Schweiz
Natur

Nach Unwetter:Schäden auf dem Friedhof in Brienz BE

Grabmale beschädigt und weggespült: Brienz BE sichert sorgfältige Bergung nach Unwetter zu

21.08.2024, 21:5822.08.2024, 08:01
Bagger erstellen einen Schutzdamm, am Freitag, 16. August 2024 in Brienz im Berner Oberland. Am Montag Abend haben heftige Gewitter einen Murgang ausgeloest und Gebaeude, parkierte Fahrzeuge, Strassen ...
Der Friedhof in Brienz BE wurde mit einem Sichtschutz umzäunt, um die Totenruhe zu wahren. Bild: keystone

Der vor zehn Tagen über die Ufer getretene Mühlebach hat in Brienz BE den Friedhof schwer beschädigt. Grabmale wurden beschädigt oder weggespült. Der am Bach gelegene Teil des Friedhofs ist zum Teil weggespült und zum anderen Teil von Geröll bedeckt.

Es seien grosse Schäden zu vermuten, teilten das Regionale Führungsorgan (RFO) und der Begräbnisbezirk Brienz am Mittwoch mit. Der Friedhof wurde mit einem Sichtschutz umzäunt, um die Totenruhe zu wahren. Erste Schritte für die Aufräumarbeiten wollen die Verantwortlichen in den nächsten Tagen besprechen, wie es weiter hiess. Die Friedhofsgärnter sollen sie durchführen.

Ein grosses Anliegen ist demnach, dass alles mit äusserster Vorsicht geschieht. Sämtliche nicht an ihrem Platz stehende Grabmale würden mit Vorsicht geborgen. Jegliche persönlichen Gegenstände von den Gräbern würden aufbewahrt, auch wenn sie defekt seien, versicherten RFO und Begräbnisbezirk.

Der Friedhof liegt aktuell noch in der Sperrzone. Die Friedhofsgärtner arbeiten unter Schutzmassnahmen. Privatpersonen sind nicht zugelassen.

Der Begräbnisbezirk erhält den Angaben zufolge viele Anfragen zu einzelnen Gräbern. Dafür zeigte er grosses Verständnis. Für Anliegen richtete er eine Mailadresse ein. Da alle an grösstmöglicher Sorgfalt vorgehen, könnte es einige Zeit dauern, bis die Betroffenen persönlich informiert würden, teilten die Behörden mit.

Bei Todesfällen ist eine persönliche Besprechung mit den Angehörigen über die Bestattungsmöglichkeiten vorgesehen. Das Pfarramt steht zur Verfügung. (sda/lyn)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Wieso die Brandopfer nun Monate bis Jahre lang tägliche Schmerzen ertragen müssen
Brandverletzungen stellen Ärzte vor enorme Herausforderungen. Selbst wenn schwerverwundete Patienten die erste kritische Phase überleben, beginnt für sie ein langer Weg täglicher, schmerzhafter Wundversorgung.
Was in der Silvesternacht in Crans-Montana als ausgelassene Party begann, verwandelte sich in eine der schlimmsten Katastrophen der jüngeren Schweizer Geschichte. Über 40 Menschen starben und werden noch identifiziert, rund 119 Personen überlebten bisher als Schwerverletzte.
Zur Story