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Andreas Glarner, Gemeindeammann Oberwil-Lieli, posiert eingangs Dorf Lieli vor der Ortstafel in Oberwil-Lieli, Kanton Aargau, am Mittwoch, 23. September 2015. Im Hintergrund links das Gebaeude seines Arbeitgebers, die Careproduct AG. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)

Andreas Glarner in seiner Gemeinde. Bild: KEYSTONE

Aus Angst vor den Linken ruft Andreas Glarner zum Massenkauf von Göläs CD auf 

Der Berner Sänger Gölä mischt sich in die Politik ein («Die Schweiz ist zu links»). Nun kommt ihm SVP-Nationalrat Andreas Glarner zu Hilfe. 



Andreas Glarner spielt mit. Nachdem Gölä im« SonntagsBlick» bekundete, «die Schweiz ist zu links», schwappte ihm eine Welle der Entrüstung entgegen. Der Berner Rocker hatte weiter erklärt, dass nur SVP und FDP die Schweiz repräsentieren würden.

Und Gölä setzte im Interview mit der «Nordwestschweiz» noch einen drauf: «Mit Musikern habe ich keinen Kontakt. Ich sehe mich als Büezer und Unternehmer, der stolz darauf ist, alles selbst aufgebaut und erarbeitet zu haben. Nicht so wie zum Beispiel Sophie Hunger, die vom Staat aufgepäppelt wird.» Letztere hatte kürzlich vom Bundesamt für Kultur den mit 100'000 Franken dottierten Grand Prix Musik erhalten.

Der Berner Mundartrocker Goelae am Samstag, 21. Juni 2014, am Musikfestival

Gölä in Aktion. Bild: KEYSTONE

Hintergrund für Göläs Offensive: Die Vermarktung seiner neuen CD «D'Stärne», deren Texte erstmals politischer daherkommen.

Andreas Glarner will den Erfolg Göläs sichern. Dieser entlarve die SPler als «Studierte, Pädagogen und Philosophen» – in seinen Augen offenbar Schimpfwörter. Das erklärte Glarner gegenüber dem Blick. Glarners Angst: Weil Gölä so politisch ist, könne es sein, dass SP-Anhänger dessen CD verschmähen. Er habe deshalb gleich zehn CDs erworben und rufe nun alle dazu auf, es ihm gleich zu tun.

 

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