Schweiz
Unfall

Suva spart durch Rechnungskontrollen 105 Millionen Franken ein

Das Suva Logo am Dienstag, 19. August 2003, in Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)
Bild: KEYSTONE

Suva spart durch Rechnungskontrollen 105 Millionen Franken ein

08.10.2024, 09:0008.10.2024, 09:10

Die Unfallversicherung Suva hat 2023 durch Rechnungskontrollen 105 Millionen Franken an Heilkosten eingespart. Rund ein Zehntel der Rechnungen wiesen einen Fehler oder Ungenauigkeiten auf und wurden zur Korrektur an die Rechnungssteller zurückgewiesen.

Die Einsparungen sind damit zehn Prozent höher als im Vorjahr, teilte die Suva am Dienstag mit. Die Kosteneinsparungen kommen den Suva-Versicherten in Form von tieferen Prämien zugute.

Bei der Rechnungskontrolle werden die bei der Suva eintreffenden Heilkostenrechnungen vom System automatisch geprüft. Bei jeder Rechnung werde überprüft, ob die verrechneten Kosten mit den erbrachten Leistungen übereinstimmen, schrieb die Suva. Bei den meisten Rückweisungen handle es sich um doppelte Rechnungen sowie falsch verrechnete oder nicht versicherte Leistungen.

Weitere Massnahmen der Suva zur Dämpfung der Prämien sind Tools zum elektronischen Daten- und Informationsaustausch mit den Leistungserbringern, Tarifvereinbarungen mit Ärzten, Spitälern und Therapeuten, die Beratung zur Tarifanwendung sowie das Prüfen von Kostengutsprachegesuchen und Kostenvoranschlägen. (pre/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die schwersten Unfälle der Schweizer Luftwaffe der letzten Jahre
1 / 15
Die schwersten Unfälle der Schweizer Luftwaffe der letzten Jahre
28. September 2016: Ein Helikopter der Schweizer Armee stürzt beim Gotthard ab. Zwei Piloten kommen ums Leben, eine Person wird verletzt.
quelle: epa/keystone / ti-press / samuel golay
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Touristin nimmt Warnschild nicht ernst – und bereut es direkt
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Die Affäre Nina: Spionage im Genf der 1930er-Jahre
Eine Tänzerin, ein Genfer Kabarett und geheime Pläne für eine Waffe: Unter dem Namen «Nina» bewegte sich die Italienerin Virginie Rota zwischen Bühne, Diplomatie und Nachrichtendienst. Ihre Geschichte spielte im Genf des Völkerbunds, einer Stadt, in der internationale Politik und Spionage eng beieinanderlagen.
Virginie Rota wurde am 28. April 1907 in Lugano oder möglicherweise in Bergamo als Tochter von Albert Rota und Marie Arrigoni geboren. Schön, intelligent und abenteuerlustig trat Virginie in den 1930er-Jahren in den Dienst des faschistischen Italiens. Sie soll für die erste Abteilung des militärischen Nachrichtendienstes Servizio informazioni militari (SIM) tätig gewesen sein. Zwischen 1934 und 1935 wurde sie von ihren Vorgesetzten auf eine Mission nach Genf entsandt, wo sie in der Pension Clermont in Champel eine Unterkunft fand. Da sie von Beruf Tänzerin war, fiel es der jungen Frau nicht schwer, in einem Kabarett vor Ort engagiert zu werden, wo sie sich «Nina» nannte.
Zur Story