Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Taufe des Giruno-Zuges am Bahnhof Bellinzona, am Donnerstag, 8. August 2019, in Bellinzona. Der neue Zug Giruno soll ab Ende 2019 in der Schweiz und in Italien, zuerst zwischen Zuerich bzw. Basel und Mailand, eingesetzt werden. Am Gotthard werden die Zuege langfristig die Neigezuege der ersetzen. (KEYSTONE/Ti-Press/Elia Bianchi)

Neu fährt der Giruno durch den Gotthard. Bild: KEYSTONE/Ti-Press

Mehr Komfort, weniger Sitzplätze: Es wird noch voller in den Gotthard-Zügen

Seit Sonntag kommen im Nord-Süd-Verkehr die neuen Giruno-Züge von Stadler zum Einsatz. Mit Folgen.

Gerhard Lob, Locarno / CH Media



Erst vor wenigen Tagen haben die SBB in Zürich stolz den neuen Giruno-Zug vorgestellt, der seit dem Fahrplanwechsel von diesem Wochenende im Nord-Süd-Verkehr zum Einsatz kommt, im Frühling 2020 dann schrittweise auch in den internationalen Verbindungen mit Mailand.

Die Züge aus dem Hause Stadler sind komfortabel und verfügen über einen Niederflureinstieg, WiFi und geschlechtergetrennte Toiletten, haben aber gegenüber den heute im Einsatz stehenden Zügen weniger Sitzplätze.

Im Tessin hat diese Perspektive wenig Enthusiasmus ausgelöst. Denn schon jetzt sind die IC und EC zwischen der deutschen Schweiz und dem Südkanton häufig überfüllt, insbesondere am Wochenende, wenn die Studenten zwischen Norden und Süden hin und her pendeln.

Auch Brücken- und Feiertage werden für Fahrgäste via Gotthard häufig zum Stresstest. Viele Passagiere finden keine Sitzplätze, müssen im schlimmsten Fall bei Überfüllung sogar wieder aussteigen.

Bundesrat sieht keinen Grund für Intervention

Die Situation wird sich nicht verbessern: Die neuen Züge Giruno haben 405 Sitzplätze, die bisher eingesetzten Intercity-Neigezüge (ICN) 474, die EuroCity 431. Die Differenz von 69 beziehungsweise 26 Sitzplätzen verdoppelt sich an Tagen mit besonders hohem Passagieraufkommen, wenn die Züge in Doppeltraktion verkehren.

«Wir erwarten, dass die SBB Entlastungszüge bereitstellen und ­unkonventionelle Lösungen finden.»

Pro-Bahn-Präsidentin Karin Blättler

Die SBB bedauern den Sitzplatzverlust, verweisen neben dem gestiegenen Komfort aber auch auf die höhere Zuverlässigkeit der neuen Züge. Betroffen seien vorläufig zudem nur eine Handvoll Verbindungen pro Fahrtrichtung. Empfohlen wird, auf Nebenverkehrszeiten und weniger ausgelastete Züge auszuweichen.

In der Antwort auf zwei parlamentarische Anfragen von den Tessiner Nationalräten Quadri und Storni in dieser Angelegenheit bestätigt der Bundesrat die Situation und hält zugleich fest: «Es ist nicht notwendig zu intervenieren.»

Anders die Interessenvertretung Pro Bahn Schweiz. «Wir erwarten, dass die SBB Entlastungszüge bereitstellen und ­unkonventionelle Lösungen finden», sagt Pro-Bahn-Präsidentin Karin Blättler. Das Prinzip «Weiterwursteln wie bisher» sei nicht zielführend.

Bundesrat und SBB verweisen ihrerseits auf die langfristige Perspektive. Mit der Eröffnung des Ceneri-Basistunnels Ende 2020 werde es möglich werden, Doppelstockzüge auf der Gotthard-­Linie bis Lugano einzusetzen. So könnten in Spitzenzeiten wesentlich mehr Sitzplätze bereitgestellt werden.

Der Countdown für diese Eröffnung fand an diesem Wochenende statt. Genau ein Jahr vor der für den 13. Dezember 2020 vorgesehenen Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels trafen sich die SBB- Spitzen und viel Tessiner Politprominenz am Bahnhof von Lugano.

Der Ceneri-Basistunnel wird neben einer Fahrzeitverkürzung zwischen der deutschen Schweiz und Lugano auch die Tessiner Polstädte Lugano, Bellinzona und Locarno näher zusammenrücken lassen.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Kennst du diese Pendler-Typen?

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

51
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • fidget 16.12.2019 13:20
    Highlight Highlight Alles kann man nicht haben. Höherer Komfort braucht mehr Platz, gleichzeitig sollen aber auch mehr Sitzplätze angeboten werden. Irgendwo muss ein Kompromiss gefunden werden. Würden die Abteile enger gestaltet, damit es mehr Platz, müsste man einfach beim Komfort abstriche machen.
  • Hierundjetzt 16.12.2019 11:57
    Highlight Highlight Warum immer diese extrem harten Sitze? Warum nicht gleich Holzstühle reinstellen? Wer will eigentlich sowas? 🤬

    Kann mir jemand helfen ☺️: Geschlechtsneutrales WC heisst was? Jeder kann da hinein?

    Rest vom Zug top! Sehr angenehm zu reisen
    • guby 16.12.2019 13:10
      Highlight Highlight Das ist eine PC Bezeichnung für ein WC, welches von jedem Menschen benutzt werden darf. Komplett unabhängig welchem der mittlerweile unzählbaren "Geschlechter" sich diese Person zugehörig fühlt. In Kürze: Ein WC das niemanden ausgrenzt.
    • Hierundjetzt 16.12.2019 13:23
      Highlight Highlight (PS: wie kann ein WC „ausgrenzen“?

      Grüezi mitenand, mit diesen Schuhen in *das* WC? Nein

      2019, dass Jahr in dem Immobilien Humanoid werden)

      *Läster


      Merci für die Erklärung☺️
    • guby 16.12.2019 13:32
      Highlight Highlight Wenn sich jemand weder als Männlein noch Weiblein fühlt (non-binär ist), ist das Fehlen von passenden Toiletten eine "Microagression" und diese macht, dass sich die Person ohne WC ausgegrenzt fühlt. Ich hatte gerade eine 1.5 Stündige Präsentation darüber, ich bin jetzt total im Bilde. ;)
  • StB 16.12.2019 11:16
    Highlight Highlight An Spitzentage sollten schon vor dem Einstieg eine Ticket / Reservierung Kontrolle durchführen werden. Analog zum Mailand Bahnhof. Da hat man nur Leute auf dem Perron die für di Fahrt berechtigt sind.
    • fidget 16.12.2019 13:23
      Highlight Highlight Für dieses Vorgehen müssten aber sämtliche Bahnhöfe umgebaut werden, damit sichergestellt ist, dass keine Unbefugten auf dem Perron stehen. Zu teuer für den effektiven Nutzen.
    • Caryssia Mal'Ganis 16.12.2019 14:03
      Highlight Highlight Komme gerade aus 2 Wochen Japanurlaub zurück und bin dort einige tausend Kilometer per Zug/Bus/Metro gereist. Dass die Kontrollen vor/nach Betreten des Perrons vorgenommen werden, ist einfach eine supereffiziente Sache, die bei uns halt leider immense Umbauten nötig machen würden.. Zusätzlich zum erhöhten Personalaufwand, weil fast jeder noch so kleine Bahnhof über einen Bahnhofsvorsteher verfügen müsste.

      Im Prinzip einfach genial, aber mit immensen Umstrukturierungskosten verbunden.
  • Capslock 16.12.2019 10:36
    Highlight Highlight es hat genügend Platz für all jene, welche schlau genug sind und eine Reservation vornehmen. Alle anderen sind selbst schuld, wenn sie stehen müssen
  • Bildung & Aufklärung 16.12.2019 10:28
    Highlight Highlight Mehr Komfort - Weniger Sitzplätze
    Wenn das mal kein Oxymoron ist.

    Was mich stört bei der Zugpolitik, ist dass man oft ziemlich luxuriöse Züge hat, was sich dann natürlich auch in den Preisen widerspiegelt. Warum nicht einfach was schlichtes, nettes, ansprechendes und dann auch tiefere Billetpreise. Oft gibts Designer und haste nicht gesehen, und es schaut nichtmal so toll aus, Kostet einfach eine dicke Stange und für ein Einzelbilett muss man gleich Nötli hinlegen...
    • maylander 16.12.2019 10:40
      Highlight Highlight Die Anforderungen werden immer höher und die Normen immer strenger. Ein ICN mit seinen schmalen Türen und der Treppe beim Einstieg dürfte heute nicht mehr in Betrieb gehen. Für Leute mit Einschränkungen oder schwerem Gepäck sind diese Züge eine Zumutung.
      Barrierefreie Züge kosten mehr und haben weniger Sitzplätze, dies ist rein technisch bedingt. Dazu kommt beim Giruno, dass er Türen für verschiedene Perronhöhen hat, weil jedes Land natürlich andere Perronhöhen festgelegt hat.
    • kobL 16.12.2019 10:41
      Highlight Highlight Kannst du mich aufklären, was an den neuen Zügen luxuriös ist? Die Züge werden für 40 Jahre im Einsatz sein. Einsparungen in der Beschaffung haben dann einfach höhere Ausgaben im Unterhalt zur Folge. Und so teuer ist der ÖV in der Schweiz auch wieder nicht. Und die Personalkosten haben vermutlich einen grösseren Kostenanteil als die Beschaffungskosten von Zügen. (Bei den Verkehrsbetrieben in St.Gallen ist es jedenfalls so).
    • Bildung & Aufklärung 16.12.2019 12:32
      Highlight Highlight So teuer ist der ÖV auch wieder nicht?
      Wer z.B. Einzelbilette löst, würde das ganz sicher nicht so unterstreichen.
      Wer am/unter Existenzminimum lebt, Working-Poor ist (mehrere Hundertausend Menschen hierzulande, und nein, die haben kein Auto, sind auf ÖV angewiesen) der würde das auch nicht unterschreiben.

      Ich kenne mich mit den anscheinend erzwungenen Normen und Anforderungen nicht aus, finde aber, die "Flirt"-Kompositionen um mal ein Beispiel zu nennen, sind definitv ziemlich luxuriös, aber für die meisten CHler ist das alles anscheinend die Norm und muss mindestens so... Schwiiz halt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Duduli100 16.12.2019 09:54
    Highlight Highlight Sind dann schlussendlich doch nur 30 Sitzplätze weniger in der 2. Klasse im Vergleich zum ICN sehe da kein Problem! :)
  • SämiB 16.12.2019 09:53
    Highlight Highlight Naja, dass 2020 bis zur Eröffnung des Ceneri-Basistunnels und der damit einhergehenden Kapazitätserhöhung ein übergangsjahr werden würde ist eigentlich schon lange bekannt.
    Der Giruno ist halt im Gegensatz z.B. zum Twindexx nicht als Kapazitätsmonster sondern als komfortabler EC für internationale Fahrten konzipiert. Und mehr Komfort und mehr Sitzplätze schliessen sich ja bekanntlich aus :-)
    Und für die paar Spitzentage sollte sich ja jetzt eigentlich zusätzliches Rollmaterial finden lassen...
  • lynx 16.12.2019 08:44
    Highlight Highlight Macht mal halblang, Leute. In den 477 Plätzen des ICN sind 20 Speisewagen-Plätze enthalten. Zählt man diese beim Giruno auch mit (17 sinds) kommt man auf 422 und eine Differenz von 55. Diese wiederum ist zu einem grossen Teil der Einhaltung des Gleichstellungsgesetzes für Behinderte geschuldet, welches vom Stimmvolk mittles Initiative ausgelöst wurde. Die beiden rollstuhlgängigen Wagen haben je rund 20 Plätze weniger. Das ist nicht als Wertung zu verstehen - ich begrüsse die Hindernisfrieheit grundsätzlich - sondern als Erinnerung an die Konsequenzen politischer Initiativen in der Praxis.
  • Ricardo Tubbs 16.12.2019 08:38
    Highlight Highlight kein grund zur intervention...klar, die fahren ja auch erste klasse und werden von vorne bis hinten bedient...
    • Mia_san_mia 16.12.2019 11:33
      Highlight Highlight Das ist nicht wie First Class im Flugzeug.
  • Ökonometriker 16.12.2019 08:22
    Highlight Highlight Hmm, also die Sitze der neuen Züge (egal ob Giruno oder Dosto) lassen mich nichts von gestiegenem Komfort merken... warum nicht einfach den bequemen ic2000 weiter bauen, der war doch super?
    • c_meier 16.12.2019 08:43
      Highlight Highlight das wäre ja auch zu einfach für die Mänätscher...
    • goschi 16.12.2019 10:09
      Highlight Highlight Ich finde die Sitze in den RE-Dostos der SBB ja grausam unbequem, die ganze Form ist irgenwie falsch und ungepolstert.
      Die IC2000 sind da für mich echt einfach das Optimum.

      Okay, alles ist besser als die Cisalpino, wo ich selbst mit 172 Grösse die Knie am Vordersitz entlangschramme und der verstellbare Sitze nie fest ist sondern nur rumschwabbelt und nie bequemen Halt bietet... ...

      Die Giruno finde ich aber super, hatte im Sommer mal einen als Ersatzzug, war ziemlich begeistert, das ganze Interieur ist auch sehr hell und grosszügig, es kommt nie die Enge auf wie in den ICN oder Cisalpinos
    • Knut Knallmann 16.12.2019 10:10
      Highlight Highlight Aus ökomischer Sicht wär eine Abkehr von den Triebzügen wohl auch sinnvoller. Die einzelnen Wagen lassen sich bei klassischen Zügen zu beliebig langen Zügen formieren - Also perfekt der Nachfrage und Perronlängen der Strecken angepasst. Beim Giruno hat man die Wahl zwischen einer Einheit (200m - Häufig zu wenig) und zwei Einheiten (400m - Häufig viel zu viel)...
    Weitere Antworten anzeigen
  • jk8 16.12.2019 08:15
    Highlight Highlight Die Gotthard Züge sind grundsätzlich nicht überlastet. Nur an den Grossreisetagen, wo nun dank dem zusätzlichen Rollmaterial mehr Zusatzzüge eingesetzt werden können.

    Ausserdem ist der Zug nicht kleiner, es hat jetzt einfach mehr Platz für Gepäck und mehr Stehplätze.

    Um die Haltezeiten kurz zu halten und die Sicherheit zu gewährleisten ist es nicht ideal in einem Zug möglichst jedes Eck mit einem Sitzplatz zu füllen (wie im ICN), anscheinend hat man dies nun gemerkt. 👍
    • GRL!PWR 16.12.2019 09:08
      Highlight Highlight Also ich weiss nicht was Sie unter Überlastung verstehen... Aber ich fahre die Strecke Goldau-HB jeden Tag, morgens und abends, und am Morgen ist im ICN der Platz schon jetzt knapp. Jedesmal müssen Personen im Bereich der Türen stehen, weil sie einfach kein Sitzplatz haben. Und heute morgen hat sich die Lage nicht verbessert, eher das Gegenteil. http://Ü
    • drüber Nachgedacht 16.12.2019 11:41
      Highlight Highlight @Astrogator
      Das mit den Trassen ist nicht so ein Problem. Im Moment hat es immer noch Kapazitäten. Jedoch war bis Anhin das Rollmaterial und das Personal das Problem.
      Die Nachtzüge sind übrigens von der DB eingestellt worden, weil die sich gesagt haben, dass nur eoöin Prozent der Reisenden Nachtzüge benutzen und das Geld besser bei den anderen 99Prozent Passagieren (oder bei DB Schenker) investiert ist.
      Dagegen sind die SBB super fortschrittlich...
  • Skeptischer Optimist 16.12.2019 08:14
    Highlight Highlight Der Giruno ist ein moderner, in viele Hinsicht komfortabler Zug, aber man merkt, dass er eine Billiglösung ist.
  • Lindros88 16.12.2019 08:13
    Highlight Highlight Gut wird der Giruno von Stadler gebaut. Wäre es ein Bombarier-Zug wären die Leserkommentare wieder voller Kritik. Aber bei einem Stadler-Zug ist das kein Problem!
    • Pisti 16.12.2019 11:37
      Highlight Highlight Inwiefern sind zu wenig Plätze auf den Mist von Stadler gewachsen? SBB bestellt, Stadler liefert.
    • Ueli der Knecht 16.12.2019 13:45
      Highlight Highlight Auffallend und passend zu Stadler sind jedenfalls die "geschlechtergetrennten Toiletten".
    • Felix Meyer 16.12.2019 13:54
      Highlight Highlight @Pisti: Die SBB hat bestellt was Stadler offeriert hat. Bezüglich der Anzahl Sitzplätze hätten andere Anbieter (z. B. Talgo) besser abgeschnitten. Beim Stadler-Konzept (welches eigentlich ein aufgebohrter FLIRT ist, was man dem Zug bezüglich Lautstärke im Innenraum leider auch anmerkt), geht es halt nicht anders, auch wegen der vielen Rampen im Zug.
  • MaliMali 16.12.2019 08:01
    Highlight Highlight Wer Zug fährt ist selbst schuld. So lange gelitten bevor ich meinen Schein erhielt.
  • Heinzbond 16.12.2019 07:50
    Highlight Highlight Ich bin mir nicht sicher, einen Zug durch den sündhaft teuren Gotthard Tunnel zu schicken der weniger Passagiere fasst?
    Macht das für irgenwen Sinn?
    • fidget 16.12.2019 14:04
      Highlight Highlight Passagierzüge könnten auch über die Bergstrecke geführt werden und nicht durch den sündhaft teuren Basistunnel. Dieser wurde schliesslich für Güterzüge gebaut, damit diese als Flachbahn durch die Alpen fahren können und nicht über die steilen Rampen der Bergstrecke.
  • Weisser Mann 16.12.2019 07:48
    Highlight Highlight "Mehr Komfort, weniger Sitzplätze: Es wird noch voller in den Gotthard-Zügen"

    Bin ich der Einzige, der hier einen Widerspruch sieht?
  • Cervino 16.12.2019 07:40
    Highlight Highlight Vielleicht sollten die SBB mal Richtung Japan schauen. Ich war kürzlich dort, zwischen Nagoya und Tokio (ca. 350km) fahren alle 15 min. Shinkansen Züge in Doppeltraktion (1300 Sitzplätze) mit einer Geschwindigkeit von Durchschnittlich 250 km/h und 300 km/h Höchstgeschwindigkeit. Okay, die fahren auf einem eigenen Schienennetz, das haben die Japaner einfach gebaut weil sie es wollten!
    • Hierundjetzt 16.12.2019 12:00
      Highlight Highlight ...und Platz haben ...und kein Hochgebirge
    • Cervino 16.12.2019 13:33
      Highlight Highlight Platz hat es in Japan an der Ostküst definitiv nicht. Und dort wo es Täler hat haben sie Brücken gebaut und wo Hügel sind Tunnel gebohrt.
      Aber es ist schon so, man kann es nicht 1:1 miteinander vergleichen.
      Was aber der Komfort der Fernreisezüge angeht sind die Japaner vorbildlich. Dafür punktet unser S-Bahn Netz.
    • c_meier 17.12.2019 00:41
      Highlight Highlight 15 Minuten-Takt ist ja geplant zum Beispiel für Bern-Zürich, aber dafür müssen wohl erst die Dostos ohne Probleme fahren können...
  • Peedy 16.12.2019 07:29
    Highlight Highlight „...höhere Zuverlässigkeit der neuen Züge...“

    Davon merk ich bis jetzt noch gar nichts. Stecken auf offener Strecke fest wegen technischer Probleme...
    • lynx 16.12.2019 08:21
      Highlight Highlight Bist du sicher, dass du nicht den neuen Doppelstockzug meinst? Der Giruno läuft im Vergleich dazu schon fast problemlos...
    • Raffy 16.12.2019 08:32
      Highlight Highlight Dann saßen wir sprichwörtlich im selben Zug😅 25 Minuten Verspätung, aber es gibt Schlimmeres
    • HabbyHab 16.12.2019 08:33
      Highlight Highlight @öynx nope, sind wirklich auch die Girunos, die wiederholt Störungen haben. ZB gestern Morgen, ein Giruno-Umlauf des Flugzuges (20xx Basel-ZFH) hatte drei Störungen (okay, zweimal dieselbe) innerhalb von ca 2h.
    Weitere Antworten anzeigen

Junger Mann greift zwischen Genf und Freiburg zwei Zugpassagiere an und verletzt sie

In einem Intercity-Zug sind am Dienstag in der Westschweiz eine Frau und ein Mann von einem Mann angegriffen und mit einer zerbrochenen Flasche verletzt worden. Der mutmassliche Täter wurde festgenommen.

Der Vorfall ereignete sich am Vormittag in einem Intercity-Zug zwischen Genf und Freiburg, wie die Freiburger Kantonspolizei mitteilte. Nachdem um 10.25 Uhr der Alarm eingegangen war, wurde der Zug in Chénens FR angehalten. Mehrere Polizeipatrouillen und zwei Krankenwagen wurden in das Dorf …

Artikel lesen
Link zum Artikel