Schweiz
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Roger Köppel ist der Absenzenkönig im Parlament – seine Ausrede überrascht nicht

Niemand fehlt im Bundesparlament häufiger als Roger Köppel. In der Sommersession hat der SVP-Nationalrat 42 Prozent der Abstimmungen verpasst. Problematisch findet er das nicht. Vielmehr sei das «antiliberale Sitzungswesen in Bern» verfehlt.

Roger Braun / ch media



Roger Koeppel, SVP-ZH, links, diskutiert mit Franz Grueter, SVP-LU, an der Sondersession des Nationalrats, am Dienstag, 7. Mai 2019 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Verbringt seine Zeit lieber auf öffentlichen Podien als im Bundesparlament: SVP-Nationalrat und Weltwoche-Verleger Roger Köppel. Bild: KEYSTONE

Heute ist es Embrach, übermorgen Boppelsen, am Samstag Bubikon und Brütten: SVP-Nationalrat und Weltwoche-Verleger Roger Köppel reist seit Wochen durch den Kanton Zürich, um für seine Ständeratskandidatur im Herbst zu werben. Der Aufwand ist enorm: In 162 Gemeinden wird der versierte Rhetoriker bis zu den Wahlen im 20. Oktober gesprochen haben.

Wie nur findet er neben dem Journalismus und dem Nationalratsmandat so viel Zeit für diese Wahlkampf-Tournee? Das fragten sich viele Parlamentarier, als Köppel seine Absicht bekannt gab. Nun gibt eine Analyse des Polit-Startups politik.ch einen Teil der Antwort: Indem er sein Engagement als Nationalrat herunterfährt.

In einer Session 100 Abstimmungen verpasst

In der Sommersession hat Köppel so oft gefehlt wie kaum je ein Parlamentarier. Mit einer Quote von 42 Prozent hat der SVP-Lautsprecher mehr als vier von zehn Abstimmungen verpasst. In absoluten Zahlen heisst das: Von insgesamt 239 Abstimmungen hat Köppel 100 geschwänzt. Er führt damit die Absenzen-Rangliste mit grossem Abstand an.

Der Grad der Abwesenheit ist selbst für Köppel gross. Allerdings tut sich der Weltwoche-Verleger seit Beginn schwer mit der Abstimmungsdisziplin. Niemand hat in der laufenden Legislatur häufiger gefehlt als er.

Mit einer Quote von 22.4 Prozent verpasste Köppel seit den Wahlen im Oktober 2015 mehr als jede fünfte Abstimmung. Ähnlich schlecht stehen die ehemaligen Parteipräsidenten Martin Bäumle von den Grünliberalen (ZH) sowie Hans Grunder von der BDP (BE) da.

Köppel sagt:

«Ich bin Unternehmer und Milizpolitiker, der nicht von der Politik lebt.»

Gehe es um wichtige Abstimmungen, sei er hingegen dabei. Abwesend sei er vor allem bei Themen, «bei denen das ausufernde Berufsparlament mit sich selbst beschäftigt». Ein Problem für seine Wähler mag Köppel nicht erkennen. «Ich halte wohl den engsten Kontakt mit meinen Wählern unter allen Schweizer Politikern, sagt er. Und noch nie habe sich ein Bürger bei ihm über die hohe Abwesenheit beklagt.

Er sei «explizit gegen dieses ausufernde sterile antiliberale Sitzungswesen in Bern, dass dazu führt, dass voll Berufstätige durch die künstliche parlamentarische Betriebsamkeit abgeschreckt werden sollen».

Abstimmungsfaul: Unternehmer, altgedient, Männer

Dass Unternehmer häufig Abstimmungen schwänzen, ist nichts Neues. Auch die SVP-Vorzeigeunternehmer Christoph Blocher und Peter Spuhler verpassten viele Abstimmungen.

Ein Ausnahmefall ist Köppel hingegen unter den neu gewählten Parlamentariern. Meist lässt die Disziplin erst mit den Amtsjahren nach: Nicht selten sind es denn auch langjährige Nationalräte, die am häufigsten fehlen. So sitzt Bäumle zum Beispiel seit 16 Jahren im Parlament; bei Grunder sind es zwölf Jahre.

Kein Zufall ist es auch, dass die grössten Abstimmungsmuffel alles Männer sind. Frauen stimmen tendenziell disziplinierter ab.

Frauen glänzen mit hoher Präsenz

Das zeigt sich eindrücklich am anderen Ende der Tabelle. Dort finden sich gleich drei Nationalrätinnen – alle von der SVP – wieder. Abstimmungskönigin ist die Berner Nationalrätin Andrea Geissbühler. Sie hat von insgesamt 4076 Abstimmungen in dieser Legislatur nur drei verpasst. Mit hoher Disziplin stimmen auch die St.Galler Nationalrätin Barbara Keller-Inhelder (fünf verpasste Abstimmungen) sowie die Baselbieter Nationalrätin Sandra Sollberger (sechs verpasste Abstimmungen).

«Das Volk hat mich ins Parlament gewählt und erwartet mit gutem Recht, dass ich an den Abstimmungen teilnehme», sagt Geissbühler. Sie spricht davon, dass Sie nach ihrer Wahl in den Nationalrat belächelt wurde, als sie ankündigte, möglichst keine Abstimmungen zu verpassen. Doch für sie ist das selbstverständlich.

Geissbühler sagt:

«Wer für ein Amt kandidiert, weiss was zeitlich auf einen zukommt. Wenn sich das mit dem Job nicht vereinbaren lässt, muss man ehrlich zu sich sein – und auf eine Kandidatur verzichten.»

Auf die hohe Abwesenheit anderer Parlamentarier angesprochen, sagt sie, das müsse jeder selber wissen. Wichtig sei, dass die Abwesenheiten publik würden. «Dann können die Bürger selbst darüber befinden, ob sie diese Parlamentarier wählen wollen oder nicht.»

Insgesamt schneiden Parlamentarier gut ab

Insgesamt ist die Präsenz der Parlamentarier nicht alarmierend. Das durchschnittliche Nationalratsmitglied verpasste in der laufenden Legislatur lediglich drei Prozent der Abstimmungen.

Der schwänzende Nationalrat sei eine Mär, schreibt Politologe Michael Hermann in seinem Blog. Seit den 90er Jahren habe sich die Präsenz deutlich verbessert. «Nationalräte sind heute in Tat und Wahrheit in ihrer grossen Mehrzahl ausgesprochen fleissig.»

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    Alle Leser-Kommentare
  • Stiggu LePetit 05.07.2019 08:17
    Highlight Highlight Ich probiers mal bei der Arbeit, mal schauen was der Chef dazu sagt.
  • Avenarius 04.07.2019 12:04
    Highlight Highlight Köppels Denken zeugt auch von Absenz :-)
  • das Geflüster 04.07.2019 08:46
    Highlight Highlight Die Linken haben einen Grund K zu hassen.

    Weil er ihnen widerspricht.

    Das mögen sie nicht und können damit nicht umgehen.
    Weil sie Denkfaul geworden sind, können sie Köppel argumentativ nicht schlagen.
    Er argumentiert einfach besser, präziser.
    Daher die zahlreichen Verunglimpfungen, Unterstellungen und Beleidigungen.

    Köppel ist danach zwar noch da, und auch nicht widerlegt, unseren Schildbürgern geht es danach wieder etwas besser.
    So sieht,s aus.
    • das Geflüster 04.07.2019 12:38
      Highlight Highlight dr.

      Jetzt mal ruhig mit den jungen Pferden. Servil, dass sind doch Leute wie Sie, die aus bloßer Angst vor Kritik, mit dem Strom schwimmen.

      Lustig finde ich auch das lehrerhafte korrigieren meiner Texte. (nicht bloss von Ihnen: )

      Dies meine ich ja, mit dem argumentations-Notstand der Linken.

      Verstehen Sie?
    • Avenarius 05.07.2019 10:25
      Highlight Highlight Es geht weder um Links noch Rechts noch Oben oder Unten. Politiker sind meist Pfuscher. Ohne uns Volk wären sie komplett am Arsch.
      Köppel ist auch so ein verbissener Pfuscher. Ausserdem, ohne Charisma und menschliche Wärme ist es für ihn eh schon gelaufen. Die SVP brauch eher einen schlauen, intelligenten, fleissigen Bauern, der gerade aus ist und auch schaut, dass es vorwärts geht.
  • Therealmonti 04.07.2019 01:51
    Highlight Highlight Die Zürcher Stimmbürger können bestimmen, ob ein Typ wie Köppel zum Parlament gehört.
    Meine Stimme kriegt er bestimmt nicht.
  • karl_e 03.07.2019 23:23
    Highlight Highlight Fehler beim Beantworten der Anfrage. Wieder und wieder!
  • tagomago 03.07.2019 23:22
    Highlight Highlight Der lügt pro Minute noch viel häufiger als Trump.
  • Weiss 03.07.2019 22:48
    Highlight Highlight Typisch:
    Dauernd über den ineffizienten Ratsbetrieb lästern, aber genau bei den Geschäften mit Abwesenheit glänzen, bei denen es um solche Themen geht.

  • Freethinker 03.07.2019 22:33
    Highlight Highlight Ich hoffe echt auch, dass ihm dementsprechend die Vergütungen gekürzt werden. Sein aktuelles Amt dermassen zu vernachlässig ist ein No-Go, ich hoffe er wird nicht nur weniger abkassieren, sondern auch eine Schlappe bei der Wahl einfahren. Obwohl ich politisch nicht sehr viel mit ihm anfangen kann, habe ich ihn bisher eigentlich trotzdem respektiert.
  • Nüübächler 03.07.2019 22:23
    Highlight Highlight Ich finde Köppel cool.
  • hämpii 03.07.2019 21:31
    Highlight Highlight Alles Andere hätte mich überrascht. Naja, die Partei der Grossschnorris halt. Immer das Maul aufreissen aber dann doch nichts machen, kennen wir ja....
  • Der Andere 03.07.2019 21:27
    Highlight Highlight Volksvertreter sind von ihren Wählern gewählt worden um deren Anliegen zu vertreten und nicht dafür, einen Titel zu tragen.
  • John H. 03.07.2019 20:52
    Highlight Highlight Bei Artikeln zu Roger Köppel wünsche ich mir einen Hinweis in der Art: "Kommentare könnt ihr euch sparen".
  • Kilgore 03.07.2019 20:17
    Highlight Highlight In einem hat er recht, ich würde mich niemals über Köppels Abwesenheit beschweren 😁
  • Pafeld 03.07.2019 19:44
    Highlight Highlight «bei denen das ausufernde Berufsparlament mit sich selbst beschäftigt»
    Also so wie in der Schwatzbude damals? Für einen Göbbelsverehrer bringt Roger Köppel noch immer die geschmeidigsten Nazi-Allegorien, wenn es darum geht, den politischen Apparat zu denunzieren und delegitimieren. Sorry, da gibt es keine Ausreden mehr. Wer Roger Köppel politisch unterstützt, gibt seine Stimme jemandem, der in vollstem Bewusstsein Nazi-Sprech verwendet. Ob er einer ist und nur herumschwätzt kann ich nicht beurteilen. Ich nehme ihn mal beim Wort, dass man der Classe Politique nicht alles glauben soll.
  • Bacchus75 03.07.2019 19:33
    Highlight Highlight Ich habe den Köppel tatsächlich mal in Bern gesehen. Ich meine, da findet man vorher ein 4-blättriges Kleeblatt oder Nessy oder Yeti... ach, die Liste ist unendlich fortsetzbar...
  • tolgito 03.07.2019 19:22
    Highlight Highlight Abwählen
  • Der sich dachte 03.07.2019 19:08
    Highlight Highlight Sozialschmarotzer!
  • Feihua 03.07.2019 19:01
    Highlight Highlight Irgendwoher muss Roger Köppel ja die Zeit nehmen, um sich über streikende, aus seiner Sicht schwänzende Schüler auszulassen.

    O-Ton Twitter @KoeppelRoger:

    „Es bleibt die Tatsache, dass sie dafür die Schule schwänzen" Kramp-Karrenbauer hat Recht. Infantilisierung der Politik durch die kuriose Kinderheilige aus Schweden und die Klima-Kids.

  • banda69 03.07.2019 18:43
    Highlight Highlight Um es mit den Worten seines Idols zu sagen
    Benutzer Bildabspielen
  • b4n4n4j03 03.07.2019 18:27
    Highlight Highlight "explizit gegen dieses ausufernde sterile antiliberale Sitzungswesen in Bern, dass dazu führt, dass voll Berufstätige durch die künstliche parlamentarische Betriebsamkeit abgeschreckt werden sollen"

    Sorry aber wenn man für einen von 200 sitzen kandidiert kann man schon erwarten, dass man die sache ernst nimmt und anwesend ist.
  • troop5444 03.07.2019 18:27
    Highlight Highlight Intressant an dem ganzen Köppel-Bashing ist vor allem das stupide Mitläufertum, das sich bei seinen Gegnern umschlägt.

    Man kann anderer Meinung sein als er; die ganzen Vorwürfe er sei ein Demagoge, Populist oder Hetzer sind aber schlichtweg aus der Luft gegriffen.

    Freie Denker würden ab und zu einen seiner Artikel lesen und sich selber ein Urteil bilden.

    Abgesehen von ein paar Fehltritten in der Klimadebatte habe ich noch nie wirklich Unsinniges von ihn gelesen.

    Ich bin gespannt auf Zitate inkl. Quellenangabe, die den angeblichen Hetzer und Populisten Köppel entlarven sollen.
    • tagomago 03.07.2019 23:25
      Highlight Highlight Braucht es nicht. Ist common sense.
    • JaneSodaBorderless 04.07.2019 00:07
      Highlight Highlight Ich steure noch ein paar Fehltritte bei:
      Mit Notizblock in Chemnitz, Verehrt Trömp, Breitbart-Banon & Göring.
    • Alphabetagammaomega 04.07.2019 05:33
      Highlight Highlight Nein, so wirklich aus der Luft gegriffen sind sie nicht. Unter anderem hat ein deutscher Aussenpolitiker den Köppel bei Hart aber Fair mit so einer Aussage konfrontiert. Wer ausserdem seine Tweets liest wird schnell merken wie populistisch er halt eben doch ist. Leute wie er sind gefährlich, sie machen Rechtspopulismus salonfähig. Auch wenn er gut reden kann und für manchen klug klingt, ein Populist ist er ganz bestimmt
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sauäschnörrli 03.07.2019 18:21
    Highlight Highlight Ich stelle mir gerade vor, was Köppel für ein Rumpelstilzchen abgeben würde, wenn sich jemand für 100‘000.- bei der Weltwoche anstellen lassen würde und dann 40% der Sitzungen schwänzen würde. Um das Ganze dann damit zu begründen, dass er bei dieser Selbstbeschäftigungstherapie nicht mitmachen will.
  • Liselote Meier 03.07.2019 18:17
    Highlight Highlight Die Antiliberale Sitzordnung in Bern.
    Na wenn man von unterwegs abstimmen könnte, bräuchte es gar kein Parlament mehr, wenn es nur darum ginge. Das kann man auch nur äussern wenn man das Wort Kompromiss noch nie gehört.

    Köppel wäre im Mittelater in Zürich an den Pranger gestellt worden, wenn er so oft an der Tagssatzung gefehlt hätte. Ach früher war alles besser ;)






  • funnymommy 03.07.2019 18:04
    Highlight Highlight Wenigstens kann er dann mit seinem Stimmchen nichts anrichten....
  • Herr Ole 03.07.2019 17:56
    Highlight Highlight Gab es jemals einen schlechteren Nationalrat?
    • das Geflüster 03.07.2019 18:39
      Highlight Highlight Ole
      Köppel fehlt viel, weil er im Gegensatz zu den meisten anderen noch einen Medienbetrieb führt.
      Als NR vertritt er die Meinung vieler Schweizer.
      Ich bin froh, dass nicht alle wie Wemuth oder Glättli sind.
    • Stan_the_man 03.07.2019 19:19
      Highlight Highlight Ja, der, der zuvor und danach schlechtester Bundesrat war.
    • ursus3000 03.07.2019 21:31
      Highlight Highlight Blocher , Mörgeli und Glarner?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ursus der Rächer 03.07.2019 17:56
    Highlight Highlight Ist das eigentlich vereinbar mit Demokratie, Herr Köppel?
  • banda69 03.07.2019 17:37
    Highlight Highlight Köppel macht genau das was er und die SVP macht:

    Er vertritt das Volk nicht.
    • das Geflüster 03.07.2019 23:05
      Highlight Highlight Doch er vertritt das Volk.
      Sonst wäre er ja nicht im NR.
      🤦‍♂️
  • Heini Hemmi 03.07.2019 17:32
    Highlight Highlight Ist doch super, dass er so oft schwänzt. Noch viel besser wäre, wenn es ihm die anderen SVPler gleichtun würden.
  • redneon 03.07.2019 17:25
    Highlight Highlight Warum die Zürcher diesen Mann gewählt haben ist mir immer noch ein Rätsel. Eigentlich müsste es einen Mechanismus geben solch Politiker... o entschuldige Unternehmer🤛🏻 aus dem Parlament zu werfen. Die nicht zu 90 Prozent im Jahr nicht anwesend sind! Aber wehe die Frauen Streiken an einem Arbeitstag!! Dann ruft er wie ein Affe unter Droge.. ach stimmt ja auch nicht er nimmt ja nur Wasser zu sich und kann das Meer teilen... Was den den Frauen einfällt zu Streiken. Macht der Herr ja meistens! Also raus mit ihm.
  • Nu Rools 03.07.2019 17:24
    Highlight Highlight Der Köppel? Journalismus? Dass ich nicht lache :-))))))
  • Don Alejandro 03.07.2019 16:56
    Highlight Highlight Je nach Anzahl Sitzungstage und Funktionen betragen Honorar und Spesen insgesamt rund 130 000 bis 150 000 Franken pro Jahr und Person. Da Herr Köppel ja nicht von der Politik lebt, kann er ja auf diese Bezüge verzichten. Wäre ein Beitrag für die von seiner Partei so verhassten Staatsausgaben.
    • Weiss 03.07.2019 22:54
      Highlight Highlight Ja und wäre nur anständig.

      So quasi ein Leistungslohn.
  • Stefan Mens 03.07.2019 16:56
    Highlight Highlight wieso nur 42%? lausig. chli meh iisatz, herr köppel! 100% absenzen sind das ziel!
    • Doppelpass 03.07.2019 22:44
      Highlight Highlight Da könnten seine Fans ihm doch helfen, und ihn nicht mehr wählen! 100% Abwesenheit garantiert !
  • Sir Konterbier 03.07.2019 16:18
    Highlight Highlight Kann mir kaum vorstellen dass Köppel eine Ständeratswahl gewinnen kann, der hat einige am rechten Rand die ihn konsequent wählen aber das reicht doch niemals für 50%...? Würde mich negativ überraschen.
  • Jaklar 03.07.2019 15:59
    Highlight Highlight Solange er auf den vom steuerzahler finanziertem lohn verzichtet ist das ok.
    So ist es aber nicht gedacht. Er sollte eigentlich volksvertreter im parlament sein und nicht irgendwo rumeiern.
    • redneon 03.07.2019 17:32
      Highlight Highlight Es ist auch nicht Richtig abwesend zu sein wenn er keinen Lohn beziehen würde oder was auch immer. Er hat einen Eid auf die Verfassung abgegeben! Er schreit ja am lautesten wen es um die Verfassung geht.. Wenn sie beim Rütlischwur gleich gehandelt hätten könnte man heute gar nicht über dieses Ereignis Reden 🍻
  • #Technium# 03.07.2019 15:57
    Highlight Highlight Als ob das nur Köppen macht. Auch andere Parteien haben ihre Absenzenkönige
    • Sandro Lightwood 03.07.2019 16:45
      Highlight Highlight Am meisten fehlen von allen Parlamentariern macht definitiv nur Köppel. I schwöre!

      Kann ja nur einer am meisten fehlen. 🤷‍♂️
    • AoxoToxoA 03.07.2019 17:07
      Highlight Highlight Lies doch eifach den Artikel durch! Steht ja geschriebe, dass er die Absenzen-Rangliste mit grossem Abstand anführt.
    • das Geflüster 03.07.2019 17:09
      Highlight Highlight Dies ist tasächlich der Hass der Linken auf kritische Stimmen. Soviel zum Thema Tolleranz.
      Links ist sich keinen Wiederspruch gewöhnt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans Jürg 03.07.2019 15:51
    Highlight Highlight Also... Köppfel wurde dafür gewählt, dass er das Zürcher Stimmvolk in Bern vertritt.
    Jetzt hat er aber gemerkt, dass das Volk, dass er meint vertreten zu müssen, gar nicht existiert und bleibt Bern sehr oft fern.

    Oder meint er wohl, dass er nur so viele Prozent der Zeit in Bern verbringen muss, wie ihn gewählt haben?

    Egal, was er meint. Er ist und bleibt eben einer der meint, statt weiss, einer der sein Brett vor dem Kopf für den Horizont der Welt hält und den Mief seines Umfelds für die heile Natur.

    Und die, die ihn wählen, meinen er sei ein kluger Politiker, der für sie in Bern sitzt...
  • Juliet Bravo 03.07.2019 15:48
    Highlight Highlight War er eigentlich während er (natürlich zwecks Recherche) bei Pegida marschierte auch Session?
  • chicadeltren 03.07.2019 15:40
    Highlight Highlight Eine wahrhaft schlechte Bilanz, auch wenn der Parlamentsbetrieb wohl in 90% der Fälle eh nur Show ist, da die Mehrheiten schon vorher gemacht sind.
  • wasps 03.07.2019 15:31
    Highlight Highlight Diese Arroganz ist unerträglich! Ein unsäglicher Narzist, der einfach sein Ding durchzieht, Tatsachen nach seinem Gutdünken verbiegt und auslegt und vor allem das Volk für blöd hält.
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 03.07.2019 14:52
    Highlight Highlight Neue Schlagworte für die SVP:
    Parlamentsbezügebetrüger
    Parlamentsschmarotzer
    Scheinparlamentarier
    • EvilBetty 03.07.2019 16:03
      Highlight Highlight Hihi... danke für die Idee 😂

      Benutzer Bild
    • EvilBetty 03.07.2019 16:07
      Highlight Highlight As you wish... Bojenmensch 😂
    • Knuddel 03.07.2019 16:33
      Highlight Highlight @EvilBetty
      Zu geil! Darf ich das twittern?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Serge Künzli 03.07.2019 14:35
    Highlight Highlight Es ist jetzt absolut wichtig, dass die Kirche im Dorf bleibt. Die Schweiz ist eine gut geölte, hochfunktionale Demokratiemaschine, die durch diverse Komponenten unser einzigartiges System ausmacht. Alles ist Eins. Ob Köppel nun im Nationalrat Politik macht oder ausserhalb oder in der Weltwoche ist egal. Was zählt ist sein hochintelligenter und pointierter Einfluss in der Bevölkerung. Es ist die Substanz die zählt und nicht die Anwesenheit im Bundeshaus. Köppel ist clever und macht eine moderne Politik. Er ist wach. Andere schlafen oder spielen auf dem Phone oder stillen ihr Kind im Bundeshaus.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 03.07.2019 14:59
      Highlight Highlight Nein, Widerspruch.
      Köppel ist das Pentant zum "Scheininvaliden", ein Scheinparlamentarier.

      Zudem gehört die Legislative von den Medien sauber getrennt sonst darf man getrost von Propaganda reden.
    • Mr. Spock 03.07.2019 15:04
      Highlight Highlight Er sitzt dort am Laptop und schreibt seine Hetze. Was genau auesser Polemik verbreiten und es in die Medien zu schaffen hat er politisch erreicht? Welche Substanz meinen sie genau? Weshalb sollte man Herrn Köppel nochmals wählen?
    • Cubbie 03.07.2019 15:06
      Highlight Highlight Künzli, eine tolle Lobhudelei auf einen Manipulator. Du kennst bestimmt die Geschichte von letzter Woche, als er mit einem Tweet, seine Gefolgschaft (dich) erfolgreich manipulierte. Einen schon widerlegten alten Tweet der AfD hier neu zu lancieren war alles andere als intelligent und auch gar nicht pointiert.

      Darf man Roger Köppel jetzt schon offiziell einen Schmarotzer nennen? Das würde viel eher passen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • leu84 03.07.2019 14:30
    Highlight Highlight Wenn man sich für ein politisches Mandat entscheidet, dann muss man das Private etwas reduzieren. Man wird auch entschädigt.
  • Salvador Al Daliente 03.07.2019 14:30
    Highlight Highlight Köppel die Hosentaschenvuvuzela vom Herrn Blocher.
  • raketenpippo 03.07.2019 14:09
    Highlight Highlight Geht wählen!
  • René Obi 03.07.2019 14:08
    Highlight Highlight Der Charles Lewinski hat vor zwei Wochen in der NZZ am Sonntag ein Gedankenspiel gespielt, das mir sehr gut gefallen hat. Neben den Personen, die man wählen kann, gibt es eine Zeile, in der man einer Person eine Minusstimme geben kann. Köppels wäre uns wohl ab sofort erspart.
    • Bettmümpfeli 03.07.2019 14:48
      Highlight Highlight Diese Idee hatte Nico Semsrott auch schon, er meinte, man sollte gleich einer ganzen Partei die Minusstimme geben können.
    • René Obi (1) 03.07.2019 15:05
      Highlight Highlight Interessant finde ich, dass sich dann Leute wie Glarner, Köppels oder auch die Extremisten von links etwas genauer überlegen würden, was für einen Blast sie rauslassen. Es würde das Politisieren, den Lösungen zu liebe, bestimmt vereinfachen.
    • Hans Jürg 03.07.2019 15:45
      Highlight Highlight Gute Idee. Allerdings würde mir eine Zeile allein nicht reichen. Dazu müsste ich gleich mehrere Wahllisten einlegen können. Die Fangen alle mit S*, C* oder F*, aber auch G* und E* an.
  • Mutbürgerin 03.07.2019 13:58
    Highlight Highlight Aufregen tun sich wohl vor allem seine Nichtwähler. Es zeigt doch vor allem, dass der Nationalrat vor allem eine Beschäftigungsmaschine für Hausfrauen ist. Wenn man die Arbeiten des Staates generell um 30% reduzieren könnte, würde das Niemand bemerken.
    • AdiB 03.07.2019 14:32
      Highlight Highlight 👀
    • Bettmümpfeli 03.07.2019 14:49
      Highlight Highlight Wie kann das sein, wenn nur 31,7 Prozent der Nationalräte Frauen sind?
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 03.07.2019 17:40
      Highlight Highlight Bitte Leute
      Benutzer Bild
    Weitere Antworten anzeigen
  • manhunt 03.07.2019 13:52
    Highlight Highlight das zeigt doch bestens, wie abgehoben köppel mittlerweile ist. er hat komplett den blick für die realität verloren. er denkt allen ernstes, er sei wichtig, ja sogar, er könne etwas bewegen. doch ausser einer weiteren spaltung der gesellschaft wird er rein gar nichts erreichen. eigentlich traurig zu sehen, was aus einem ehemals guten journalisten geworden ist.
  • Butschina 03.07.2019 13:48
    Highlight Highlight Herr Köppel mag zwar von Gemeinde zu Gemeinde tingeln. Nützen tut dies in erster Linie seiner Bekanntheit, seinem Ego und es sieht aus als würde er viel in die Politik investieren. Dumm nur, dass er so quasi nur labert, aber nicht handelt. Ich würde mich beschweren, wenn er meinen Kanton vertreten würde.
  • icarius 03.07.2019 13:45
    Highlight Highlight Wer seine Stimme Köppel gibt wird zwar in Bern nur zu 58 Prozent vertreten, in den Kommentarspalten von 20 Minuten dafür zu 90.
    • daniserio87 03.07.2019 14:31
      Highlight Highlight 😂 Gleiches gilt für den Blick
  • Bits_and_More 03.07.2019 13:44
    Highlight Highlight Spannend wäre ja vor allem, wie die einzelnen Parlementarier in den Kommissionen mitarbeiten. Diese Infos unterstehen aber dem Kommissionsgeheimnis.
    Inoffiziell ist aber immer mal wieder zu hören, dass vor allem vermeintliche Topshots eher zurückhalten bis gar nicht mitwirken, dafür, sobald die Kamera läuft, Tiraden für oder dagegen wettert.
    • Weiss 03.07.2019 23:29
      Highlight Highlight Ist auch meine Vermutung.

      Mich würde interessieren, wie häufig Herr Köppel zu schwänzen gedenkt, sollte er in den Ständerat gewählt werden.

      Das Parlament sollte ihn zur Strafe zum Bundesrat wählen. Dann müsste er nämlich arbeiten.
  • Don Sinner 03.07.2019 13:42
    Highlight Highlight "Unternehmer" nennt er sich? Ich nenne das "geschütze Werkstatt im Abhängigkeitsverhältnis". Papa(figur) Blocher schiesst das Geld ein und Köppel hat nachzuplappern Wort für Wort, was der andere einflüstert. Das könnte jeder. Aber nicht jedem/r wäre das nicht zu blöd. Wie seine Tour de Kt. ZH: an Anbiederung, Populismus und v.a. Fremdschäm und Realsatire kaum zu überbieten. Vielleicht auch hier: auf Befehl vom Ernährer.
  • Klaus Lichtenstein 03.07.2019 13:37
    Highlight Highlight In Bassersdorf hatte er die Unverfrorenheit damit zu prahlen, dass er die Sommersession 2017 boykottiert hätte. Es sei nur darum gegangen, dass die Linken und Netten Sitzungsgelder abgeholt hätten!
    Ein gewählter NR der Sessionen boykottiert! Schlimmer als nicht abstimmen zu gehen!
    • Weiss 03.07.2019 23:32
      Highlight Highlight Da er ja eh nichts Substanzielles zu sagen hat, spielt es eigentlich keine Rolle, ob er da ist oder nicht.

      Ausser, dass er die Steuerzahler Geld kostet, das er nicht wert ist.

      Und dass er engagierten und fähigen Politiker*innen den Platz wegnimmt.
  • ujay 03.07.2019 13:35
    Highlight Highlight Köppel lügt. Ich habe mich bei ihm über seine Absenzen im NR beklagt. Ich bin ein Bürger.
  • Wentin 03.07.2019 13:35
    Highlight Highlight Wenn ich einen Politiker der SVP wählen müsste würde ich definitiv den Köppel nehmen. Der richtet im Parlament sicher nicht so viel Schaden an, ist ja nie da 😂

    Wenn er dadurch noch etwas weniger Zeit hat, um seinen Müll in der Zeitung zu verbreiten haben wir doppelt gewonnen.
  • Madison Pierce 03.07.2019 13:33
    Highlight Highlight Naja, wenigstens ist er ehrlich und sucht keine Ausrede.

    Aber er versteht seine Aufgabe nicht: er wurde gewählt, um als Vertreter seiner Wähler in deren Sinne abzustimmen. Er wurde nicht gewählt, um sein Gesicht in möglichst vielen Beizen zu zeigen.

    Es ist ein Dilemma bei der SVP: viele ihrer Leute haben die Zeit für das Amt nicht. Kann ich verstehen. Als Unternehmer ist es sicher schwierig, so häufig abwesend zu sein. Die Leute meinen aber trotzdem kandidieren zu müssen, weil nur sie das Land vor der EU, den Linken und den Ausländern retten können...
  • Alice36 03.07.2019 13:30
    Highlight Highlight Wen er schon die meiste Zeit fehlt warum soll ihn denn noch jemand in den Ständerat wählen? Ein Köppel freies Parlament ist ein besseres Parlament.
  • Yolo 03.07.2019 13:24
    Highlight Highlight How cares... Er vertritt ja nur ein Teil von seinem Kanton und geniesst das Vertrauen seiner Wähler.
  • LucyT 03.07.2019 13:22
    Highlight Highlight Gute Idee, ich schlage meiner Chefin auch mal vor, nur noch an Arbeitstagen mit wichtigen Meetings zu erscheinen, natürlich bei 100%-igem Lohn. Aber das Leben ist ja leider kein Wunschkonzert :)
  • Gipfeligeist 03.07.2019 13:20
    Highlight Highlight Würde mich interessieren, welche Parteien die höchste resp. tiefste Präsenz haben. Vielleicht in aufschlussreichen Diagrammen gezeigt
  • Fulehung1950 03.07.2019 13:20
    Highlight Highlight Vielleicht reicht das ja, um seine Wiederwahl zu verhindern.
  • molekular 03.07.2019 13:16
    Highlight Highlight Man sollte 50% der Vergütung der Parlamentarier einerseits an ihre Präsenz koppeln, was ende Jahr ausbezahlt wird - die anderen 50% werden 4 Jahren später ausbezahlt und sind direkt ans Bruttosozialprodukt gekoppelt. Die Disziplin würde wahrscheinlich zunehmen.
    • Weiss 03.07.2019 23:40
      Highlight Highlight Interessanter Gedanke.

      Allerdings gibt es noch andere, evtl. besser geeignete Kenngrössen als das BSP.

      Z. B. Finanzbelastung der Bürger*innen, KK-Prämien, Wettbewerbsfähigkeit des Bildungssystems. Chancengleichheit etc.
  • Dede7 03.07.2019 13:15
    Highlight Highlight Er hat sich da sicher versprochen. Er meint NICHT: Wenn die Abstimmung nicht wichtig ist, fehlt der Köppel.
    Was er meinte: Wenn der Köppel fehlt, ist es nicht wichtig.
    • outdoorch 05.07.2019 01:08
      Highlight Highlight Du meinst quasi: Er sieht sich als das schwarze Loch im Zentrum unserer kleinen CH-Galaxie?

      Könnte, auch assoziativ, in etwa hinkommen.

  • sherpa 03.07.2019 13:11
    Highlight Highlight Wenn der Köppel es offenbar nicht für nötig findet, an den Sitzungen teilzunehmen und dafür mehr als abstruse Ausreden sucht, dann ist es auch nicht nötig, dass man ihn weder in den NR oder den SR wählt und unnötige Steuergelder verpufft.
  • dan2016 03.07.2019 13:09
    Highlight Highlight mit Köppel senden die Zürcher einen halben Nationalrat nach Bern, dafür senden die Bündner einen Zürcher Nationalrat zusätzlich. Im Nationalrat sind demzufolge (zulasten der Bündner) die Zürcher übervertreten.
    Im Ständerat dürfte der Zürcher verzicht auf eine volle Vertretung sich hingegen auswirken.
  • ThoLo 03.07.2019 13:08
    Highlight Highlight Er will also in Zukunft lieber im Ständerat als im Nationalrat nicht anwesend sein! Wird das besser bezahlt? Ist er etwa auch Opfer der Wohlstandsverwarlosung?
  • Jamaisgamay 03.07.2019 13:05
    Highlight Highlight In Zukunft bei Wahlen einfach die Stimmen mit Anwesenheitsfaktor verrechnen ...
  • flubi 03.07.2019 13:03
    Highlight Highlight Köppel ist ein ferngesteuerter Blocherzögling und bewegt ebenfalls nichts wie sein Mentor.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 03.07.2019 17:43
      Highlight Highlight Da hab ich gerade eine passende Karikatur gefunden.
      Benutzer Bild
  • Menel 03.07.2019 13:00
    Highlight Highlight "Ich halte wohl den engsten Kontakt mit meinen Wählern unter allen Schweizer Politikern, sagt er."

    Superlative lassen mich immer gleich an Trump denken...
    • f303 03.07.2019 13:44
      Highlight Highlight Nützt nur nichts, wenn Er seine Wähler dann nicht im Parlament vertritt. Er hat wohl die Idee des Volksvertreters offenbar nicht ganz verstanden. Mir soll's recht sein. So verliert ein ganzer Wahlkreis seine SVP-Stimme bei parlamentarischen Abstimmungen.
    • Weiss 03.07.2019 23:43
      Highlight Highlight Hihi, ging mir auch so.
  • Bird of Prey 03.07.2019 12:55
    Highlight Highlight Liebes Wahlvolk
    Ihr könntet doch Fakten zu euren Politiker sammeln, auf A3 ausdrucken und dann damit alle Wahlplakate anreichern.
    Zum Beispiel mit Wahlverhalten, Anwesenheit in % oder Mandate bei Firmen und Verwaltungsräten.
    Ich bin in Bern und habe schon mal für den Röschti sein SwissOil Mandat vorbereitet.
    Viele Leute leben in Infofilterblasen und diese werden vielleicht auf Wahlplakaten unterwegs ungewollt mit Mehrwert über die Personen informiert.
  • Thomas Melone (1) 03.07.2019 12:38
    Highlight Highlight Und so einer soll man noch als Ständerat wählen, wo er mindests so viel fehlen und gleichzeitig das Sitzungsgeld einstreichen wird.
    • Weiss 03.07.2019 23:46
      Highlight Highlight Nicht korrekt. Sitzungsgeld gibt es nur bei Anwesenheit und Mitarbeit in einer Kommission.

      Aber da müsste Herr Köppel ja konstruktiv sein und nach Lösungen suchen. Definitiv nicht seine Absicht.
  • Shikoba 03.07.2019 12:36
    Highlight Highlight Eine SVP Stimme weniger, ist doch positiv 😁
    • TanookiStormtrooper 03.07.2019 13:13
      Highlight Highlight Grundsätzlich schon. Wer ihn aber gewählt hat und seine "Linie" im Nationalrat wollte wurde wohl ordentlich verschaukelt. Wer die SVP wählt wäre also grundsätzlich besser bedient, wenn er jemand anderem die Stimme gibt. Befehlsempfänger aus Herrliberg sind sie ja alle.
    • JaneSodaBorderless 03.07.2019 18:09
      Highlight Highlight Da haste recht. Allerdings nimmt er gleichzeitig sein Amt nicht wahr und kassiert Kohle dafür. Und motzt über Scheinflüchtlinge und Scheininvalide. Und ist dabei selbst ein Scheinvolkspolitiker.
  • Black Cat in a Sink 03.07.2019 12:31
    Highlight Highlight Jetzt ist er völlig abgeköppelt, der Rosche. Glücklicherweise gibts valablere Ständeratskandidaten...
  • Aurum 03.07.2019 12:30
    Highlight Highlight "Und noch nie habe sich ein Bürger bei ihm über die hohe Abwesenheit beklagt."
    Da kann ich mit 100% sicherheit sagen: Falsch.
    Ich habs ihm mal an einer seiner Propagandareden unter die Nase gehalten. Hat ihn nicht interessiert. Offenbar giltet bei ihm nur als "Bürger" wer auch seiner Meinung ist.
    • Trump's verschwiegener Sohn 03.07.2019 13:20
      Highlight Highlight Das hat er von seinem Geldgeber Christoph Blocher gelernt: "In gewissen Situationen ist lügen erlaubt."
  • Kri Tik 03.07.2019 12:24
    Highlight Highlight Massive Fehlzeiten auf dem politischen Parkett, weil Herr Köppel gerade Werbung für seine politischen Leistungen machen will?!
    • qolume 03.07.2019 13:40
      Highlight Highlight Yep... Und: Können wir das mit der Weltwoche eigentlich nicht auch so machen wie sie es in Ostdeutschland mit dem Bier gemacht haben wegen der rechtsextremen Veranstaltung? Einfach die Gesamte Auflage aufkaufen und mit grillieren zum anfeuern benutzen. Dann muss niemand mehr diesen Quatsch lesen.
    • Punktraum 03.07.2019 19:50
      Highlight Highlight Leistungen?
  • Joe Smith 03.07.2019 12:22
    Highlight Highlight Ich will Köppel nicht verteidigen, weiss Gott nicht. Aber die reinen Zahlen erzählen tatsächlich nicht die ganze Geschichte. Erstens findet die Hauptarbeit des Parlaments in den Kommissionen und in den Gesprächen auf dem Flur statt. Die Anwesenheit im Plenarsaal sagt nichts darüber aus, wie aktiv jemand an der Parlamentsarbeit teilnimmt. (Keine Ahnung, wie das bei Köppel aussieht.) Und es macht es einen Unterschied, ob man bei einer unwichtigen Abstimmung, die eh 100% klar ist, fehlt, oder bei einer wichtigen und umstrittenen. Interessant wäre eine Liste, bei WELCHEN Abstimmungen er fehlte.
    • Joe Smith 03.07.2019 15:50
      Highlight Highlight @justasec: Ich weiss es auch nicht. Genau darum sähe ich gerne eine detaillierte Liste statt einer einzigen nackten Zahl. Aber was erwarte ich von einer Welt, in der mir die Forderung nach mehr Information hauptsächlich Blitzer einbringt.
    • Joe Smith 03.07.2019 17:15
      Highlight Highlight Nun, ich sitze auch in dem einen oder anderen Gremium. Und da man ja sowohl die Traktandenliste als auch seine Pappenheimer kennt, kommt es schon vor, dass ich mal sage: Du, da muss ich jetzt nicht unbedingt auch dabei sein. Zum Glück nicht in 40% der Fälle. Und natürlich immer in Absprache.

      Zum Googeln der Abstimmungen: Das muss man nicht Googeln, das kann man ganz offiziell in den Ratsprotokollen nachlesen. Das ist aber zeitaufwändig, und ich habe daneben auch noch einen anderen Job. Ich meine, wofür braucht's überhaupt noch Journis, wenn ich dann doch alles selber recherchieren muss?
    • JaneSodaBorderless 03.07.2019 18:12
      Highlight Highlight Joe: Er sitzt als Volksvertreter in unserem Parlament - da erwarte ich, dass er sein Amt wahr nimmt, informiert ist und abstimmt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Basubonus 03.07.2019 12:18
    Highlight Highlight Der Herr hätte es halt lieber, wenns zuginge wie in seiner "Partei". Da brauchts keinen demokratischen Quatsch wie Abstimmungen, da kommt der Führerbefehl direkt aus Herrliberg und man weiss Bescheid. Viel praktischer.
  • TingelTangel 03.07.2019 12:17
    Highlight Highlight Er muss ja auch nur dem Chef in Herrliberg gefallen.
  • Tolot 03.07.2019 12:17
    Highlight Highlight Ich hoffe der bekommt im Herbst die Rechnung und wird nicht mehr nach Bern gewählt. Weder National- nich Ständerrat!
  • Kong 03.07.2019 12:17
    Highlight Highlight Köppel ist Köppel...

    ... mich würde aber interessieren wie die Verträglichkeit Beruf/Parlament aussieht. Wir wollen ja Miliz und nicht reine Politprofis. Wieviel % kann man weiterhin im Berufsleben stehen?
  • Victor Brunner 03.07.2019 12:16
    Highlight Highlight Köppel hat einfach keinen Respekt vor der Demokratie und den WählerInnen. Und dieser Mann will noch in den SR!
  • zurchpet 03.07.2019 12:13
    Highlight Highlight Der Köppel weiss genau das er niemals zum Zürcher Ständerat gewählt wird. Dennoch schwänzt er. Ist schon irgendwie frech.
  • Ganesh LXIX 03.07.2019 12:13
    Highlight Highlight Der SVP Wanderclown vom Dienst.
  • jimknopf 03.07.2019 12:12
    Highlight Highlight Unglaublich.. Dieser gewählte Mann soll das Volk vertreten und dies als Hauptaufgabe / Job. Seine "journalistischen Werke" sollten gefälligst nicht erste Priorität haben.
  • Chrigi-B 03.07.2019 12:09
    Highlight Highlight Es zeigt herrlich die Problematik auf und niemand will das konkrete Problem beim Namen nennen.

    Das Milizsystem ist nicht mehr zeitgemäss auf Ebene NR/SR. Macht es Vollzeit, gleicher Lohn, Anwesenheitspflicht wie normale Arbeiter, 08:00 - 17:00, Mo - Fr, Abwesenheit nur mit Zeugnis vom Doktor, 5 Wochen Ferien.


    Noch ein paar weitere Ideen:

    Es herrscht ein totales Verbot für bezahlte Mandate.

    Sperrfrist von 5 - 10 Jahren nach Abwahl/Rücktritt für VR Sitze in börsenquotierten Firmen.

    Rauswurf aller Lobbyheinis aus dem Bundeshaus.

    Eventuell würde so mal was erledigt werden in Bern...
    • Alnothur 03.07.2019 13:36
      Highlight Highlight "Das Milizsystem ist nicht mehr zeitgemäss auf Ebene NR/SR." - doch, natürlich. Dazu muss sich das Parlament aber auch entsprechend wie ein Milizparlament verhalten.
    • El Pepedente 03.07.2019 14:47
      Highlight Highlight klingt super aber leider wehren sich da die politiker.... weil ja fetten lohn ohne arbeiten gibt niemand so schnell auf
  • Unsportlicher 03.07.2019 12:09
    Highlight Highlight Und dieser Typ will in den Ständerat! Alles nur das nicht. Solche Leute kosten nur Geld.

    ABWÄHLEN respektive NICHT MEHR WÄHLEN.
  • Hü Hopp Hü 03.07.2019 12:09
    Highlight Highlight Ich vermisse seine Stimmen nicht...
  • Yorik2010 03.07.2019 12:08
    Highlight Highlight Köppel verpasst nicht nur Abstimmungen im Parlament, er hat auch wichtige Schulungen fürs Leben verpasst, nämlich Sozialkompetenz! Dieser Politiker fehlt der Schweiz eigentlich nicht!
  • RicoH 03.07.2019 12:08
    Highlight Highlight Ist halt so, wenn sich einer so wichtig nimmt.

    Aus meiner Sicht kann die Schweiz gerne auf einen solchen "Politiker" verzichten.
    • El Pepedente 03.07.2019 14:10
      Highlight Highlight untragbar!
  • FrancoL 03.07.2019 12:01
    Highlight Highlight Er ist Unternehmer und weibelt aber ständig durch die Gegend für seinen Ständeratsitz?
    Wusste gar nicht dass der Ständerat ein Unternehmen ist.
    Seine Antworten zeigen für wie dumm er seine Wähler hält. Ich hoffe, dass man ihm die entsprechende Quittung ausstellt und dann kann er sich ganz seinem Unternehmen widmen.
  • Hierundjetzt 03.07.2019 12:00
    Highlight Highlight Jositsch und Noser bleiben eh. Wer will schon einen Köppel im Stöckli.

    Köppel kann wieder abstimmen gehen und seine Tournee auf den Miststöcken des Oberlandes absagen.
  • äti 03.07.2019 11:58
    Highlight Highlight Warum lässt er sich wählen?
    • El Pepedente 03.07.2019 14:48
      Highlight Highlight weil er geld ohne leistung will
  • ingmarbergman 03.07.2019 11:52
    Highlight Highlight Geld vom Staat beziehen, ohne dafür die Leistung zu erbringen.
    Ich würde sagen: Sozialschmarotzer.
  • Offi 03.07.2019 11:52
    Highlight Highlight 42% fehlen aber 100% der Kohle einkassieren ?
    • alessandro 03.07.2019 12:06
      Highlight Highlight Natürlich, und in der gewonnenen Freizeit gegen Sozialhilfebezüger wettern.
    • Victor Brunner 03.07.2019 12:18
      Highlight Highlight Muss auch des öftern vor Gericht erscheinen wegen Artikeln mit Falschaussagen!
    • ABoGenf 03.07.2019 12:18
      Highlight Highlight vielleicht um seine Wahlkampagne besser finanzieren zu können ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • DER Baron 03.07.2019 11:51
    Highlight Highlight Mir recht wenn seine Stimme fehlt.
  • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 03.07.2019 11:50
    Highlight Highlight Ich kann Andrea Geissbühler auf den Tod nicht ausstehen. Aber hier muss ich ihr Recht geben.
    Aber der arme arme Roger muss natürlich noch ein bisschen jammern, wie schlimm alle sind.

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