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Bild vom 15. November 2014. Auch damals hatte das Tessin mit starken Regenfällen zu kämpfen. Damals wurde die Gefahrenstufe für Hochwasser sogar auf das Maximum (5) angehoben.
Bild vom 15. November 2014. Auch damals hatte das Tessin mit starken Regenfällen zu kämpfen. Damals wurde die Gefahrenstufe für Hochwasser sogar auf das Maximum (5) angehoben.
Bild: TI-PRESS

Tessin erhöht nach anhaltendem Regen Gefahrenstufe für Hochwasser

24.11.2019, 19:53

Im Tessin haben anhaltende Regenfälle zu einem Anstieg des Wasserspiegels im Luganersee geführt. Bei Luino in Norditalien musste eine Brücke geschlossen werden, da auch der Fluss Tresa sehr viel Wasser führt.

Seit Freitag ist der Wasserspiegel des Luganersees um 25 Zentimeter gestiegen. Dies entspreche der Gefahrenstufe 3, sagte Andrea Salvetti, stellvertretender Leiter des Amts für Wasserläufe des Kantons Tessin, auf Anfrage von Keystone-SDA sagte. Gefahrenstufe 3 bedeutet eine erhebliche Gefahr für Hochwasser.

Es sei möglich, dass am Sonntag der Wasserspiegel noch um zwei bis vier Zentimeter ansteige. Danach sollte sich die Situation stabilisieren, glaubt Salvetti. «Wir gehen davon aus, dass der Wasserspiegel des Luganersees in den nächsten Tagen langsam absinken wird.»

Brücke bei Luino geschlossen

Auch der Fluss Tresa, welcher vom Luganersee in den Lago Maggiore fliesst und die Schweiz von Italien trennt, führt deutlich mehr Wasser als üblich. Für die Tresa galt am Sonntag Gefahrenstufe 4 (grosse Gefahr für Hochwasser).

Gemäss einem Bericht des italienischen Onlineportals Varesenews wurde eine Brücke der SS394 zwischen Luino und Germignaga geschlossen. Der Wasserspiegel der Tresa sei um einige Zentimeter gestiegen, berühre jedoch die Unterseite der Brücke noch nicht, hiess es bei Varesenews.

In den Bergtälern des Tessins herrscht wegen der intensiven Schneefälle der letzten Tage zudem grosse Lawinengefahr (Stufe 4). Gemäss Meteo Schweiz fielen zwischen Freitag und Sonntagmorgen zwischen 20 und 120 Zentimeter Neuschnee am Alpensüdhang. (sda)

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