Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Parmelin nimmt Stellung zu Maulkorb-Vorwürfen – die 5 wichtigsten Aussagen

Bundesrat Guy Parmelin soll bei einer Publikation von ETH-Wasserforschern interveniert haben – wegen einer Pestizid-Kritik. Nun äusserte sich Parmelin in einem Interview mit dem «Blick».



Am Montag sah sich SVP-Bundesrat Parmelin mit massiver Kritik konfrontiert. Grund war ein Artikel im «Blick», der aufdeckte, dass der Forschungsminister Wasserforschern der ETH einen Maulkorb verpasst hatte – weil sie in einem Faktenblatt Pestizide kritisierten.

Später nahm Parmelin in einem «Blick»-Interview Stellung. Hier sind die die wichtigsten Aussagen aus dem Gespräch:

Parmelin habe nicht interveniert

Der SVP-Politiker streitet eine Intervention ab. Vielmehr habe die Direktorin des ETH-Wasserforschungsinstitutes ihn um ein Treffen gebeten. Bei diesem Treffen habe er kommuniziert, dass er und sein Team gewisse Dinge, die im Faktenblatt standen, anders sehen. Keinesfalls habe er jedoch eine Veröffentlichung dieses Faktenblattes untersagt. Da es bereits im Mai 2019 an die zuständige Nationalrats-Kommission übermittelt wurde, entscheidet das Parlament über eine mögliche Veröffentlichung.

Bundesrat Guy Parmelin, Vorsteher des Departements fuer Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF, spricht an einer Medienkonferenz zum Abschluss der Verhandlungen zwischen der Europaeischen Freihandelsassoziation EFTA (Island, Liechtenstein, Norwegen und Schweiz) und den Mercosur-Staaten (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay), am Samstag, 24. August 2019, in Kloten. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Guy Parmelin weist jegliche Vorwürfe zurück. Bild: KEYSTONE

Mit dem Hintergrund der Pestizid-Initiative, so Parmelin, müssen Publikationen und Äusserungen von Forschern über dieses Thema mit grosser Vorsicht erfolgen. Es gehe darum, dass lediglich Fakten präsentiert werden, damit diese diskutiert werden können.

Das Memo sei nicht akurat

Dem «Blick» liegt ein Memo vor, in dem die Intervention von Parmelin festgehalten ist. Der Bundesrat erklärte, dass er von diesem Memo erst am vergangenen Sonntagnachmittag erfahren habe. Er weist jedoch darauf hin, dass die Autorin des Berichtes englischer Muttersprache sei und eventuell einige Punkte missverstanden habe. Dies soll sie auch so im Memo niedergeschrieben haben.

Er habe sogar am Montag diejenigen Mitarbeiter, die an diesem Treffen anwesend waren, gefragt, ob er in irgendeiner Art und Weise interveniert habe – alle sollen verneint haben.

Ungleichheit der Pestizid-Messmethoden sind irreführend

Der SVP-Politiker wies im Interview mit dem Blick darauf hin, dass Forscher ihre Methoden offenlegen müssen. Das Bundesamt für Landwirtschaft nutze bei der Messung der Belastung durch Pestizide eine international anerkannte Grenzwert-Methode. Die «Eawag» wende diese Methode nicht auf dieselbe Art an – daher auch die höheren Belastungswerte. Man vergleiche somit Äpfel mit Birnen, was zur Verunsicherung der Bevölkerung führen kann.

Es gibt Kommunikationsprobleme

Kritik übte der Bundesrat gemäss «Blick» an der Kommunikation «zwischen Eawag, ETH und Departement». Er wies dabei auf die Komplexität der Thematik hin und erwähnte, wie wichtig es ist, dass alle Beteiligten die gleichen Messmethoden verwenden. Dies garantiere die Sachlichkeit und verhindere Missverständnisse. Zudem sei die Kommunikation wichtig, da sein Departement nach solchen Veröffentlichungen oft um Reaktionen angefragt werde.

Es kam zu keiner Drohung für Kürzung von Geldern

Parmelin betonte im Interview, dass er niemals damit gedroht habe, Gelder zu kürzen. Für Forschungsinstitute, die von öffentlichen Geldern abhängig sind, wäre das nämlich ein grosses Problem. Der Forschungsminister sagte jedoch, dass er sich stark für mehr Geld für die Forschung eingesetzt habe. (mim)

Guy Parmelin – Das ist der SVP-Bundesrat

Herr Parmelin, diese Schweizer sind genauso «bäd» in Englisch

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

101
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

20
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

58
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

31
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

13
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

30
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

101
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

20
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

58
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

31
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

13
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

30
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

57
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Tom Scherrer (1) 12.11.2019 22:41
    Highlight Highlight Herr Parmelin sollte sich einfach bewusst werden, dass die ETH soviel grösser und wichtiger ist als er oder der Bundesrat.

    Die Aufforderung, dass die ETH nur beratend zur Seite stehen soll, ist eine Frechheit. Auch dass sie sich nur äussern soll, wenn es dem Bundesrat grad ins Konzept passt, ist sehr unprofessionell.

    Die ETH forscht und nimmt Stellung dazu. Sie kann nicht auf einzelne Bundesräte und deren politischen und privaten Interessen und Verstrickungen auch noch Rücksicht nehmen.

    Und sie forscht weltweit auf sehr hohem Niveau - da hat Herr Parmesan hinzuhören.

    Meine Meinung.
  • juergy 12.11.2019 14:13
    Highlight Highlight alternative facts nun auch bei uns... 🤪🤪🤪 Agent Orange’s Saat geht nun auch in Bundesbern auf.... 🤭🤪😇
  • wolge 12.11.2019 13:32
    Highlight Highlight Allzu komplex scheint mir die Thematik nicht: Pestizide sind schlecht für Natur, Insekten, Tiere und Menschen... Punkt.
  • Lukas Fierz 12.11.2019 12:26
    Highlight Highlight Das Artensterben ist katastrophal, die Ausreden Parmelins peinlich: https://lukasfierz.blogspot.com/2019/05/wie-biosysteme-kippen.html
  • Skip Bo 12.11.2019 12:19
    Highlight Highlight Die Fakten sind vorhanden. Es gibt aber unterschiedliche Interpretationsmodelle. Wenn das Eawag aber in diesem Fall, zwecks Einflussnahme auf die Meinungsbildung, eine andere Interpretation anwendet als alle anderen Stellen, so soll darauf hingewiesen werden dürfen.
    Das Pestizide reduziert werden müssen, ist mittlerweile bei allen angekommen. Die entsprechenden Massnahmen sind in der Umsetzungsphase.
    • Mr. Spock 12.11.2019 12:29
      Highlight Highlight Pestizide gehören verboten nicht reduziert. Was hier seit Jahrzehnten in die Umwelt gelangt ist eine Sauerei und diente vor allem den Lobbies...
    • Magnum 12.11.2019 13:41
      Highlight Highlight Zwecks Einflussnahme auf die Meinungsbildung, Skip Mo? Hast Du dafür einen Beleg, oder ist das pure Spekulation? Oder gar eher Projektion, weil Parmelins Bemühungen, die Befunde von ETH und EAWAG unter Verschluss zu halten, klar darauf abzielen, die Meinungsbildung zu beeinflussen?

      Hier schwingt sich ein Magistrat und Agrarlobbyist zum selbsternannten Experten auf - im Widerspruch zu wissenschaftlichen Institutionen mit einem sehr guten Leumund.
    • Mr. Spock 12.11.2019 17:43
      Highlight Highlight https://www.eawag.ch/de/news-agenda/news-plattform/news/news/zu-viele-pflanzenschutzmittel-in-kleinen-baechen/
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vecchia 12.11.2019 11:48
    Highlight Highlight "... was zur Verunsicherung der Bevölkerung führen kann."


    Mich verunsichert eher, dass die Agrochemie hierzulande scheinbar soviel Macht hat, dass grosszügig ignoriert wird, dass beispielsweise

    Parkinson in Frankreich seit 2012 wegen der Pestizide bei Landwirten als Berufskrankheit anerkannt ist.

    Studien aus Geschäftsinteresse der Firmen vor der Öffentlichkeit unter Verschluss gehalten werden können, bis jemand beim Gericht klagt.
    https://www.zeit.de/wissen/2019-03/pflanzenschutzmittel-glyphosat-krebsrisiko-studien-lebensmittelbehoerde-efsa
  • Magnum 12.11.2019 11:18
    Highlight Highlight Ein eng mit der Agrarlobby verbandelter Bundesrat sieht die Problematik von Pestiziden im Trinkwasser anders als die Wissenschaftler von EAWAG und ETH?

    Da gibt es eigentlich nur eines für Herrn Parmelin: Zuhören und gescheiter werden, nicht Deckel drauf.
    Leider scheint dies nicht die Ansicht dieses Herrn zu sein. Er disqualifiziert sich damit für das Amt.
  • LuLaa 12.11.2019 10:40
    Highlight Highlight Mein Vertrauen in die Ergebnisse der ETH ist extrem viel höher als in jene des Bundesrates. Bei denen sehen die Resultate ja 'viel besser' aus - wirtschaftskonform könnte man das nennen.
    "Es gehe darum, dass lediglich Fakten präsentiert werden, damit diese diskutiert werden können." > das könnte man als Unterstellung verstehen, dass die ETH Forscher falsche Ergebnisse publizieren.
    Herr Parmelin, bitte machen Sie Ihren Posten frei für eine kompetente Person.
  • Nik G. 12.11.2019 10:04
    Highlight Highlight Ah Boomer! Es wurden Fakten aufgezeigt die Herr Parmesan nicht gepasst haben. Er wollte Sie nicht veröffentlichen lassen weil uns das Trinkwasser wichtig ist und ziemlich sicher die Abstimmung angenomen wird. Die Bauern aber danach endlich etwas ändern müssen. Besonders die Weinbauern. Fakten müssen mit Vorsicht behandelt werden?! Ja das sagt man seit 20 Jahren auch zum Klimawandel und es wird immer schlimmer. Fakten sind wie der Name schon sagt FAKTEN! Nicht Lügen oder Vermutungen.
    • Mr. Spock 12.11.2019 17:45
      Highlight Highlight https://www.eawag.ch/de/news-agenda/news-plattform/news/news/zu-viele-pflanzenschutzmittel-in-kleinen-baechen/
  • Hans007 12.11.2019 09:42
    Highlight Highlight Drohen, abstreiten, alternative Fakten auftischen. Parmelin und seinen Leuten fehlt es schlicht an grundlegendstem Anstand.
  • Gleich 12.11.2019 09:26
    Highlight Highlight Also wenn ich Pestizidmesswerte vom Bundesamt für Landwirtschaft und der Eawag habe, und diese unterschiedlich sind, dann muss man dem natürlich nachgehen. ABER, mehr Vertrauen schenke ich schon den Messwerten der Eawag. Das Bundesamt für Landwirtschaft hat schon mehrere Male gezeigt welche Interessen sie bei der Pestizidfrage vertreten.
    • trio 12.11.2019 12:26
      Highlight Highlight Werden die Grenzwerte überschritten, diskutiert das Bundesamt für Landwirtschaft lieber, ob man nicht die Grenzwerte anheben möchte.
  • Fandall 12.11.2019 09:19
    Highlight Highlight Wenn der Bericht bereits im Mai verfasst wurde, warum wurde dann in der Zwischenzeit nicht einmal eine Version ohne Interpretationen der Daten und mit Vermerk zur Messmethode veröffentlicht?
    Diese wäre ja laut seinen Äusserungen unbedenklich.
    Das stinkt zum Himmel...
  • Vera K 12.11.2019 09:16
    Highlight Highlight Haha, dank Gi Parmeling haben wir schon bald chinesische Verhältnisse in der Schweiz.

    Und das von einer Partei die sich angeblich gegen die Einmischung des Staates in das Leben der Bürger einsetzt.
  • TheBean 12.11.2019 09:14
    Highlight Highlight "Bei diesem Treffen habe er kommuniziert, dass er und sein Team gewisse Dinge, die im Faktenblatt standen, anders sehen."

    Alternative Fakten, oder wie?
  • tobler-max 12.11.2019 08:57
    Highlight Highlight Die Verunsicherung der Bevölkerung rührt nicht von den ungleichen Messmethoden her, sondern vom mit allen Messmethoden längst bewiesenen Fakt, dass ein Grossteil der Landwirtschafts- und Weinproduzenten unser Trinkwasser vergiftet. Parmelin nörgelt am Überbringer dieser Nachricht herum, anstatt dass er seine Arbeit macht und kraftvoll, wie in der Initiative gefordert, gegen die Vergiftung der Bevölkerung vorgeht.
  • El Vals del Obrero 12.11.2019 08:57
    Highlight Highlight Nach den Klimaleugnern kommen jetzt noch die Pestizidleugner.

    Alte Männer benehmen sich immer mehr wie kleine Kinder. "Was ich nicht sehen will gibt es auch nicht und damit basta!"
    • René Obi (1) 12.11.2019 10:05
      Highlight Highlight Wäre ja auch schlimm, einzusehen, dass sie jahrzehntelang Fehler gemacht haben und, noch schlimmer, sie ihr Verhalten anpassen müssten.
  • Jong & Hässig 12.11.2019 08:54
    Highlight Highlight Read the Transcript!
  • inquisitio 12.11.2019 08:48
    Highlight Highlight Herr Parmelin, ich glaube Ihnen kein Wort.
  • Barracuda 12.11.2019 08:35
    Highlight Highlight Parmelin weiss ganz genau, dass er einen riesen Bock geschossen hat, sonst würde er sich nicht so ausführlich und hilflos rechtfertigen. Ausserdem entlasten ihn diese Aussagen kein bisschen, im Gegenteil. Parmelin sah gewisse Dinge im Faktenblatt anders als die Experten (!), darum war er gegen die Veröffentlichung... Momol, sehr vertrauenerweckend 🙄 Und der Nationalrat entscheidet willkürlich, welche Fakten man dem Volk weiterleiten möchte oder nicht, schliesslich will man die Bevölkerung nicht unnötig beunruhigen mit Fakten, sonst könnten sie noch falsch abstimmen.
  • amore 12.11.2019 08:35
    Highlight Highlight So tickende BR brauchen wir nicht.
  • paule 12.11.2019 08:34
    Highlight Highlight Wir verschenken X - Millionen Steuergelder an die Landwirtschaft, die Gegenleistung dafür, teils Grenzwertige Nahrungsmittel, verseuchtes Böden und Grundwasser.
    Das muss ändern, genau so wie die Politiker nicht mehr der Pharmalobby verpflichtet sein sollen sondern den Bürgern die ein Recht auf sauberes Wasser "hätten".
    Herr Parmelin darf gerne zurücktreten und Platz machen für Fortschrittlicher denkende, sofern es die in der Politik überhaupt gibt. Die Grünen müssen jetzt noch beweisen, dass sie mehr schaffen als schöne Worte.
  • Avalon 12.11.2019 08:24
    Highlight Highlight In bester Trumpscher Manier, zuerst drohen und dann alles abstreiten.
    Warum eigentlich ist vielen dieser „white old men“ so egal, was mit der Umwelt passiert? Was mit uns allen passiert? D.h. Auch mit ihren Kindern und Enkeln?
  • stevemosi 12.11.2019 08:16
    Highlight Highlight Es gibt keine "Komplexität der Thematik" Herr Parmelin. Herbizide, Pestizide und Funghizide sind Gifte. Punkt. Sie sind Winzer, ich Gärtner. Wir wissen es beide. Die Gifte sind von den gleichen Herstellern wie das Saatgut für die Landwirtschaft. Also was wollen wir? Mehr Weintrauben, schönere Gärten und optimiertes Mais für den Bauern aber dafür die Umwelt vergiften, oder verzichten wir ein bisschen um die Umwelt zu schonen? Mammon oder Moral?
  • Astrogator 12.11.2019 08:11
    Highlight Highlight Glaube ich, dass Parmelin durch und durch verlogen ist? ja.

    Glaube ich, dass die SVP ihre Politik auf faktenfreier Ideologie aufbaut? Ja.

    Glaube ich, dass die SVP die Schweiz in ein totalitäres, faschistischen System umbauen will? Ja.

    Mehr muss ich nicht wissen.

  • cille-chille 12.11.2019 07:59
    Highlight Highlight Habe mich mal über einige kostenfreie Medien versucht zu informieren..... und sicherlich fliesst noch ein (geringes?) Mass an Erfahrung bezüglich dieser Thematik ein....

    ...mein Vertrauen ist am Arsch...
  • Walter Sahli 12.11.2019 07:58
    Highlight Highlight Glaubwürdigkeit ETH: sehr hoch
    Glaubwürdigkeit Eawag: sehr hoch
    Glaubwürdigkeit BR Parmelin:... äh...eher nicht so hoch?
  • Bert der Geologe 12.11.2019 07:56
    Highlight Highlight Mich interessiert weniger wer wo was gesagt und notiert hat. Mich interessiert, ob Pestizide ins Trinkwassser gelangen können und falls ja, was der Bundesrat dagegen unternehmen will. Alles andere ist furzverwedeln.
  • Black Cat in a Sink 12.11.2019 07:49
    Highlight Highlight Natürlich ist das verunsichernd für die Menschen, Herr Parmelin. Legen Sie alle Memos und Protokolle offen, dann können wir selbst entscheiden, wem wir Glauben schenken dürfen. Noch besser wäre es, wenn Sie im Dezember zur Erneuerungswahl gar nicht antreten würden.
  • Kramer 12.11.2019 07:40
    Highlight Highlight "Bei diesem Treffen habe er kommuniziert, dass er und sein Team gewisse Dinge, die im Faktenblatt standen, anders sehen."

    Sogenannte "Alternative Fakten" wären denn das.
  • Oigen 12.11.2019 07:21
    Highlight Highlight "Die «Eawag» wende diese Methode nicht auf dieselbe Art an – daher auch die höheren Belastungswerte."

    Naja ich traue dem Eawag(ETH) mehr als irgendwelchen internationalen institute und vor allem traue ich dem Eawag MEHR das dem Bundesamt für Landwirtschaft.

    Vielleicht sollte der werte Herr Bundesrat bedenken das der Bund nicht unfehlbar ist
  • Edward Espe Brown 12.11.2019 07:08
    Highlight Highlight Herr Parmelin, die ETH funktioniert nicht wie das ENSI.
    Zum Glück nicht, zum Glück noch nicht!
    • Marshawn 12.11.2019 08:15
      Highlight Highlight Anapher! Nice ☺️
    • tobler-max 12.11.2019 09:01
      Highlight Highlight Super Vergleich! ENSI = Eidgenössisches Nuklear Support Institut
  • ands 12.11.2019 07:05
    Highlight Highlight Parmelin sagt im Interview: "Ich erwarte, dass bei solchen Themen alle vom Gleichen reden und beispielsweise die gleichen Grenzwerte benutzen." Er fordert also von Forschenden, dass sie Grenzwerte von einem Bundesamt übernehmen und besitzt die Frechheit, im selben Interview zu behaupten, die Unabhängigkeit der Wissenschaft sei ihm heilig.
  • lilas 12.11.2019 07:04
    Highlight Highlight Bei so viel Argumentation bis hin zum verzweifelten Versuch, der Autorin des Berichtes zu unterstellen, dass sie aufgrund der englischen Muttersprache eventuell einige Punkte missverstanden habe, erinnert dieses Gehabe an das Wischwaschi des US Präsidenten.
  • Marshawn 12.11.2019 07:00
    Highlight Highlight «Er habe sogar am Montag diejenigen Mitarbeiter, die an diesem Treffen anwesend waren, gefragt, ob er in irgendeiner Art und Weise interveniert habe – alle sollen verneint habe» - Nach dieser Aussage sind natürlich alle Anschuldigungen vom Tisch.
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 12.11.2019 07:44
      Highlight Highlight Erinnert mich an die Selstbeweihräucherung in D.C. ...
  • redeye70 12.11.2019 06:59
    Highlight Highlight Wer ist vertrauenswürdiger? Politiker oder Wissenschaftler?
    • Supermonkey 12.11.2019 08:42
      Highlight Highlight Das sollte heissen wer ist vertrauenswürdiger? Parmelin oder der Blick?
    • PeteZahad 12.11.2019 09:13
      Highlight Highlight Es gibt auch bei Wissenschaftlern solche die nach Macht/Status drängen.
    • Bruno Wüthrich 12.11.2019 09:13
      Highlight Highlight Erfahrungsgemäss immer die Politiker. Obwohl die oftmals von der Materie keine Ahnung haben.
  • michirueegger 12.11.2019 06:44
    Highlight Highlight Äpfel mit birnen? Ist es nicht so das genauer besser ist? Es ist trinkwasser das am häüfigste konsumierte lebensmittel!!! Undwehr zahlt dann die reinigung? Die verursacher wol nicht!
  • Leader 12.11.2019 06:32
    Highlight Highlight Drohen und Druck ausüben- wenns eng wird den Sachverhalt als falsch dargestellt bezeichnen. Unsere Politiker sind Marionetten und Lobbyisten geworden, natürlich streiten sie dies auch ab.
  • Linus Luchs 12.11.2019 05:52
    Highlight Highlight Janet Hering, Leiterin des ETH-Instituts, schrieb nach dem Treffen mit dem Bundesrat in diesem Memo: "Bundesrat Parmelin brachte explizit seine Haltung zum Ausdruck, dass Angestellte der Eidgenossenschaft (inklusive Angestellte im ETH-Bereich) vom Bundesrat getroffene Entscheide nicht öffentlich kritisieren sollen."

    Diese Aussage ist sehr klar und verständlich. Parmelin versucht nun, sich herauszureden, indem er in Trump-Manier Fakten verdreht.
    • Til 12.11.2019 07:22
      Highlight Highlight Das erweiterte Kollegialitätsprinzip sozusagen 😉
    • Skip Bo 12.11.2019 07:36
      Highlight Highlight Kann ausgeschlossen werden, dass Frau Hering falsch interpretiert hat? Das Memo wurde den Teilnehmern nach der Besprechung nicht zum Gegenlesen verschickt. Warum eigentlich nicht?
    • Ass 12.11.2019 12:39
      Highlight Highlight Und dann noch twittern wie ein c-promi... 🙈
  • Aladdin 12.11.2019 05:39
    Highlight Highlight Also, gut. Wir wissen nun, dass Herr Parmelin den Bericht nicht zurückhielt, sondern dass er auf möglicherweise auftretende Probleme hinwies, die infolge der unterschiedlichen Anwendung der gleichen Messmethode entstehen könnten.
    Mit diesem Vorwissen sollte es uns, dem Bürger, möglich sein, den Bericht richtig einzuordnen.

    Liebe zusändige Leute: Bitte veröffentlicht den Bericht!

Intervention wegen Pestizid-Kritik – Parmelin soll ETH-Forschern Maulkorb verpasst haben

Sie sind hierzulande die unbestrittenen Experten in Fragen rund ums Thema Wasser: Die Forscherinnen und Forscher der Eawag, des Wasserforschungsinstituts der ETH.

Und sie warnen mit deutlichen Worten vor den Gefahren für die Wasserqualität, die vom Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft ausgeht: «Negative Effekte auf Fortpflanzung, Entwicklung und Gesundheit von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen müssen befürchtet werden.»

Das halten die Wissenschafter in einem vierseitigen Faktenblatt …

Artikel lesen
Link zum Artikel