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SBB-Fahrplan 2021 – das wird alles neu

26.08.2020, 09:4026.08.2020, 15:50

Die Fertigstellung der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT) soll zahlreiche Verbesserungen für den Fahrplanwechsel im Dezember bringen. Zugleich plagt ein Lokführermangel die SBB.

Mit der Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels wird das Jahrhundertwerk NEAT nach 28 Jahren Bauzeit fertiggestellt. Damit sollen für den Personenverkehr die Kapazitäten für nationale und internationale Verbindungen erhöht und die Fahrzeiten verkürzt werden, wie die SBB am Mittwoch mitteilen.

Zugleich gaben die Bundesbahnen bekannt, dass ihnen derzeit 211 Lokführerinnen und Lokführer fehlen. Deswegen komme es zu Angebotseinschränkungen.

Das sind die wichtigsten Angebotsverbesserungen der SBB infolge der Fahrplanänderung und der Fertigstellung der NEAT im Überblick:

  • International/Tessin: Neu verkehren täglich sechs EuroCity-Züge zwischen Zürich und München pro Richtung, die Fahrzeit verkürze sich um 45 Minuten. Für Reisende ab Basel gibt es neu eine zweite tägliche EC-Direktverbindung via Luzern nach Mailand. Die Fahrt von Zürich nach Mailand dauert neu 3 Stunden 17 Minuten, das Angebot ab Zürich nach Mailand wird auf täglich zehn Direktverbindungen ausgebaut. Die Fahrzeit Zürich-Lugano verkürzt sich auf weniger als zwei Stunden. Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) fährt neu stündlich alternierend von Basel und Zürich via Arth-Goldau über die Gotthard-Panoramastrecke nach Locarno.
  • St. Gallen: Zwischen Zürich-St. Gallen werden mehr schnelle Verbindungen mit einer Reisezeit von neu 59 Minuten angeboten. Für die schnellere Reisezeit sorgt der IC5, der nur noch in Winterthur und Zürich Flughafen hält. Zwischen Zürich HB-St. Gallen hält der IC1 neu auch in Zürich Oerlikon, Wil SG, Uzwil, Flawil und Gossau.
  • Arth Goldau: Zwischen Zürich und Arth-Goldau wird wochentags der durchgängige Halbstundentakt eingeführt.
  • Olten, Luzern: Zwischen Olten und Bern betreibt die BLS ab dem Fahrplanwechsel neu den IR35 Bern-Olten (heutiger RE Bern-Olten). Die Inbetriebnahme des Vierspurausbaus Olten-Aarau bringe mehr Verbindungen und bessere Anschlüsse. Mit dem IR75 besteht neu zweimal pro Stunde eine direkte Verbindung Luzern-Zürich Flughafen. Auf dem Abschnitt Luzern-Zug-Zürich setzt die SBB die neuen FV-Dosto ein, welche über mehr Sitzplätze verfügen.

(aeg/dpo)

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53 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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hüttechäs
26.08.2020 11:35registriert Januar 2015
Zürich-Mailand in 3h17? Beeindruckend!

Überhaupt hört sich alles ziemlich erfreulich an finde ich. Grosse Fortschritte die Zugfahren attraktiver machen. Und schön zu hören dass sich die SBB auch noch auf das Wesentliche konzentrieren kann!
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Kant
26.08.2020 14:23registriert Oktober 2018
Das Gejammer über den Lokführermangel ist einfach lächerlich. Das war absehbar und bei den miserablen Löhnen, Dienstplanung und Zukunftsperspektive wird sich daran auch nichts ändern. Das ändert sich erst, wenn sich die Attraktivität dieses Berufs sich deutlich verbessert.
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Tschowanni
26.08.2020 11:44registriert Oktober 2015
"Bis es soweit ist haben wir täglich mit bis zu 200 Zugausfällen zu rechen", habt ihr vergessen zu erwähnen
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