Teilweise starke Regenfälle in der Nacht auf Montag und am Montagmorgen führen dazu, dass die Pegelstände der Bäche und Flüsse wieder etwas ansteigen. Das ist die aktuelle Karte zum Niederschlag und Hochwasser in der Schweiz.
03.06.2024, 14:1803.06.2024, 15:05

Vor allem in der Zentral- und Ostschweiz fiel vom Sonntag auf Montag viel Regen.Bild: MeteoNews
Nachdem sich die Hochwasserlage in der Schweiz am Sonntag etwas beruhigt hat, führen starke Regenfälle in der Nacht auf Montag und am Montagmorgen dazu, dass die Pegelstände der Bäche und Flüsse erneut steigen.
Vor allem in der Zentral- und Ostschweiz fiel vom Sonntag auf den Montag viel Regen, wie die Niederschlagskarte von MeteoNews zeigt.
Gefahrenstufe drei für Hochrhein und Bodensee
In der Nacht von Sonntag auf Montag seien zwischen Entlebuch und Appenzellerland weitere 30 bis 40, lokal 50 bis 60 Millimeter Regen gefallen, schrieb der Bund im Naturgefahrenbulletin vom Montag.
Gestiegen seien deshalb die Pegel der Fliessgewässer sowie des Zürich-, Vierwaldstätter- und Bodensees. Trotzdem: Richtig brenzlig ist es am Montag «nur» in der Nordostschweiz an der Grenze zu Deutschland. Der Bund ruft deshalb die Gefahrenstufe drei (erhebliche Gefahr) für den Hochrhein und den Bodensee aus. Für den Vierwaldstätter- und den Zürichsee gilt die Gefahrenstufe zwei (mässige Gefahr). Dasselbe gilt für die Flüsse Limmat, Reuss und Thur.

Die Hochwassersituation in der Schweiz am Montag.Bild: Naturgefahrenbulletin des Bundes
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Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz hat Ende 2024 mit 9'048'900 Menschen einen neuen Höchststand erreicht. Die Einwanderung ging gegenüber dem Rekordjahr 2023 zurück, die Auswanderung nahm dagegen zu. Und die Geburtenrate ist erneut auf ein Rekordtief gefallen.
Am 31. Dezember 2024 umfasste die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz 9'048'900 Personen, gegenüber 8'962'300 Ende 2023. Das ist ein Plus von 86'600 Personen, wie das Bundesamt für Statistik (BfS) am Donnerstag mitteilte. Die Bevölkerung wuchs mit 1,0 Prozent damit weniger stark als im Jahr 2023, als mit 1,7 Prozent ein sehr hoher Wanderungssaldo registriert wurde. Dieser hing in erster Linie damit zusammen, dass Personen aus der Ukraine mit Schutzstatus S im Jahr 2023, also ein Jahr nach ihrer Ankunft in der Schweiz, zur ständigen Wohnbevölkerung gezählt wurden.