DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ACHTUNG REDAKTOREN: BITTE BEACHTEN SIE DIE SPERRFRIST BIS 3. NOVEMBER 2017, 22:25 --- Moderator Jonas Projer spricht waehrend der Aufzeichnung der Sendung

Arena zu No Billag: Der Grossteil der Journalisten bei der SRG ist links. Bild: KEYSTONE

Fast 70 Prozent aller SRG-Journalisten bezeichnen sich als «links»



Erstmals liegen gemäss einer Meldung der «SonntagsZeitung» detaillierte Zahlen der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) vor, die Aufschluss über die politische Einstellung von SRG-Journalisten geben.

Die Journalismusforscher Vinzenz Wyss und Filip Dingerkus haben eine Auswertung von Daten vorgenommen, die bisher nicht publiziert worden war. Sie wurden in den Jahren 2014 bis 2016 im Rahmen der internationalen Journalismusstudie erhoben. 

Demnach bezeichnen sich knapp 70 Prozent aller SRG-Journalisten als links. Rund 16 Prozent verorten sich in der politischen Mitte. Und 16 Prozent sehen sich als rechts. Kein Journalist der SRG verortete sich dagegen rechts aussen. Allerdings stünden 7,4 Prozent links aussen.

Ähnlich sieht das Bild bei den privaten Medien aus. Dort bezeichnen sich rund 62 Prozent der Journalisten als links, 14,5 Prozent verorten sich in der Mitte und 24 Prozent stehen rechts. 

Der Forscher Wyss sieht gemäss der «SonntagsZeitung» keine Gefahr einer einseitigen Berichterstattung. «Ein linker Profijournalist kann ja auch eine linke Politikerin aus Distanz und kritisch befragen.» (sda/cma)

Dieses Interview zur No-Billag-Initiative könnte dich auch interessieren: 

Video der Woche: Wenn Coiffeur-Besuche ehrlich wären...

Video: Knackeboul, Lya Saxer

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Bis dass die Spritze euch scheidet: Beim Dating wird der Impf-Status zum Killerkriterium

Liebe innerhalb der eigenen Bubble: Was früher die Religion war, ist heute der Impfstatus. Jetzt geht sogar eine Dating-Plattform auf den Markt, die sich gezielt an Ungeimpfte richtet.

«2/2 completed»: Wer das unter seine Angaben auf Dating-Apps wie Tinder schreibt, will damit nicht seine Erfolgsquote in Sachen Liebe durchgeben. Sondern den eigenen Impfstand anzeigen. «2/2 completed» bedeutet zweimal geimpft. Das Signal dafür, sich wieder mit vollem Körperkontakt in das Dating-Leben zu stürzen.

Der Impfstatus im Datingprofil ist aber mehr als nur der Freipass zum Küssen. Er ist für manche auf der Suche nach dem Partner fürs Leben gerade wichtiger als Religionszugehörigkeit, …

Artikel lesen
Link zum Artikel