DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ACHTUNG REDAKTOREN: BITTE BEACHTEN SIE DIE SPERRFRIST BIS 3. NOVEMBER 2017, 22:25 --- Moderator Jonas Projer spricht waehrend der Aufzeichnung der Sendung

SRF-«Arena»-Moderator Jonas Projer ist Journalist des Jahres 2017.   Bild: KEYSTONE

Das grosse Ranking der  Journalisten des Jahres – watson gewinnt zwei Kategorien 

Das Branchen-Magazin «Schweizer Journalist» ermittelt jedes Jahr in einem Publikums-Voting die besten Journalisten des Landes. Die watsonians Simone Meier und Klaus Zaugg haben in ihren jeweiligen Kategorien abgeräumt. 



Rund 1200 Medienschaffende küren jeweils Ende Jahr in einem Online-Voting die besten und einflussreichsten Schweizer Journalistinnen und Journalisten.

watson publiziert die Sieger der jeweiligen Kategorien des Rankings 2017 exklusiv vorab:   

DER Journalist des Jahres 

ACHTUNG REDAKTOREN: BITTE BEACHTEN SIE DIE SPERRFRIST BIS 3. NOVEMBER 2017, 22:25 --- Moderator Jonas Projer, rechts, spricht neben Olivier Kessler, Co-Praesident

Jonas Projer, hier bei der No-Billag-«Arena» am 3. November 2017 mit Initiant Oliver Kessler und SVP-Nationalrat Gregor Rutz.  Bild: KEYSTONE

Nachdem SRF-Moderator Jonas Projer im jährlichen Ranking des «Schweizer Journalist» vor zwei Jahren bereits in der Kategorie Politik abgeräumt hat, setzte er sich 2017 in der Hauptkategorie «Journalist des Jahres» gegen den «Tages-Anzeiger»-Journalisten und Islamisten-Experten Kurt Pelda und Nadja Rohner von der «Aargauer Zeitung» durch. Rohner hatte den skandalösen Umgang mit der einbürgerungswilligen Funda Yilmaz publik gemacht. Die Plätze 4 und 5 belegen der Sportreporter Christoph Gertsch vom «Magazin» und «Tages-Anzeiger»-Redaktorin Rafaela Roth

«Schweizer Journalist» (SJ) im iKiosk

Die aktuelle Ausgabe des «Schweizer Journalist» mit allen Platzierungen in allen Kategorien und dem ausführlichen Interview mit dem «Journalist des Jahres», Jonas Projer, findet sich ab sofort hier:

Print-Ausgabe
iKiosk.de
E-Paper  

Kolumnistin des Jahres

Simone Meier

Die watson-Redaktorin und Schriftstellerin Simone Meier belegt den ersten Platz in der Kategorie «Kolumne».  Bild: Dominique Meienberg

Die rund 1200 Teilnehmer des Online-Votings haben die watson-Kulturjournalistin Simone Meier zur Kolumnistin des Jahres gewählt. Auszug aus den Begründungs-Kommentaren der Abstimmungs-Teilnehmer: «Sprachwuchtige Schreibmaschine», «die hat einfach Stil und Klasse», «liefert einen anderen Blickwinkel und bleibt trotzdem massentauglich». Simone Meier hat 2017 auch den ironisch-erotischen Roman «Fleisch» veröffentlicht. Hinter ihr sind Slampoetrist Gabriel Vetter und Psychoanalytiker Peter Schneider für ihre jeweiligen Kolumnen in «Tages-Anzeiger» und «SonntagsZeitung» auf den Rängen 2 und 3 platziert. 

Sport-Journalist des Jahres

Klaus Zaugg

watson-«Eismeister» Klaus Zaugg siegt in der Kategorie «Sportjournalist des Jahres.» zvg

Der Sportjournalist des Jahres 2017 ist watson-Urgestein Klaus Zaugg. Er hat 2017 im Rahmen seines watson-Formats «Der Eismeister» über den Kampf um die TV-Rechte-Deals im Schweizer Eishockey berichtet und damit gehörig für Aufregung und hässige Anrufe beim watson-Chefredaktor gesorgt. Auch sonst gilt Zaugg zu Recht als der unabhängigste und am besten informierte Reporter im Schweizer Eishockey-Zirkus. Das bemerkten auch die Voting-Teilnehmer mit Kommentaren wie «kantig, pointiert und eigenwillig», «seine Geschichten für Watson sind grandios», «spitze Zunge und scharfer Verstand», «trifft als ‹Eismeister› stets den richtigen Nerv». Zaugg verwies Flurin Clalüna von der «NZZ am Sonntag» und Steffi Buchli von MySports auf die Plätze 2 und 3. 

Chefredaktor des Jahres 

Felix E. Mueller, chief editor of the NZZ am Sonntag, in the committee room at the Falkenstrasse in Zurich, Switzerland, on May 22, 2015. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Felix E. Mueller, Chefredaktor der NZZ am Sonntag, am 22. Mai 2015, im Komitee Zimmer an der Falkenstrasse in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Felix E. Müller, «NZZ am Sonntag» seit Herbst 2017 pensioniert, ist Chefredaktor des Jahres 2017. Bild: KEYSTONE

In der Kategorie «Chefredaktor des Jahres» haben die Voting-Teilnehmer Felix E. Müller für sein Lebenswerk geehrt. Müller hat die «NZZ am Sonntag» 2001 aufgebaut, zu einem wichtigen und kommerziell erfolgreichen publizistischen Player gemacht und ist ihr bis im Herbst 2017 als Chefredaktor vorgestanden. Eine «Ära endet», oder «He will be missed» lauten die Kommentare seiner Wähler. Auf den Plätzen 2 und 3 rangieren Maurice Thiriet (watson) und Lis Borner (Radio SRF).

Polit-Journalistin des Jahres

Susanne Wille (Bild: SRF)

«10vor10»-Reporterin Susanne Wille ist die Politik-Journalistin des Jahres 2017.

Die ehemalige «10vor10»-Moderatorin hat mit ihrem Wechsel vom Präsentationspult am Leutschenbach zum Geschehen im Bundeshaus alles richtig gemacht. Den Titel «Politik-Journalistin des Jahres» hat sie mit Begründungen erhalten wie «macht die weitaus besten Polit-Interviews am TV», «personifizierte Souveränität», «Hartnäckigkeit, Spürsinn und Fairness – die beste Kombination». Auf den Plätzen 2 und 3 in der entsprechenden Kategorie rangieren Philipp Loser vom «Tages-Anzeiger» und Jonas Projer.

Gesellschafts-Journalistin des Jahres 

Binswanger

Michèle Binswanger, «Tages-Anzeiger», ist Gesellschafts-Journalistin des Jahres 2017. zvg

In der Kategorie Gesellschaft gewinnt «Tages-Anzeiger»-Redaktorin und Autorin Michèle Binswanger, die 2017 mit «Fremdgehen – ein Handbuch für Frauen» aufgewartet hat und mit ihren Geschichten im «Tages-Anzeiger» gesellschaftliche Debatten aus undogmatisch-feministischem Blickwinkel prägt. Die Stimmen der Voting-Teilnehmer: «Erarbeitet sich die flächendeckende Hassliebe ihrer Leserschaft», «eine echte Inspirationsquelle», «unideologisch und unverblümt». Auf den Rängen 2 und 3 sind Brigitte Hürlimann («Plädoyer») und Sarah Jäggi («Die Zeit») 

Kulturjournalist des Jahres

Jean-Martin Büttner

Jean-Martin Büttner, «Tages-Anzeiger». zvg

«Tages-Anzeiger»-Urgestein Jean-Martin Büttner schwingt in der Kategorie «Kultur» mit grossem Abstand obenaus. Büttner als sowohl qualitativ als auch quantitativ konstantester Schreiber des Landes hat «Sternstunden»-Moderatorin Barbara Bleisch und seinen Tagi-Kollegen Philipp Zweifel auf die Ränge 2 und 3 verwiesen. Die Begründungen zu seiner Wahl: «ein Tausendsassa», «ist zum neuen Frühling aufgewacht», «scheut auch vor Kritik am eigenen Arbeitgeber nicht zurück». 

Reporter des Jahres 

Bild

Nahost-Korrespondent Pascal Weber, SRF. srf

Der Reporter des Jahres ist der SRF-Nahost-Korrespondent Pascal Weber. Der «Schweizer Journalist» bezeichnet ihn als «so etwas wie der letzte klassische Kriegsreporter des Landes». Die Voting-Teilnehmer wählten ihn mit Begründungen wie «hartnäckige und tiefgründige Reportagen», «pflegt in den Trümmern den feinen Ton», «gibt dem Nahen Osten ein Gesicht» zum Sieger in der Kategorie Reporter vor Sportreporter Christoph Gertsch («Das Magazin») und Fabian Eberhard («Blick»/SoBli).

Wirtschafts-Journalist des Jahres 

Lukas Haessig spricht bei ueber sein Buch 'Der UBS-Crash - Wie eine Grossbank Milliarden verspielte' bei der Buchvernissage im Zunfthaus zur Saffran in Zuerich am Montag, 9. Februar 2009. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Lukas Hässig, «Inside Paradeplatz». Bild: KEYSTONE

Lukas Hässig ist der Mann, der die Banker und CEOs das Fürchten lehrt. Mit seinem Blog «Inside Paradeplatz» hat er den 70-Millionen-Bonus von Novartis-Ex-CEO Daniel Vasella publik gemacht, derzeit ist er der Stachel im Fleisch von Pierin Vinzenz, dem ehemaligen Raiffeisen-Chef. «Der bestinformierte Finanzjournalist nördlich von Tangier», «hat im Alleingang den Raiffeisen-Bossen eine Untersuchung eingebrockt», «er schreibt, was andere nur vermuten», heisst es unter anderem in den Kommentaren zu seiner Wahl. Die Plätze hinter Hässig belegen Hansueli Schöchli (NZZ) und Medienjournalist Nick Lüthi (Medienwoche).

Recherche-Journalist des Jahres 

Kurt Pelda. Screenshot SRF

Kurt Pelda, «Tages-Anzeiger». 

Sieger in der Kategorie Recherche ist der ehemalige Kriegsreporter Kurt Pelda. Die Wählerstimmen: «Drang ins undurchdringliche Netz der Islamisten ein», «Hartnäckig und in der Sache souverän». Die Plätze 2 und 3 in dieser Kategorie belegen Claudia Badertscher («10vor10») und Christoph Lenz («Tages-Anzeiger»). Knapp nicht in die Top 3 reichte es watson-Blogger Hugo Stamm, der mit seiner Recherche über die sexuellen Übergriffe von Jürg Jegge den 4. Platz erreichte. 

«Ein Steh-Lunch ist das ‹F*ck You› der Geschäftsessen»

Video: watson/Simon Balissat, Emily Engkent

Trump mag nicht, wie Medien Berichte über ihn bebildern – so reagiert das Internet

1 / 24
Trump mag Pressebilder nicht – so reagiert das Internet
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Urteil gegen Ex-Polizist wegen Tötung George Floyds

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Fakten entscheiden über Recht und Unrecht – ohne Medienfreiheit bleiben sie verborgen

Polizeien in Zürich und Bern tun sich schwer mit der Medienfreiheit. Das entspricht dem Trend, der sich in der Schweiz breit macht.

Wie weit geht die Medienfreiheit? Diese Frage – so meint man – hätte in der Schweiz keine Berechtigung. Sie gilt als Land der Menschenrechte, als Land der direkten Demokratie.

Und doch stellt sie sich. Das zeigen zwei aktuelle Beispiele. Da waren einerseits die Demonstrationen: Am 1. Mai wurden mehrere Journalistinnen und Journalisten von der Stadtpolizei Zürich miteingekesselt. Kollateralschäden passieren, in der Hektik erwischt es auch Unbeteiligte. Nur war das aus Sicht der Polizei kein …

Artikel lesen
Link zum Artikel