Schweiz
Wetter

Schnee bis ins Flachland: So wird das Wetter in der Schweiz

Eine Personen laeuft auf dem Trottoir, am Samstag, 10. Januar 2026 in Zuerich. Neuschnee und Glaette haben zu Verkehrsproblemen gefuehrt. Die Verkehrsmittel fuhren unregelmaessig und mit Verspaetungen ...
Im Januar gab es bereits Schnee bis ins Flachland – so viel wie damals dürfte es an diesem Wochenende aber nicht geben.Bild: keystone

Schnee bis in tiefe Lagen: Am Wochenende könnte es für viele ein weisses Erwachen geben

12.02.2026, 13:3712.02.2026, 13:37

Nass, kalt und windig: So in etwa lässt sich das Wetter im Flachland gegen Ende der Woche beschreiben. Im Westen wurden heute Böenspitzen von bis zu 129 Kilometern pro Stunde gemessen:

Gemessene Böenspitzen am Vormittag des 12. Februars 2026.
Nördlich von Genf wurde heute eine Böenspitze von 129 Kilometern pro Stunde gemessen.Bild: MeteoNews

Die Schneefallgrenze liegt am Donnerstag und am Freitag aber deutlich über 1000 Metern, wie MeteoNews in einer Mitteilung schreibt. Und weiter: «Aus der Kombination aus Niederschlägen und viel Wind ergibt sich in den Bergen eine sehr heikle Lawinensituation!» In der Nähe des Walliser Dorfs Ferden hat am Donnerstag eine Lawine das gesamte Lötschental abgeschnitten.

Für das Wallis gilt die Lawinenwarnstufe 4, «grosse Gefahr». In den übrigen Alpengebieten besteht «erhebliche Gefahr».

Der Schnee kommt ins Flachland

Am Samstag gerät die Schweiz schliesslich in das Einflussgebiet eines Tiefs über dem Mittelmeer. «Schon am Vormittag ist der Himmel auf der Alpennordseite grau und wolkenverhangen, bis auf wenige regionale Ausnahmen ist es dabei aber noch mehrheitlich trocken», schreibt MeteoNews.

Ab Mittag setzen dann Niederschläge ein und die Schneefallgrenze fällt auf bis zu 700 Meter. «Von Norden und Nordosten her wird aber immer kältere Luft zur Alpennordseite geführt. In der Nacht zum Sonntag sinkt die Schneefallgrenze bis in tiefe Lagen, gleichzeitig lassen dann aber auch die Niederschläge wieder nach», so der Wetterdienst weiter.

Am Sonntagmorgen könnte es also auch im Flachland ein weisses Erwachen geben. Bis Montagmittag könnte es besonders im Westen weiter schneien, danach steigt die Schneefallgrenze wieder auf über 1000 Meter.

Nächste Woche wechselhaft

Danach steigen die Temperaturen im Norden. Für Mittwoch sind sogar 9 Grad prognostiziert. Begleitet wird dieser Temperaturanstieg von weiteren Niederschlägen und vielen Wolken – das Wetter bleibt also wechselhaft.

Die Wetterprognose laut MeteoNews für 14. bis 19. Februar 2026.
Die Wetteraussichten am Wochenende und in der nächsten Woche.Bild: MeteoNews

«Die Alpensüdseite bleibt generell wetterbegünstigt», schreibt MeteoNews. Wer also auch einmal die Sonne sehen will, muss es nächste Woche auf die Alpensüdseite schaffen. (leo)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
18 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Le_Urmel
12.02.2026 16:11registriert Juni 2014
Wenn die Schneefallgrenze auf 700 m fällt, dann ist das kein Schnee im Flachland
319
Melden
Zum Kommentar
18
Die Steuererklärung ist fällig – so viele Steuern zahlst du in deiner Gemeinde
Wie viele Steuern der Fiskus einzieht, variiert von Gemeinde zu Gemeinde. Wir zeigen, wo es im Steuerjahr 2025 für wen günstig und wo teuer ist.
Die nachfolgende interaktive Karte zeigt, wie hoch die Steuern im Steuerjahr 2025 in den Gemeinden ausfallen. Du kannst aus 20 verschiedenen modellhaften Lebenssituationen und 27 Einkommen auswählen.
Zur Story