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Referendum gegen Autobahn-Ausbau kommt zustande

Referendum gegen Autobahn-Ausbau kommt zustande

11.01.2024, 10:0011.01.2024, 15:03
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Sicht auf die A1 Autobahn im Grauholz, am Donnerstag, 16. Maerz 2023, in Bern. Der Kanton Bern diskutiert ueber einen Ausbau des Abschnittes im Grauholz auf acht Spuren. (KEYSTONE/Peter Schneider)
Autobahn A1 in Bern.Bild: keystone

Die Allianz «Stopp Autobahn-Bauwahn» hat am Donnerstag ein Referendum gegen den Ausbau der Autobahnen bei der Bundeskanzlei eingereicht. Innerhalb von drei Monaten wurden 100'000 Unterschriften gesammelt. Eine Volksabstimmung wird für Sommer oder Herbst erwartet.

Dieses Sammelergebnis sei ein erster grosser Erfolg im Kampf gegen den Autobahn-Ausbau, teilte der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) im Namen der Referendumsallianz am Donnerstag mit.

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner hätten kein Verständnis dafür, dass Bundesrat und Parlament mitten in der Klimakrise 5,3 Milliarden Franken in Autobahnen investieren wollen, wurde VCS-Präsident Ruedi Blumer zitiert. Zukunftsfähig sei die Veränderung des Mobilitätsverhaltens zu Gunsten von Home-Office, Fuss- und Veloverkehr sowie des öffentlichen Verkehrs. Das sei wesentlich flächeneffizienter, gesünder und klimafreundlicher.

Die Allianz «Stopp Autobahn-Bauwahn» setzt sich aus 29 Organisationen, Verbänden und Parteien zusammen, angeführt vom VCS und der verkehrspolitischen Umweltschutzorganisation Umverkehr. (sda)

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271 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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fidget
11.01.2024 10:42registriert Dezember 2018
Gut so, denn ein Ausbau bringt langfristig gesehen nichts. Eine Entlastung brächte es vielleicht auf der ausgebauten Strecke, aber dann verschiebt sich einfach das Nadelöhr an einen anderen Ort und man ist wieder gleich weit.
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nukular
11.01.2024 12:19registriert Juni 2016
Es wird ja oft thematisiert, dass man weg von den fossilen dreckschleudern will.. und daher den ausbau der strassen mindern möchte.. kam so auch auf SRF3 heute mittag.. ABER: hat irgendjemand das gefühl, der verkehr wird in den nächsten jahren weniger? Denn nur weil man nun vom benziner zum e-auto umsteigt, wird der verkehr doch nicht weniger? Der wächst ja trotzdem weiter egal mit welchem antriebsmotor das gefährt läuft.. ich finde ein ausbau von strasse UND bahn muss im gegenseitigen einklang stehen..denn ohne beides geht es nun mal nicht..
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Namenloses Elend
11.01.2024 12:32registriert Oktober 2014
Das gibt eine böse Klatsche bei der Abstimmung,
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