Schweiz
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Ex-Präsident der SVP Zürich, Konrad Langhart, tritt CVP-Fraktion bei

Ende Dezember hatte Konrad Langhart genug: Der frühere Präsident der SVP Zürich trat aus der Partei aus. Nun hat er eine neue politische Heimat gefunden: Er tritt der CVP-Fraktion bei.



Der ehemalige Präsident der SVP des Kantons Zürich, Konrad Langhart, tritt aus der Partei aus. (Archivbild)

Der Zürcher Kantonsrat Konrad Langhart trat nach Unstimmigkeiten aus der SVP aus. Nun hat er eine neue politische Heimat gefunden. Bild: KEYSTONE

Langhart war nach der Schlappe der Zürcher SVP bei den Kantonsratswahlen im letzten Frühling - «und gewissen Vorkommnissen» als Präsident zurückgetreten. Er spüre, dass die Basis wie er ticke, sagte er vor den Delegierten im April. Aber gegen «die auf der höheren Ebene» könne er nicht ankämpfen. Viele in der Partei sahen ihn als Bauernopfer.

Am Montag gab der Zürcher Kantonsrat nun bekannt, dass er der CVP-Fraktion beitritt. «Als Fraktion einer Mittepartei, welche nicht provokativ, sondern sachlich und lösungsorientiert politisiert, freuen wir uns über den Zuwachs», schreibt die CVP des Kantons Zürich in einer Mitteilung. Langhart bleibt vorerst parteilos. Er werde sich einen Parteiübertritt zu gegebener Zeit überlegen.

Der 55-jährige Langhart ist Agronom und Biobauer in Oberstammheim. Acht Jahre war er für die SVP im Kantonsrat. Ein Rücktritt aus dem Kantonsrat stand für ihn allerdings nicht zur Diskussion. Die eindeutigen Wahlergebnisse im Bezirk Andelfingen bei den kantonalen und nationalen Wahlen seien für ihn Motivation genug, um das Zürcher Weinland weiterhin zu vertreten. (rwa/chmedia)

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dechloisu 03.02.2020 11:50
    Highlight Highlight So wie ich aus sicherer Quelle weiss, wäre er auch sicher Wiedergewählt worden, wenn nicht gewisse Mächte Einfluss genommen hätten
    • dä dingsbums 03.02.2020 12:10
      Highlight Highlight Ja, das ist bekannt und stand auch schon im Tagi.

      Wenn aber die Elite in Herrliberg befiehlt, hat die Basis zu gehorchen.
  • TheGoblin 03.02.2020 11:37
    Highlight Highlight Die SVP täte sich gut daran, endlich die "alten Zöpfe" abzusetzen und sich an der Basis der neuen, frischen Kräfte zu bedienen. Die GOP-Allüren der Ewiggestrigen, das ewige Tanzen nach Blochers Pfeife... die SVP steht und fällt, wie alle anderen Parteien, mit den Köpfen und Themen. Solange sich die Schatteneminenz nicht verabschiedet und die Partei nicht wieder Basis-Politik betreibt wird sie, bis zum absoluten Nullpunkt, immer die Verlierein sein. Schade, da es diese Meinungen ebenso zum Diskurs braucht wie alle anderen.
    • 044 508 39 39 het sie gseit 03.02.2020 12:37
      Highlight Highlight Ich sehe das Problem der SVP eher im Schulterschluss aller anderen Partien, Medien zu Und Meinungsmacher. Vor allem sichtbar in der EU Frage. Da haben sich die Linken und die Rechten verbrüdert um den ersehnten EU Beitritt/ Anbindung zu erreichen.
    • Meiner Einer 03.02.2020 13:37
      Highlight Highlight @044 508... Für einen so simplifizierenden Kommentar hast Du von mir einen Blitz erhalten: Ich glaube nicht, dass sich eine Mehrheit den EU-Beitritt wünscht, aber ich glaube dass eine Mehrheit ausserhalb der SVP sieht, dass wir an der EU nicht vorbeikommen und einen vernünftigen Umgang finden müssen. Und wie schon das Sprichtwort sagt, es gibt dann halt nicht den Föifer und s'Weggli...
    • Walter Sahli 03.02.2020 13:38
      Highlight Highlight Ja, das Problem der SVP sind die Anderen. Ist wie bei den Geisterfahrern! Wenn die nicht so viel Gegenverkehr hätten, wären die brutal schnell am Ziel.
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