Schweiz
SBB

Der Bahnhof in Frauenfeld wird ausgebaut – das ist neu

Blick auf das Jahrhundertbauwerk Bahnhof 2000 Frauenfeld, am Donnerstag, 30. Dezember 1999. Der neue Bahnhof wurde am 30. Dezember 1999 in Anwesenheit zahlreicher Behoerdenmitglieder offiziell eingewe ...
Der Bahnhof Frauenfeld bei seiner Einweihung am 30. Dezember 1999.Bild: KEYSTONE

Der Bahnhof in Frauenfeld wird ausgebaut – das wird neu

06.03.2026, 12:0706.03.2026, 12:07

Wie die SBB mitteilten, bekommt der Bahnhof Frauenfeld in den kommenden Jahren ein umfassendes Upgrade. Ziel ist es, den Fahrplan stabiler zu machen, mehr Zugverbindungen zu ermöglichen und Engpässe im Güterverkehr zu beseitigen.

Die Bauarbeiten haben bereits begonnen: Zunächst laufen Vorarbeiten wie Tiefbau, Kabelverlegung und Stahlarbeiten, die bis Ende Juli abgeschlossen sein sollen. Die Hauptarbeiten verzögern sich derzeit wegen eines laufenden Beschwerdeverfahrens gegen die Vergabe. Sobald dieses abgeschlossen ist, kann der weitere Bauablauf festgelegt werden.

Neues Wendegleis

Kern des Ausbaus ist ein neues 400 Meter langes Wendegleis östlich des Bahnhofs. Es erlaubt den Reisezügen künftig, effizienter zu wenden, und macht es möglich, dass mehr Verbindungen in Frauenfeld starten oder enden. Ergänzt wird die Anlage durch zusätzliche Weichen und Anpassungen an der Signalisation. Für Pendlerinnen und Pendler bedeutet das stabilere Fahrpläne und verlässlichere Anschlüsse.

Verbesserungen für Güterverkehr

Auch der Güterverkehr profitiert: Bestehende Gleise werden in beide Richtungen angebunden und für höhere Geschwindigkeiten angepasst. Künftig sollen Güterzüge bis zu 750 Meter Länge und 1600 Tonnen Gewicht effizient durch Frauenfeld fahren können. Engpässe, etwa durch fehlende direkte Einfahrten, sollen damit der Vergangenheit angehören.

Ausbau über Bahninfrastrukturfonds finanziert

Um den regulären Zugverkehr möglichst wenig zu stören, werden einige Arbeiten nachts durchgeführt, bei gesperrtem Gleis und ausgeschalteter Fahrleitung. Auf der SBB-Website kann man sich über die Nachtarbeiten informieren.

Die Gesamtkosten des Projekts betragen rund 82 Millionen Franken und werden über den Bahninfrastrukturfonds (BIF) im Rahmen des Ausbauschritts 2035 des Bundes finanziert. Ziel des Ausbaus sei, dass sowohl der Fern- als auch der Regionalverkehr künftig dichter und zuverlässiger werden. (ear)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
So soll der Bahnhof Stadelhofen ab 2035 umgebaut werden
1 / 9
So soll der Bahnhof Stadelhofen ab 2035 umgebaut werden
Bis 2035 soll der Bahnhof Zürich Stadelhofen komplett umgebaut werden. Das Bahnhofsgebäude soll beispielsweise Aufbauten auf den Seitenflügeln erhalten.
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Tote Tauben am Zürcher Hauptbahnhof – das sagen die SBB dazu
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Gericht stützt Kündigung wegen Armband am Zürcher Unispital
Das Zürcher Verwaltungsgericht hat die Kündigung eines Mitarbeiters am Universitätsspital Zürich bestätigt, der ein religiöses Armband trotz Hygienevorschriften nicht ablegen wollte. Für das Gericht hat der Schutz der Patientensicherheit Vorrang vor der Religionsfreiheit.
Ein langjähriger Mitarbeiter der Patienten-Hotellerie am Universitätsspital Zürich (USZ) verlor nach fast acht Dienstjahren seine Stelle, weil er ein religiöses Armband während der Arbeitszeit nicht ablegen wollte. Dies geht aus einem am Freitag publizierten Urteil des Zürcher Verwaltungsgerichts hervor.
Zur Story