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2599 Festnahmen: SBB-Transportpolizei hatte 2017 alle Hände voll zu tun



ARCHIV - ZUR ANGEBLICHEN GEWINNVERTUSCHUNG DER SBB BEI DER BAHNPOLIZEI (ARTIKEL BEOBACHTER), AM DIENSTAG, 13. MAERZ 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG ---- Officers of the Swiss Federal Railways Transport Police pictured on an ICN InterCity train on the way from Zurich to Aarau, Switzerland, on January 28, 2015. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Bild: KEYSTONE

Die SBB-Transportpolizei hat ein arbeitsreiches Jahr hinter sich. Die Zahl der festgenommenen Personen ist 2017 um über ein Viertel gestiegen.

2599 Personen wurden an Bahnhöfen und in Zügen angehalten und an die zuständigen Polizeikorps von Kantonen und Städten übergeben. 2016 waren noch 2063 Personen angehalten worden. Gegenüber dem Jahr 2015 beträgt der Anstieg sogar 55 Prozent. Damals waren rund 1671 Personen in Zügen und an Bahnhöfen angehalten worden.

Die SBB-Medienstelle bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA entsprechende Informationen von Radio Energy Zürich.

Zu den Gründen verweisen die SBB auf «eine gesellschaftliche Entwicklung, die in ihrer Tendenz nicht von den allgemeinen Zahlen aus dem öffentlichen Raum abweicht». Laut SBB sind Züge und Bahnhöfe insgesamt sicherer als der allgemeine öffentliche Raum.

Immer häufiger wertet die Transportpolizei im Auftrag von Staatsanwaltschaften Videomaterial von Überwachungskameras in Zügen und an Bahnhöfen aus. Im vergangenen Jahr wurde in 4643 Fällen Videomaterial analysiert, im Jahr 2016 hatte es 3863 Video-Analysen gegeben. Das entspricht einer Zunahme von rund 20 Prozent. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Adam Gretener (1) 27.03.2018 10:07
    Highlight Highlight Ich fuhr also schon in den frühen 90ern S-Bahn und im Vergleich zu damals sind heute paradiesische Zustände in den Zügen. An den Wochenenden waren vorallem die Zwischenabteile ein Schlachtfeld mit Kiffen und damals noch Folie rauchen und überall Dreck bis zu den Knöcheln.

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