Eigentlich befinden wir uns im Sommer. Meteorologisch gesehen bereits seit dem 1. Juni, am Donnerstag erfolgte dann auch noch der astronomische Sommerbeginn. So wirklich sommerlich war es bisher mit wenigen Ausnahmen aber nicht.
Tatsächlich war die erste Juni-Hälfte um 0,7 Grad kühler als in der Vergleichsperiode von 1991 bis 2020, wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt. Weiter gab es deutlich weniger Sonnenschein und besonders im Nordosten der Schweiz überdurchschnittlich viel Niederschlag.
Auch heute Freitag drohen besonders im Tessin und in der Ostschweiz teils heftige Gewitter. Im Westen der Schweiz wird es dafür am Samstag nass. Im Wallis drohen dabei die Rhone und ihre Seitenflüsse wegen Hochwassers über die Ufer zu treten. Die Behörden des Kantons und die Informationsplattform Alertswiss warnten am Freitag vor möglichen Überschwemmungen.
Erst der Sonntag bringt vereinzelt Sonnenschein zurück. So richtig sommerlich soll es dann aber Anfang der nächsten Woche werden. Am Montag klettern die Maximaltemperaturen vielerorts auf über 25 Grad. In St.Gallen winken 24, in Zürich 26 und in Basel gar 27 Grad. Noch wärmer wird es im Süden, im Tessin bis zu 28 und im Wallis sogar 29 Grad. Der Dienstag verspricht sogar nochmals etwas höhere Temperaturen und noch mehr Sonnenschein.
Schlechte Nachrichten gibt es für Allergiker. Am Samstag steigt die Pollenbelastung vereinzelt von «mässig» auf «stark». Wer dem entgegenwirken will, lüftet am Wochenende deshalb besser in den frühen Morgenstunden, abends oder wenn es gerade regnet. (leo)