Schweiz
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Mit Promi-Faktor ins Bundeshaus? Diese Quereinsteiger wollen es wissen

Verschiedene Parteien versuchen, ihre Wahllisten mit bekannten Namen aufzupeppen. Häufig handelt es sich um reine Stimmenfänger, doch teilweise haben sie durchaus Chancen.



Für manche Parteien ist die Versuchung gross, prominente Quereinsteiger für die Wahlen zu rekrutieren. Das kann funktionieren oder ins Auge gehen. So wurde der ehemalige Spitzendiplomat Tim Guldimann 2015 für die Zürcher SP in den Nationalrat gewählt. Nach zweieinhalb Jahren warf er das Handtuch. Das Amt war nicht mit seinem Wohnsitz Berlin kompatibel.

Dieses Jahr mussten die Zürcher Grünen mit der gefloppten Kandidatur von Model Tamy Glauser erfahren, dass Prominenz zum Rohrkrepierer werden kann. Trotzdem versuchen diverse bekannte Namen den Wechsel in die Politik. Eine Auswahl, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Armin Capaul

Der parteilose Nationalratskandidat Armin Capaul posiert am Rande einer Medienkonferenz, am Donnerstag, 12. September 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Im letzten November konnte der Bergbauer aus dem Berner Jura mit seiner fast im Alleingang lancierten Hornkuh-Initiative einen Achtungserfolg feiern. Als nächster Schritt kandidiert Armin Capaul für den Nationalrat, als Parteiloser mit einer eigenen Liste. Der 68-Jährige hat den früheren Zürcher SP-Nationalrat Andreas Gross als Berater engagiert. Einfach wird es für ihn trotzdem nicht.

Vom Berner Bauernverband erhält der «Rebell» keine Unterstützung, und auf Listenverbindungen verzichtet Capaul bewusst, zum Leidwesen der Grünen. Sie fürchten, dass er ihnen mit seinem Promi-Bonus Stimmen abjagt. Armin Capaul wiederum will den Grünen nicht als «Stimmvieh» dienen. Fast 160'000 Bernerinnen und Berner hätten seiner Initiative zugestimmt, rechnete er an einer Medienkonferenz vor. Damit hätte er 2015 den zweiten Platz aller Kandidierenden belegt.

Nicola Forster

GLP auf dem Vormarsch: die beiden Co-Präsidenten Corina Gredig und Nicola Forster im Zürcher Wahlzentrum.

Bild: KEYSTONE

Mit seiner Körpergrösse, dem Wuschelkopf und der obligaten Fliege ist der Gründer der aussenpolitischen Denkfabrik Foraus eine auffällige Erscheinung. Der 34-jährige Forster hat sich als Player in der Schweizer NGO-Szene etabliert. Anfang Jahr porträtierte ihn die SRF-«Rundschau» als Euroturbo, und für den «Tages-Anzeiger» ging er zum Coiffeur.

Im letzten November wagte Nicola Forster den Sprung in die aktive Politik, als Co-Präsident der Zürcher Grünliberalen. Nun kandidiert er mit Unterstützung der von ihm mitbegründeten Operation Libero für den Nationalrat, auf Platz 10 der GLP-Liste. Seine Wahlchancen sind intakt, denn die Grünliberalen könnten in ihrer Hochburg Zürich mit etwas Glück auf fünf Sitze kommen. Forster rechnet vor, dass 2015 nur rund 3000 Stimmen zwischen Platz 5 und 10 lagen.

Gianna Hablützel-Bürki

Gianna Habluetzel-Buerki (SVP) vor dem Podiumsgespraech mit den drei Staenderatskandidatinnen des Kantons Basel-Stadt in Riehen, am Montag, 2. September 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Bild: KEYSTONE

An den Olympischen Spielen 2000 in Sydney gewann die Degenfechterin zweimal Silber, im Einzel und mit der Mannschaft. Gleichzeitig stritt sie sich regelmässig mit dem Fechtverband. Auch als SVP-Politikerin geht Gianna Hablützel-Bürki im rotgrün dominierten Basel keiner Kontroverse aus dem Weg. Im Grossen Rat steht die 49-jährige Kämpferin für «Law and Order» am rechten Rand.

Hablützel-Bürki kandidiert für den einzigen Sitz von Basel-Stadt im Ständerat und fährt damit den übrigen bürgerlichen Parteien in die Parade. Sie ist chancenlos, schwächt aber die Liberaldemokratin Patricia von Falkenstein, die als bürgerliche «Einheitskandidatin» gegen die favorisierte SP-Finanzdirektorin Eva Herzog antreten sollte.

Thomas Kessler

Thomas Kessler FDP Nationalratskandidat Basel-Stadt

Er tanzt auf manchen Hochzeiten: Thomas Kessler war in Basel erst Drogendelegierter, dann Integrationsbeauftragter und schliesslich Stadtentwickler. Damit wurde er auch auf nationaler Ebene zu einem viel gefragten Experten. So befürwortet er unter anderem die Cannabis-Legalisierung.

2017 überwarf er sich mit dem grünen Departementsvorsteher Guy Morin. Nun will der 60-Jährige für die FDP in den Nationalrat. Kessler setzt dabei auf eine aufwändige Social-Media-Kampagne. Für die Bürgerlichen ist das linke Basel ein ziemlich hartes Pflaster. Die «Basler Zeitung» bezeichnete ihn als «Selbstdarsteller», dennoch gilt er nicht als völlig chancenlos.

Valentin Landmann

Anwalt Valentin Landmann posiert am Freitag, 21. September 2012, in seinem Buero in Zuerich. Landmann nimmt Stellung zur sofortigen Freistellung Christoph Moergelis als Konservator des Medizinhistorischen Museums der Universitaet Zuerich. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Bild: KEYSTONE

Seinen Ruf als Milieu-Anwalt wird Valentin Landmann wohl nicht mehr los. Vielleicht will er das gar nicht. Seit einiger Zeit engagiert sich der wohl bunteste Hund unter den Schweizer Juristen auch in der Politik. Im Frühjahr wurde der 69-Jährige als Quereinsteiger für die SVP in den Zürcher Kantonsrat gewählt. Nun tritt Landmann auch bei den Nationalratswahlen an.

Allerdings kandidiert er nicht auf der Hauptliste der Zürcher SVP, sondern «nur» an der Spitze der Seniorenliste. Das schmälert seine Wahlchancen beträchtlich. Vielleicht profitiert Landmann aber von seinem Image als Querkopf. So befürwortet er im Gegensatz zu seiner Partei die Legalisierung von Cannabis. Zwei weitere bekannte Namen auf der SVP-Seniorenliste sind Bob-Olympiasieger Erich Schärer und der frühere FIFA-Medienchef Guido Tognoni.

Michelle Renaud

Erich Hess, SVP, verfolgt mit Michelle Renaud, Moderatorin Telebaern, die Abstimmung  des ersten Wahlgang zum Stadtpraesidium, waehrend der Gemeinderatswahlen der Stadt Bern, am Sonntag, 27. November 2016, in Bern. Keiner der Kandidaten erreichten das absolute Mehr und es kommt zu einem zweiten Wahlgang. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Bild: KEYSTONE

Mehrere Vertreterinnen und Vertreter der Medien- und Kommunikationsbranche kandidieren bei den Wahlen am 20. Oktober (hier eine Auflistung von persönlich.com). Dazu gehört Michelle Renaud, langjährige Newsmoderatorin bei TeleBärn. Die 44-Jährige, die sich politisch rechts der Mitte situiert, bewirbt sich auf der BDP-Liste für einen Sitz im Nationalrat.

Die serbelnde Partei will mit Renaud ihren durch den Rücktritt von Hans Grunder freiwerdenden dritten Berner Sitz verteidigen. Einfach wird das nicht, aber die NZZ bezeichnete Michelle Renaud als «Glücksfall» für die BDP Bern. Sie fülle jene Lücke, «die sich hinter der abtretenden alten Garde zurzeit auftut». Sie könnte sogar die Bisherigen Lorenz Hess und Heinz Siegenthaler bedrängen.

Pietro Vernazza

Professeur Pietro Vernazza, President de la Commission Federale pour la Sante Sexuelle, Medecin chef division des maladies infectieuses a l'Hopital de Saint Gall, s'exprime lors d'une conference de presse sur les 10ans de depistage du VIH et autres IST en Suisse avec la reponse innovante des Checkpoints, ce vendredi 16 octobre 2015 a Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Bild: KEYSTONE

Als HIV-Forscher geniesst der Chefarzt am Kantonsspital St.Gallen internationales Renommee. Mit 63 Jahren wagt sich Vernazza in das Abenteuer Politik. Er will für die Grünliberalen den vor vier Jahren verlorenen St. Galler Nationalratssitz zurückerobern und kandidiert gleichzeitig für den Ständerat. Dank dem Auftrieb seiner Partei könnte er es in den Nationalrat schaffen.

Im Wahlkampf gibt Pietro Vernazza mit erfrischender Offenheit zu, nicht über alle Themen Bescheid zu wissen. Als er an einem Ständerats-Podium des «St.Galler Tagblatts» gefragt wurde, ob die Schweiz neue Kampfflugzeuge brauche, antwortet er ungeniert: «Keine Ahnung.»

Karin Weigelt

Switzerland's Karin Weigelt, left, in action during the 2018 Women's Handball European Championship group 1 qualifier match between Switzerland and Croatia in the Stadthalle in Sursee, Switzerland, on Wednesday, May 30, 2018. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Bild: KEYSTONE

Handball ist in der Schweiz nicht mehr so populär wie vor einigen Jahrzehnten. Für die Frauen gilt das erst recht, sonst wäre Karin Weigelt auch ausserhalb ihrer Ostschweizer Heimat ein Star. Sie ist 127-fache Nationalspielerin und war als Profi in Deutschland, Norwegen und Frankreich aktiv. Letztes Jahr trat die 35-Jährige zurück und gründete eine Kommunikationsfirma in Sargans.

Nun will Weigelt für die FDP St.Gallen in den Nationalrat und schielt dabei auf den Sitz des abtretenden Walter Müller. Sie setzt auf ihren doppelten Promi-Faktor: Ihr Vater ist der frühere Nationalrat Peter Weigelt. Hinter den Kulissen weibelt Weigelt senior aktiv für seine Tochter und sorgt gemäss Ostschweizer Medien für Stirnrunzeln. Karin Weigelts Chancen sind intakt, und sie könnten sich verbessern, wenn Nationalrat Marcel Dobler den Sprung in den Ständerat schaffen sollte.

Funda Yilmaz

funda yilmaz

Bild: chris iseli

Zu nationaler Bekanntheit gelangte die junge Aargauerin ungewollt. Vor zwei Jahren verweigerte die Gemeinde Buchs der gebürtigen Türkin das Bürgerrecht. Die teilweise lachhafte Begründung sorgte über die Landesgrenzen hinaus für eine Debatte über die Einbürgerungspraxis in der Schweiz. Die Buchser Behörden bürgerten Funda Yilmaz schliesslich ein.

Der Knatsch hat die 27-Jährige politisch sensibilisiert. Sie hat geheiratet, heisst heute Funda Mignogna und erwartet ihr erstes Kind. Und sie tritt für die SP MigrantInnen Aargau bei den Wahlen an. Wie im Fall von Valentin Landmann gilt: Wer auf einer Unterliste antritt, hat kaum Chancen. Sie selber sieht ihre Kandidatur als Investition in die Zukunft.

#GoWote! Darum machen wir bei den Wahlen mit!

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30Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nelson Muntz 03.10.2019 19:56
    Highlight Highlight Vote Vujo!
  • homo sapiens melior 03.10.2019 13:26
    Highlight Highlight Der Mann, der Neonazis und Hells Angels verteidigt und selbst wegen Geldwäscherei verurteilt wurde, politisiert für die SVP?

    Das sagt alles über die SVP was man wissen muss.

    Übrigens derselbe Mann, der denjenigen verteidigte, der bei der Bank Sarasin Kundendaten geklaut und an Blocher weitergegeben hat.
  • Leon1 03.10.2019 12:52
    Highlight Highlight Pietro Vernazza (für einen Chefarzt und Forscher passt das Label „Promi“ nicht wirklich) würde ich gerne im Nationalrat sehen. Die GLP SG hat ihn aber als Ständeratskandidaten aufgestellt (ohne wirkliche Chance), auf der NR Liste ist nur Platz 11. Bei realistischen 1 bis maximal 2 Sitzen für die GLP SG dürfte die Wahlchance äusserst gering sein.
  • Nux Vomica 03.10.2019 12:47
    Highlight Highlight Wenn das Promis sind fehlt offensichtlich noch Schriftsteller Peter Stamm, der in Zürich für die Grünen antritt.
  • hiob 03.10.2019 12:46
    Highlight Highlight das sind also unsere promis. ich geh wieder schlafen.
  • Lllll 03.10.2019 12:34
    Highlight Highlight Promi oder nicht Promi ist mir sowas von egal. Wenn sie was auf dem Kasten haben, eine klare Botschaft vermitteln können, konkrete Umsetzungspläne vorweisen und nicht bloss „schnurris“ sind, was haben wir zu verlieren?‘
  • Goldjunge Krater 03.10.2019 12:14
    Highlight Highlight Vor allem Nicola Foster ist unwählbar und mit dubiosen Investoren im Rücken unberechenbar!!
  • njemand 03.10.2019 12:06
    Highlight Highlight (Zu Pietro Vernazza) Als er an einem Ständerats-Podium des «St.Galler Tagblatts» gefragt wurde, ob die Schweiz neue Kampfflugzeuge brauche, antwortet er ungeniert: «Keine Ahnung."

    Ich musste herzhaft lachen :D. Das nenne ich mal einen ehrlichen Politiker!
    Im Ernst, mir fehlen genau solche PolitikerInnen, die offen zu ihren Kompetenzen bzw. Inkompetenzen stehen. Das politische Milizsystem erwartet ja auch keine allwissende Experten in Bern. Problematisch finde ich es allerdings, wenn ein selbstüberschätztes Selbstvertrauen und eine "wahltaugliche Meinung" reichen, um gewählt zu werden.
  • Schildlaus 03.10.2019 11:46
    Highlight Highlight Da wäre noch Nancy Holten welche für die Piraten im Aargau antritt.

    Obwohl es ja nicht verwundert , bei allen Ihren Projekte und Teilnahmen. Neueste ist ja Bauer Ledig sucht wie es auf einer anderen Plattform vor 2 Tagen puplik war.

    Für mich sind solche eher nicht wählbar, da es mehr denn Eindruck hinterlässt im Scheinwerfer zu stehen. Was einige mit jedem Mittel erreichen wollen.
  • Pointer 03.10.2019 11:25
    Highlight Highlight Schweizer Promis? Da fällt mir spontan nur Roger Federer ein!
    • aglio e olio 03.10.2019 11:49
      Highlight Highlight Januar. Was ist denn z.B. mit Boris Blank oder René Baumann?
      😀
    • aglio e olio 03.10.2019 12:03
      Highlight Highlight Da macht die Autokorrektur doch glatt den schlimmsten aller Monate aus Banause. Aber passt ja...😀
    • Pointer 03.10.2019 12:13
      Highlight Highlight Boris Blank kannte ich bis eben nicht, jedenfalls nicht mit Namen.
  • Spooky 03.10.2019 11:24
    Highlight Highlight Funda Yilmaz, Hablützel-Bürki und Capaul würde ich jederzeit meine Stimme geben.

    Dem mit der Fliege wünsche ich,
    dass er auf die Schnauze fliegt.
    • El Vals del Obrero 03.10.2019 12:35
      Highlight Highlight Die ersten beiden passen ja gut zusammen, etwa so, wie wenn man Klimaanlage und Heizung gleichzeitig laufen lässt :)
    • Spooky 03.10.2019 12:48
      Highlight Highlight @El Vals del Obrero

      Ob die Leute zusammenpassen oder nicht, interessiert mich nicht. Ich wähle Personen, nicht Parteien. Und überhaupt, entgegengesetzte Ansichten sind für eine funktionierende Demokratie überlebensnotwendig.
    • El Vals del Obrero 03.10.2019 18:48
      Highlight Highlight Da stimme ich absolut zu. So gegensätzlich sie sind, sie sind garantiert "echter" als viele andere.
  • Lowend 03.10.2019 11:03
    Highlight Highlight Ob dieser angebliche Aleingänger Capaul wirklich parteilos ist, möchte ich doch stark bezweifeln, denn seine Verbindungen zum so genannten "Alpenparlament" sind sehr undurchsichtig und zumindest half ihm diese dubiose und recht extreme Sekte bei der Sammlung für seine Hornochseninitiative.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Alpenparlament
    • Vecchia 03.10.2019 13:07
      Highlight Highlight Ich muss ihn ja nicht wählen, aber solche Verbindungen sind natürlich schon abschreckend.

      Wobei auch bei andern Initiativen teilweise fragwürdige Unterstützer auftauchen.
      Hoffentlich war Capaul damals einfach naiv und würde sich von solchen Leuten distanzieren ...
  • DrFreeze 03.10.2019 10:39
    Highlight Highlight Ist vote auf dem sticker absichtlich falsch geschrieben (#go wote)? 😳
    • Doeme 03.10.2019 12:47
      Highlight Highlight Ja, das ist das watson W...
    • Schlumpfinchen #notmeus 03.10.2019 15:00
      Highlight Highlight Das ist in etwa dieselbe Frage wie: "Warum heisst die Newsseite, auf der ich gerade einen Kommentar hinterlassen habe, eigentlich nicht what's on?"
      Ich denke mal, dass das schon Absicht ist, schliesslich ist das w aus dem watson-Logo entliehen.
  • so war es doch nicht gemeint 03.10.2019 09:48
    Highlight Highlight In der illustren Liste fehlt der Walliser CC.



  • Anton Klar 03.10.2019 09:46
    Highlight Highlight Fulda Mignoga geb. Yilmaz einen Promi zu nennen, finde ich jetzt mehr als übertrieben. 😂
    • weissauchnicht 03.10.2019 13:51
      Highlight Highlight Gilt eigentlich fast für alle auf dieser Liste...🤷‍♂️
  • Randalf 03.10.2019 09:46
    Highlight Highlight
    Hier zeigt es sich wieder einmal das ich, bis auf Herrn Capaul, keinen von diesen "Promis" kenne.

    Vermutlich bin ich so was von gestern.🤷‍♂️
    • Hoodie Allen 03.10.2019 11:00
      Highlight Highlight Solche Promis werdes erst zu Promis, weil sie in solchen Artikeln als Promis deklariert werden😉
    • MeinAluhutBrennt 03.10.2019 11:43
      Highlight Highlight Abgesehen von Capaul alles Testimonials einer Agenda die ich sicherlich nicht will!
    • Schildlaus 03.10.2019 11:51
      Highlight Highlight Mir selber waren 4 bereits bekannt.

      Herr Landmann ist neben Frau Hablützel-Bürki noch am bekanntesten. Also wenn man nicht konsequent Sport und News ( Loredana oder Kiko Fall) in den letzten 10 Jahren gemieden hat sind die 2 durchaus bekannt.
    Weitere Antworten anzeigen

40 Tage und 130 Briefe später: So häufig wird ein Neo-Nationalrat von Lobbys kontaktiert

Immer mehr Parlamentarier fordern eine transparentere Lobbyarbeit. Darunter auch der Solothurner Neo-Nationalrat Felix Wettstein. Seit seiner Wahl quillt der Briefkasten des Grünen-Politikers über. Die Liste mit Kontaktversuchen verschiedener Lobbys ist lang, sehr lang. Eine Übersicht.

Als eines der ersten Geschäfte diskutierte der neu zusammengesetzte Nationalrat über strengere Regeln für Bundeshauslobbyisten. Eine parlamentarische Initiative fordert, dass professionelle Lobbyistinnen und Lobbyisten, die im Parlamentsgebäude arbeiten, ihre Auftraggeber bekannt geben.

Nachdem das alte Parlament das Geschäft abschreiben wollte, haben sich nun die Mehrheiten geändert: Mit 107 zu 66 Stimmen nahm der Nationalrat den Vorstoss an. Nun wird sich die Staatspolitische Kommission mit …

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