Immer mehr E-Trottis sind zu schnell
Für E-Trottinetts gelten auf öffentlichem Grund eigentlich klare Regeln. Doch viele Besitzerinnen und Besitzer sind schlecht informiert, erklärt etwa Rooven Brucker, Sprecher der Kantonspolizei Basel-Stadt, gegenüber SRF. Das kann auch an unzureichender Beratung liegen – wenn sie dann überhaupt stattgefunden hat. Denn E-Scooter, die schneller als 20 km/h fahren, sind nicht nur in Läden, sondern auch online erhältlich.
Am Ende liegt die Verantwortung bei der Kundschaft. Denn auf Privatgelände oder auf Rennstrecken darf man auch schneller fahren – nur eben nicht auf öffentlichen Strassen.
Denn das Unfallrisiko ist gross. Immer wieder kommt es zu schweren Verletzungen. Auch andere Verkehrsteilnehmende werden dadurch in Gefahr gebracht. «Die ganzen Systeme sind nicht dafür ausgelegt. Die kleinen Räder und die Bremsen sind nicht dafür gemacht», sagt Brucker.
Für ein Tuning muss man nicht zwingend eine entsprechende Werkstatt aufsuchen. Auch im Netz gibt es Anleitungen dafür. Laut SRF will der Bund das Modifizieren jedoch bald stärker regulieren. Bis dahin bleibt die Polizei aber nicht untätig. Schon jetzt müssen erwischte Fahrerinnen und Fahrer mit einer saftigen Geldstrafe und einer Anzeige rechnen. (vro)
