DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
1 / 21
Schlammgallen!
quelle: epa/keystone / gian ehrenzeller
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Open Air St.Gallen – die Bilanz: 30'000 Fans, Schlammschlacht und Party im Sittertobel

Die 40. Ausgabe des Open Air St.Gallen machte seinem Jubiläum alle Ehre: ein ausverkauftes Festival, ein Feuerwerk und Radiohead als Wunschheadliner. Was will man mehr?!
04.07.2016, 05:1904.07.2016, 08:18
    St Gallen
    AbonnierenAbonnieren

Vorbei, vorbei ist auch dieses Open Air St.Gallen (OASG). Die 40. Ausgabe machte seinem Jubiläum alle Ehre. Schon der Vorverkauf lief super: bereits kurz nach Eröffnung des Ticketverkaufs war die Sause ausverkauft. Am Donnerstagnachmittag stürmten 20'000 Nachtschwärmer, welche sich im Vorfeld ein Ticket für vier Tage gesichert hatten, durch die Tore. Vom Freitag bis Sonntag durften täglich bis zu 30'000 Besucher ins Sittertobel.

Und das nicht etwa bloss, weil Festival-Chef Christof Huber es schaffte, einen Mega-Mega-Act zu verpflichten: Radiohead. Gelegen kam auch, dass das Wetter sich von seiner besseren Seite zeigte – ausser am regnerischen Samstag. Aber auch der Regen vermieste den Festivalbesuchern offensichtlich die Stimmung nicht. So stapften die meisten einfach mit Gummistiefeln über's Gelände. Die Stimmung blieb bis zuletzt heiter, Zwischenfälle gab es jedenfalls keine – die Sanität hatte hauptsächlich Bagatellfälle zu behandeln. So wenige, wie in den letzten Jahren nicht mehr, wie die Organisatoren mitteilen.

Partyvolk löst Musikliebhaber ab

Das OASG zieht seit Jahren immer mehr Partyvolk an. Das weiss auch die Hip-Hop-Formation Deichkind. Die Musiker verteilen während ihrer Konzerte Bierdosen. Die sollen die Fans aber nicht trinken, sondern auf Kommando schütteln und aufreissen. Bei ihrem einzigen Schweizer Auftritt in diesem Sommer zeigten sich die Hamburger am Freitag auf der Sitterbühne mit leuchtenden Pyramidenhüten im «Partnerlook» und sorgten für eine schrille Party. Fast schon zur Familie gehört die Berner Mundart-Band Patent Ochsner. Die Combo spielte zum 13. Mal am Festival und bot im dicht gefüllten Sternebühne-Zelt ein Best-Of-Set zum Mitsingen. Für einmal nicht im Regen, wie Sänger Büne Huber scherzte.

Mumford & Sons erfüllten alle Erwartungen.
Mumford & Sons erfüllten alle Erwartungen.
Bild: KEYSTONE

Anspruchsvoller Alternative-Rock

Während die Band um Thom Yorke ihr zweistündiges Set gespickt mit Stücken aus ihrem gesamten musikalischen Schaffen begann, kämpften Italien und Deutschland in der Verlängerung um den Einzug ins EM-Halbfinale. Die Fans standen derweil im Schlamm und lauschten dem anspruchsvollen Konzert der eigenwilligen Briten, die auch mal den Weltuntergang beschwören. Nicht alle harrten bis zur Schlussnummer «Karma Police» aus. Doch beim anschliessenden Feuerwerk erwachten die Lebensgeister der Festivalbesucher wieder.

Mumford & Sons, zweiter grosser Headliner des diesjährigen Festivals, schlossen das Open Air St. Gallen am Sonntagnachmittag ab. Die britische Indie-Folk-Band bot bereits 2012 im Sittertobel ein emotionales Konzert. (sda/rwy)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Liveticker

Eurovision: Italien gewinnt den ESC – ABER GJON WIRD DRITTER!!!

OMG, das waren ja schier unerträgliche letzte Minuten! Die Schweiz, Frankreich und Italien waren die letzten im Endspurt um den Sieg. Verrückt!

Am Ende machten die sexy italienischen Glam-Goths von Måneskin das Rennen. Und die französische Favoritin Barbara Pravi wurde Zweite. Doch was viel wichtiger ist: Unser aller Gjon's Tears wurde Dritter! Das ist noch ein Platz besser als Luca Hännis vierter Rang von 2019! Leute, was ist los? Gefühlte 500 Jahre lang schaffte es die Schweiz selten einmal überhaupt ins Finale und jetzt feiert sie gleich zweimal hintereinander derartige Erfolgsexzesse? Während Grossbritannien mit 0 und …

Artikel lesen
Link zum Artikel