Schweiz
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«Die Malediven von Milano»: Wegen dieses Videos wird ein Dorf im Tessin völlig überrannt



Rund vier Millionen Franken investiert Tessin Tourismus jährlich in sein Standort-Marketing. Doch die wertvollste Kampagne hat vor wenigen Wochen der italienische Blogger Marco Capedri lanciert. Die Folgen: ein Video, das viral geht, ein Dorf, das überrannt wird und ein Bürgermeister, der sich erklären muss. Aber der Reihe nach.

Am 10. Juli stellt der Videoblogger Marco Capedri ein Video auf Facebook. Darin planscht er im kristallklaren Wasser, springt von den Felsen und zeigt die Gegend rund um Lavertezzo im bestmöglichen Licht. Titel des Videos: «Die Malediven von Milano». Das Video ging ab wie eine Rakete. 

Das Video von Blogger Capedri:

abspielen

Video: YouTube/Capedit

Über 2,8 Millionen Aufrufe, fast 24'000 Shares und über 13'000 Kommentare später ist es vorbei mit der Ruhe in der Gemeinde Lavertezzo. Das Dorf mit der berühmten Brücke und dem smaragdgrünen Wasser wird seither von Touristen überrannt. Vor allem an den Wochenenden wird der Ort von jungen Italienern in Beschlag genommen. Die Folgen sind Stau und jede Menge Abfall. Das idyllische Dorf sei zu einer «Open-Air-Toilette» geworden, ärgern sich Bewohner. «Das Tal ist explodiert», beschreibt ein Bewohner den Zustand. Es sei an den Wochenenden kaum mehr bewohnbar, Touristen würden halbnackt die Strassen rauf- und runterrennen.

Auf Fotos, die kürzlich auf Instagram gepostet wurden, ist zu sehen, wie die Felsen von Gästen in Beschlag genommen wurden:

Bürgermeister Roberto Bacciarini freut sich aber über den plötzlichen Rummel in seinem Dorf. Herr Capedri habe einen guten Job gemacht, sagte er gegenüber der italienischen Zeitung «La Repubblica». «Aber er würde uns einen Gefallen tun, wenn er seinen Landsleuten sagen würde, dass sie ihre Autos ordentlich parkieren und die Regeln des Ortes respektieren sollen». (meg)

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26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 31.07.2017 06:24
    Highlight Highlight Für die Leute aus der Umgebung von Milano waren die Tessiner Täler schon immer ein Wochenendziel, seit es Autos gibt.

    Die Gegend um den Lukmanier, Carì (bei Faido), oder eben das Valle Verzasca. NIchts Neues unter der Sonne ;-)
  • redeye70 30.07.2017 10:58
    Highlight Highlight War doch längst klar, dass sich Südeuropa irgendwann für den Massentourismus aus dem Norden rächen wird 😉
  • Dan Rifter 29.07.2017 21:54
    Highlight Highlight Uh. Huara. Khalt. S Wasser.
  • Thomas Michael Blaser 29.07.2017 21:15
    Highlight Highlight Malediven? Das Wasser ist so kalt, der macht sich ja in die Hosen. Nur Milanesi fallen auf so etwas herein. Lol!
  • Ruffy 29.07.2017 20:52
    Highlight Highlight Was da mal eher zufällig nach dem bungejump vom staudamm. Ist wahnsinnig schön aber auch scheisskalt das wasser 😄
  • Toerpe Zwerg 29.07.2017 17:03
    Highlight Highlight Einem Italiener sagen, er soll anständig parkieren?

    Chchch
  • Burdleferin 29.07.2017 16:24
    Highlight Highlight Wer wegen eines Blogs seine Ferien umkrepelt oder plant ist selber schuld.
  • Mnemonic 29.07.2017 15:00
    Highlight Highlight Auch ohne grinsende Bikinigirls?
  • Pokefan 29.07.2017 14:52
    Highlight Highlight Fördern, investieren und Chancen nutzen!
  • amore 29.07.2017 13:12
    Highlight Highlight Alle, die Abfälle liegen lassen und falsch parkieren, büssen. Das gibt Ordnung und tut der Gemeindekasse gut.
  • metall 29.07.2017 13:09
    Highlight Highlight Wenn die wüssten wie scheisskalt das Wasser ist? Aber schön sieht's schon aus.
  • Jay_Jay 29.07.2017 13:08
    Highlight Highlight Wieso Maldives of Milano?? Also warum Milano?
    • JoeyOnewood 29.07.2017 14:01
      Highlight Highlight Weil es nur eine Stunde von Mailand entfernt ist.... Und der Blogger ja Italiener anspricht. Wir Schweizer mit unseren verschiedenen Kulturen, Landessprachen und kurzen Distanzen können das jeweils nicht verstehen. aber für einen grossen Teil der Menschheit gehört etwas dass eine Stunde weg von einer Metropole ist zu dieser Stadt
  • Hugo Wottaupott 29.07.2017 12:57
    Highlight Highlight Einen grossen Findling sprengen dass das Wasser knietief wird! (wird andernorts in der CH bei einer guten Badestelle durchaus so gehandhabt!)
    • Binnennomade 29.07.2017 16:50
      Highlight Highlight Wo?
    • lemeforpresident 29.07.2017 21:09
      Highlight Highlight kann ich mir nicht vorstellen?!
  • El Vals del Obrero 29.07.2017 12:49
    Highlight Highlight Hätte man nicht vor Jahrzehnten die Bahnlinie in das Tal stillgelegt, würden jetzt vielleicht weniger mit dem Auto anreisen.
    • Capslock 29.07.2017 13:42
      Highlight Highlight Nur, vor Jahrzehnten benützte kaum jemand die Bahn, weshalb sie nicht mehr kostendeckend betrieben werden konnte. Niemand wird eine Bahn einfach fahren lassen, wenn nur noch rote Zahlen das Ergebnis sind.
    • atomschlaf 29.07.2017 13:50
      Highlight Highlight Du kennst die Italiener schlecht... LOL
    • atomschlaf 29.07.2017 13:53
      Highlight Highlight Ins Val Verzasca gab es nie eine Bahnlinie.
      Aber die Öko-Lemminge klicken das Herzchen als gäb's kein Morgen...
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