Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

An alle mit «Pistenrowdy-Panik» – so viel tragen Kollisionen zur Statistik bei



Skifahrer und Snowboarder auf der Piste am ersten Wochenende der diesjaehrigen Wintersportsaison, fotografiert am Sonntag, 4. Dezember 2016 in Saas-fee. (KEYSTONE/Manuel Lopez)

Der tut nix, der will bloss ein bisschen auf die Tube drücken! Bild: KEYSTONE

In der vergangenen Wintersport-Saison verletzen sich 65'000 Ski- und Snowboarder beim winterlichen Vergnügen auf und neben den Pisten. Dabei verunfallten über 90 Prozent selber, nur in rund 6 Prozent der Fälle waren Zusammenstösse der Grund für die Unfälle.

Gemäss der Unfallerhebung der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) verletzten sich 11,7 Prozent der Wintersportler bei einem Sprung. Stürze ohne Sprung waren für 80,1 Prozent der Unfälle verantwortlich. Nur gerade in 6,4 Prozent der Fälle machte ein Zusammenstoss zwischen zwei Wintersportlern eine medizinische Behandlung notwendig.

Skifahrer verletzen sich bei Unfällen am meisten am Knie (37 Prozent). Danach folgen Schulter- und Oberarmverletzungen (19 Prozent) und Unterschenkel-, Sprunggelenk- und Fussverletzungen (16 Prozent). 

Die 10 besten Skigebiete der Alpen 2016

Bei Snowboardern betrafen mehr als der Hälfte der Verletzungen die oberen Extremitäten (Schulter bis Hand). Die bfu ruft diese Sportler deshalb dazu auf, einen Handgelenkschutz zu tragen. Damit könne das Verletzungsrisiko um über 40 Prozent verringert werden.

Bei Skifahrern könnten ein Helm und eine korrekt eingestellte Bindung dazu beitragen, Verletzungen zu verhindern. Erfreut zeigte sich bfu-Sprecher Marc Bächler auf Anfrage über die Helmtragquote: Demnach tragen heute 92 Prozent der Ski- und Snowboardfahrer einen Helm. Bei den 0 bis 17-Jährigen beträgt die Quote sogar 99 Prozent.

Der Wintersport gehört in der Schweiz zu den beliebtesten Sportaktivitäten. Gemäss bfu vergnügen sich jährlich über 2.5 Millionen Ski- und 370'000 Snowboardfahrer gelegentlich im Schnee.

So schön war es in der Schweiz, als es noch schneereiche Winter gab

(sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Damit du nicht immer nur Luz trinken musst – 18 grossartige Pistenkafis

«Ich nime no en Campari Soda e Heissi Oma!» Weil du dich ja eh wieder in der Beiz statt auf der Piste austobst: die besten Pistenkafis, die dich von innen wärmen.

Artikel lesen
Link zum Artikel