit hat fast jeder siebte Bürger in Grossbritannien schon eine erste Impfdosis erhalten. Bis Mitte Februar will die Regierung allen gefährdetesten Gruppen – das sind rund 15 Millionen Bürger – eine erste Corona-Impfung angeboten haben.
epa08972915 A sign for NHS vaccination centre in Wembley in London, Britain 29 January 2021. A new vaccine developed by Janssen prevents 66% of Covid cases after a single dose according to the the Belgian company. The UK has pre-ordered 30 million doses from Janssen, but the jab is awaiting approval from the UK regulator.  EPA/NEIL HALL
Bei der Zahl der Erstgeimpften kommt Grossbritannien schnell voran, da es die zweite Dosis auf zwölf Wochen nach der ersten verzögert – anders als etwa von Biontech/Pfizer empfohlen. Ausserdem ist das Land weniger von Lieferproblemen betroffen als EU-Länder. (sda/dpa)
19:01
Keine zweite Impfung im Thurgau für den Milliardär aus Südafrika
Der südafrikanische Milliardär Johann Rupert hat es zu weniger ruhmreiche Bekanntheit gebracht, in dem er sich als Mitinhaber der Hirslanden-Gruppe in der Schweiz impfen liess. Nun hat der Kanton Thurgau dem Unternehmer aber die zweite Dosis verweigert, wie «20 Minuten» schreibt.

Der Präsident des Genfer Luxuskonzerns Richemont liess sich mit behördlichem Segen im Kanton Thurgau impfen. Der 70-jährige Südafrikaner flog dafür eigens mit einem Privatjet in die Schweiz. Die Empörung war gross. Daraufhin entschuldigte sich der Thurgauer Regierungsrat Urs Martin (SVP). Hier geht's zur ganzen Story.
18:11
Nationalratskommission fordert Öffnung von Restaurants als Kantinen
Restaurants sollen während des Corona-Shutdown als Kantinen betrieben werden und ab sofort – unter Einhaltung der Schutzkonzepte – am Mittag für im Freien arbeitende Personen öffnen dürfen. Das fordert die Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK-N) vom Bundesrat.

Sie hat an ihrer Sitzung diese und zahlreiche weitere Massnahmen zur Dämpfung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise beschlossen, die der Bundesrat nun rasch umsetzen oder prüfen solle, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten. Die Regierung hatte angekündigt, dem Parlament in den nächsten Wochen eine dringliche Botschaft zum Covid-19-Gesetz und zu dazugehörigen Verordnungen vorzulegen.
Der Gastgeber Enzo Londino, links, vom Restaurant Bad Klus, serviert Lastwagenchauffeur Giancarlo Denti aus Italien eine warme Mahlzeit, am Dienstag, 26. Januar 2021, in Oensingen. Routier Suisses, der Verband der Schweizer Lastwagenfahrer erwirkte beim Bundesamt fuer Gesundheit, BAG, die Eroeffnung ausgewaehlter Restaurants damit sich die Ueberlandfahrer waehrend der Covid 19 Pandemie verpflegen und Koerperhygiene machen koennen. (KEYSTONE/Peter Schneider)
Geht es nach der WAK-N, soll die Härtefallregelung so präzisiert werden, dass die Kantone die Bezugsberechtigung und die Entschädigungshöhe bei den Härtefällen nicht strenger regeln dürfen als der Bund in der entsprechenden Verordnung. Zudem sollen Selbständigerwerbende, die 2020 durch direkte oder indirekte Massnahmen der Kantone oder des Bundes an mehr als vierzig Tagen an der Arbeit gehindert waren, ebenfalls als Härtefälle gelten. (sda)
18:03
Der diesjährige Prix de Lausanne findet online statt
Die 49. Ausgabe des Prix de Lausanne findet diese Woche nach gewohntem Programm, aber online statt. Die 78 Teilnehmenden (50 Tänzerinnen und 28 Tänzer aus 20 Nationen) werden bis am Samstag per Video beobachtet und bewertet.
epa08981781 Jury members look at a screen video submission of Autralian dancer Morganne Speirs performing during the second day of the video edition of the 49th Prix de Lausanne, during the coronavirus pandemic, in Lausanne, Switzerland, 02 February 2021. Launched in 1973, the Prix de Lausanne is an international dance competition for young dancers aged 15 to 18. For the first time in its history and due to the current pandemic situation and related restrictions the candidates for the Prix de Lausanne demonstrate their talent and compete for a scholarship or apprenticeship via video submission and not in person.  EPA/LAURENT GILLIERON
Die Kandidatinnen und Kandidaten im Alter von 15 bis 18 Jahren mussten ihre Videos im Vorfeld an die Organisatoren schicken. Präsident Richard Wherlock, Direktor und Choreograf des Basler Balletts, und seine Jurykollegen sitzen nun im Lausanner Palais de Beaulieu, von wo aus sie die Auftritte der Tänzerinnen und Tänzer auf einer riesigen Leinwand verfolgen.

Die Videos werden parallel auf Arte Concert und der Webseite des Wettbewerbs übertragen, hiess es in einer Pressemitteilung. Das Publikum kann im Rahmen einer Spende für seine Favoriten abstimmen. Das gesammelte Geld geht an den Gewinner oder die Gewinnerin des Publikumspreises. (sda)
17:18
Sorge wegen Mutation der britischen Coronavirus-Variante
Mit Sorge haben britische Wissenschaftler auf eine Mutation der zunächst in England entdeckten Variante des Coronavirus reagiert. Ein Bericht der Gesundheitsbehörde Public Health England habe ergeben, dass die E484K genannte Mutation spontan in einer Handvoll Fälle aufgetaucht sei, meldete die Nachrichtenagentur PA am Dienstag.
epa08954857 An undated handout photo made available by the Nanographics GmbH company in Vienna, Austria, shows a high resolution render of a SARS-CoV-2 cyro-electron tomography (cryo-ET) scan (issued 21 January 2021). Researchers have photographed SARS-CoV-2 for the first time in 3D, based on data from researchers at Tsinghua University in Beijing, who succeeded in extracting, scanning and digitizing SARS-CoV-2 virus particles in samples. The novel coronavirus SARS-COV-2, which causes the COVID-19 disease, has been recognized as a pandemic by the World Health Organization (WHO) on 11 March 2020.  EPA/NANOGRAPHICS GMBH HANDOUT -- MANDATORY CREDIT: NANOGRAPHICS GMBH https://nanographics.at  -- HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES
«Dies deutet darauf hin, dass die britische Variante nun selbstständig die E484K-Änderung entwickelt», sagte Jonathan Stoye vom Francis Crick Institute. Nach Informationen des Senders Sky News waren 11 von 200'000 Proben betroffen.

Die Mutante war zuvor bereits in der Variante aus Südafrika festgestellt worden. In einer Untersuchung hatten die Impfstoffproduzenten Pfizer und Biontech festgestellt, dass Geimpfte gegen die Variante aus Südafrika offenbar eine etwas schwächere Immunantwort aufbauen. Dies führe aber «vermutlich nicht zu einer signifikant verringerten Wirksamkeit des Impfstoffs».

Der Virologe Julian Tang von der Universität von Leicester sprach von einer «besorgniserregenden Entwicklung», die allerdings «nicht völlig unerwartet» komme. Tang sagte, es sei umso wichtiger, sich an die Corona-Regeln zu halten und die Ausbreitung des Virus zu stoppen, damit es kein «Schmelztiegel» für neue Varianten werde. (sda/dpa)
16:53
Sportwagenbauer Ferrari beendet Corona-Jahr mit starkem Quartal
Der Sportwagenbauer Ferrari hat das Corona-Jahr mit einem Endspurt beendet. Dadurch konnte das Unternehmen einen Teil der Belastungen durch die Pandemie wieder wettmachen.
Im vierten Quartal verzeichnete der Konzern einen auf die Aktionäre entfallenden Nettogewinn in Höhe von 262 Millionen Euro, nach 167 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie Ferrari am Dienstag im italienischen Maranello mitteilte. Im Gesamtjahr fiel der Gewinn unterm Strich noch um 13 Prozent auf 609 Millionen Euro (rund 659 Millionen Schweizer Franken.

Die Auslieferungen sind im Gesamtjahr gesunken, der Dämpfer konnte aber teilweise durch eine Erholung in der zweiten Jahreshälfte ausgeglichen werden. Im kommenden Jahr sollen die Zeichen dem Unternehmen zufolge stark auf Erholung stehen. (awp/sda/dpa)
15:55
London: EU hat mit Impfstoffstreit Vertrauen untergraben
Nach dem Impfstoffstreit hat Grossbritannien die EU scharf kritisiert. «Vertrauen wurde untergraben, Schaden angerichtet, und dringende Handlungen sind notwendig», sagte der britische Staatsminister Michael Gove am Dienstag im Parlament in London.
epa08883215 British Chancellor of the Duchy of Lancaster Michael Gove arrives at the Cabinet Office in London, Britain, 14 December 2020. The UK and EU governments have said they want 'to go the extra mile' in a new push to reach an agreement on post-Brexit trade.  EPA/ANDY RAIN
Die EU-Kommission habe einen schweren Fehler gemacht. Gove kündigte an, er werde sich an diesem Mittwoch mit EU-Vizekommissionspräsident Maros Sefcovic treffen und auch Gespräche mit der nordirischen Regierungsspitze führen.

Die EU hatte als Reaktion auf Lieferkürzungen des britisch-schwedischen Impfstoffherstellers Astrazeneca angekündigt, künftig stärker zu überwachen, wohin wie viel Impfstoff exportiert wird. Zunächst klang es so, als wolle Brüssel dafür an der irisch-nordirischen Grenze Kontrollen durchführen und damit einen Notfallmechanismus – den Artikel 16 – des sogenannten Nordirland-Protokolls aktivieren.

Die EU wollte sich mit diesem Schritt wohl davor schützen, dass über Nordirland als Hintertür doch unreguliert Impfstoffdosen nach Grossbritannien gelangen. Später lenkte die Kommission ein.

«Artikel 16 besteht aus guten Gründen», sagte Gove. «Er soll jedoch erst nach Benachrichtigung sowie nach Ausschöpfung aller anderen Möglichkeiten und im Interesse der Bevölkerung Nordirlands geltend gemacht werden.» Diese Bedingungen seien nicht erfüllt gewesen. «Noch schlimmer: Weder die britische Regierung als Repräsentantin der Menschen in Nordirland noch die irische Regierung – ein EU-Mitglied – wurden informiert.» (sda/dpa)
14:37
Pfizer rechnet mit 15 Milliarden Dollar Umsatz durch Corona-Vakzin
FILE - This Dec. 4, 2017, photo shows the Pfizer company logo at the company's headquarters in New York. Higher medicine sales helped the drug giant swing to a small profit in the fourth-quarter, despite big increases in spending on research and production, but it still missed Wall Street expectations. (AP Photo/Richard Drew, File)
Pfizer
Der US-Pharmakonzern Pfizer erhofft sich von dem gemeinsamen Corona-Impfstoff mit Biontech im laufenden Jahr noch mehr Schub als bisher gedacht. Die Amerikaner hoben am Dienstag ihre Ziele für 2021 weiter an.

Grund seien die überarbeiteten Annahmen für das Vakzin, teilte Pfizer zur Vorlage seiner Jahreszahlen 2020 in New York mit.

Im vergangenen Jahr hatte Pfizer seinen Umsatz um 2 Prozent auf 41,9 Milliarden Dollar gesteigert. 2021 erwartet das Management einen Umsatzsprung auf 59,4 bis 61,4 Milliarden Dollar - dies wären bis zu rund 47 Prozent Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr.

Dabei soll allein der Corona-Impfstoff BNT162b2 (Markenname: Comirnaty) rund 15 Milliarden Dollar in die Kassen spülen, also rund ein Viertel der Gesamtumsätze. Das Mittel war im Dezember nach einer Notfallzulassung in den USA erstmals auf einen Markt gekommen - Pfizer machte den Angaben zufolge im Schlussquartal mit dem Medikament bereits 154 Millionen Dollar Umsatz.

Unter dem Strich verdiente Pfizer im vergangenen Jahr rund 9,6 Milliarden Dollar - das waren rund 41 Prozent weniger 2019. Allerdings hatte der Konzern damals von einem Einmalgewinn bei der Einbringung seines Konsumentengeschäfts in ein Gemeinschaftsunternehmen mit GlaxoSmithKline profitiert. (awp/sda/dpa)
14:35
Sorge wegen Mutation der britischen Coronavirus-Variante
Mit Sorge haben britische Wissenschaftler auf eine Mutation der zunächst in England entdeckten Variante des Coronavirus reagiert.

Ein Bericht der Gesundheitsbehörde Public Health England habe ergeben, dass die E484K genannte Mutation spontan in einer Handvoll Fälle aufgetaucht sei, meldete die Nachrichtenagentur PA am Dienstag.

«Dies deutet darauf hin, dass die britische Variante nun selbstständig die E484K-Änderung entwickelt», sagte Jonathan Stoye vom Francis Crick Institute. Nach Informationen des Senders Sky News waren 11 von 200 000 Proben betroffen.

Die Mutante war zuvor bereits in der Variante aus Südafrika festgestellt worden. In einer Untersuchung hatten die Impfstoffproduzenten Pfizer und Biontech festgestellt, dass Geimpfte gegen die Variante aus Südafrika offenbar eine etwas schwächere Immunantwort aufbauen. Dies führe aber «vermutlich nicht zu einer signifikant verringerten Wirksamkeit des Impfstoffs».

Laboruntersuchungen hätten gezeigt, dass Antikörper weniger in der Lage seien, an Spike-Proteine mit E484K-Mutation zu binden, meldete PA. Wissenschaftler Stoye sagte, es sei nicht überraschend, dass neue Varianten auftreten. «Es bleibt abzuwarten, ob diese Mutation dem neuen Virus einen Wachstumsvorteil verschaffen wird.» Der Virologe Julian Tang von der Universität von Leicester sprach von einer «besorgniserregenden Entwicklung», die allerdings «nicht völlig unerwartet» komme. Tang sagte, es sei umso wichtiger, sich an die Corona-Regeln zu halten und die Ausbreitung des Virus zu stoppen, damit es kein «Schmelztiegel» für neue Varianten werde. (sda/dpa)
14:20
Keine Empfehlung von FFP2-Masken für die breite Bevölkerung
Wurde nochmals über eine FFP2-Maskenpflicht in den öV diskutiert?
Die FFP2-Maske werde für die breite Bevölkerung nicht empfohlen, antwortet Mathys. Sie stimmen dabei mit der WHO überein. «Im Moment bleiben wir bei dem, was wir gesagt haben. Keine Empfehlung für das Tragen der FFP2-Masken in der breiten Bevölkerung.»

Handelt es sich beim Tausch von Impfdosen unter den Kantonen um Impfdosen, die sonst nicht hätten verimpft werden können?
Nein, grundsätzlich hätten alle Impfdosen verimpft werden können.

In welchem Umfang werden Impfdosen bei der Armee-Apotheke gelagert?

Was tagesaktuell gerade an Lager sei, könne er nicht sagen, so Aeschbach.
14:16
Schulschliessungen vorerst nicht geplant
Sie haben gesagt, man müsse transparenter kommunizieren. Wo hat der Bund in der Vergangenheit denn zu wenig transparent kommuniziert?
Er habe sich dabei auf die Impfkampagne und die Zukunft bezogen, berichtigt Jordi.

Sollte ein Testpflicht für bestimmte Branchen verordnet werden?

Das sei nicht vorgesehen, so Lévy.

Können Sie bestätigen das Schulschliessungen wieder im Gespräch sind? Wenn ja, wo stehen Sie?
«Es werden keine Massnahmen im Detail vorbereitet», antwortet Mathys. Im Moment seien die Kantone dafür verantwortlich. Aber man beobachte die Situation.

Wird über die Einschränkung der Bewegungsfreiheit diskutiert?

Es sei eine Massnahme, die in mehreren Ländern umgesetzt worden sei, die unter Umständen erfolgreich sei, so Mathys.
14:03
«Im März werden die Virusvarianten dominant sein»
Gibt es Zahlen, welche die Kurven «der Pandemie in der Pandemie» zeigen?
«Im Moment gehen die Fallzahlen noch nach unten», sagt Mathys. Maximal 20% der Fälle seien auf die Virusmutation zurückzuführen. Noch sei das alte Virus die dominante Version, was sich im Sinken der Fallzahlen zeige. Man könne aber wieder in eine Zunahme kippen, sobald der Anteil der Virusvarianten weiter steigt. Spätestens wird wohl die Virusvariante im März dominant sein.

Können Sie etwas zu den unbekannten Virusvarianten sagen?
Es gebe PCR-Tests welche das Resultat den britischen, südafrikanischen und brasilianischen Varianten zuordnen können, so Mathys. Bei einer unbekannten Virusvariante muss es sich nicht um eine neue Virusvariante handeln.

Was tut das BAG für alle Menschen, die unter der Pandemie leiden?
Es sei tatsächlich so, dass sehr viele Menschen darunter leiden, antwortet Lévy. Aus diesem Grund gebe es auf der Seite des BAG eine lange Liste mit Angeboten, bei denen sich Betroffene melden können.
13:56
«Das Impfziel wird erreicht werden können»
Der prozentuale der Virusmutation verdopple sich. Haben sich noch absolute Zahlen dazu?
Nachgewiesen wurden bisher 2722 Fälle mit mutierten Viren, antwortet Mathys.

Können Sie etwas über die Entwicklung sagen?

Es schliesse sich nicht aus, dass die absolute Gesamtzahl von Fallzahlen sinken, aber die Anzahl Ansteckungen mit mutierten Viren ansteigen.

Bis zum Sommer möchte man alle Impfwilligen impfen. Ist das möglich? Braucht man zum Erreichen dieses Ziels die neuen Impfstoffe, die in Verhandlung sind?
Das wird möglich sein, sagt Kronig. Es gibt bereits vertraglich zugesagte Lieferungen, um sicherzustellen, dass das Ziel erreicht werden kann.

Sollten Sie sich nicht darum bemühen, den russischen Impfstoff Sputnik auch noch zu kriegen?
Wir informieren uns ständig darüber, welche Impfanbieter es gibt. Aber zu Gesprächen, die im Gange sind, äussern wir uns nicht.
13:50
Mehr Ausbrüche an Schulen
Welcher R-Wert wäre nötig, dass sich die britische Virusvariante nicht weiter ausbreitet?
«Dazu ist ein R-Wert von unter 1 nötig», antwortet Mathys. Man müsse allerdings auf einen R-Wert von unter 0.6 kommen, um die Virusvarianten einzudämmen.

Braucht es eher Verschärfungen als Lockerungen? Auch Schüler sind stärker involviert. Braucht es in Schulen neue Massnahmen?
«Ein bisschen Optimismus möchte ich schon verbreiten. Es ist noch zu früh, um weitere Massnahmen zu beurteilen», so Mathys. In einer Studie in Genf sei gezeigt worden, dass doch mehr Kinder mit dem Virus in Kontakt gekommen sind. «Es konnten auch mehr Ausbrüche an Schulen beobachtet werden.» Es werde diskutiert, welche allfälligen Massnahmen möglich seien.

Eine Frage zur erweiterten Teststrategie. Wird das genutzt? Haben Sie da Zahlen dazu?

«Das hat erst gerade begonnen, deshalb ist es noch etwas früh, dazu bereits Zahlen zu haben,» antwortet Lévy. Aber natürlich seien sie an Zahlen zu Tests interessiert.
13:50
Bundesrat Berset begleitet Thurgauer Impfschiff beim Start
Bundesrat Alain Berset bei der Besichtigung des Impfschiffes, aufgenommen am Dienstag, 2. Februar 2021, in Romanshorn. Hier sollen von der Privatklinikgruppe Hirslanden bis zu 170 Personen pro Tag an den Haefen von Kreuzlingen, Romanshorn und Arbon geimpft werden. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
Im Beisein von Gesundheitsminister Alain Berset hat der Kanton Thurgau am Dienstag sein zweites Impfzentrum im Hafen von Romanshorn eröffnet: Auf dem Bodenseeschiff «MS Thurgau» wird ab sofort an wechselnden Standorten gegen das Coronavirus geimpft.

Berset liess sich vom Thurgauer Gesundheitsdirektor Urs Martin (SVP) durch das Impfschiff führen. Die schwimmende Infrastruktur wird neben Romanshorn abwechslungsweise auch in Kreuzlingen und Arbon anlegen. Der Gesundheitsminister nutzte den Besuch, um sich mit Martin über erste Erfahrungen mit der Impfkampagne auszutauschen.

Der Impfstart war im Thurgau im Vergleich zu anderen Kantonen harzig verlaufen. In einer ersten Zwischenbilanz des Bundesamts für Gesundheit (BAG) bildete der Thurgau das Schlusslicht. Gesundheitsdirektor Martin versprach darauf im Grossen Rat eine schnellere Impfkampagne. Dazu soll das Impfschiff beitragen.

Anschliessend an die Besichtigung der «MS Thurgau» im Romanshorner Hafen nehmen Berset und Martin an einem Point de Presse im Kornhaus Stellung zu aktuellen Impffragen. (sda)
13:44
Die Bilanz der Massnahmen sind positiv
Welche Bilanz ziehen sie nach den zweiwöchigen Massnahmen?
«Die Bilanz ist immer noch positiv», antwortet Mathys. Die Zahlen sinken weiterhin. Offen bleibt wie sehr ein Anstieg der Virusmutationen diese Entwicklung beeinflusst.
«Die Massnahmen zeigen Wirkung», ergänzt Lévy.

Die Massnahmen werden in Frankreich und Italien gelockert - wann wird das in der Schweiz der Fall?
«Ein fixes System von Voraussetzungen sei nicht gegeben», wiederholt Mathys.

Bereiten Sie die Bevölkerung auf eine Verlängerung der Massnahmen vor?
Es sei noch zu früh, um zu beurteilen, ob eine Verlängerung möglich sei, antwortet Lévy.

Wann werden die nächsten Kategorien geimpft?

Zuerst werden die prioritären Kategorien geimpft. Der Übergang zur nächsten Kategorie hänge davon ab, wie viele Menschen sich in den vorangehenden Kategorien impfen lassen wollen, weshalb eine Schätzung der Kategoriengrössen schwierig sei.
13:37
Die Fragerunde ist eröffnet.
Werden wöchentliche Tests in Schulen begrüsst?
Die Kantone müssen entscheiden, wie häufig getestet werden soll, so Lévy. Aber häufiges Testen werde auf jeden Fall begrüsst.

Welche Bedingungen müssen für Lockerungen vorhanden sein?
Es sei schwierig klare Voraussetzungen festzulegen, antwortet Lévy. Man müsse jeden Tag neu beurteilen und aufgrund von Tendenzen Entscheidungen treffen. Aufgrund der Virusmutation müssten die Fallzahlen noch erheblich sinken.

Könnte es sein, dass die Virusmutation gar nicht so gefährlich ist? Sie widerspiegelt sich ja nicht in den Fallzahlen. Die britische Variante sei ja schon im Oktober nachgewiesen worden.
Man sehe jetzt eine wöchentliche Verdopplung der Ansteckungen mit der Virusvariante, sagt Mathys. Aus diesem Grund bestehe das Risiko, dass es zu einer Wende komme und die Fallzahlen wieder zunehmen. Dabei handle es sich um keine Angstmacherei.
Das Virus im Oktober sei nur ein Einzelfall gewesen.

Wieso hat es seit Oktober dann so wenige Fälle mit der Virusmutation gegeben?
Es müsse immer eine bestimmte Schwelle überschritten werden, bis sich das Virus weit ausbreitet, antwortet Mathys. Gesamthaft habe es ja auch im September sehr wenig Fälle gegeben und plötzlich wieder sehr viel.
13:26
«Wir sind auf gutem Kurs, was die Impfziele betrifft»
«Am kommenden Montag, 8. Februar, wird eine neue Massnahme in Kraft treten. Einreisende in die Schweiz werden ein Einreiseformular ausfüllen müssen», informiert Mathys. Die Daten werden benötigt, um rasch alle benötigten Daten zur Verfügung zu haben, falls es zu einem Ausbruch kommt.
Kronig informiert über die Impfungen. Noch immer sei mit Lieferschwankungen zu rechnen. Wichtige sei hierbei der Verteilschlüssel und ein egalitärer Ansatz in den Kantonen, dass alle Zugang zu den Impfungen haben. Wichtigen seien auch noch die laufenden Verhandlungen mit Impfherstellern, welche diversifizierten Ansatz ermöglichen. «Wir sind auf gutem Kurs, was die Impfziele betrifft.»

«Seit Dezember wird geimpft, so viel geimpft werden kann», beginnt Jordi. «Es ist klar, dass bei einer solchen Impfaktion nicht alles von Beginn einwandfrei laufen wird.» Hinzu gekommen seien nun noch Lieferengpässe, was für die Kantone gutes Priorisieren und Kommunizieren erfordere. «Man werde bis weit in den Februar eine Wachstumsdelle haben und während dieser Zeit die Erwartungen nicht erfüllen können.» Dies werde aber wieder aufgeholt werden. Dafür benötige es Geduld.
Zwei Kantone hätten Impfdosen an acht andere Kantone abgegeben. Eine solche Impf-Tauschbörse soll aber nicht zum Standard werden, so Jordi. Eine dynamische Impfverteilung, welche Kantone, die schneller impfen, bevorzugen soll, sei nicht geplant.
13:16
Der R-Wert ist wieder angestiegen
Mathys ergreift das Wort: «Wichtige Indikatoren zeigen nach wie vor nach unten und dementsprechend in die richtige Richtung. Gewisses Unbehagen ist aber bei Epidemiologinnen und Epidemiologen nicht wegzubringen.»
Leider seien die Fallzahlen nicht so schnell gesunken wie gewünscht. «Der Druck auf die Spitäler hat trotz sinkender Hospitalisationen nicht nachgelassen.» Noch immer seien 70% der Intensivstationen belegt.
Bei den Todesfällen habe es eine deutliche Abnahme gegeben, was optimistisch stimmt. Dennoch gebe es immer noch eine Übersterblichkeit.
Angestrebt werde eine Positivitätsrate von 5%. Diesbezüglich dürfe man auch optimistisch sein. Allerdings bewege sich der R-Wert wieder Richtung 1. Zurzeit liege er bei 0.98. Zudem sei der R-Wert in einigen Kantonen über 1 gestiegen.
Insgesamt seien wohl 20% der positiven Proben den Virusvarianten zuzuordnen. In Genf sind es ca. 40%.
13:08
1633 neue Corona-Fälle bei 25'279 Tests – Positivitätsrate 6,5 %
Mitten in der Pressekonferenz publiziert der Bund die neuen Coronazahlen: In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) innerhalb von 24 Stunden 1633 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 46 neue Todesfälle und 90 Spitaleinweisungen. Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen lag bei den PCR-Tests bei 9,1 Prozent und bei den Antigen-Schnelltests bei 7,0 Prozent.
13:07
«3.6% der Schweizer Bevölkerung konnte geimpft werden»
Vor rund einem Jahr sei das Virus bei einem Briten festgestellt worden, der sich in der Schweiz aufgehalten habe, beginnt Anne Lévy die Pressekonferenz. Am 25. Februar sei schliesslich über den ersten nachweisbaren Fall in der Schweiz berichtet worden. Nach der ersten Welle, sei die zweite Welle härter und stärker eingetroffen.
«Seit einigen Wochen macht sich Hoffnung breit. Die Fallzahlen sinken, doch die Kurve ist trügerisch», so Lévy.
Der Bundesrat habe letzte Woche beschlossen die Testkosten auch von asymptomatischen Personen zu übernehmen. «Das breite Testen ist im Aufbau.» Diese Entwicklung werde vom BAG sehr begrüsst.
Wo stehen wir nach einem Monat impfen? Man sei erfolgreich gestartet und in allen Kantonen verlaufen die Impfungen ohne Zwischenfälle.
«3.6% der Schweizerbevölkerung konnte geimpft werden», sagt Lévy. Die Kantone werden regelmässig über die verfügbaren Impfstoffe informiert. Trotz Lieferengpässe, die in den nächsten Wochen wohl nochmals auftreten könnten, sei es möglich den Impfplan einzuhalten.
12:39
Point de Presse auf Fachebene um 13:00 Uhr
Folgende Experten informieren zur aktuellen Corona-Lage:


- Daniel Aeschbach, Chef Armeeapotheke

- Amedeo Cianci, Leiter Sektion Rechtsbereich 2, Bundesamt für Gesundheit BAG

- Michael Jordi, Generalsekretär, Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren GDK

- Nora Kronig, Vizedirektorin, Leiterin Abteilung Internationales, Bundesamt für Gesundheit BAG

- Anne Lévy, Direktorin, Bundesamt für Gesundheit BAG

- Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit, Bundesamt für Gesundheit BAG

Watson wird live darüber berichten.
11:25
Epidemie seit Anfang Januar stabil bis leicht rückgängig
Die wissenschaftliche Taskforce des Bundes sieht in der epidemiologischen Lage in der Schweiz seit Anfang Januar einen rückgängigen und ab Mitte Januar noch einen stabilen bis leicht rückgängigen Verlauf. Die Übersterblichkeit nimmt ab, ist aber in der Ost- und Zentralschweiz, in Zürich und im Tessin immer noch sichtbar.
ZUM ALLERHEILIGEN DIESEN SAMSTAG, 1. NOVEMBER, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES NEUE BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Florists decorate a grave, pictured in the cemetery Enzenbuehl  in Zurich, Switzerland, on October 30, 2014 (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Das schreibt die Covid-19-Taskforce in ihrer am Dienstag veröffentlichten Lagebeurteilung. Die Anzahl bestätigter Fälle über die letzten 14 Tage liegt demnach bei 296 pro 100'000 Einwohner. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 374. Die Positivitätsrate nahm gegenüber der Vorwoche von 11 Prozent auf 10,4 Prozent per 31. Januar bei ab.

In den vergangenen zwei Wochen gab es täglich zwischen 27 und 57 Todesfälle. Das Bundesamt für Statistik weist gemäss Taskforce in der Sterblichkeitsstatistik seit Mitte Oktober eine deutliche Übersterblichkeit bei den Personen ab 65 Jahren aus. Diese ist in der Ost- und Zentralschweiz, in Zürich und im Tessin immer noch vorhanden, nimmt aber grundsätzlich ab. (sda)
11:03
Mehr Käse exportiert – Importe steigen um 11,7 Prozent
Der Export von Schweizer Käse ist letztes Jahr trotz Corona-Krise um 1,6 Prozent gestiegen. Rund 77‘124 Tonnen im Wert von 693,8 Millionen Franken wurden ins Ausland geliefert. Stark beeinflusste die Pandemie den Import von Käse, dieser nahm um 11,7 Prozent zu.

Wertmässig steigerten sich die Exporte um 3,9 Prozent, wie Switzerland Cheese Marketing am Dienstag mitteilte. Die Zunahme der Exporte sei solide gewesen, trotz der starken coronabedingten Einbrüche in den Monaten April und Mai. Der Erlös für die Schweizer Käsebranche betrug insgesamt 693,8 Millionen Franken (plus 3,9 Prozent). Diese Zunahme sei einerseits auf die gestiegenen Exportmengen, andererseits auf Preiserhöhungen zurückzuführen.
Emmental cheese, a Swiss product, pictured on June 10, 2013, in Zurich, Switzerland. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Emmentaler Kaese, ein Schweizer Produkt, aufgenommen am 21. August 2013 in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Unterschiede gab es laut Mitteilung bei den Exportmengen der verschiedenen Käsesorten, so wurde zum Beispiel 8,5 Prozent weniger Weichkäse exportiert als 2019. Diese Zahl widerspiegelt den Zuwachs des Importes von Weichkäse, der ein Plus von 13,3 Prozent verbuchen konnte.

Die Corona-Krise habe die Importstatistik stark geprägt, hiess es weiter. Insgesamt wurden 71‘664 Tonnen Käse importiert. Für das Plus von 11, 7 Prozent (7529 Tonnen) seien von den Importeuren jedoch lediglich 452,5 Millionen Franken ausgegeben worden, denn unter den Importen hätten sich viele Billigprodukte befunden. Daher schliesse die wertmässige Zunahme der Importe mit 4,2 Prozent gegenüber den mengenmässigen Importen deutlich tiefer ab.

Durch die Corona bedingten Grenzschliessungen sei der Einkaufstourismus quasi ins Inland verlagert worden – die zusätzlich importierten Billigprodukte befänden sich nun in den Regalen der Detailhändler und seien offiziell statistisch erfasst worden. Rund 82 Prozent der Importe stammen aus Italien, Deutschland und Frankreich. Schweizer Käse wird in über 70 Länder exportiert. Der Hauptmarkt ist Europa mit über 80 Prozent der exportierten Menge. Rund die Hälfte davon landet in Einkaufskörben in Deutschland, wie es weiter hiess. (sda)
10:50
Österreich verschärft Einreise-Bestimmungen – Kein Freitesten mehr
Österreich verschärft aus Sorge vor der Verbreitung der Coronavirus-Mutationen die Einreiseregeln. Künftig müssten alle Einreisenden, für die keine Ausnahme gelte, beim Grenzübertritt einen negativen Coronatest vorlegen.

Obendrein sei eine zehntägige Quarantäne einzuhalten, ein Freitesten nach fünf Tagen sei nicht mehr möglich, sagte Innenminister Karl Nehammer am Dienstag in Wien. Pendler müssten sich wie andere Einreisende auch nun online registrieren und einmal in der Woche einen negativen Coronatest vorlegen. Seit Beginn der Grenzkontrollen im Dezember seien drei Millionen Menschen überprüft worden, 200 000 seien in Quarantäne geschickt worden.

Um möglichst jeden Grenzübertritt von Touristen zu verhindern, würden die Kontrollen in Skigebieten verstärkt, so der Innenminister. Zuletzt waren Fälle bekanntgeworden, dass sich Ausländer als Arbeitssuchende ausgegeben hatten, letztlich aber zum Skifahren gekommen waren.

Die Strafen für die Verstösse gegen die Hygieneregeln würden deutlich erhöht. Das Nichttragen von FFP2-Masken oder ein Ignorieren des Mindestabstands koste nun jeweils 90 Euro, hiess es.
A woman walks through a closed market in downtown Vienna, Austria, Saturday, Dec. 26, 2020. The Austrian government has moved to restrict freedom of movement for people, in an effort to slow the onset of the COVID-19 coronavirus. (AP Photo/Ronald Zak)
Von der ab 8. Februar geplanten Rückkehr zum Präsenzunterricht in den Schulen werden nach den Worten von Bildungsminister Heinz Fassmann nur Kinder profitieren, die sich auch testen lassen. «Wer nicht will, dass sein Kind getestet wird, der lässt es bitte zu Hause.» Die häufigen Tests auf dem Schulgelände, die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske zumindest bei älteren Schülern und der Schichtbetrieb seien eine umfassende Vorsorge. «Was wir als Sicherheitsnetz gebaut haben, sucht seinesgleichen in Europa», so der Minister.

Österreich lockert den Corona-Lockdown ab nächste Woche. Alle Geschäfte, die Friseure und auch die Museen dürfen öffnen. Es gelten strenge Hygieneregeln. Die geschlossene Gastronomie und die Hotellerie warten weiter auf eine Entscheidung. (sda/dpa)
10:45
Mobilität in der Schweiz bleibt auf tiefem Niveau
Die Schweizer sind auch in der zweiten Woche nach dem Lockdown am 18. Januar ähnlich oft (oder wenig) unterwegs, wie in der ersten Woche, wie die neusten Daten zeigen:
Mobilitäts-monitoring 2.2.21
Abgenommen hat gegenüber der letzten Woche die Mobilität in der Freizeit, zugenommen dafür die Nutzung des Autos als Fortbewegungsmittel – allerdings beides im kleinen Bereich. Das Pendlerverhalten veränderte sich im Vergleich zur letzten Woche nicht:
Pendler Mobilität Schweiz Februar 2021
Das Mobilitäts-Monitoring von Intervista wird im Auftrag des Statistisches Amt des Kantons Zürich, Swiss National COVID-19 Science Task Force und KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich wöchentlich publiziert. Die Stichprobe umfasst 2561 Personen. (fox)
10:37
Italiens Wirtschaft bricht Ende 2020 im Lockdown massiv ein
Italiens Wirtschaft ist Ende 2020 wegen der Einschränkungen im Corona-Lockdown kräftig geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank zwischen Oktober und Dezember zum Vorquartal um 2,0 Prozent, wie das nationale Statistikamt Istat am Dienstag mitteilte.

Im Gesamtjahr 2020 brach die Konjunktur in der nach Deutschland und Frankreich drittgrössten Volkswirtschaft der Euro-Zone um 8,8 Prozent ein und damit so stark wie noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg.

Italien ist von der Virus-Pandemie besonders schwer getroffen worden und hat mit massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens auch die Wirtschaft gebremst. Hinzu kommt derzeit auch noch eine Regierungskrise.
epa08965121 (FILE) Italian Prime Minister Giuseppe Conte during a debate in the Senate in Rome, Italy, 19 January 2021 (reissued 25 January 2021). According to reports, Italian Prime Minister Giuseppe Conte will announce his resignation to the ministers on 26 January 2021 during a cabinet meeting. Afterwards, the Premier Conte will go to the President of the Republic Sergio Mattarella to give him the resignation.  EPA/ROBERTO MONALDO / POOL
Ministerpräsident Giuseppe Conte war nach dem Platzen seiner Koalition zurückgetreten. Beobachter gehen jedoch davon aus, dass der parteilose Jura-Professor von Staatspräsident Sergio Mattarella das Mandat erhalten könnte, erneut ein Regierungsbündnis zu schmieden. Mattarella hatte jüngst bereits signalisiert, das eine neue Regierung mit den bisherigen Koalitionspartnern die politische Krise lösen könnte. (awp/sda/reu)
10:16
Japan verlängert Notstand für Grossraum Tokio
Japans Ministerpräsident Yoshihide Suga will den Corona-Notstand für den Grossraum Tokio und weitere Präfekturen um einen Monat verlängern.

Der zunächst bis 7. Februar verhängte Notstand für Tokio und die umliegenden Präfekturen Kanagawa, Chiba und Saitama sowie für die Präfekturen Aichi, Gifu, Osaka, Kyoto, Hyogo und Fukuoka solle bis zum 7. März dauern, kündigte Suga am Dienstag – keine sechs Monate vor den in Tokio geplanten Olympischen Spielen – laut Medien im Parlament an. Nur in Tochigi wird er am 7. Februar aufgehoben.

Zwar ist die Zahl der Neuinfektionen zuletzt gesunken, doch die Lage in den Krankenhäusern bleibt wegen der weiterhin hohen Zahl an schwer Erkrankten angespannt. Zu Wochenbeginn lagen 975 Patienten auf den Intensivstationen, 133 allein in Tokio.

Ein Lockdown ist der Notstand nicht: Restaurants und Bars sollen ab 19.00 Uhr keinen Alkohol ausschenken und schon um 20.00 Uhr schliessen. Die Bürger sind aufgerufen, zu Hause zu bleiben und vor allem nicht nach 20.00 Uhr auszugehen.
People wearing face masks to protect against the spread of the coronavirus walk at a platform at a train station in Tokyo, Monday, Feb. 1, 2021. (AP Photo/Koji Sasahara)
Anders als andere Länder hat Japan keine rechtliche Handhabe, harte Ausgangssperren zu verhängen. An diesem Mittwoch will die Regierung jedoch ein Gesetz durchs Parlament bringen, das Bussgelder vorsieht, wenn Covid-Patienten sich weigern, ins Krankenhaus zu gehen und Restaurants und Bars die Aufforderung zur frühen Schliessung ignorieren. Den Plan einer Gefängnisstrafe für positiv getestete Personen, die eine Behandlung im Krankenhaus verweigern, liess Sugas Regierung zuvor wieder fallen. (sda/dpa)
9:04
Corona-Krise? Die Hauspreise steigen trotzdem
Die Preise f
Der Immobilienmarkt in der Schweiz trotzt der Coronakrise. Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen wurden seit Anfang Jahr erneut etwas teurer. Bei Mietwohnungen stagnierten die Preise.

Hauskäufer mussten im Januar im Schnitt 0,5 Prozent mehr für ein Eigenheim bezahlen als im Vormonat. Und auch Eigentumswohnungen kosteten im Januar gegenüber Dezember 0,4 Prozent mehr. Dies zeigt der neueste Swiss Real Estate Offer Index, der vom Immobilienportal Immoscout24 in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI erhoben wird.

Besonders stark ist die Zunahme aber im Jahresvergleich: Wer aktuell Hauseigentümer werden möchte, zahlt 6,5 Prozent mehr als noch vor zwölf Monaten. Die Preise für Eigentumswohnungen nahmen mit 4,8 Prozent im Vorjahresvergleich ebenfalls deutlich zu.

Für Mieterinnen und Mieter gibt es allerdings eine gute Nachricht: Die Preise von Mietwohnungen nahmen im Januar über die ganze Schweiz hinweg nicht weiter zu. Die Angebotsmieten in der Genferseeregion, der Nordwestschweiz, der Ostschweiz, der Zentralschweiz und im Mittelland stagnierten praktisch auf dem Niveau vom Dezember. (sda)
7:38
40 Personen in Shisha-Bar erwischt
Die Kapo Aargau hat am Samstag in einer Shisha-Bar in Spreitenbach 40 Personen erwischt. Sie wurde von Drittpersonen auf die geöffnete Bar aufmerksam gemacht, wie sie in einer Mitteilung schreibt. In der Bar traf sie rund 40 Personen an, die sich teilweise hinter geschlossenen Türen versteckt hatten.

Als die Polizei bei der Bar eintraf, wurde zuerst nicht eingelassen. Erst mit einem Durchsuchungsbefehl und einem Schlüsseldienst konnte die Polizei sich Zugang verschaffen. Sämtliche anwesenden Personen wurden wegen Widerhandlung gegen die Covid-19-Verordnung angezeigt. (mlu)
6:09
Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln in den USA in Kraft
epa08869065 People wait for an arriving train in Brooklyn, New York, USA, 07 December 2020. The Metropolitian Transportation Authority, the agency that operates public transportation in New York, is estimating a $16.2 billion USD / ? 13.4 billion euro deficit through 2024 due to a sharp drop in ridership as a result of the coronavirus pandemic. Many public transportation systems around the United States are facing similar scenarios which are likely to result in fare hikes and cut back service.  EPA/JUSTIN LANE
In den USA eine landesweite Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln in Kraft getreten. An Bord von Flugzeugen, Schiffen, Fähren, Zügen, U-Bahnen, Bussen, Taxis und ähnlichen Verkehrsmitteln muss seit kurz vor Mitternacht ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, wie die Gesundheitsbehörde CDC verfügte.

Die Maskenpflicht gilt auch an Verkehrsknotenpunkten wie zum Beispiel Flughäfen, Bahnhöfen oder Häfen. Verkehrsunternehmen dürfen demnach nur Personen transportierten, die der Maskenpflicht Folge leisteten.

Die Anordnung gilt auf unbestimmte Zeit. CDC behielt sich die Verhängung von Strafen bei Nichtbeachtung vor, diese sind aber zunächst nicht vorgesehen. Man setze in erster auf ein freiwilliges Befolgen der Maskenpflicht, hiess es in der Anordnung. Der neue US-Präsident Joe Biden hatte den Kampf gegen die Pandemie zu einem seiner wichtigsten Ziele erklärt. Er unterzeichnete kurz nach seinem Amtsantritt am 20. Januar eine Verfügung, die eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln vorsieht. (sda/dpa)
6:05
WHO will Longcovid besser verstehen
epa08976770 People wait to be tested for Covid-19 at the Covid Clinic in Royal Perth Hospital in Perth, Australia, 31 January 2021. West Australian Premier Mark McGowan has announced a five-day lockdown for metropolitan Perth and two nearby regions after a COVID-19 hotel quarantine breach.  EPA/RICHARD WAINWRIGHT AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie liegt derzeit das Hauptaugenmerk auf Impfstoffen und der Erforschung neuer Virus-Varianten. Doch nach Einschätzung der WHO-Expertin Janet Diaz sind Forschungen über die langfristigen Folgen mancher Corona-Infektionen genauso wichtig.

«Wir haben immer noch nicht vollständig ergründet, was Long Covid ist», sagte Diaz in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP in Genf. Es gebe da noch einiges zu lernen, sagte die Long-Covid-Beauftragte im WHO-Notfallprogramm für die Corona-Pandemie.

Die Weltgesundheitsorganisation richtet daher am 9. Februar das erste globale Long-Covid-Seminar mit Wissenschaftlern und Ärzten aus. Danach soll der Austausch zu dem Thema in regelmässigen Abständen fortgesetzt werden. (sda/afp)
5:48
SVP scheitert mit Antrag auf Lockdown-Ausstieg
Thomas Burgherr (SVP/AG) waehrend der Beratungen zum neuen Militaergesetz am Mittwoch, 2. Dezember 2015 im Nationalratssaal in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)
Die SVP scheiterte gestern mit einem Antrag in der nationalrätlichen Wirtschaftskommission (WAK). Antragsteller Thomas Burgherr (AG/SVP) wollte verhindern, dass der Lockdown über den Februar hinaus verlängert wird. Die Kommission lehnte den Antrag mit elf zu acht Stimmen bei fünf Enthaltungen ab, wie der Blick berichtete. Anscheinend waren nur sieben SVP- und ein FDP-Politiker dafür.

Der Antrag sollte aber so oder so nicht überbewertet werden. Der Bundesrat zeigte sich in der Vergangenheit wenig beeindruckt vom Parlament. Die WAK hatte sich beispielsweise Mitte Januar auch gegen eine Homeoffice-Pflicht und Ladenschliessungen ausgesprochen. Einen Tag später folgte der Lockdown. (jaw)
5:01
Amazonas-Metropole Manaus erhält Hilfslieferungen der WHO
epa08949847 Relatives of patients infected with Covid-19 wait for hours since early in the morning to refill their oxygen cylinders at the Carboxi company, in Manaus, Amazonas, Brazil, on 19 January 2021. An air, river and terrestrial fleet began on 19 January the distribution of vaccines against covid in the collapsed Brazilian state of Amazonas, vaccines that will have to reach the most distant villages, a tremendous task due to the difficulties imposed by the largest jungle on the planet.  EPA/RAPHAEL ALVES
Nach dem Zusammenbruch des Gesundheitssystems in Manaus haben die brasilianische Amazonas-Metropole und der Bundesstaat Amazonas Corona-Hilfe von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bekommen.

In der vergangenen Woche seien 45 Sauerstoff-Zylinder gespendet worden, hiess es in einer Mitteilung der Pan-Amerikanischen Gesundheitsorganisation (Paho) am Montag. Zu der Lieferung gehörten demnach auch 1500 Thermometer zur Temperatur-Messung von Covid-19-Patienten und 4600 Oximeter, die dabei helfen, den Gesundheitszustand eines Patienten zu bestimmen. Zudem wurden 60'000 Schnelltests zur Diagnose von Covid-19 in Aussicht gestellt.

In Manaus, der Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas, ist das Gesundheitssystem unter der Corona-Last zusammengebrochen. Krankenhausbetten und Sauerstoff für Covid-19-Patienten fehlen. Patienten werden in andere Bundesstaaten ausgeflogen. Gesundheitsminister Eduardo Pazuello warnte am Freitag, dass weiter bis zu 100 Patienten am Tag sterben würden, wenn nicht 1500 Patienten verlegt werden. Auch im Inneren des Bundesstaates Amazonas sterben Patienten, weil sie nicht mit Sauerstoff versorgt werden können. (sda/dpa)
21:35
US-Regierung unterstützt Produktion von Corona-Schnelltest für daheim
Die US-Regierung unterstützt mit einem dreistelligen Millionenbetrag die Produktion eines Corona-Schnelltests für zu Hause, um die Testkapazitäten im Land auszubauen. Das US-Verteidigungsministerium, das unter anderem für die Verteilung der Corona-Impfstoffe in den USA zuständig ist, teilte am Montag mit, die Firma Ellume bekomme 231,8 Millionen US-Dollar, um schnell die Produktion ihres Corona-Heim-Tests in den USA auszubauen.
epa08919146 Thousands of people wait in their cars to get tested for COVID19 amid the coronavirus pandemic at the Dodger Stadium's drive-thru test site in Los Angeles, California, USA, 04 January 2021. The test site is the biggest in the United States and has tested more than a million people since it opened at the beginning of the pandemic. Los Angeles and Southern California are at the epicenter of the biggest surge of people infected by the virus in the US.  EPA/ETIENNE LAURENT
Bild: Tausende Menschen warten in ihren Autos auf einen Test. Der Schnelltest der Firma hatte im Dezember die Notzulassung der US-Arzneimittelbehörde FDA bekommen – als landesweit erster Test, der ohne Rezept zu haben ist, komplett zu Hause abgewickelt werden kann und innerhalb von etwa 15 Minuten ein Ergebnis liefern soll. US-Medien zufolge soll der Test pro Stück rund 30 Dollar kosten.

Die USA sind besonders schwer von der Corona-Pandemie getroffen: In absoluten Zahlen gibt es hier mit mehr als 26 Millionen bekannten Fällen mehr Corona-Infektionen als in jedem anderen Land der Erde. (sda/dpa)
20:55
EMA prüft Antikörper-Medikament für Einsatz gegen Corona
Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat mit der Prüfung eines neuen Corona-Medikaments begonnen, das Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kürzlich für Deutschland eingekauft hat. Der EMA-Ausschuss für Humanarzneimittel untersuche das auf der Kombination von zwei Antikörpern beruhende Mittel REGN-COV2, teilte die Behörde am Montag mit.
FILE - In this undated image from video provided by Regeneron Pharmaceuticals on Friday, Oct. 2, 2020, scientists work with a bioreactor at a company facility in New York state, for efforts on an experimental coronavirus antibody drug. Antibodies are proteins the body makes when an infection occurs; they attach to a virus and help the immune system eliminate it. (Regeneron via AP)
Das Medikament, das gemeinsam vom US-Hersteller Regeneron und vom Schweizer Unternehmen Hoffman-La Roche entwickelt wurde, soll im vergangenen Jahr zur Behandlung der Covid-Infektion des damaligen US-Präsidenten Donald Trump eingesetzt worden sein.

Nach Angaben der EMA erfolgt die Wirksamkeitsprüfung im Rahmen eines sogenannten Rolling-Review-Verfahrens. Dabei bewerten Experten Daten aus Studien, auch wenn diese Versuche noch nicht abgeschlossen sind und noch kein Antrag auf Zulassung gestellt wurde. Das Zulassungsverfahren kann auf diese Weise verkürzt werden. (sda/dpa)
20:14
Deutschland will allen Bürgern bis Ende Sommer Impfung gewährleisten
Auch nach viel Kritik am Start der Corona-Impfkampagne in Deutschland hält Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an der Prognose fest, dass jeder Bürgerin und jedem Bürger bis zum Ende des Sommers ein Impfangebot gemacht werden kann.
German Chancellor Angela Merkel holds a news conference after meeting with vaccine producers and Germany's state prime ministers via video conference, in Berlin, Germany, Monday Feb. 1, 2021. (Hannibal Hanschke/Pool via AP)
Vor dem Hintergrund der aktuellen Lieferzusagen der Hersteller könne diese Aussage aufrechterhalten werden, sagte Merkel am Montag in Berlin nach einem Spitzengespräch zum Impfen. Zum Ende des dritten Quartals, also zum Ende des Sommers, könne ein Impfangebot gemacht werden. Dies gelte sogar, wenn lediglich die bereits zugelassenen Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Moderna und Astrazeneca verimpft werden könnten, ohne dass bis dann weitere Impfstoffe zugelassen sind.

Auch in diesem Fall könne den 73 Millionen erwachsenen Menschen hierzulande ein Impfangebot gemacht werden, für Kinder seien die Impfstoffe nicht vorgesehen. Sollten andere Hersteller dazukommen, gebe es ein grösseres Angebot. (sda/dpa)
20:04
Österreich lockert die Massnahmen: Handel ab 8. Februar auf
Unter dem Druck der Wirtschaft und vieler Bürger öffnet Österreich nach sechs Wochen Lockdown ab 8. Februar wieder alle Geschäfte. Es gelten aber verschärfte Vorsichtsmassnahmen. «Das Tragen von FFP2-Masken ist Pflicht», sagte Kanzler Sebastian Kurz (im Bild) am Montag. Ausserdem wird die Zahl der erlaubten Kunden in einem Geschäft deutlich verringert. Friseure dürfen wieder Kunden bedienen. Für einen Termin bei den körpernahen Dienstleistungen ist allerdings ein negativer Corona-Test nötig, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Auch Museen können wieder besucht werden.
Auf vielfachen Wunsch von Eltern werden die Schulen wieder in den Präsenzunterricht übergehen, teils allerdings in einem Schicht-System und mit Corona-Tests. Die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen bleiben bestehen. Die Einreiseregeln werden verschärft, um möglichst die Verbreitung ansteckenderer Corona-Mutationen zu verhindern oder zu verzögern. «Verstehen Sie diese punktuellen Lockerungen nicht als Entwarnung», sagte Kurz. Wenn die Zahlen der Neuinfektionen wieder stiegen, würden die Massnahmen erneut verschärft. (sda/dpa)
19:21
EU-Kommission überzeugt, Impfstoffknappheit hat nichts mit Geiz zu tun
Die Impfstoffknappheit in der EU ist nach Ansicht der EU-Kommission nicht auf Geiz zurückzuführen. «Mit mehr Geld hätten wir definitiv nicht mehr Impfdosen erhalten», sagte die für Gesundheit zuständige Generaldirektorin der Kommission, Sandra Gallina, am Montag vor dem Haushaltsausschuss des EU-Parlaments. Wenn die EU mit mehr Geld früher Impfdosen bekommen hätte, dann hätte die EU das Geld auch ausgegeben. Die EU habe sich die Impfdosen «extrem schnell» gesichert, betonte Gallina.
Zugleich räumte die Generaldirektorin ein, dass man Zeit gebraucht habe, um Risiken auszuschliessen und Haftungsfragen zu klären. Die Sicherheit der Impfstoffe sei sehr wichtig, betonte sie. (sda/dpa)
19:12
Jüngere Schulkinder dürfen in Dänemark bald zurück ins Klassenzimmer
Trotz des weiter herrschenden Corona-Lockdowns in Dänemark dürfen die jüngeren Schulkinder im nördlichsten deutschen Nachbarland schon ab Montag wieder in die Schule. Das gelte für alle Schülerinnen und Schüler bis zur vierten Klasse und sei ein Resultat davon, dass die Infektionszahlen im Zuge der strikten Beschränkungen der jüngsten Zeit gesunken seien, sagte Gesundheitsminister Magnus Heunicke am Montagabend auf einer Pressekonferenz in Kopenhagen.
epa08363855 Parents with their children stand in queue waiting to get inside Stengaard School in Lyngby, Denmark, 15 April 2020. Nurseries, kindergardens and schools reopen in Denmark after a month-long closure due to spread of the SARS-CoV-2 coronavirus which causes the COVID-19 disease.  EPA/OLAFUR STEINAR GETSSON  DENMARK OUT
Die höheren Klassenstufen werden dagegen weiter aus der Distanz unterrichtet. Auch alle weiteren Corona-Massnahmen bleiben noch bis vorläufig zum 28. Februar bestehen, wie Ministerpräsidentin Mette Frederiksen bereits am vergangenen Donnerstag angekündigt hatte.

Geschäfte, Einkaufszentren, Restaurants, Fitnessstudios und viele weitere Einrichtungen sind in Dänemark seit Ende 2020 geschlossen, auch die dänischen Grenzen sind für die meisten Ausländer weitgehend dicht. Grund dafür sind Sorgen vor der zunächst in England aufgetauchten Virus-Variante und anderen Corona-Mutationen. Die Rückkehr der jüngeren Schüler in die Klassenzimmer sei nun jedoch ein erster vorsichtiger Schritt der Öffnung, sagte Heunicke. (sda/dpa)
18:30
Schluss mit den unangenehmen Stäbchen: Roche lanciert neuen Antigentest
Der Pharmakonzern Roche bringt einen neuen Corona-Schnelltest auf den Markt: Mitte Februar wird in Ländern, die die CE-Kennung der EU akzeptieren, ein Sars-Cov-2-Antigentest mit Nasenabstrich lanciert. Dieser ist für die Patienten weniger unangenehm als der Rachenabstrich mit Zugang über die Nase.

Die Probe kann daher von den Patienten auch selbst entnommen werden, wie Roche in einer Mitteilung vom Montagabend schreibt. Je nach landesspezifischer Regulation braucht es dazu aber eine medizinische Aufsicht. Neben dem als weniger invasiv empfundenen Abstrich könne diese Testmethode damit auch helfen, das Risiko für die medizinischen Fachpersonen zu reduzieren, so Roche. Roche hat für diesen Test die sogenannte CE-Kennung erhalten.
epa08809321 A health worker performs a SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test from the Swiss multinational healthcare company Roche just after collecting a nose swab sample for a polymerase chain reaction (PCR) at the coronavirus testing facility of Unisante in Lausanne, Switzerland, 09 November 2020, during the coronavirus disease (COVID-19) outbreak.  EPA/LAURENT GILLIERON
Roche hat bereits mehrere Coronatests im Angebot. So hat der Pharmakonzern bereits im Juli einen Antikörper-Schnelltest im Juli sowie einen Antigen-Schnelltest im September 2020 lanciert. Wie diese beiden Tests wird auch der neue Test in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen SD Biosensor angeboten. SD Biosensor bereite sich derzeit auf ein Gesuch für eine Notfallzulassung in den USA vor. (awp/sda)
18:08
EU will Corona-Varianten bei Einreiseverbot stärker berücksichtigen
Bei dem weitgehenden Einreiseverbot in die EU wollen die EU-Staaten die Verbreitung neuer Corona-Varianten in Drittstaaten künftig stärker berücksichtigen. Für Reisende aus Gebieten mit besorgniserregenden Mutationen soll nach der Ankunft eine Quarantäne-Pflicht gelten. Auch zusätzliche Corona-Tests bei oder nach der Ankunft sind vorgesehen. Auf diese Empfehlungen für Einreisen aus Nicht-EU-Staaten einigten sich die Botschafter der EU-Staaten am Montag in Brüssel, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Diplomatenkreisen erfuhr.
Passengers from Taiwan wearing protective gear arrive to board their plane at Paris Charles de Gaulle Airport in Roissy , north of Paris, Monday, Feb. 1, 2021. France says it's closing its borders to people arriving from outside the European Union starting Sunday to try to stop the growing spread of new variants of the virus and avoid a third lockdown. (AP Photo/Francois Mori)
Schon zu Beginn der Pandemie hatte die EU im Kampf gegen das Virus die Schotten weitgehend dicht gemacht. Für fast alle Staaten weltweit gelten derzeit grundsätzlich drastische Einreisebeschränkungen. Demnach sind alle nicht zwingend notwendigen Einreisen in alle EU-Staaten ausser Irland sowie in die Nicht-EU-Staaten Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island verboten.

Die Empfehlungen sind allerdings nicht bindend, deshalb müssen sich die EU-Länder nicht daran halten. Zudem gelten Ausnahmen etwa für EU-Bürger und ihre Familien. Anfang Juli wurde der Einreisestopp erstmals gelockert. Im Moment betrifft das allerdings nur sechs Länder. (sda/dpa)
17:23
Swiss reduziert in Genf Flugbetrieb auf «absolutes Minimum»
Die Swiss fährt den Flugbetrieb aufgrund der verschärften Corona-Massnahmen weiter zurück. In Genf wird der Flugbetrieb bis Ende Februar auf ein «absolutes Minimum» reduziert. Und auch Zürich muss weiter Federn lassen.

Ab Genf fliegt die Airline nur noch Zürich (13x wöchentlich) und Frankfurt (einmal täglich) an. Und auch in Zürich streicht die Swiss Flugplan zusammen: «Die Swiss hat damit im Februar nur noch 10 Prozent des Flugprogramms von 2019 im Angebot», heisst es in einer Mitteilung.
ARCHIVBILD ZUR MELDUNG, DASS DIE SWISS DEN FLUGBETRIEB IN GENF BIS ENDE FEBRUAR AUF EIN MINIMUM REDUZIERT, AM MONTAG, 1. FEBRUAR 2021 - Le logo de Geneve Aeroport photographie ce lundi 24 fevrier 2020 a l'aeroport de Geneve. L'aeroport international de Geneve, couramment appele aeroport de Geneve-Cointrin fete ses 100 ans en 2020.(KEYSTONE/Laurent Gillieron)
Droht die Swiss nun ganz aus Genf zu verschwinden? CEO Dieter Vranckx winkt ab: Genf ist und bleibe für Swiss ein äusserst bedeutender Standort. «Sobald es die Rahmenbedingungen zulassen und die Nachfrage nach Flugreisen wieder steigt, werden wir unser Angebot ab Genf, wie auch ab Zürich, wieder sukzessive ausbauen.»

Am Drehkreuz in Zürich könne aufgrund der Zubringer- und Frachtflüge ein Grossteil der angebotenen kontinentalen und interkontinentalen Strecken aufrechterhalten werden, heisst es weiter. Dennoch werde das bereits stark verringerte Flugangebot per 1. Februar nochmals reduziert. Fluggäste, deren Flüge annulliert würden, könnten gebührenfrei umbuchen oder sich ihr Ticket erstatten lassen. (adm/sda/awp)
16:28
Südafrika empfängt erste Flugzeugladung mit Corona-Impfstoff
Südafrika als zahlenmässig am meisten von der Corona-Pandemie betroffenes Land des Kontinents hat am Montag seine erste Flugzeugladung Impfstoffe erhalten. Eine Million Dosen trafen nach Regierungsangaben am Nachmittag in Johannesburg ein.
Die Dosen stammen vom britisch-schwedischen Pharmakonzerns Astrazeneca und der Universität Oxford und sollen vor allem den 1,25 Millionen Mitarbeitende des öffentlichen und privaten Gesundheitssystems zugute kommen. Präsident Cyril Ramaphosa, der sich am Abend erneut mit einer TV-Rede an die Nation wenden wollte, wohnte der Entladung am Flughafen mit Mitgliedern seiner Regierung bei.

Südafrika hatte im Dezember inmitten einer zweiten Infektionswelle die Marke von einer Million nachgewiesener Corona-Fälle überschritten – sie liegt nun bei rund 1,5 Millionen Infektionen und mehr als 44'000 Todesfällen. Die Regierung hatte daraufhin schärfere Massnahmen verhängt. In dem Kap-Staat kursiert eine neue Variante des Sars-CoV-2-Erregers, die als Treiber für die neue Infektionswelle gilt. (sda/dpa)
Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus: Symptome, Übertragung, Schutz.

Coronavirus: Was du wissen musst

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Coronavirus: Was du wissen musst
quelle: ap / zoltan balogh
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So kam das Coronavirus in die Schweiz – eine Chronologie

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Das Coronavirus in der Schweiz – eine Chronologie
quelle: keystone
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Coronavirus: So trägst du die Schutzmaske richtig

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