Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Knapp 25 Jahre sind genug: Berner SVPler Thomas Fuchs tritt ab



Thomas Fuchs, deleguee de l'UDC, participe au congres de programme des delegues du parti de l' Union Democratique du Centre, UDC, qui est organise sous la forme d'une landsgemeinde sur un champ a ciel ouvert ce samedi 4 decembre 2010 a Coinsins pres de Gland, Vaud. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Thomas Fuchs tritt ab. Bild: Keystone

Die Polit-Karriere von Thomas Fuchs ist einstweilen zu Ende. Der streitbare Berner SVP-Politiker darf wegen der parteiinternen Amtszeitbeschränkung nicht mehr zu den Grossratswahlen vom kommenden Wochenende antreten.

Am Montag nahm Fuchs deshalb seine letzte Session im bernischen Kantonsparlament in Angriff. Er verabschiedete sich mit einem Flyer und einem Fuchs aus Schokolade von den Ratskolleginnen und -kollegen.

Rund ein Vierteljahrhundert lang gehörte Fuchs zu den schillerndsten Politfiguren vorab in der Stadt Bern, dann aber auch im Kanton Bern. 2011 war er während einigen Monaten sogar Nationalrat.

Seine markigen Sprüche machten ihn bekannt wie ein bunter Hund. Jeder kannte ihn und jeder hatte eine Meinung zu Fuchs. Und nicht selten wurde er auch auf offener Strasse angepöbelt. Fuchs bekannte sich zu seiner Homosexualität, was seine Karriere in der SVP wohl nicht einfacher machte.

Seine diversen Mandate in politischen Vereinigungen will Fuchs behalten. Und auf seinem Flyer flirtet er bereits mit der Rückkehr in den institutionellen Politbetrieb: «Heute ist nicht alle Tage. Ich komm' wieder, keine Frage.» (sda)

Des Fuchses Kumpel: «Erich Hess, wovor hast du mehr Angst als vor Ausländern?»

Video: watson/Nico Franzoni, Lya Saxer

Die SVP und der Neoliberalismus

Die Schweiz ist der Kanton Zug der Welt

Link zum Artikel

«Die SVP hat nicht nur viel Geld, sie hat auch eine grosse intellektuelle Potenz»

Link zum Artikel

Die Nebelpetarden des Trios Blocher, Köppel, Somm – und was sie verbergen sollen

Link zum Artikel

Magdalena – oder der Einzug der Dynastien in die Schweizer Politik

Link zum Artikel
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Offen gesagt

«Lieber Herr Parmelin, ich wünsche Ihnen viel Tapferkeit ...»

Der Bundesrat folgt in der Öffnungsstrategie dem von Gesundheitsminister Berset, dem BAG und der Wissenschafts-Taskforce vorgegebenen Tempo. Das ist richtig. Die populistischen Öffnungsturbos desavouieren sich selbst.

Lieber Herr Bundespräsident Parmelin

Was mussten Sie sich die vergangenen zwei Wochen nicht alles anhören. Nicht zuletzt von Ihren schlimmsten Feinden, den eigenen Parteifreunden.

Eine «Diktatur» hätten Sie errichtet mit dem Bundesrat. Entmachten müsste man Sie und Ihr Gremium, sofern es nicht rasch sämtliche Corona-Massnahmen aufhebe.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Dazu haben Sie mit dem Bundesrat ein weiteres Mal nicht Hand gereicht. Diese Tapferkeit und Standhaftigkeit …

Artikel lesen
Link zum Artikel