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Velofahrende verursachen jährlich rund 200 schwere Kollisionen



Gegen Verkehrsregeln verstossende Velofahrerinnen und Velofahrer verursachen jedes Jahr rund 200 Kollisionen mit Schwerverletzten oder Toten. Das entspricht laut der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) rund 10 Prozent aller schweren Kollisionen auf Schweizer Strassen. Die BFU plädiert für den Ausbau des Velowegnetzes.

Eine Analyse der BFU zeigt, dass solche Kollisionen besonders häufig durch eine Vortrittsmissachtung verursacht werden, wie die Organisation am Donnerstag mitteilte. Dabei gebe es pro Jahr durchschnittliche vier Todesopfer und mehr als 60 Schwerverletzte. Meist seien die fehlbaren Velofahrenden selbst die Leidtragenden.

Le velo de la cycliste qui a perdu la vie sur la route de Malagnou apres avoir ete renverse par un camion, ce vendredi, 27 janvier 2017, a Chene-Bougeries pres de Geneve. Une cycliste age de 27 ans a perdu la vie, apres un accident avec un camion. Il s'agit du premier accident mortel de l'annee sur les routes genevoises. La cycliste circulait sur la piste cyclable de la route de Malagnou, en direction de Geneve. Le camion roulait dans le meme sens que le velo. A la hauteur de la route de Vallon, le camion a tourne a droite et un heurt s'est produit avec le deux-roues. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Die meisten Velo-Unfälle entstehen laut BFU aufgrund einer Vortrittsmissachtung. Bild: KEYSTONE

Zu relativ wenigen Unfällen führt gemäss BFU ein besonders auffälliges Fehlverhalten einiger Velofahrenden – etwa das Ignorieren von roten Ampeln und Einbahnstrassen, Fahren auf dem Trottoir oder nächtliches Fahren ohne Licht. Bei solchen Fällen registriere die Polizei pro Jahr rund 20 Kollisionen mit schweren Personenschäden, davon im Schnitt eine Kollision mit Todesopfer.

Die Unfallstatistik belegt laut BFU, dass Regelverstösse mit dem Velo insgesamt keine Bagatelldelikte seien. Aus Sicht der Unfallprävention dürften sie nicht toleriert werden, schreibt die BFU.

Mehr Polizeikontrollen

Es sei nötig, Velofahrerinnen und Velofahrer zu sensibilisieren. Um die Einhaltung der Regeln zu fördern, empfehlen sich laut BFU zudem gezielte und regelmässige Polizeikontrollen an Orten, an denen es wegen Regelmissachtungen häufig zu kritischen Situationen komme.

Handlungsbedarf sieht die BFU auch bei der Infrastruktur. Ein sicheres, zusammenhängendes Velowegnetz mit wenig Umwegen und Wartezeiten dürfte dafür sorgen, dass Velofahrerinnen und Velofahrer die vorgesehenen Wege nutzen, sich regelkonform verhalten und sicherer unterwegs seien, heisst es in der Mitteilung.

Schwere Kollisionen zwischen Autos und Velos können gemäss BFU auch durch moderne Fahrassistenzsysteme wie Notbremsassistenten, Kollisionswarner und Abbiegeassistenten reduziert werden. (saw/da)

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