Schweiz
TV

Mail geleakt: Auch Nathalie Wappler will nicht SRG-Chefin werden

ARCHIVBILD ZUM STELLENABBAU BEI SRF --- Nathalie Wappler, Director of Swiss Radio and Television, SRF, poses for a photograph at the television studio of SRF in Zurich-Oerlikon, Switzerland, on August ...
Nathalie Wappler hat in einer Mail geschrieben, kein Interesse am Job der SRG-Generaldirektorin zu haben.Bild: keystone

Mail geleakt: Auch Nathalie Wappler will nicht SRG-Chefin werden

14.05.2024, 17:0314.05.2024, 17:03

SRF-Chefin Nathalie Wappler will nicht Generaldirektorin der SRG werden. Wie «20 Minuten» berichtet, geht dies aus einer internen Mail hervor, welche der Zeitung vorliegt. Wappler schreibt darin, sie stehe für den Job nicht zur Verfügung. Sie habe sich bereits zu Beginn des Rekrutierungsprozesses aus dem Rennen genommen. Warum Wappler kein Interesse am Job hat, bleibt unklar.

Nach der Absage Wapplers und dem Nein von Ringier-Kaderfrau Ladina Heimgartner bleibt somit von den öffentlich gehandelten Favoritinnen nur noch Susanne Wille im Rennen. Der ehemalige «10vor10»-Moderatorin ist derzeit SRF-Kulturchefin. Gegen sie spricht, dass sie noch nie eine Abteilung oder Firma von 500 Leuten geführt hat. Dies ist eigentlich Teil des Anforderungsprofils für den Job. (dab)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Weniger Fleisch, mehr Pflanzen: Warum das Thema nicht gegessen ist
Trotz des wuchtigen Neins zur Ernährungsinitiative bleibt unser Essen im Fokus der Politik. Auch der Bundesrat will mehr pflanzliche Lebensmittel und weniger Tierfutter auf Schweizer Äckern – und nimmt dafür Bauern und Detailhändler ins Visier.
Eine Schweiz, die bei der Lebensmittelversorgung weitgehend unabhängig vom Ausland ist. Äcker, auf denen vor allem Kartoffeln, Linsen und Bohnen wachsen und weniger Mais und Weizen, das in den Mägen von Rindern und Schweinen landet. Das war die Vision von Umweltaktivistin Franziska Herren. Einer Vision, der die Stimmbevölkerung am Sonntag eine klare Abfuhr erteilt hat.
Zur Story