Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Open Air St.Gallen – die Bilanz: 30'000 Fans, Schlammschlacht und Party im Sittertobel

Die 40. Ausgabe des Open Air St.Gallen machte seinem Jubiläum alle Ehre: ein ausverkauftes Festival, ein Feuerwerk und Radiohead als Wunschheadliner. Was will man mehr?!



Vorbei, vorbei ist auch dieses Open Air St.Gallen (OASG). Die 40. Ausgabe machte seinem Jubiläum alle Ehre. Schon der Vorverkauf lief super: bereits kurz nach Eröffnung des Ticketverkaufs war die Sause ausverkauft. Am Donnerstagnachmittag stürmten 20'000 Nachtschwärmer, welche sich im Vorfeld ein Ticket für vier Tage gesichert hatten, durch die Tore. Vom Freitag bis Sonntag durften täglich bis zu 30'000 Besucher ins Sittertobel.

Und das nicht etwa bloss, weil Festival-Chef Christof Huber es schaffte, einen Mega-Mega-Act zu verpflichten: Radiohead. Gelegen kam auch, dass das Wetter sich von seiner besseren Seite zeigte – ausser am regnerischen Samstag. Aber auch der Regen vermieste den Festivalbesuchern offensichtlich die Stimmung nicht. So stapften die meisten einfach mit Gummistiefeln über's Gelände. Die Stimmung blieb bis zuletzt heiter, Zwischenfälle gab es jedenfalls keine – die Sanität hatte hauptsächlich Bagatellfälle zu behandeln. So wenige, wie in den letzten Jahren nicht mehr, wie die Organisatoren mitteilen.

Partyvolk löst Musikliebhaber ab

Das OASG zieht seit Jahren immer mehr Partyvolk an. Das weiss auch die Hip-Hop-Formation Deichkind. Die Musiker verteilen während ihrer Konzerte Bierdosen. Die sollen die Fans aber nicht trinken, sondern auf Kommando schütteln und aufreissen. Bei ihrem einzigen Schweizer Auftritt in diesem Sommer zeigten sich die Hamburger am Freitag auf der Sitterbühne mit leuchtenden Pyramidenhüten im «Partnerlook» und sorgten für eine schrille Party. Fast schon zur Familie gehört die Berner Mundart-Band Patent Ochsner. Die Combo spielte zum 13. Mal am Festival und bot im dicht gefüllten Sternebühne-Zelt ein Best-Of-Set zum Mitsingen. Für einmal nicht im Regen, wie Sänger Büne Huber scherzte.

Marcus Mumford of Mumford & Sons of Great Britain performs during the last day of the 40th music festival Openair St. Gallen, on Sunday, July 3, 2016, in St. Gallen. (Keystone/Gian Ehrenzeller)

Mumford & Sons erfüllten alle Erwartungen. Bild: KEYSTONE

Anspruchsvoller Alternative-Rock

Während die Band um Thom Yorke ihr zweistündiges Set gespickt mit Stücken aus ihrem gesamten musikalischen Schaffen begann, kämpften Italien und Deutschland in der Verlängerung um den Einzug ins EM-Halbfinale. Die Fans standen derweil im Schlamm und lauschten dem anspruchsvollen Konzert der eigenwilligen Briten, die auch mal den Weltuntergang beschwören. Nicht alle harrten bis zur Schlussnummer «Karma Police» aus. Doch beim anschliessenden Feuerwerk erwachten die Lebensgeister der Festivalbesucher wieder.

Mumford & Sons, zweiter grosser Headliner des diesjährigen Festivals, schlossen das Open Air St. Gallen am Sonntagnachmittag ab. Die britische Indie-Folk-Band bot bereits 2012 im Sittertobel ein emotionales Konzert. (sda/rwy)

Das könnte dich auch interessieren:

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

17
Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

67
Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

28
Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

26
Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

99
Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

13
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

16
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

119
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

79
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Wir haben den Wahlplakaten das Sprechen beigebracht – es war wohl ein Fehler 🤣

17
Link zum Artikel

Grüne hinter der CVP: Die «ultimative» Wahlprognose von Claude Longchamp

67
Link zum Artikel

Die Wildlife Photographer of the Year Awards wurden vergeben – die Bilder sind DER HAMMER

28
Link zum Artikel

Armer Kanye! Seine Kim ist zu sexy für ihn und seine Seele, er will das alles nicht mehr

26
Link zum Artikel

Vergewaltigt, gebrochen, erneut vergewaltigt. Harvey Weinsteins sadistisches System

99
Link zum Artikel

Hyvä Suomi! Finnlands Fussballer stehen vor dem ersten Turnier ihrer Geschichte

13
Link zum Artikel

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

16
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

119
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

79
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

120
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

150
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

130
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

103
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

15
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Viktor mit K 04.07.2016 19:57
    Highlight Highlight Hat jemand von euch RATATAT gesehen??
    War ein Geiles Konzert letztes Jahr im Mascotte!!
  • July 04.07.2016 19:44
    Highlight Highlight danke für mein Gesicht auf watson haha! Die Schön-Wetter-Bilder habt ihr anscheinend vergessen. Die Stimmung war aber nicht ganz so euphorisch wie die letzten Jahre, hatte ich das Gefühl...was denkt ihr?
    Könnte an den Acts liegen, RH ist schon nicht für jeden. Weniger Mainstream Acts müssen aber auch nicht schaden, naja.
  • Scaros_2 04.07.2016 09:28
    Highlight Highlight Ich habe noch nie so viele Leute weglaufen sehen beim Headliner am OASG. Für mich war Radiohead eine enttäuschung. Die kamen mit mehr Material an, als dass das Festival selbst stellt und hatten 0 Persönlichkeit. Sie kamen, sie spielten, sie gingen. Weder ein gutes "Hallo" noch überhaupt eine art von "Tschau" kam hoch. Nach 30min in der Gold Lounge (Bin Helfer) musste ich sagen. Danke war nett - tschüss. Da wären Bands wie DTH oder auch Muse natürlich fetter gewesen, unabhängig davon sie zu kriegen.
    • peeti 04.07.2016 10:07
      Highlight Highlight Zum Glück liefen viele Leute weg - das Gschnurr hörte auf und man konnte ein tolles Konzert geniessen. Und zum Rest: "We're called Radiohead" zum Beginn, ein paar "thank you"s zwischendurch und zum Schluss (aber da warst du ja bereits in einem Partyzelt): "Thank you for having us".
      Aber ja, es fehlten ein paar "openair festival, make some fucking noise" und Bierdosen wie Deichkind verteilten sie auch nicht. Absolut 0 Persönlichkeit. Das kommt in der Gold Lounge natürlich nicht gut an. Schade bist Du gegangen - es ist dein eigenes Pech.
    • Kyle C. 04.07.2016 10:19
      Highlight Highlight Das ist halt RH. Man liebt oder hasst sie. Für mich eine der genialsten Bands der letzten Jahrzehnte. Aber ich musste auch kapitulieren. War einfach nicht das richtige Setting/Moment für RH. Und das hat gepasst. Denn musikalisch gesehen war das OASG16 für mich persönlich eine Riesenenttäuschung. Von 2-3 Acts abgesehen.

      Respekt für den Mut, Radiohead zu engagieren. Aber ich habe so das Gefühl, dass sie das Budget arg belastet haben, was dem restlichen Programm anzusehen, bzw. -hören war.
    • Kyle C. 04.07.2016 10:32
      Highlight Highlight peeti, Auch als RH-Fan hatte ich Mühe. Es muss auch nicht Deichkind sein. Aber 2h RH zu dieser Stunde, es war kühl und nass (dafür können sie ja nix), das ist schon nicht jedermanns Sache. Ich denke das war dem OK schon bewusst, welches Risiko sie da eingehen.

      Toll hatte man den Mut für diese Buchung. Aber ich erachte es dennoch als eher suboptimale Wahl. Wieso? Weil das OASG seinen Ur-Charme immer mehr an das Partyvolk verliert und Bands wie RH inzwischen fast deplatziert wirken. Sehr sehr schade. Geändert gehört aber die Festival-Philosophie und nicht die Bands.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Liv_i_am 04.07.2016 09:12
    Highlight Highlight Schade, dass sich trotz eigenem Artikel Bilder des Züri Fäscht in der Bildstrecke befinden. Das OASG hat genug interessante Bilder zu bieten. Ein bisschen weniger Züri-orientiert würde watson nicht schaden.
    • Kiyoaki 04.07.2016 09:43
      Highlight Highlight Ist mir auch durch den Kopf. Es scheint auch völlig offensichtlich das der Autor nicht dabei war, eine lahme und irgendwie sinnlose Zusammenfassung des Openairs - hätten sie sich auch gleich sparen können und die Energie in einen weiteren Zürifest Artikel stecken können.

Neonazi-Konzert im Wallis ist offenbar abgesagt worden

Wie watson am Freitag aufgedeckt hat, planten Neonazis aus dem Umfeld des rechtsextremen Netzwerks «Blood & Honour» für Samstag einen Konzertabend im Wallis. Dieser dürfte ins Wasser fallen: Offenbar haben die Organisatoren kalte Füsse bekommen.

Lemovice (FR), Kraftschlag (DE) und Legion Twierdzy Wroclaw aus Polen: Es sind drei grosse Namen aus der Rechtsrock-Szene, mit denen die Organisatoren des «Edelweiss Concert» per Flyer für einen Konzertabend am Samstag geworben hatten. In ihren Texten verherrlichen sie das dritte Reich und huldigen dem Nationalsozialismus.

Sowohl Bands als auch die Organisatoren, zu denen mutmasslich eine bekannte Rechsextreme aus Martigny VS gehört, stehen in Verbindung mit dem militanten Neonazi-Musiknetzwerk …

Artikel lesen
Link zum Artikel