Schweiz
Winter

Gucklochfahrer: So wenig sehen Autofahren, die die Scheibe nicht kratzen

Diese 4 Bilder der Kapo St.Gallen zeigen, wieso du deine Frontscheibe kratzen sollst

13.12.2022, 11:2613.12.2022, 13:04

Blind unterwegs: Der Kantonspolizei St.Gallen gingen zwischen Montag- und Dienstagmorgen drei Autofahrer und ein Lieferwagenlenker ins Netz, die es mit dem Freikratzen der Frontscheibe nicht so genau genommen hatten. Sie wurden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

Wie wenig die Lenker wirklich sahen, zeigen diese Bilder:

Kein Durchblick in Buchs:

Bild

Mattscheibe in Schmerikon:

Bild

Riesenrand in Rapperswil-Jona:

Bild

Ein Guckloch in Gommiswald:

Bild

Die Kapo St. Gallen erinnert an folgende Richtlinien:

  • Front- und Seitenscheiben sowie Seitenspiegel müssen von Schnee und Eis befreit werden.
  • Auch bei den Lichtern, Blinkern und Kontrollschildern muss allfälliger Schnee und Eis entfernt.
  • Die hinteren Seitenscheiben und die Heckscheibe müssen nicht zwingend freigekratzt werden.
  • Motorhaube und Fahrzeugdach müssen ebenfalls von Schnee und Eis befreit werden – damit weitere Verkehrsteilnehmende nicht in Gefahr gebracht werden.

So könne auch eine Anzeige verhindert werden. (mlu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Wasserrohrbruch sorgt für gefährliche Sesselliftfahrt in den USA
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Eisig kalt
Haben Sie letzte Nacht geschlottert? Kein Wunder
Schluss mit dem milden Januar – letzte Nacht hatte die Kälte die Schweiz fest im Griff. In mehreren Regionen wurden die tiefsten Temperaturen seit Winterbeginn gemessen.
Nach den frühlingshaften Temperaturen zu Beginn des Jahres hat sich der Winter in der Nacht auf Samstag mit klirrender Kälte zurückgemeldet. In vielen Regionen der Schweiz wurden die bisher kältesten Temperaturen des Winters gemessen. Im neuenburgischen La Brévine, das als Sibirien der Schweiz gilt, zeigte das Thermometer in der Nacht auf Samstag minus 22 Grad an, wie der Wetterdienst Meteomedia am Samstag mitteilte. Vor rund zwei Wochen waren dort noch frühlingshafte 11 Grad gemessen worden.
Zur Story