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ACHTUNG REDAKTOREN: BITTE BEACHTEN SIE DIE SPERRFRIST BIS 3. NOVEMBER 2017, 22:25 --- Moderator Jonas Projer spricht waehrend der Aufzeichnung der Sendung

Arena zu No Billag: Der Grossteil der Journalisten bei der SRG ist links. Bild: KEYSTONE

Fast 70 Prozent aller SRG-Journalisten bezeichnen sich als «links»



Erstmals liegen gemäss einer Meldung der «SonntagsZeitung» detaillierte Zahlen der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) vor, die Aufschluss über die politische Einstellung von SRG-Journalisten geben.

Die Journalismusforscher Vinzenz Wyss und Filip Dingerkus haben eine Auswertung von Daten vorgenommen, die bisher nicht publiziert worden war. Sie wurden in den Jahren 2014 bis 2016 im Rahmen der internationalen Journalismusstudie erhoben. 

Demnach bezeichnen sich knapp 70 Prozent aller SRG-Journalisten als links. Rund 16 Prozent verorten sich in der politischen Mitte. Und 16 Prozent sehen sich als rechts. Kein Journalist der SRG verortete sich dagegen rechts aussen. Allerdings stünden 7,4 Prozent links aussen.

Ähnlich sieht das Bild bei den privaten Medien aus. Dort bezeichnen sich rund 62 Prozent der Journalisten als links, 14,5 Prozent verorten sich in der Mitte und 24 Prozent stehen rechts. 

Der Forscher Wyss sieht gemäss der «SonntagsZeitung» keine Gefahr einer einseitigen Berichterstattung. «Ein linker Profijournalist kann ja auch eine linke Politikerin aus Distanz und kritisch befragen.» (sda/cma)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bert der Geologe 13.11.2017 15:45
    Highlight Highlight Es erstaunt mich und deprimiert mich auch, dass dieses Umfrageergebnis unreflektiert übernommen wird, ohne zu hinterfragen, wie das Ergebnis überhaupt zu Stande kam. Es wird billigst benutzt, um die vorgefasste Meinung (links = bös, rechts = lieb) oder umgekehrt rumzubrüllen. Journalismus ist ein Beruf und ein Journalist hat kritisch zu sein. Linkskritisch, rechtskritisch und vor allem selbstkritisch.
    4 4 Melden
  • Nick Name 13.11.2017 13:34
    Highlight Highlight Eine wertlose Umfrage. Was machen wir denn damit?
    Fordern, dass sämtliche SRG-Journis vor einer Anstellung in ihrer politischen Gesinnung mittels Test/und oder Gespräch vor einer paritätisch zusammengesetzten Kommission eingeschätzt werden und dass die Leitung der SRG dann eine ausgewogene Zusammensetzung politischer Ansichten unter den Angestellten umzusetzen hat?
    Dann viel Vergnügen.

    Interessant wäre einzig die Auswertung der Berichterstattung.
    Dass die Journis dahinter nicht ausgewogen sein können – in welche Richtung auch immer –, ist wohl jedem klar. Wir alle sind Menschen.
    9 1 Melden
  • Joshuuaa 12.11.2017 21:56
    Highlight Highlight Eine Möglichkeit "linke" Politik zu definieren, ist zu sagen, dass sie verändern will, "progressiv" ist. Rechte Politik will in diesem Sinne erhalten, ist "konservativ". Wer erhalten will, der streicht die positiven Dinge dessen heraus, was ist. Wer verändern will, kritisiert den Status quo. Kritik ist das Wesen des Journalismus. Da macht es doch Sinn, dass diejenigen, die ihn aktiv gestalten häufig links sind.
    Was ich sage, ist vereinfacht, kann glaube ich aber einen Teil des Sachverhalts erklären.
    20 22 Melden
  • Quacksalber 12.11.2017 21:25
    Highlight Highlight Das ist ja langsam krasse Gesinnungsschnüffelei. Wo sind wir eigentlich? Wichtiger ist doch, dass das Programm ausgewogen ist. Und da ist die SRG vor lauter Angst vor den Rechten eher rechts.
    13 33 Melden
    • Toerpe Zwerg 12.11.2017 21:54
      Highlight Highlight Dazu dann bitte die Inhaltsanalyse. Danke.
      25 7 Melden
    • Joshuuaa 13.11.2017 11:35
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg: Siehe all die Artikel zu der Themenwahl der Arena...
      5 5 Melden
  • Johnny Geil 12.11.2017 20:27
    Highlight Highlight Man kann sagen: Die meisten Akademiker sind links. Dazu gehören auch Journalisten.
    27 33 Melden
    • Toerpe Zwerg 12.11.2017 22:11
      Highlight Highlight Das dürfte falsch sein und nur auf Phil1-er zutreffen.
      22 8 Melden
    • Joshuuaa 13.11.2017 11:45
      Highlight Highlight In Amerika deuten Studien darauf hin, dass 90% der Akademiker sich als "links" bezeichnen. In der Schweiz ist mir nur folgende Studie dazu bekannt: Zu lesen: Mehr als jeder dritte Grüne hat studiert...
      User Image
      7 4 Melden
    • Toerpe Zwerg 13.11.2017 13:40
      Highlight Highlight Nope. Die bezeichnen sich als liberal (engl.).
      3 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • beaetel 12.11.2017 20:23
    Highlight Highlight Sendungen wie die Arena sind eindeutig rechts! Sowieso sei die Frage erlaubt, was denn heute überhaupt noch als links betrachtet wird? Gibt es überhaupt noch eine Linke, die die Alten und Schwachen vertreten? Wehr mit den Rechten, also mit den Konservativen, Nationalisten und Monetaristen paktiert, gehört doch selber zu diesem Haufen. Darum hört endlich auf mit diesem Links-Märchen. Es gibt sie schlicht nicht mehr. Sie gehören heute zu den Besitzenden, bekleiden Chef-Posten, führen Firmen, optimieren Steuern, sind selber Unternehmer und sitzen selber in der Regierung, die per se rechts ist!
    15 42 Melden
    • Toerpe Zwerg 12.11.2017 21:56
      Highlight Highlight Nur arme Linke sind echte Linke.
      15 10 Melden
  • der_senf_istda 12.11.2017 20:07
    Highlight Highlight na und ? Offenbar ist der Beruf des Journalisten für links-denkende Menschen attraktiver. Wenn es mehr Linke als Rechte Journalisten gibt, dann sitzen in den Redaktionen halt mehr Linke...
    Ich habe kein Problem damit, obwohl ich mich eher dem rechten Lager zurechne. Die Berichterstattung von SRF ist immer noch genug ausgewogen, das ich mir meine eigene Meinung bilden kann.
    31 27 Melden
  • Herbert Anneler 12.11.2017 20:01
    Highlight Highlight Die Wyss-Studie: Eine abgekartete Aktion der No Billies! Die extreme Verteilung von Blitzli und Härzli beweisen dies. Die No Billies haben offenbar ihr Magazin an Argumenten leergeschossen. Bleiben nur noch Diffamierungen! Das übliche rechtsextreme Muster...
    16 46 Melden
  • Charlie Brown 12.11.2017 19:35
    Highlight Highlight Wie viele jener, die sich durch die Studie bestätigt sehen und dies hier kundtun, kommentieren in andren Fällen (wenn es nicht nach dem eigenen Weltbild geht) mit „Trau keiner Statistik, die du nicht selbst...“?
    22 19 Melden
  • biketraveller 12.11.2017 18:58
    Highlight Highlight Investigativ und hinterfragend ist grossmehrheitlich links. Das ist auch eine Kerneigenschaft, die ich vom Jurnalismus erwarte.
    Das einizige "investigative" der Blocherjünger ist die Gegner zu untergraben, damit ist aber Journalismus noch lange nicht gemacht!
    34 48 Melden
  • Eksjugo 12.11.2017 18:51
    Highlight Highlight 70 % linke Journalisten.

    70 % rechte Kommentarschreiber.

    44 34 Melden
    • häfi der Spinat 12.11.2017 21:01
      Highlight Highlight Eher ein Zeichen, das die Gilde der Journalisten in ihrer eigenen Blase lebt.
      Zu hoffen, das eine neue Generation ihr Berufsbild etwas weniger Selbstherrlich interpretiert.
      35 12 Melden
  • Dirk Leinher 12.11.2017 18:14
    Highlight Highlight Die Macher dieser ZHAW Studie werden von diesen Journalisten nun wohl als Ziel für Diskreditierungsaktionen herhalten müssen. Selbstkritik war noch nie die grosse Stärke von Journalisten.
    43 13 Melden
  • victoriaaaaa 12.11.2017 17:45
    Highlight Highlight Ich denke auch dass das programm dadurch etwas anders ist, als wenn es mehr rechte bei der srg gäbr. Nur sehe ich persönlich auch eine logische verknüpfung: Viele linke sind gegenüber “fremdem” aufgeschlossener und nicht so negativ-szenarien-verbreiter. Ich denke das ist eine wichtige eigenschaft im journalismus - insbesondere bei berichtertattern&reportern im Ausland. Und deshalb finde ich passt das besser zum weltbild, das die srg ausstrahlt: weltoffen und “‘neutral”
    29 33 Melden
    • häfi der Spinat 12.11.2017 21:06
      Highlight Highlight Der Ansatz, das Volk erziehen zu müssen, finde ich ziemlich überheblich.
      Das "Weltbild" das die SRG ausstrahlt darf nicht elitär sein, da diese ja bei allen die hole Hand macht.
      24 7 Melden
    • Dirk Leinher 13.11.2017 11:48
      Highlight Highlight Links sein ist alles andere als "Neutral". Links bedeutet eben auch, dass man der linken Sicht zum Erfolg verhelfen will.
      Das ist mit der journalistischen Ethik nicht zu vereinbaren.
      Zum Beispiel Punkt 13 aus dem Pressekodex:
      13. Unschuldsvermutung: Die Berichterstattung über Ermittlungsverfahren, Strafverfahren und sonstige förmliche Verfahren muss frei von Vorurteilen erfolgen. Der Grundsatz der Unschuldsvermutung gilt auch für die Presse.
      https://www.infosperber.ch/FreiheitRecht/Das-journalistische-Problem-der-Vorverurteilung
      3 5 Melden
    • Uranos 14.11.2017 01:53
      Highlight Highlight @Dirk
      Das würde bedeuten, dass jegliche politische Gesinnung nicht mit "journalistischer Ethik" vereinbar wäre. Ich weiss nicht, ob es überhaupt möglich ist keine Gesinnung zu haben, zumal man dann über politische Geschehnisse informiert sein muss.
      2 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hayek1902 12.11.2017 17:35
    Highlight Highlight "wir brauchen die srg für ihre Unabhängige Berichterstattung und zahlen deshalb 400 CHF für Zeug, dass die Mehrheit nicht mag." - SRG-Fanatiker Das ich nicht lache...
    46 14 Melden
  • Ein Berner 12.11.2017 14:55
    Highlight Highlight Da geht es doch nur wieder darum, der SRG eins auszuwischen. Die Studie ist erstens nicht neu, zweitens nicht repräsentativ, drittens überhaupt nicht überraschend. Journalisten waren immer schon tendenziell links. Egal wo. Das sagt die Studie ja auch. Nur, wer liest schon soweit? Tumbe Stimmungsmache und sowas von durchsichtig. Gähn.
    51 60 Melden
    • Turi 12.11.2017 15:54
      Highlight Highlight berner, information sei pure stimmungsmache? haben sie ein problem mit information, wenn es nicht ihre ideologie stützt? willkommen im klub.
      30 13 Melden
    • Ein Berner 12.11.2017 20:20
      Highlight Highlight @Turi Mich stört, dass bewusst im Titel verschwiegen wird, dass dies überall in der Medienwelt so ist. Nicht erst seit gestern, übrigens. "Die böse SRG!" Das ist der Eindruck. Der haften bleiben soll. Billiger Tamedia-Konzernjournalismus. Das hat mit seriöser Info nix mehr zu tun. Und das ärgert mich.
      16 11 Melden
    • häfi der Spinat 12.11.2017 21:16
      Highlight Highlight Berner
      Ob es überall so ist, interessiert nicht. (Ausser als Bestätigung des linken Journalismus in der CH).
      die SRG ist ja bekanntlich Steuergeld finanziert und sollte daher die Bevölkerung abbilden.
      18 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gipfeli 12.11.2017 14:53
    Highlight Highlight Eine eigentlich interessante Studie wird mit einem unnötig reisserischen Titel vorgestellt und nur ein kleiner Absatz gegen Schluss weisst noch darauf hin, dass es bei den Privaten nicht viel anders ist. Schade. Würde keine No-Billag-Abstimmung anstehen, wäre der Titel wohl einfach "Politische Einstellungen im Schweizer Journalismus" o.ä. Aber damit würde man wohl weniger Klicks generieren...
    45 8 Melden
  • Steely Dan 12.11.2017 14:38
    Highlight Highlight Weil wir Gebühren bezahlen UND die SRG den Auftrag hat, ausgewogen zu berichten, haben wir Gebührenzahler die Möglichkeit, a) die Sendungen zu beeinflussen und b) tatsächliche oder gefühlte Unausgewogenheit vor dem Ombudsmann zur Sprache zu bringen:

    https://www.srgd.ch/rm/aktuelles/2016/01/18/srf-dok-die-macht-des-volkes-war-kritisch-nicht-tendenzios/

    Mir persönlich bietet die SRG der SVP zu oft genau die Bühne, die Populisten mit extremen Aussagen ständig suchen. Und durch ständiges Übertreiben und Propagandalügen fallen eher die Rechten auf. Bei der Arena wird sogar die Zeit gestoppt.
    30 52 Melden
  • let,s go 12.11.2017 14:31
    Highlight Highlight ich bin froh, das nun endlich Fakten auf dem Tisch liegen und bestätigt wurde, was eh schon alle wussten.

    Mit schönem Gruss an all jene die dies jahrzehnte lang negierten, und zwar wider besseren wissens.
    Es ist nur gut das diesen Relativisten der Boden entzogen wurde und das wir diese Lebenslüge nun zu Grabe tragen können.

    Die SRG ist Links.
    Und zwar bis in Mark.

    76 41 Melden
    • Gipfeli 12.11.2017 15:03
      Highlight Highlight Sie haben wohl nur den Titel gelesen ? Es wird gesagt (leider nur am Rande), dass generell eine eher linke Orientierung im Schweizer Journalismus vorhanden ist, also nicht nur bei der SRG. Ausschlaggebend ist zudem nicht die persönliche politische Orientierung, sondern ob das Medium/JournalistIn ausgeglichen informiert, also möglichst allen Beteiligten eine Stimme gibt. Ich finde, dass die SRG das durchaus praktiziert.
      44 34 Melden
    • häfi der Spinat 12.11.2017 15:56
      Highlight Highlight Gipfeli
      Schauen sie nur mal die aktuellen und täglichen Beispiele auf der SRF Seite.
      Da können sie ja sehen, das diese sehr linkslastigt Informiert.
      Logisch bekommen alle eine Stimme, sonnst würde es auch zu sehr auffallen.
      Aber praktisch alle Kommentare, interviews und Meinungen sind schon bei der Auswahl, im Sinne der politischen Ausrichtung der linken Journalisten.
      Wenn jemand links ist, sieht er diese Haltung ja logischerweise auch als "die Richtige" an und setzt diese auch entsprechend in Szene.
      35 17 Melden
    • FrancoL 12.11.2017 21:09
      Highlight Highlight @häfi; Dann ist also die SVP links, denn es ist die Partei der am meisten Sendezeit gewährt wird.
      13 14 Melden
  • Spiessvogel 12.11.2017 14:14
    Highlight Highlight Als Vertreter der Vierten Gewalt in einem von Rechts dominierten Staat muss ein Journalist per Definition zwangsläufig als links wahrgenommen werden. Unter sozialistischen Herrschaftsstrukturen wurden gesellschaftskritische Journalisten rasch in die faschistische Ecke gedrängt. Heute verläuft der Graben eher zwischen urban und ländlich. Weil sich die Medienproduzenten im städtischen Raum konzentrieren, wird den Medienschaffenden auf dem Land eher Linkslastigkeit zugeschrieben. Im Grunde gilt die Regel: Wer eher kritisch hinterfragt, ist links. Wer eher mit dem Strom schwimmt, ist rechts.
    32 62 Melden
    • Redly 12.11.2017 14:32
      Highlight Highlight Rechts dominierter Staat?
      Wo wohnst du? China?
      Oder hast du 1950 letztmals Zeitung gelesen?
      56 26 Melden
    • häfi der Spinat 12.11.2017 14:57
      Highlight Highlight Spiessvogel
      Lustiger Beitrag von dir.
      Nur hast du dich in der Zeit geirrt oder liegst im Dornröschenschlaf.

      "Wer eher kritisch hinterfragt, ist links. Wer eher mit dem Strom schwimmt, ist rechts."

      Dies galt in den 50er und 60er Jahren so.

      Heute aber, stimmt dieser Satz ja gerade umgekehrt.
      Wer mit dem Strom schwimmt bemerkt dies natürlich nicht.
      48 18 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 12.11.2017 17:15
      Highlight Highlight Und ich dachte immer, die rechten wollen wieder so leben wie in den 50er und 60er...

      PS: Menschenverachtung ist nicht kritisches hinterfragen.
      9 30 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinktank 12.11.2017 14:06
    Highlight Highlight Das Momentum, das NoBillag gestartet hat, wird sich Richtung NoLinke und NoStaat entwickeln. Es gibt andere Bereiche, die sich die Linken gekrallt haben und die Rechten systematisch fernhalten und so versuchen das Land zu unterwandern. Schule, Uni, Kultur, Sozialwesen sind die Prominentesten.
    42 28 Melden
    • Balikc 13.11.2017 14:31
      Highlight Highlight "... die Rechten systematisch fernhalten und so versuchen das Land zu unterwandern."

      Aluhut gefällig?
      4 0 Melden
  • Maria B. 12.11.2017 13:24
    Highlight Highlight Zitat:

    Der Forscher Wyss sieht gemäss der «SonntagsZeitung» keine Gefahr einer einseitigen Berichterstattung. «Ein linker Profijournalist kann ja auch eine linke Politikerin aus Distanz und kritisch befragen.»

    Selten so einen Schwachstrom gelesen - Linke kritisieren linke Politiker ;-)?!

    Ausser aus Kreisen der Juso gegenüber den etablierten SP-Grössen kann man sowas kaum je feststellen - wobei die Ersteren natürlich keine Journis sind.

    Der Artikel bestätigt demnach die oft erhobenen SVP-Vorwürfe, dass Linke das nationale Fernsehen dominieren, was No-Billag Schub verleihen könnte.
    66 14 Melden
    • Steely Dan 12.11.2017 14:44
      Highlight Highlight https://www.srf.ch/play/tv/rundschau/video/theke-christian-levrat?id=fd91ef17-15c2-4773-9280-d48c6de0acde&station=69e8ac16-4327-4af4-b873-fd5cd6e895a7
      4 15 Melden
  • Kii 12.11.2017 13:23
    Highlight Highlight Ooh, was für ein Wunder, nicht!
    Wie siehts z.B. In der Wirtschaft oder beim Militär aus? :D
    22 20 Melden
  • Beggride 12.11.2017 13:07
    Highlight Highlight Wenn ich diese Kommentare lese, frage ich mich, ob mittlerweile wirklich alle so arrogant sind und nur ihre Meinung oder politische Einstellung als die eine Allmächtige Lösung zu sehen. Ich lese überall jur links ODER rechts. Fakt ist allerdings, dass es auch eine Mitte gibt und zudem liegen alle Lager in einigen Teilen falsch. Da liegt es an jedem einzelnen, sich selbst zu hinterfragen und auch gewisse Fehler einzugestehen oder halt mal gegen die "eigene Partei" zu stimmen. Zum Glück siehts in den Abstimmungen noch so aus.
    48 4 Melden
  • Sportfan 12.11.2017 13:03
    Highlight Highlight Schnell was zum Nachdenken: das Olympiafinal im Eishockey zwischen USA und Kanada wurde von zwei kanadischen Schiedsrichtern geleitet. Sie machten ihren Job gut und niemand beschwerte sich. Warum? Weil die Schiris ihren Job kannten und schlicht professionel zu Werke gingen.

    Genau so erwarte ich Journalismus. Mir ist sch... egal welche Herkunft der Journi hat. Wenn er seinen Job macht, dann spürt man den Hintergrund nicht. Und das ist so bei der SRG. Es gibt kaum Fehlleistungen. Vielleicht alle Jahre eine Sache. Und wer das anders sieht darf reklamieren. Darf ich bei der BAZ nicht!
    46 34 Melden
  • Yippie 12.11.2017 12:55
    Highlight Highlight "Demnach bezeichnen sich knapp 70 Prozent aller SRG-Journalisten als links. Rund 16 Prozent verorten sich in der politischen Mitte. Und 16 Prozent sehen sich als rechts."

    Wer findet den Fehler? ;)
    25 10 Melden
    • Oban 12.11.2017 14:51
      Highlight Highlight Aus SVP Sicht sind es 84% Linke ;-)

      Ne ist ja nicht eie im Laden, dort sind 99 ja nicht 100. tönt dort einfach besser ebenso wie hier, 68% sind eben keine 70, tönt aber besser. Man hätte auch schreiben können, 2 von 3 SRG Journalisten sind eher Links singestellt.
      4 12 Melden
    • Gipfeli 12.11.2017 15:11
      Highlight Highlight Zahlen und Fakten werden in dieser Diskussion sowieso nicht so genau genommen... ;-)
      12 5 Melden
    • Charlie Brown 12.11.2017 19:05
      Highlight Highlight @Yippie: Falls du darauf anspielst, dass 70+16+16>100 ist, dann empfehle ich dir, Worte wie „rund“ und “knapp“ nachzuschlagen.
      4 5 Melden
  • Sportfan 12.11.2017 12:48
    Highlight Highlight Na jetzt aber Freunde. Also, Fakt Nummer 1: die SRG Journis sind nicht anders als die anderen Journis. Alle in etwa gleich „links“ . Fakt Nummer 2, wir haben gebildete Leute bei der SRG. Denn gebildete Menschen wählen zu 70% SP oder Grün. Das gleiche gilt beim Lohn. Wer um 10‘000 oder mehr verdient wählt zu 70% SP oder Grün. Also, bin ich froh haben wir dieses Resultat bei den SRG Journalisten, denn sonst hätten wir ja ungebildete und unterbezahlte Leute dort. Polemisch? Klar, aber diese Studie ist es genau so ...
    28 57 Melden
    • häfi der Spinat 12.11.2017 14:47
      Highlight Highlight Dein Kommentar zeigt nur zwei Dinge:
      Die SRG Journis wählen deshalb links, damit sie ihre Pfründe von mind. 10000 Stutz verteidigen können und zweitens, das deine Arroganz gegenüber rechten Wählern sinnbildlich ist, und für viele Linke steht.

      Solange ihr nicht von eurer selbstherrlichen Wolke heruntersteigt, werden die Linken weiterhin Stimmen verlieren, und zwar in ganz Europa.
      So schnell wie das geht, könnt ihr gar nicht einbürgern.
      49 23 Melden
    • Uranos 14.11.2017 02:05
      Highlight Highlight @häfi
      "Arroganz". Ja, ich weiss. Das ist ein grosses Problem und ich bin ganz der Ansicht, dass sich die Linken nicht rechthaberisch zeigen sollten, das wäre sogar kontraproduktiv.
      Allerdings muss festgehalten werden, dass höhere Bildung mit eher linker Abstimmungstendenz einhergeht, wie zahlreiche Untersuchungen zeigen. Das ist schlicht ein Fakt und lässt sich nicht aus der Welt diskutieren. Die Frage ist also: Warum ist das so?
      0 0 Melden
    • häfi der Spinat 14.11.2017 09:59
      Highlight Highlight Dies ist so, weil der Gebildete, an den Unis und Fachhochschulen auf ein solches Milieu trifft.
      Da gehört es zum guten Ton gehört Links zu sein, und, wenn er Kariere machen will, darf er nicht SVP wählen.

      Warum viele Proffesoren der Geisteswissenschaften links sind ist am ehesten mit der Wellenbewegung des Zeitgeist zu erklären. In den 50 und 60 Jahre waren diese nämlich noch rechts.

      Wir beobachten unter Elite, das sich ausrichtet am Mainstream der unter ihresgleichen herrscht.
      (Man ist ja finanziell abgesichert.)
      Dies wird sich aber wieder ändern.
      1 0 Melden
  • Eksjugo 12.11.2017 12:40
    Highlight Highlight Papa Blocher aka Baba aller Babas wird mit seinem neuen Medien-Imperium dafür sorgen, dass es in der Schweiz mehr rechte Journalisten geben wird. Dann wird alles halb so schlimm sein.
    22 35 Melden
  • RETO1 12.11.2017 12:33
    Highlight Highlight es gibt SRG journis die schon im ersten Satz ihre Gesinnung preisgeben, anderen muss man etwas genauer zuhören bis man sie zuordnen kann
    Am Schluss sind sie immer mehr oder weniger links
    Mich nähme Wunder ob ein rechtsstehender Journalist in einer 10vor10 Redktion überhaupt geduldet würde, wohl kaum
    35 16 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 12.11.2017 16:15
      Highlight Highlight Wäre auch noch die Frage ob so einer denn mit Linken Arbeitskollegen zusammenschaffen möchte...
      5 0 Melden
    • victoriaaaaa 12.11.2017 17:49
      Highlight Highlight Ich denke nur dass sich so eine Meinung beissen würde mit dem konzept von 10vor10. Wenn es dann zum beispiel um ein problem EU geht würde ein rechter vermutlich begjnnen mit: und in der eu läuft es mal wieder schäisse, etc. - vielleicht liegt es nur an meiner politischen meinung aber ich traue den linken eine grössere neutralität zu.
      4 13 Melden
  • Herbert Anneler 12.11.2017 12:11
    Highlight Highlight Glücklicherweise sind Schweizer Journis - nicht nur die der SRG - eher links. Es gibt viele empirische Studien, die zeigen, dass Rechte weniger intelligent sind als die andern. Gute Medienarbeit ist mit Links verbunden! Aber was heisst das überhaupt? Integriertes Denken statt billige Symptombekämpfung, Diskurs statt Macht, Verständigung statt Gewalt, Evolution statt Retro, vorausschauen, statt Überholtes zementieren, selber denken, statt dem Übervati vom Herrliberg das Denken zu überlassen, Redlichkeit statt Gerissenheit und Lüge, welche Blocher als probates Mittel anerkennt....
    46 94 Melden
    • ThePower 12.11.2017 12:59
      Highlight Highlight Schöner Kommentar👍An Argumenten scheints hier den rechten Wutbürgerlis-die sich leider jetzt auch zu Watson verirrt haben-zu fehlen, mehr als zu blitzen schaffen sie nicht😁
      20 51 Melden
    • rodolofo 12.11.2017 13:20
      Highlight Highlight Idealisiert würde ich das auch so beschreiben.
      Nur entsprechen meine realen Erfahrungen mit Linken solchen Idealbildern überhaupt nicht.
      Auch Linke sind also im Grunde gewöhnliche Menschen, so wie Rechte übrigens auch...
      Überrascht?
      Am Anfang vielleicht schon, auch sehr enttäuscht!
      Aber was bedeutet das Wort "Ent-Täuschung" auch?
      Das Ende einer Täuschung!
      Und nach dem Ende einer Täuschung lebt es sich viel besser!
      Denn jetzt kannst Du den Menschen wieder offener und Vorurteils-freier begegnen!
      Vielleicht wirst Du jetzt sogar ein guter Journalist, oder ein guter Kommentarschreiber...
      21 5 Melden
    • FrancoL 12.11.2017 21:14
      Highlight Highlight @R.Peter;
      "Selber denken ist gut, hören was andere sagen (nicht was ich überzeugt bin, dass sie beabsichtigen), wäre redlich."

      An wen genau ist dieser Ratschlag gerichtet? an die Linken oder Rechten?
      3 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Stein 12.11.2017 12:03
    Highlight Highlight Spagatjournalisten Cüplisozis.

    Dem Verdienst nach gemessen, müssten linke Journis bei der SRG aber ziemlich mitte rechts angesiedelt sein.

    30 18 Melden
    • Asho 12.11.2017 12:53
      Highlight Highlight Dürfen nur Arme links sein? In meinen Augen ist es löblich, wenn sich auch Besserverdiener für die Anliegen der Schwächsten einsetzten und dadurch bspw. auch mehr Steuern in Kauf nehmen.
      24 23 Melden
    • FrancoL 12.11.2017 21:18
      Highlight Highlight Eine doch sehr rückständige Sicht der Vermögensverhältnisse und der politischen Ausrichtung. Aber ich gebe Dir in gewissem Sinne recht. Viele wenden sich je reicher sie werden von links ab. Sie wenden sich der Besitzstandswahrung zu, die klar von rechts Portieren wird. Ob das nun zum Vorteil der grossen Masse ist wage ich mehr als nur zu bezweifeln.
      6 5 Melden
  • Bürger 0815 12.11.2017 11:57
    Highlight Highlight Das Argument der Neutralität der SRG ist entkräftet. Eher ist es ein Deckmantel der Neutralität und ein staatlich finanzierter linker Gegenpol zur Weltwoche. Plausibel auch, dass die SP so entschlossen gegen die Initiative agiert, schliesslich sind es ganz offensichtlich ihre Gesinnungsgenossen und ihr Sprachrohr, wenn auch versteckt hinter einer angeblichen Unabhängigkeit. Wären umgekehrt 70% rechts bei der SRG, hätten wir eine Staatskrise.
    48 31 Melden
    • Danyboy 12.11.2017 12:07
      Highlight Highlight Wer die SRG als Gegenpol zur Weltwoche sieht, hat also von Medienqualität nicht viel Ahnung.
      Die Studie ist übrigens nicht bei dieser Erkenntnis zu Ende... Vielleicht sollte es Rechten zu denken geben, warum niemand, der sich detailliert mit Fakten auseinander setzt, langfristig ganz rechts zu verorten ist. Und nicht Journalist wird.
      46 23 Melden
  • einmalquer 12.11.2017 11:56
    Highlight Highlight gem. Duden wirken linke Parteien auf eine Veränderung politisch sozialen Verhältnisse hin, während Rechte Ordnungsparteien sind, die im wesentlichen auf die Bewahrung politisch sozialen Verhältnisse hin wirken.

    In der Umfrage wurde links/rechts nicht definiert.

    Es ist erstaunlich, mit welcher Unverfrorenheit sich Journalisten als links definieren, ohne es zu sein.

    Es gibt keine Sendungen (TV/Radio) und keine Tageszeitung die die politisch-sozialen und damit wirtschaftlichen Verhältnisse grundlegend ändern will.
    30 16 Melden
  • Troxi 12.11.2017 11:26
    Highlight Highlight Mir ist es eigentlich egal, was die Journis privat für eine politische Gesinnung haben, solange sie qualitative, faktenorientierte Berichte abliefern. Ich habe dazu etwas recherchiert und war "schockiert". 20 Minuten wurde als Qualitativ hochwertig eingestuft, was ich inhaltlich fast nicht glauben kann. Als es dann um die Publikumswahrnehmung ging schlug SRG alle, was mich wiederum überraschte. Hier der Link dazu: http://www.persoenlich.com/medien/das-sind-die-besten-schweizer-medien
    38 4 Melden
    • stalker 12.11.2017 13:09
      Highlight Highlight Ja gut, 20 Minuten belegt den Spitzenplatz unter den Boulevardmedien. Wenn ich ein Ravioliranking erstelle, liegen die Dosenravioli vom Coop möglicherweise auch auf dem ersten Platz, wenn man die Fertigprodukte sondiert betrachtet. Bei Berücksichtigung aller Ravioli werden sie dann aber kaum vorne dabei sein. Ist auf der letzten Grafik gut ersichtlich. Find die sture Beschränkung der anzahl Medien in diesem Ranking aber schwach. Zb ein Vergleich von WOZ und Weltwoche hätte mich sehr interessiert.
      6 10 Melden
  • Epad 12.11.2017 11:16
    Highlight Highlight Daten von Watson!?
    Um sich eine Meinung zu bilden, wären die einzelnen Daten der privaten Medien interessant. Ist auch nicht ganz ausgewogen, wenn die Daten eines einzigen Medienunternehmens genannt werden und alle anderen zusammengefasst werden...
    15 6 Melden
    • Domino 12.11.2017 13:23
      Highlight Highlight Im Gegensatz zur SRG muss sich Watson selbst über Wasser halten und ist trotz der eher linken Ausrichrung doch sehr ausgeglichen wegen der grosszügigen Kommentarfunktion.

      Die SRG hat 6'000 Mitarbeiter, Watson vielleicht 40-100.
      6 11 Melden
    • Tobiwankenobi [ZH] 12.11.2017 14:05
      Highlight Highlight Ausgeglichen 😂
      10 1 Melden
  • äti 12.11.2017 10:52
    Highlight Highlight Ist doch ganz einfach: Rechts wird die Meinung eher von oben diktiert. Was brauchts da viele Journalisten? Ist doch meist ein Kopier-, Verteil-, Formulier-Job. Am Knochen wird sicherlich nicht gerüttelt und wenn schon, nicht gross kommuniziert.
    24 43 Melden
    • E7#9 12.11.2017 12:25
      Highlight Highlight Kannst du „von oben“ mal definieren? Sind alle Rechtswähler in einer Partei und lassen sich die Meinung von der Parteiführung diktieren, während Linkswähler parteilos sind und deshalb die linken Journis brauchen um sich eine Meinung diktieren zu lassen? Oder wie genau hast du das gemeint?
      30 9 Melden
  • Booker 12.11.2017 10:40
    Highlight Highlight Naja 70% bekennen sich als Linke oder eher Linke, die andern 30% sind wohl auch eher Links von der Mitte. Die paar wenigen, einzigen eher Rechten Journis arbeiten bei der Weltwoche, dem Blick und der BAZ.
    39 17 Melden
    • Karl33 12.11.2017 11:54
      Highlight Highlight der beste journalismus wird noch immer bei der nzz gemacht. und das ist bezeichnenderweise keine rechte und keine linke zeitung.
      29 13 Melden
    • karl_e 12.11.2017 12:07
      Highlight Highlight Was man an der Qualität der genannten Blätter nur allzu deutlich erkennen kann.
      7 11 Melden
    • rodolofo 12.11.2017 12:13
      Highlight Highlight Und was ist mit dem ehemaligen ARENA-Moderator Filippo Leutenegger?
      Der gehört heute zum Rechten, sehr SVP-nahen Flügel der FDP.
      Oder zwei frühere Sportreporter... Fetter Wernerli, oder so, und der Andere wohnt glaub's im Aargau.
      Die gingen beide als SVP-Vertreter in die Politik!
      13 15 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luca Brasi 12.11.2017 10:30
    Highlight Highlight Gut, die Rechten wollen ja auch nicht fürs Staatsfernsehen arbeiten und würden am liebsten alles dort wegsparen.
    Man könnte eine Umfrage auch beim Militär machen und würde dort rausfinden, dass die meisten eher rechts statt links sind.
    Jeder hat halt seinen Lieblingsbereich, wo er gerne arbeitet.
    Die Rechten haben ja auch ihre Lieblingsmedien.
    Ist jetzt kein so grosses Geheimnis.
    83 28 Melden
    • E7#9 12.11.2017 10:53
      Highlight Highlight Magst recht haben. Aber wenn man von einer ausgewogenen vierten Gewalt spricht und davon, dass diese so wichtig für die Meinungsbildung in einer Demokratie ist, dann kommt man trotzdem etwas ins Grübeln 🤔
      27 10 Melden
    • phreko 12.11.2017 12:34
      Highlight Highlight Naja, ihre Gegenspieler sind momentan auch Milliardäre (Blocher, Frey und co.)...
      5 4 Melden
    • Luca Brasi 12.11.2017 13:08
      Highlight Highlight Wobei man argumentieren kann, dass sich das politische Spektrum in den letzten Jahren ja eher nach rechts verschoben hat, obwohl viele Medienschaffenden links eingestellt sind. Man müsste untersuchen wie stark die 4. Gewalt effektiv ist.
      5 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 12.11.2017 10:28
    Highlight Highlight Das staatliche Monopolfernsehen erzeugte über die Jahre ein Ökobiotop, indem Gewächse, fernab der Bürgerbedürfnisse, gedeihen konnten. Solange die Gebühren üppig fliessen, kriegt de Service Public-Empfänger weiterhin nur Rechtfertigungen und kann nicht mitbestimmen. Es geht nicht um linke oder rechte Journalisten, sondern um die gesamthaft produzierte Leistung und auch um die systematische Verdrängung von Alternativen. Die No Billag-Initiative ist eine gut gemeinte Einladung zur Diskussion, damit das Monopolfernsehen unserer Grosseltern mit dem Klassenkampf gegen die Zukunft aufhört!
    42 33 Melden
    • rodolofo 12.11.2017 12:10
      Highlight Highlight Glaubst Du, dass ein Verkäufer, der seiner Privatkundschaft Dinge andrehen muss, die die eigentlich gar nicht brauchen würden, bessere News bringt?
      Ich habe es selber in den USA erlebt:
      Hunderte von Kanälen, die den ganzen Tag über immer und immer wieder die wahnsinnig wichtigen Ereignisse des Tages wiederkauten, als wären sie Milchkühe:
      Zum Beispiel: Die Bekanntgabe der Präsidentschaftskandidatur von Ted Cruz und den Crash einer Lufthansa-Maschine in den Französischen Alpen.
      Und dazwischen: Immer und immer wieder Werbung, in der schier jedes zweite Wort "Dollar" lautete...
      17 5 Melden
    • phreko 12.11.2017 12:34
      Highlight Highlight Wie sieht deine Zukunft aus? 20min in kombination mit Blocher-TV?
      5 8 Melden
    • Statler 12.11.2017 13:15
      Highlight Highlight Vielleicht sollte die SRG mal einen Tag lang TV produzieren, wie es in den USA zu sehen ist. Also Werbeunterbrechungen alle 10 Minuten (für 10 Minuten), Endlosschlaufe der News und dazwischen Soaps und unsinnige Talkshows, damit die Leute merken, worauf das hinausläuft.
      8 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 12.11.2017 10:24
    Highlight Highlight Ich erkläre mir das so:
    Bevor die "Rechten Punks" a la Trump und Bannon auf den Plan traten, war "Rechts" tendenziell autoritär und erzieherisch, während "Links" mit anti-autoritär und wild gleichzusetzen war.
    JournalistInnen und Medienschaffende behindern sich bei ihrer Arbeit selber, wenn sie starre Weltbilder von Gut und Böse im Kopf tragen, da sie dann automatisch die "Braven Guten" mehr beachten und zu Wort kommen lassen, als die "Bösen Kriminellen".
    Seitdem sich aber auch die Rechten mit ihren "Alternativen Fakten" zu den früher verpönten "Alternativen" zählen, ändert sich das.
    19 37 Melden
    • chara 12.11.2017 14:39
      Highlight Highlight Egal was Sie schreiben, die Ursache des Übels bleibt bei Ihnen gleich...
      6 2 Melden
  • Thinktank 12.11.2017 10:15
    Highlight Highlight Qualitätsjournalismus ist neutrale Berichterstattung nach Fakten. Dies wäre der Auftrag für die SRF und eigentlich jeden Journalisten, der von sich behauptet, er mache Qualitätsjournalismus. Leider ist heute aber Qualitätsjournalismus, dass man die neutrale Berichterstattung mit Erklärungen umformuliert, damit beim dummen Volk nur die gewünschten Informationen ankommen und nicht gewünschtes ausgefiltert und weggelassen wird. Wenn das SRF neutral sein wollte, müsse es jede Sendung zweimal senden. Tagesschau links und Tagesschau rechts. Es gibt kein Neutral.
    39 40 Melden
    • rodolofo 12.11.2017 10:57
      Highlight Highlight "Neutral" im Sinne von "Charakterlos" und "Chamäleon-Persönlichkeit" gibt es zwar (im Falle von Trump sogar ziemlich erfolgreich), ist aber für die Moderation von Gesprächen nicht unbedingt erwünscht.
      Ein Chamäleon wird in einer Diskussion zwischen echten Persönlichkeiten Mühe haben mit dem Farbenwechsel und in einen gewaltigen Stress geraten!
      Und das wollen wir einer solchen armseligen und bedauernswerten Figur doch nicht zumuten, oder?
      Nein!!
      Auch JournalistInnen dürfen und sollen zeigen und selbstbewusst dazu stehen, dass sie normale Menschen sind, und keine kastrierte "Neutrums"...
      6 13 Melden
    • bobi 12.11.2017 11:26
      Highlight Highlight ... weil es auch keine Fakten gibt?
      4 3 Melden
    • Laut_bis_10 12.11.2017 11:51
      Highlight Highlight Was ist mit Tagesschau Mitte?
      10 2 Melden
  • äti 12.11.2017 09:33
    Highlight Highlight Ist doch völlig normal: Links ist eher für alle und Rechts eher nicht. Links möchte, dass es eher Allen besser geht und Rechts möchte dies eher nicht. Links sorgt sich eher auch um die Zukunft, Rechts eher nicht.

    Es gibt Parteien, wo die Mitglieder die Richtung der Partei bestimmen und
    Es gibt Parteien, wo die Partei die Richtung der Mitglieder bestimmt.

    Also, was unterstützt ein engagierter, freier Mensch?
    86 144 Melden
    • stadtzuercher 12.11.2017 09:56
      Highlight Highlight links ist auch pro Frauen, gegen Männer
      (wie sagte Sommaruga so schön: Von jetzt an verfolgt die SP einen dezidiert feministischen Kurs).
      links ist für Quoten, gegen Leistung etc.
      es gibt viele Gründe, weshalb der Journalismus heute nur einen kleinen privilegierten Teil der Bevölkerung repräsentiert. das kann natürlich langfristig nicht gutgehen, irgendwann kommt die retourkutsche.
      57 40 Melden
    • poga 12.11.2017 09:58
      Highlight Highlight Meine Güte träumst du eigentlich die ganze Zeit?
      36 13 Melden
    • Flughund 12.11.2017 10:03
      Highlight Highlight Aus det Sicht eines Linken gesehen.
      42 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • alingher 12.11.2017 09:32
    Highlight Highlight Wieder eine Datenauswertung, ohne die Korrelationen genauer zu untersuchen.

    Journalist ist nun eher ein Beruf für Leute die eine kreative, intellektuelle Aufgabe, womöglich als Freiberufler suchen. Das spricht wohl eher den gut gebildeten, progressiv denkenden, unkonventionelleren Typen an. Für einen Konservativen ist das Metier vermutlich eher etwas suspekt - ausser für schräge Exemplare (Somm, Köppel, etc.)

    Das Problem dabei: wenn Journalisten in grosser Mehrheit dem linken Lager angehören, dann kann man eine Redaktion nur ausgewogen besetzen, wenn man Abstriche bei der Qualität macht.
    67 64 Melden
  • Dan Ka 12.11.2017 09:25
    Highlight Highlight Offenbar spiegelt die Medienlandschaft das CH Polit-Bild. Die Mehrheit, auch wenn das die Recte nicht sehen will, ist nun mal eher liberal-links eingestellt. Es fehlt der Linken an lauten Rumgepoltere und den Parteien an Budget zur Volksmanipulation. Darum entsteht der Eindruck, dass Rechts so stark ist. (20min als Medienmittel No1 ist ja auch Rechts) darüber hinaus, dass links Gesinnte auch mal kritisch ihre Position hinterfragen erfahre ich deutlich öfter als dass Rechts dazu im Stande wären. Von dem her, alles gut! 😊👍
    48 92 Melden
    • Shlomo 12.11.2017 09:54
      Highlight Highlight Ich würde jetzt nicht sagen, dass 20min a priori rechts ist. Primär übernehmen die ja Kurze Agenturmeldungen, welche kaum/nicht politisch gefärbt sind. Diese kurzen Meldungen ziehen aber einen relativ grossen teil an Personen an die eine zu kleine Aufmerksamkeitsspanne haben um in einer „normalen“ Zeitung einen ganz langen Artikel zu lesen.
      36 14 Melden
    • poga 12.11.2017 10:03
      Highlight Highlight Du bist wohl einer dieser linken Wähler, die das Wort liberal nicht verstanden haben. Aber keine Sorge. Eure bevorzugten Politiker auch nicht.
      30 27 Melden
    • Globidobi 12.11.2017 10:36
      Highlight Highlight Ich würde die 20 Minuten eher als eine populistische Zeitung ansehen, welche die Themen dieser Welt kurz zusammenfasst und einen Fokus auf ein Thema setzt, welches am Gewinnbringensten ist. Setze mal den Gedanken in die Runde, ob es nicht sogar möglich ist, bei 20Min das Topthema zu kaufen.
      22 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • sanmiguel 12.11.2017 09:24
    Highlight Highlight Journalist ist ein dehnbahrer Begriff. Mich hätte interessiert, was Menschen wählen, die tagtäglich über politische Themen berichten und ob es einen Einfluss auf ihre Arbeit hat.
    Ob ein Sportredaktor oder eine Glanz und Gloria Moderatorin links oder rechts wählt, ist doch total irrelevant!
    Die Studie ist ein Witz. Sie sagt nichts über das Endprodukt aus, und das wäre entscheidend.

    48 25 Melden
  • Bert der Geologe 12.11.2017 09:21
    Highlight Highlight Und dann sollte auch noch untersucht werden wieso es so wenig <rechte> Journalisten gibt. Gibt es da etwa eine Gesinnungsprüfung in der Ausbildung oder bei der Anstellung? Wohl kaum. Journalismus ist ein Handwerk, man lernt kritsch zu sein, und nicht einfach Referate abzuschreiben usw.. Oder bin ich naiv?
    57 32 Melden
    • walsi 12.11.2017 10:04
      Highlight Highlight Das hat mit dem der rekrutiert zu tun. Wenn eine neue Stell zu besetzen ist und der, der rekrutiert, eher links eingestellt ist, wird er sehr wahrscheinlich jemanden mit einer linken Grundhaltung sympathischer finden, als jemand mit einer rechten Grundhaltung. Folglich hat der linke Journalist die besseren Chancen diese Stelle zu bekommen. Wie sagt man so schön: Gleich und Gleich gesellt sich gerne.
      31 21 Melden
    • poga 12.11.2017 10:07
      Highlight Highlight @Sheldon. Ich glaube halt, dass die Universitäten immer stärker ein linker Safe Space werden. Wer sich also zum Journalisten ausbilden lassen möchte, wird ganz bestimmt indoktriniert. Wie stark, kann ich nicht sagen. Nur ist es halt sehr schwierig da ein Gegengewicht zu setzen. Zumal, du eher Rechts wählst, mit mehr Lebenserfahrung und mehr Privatwirtschaftlicher Erfahrung. Das Problem dabei ist, dass man sehr kritisch in eine Richtung sein kann, ohne zu sehen, dass es auch andere Richtungen gibt.
      22 20 Melden
    • Globidobi 12.11.2017 10:42
      Highlight Highlight Ich würde eher sagen, dass ein Unistudent sich vornimmt, die Welt zu verändern. Dies geht meiner Meinung nach nicht mit einem nationalistischen Denken, sondern eher mit einem Weltoffenen. Auch wird es schwierig mit einer konservativen Einstellung etwas zu verändern, wenn doch alles gleich bleiben soll.
      24 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • plaga versus 12.11.2017 09:20
    Highlight Highlight Die SRG als links zu verschreien ist also auch viel zu einfach. Dann müssten wir alle Schulen und Spitäler schliessen, da dort wahrscheinlich etwa dasselbe Verhältnis linker und rechter Angestellter herrscht wie bei der SRG.
    Überhaupt habe ich es satt, dass ständig alles und alle politisch grob schubladisiert werden.
    65 32 Melden
    • Shlomo 12.11.2017 09:55
      Highlight Highlight Das selbe in Grün an den Universitäten.
      11 5 Melden
  • sevenmills 12.11.2017 09:17
    Highlight Highlight Das hat jetzt aber weniger mit der SRG und dem Journalismus an sich zu tun. Solche Zahlen fänden sich wohl in den meisten Berufen mit höherer akademischer Ausbildung. Von dem her weder überraschend noch problematisch, sondern zu erwarten.
    49 40 Melden
    • sevenmills 12.11.2017 10:37
      Highlight Highlight Es wurde zur Genüge nachgewiesen, dass der akademische Bildungsstand mit der politischen Einstellung korrelliert - es ist auch offensichtlich, schau dich mal in den Unis um. Hab noch keinen Rechtswähler an der Uni kennengelernt. Dass du aber den Grossteil des Mittelstandes als dummen Pöbel bezeichnest, finde ich schade und respektlos.
      30 15 Melden
    • Globidobi 12.11.2017 10:49
      Highlight Highlight Das Stimmt nicht ganz, jedoch ist meines Wissens nach dies die Wahrheit. Ist auch ein bisschen Verständlich, wenn du entweder in einer Dorfbeiz beim Feierabendbier dich über Politik unterhälst oder an der Universität, an welcher Dozenten, Professoren und Studenten aus verschiedenen Kulturen über ein Thema diskutieren. (Dies ist nicht Wertend, auch in einer Dorfbeiz kann gut über Politik debatiert werden.)
      4 2 Melden
    • andrew1 12.11.2017 10:52
      Highlight Highlight Der punkt ist in der politik braucht es keinen mastertitel sondern gesunder Menschenverstand. Das da studenten, welche vielfach noch zu hause wohnen und noch keine ahnung vom leben haben eher links wählen ist nicht verwunderlich. Zudem sind viele dozenten noch links was den effekt verstärkt.
      12 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randy Orton 12.11.2017 09:15
    Highlight Highlight Man könnte die gleiche Studie mit anderen Berufsgruppen von Hochschulabsolventen machen, mit den selben Resultaten. Bei Ärzten zB würde das Erebnis wohl noch extremer ausfallen. Man sollte sich eher fragen, ob man Journalist wird, wenn man politisch links eingestellt ist oder umgekehrt?
    28 18 Melden
    • Shlomo 12.11.2017 09:57
      Highlight Highlight Nein, die Frage wäre doch eher wie es die rechte schaft die Bildungsfernen abzuholen obwohl sie Politik für die Reichen macht?
      23 13 Melden
  • derEchteElch 12.11.2017 09:14
    Highlight Highlight «Ein linker Profijournalist kann ja auch eine linke Politikerin aus Distanz und kritisch befragen.»
    EINSPRUCH! (Hehe)

    Vinzenz Wyss stellt eine Vermutung auf. Ein rechter Journalist könnte/kann auch einen rechten Politiker kritisch und aus Distanz hinterfragen. Für seine Aussage gibt es keine Belege.

    Zum Artikel;
    ..und alle jammern immer, wenn Konservative eine Zeitung aufkaufen und schreien, dass ein rechtsrutsch der Medien katastrophale Folgen hätte (Ja, vielleicht für den linken Scheinjournalismus).

    PS;
    Ist die watson Redaktionzu 100% links oder wie sieht das Bild in Zürich aus?
    57 37 Melden
    • Lester McAllister 12.11.2017 09:38
      Highlight Highlight Wie sieht den die Lösung des Elchs aus?
      Wollen wir in Zukunft junge Rechte zwingen Journis zu werden, statt Offizier oder Banker?
      41 14 Melden
  • Thinktank 12.11.2017 09:12
    Highlight Highlight #ichzahlnichtfürlinkepropaganda
    40 56 Melden
  • rönsger 12.11.2017 09:10
    Highlight Highlight Skandalös, dieses Resultat. Nun ist es also wissenschaftlich erwiesen, dass uns die SRG links unterwandert. Und wir haben endlich die Erklärung für die starke Position der bürgerlichen und rechtsbürgerlichen Parteien in der Schweiz - oder habe ich da jetzt etwas verwechselt? Oder haben vielleicht die schon wieder Kommentarwütigen etwas verwechselt? Die Zerschlagung der SRG bringt in diesem Zusammenhang keine Verschiebung der Kräfte; denn auch die Journis der privaten Medien sind mehrheitlich links orientiert. Danke watson für diese Klarstellung.
    25 42 Melden
  • Bert der Geologe 12.11.2017 09:07
    Highlight Highlight Wie wurde die Umfrage erhoben? Wurde da einfach angekreuzt? Oder waren das fundierte Fragen à la <smart vote >mit anschliesser Auswertung. Im ersten Fall kann man die Umfrage wohl rauchen. Bitte recherchieren.
    19 21 Melden
  • highfish100 12.11.2017 09:02
    Highlight Highlight Ist eigendlich unwichtig wo ein Journalist persönlich steht, solange er neutral berichtet. Und es gibt ja externe Untersuchungen die zeigen wo welches Medium politisch steht und SRF steht da in der Mitte.
    Ich finde das Echo der Zeit immer ein gutes Beispiel für neutrale Berichterstattung.
    42 27 Melden
    • Rodney McKay 12.11.2017 09:24
      Highlight Highlight Das würde dann bedeuten, dass die Privatperson, und der Journalist 100%ig getrennt werden können. Da glaube ich persönlich doch eher nicht daran. Nehmen wir mal an, der Vorgesetzte des Journalisten ist politisch auf der selben politischen Linie, wie sein Untergebener. Dann verschiebt sich doch die politische Mittellinie, das ist ganz natürlich. Es kann dann vorkommen, dass beispielsweise die CVP als stark rechtslastig empfunden wird. Politische Neutralität ist immer eine Sache der Perspektive.
      20 8 Melden
    • walsi 12.11.2017 09:48
      Highlight Highlight Das habe ich früher auch gedacht, dass das Echo der Zeit neutral ist. Wenn man sich aber ein bisschen breiter informiert wird man merken, dass auch das Echo der Zeit einen Linksdrall hat. Ist auch logisch, wenn die Mehrheit der Leute die an der Sendung mitarbeiten eine linke Grundhaltung haben wird sich das am Ende auf den Inhalt der Sendung auswirken. Das ist kein Vorwurf, dass ist eine Feststellung.
      15 12 Melden
    • AlteSchachtel 12.11.2017 09:50
      Highlight Highlight @highfish100
      gute Journalisten (z.B. Gisling, Honegger früher oder auch Seibt heute) recherchieren mit grossem Aufwand und der kostet Geld.
      Das Volch will billige Journis, die ihm einfach bestätigen, dass sie den richtigen Parteiführern folgen.
      23 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • 14yannick 12.11.2017 08:57
    Highlight Highlight Die Berichterstattung ist schon ein wenig einseitig. Die Studie bezieht sich auf die ganze Branche. Die SRG machte ein sechstel der Befragten aus und dessen Resultate wichen kaum vom dem Gesamt Resultat ab. Die Studie sagt die Journalisten sind eher links daraus wird die SRG ist ein Linker haufen. Verkauft sich auch besser verzehrt aber die Realität.
    31 22 Melden
    • Telomerase 12.11.2017 09:14
      Highlight Highlight Wenn also alle Medien einen Linksdrall haben, ist ja alles okay.
      21 14 Melden
    • 14yannick 12.11.2017 09:57
      Highlight Highlight Nein dies war gar nicht so gemeint. Ungünstig finde ich, dass der Artikel betitelt wird mit SRG hat einen Linksdrall wobei die Studie dies in der ganzen Branche festgestellt hat.
      18 1 Melden
  • chara 12.11.2017 08:54
    Highlight Highlight Spannend wäre zu Wissen welchen Einfluss diese wohl doch dann wohl- respektive misswollende Haltung der Berichterstattung auf die Gesellschaft, insbesondere auf die jüngere Gesellschaft hat...
    19 1 Melden
  • Lester McAllister 12.11.2017 08:52
    Highlight Highlight Ist ja auch normal oder?
    Verschiedene Gründe führen dazu, dass eher links eingestellte Menschen Lehrer oder Journalisten werden.
    Als Berufstätige arbeiten sie dann genau dort, wo bürgerliche Politiker gern mal mit dem Sparhammer draufschlagen.

    45 14 Melden
    • ströfzgi 12.11.2017 09:29
      Highlight Highlight Also in anderen Worten: Das Böse zieht die Linken magisch an?
      13 27 Melden
    • rauchzeichen 12.11.2017 11:42
      Highlight Highlight Nein ströfzgi, in anderen Worten; Die Rechten versuchen den linken Geld zu nehmen, egal was deren Aufgabe in der Gesellschaft ist. Ob Bildung oder Informationsindustrie, beides eher links eingestellte Bereiche mit grossem Einfluss auf die jüngsten. Typisch. Eindimensionales Denken, wies nur von der rechten Seite kommen kann. Ich mag die nicht, also mach ich sie kaputt. Anstelle sich mal zu überlegen, wieso man sie nicht mag. Wieso man so angst vor der Zukunft hat. Wieso man Ausländer hasst. Aber selbstreflektion ist wohl zu viel verlangt.

      Ps: Ist Bildung für dich das Böse? Das wär traurig.
      9 7 Melden
  • Roterriese 12.11.2017 08:46
    Highlight Highlight Schön haben wir das jetzt schwarz auf weiss. Wurde von linker Seite ja stets bestritten. Aber jetzt sollte klar sein, wieso sich die Linken so vehement für "ihren" Staatssender einsetzen - niemand verliert gerne sein Sprachrohr.
    44 45 Melden
    • pun 12.11.2017 09:47
      Highlight Highlight Wenn du SRF als "linkes Sprachrohr" siehst, lebst du in einer rechten Blase.
      35 21 Melden
    • Charlie Brown 12.11.2017 19:29
      Highlight Highlight @pun: qed
      1 1 Melden
  • N. Y. P. D. 12.11.2017 08:44
    Highlight Highlight Die Linke schadet niemandem. Sie nimmt denjenigen, die haben, vielleicht ein bischen Münz aus dem Portemonnaie. DAS kann man den Linken vorwerfen.

    Den Rechten aber, kann man Dutzende Dinge vorwerfen. Von Unmenschlichkeit bis zum Ausländerhass (und den Support des Geldadels und der Hochfinanz) etc. etc.

    Daher ist es legitim, dass Staatsfernsehen in der Mehrheit von Linken gemacht wird. Oder kann sich jemand vorstellen, dass Staatsfernsehen von 70% Rechten gemacht wird ?

    Eben.
    44 67 Melden
    • Telomerase 12.11.2017 09:16
      Highlight Highlight "Die Linke schadet niemandem."

      Es wäre wohl wieder mal an der Zeit ein Geschichts- (und ein Wirtschafts)buch in die Hand zu nehmen.
      37 24 Melden
    • fcsg 12.11.2017 09:34
      Highlight Highlight Deine politische Einstellung will ich nicht kommentieren, obwohl sie von pauschalen Urteilen nur so wimmelt.

      Wieso sollen rechte und bürgerliche Journalisten (nicht rechtsextrem) kein Fernsehen machen können? Hast du dann ein Problem damit als Linker?
      30 7 Melden
    • petrolleis 12.11.2017 09:55
      Highlight Highlight sollen sie doch... es verbietet ihnen ja niemand... als ob es da quoten gibt...
      7 0 Melden
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  • Thinktank 12.11.2017 08:41
    Highlight Highlight Vom SRF wird man nur angelogen, wenn es behauptet, es sei neutral. Neutral ist für SRF, wenn es die Redezeit in der Arena in Sekunden misst, bisher gab es dazu nicht die geringste Selbstkontrolle. Dass jede andere Sendung ideologisch verseucht präsentiert wird, ist schon lange bekannt, nun ist es wissenschaftlich belegt. Das SRF erfüllt die Konzession nicht, stellt es sofort ab. Ich werde Schweiz - N-Irland dann auf einem Privatkanal schauen.
    26 44 Melden
    • karl_e 12.11.2017 12:26
      Highlight Highlight Ach, Thinktank! Werde deinem Pseudonym endlich gerecht. Oder walzen deine Gedanken einem Panzer gleich alles nieder, was nicht deinem edlen Geist entspricht?
      8 5 Melden
  • atomschlaf 12.11.2017 08:32
    Highlight Highlight Was für eine Überraschung! 😁

    Aber schön, dass man jetzt endlich eine seriöse Quelle hat, die man zitieren kann, wenn die ausgeprägte Linkslastigkeit der Schweizer Medien wie üblich angezweifelt wird.
    40 17 Melden
    • kettcar #lina4weindoch 12.11.2017 10:15
      Highlight Highlight Sie haben jetzt lediglich eine Quelle zur politischen Ausrochtung der Medienmacher. Nicht der Medien. Offensichtlich haben die ‚Linken Medien‘ ja noch nicht zu einer linken Regierung geführt.
      Zudem: würden die Rechten mal eher Journalismus studieren gehen anstatt an die HSG zu gehen, wärs vielleicht auch ausgeglichener. Vielleicht legen Linke einfach die Prioritäten ein bisschen anders.
      11 8 Melden
  • Telomerase 12.11.2017 08:25
    Highlight Highlight «Ein linker Profijournalist kann ja auch eine linke Politikerin aus Distanz und kritisch befragen.»

    Gewisse Zweifel sind angebracht.
    345 120 Melden
  • walsi 12.11.2017 08:24
    Highlight Highlight Dass die Mehrheit der Journalisten eine Linksdrall haben ist offensichtlich, dafür braucht es keine Studie. Da reicht es einfach zu schauen welche Themen von den Nachrichten ausgewählt werden und wie darüber berichtet wird. Über linke Themen, Anliegen und Politiker wird mehrheitlich mit einer positiven Grundhaltung berichtet, bei rechten Themen, Anliegen und Politiker mehrheitlich mit einer negativen Grundhaltung.
    379 143 Melden
    • atomschlaf 12.11.2017 08:35
      Highlight Highlight Ja, walsi, es ist schon seit Jahren offensichtlich.
      Aber es ist doch gut, dass dieser Missstand nun wissenschaftlich belegt ist, dann muss man sich von den Realitätsverweigerern nicht mehr in die SVP-Ecke stellen lassen, wenn man darauf hinweist.
      44 21 Melden
    • Triumvir 12.11.2017 09:18
      Highlight Highlight Und wer hat denn bitte schön ehemals lesenswerte Zeitungen, wie etwa die Basler Zeitung und die Weltwoche, zu billigen SVP–Parteiblättchen gemacht...!? Ein gewisser Christoph B. Wenn Christoph könnte, dann würde er gerne alle Medien aufkaufen und/oder Platt machen, damit er das dumme Volch komplett indoktrinieren könnte!
      26 28 Melden
    • walsi 12.11.2017 09:45
      Highlight Highlight @Triumvir: Ob rechts oder links, Medien versuchen immer ihre Sicht der Dinge darzustellen. Unabhängig klingt in der Theorie sehr gut, in der Praxis ist es nicht realistisch. Ein Journalist berichtet immer auf Grund seiner Einstellung, seines Wissens und Sozialisierung. Das ist kein Vorwurf an den Journalisten, es ist einfach eine Feststellung. Ein Journalist der mit der SVP sympathisiert wird folglich sich mehr für rechte Inhalte interessieren, ein Journalist der mit SP sympathisiert folglich mehr linke Inhalte.
      20 3 Melden
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  • flying kid 12.11.2017 08:24
    Highlight Highlight Überraschung... nicht!
    So viel zur ausgewogenen Berichterstattung 🤦🏼‍♂️
    56 27 Melden
  • stabiler 12.11.2017 08:24
    Highlight Highlight Lustig, wie das Jahr ein Jahr aus in Debatten von linker Seite stets negiert wurde, obschon es eigentlich längst allen hätte klar sein müssen.

    «Ein linker Profijournalist kann ja auch eine linke Politikerin aus Distanz und kritisch befragen.»

    Ja, genau! *hust* Klar könnte er das. Aber im Zweifelsfall wird er sich dafür entscheiden, lieber die Erfolgsstory des einen Eritreers, der sich zum Velomech ausbilden lässt, zu bringen, statt eine kritische Reportage zu explodierenden Sozialhilfekosten. Beispiele dafür gibt es genug.
    510 218 Melden
    • ujay 12.11.2017 08:48
      Highlight Highlight 😂😂😂genau solche Kommentare meinte ich. Die Schweiz hat seit bestehen immer eine bürgerlich dominierte Regierung, vom Volch demokratisch gewählt. Die hat entschieden und nicht irgendwelche"Linken". Tele Blocher wäre sicher kritischer, wenn rechte Politiker interviewt werden...😂😂😂
      27 41 Melden
    • Sefe_Ta 12.11.2017 08:49
      Highlight Highlight Hmm und schon ist der Eritreer schuld für die Explodierenden Sozialkosten. Das aber IV Revision auch etwas damit zu tun hat sagt niemand, seit der IV Revision werden alle versucht in den Arbeitmarkt reintegriert zu werden klappt das nicht wird man in der Sozialhilfe entsorgt. Das sind schätzungsweise 30% der Sozialhilfebezieher. Ein Beispiel dafür ist mein Vater
      23 38 Melden
    • pun 12.11.2017 08:58
      Highlight Highlight Also im Klartext möchtest du nicht Geschichten über das Leben und die Menschen, die in diesem Land wohnen, sondern politische Propaganda (ich nehme nicht an, dass in diesem Artikel dann stehen soll, dass die letzte IV Revision total viele Menschen in die Sozialhilfe verlagert hat) für deine Haltung in der Annahme, reine Geschichten über Menschen in diesem Land seien ebenfalls politische Propaganda, nur weil der portraitierte Velomech halt schwarz ist? Mol, Bravo.
      27 31 Melden
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  • paedesch 12.11.2017 08:17
    Highlight Highlight Ach ja wirklich? Ist mir noch gaaaar nie aufgefallen. Deshalb erst recht no billag
    50 45 Melden

Konsumenten sollen selber wählen, welche Medien Geld erhalten 

Nach der No-Billag-Debatte waren es ruhige Tage in der Medienpolitik. Nun regt sich erneut Widerstand. Private Verleger wehren sich mit innovativen Ideen gegen die Stellung der SRG: Von Voucher-Systemen und Netflix für Medien ist die Rede. 

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