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350 SBB-Mitarbeiter nach Entgleisung in Luzern im Einsatz

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Zugentgleisung Bahnhof Luzern
In Luzern sind nach der Zugentgleisung je nach Tageszeit 300 bis 350 Mitarbeiter der SBB im Sondereinsatz. Der Bahnhof bleibt bis Montagmorgen gesperrt.
quelle: keystone / urs flueeler
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Die Helden von Luzern: 350 SBB-Mitarbeiter stehen nach Entgleisung im Sondereinsatz

23.03.2017, 15:4323.03.2017, 16:12

Bei einem Grossereignis wie der Zugentgleisung in Luzern muss die SBB in kürzester Zeit ein Ersatzkonzept umsetzen. Dieses liegt vorbereitet in der Schublade. Tausende Pendler müssen informiert und umgeleitet werden.

Schaden in Millionenhöhe
Bei der Entgleisung des Eurocity-Neigezugs vom Mittwoch beim Bahnhof Luzern ist ein Sachschaden in Millionenhöhe entstanden. Dies sagte ein SBB-Sprecher am Donnerstag in Luzern. Die genaue Schadensumme konnte der Sprecher noch nicht beziffern. 

Die Fäden laufen in den «Operation Center» der Infrastruktur und des Personenverkehrs zusammen sowie in der Betriebszentrale in Olten, von wo aus der Bahnverkehr überwacht wird, wie SBB-Sprecher Reto Schärli gegenüber der SDA ausführt.

«Der Unfall vom Mittwoch in Luzern ereignete sich am frühen Nachmittag. So hatten wir zum Glück etwas Zeit für die Organisation der Ersatzbusse, bis die grossen Pendlerströme am Abend eintrafen», sagt Schärli. Allein am Mittwoch mussten rund 50'000 Fahrgäste umgeleitet werden. Am Donnerstag und Freitag rechnet die SBB mit bis zu 90'000 Betroffenen.

Damit die Reisenden auch über die Angebote Bescheid wissen, müssen sie auf möglichst vielen Kanälen und schnell informiert werden: Über aktualisierte Online-Fahrpläne, die Webseite der Bahnverkehrsinformation, die Anzeigetafeln und Durchsagen an den Bahnhöfen, im Fall von Luzern auch über eine eigens aufgeschaltete Hotline.

Derweil rückt Personal aus dem Back-Office und vom Schalter mit gelben Westen aus und steht an den betroffenen Bahnhöfen für Kundenfragen zur Verfügung. In und um Luzern seien momentan je nach Tageszeit 300 bis 350 Mitarbeiter der SBB im Sondereinsatz, sagte Schärli. «Die Reparaturarbeiten laufen rund um die Uhr.» (whr/sda)

Der Bahnhof in Luzern stand schon 1971 still

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Der Luzerner Bahnhof stand 1971 schon einmal still – er brannte lichterloh
Der Brand brach kurz vor 8.15 Uhr aus, um 9.03 Uhr blieb die Bahnhofsuhr stehen. (Quelle: Stadtarchiv Luzern)
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