Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ZUM THEMA SERVICE-ABBAU DER SBB AN DER SOMMERSESSION 2017 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG – A train conductor of the Swiss Federal Railways checks passenger's tickets on a train travelling from Zurich to Lucerne, Switzerland, on March 20, 2017. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Billig in die 1. Klasse: Die SBB verkaufen neu Klassenwechsel für teilweise nur fünf Franken Bild: KEYSTONE

Gehackte Kinderpornos, SBB-Upgrade und Schneider-Ammann: Das schreibt die Sonntagspresse



«SonntagsBlick»:

Umfrage: Auch Schneider-Ammann soll zurücktreten

Nach dem angekündigten Rücktritt von FDP-Bundesrat Didier Burkhalter wünschen sich viele Schweizer auch den Rücktritt seines freisinnigen Kollegen Johann Schneider-Ammann. Das zeigt eine repräsentative Umfrage unter 1100 Stimmbürgern in der ganzen Schweiz im Auftrag des «SonntagsBlicks». Rund 69 Prozent verlangen demnach, dass nunmehr auch die Zeit für Schneider-Ammann gekommen sei und er den Hut nehmen solle. In der Beliebtheitsskala unterbietet er die SVP-Bundesräte Ueli Maurer und Guy Parmelin. Rund 63 Prozent der Befragten forderten zudem, dass nach Burkhalter eine Frau die Vakanz in der Regierung besetzen solle.

SBB: 1.Klass-Upgrade für 5 Franken

Seit einiger Zeit können die Kondukteure der SBB den Passagieren während der Fahrt für einen Aufpreis von lediglich 5 Franken einen Klassenwechsel offerieren. «Das Zugpersonal kann in eigener Kompetenz je nach Situation mit einem Klassen-Upgrade Kunden spontan begeistern, einmal erste Klasse zu fahren», bestätigt ein SBB-Sprecher einen Bericht der «NZZ am Sonntag». Es gebe keine fixen Strecken für das Angebot; das Zugpersonal könne individuell entscheiden. Der Test dieser Vorgehensweise laufe bis Ende des Jahres. (sda)

Viel zu viel Pestizide im Grundwasser

Die Schweizer Wasserversorger schlagen laut der «NZZ am Sonntag» Alarm. An jeder fünften Trinkwassererfassung würden mittlerweile zu hohe Pestizid-Konzentrationen gemessen, schreiben sie in einem neuen Positionspapier, das der Zeitung vorliegt. «Die festgestellte Trendentwicklung ist besorgniserregend.» Laut Martin Sager, dem Direktor des Vereins des Gas- und Wasserfaches, sei es unbedingt zu vermeiden, dass immer mehr sowie neue Schadstoffe ins Wasser gelangten. Man werde sonst künftig kaum mehr naturnahes Trinkwasser zu einem günstigen Preis anbieten können. Als Gegenmassnahme fordern die Fachleute gezielte Verbote von Pestiziden.

Impfvorräte gehen zu Neige

Bei bestimmten Impfstoffen gibt es derzeit Versorgungsengpässe. So müssten laut einer Meldung des «SonntagsBlicks» viele Ärzte bei Diphtherie, Starrkrampf, Kinderlähmung und Keuchhusten auf weniger geeignete, alternative Impfungen umstellen. Auch der Einzelimpfstoff gegen Polio fehlt offenbar. In Schweizer Praxen und Spitälern sei daher Flexibilität gefragt, erklärte der Kinderarzt und Wissenschaftliche Sekretär der Eidgenössischen Kommission für Impffragen, Daniel Desgrandchamps, zu der Zeitung. Zum ersten Mal im Verlauf seiner langjährigen Impfexperten-Karriere sehe sich der Experte aufgrund der Lieferschwierigkeiten sogar ausserstande, anfragenden Ärztekollegen valable Alternativen für manche ausdrücklich empfohlene Präventionsmassnahmen aufzuzeigen, sagte Desgrandchamps.

Junge bluten bei Rentenreform

Die älteren Jahrgänge werden bei der Zustimmung des Volkes zur Rentenreform am 24. September als die klaren Gewinner hervorgehen. Das schreibt die «NZZ am Sonntag» unter Berufung auf neueste Berechnungen. Demnach verbessert sich für einen Mann mit Jahrgang 1969 das Budget um 9200 Franken. Wurde die Person dagegen im Jahr 1974 geboren, führt die Vorlage zu einer finanziellen Verschlechterung von 20’700 Franken. Fünf Jahre Altersunterschied bedeuten somit eine Differenz von 30’000 Franken. Die Kalkulation basiere auf einem Lohn von 84’600 Franken und einer mittleren Lebenserwartung von 85 Jahren.

Hacker enttarnen Kinderporno-Ring

Computerspezialisten haben laut Meldungen von «Le Matin Dimanche» und der «Sonntagszeitung» mehrere Seiten von Kinderpornographie gehakt und die erbeuteten Daten ins Internet gestellt. Da unter den Nutzern der Seiten auch Schweizer waren, ermitteln nun die Bundespolizei Fedpol sowie die Zürcher Kantonspolizei. «Wir haben klare Hinweise gefunden, dass es sich um pädokriminelles Material handelt», sagte eine Fedpol-Sprecherin gegenüber den Zeitungen. Nur schon durch den Konsum von verbotener Pornographie drohten drei Jahre Gefängnis.

Verspätete Züge: Zank zwischen SBB und Bombardier

Die Beziehungen der SBB zu Bombardier haben laut einer Meldung von «LeMatin Dimanche» ein neues Krisenniveau erreicht. Die Ursache dafür sind Verzögerungen bei der Auslieferung der neuen Doppelstockzüge. Ein Insider bezeichnete das Verhältnis als «belastet». Der Chef von Bombardier Schweiz, Stéphane Wettstein, bestreitet jedoch das Ausmass der Spannungen. In einer solchen Phase eines Grossauftrages seien Meinungsunterschiede unvermeidbar. Am neuen Zeitplan, der eine Auslieferung von 62 Züge bis 2019 vorsehe, halte Bombardier fest.

Pensionskassen sollen mehr Risiko nehmen

Pensionskassen sollten laut einem Interview von Swissmem-Präsident Hans Hess mit dem «SonntagsBlick» mehr Risikobereitschaft zeigen und die Schweizer Industrie helfen. «Es gibt so viel Geld in der Schweiz, aber es fehlt an Risikobereitschaft, dieses Geld innovativen Firmen zur Verfügung zu stellen», sagte Hess. Damit könnten Start-Ups oder KMU finanziell unterstützt werden. Zudem sagte der Swissmem-Präsident in dem Interview, dass es in der Schweiz ein radikales Umdenken beim lebenslangen Lernen brauche. Ein bisschen weiterbilden reiche nämlich heutzutage nicht mehr aus – vor allem die Bereitschaft zu einer kompletten Umschulung sei mittlerweile vielerorts gefragt.

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Joe Biden setzt auf weiblich Stimmen

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

So will der Bundesrat gegen Korruption vorgehen

Der Bundesrat hat erstmals eine Strategie gegen Korruption in der Bundesverwaltung verabschiedet. Die Strategie gilt für den Zeitraum 2021 bis 2024 und umfasst Massnahmen in den Bereichen Prävention, Strafverfolgung und internationale Zusammenarbeit.

Die staatlichen Behörden würden ein hohes Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger geniessen, teilte der Bundesrat am Mittwoch mit. Mit der Antikorruptionsstrategie solle verhindert werden, dass dieses Vertrauen beschädigt werde.

Die Massnahmen sehen …

Artikel lesen
Link zum Artikel