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«Südostschweiz» und «Bündner Tagblatt» – 16 Mitarbeitende von Zusammenlegung betroffen

Durch die Zusammenlegung der Redaktionen der Tageszeitungen «Südostschweiz» und «Bündner Tagblatt» gehen 600 Stellenprozente verloren. Das Medienhaus Somedia in Chur will diesen «leichten Abbau möglichst sozialverträglich gestalten», wie es am Freitag mitteilte.
23.02.2018, 16:43

Die beiden deutschsprachigen Bündner Tageszeitungen sollen ab Mitte April statt von zwei von nur noch einer Redaktion betreut werden. Ziel dieser Massnahme sei es, Doppelspurigkeiten zu vermeiden, Synergien zu nutzen und «die Kostenoptimierung», wie Somedia schrieb.

Von den Auswirkungen dieser Massnahmen seien 16 von 127 festen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betroffen, hiess es. Für die meisten von ihnen wurden laut Somedia innerhalb des Medienhauses Alternativangebote gefunden. Oder es seien Pensenreduktionen angeboten worden. Auch bei den freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden es «teilweise zu Pensenanpassungen» kommen.

Die Zusammenlegung der Redaktionen der zwei Tageszeitungen war Ende Januar mitgeteilt worden. Die Herausgabe von zwei Tageszeitungen im Wirtschaftsraum Graubünden sei zunehmend schwierig zu finanzieren, lautete die Begründung.

Die Tageszeitung «Südostschweiz» soll wieder unter dem vorherigen Titel «Bündner Zeitung» erscheinen. Das «Bündner Tagblatt», dessen Verlagsrecht mehrheitlich der Ems-Chemie gehört, soll seinen Titelkopf behalten. Der Abbau erfolgt knapp drei Jahre, nachdem Somedia im Westen Churs das neue Medienhaus eröffnet hat. (sda)

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