Schweiz
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FILE - In this Dec. 6, 2016, file photo, Richard Spencer, who leads a movement that mixes racism, white nationalism and populism, speaks at the Texas A&M University campus in College Station, Texas. An associate of Spencer sued Ohio State University after it refused to rent campus space for him to speak. The lawsuit was filed Sunday, Oct. 22, 2017, in federal court in Columbus. (AP Photo/David J. Phillip, File)

Richard B. Spencer (40) ist das Aushängeschild der rechtsradikalen Altright- Bewegung. Bild: AP/AP

«Hail Trump»-Neonazi will in die Schweiz kommen – auf Einladung der Pnos

Richard Spencer, der Anführer der radikalen Altright-Bewegung, will auf Einladung der Pnos in Bern sprechen.

Pascal Ritter / CH Media



Er ist das lächelnde Gesicht der rechtsradikalen Bewegung in den USA: Richard Spencer (40). Berühmt wurde er durch ein Video, das sich zwei Wochen nach dem Wahlsieg von Donald Trump in Windeseile verbreitete. Im adretten Dreiteiler und mit perfekt gezogenem Seitenscheitel stand er vor einer begeisterten Menge und schrie: «Hail Trump, hail our people, hail Victory!».

Übersetzen kann man das so: «Es lebe Trump, es lebe unser Volk, es lebe der Sieg». Doch seine Anhänger aus der rechtsnationalen Altright-Bewegung hatten schon verstanden. Einzelne reckten den Arm zum Hitlergruss.

Am 1. Dezember nun wird der Anführer der rechtsextremen Bewegung in der Region Bern sprechen. Dies verkündete die rechtsextreme Splittergruppe Partei National Orientierter Schweizer (Pnos) auf ihrer Facebook-Seite. Zusammen mit rechten Rednern aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und Ungarn soll Spencer am Parteitag sprechen. Auf Anfrage der Redaktion CH Media bestätigte Spencer die Einladung. «Ja, ich werde in die Schweiz kommen. Ich freue mich auf den Auftritt», sagte er. «Der Föderalismus und die direkte Demokratie der Schweiz faszinieren mich.» «Hail Trump»-Rufe wird es diesmal nicht geben. Spencer verriet am Telefon, dass er Trump in seiner Rede kritisieren wolle. Dem Mann, der sich selbst als «weissen Nationalisten» bezeichnet, ist Trumps Einwanderungspolitik zu lasch.

Zu den Gästen gehört unter anderem auch Eric Weber. 

Die Kameraden der Pnos erhoffen sich von Spencer «interessante Einsichten und Inputs». Parteipräsident Dominic Lüthard sagte auf Anfrage: «Er ist das Aushängeschild der Altright-Bewegung, die wir mit Interesse verfolgen.»

Rassisten-Aufmarsch in US-Unistadt:

Darf Spencer überhaupt einreisen?

Offen ist, ob Spencer überhaupt einreisen kann. Als er im Oktober 2014 in Ungarn eine Konferenz abhalten wollte, wurde er verhaftet und ausgewiesen. Dabei soll ein Einreiseverbot in den Schengenraum für drei Jahre ergangen sein. Einen geplanten Auftritt in Polen im Jahr 2017 sagte Spencer aus Angst vor einem erneuten Einreiseverbot ab. Laut Spencer erging damals aber kein Einreiseverbot in den Schengenraum, zu dem auch die Schweiz gehört.

Beim für Einreiseverbote zuständigen Bundesamt für Polizei gibt man sich bedeckt. Grundsätzlich könnten Einreiseverbote gegen ausländische Personen ausgesprochen werden, welche die innere oder äussere Sicherheit der Schweiz gefährden. Bei der Einschätzung, wie gefährlich eine Person ist, wird der Schweizer Geheimdienst NDB angehört. Dann würden «die Interessen der Fernhaltung gegenüber den Interessen der Meinungsäusserungsfreiheit jeweils sorgfältig abgewogen», sagt Sprecherin Lulzana Musliu.

Dominic Luethard von der Partei national orientierter Schweizer PNOS bei einer Ansprache, am Samstag 9. Oktober 2010 in Langenthal. In Langenthal haben etwa 70 Personen, hauptsaechlich aus der rechtsradikalen Szene, gegen den geplanten Bau eines Minaretts protestiert. Eine Gegendemonstration von Linksautonomen wurde kurzfristig abgesagt. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Pnos-Parteipräsident Dominic Lüthard Bild: KEYSTONE

Spencer gab sich gestern zuversichtlich, dass er einreisen kann. «Ich habe zusammen mit den Veranstaltern Abklärungen getroffen und bin optimistisch», sagte er. Die Pnos will den Vortrag Spencers auf jeden Fall durchführen. Im Falle eines Einreiseverbotes wollen die Rechtsradikalen ihren Gesinnungskameraden per Videokonferenz zuschalten. «Der Veranstaltungsort steht fest, die Lokalität ist gemietet», sagt Pnos-Präsident Lüthard. Wo der Parteitag stattfinden soll, wollte er nicht verraten, «um zu verhindern, dass der Vermieter unter Druck gesetzt wird.» Die Pnos stehe in Kontakt mit der Polizei.

Die Kantonspolizei Bern gehe mit dieser Veranstaltung um wie mit jeder anderen solchen auch, sagt eine Sprecherin auf Anfrage. Es werde geprüft, ob sie eine Gefahr für öffentliche Sicherheit darstelle. (aargauerzeitung.ch)

«Wahnsinn» – Reaktionen auf Trumps Verteidigung der «Alt Right»

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Video: watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • Yorik2010 11.10.2018 12:49
    Highlight Highlight Dieser Richard Spencer soll bleiben wo der Pfeffer wächst! Solche Idioten mit diesem Gedankengut haben wir schon genug in der Schweiz!
  • rodolofo 11.10.2018 10:09
    Highlight Highlight Ist doch eigentlich nicht erstaunlich, wenn widerliche Typen in der Schweiz widerliche Typen aus anderen Ländern einladen!
    So treiben sie ihr gemeinsames Anliegen "Internationale der Nationalisten" voran.
    ...
    ???
    Öön! Öön! Öön! Öön! Öön!
    System ERROR!
    Die Selbstzerstörung ist aktiviert worden!
    10...9...8...7...6...5...4...3...2...1... Pnooooos...
    (Die Luft ist aus dem Neonazi-Ballon entwichen)
    • FrancoL 11.10.2018 22:31
      Highlight Highlight Die Luft wird leider nicht so schnell aus deren Ballon weichen. Mir scheint dass diese Ballone wie Pilze aus dem Boden spriessen. Eine Entwicklung die mehr als nur Sorgen machen muss. Ich war wieder eine Woche in IT und es ist schon erschreckend wie offen man wieder zum Faschismus stehen kann und mir scheint dass an vielen Orten wieder Blümchen auf die Faschistengräber gelegt werden.
    • rodolofo 12.10.2018 07:43
      Highlight Highlight @ FrancoL
      Ich habe gerade gestern mit jemandem darüber diskutiert:
      Anfangs habe ich ähnlich allarmistisch gesprochen, wie Du jetzt, doch dann bewegte sich mein Redefluss in eine Richtung, die mich wieder beruhigte.
      Ich redete dann vom Spannungsfeld zwischen einem von der Ökonomisierung gesteuerten, professionellen Leistungsdenken und lokal verankertem, traditionell grossfamiliärem Beziehungsdenken.
      Die alternative Linke versucht ja, diese unvereinbaren Gegensätze miteinander zu verschmelzen, indem sie Charakterliche Qualität in Beziehungen über die Blutsverwandtschaft stellt und
      ...
    • rodolofo 12.10.2018 07:50
      Highlight Highlight ...
      Leistung mit Verlässlichkeit kombinieren will.
      Das bedeutet z.B., dass ich als Chef auch "schwierige" MitarbeiterInnen weiter beschäftige, obwohl ich diese jederzeit durch kräftige, junge, willige und untertänige StreberInnen ersetzen könnte!
      "Schwierige" MitarbeiterInnen haben Ecken und Kanten, sind eben NICHT stromlinienförmig und getrauen sich auch, Gegen-Kritik zu äussern, oder sich über den Chef lustig zu machen, obwohl sie wissen, dass sie am kürzeren Hebel sitzen.
      Realistischerweise müssen wir aber feststellen, dass sozial kompetente ChefInnen mit Humor äusserst selten sind.
      ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • leu84 11.10.2018 09:59
    Highlight Highlight Wir brauchen keine Amerikaner der uns erklären will, wie die Welt funktioniert.
    • rodolofo 11.10.2018 13:15
      Highlight Highlight Präzisierung:
      Amerikaner ginge unter Umständen schon.
      Aber Amerikanischer Nazi geht nicht.
  • Bobby_B 11.10.2018 08:53
    Highlight Highlight Ist Eric Weber nicht nach Saudi-Arabien ausgewandert?
    • leu84 11.10.2018 10:02
      Highlight Highlight Gleiches gesellt sich zum Gleichen
    • Sauäschnörrli 11.10.2018 10:20
      Highlight Highlight Später war es dann Frankreich, doch auch da ist er nie hin. Im Moment arbeitet er für die AfD, also wird er wohl demnächst nach Deutschland auswandern.
  • #Technium# 11.10.2018 08:51
    Highlight Highlight Wie sieht wohl der durchnittliche Pnos-Wähler aus? Ungebildet, notorischer Rassist und Wutbürger. 😂
  • DerSimu 11.10.2018 08:33
    Highlight Highlight Kann mir jemand erklären, wie in einem Rechtsstaat, wie der Schweiz eine solch rechtsextremistische Gruppierung legal sein kann?
    • Tilman Fliegel 11.10.2018 10:34
      Highlight Highlight Es ist nicht illegal, ein Arschloch zu sein.
    • Bits_and_More 11.10.2018 12:01
      Highlight Highlight Mir ist es ehrlich gesagt lieber, dass die Truppe legal bleibt, als wenn sie noch stärker im Untergrund agieren wie heute schon.
      So hat die Exekutive auch bessere Möglichkeiten gegen solche Extremisten vorzugehen.
    • andrew1 11.10.2018 13:30
      Highlight Highlight Ist ja bei der reitschule das selbe. Sind genau so extrem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • baba1906 11.10.2018 08:20
    Highlight Highlight Hassprediger und Menschen die den Nationalsozialismus als Vorbild sehen, haben nichts bei uns zu suchen. Das ist doch schrecklich, dass diese Hassparteien immer stärker geduldet werden. Haben wir nichts gelernt? Wie unglücklich muss man im Leben sein, um so viel Hass gegenüber anderen Menschen zu verspüren.
    • Dominik Treier (1) 11.10.2018 12:35
      Highlight Highlight Das kommt wie vieles von innen. Das sind äusserst bemitleidenswerte Menschen, denn in wirklichkeit hassen die Meisten weder die Welt noch andere Menschen, sondern insgeheim sich selbst. Was wir hier sehen ist das Ventil all dessen...
    • rodolofo 11.10.2018 14:37
      Highlight Highlight Ich glaube, wegen solchen sehr scharfsinnigen Analysen der Psychologie von Rechtsextremen werden sie Euch noch mehr hassen:
      "Fake News!" werden sie schreien und sich dabei etwas unwohl, weil allzu modern, fühlen...
  • Mr. Spock 11.10.2018 07:56
    Highlight Highlight Ein Einreiseverbot bekräftigt die PNOS nur zusätzlich und legitimiert deren antidemokratische und antistaatliche Haltung. Einfach reden lassen den Herrn Spencer, bekehren kann er an einem Parteitag so oder so nur die eigenen Reihen! Solange er nicht öffentlich sein Gift verspritzt soll er machen!
    • Fabio74 11.10.2018 08:18
      Highlight Highlight Falsch..Hassprediger gehören nicht in dieses Land.
      Kuschen vor Faschisten war und ist falsch
    • pun 11.10.2018 08:21
      Highlight Highlight Einfach machen lassen hat als Strategie gegen Nazis noch nie funktioniert.
    • Gähn 11.10.2018 08:27
      Highlight Highlight Gibt der klügere immer nach, werden eines Tages die dummen die Welt regieren.
      Ich sage ja eigentlich auch immer wieder, dass man das blöde Gejammer aus der rechten Ecke nicht wirklich ernst nehmen kann. Jedoch sollte man solchen Elementen mit verbesserter Bildung entgegen wirken.
      Denn für viele Rechtspopulisten ist Bildung ein rotes Tuch. Einfach weil sie es dann schwerer haben.
      Und gerade deswegen wollen sie da so gerne sparen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dracului 11.10.2018 07:50
    Highlight Highlight Zu gerne würde ich sehen, wer so alles im Saal sitzt und mit dem spontanen Gravitationsverlust des rechten Arms kämpfen muss. Ich bin überzeugt, dass da einige bekannte Gesichter - neben der Weltwoche - gibt, die den “interessanten Einsichten und Inputs” zuhören und sich überlegen, wie wohl die eidgenössische Variante des „fifty shades of brown“ aussehen müsste. Die Welt braucht alles, aber keine solche „Heil-ung“ mehr!
  • Devante 11.10.2018 07:43
    Highlight Highlight Wow, Eric Weber ist nicht in Abhu Dhabi?
  • ma vaff... 11.10.2018 07:24
    Highlight Highlight Eric is back...wuhuuuu....war der nicht mal irgendwohinn ausgewandert?
    • Herr Ole 11.10.2018 08:47
      Highlight Highlight Nein, das hat er nur behauptet. Er ist dann öffentlich mit dem Zug in Richtung Frankfurt losgefahren und heimlich mit dem nächsten Zug zurückgekommen 😂
      Danach hat er mal noch ein Video-Interview gegeben, bei dem er mit den Worten „Meine politischen Gegner sollen sich verpissen“ versucht hat, in den Rhein zu schiffen...
    • ma vaff... 11.10.2018 10:16
      Highlight Highlight @Ole
      Ganz grosses Kino der Typ👏🏼👏🏼
    • Herr Ole 11.10.2018 14:21
      Highlight Highlight Nachdem er 2017 aus dem Basler Parlament gewählt wurde, sagte er, das liege daran, dass in den Wahlbüros nur Linke arbeiteten, die lange Haare haben und Pullover tragen 😂
  • Moelal 11.10.2018 06:58
    Highlight Highlight Die PNOSler werden einen Simultanübersetzer brauchen, denn sie können ja keine „Fremd!“sprachen.....oder kann der Richard am Ende Deutsch? Vielleicht hat er ja zur Ehrung seines Vorbilds Deutsch gelernt.....
    • Alterssturheit 11.10.2018 13:44
      Highlight Highlight Glaube kaum das er deutsch gelernt hat....."lernen" ist nicht die Stärke der Rechten, dazu bräuchte es Hirni -:))
  • brudi 11.10.2018 06:44
    Highlight Highlight Bei dieser ewigen Diskussion über rechte Gesinnung stellt sich mir immer wieder die gleiche Frage. Ist eine kritische Einstellung gegenüber fremden , oder ausländern , wirklich so schlimm, dass immer sofortige Gegenmassnahmen gefordert werden dürfen? Gilt die freie Meinungsäußerung nur für genehme Ideen? Versteht mich richtig. Ich bin sehr tolerant und absolut nicht rechts eingestellt. Denke aber i Einer freien Gesellschaft darf auch aus dieser, wenn auch brauner Ecke, Kritik kommen. Einwanderung wird uns noch lange beschäftigen. Wir sollten anfangen eine realistische Lösung zu finden
    • LU90 11.10.2018 08:40
      Highlight Highlight Kritik an der Einwanderung und Fremdem ist aber nicht das Gleiche wie das Proklamieren der Überlegenheit der weissen Rasse!
    • FrancoL 11.10.2018 09:03
      Highlight Highlight Konstruktive Kritik immer, das was aber diese braune Ecke und die PNOS anbieten kann man nun gar nicht unter konstruktiver Kritik einordnen!
    • P. Silie 11.10.2018 09:14
      Highlight Highlight Meinungen sind wie A****löcher.. jeder hat sowas. Passend zu dieser Aussage -> Ganz meine Meinung, eine Demokratie muss selbst die Meinungen eines Nazis aushalten können. Sollte er bei seinem vor Intelligenz triefenden 'Vortrag' das Gesetz brechen, können wir ihn im Schnellverfahren (wie's die Ungaren gemacht haben) büssen und aus dem Land werfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clife 11.10.2018 06:41
    Highlight Highlight Meinungsfreiheit ist ja gut, solange sie sachlich ist, kann man aber offensichtliche Hasspredigten nicht auf eine Art und Weise unter Strafe stellen? In unserer BV steht ausdrücklich geschrieben, dass jeder Mensch gleich ist und Rassismus ein grosses Tabu darstellt, Sind aber wohl nur leere Worte, die benutzt werden. Der Spencer ist für uns genau so ein Ausländer wie ein Syrer oder ein Italiener. Man möchte meinen, dass er den ganzen Westen als Einheit gegen den Osten sieht und einen nächsten Weltkrieg provozieren will...
  • Klaus07 11.10.2018 06:08
    Highlight Highlight Ich bin für freie Meinungsäusserung. Richard Spencer soll nach Bern kommen und seine Rede halten. Verletzt er jedoch bei seiner Rede die Rassismus-Strafnorm, Artikel 261 StGB soll er bei der Ausreise verhaftet werden und seiner Strafe (max. Bis 3 Jahre Haft) zugeführt werden, sowie mit einem Lebenslangen Einreiseverbot belegt werden. Zusatzlich müsste der Organisator (Vorstandsmitglieder der PNOS) ebenfalls verhaftet und verurteilt werden. Die Schweiz ist ein Rechtsstaat und dass müssen diese Menschen spüren. Sonnst ändert sich nichts.
    • P. Silie 11.10.2018 15:01
      Highlight Highlight @ Klaus07: Das wäre die richtige Handhabung - da gebe ich Ihnen zu 100% recht.
    • Fabio74 12.10.2018 07:50
      Highlight Highlight Gar nicht einreisen lassen. Spart Gerichtskosten etc
    • P. Silie 12.10.2018 10:32
      Highlight Highlight @ Fabio74: Ihre Sichtweise sollte man verstehen können... Sie wollen jemanden nicht einreisen lassen, der noch nicht gegen das Schweizer Gesetz verstossen hat, im Gegenzug wollen Sie Verbrecher nicht ausreisen (ausweisen) lassen, die bereits mehrfach gegen das Schweizer Gesetz verstossen haben :) (so zumindest schliesse ich das aus mehreren Kommentaren die ich von Ihnen gelesen habe).
  • walsi 11.10.2018 06:01
    Highlight Highlight Gestern war hier auf Watson ein Artikel einer Studentin der verboten wird in Israel einzureisen, da waren einige Kommentatoren der Meinung, dass das einer Demokratie nicht würdig ist.

    Ich hoffe, die Leute erinnern sich an das was sie gestern in den Kommentaren geschrieben haben.

    https://www.watson.ch/international/usa/764261987-israel-verweigert-politisch-aktiver-us-studentin-einreise-trotz-gueltigem-visum#comment_1497143
    • Moelal 11.10.2018 06:38
      Highlight Highlight Politisch aktiv = Hassprediger. Das ist die Logik von Walsi
    • Royale_Blue 11.10.2018 07:52
      Highlight Highlight Die beiden Beispiele sind ja auch völlig vergleichbar..
      Die Eine will kommen um zu studieren und wird aufgrund ihres möglichen politischen Hintergrundes nicht eingelassen und der Andere ist ein Hetzredner und geistig 80 Jahre zurückgeblieben. Momol ...
    • Fabio74 11.10.2018 09:48
      Highlight Highlight Die eine will dort studieren darf aber nicht weil sie aus nicht genehmen politischen Hintergrund kommt.
      Der andere ist ein Faschist der Hass säen will.
      Mn kann Dinge sich zusammen lügen, Walsi
      Darf in deiner Logik auch ein Islamist hierher kommen und seinwn Müll erzählen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hzim 11.10.2018 03:26
    Highlight Highlight Ich denke die Schweiz könnte Richard Spencer eine gute Lektion für seine gewünschte schärfere Immigrationspolitik liefern und diese ganz einfach bei seiner Einreise in die Schweiz anwenden....
  • Neversober 11.10.2018 02:03
    Highlight Highlight Die Schweiz soll generell Hasspredigern jeglicher Richtung keine Platform bieten!!
    • Rasta281 11.10.2018 10:23
      Highlight Highlight @Neversober: Naja, der Sänger in deinem Avatarbild ist leider auch für homophobe, sexistische und rassistische Äusserungen bekannt.
  • Domino 11.10.2018 01:28
    Highlight Highlight Mir stellt sich die Frage, ob die Anhänger der PNOS überhaupt Englisch können... 😂

    Grundsätzlich finde ich es erbärmlich, wenn Medien Konservative, Rechte, Rechtsradikale und Rechtssozialisten in die gleiche Ecke stellen. Das hat zurecht in den letzten drei Jahren überhaupt nicht geklappt. Auch rechts von der Mitte gibt es sehr viele verschiedene Nuancen und Meinungen.
    • swisskiss 11.10.2018 06:15
      Highlight Highlight Domino: "Die Medien" Ah, ja. Nenn mit EIN Medium, dass nicht den Unterschied zwischen Konservatismus und Nationalismus nicht nur thematisiert, sondern explizit den Unterschied aufzeigt.

      Es wirkt ein wenig befremdlich, dass Du diese Unterschiede "rechts der Mitte", nicht in Medien erkennst, die wie zum Beispiel aktuell in Bayern, die zum Konkurrenzkampf zwischen AfD und CSU führen.

      Rechtsradikale und Rechtssozialisten sind 2 Namen desselben Uebels. Da gibts keine "Nuancen" der Ideologie, höchstens eine unterschiedliche Wortwahl.
    • matcha 11.10.2018 06:34
      Highlight Highlight Das gute daran, nun alles klar für was die PNOS einstehen... Kurz -ekelhaft.
    • baba1906 11.10.2018 08:26
      Highlight Highlight Es geht hier ja um Rechtsradikale, die sich treffen. Da gibt es keine Diskussion. Es treffen sich schlecht getarnte NeoNazis. Mehr nicht. Menschen die ihr Glauben auf Hass basieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • banda69 11.10.2018 01:14
    Highlight Highlight Ob DER Vorzeige SVP-Politiker und Parteiblatt-Journalist auch diese mal wieder mit Block und Stift Recherchen vor Ort betreibt?
    • Ursus ZH 11.10.2018 03:32
      Highlight Highlight Aber sicher doch! Bei diesen Kameraden ist er zuhause und fühlt sich wohl und verstanden. Das ist seine Welt.
    • xlt 11.10.2018 07:17
      Highlight Highlight Das iPohne ist bereits geladen und der Selfiestick eingepackt!
    • Gähn 11.10.2018 07:23
      Highlight Highlight Aber nur um selbst neutral und faktenbasiert zu berichten. Da das alle anderen nicht können und nicht, weil er diese Neofaschisten so toll findet.
      *Informationen für Allergiker: Dieser Kommentar kann Spuren von Sarkasmus/Ironie enthalten*
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